Auf dieser Seite ist das Vorgehen zur integrierten Programmplanung dokumentiert:

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30
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(z.B. Gremium, Protokoll)
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Zielsetzung

Ziel des integrierten Gesamtplans für TTT ist eine Solution/Projekt-übergreifende Planung mit Transparenz über Meilensteine, Abhängigkeiten und terminliche Notwendigkeiten herzustellen. Diese Planung soll:

  • Kritische Abhängigkeiten zwischen den Solutions/Projekten aufzeigen
  • Eine belastbare zeitliche Planung bis zur Betriebsbereitschaft liefern 
  • Abhängigkeiten insbesondere zwischen den zu unterstützenden Geschäftsprozessen NEP1, NEP2, GelV sowie ujBau, Betrieb und Vertrieb präzise auflösen
  • Planungsprämissen und Risiken transparent machen
  • Handlungsempfehlungen zur Risikomitigation ermöglichen

Die "Masterplanung" wird somit zum zentralen Steuerungsinstrument des Gesamtprogramms, mit dem Ziel, die operative Umsetzungsfähigkeit zum Fahrplanjahr 2027 sicherzustellen.


Planerisches Vorgehen

Die übergreifende Programmplanung basiert auf den einzelnen Plänen aus den Projekten/Solutions, die über mehrere Iterationen hinweg in einen abgestimmten Gesamtplan überführt werden. Grundlage dafür ist die Tatsache, dass die einzelnen Solutions/Projekte bereits eigenständig geplant haben und jeweils Planungsmethodiken entwickelt haben, die in ihrem Kontext etabliert sind. 

Die Planungen in den Solutions/Projekten dienen somit nicht als Vorstufe, sondern als faktischer Startpunkt der übergreifenden Planung. Die Aufgabe liegt in der Aggregation, Klärung und Synchronisierung dieser Inputs. Dabei sind die Pläne weniger als Entwürfe, sondern als reale Steuerungsgrundlage zu verstehen, deren Qualität und Passfähigkeit zunächst bewertet werden muss.

  • Die vorliegenden Planungen sind unterschiedlich weit entwickelt, teils mit konkreten Meilensteinplanungen, teils mit groben Umsetzungszeiträumen
  • Es bestehen Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben, zur betrieblichen Einsatzreife und zu regulatorischen Fristen (z. B. TAF/TAP-Anforderungen)
  • Auch technische Konvergenzpunkte, z. B. gemeinsame Altsystemanbindungen oder koordinierte Umschaltzeitpunkte, sind planungsrelevant

Auf dieser Basis erfolgt die methodische Konsolidierung. Das bedeutet: Es werden keine parallelen Planungsphasen aufgesetzt, sondern ein strukturierter Prozess etabliert, um bestehende Inhalte übergreifend verwertbar zu machen. Hierbei übernimmt das zentrale PMO eine koordinierende Rolle. Es sammelt, prüft und verdichtet die Planungsstände, ohne die Verantwortung für die Inhalte aus den Solutions/Projekten herauszulösen.

Herzstück dieses Vorgehens ist die Planungswerkstatt. Dort werden die kritischen Punkte adressiert – nicht als reine Reviewrunde, sondern als aktives Abstimmungsformat. Ziel ist ein gemeinsames Verständnis darüber, welche Zeitachsen realistisch sind und wie sie zusammenpassen müssen, um tragfähig zu sein. Dabei steht nicht das „Big Picture“ im Vordergrund, sondern die konkrete operative Anschlussfähigkeit der Planung:

  • Offene Fragen zu funktionalen Überschneidungen oder technischen Integrationsbedarfen werden dort direkt geklärt
  • Zielkonflikte zwischen betrieblichen Go-Live-Zeitpunkten und internen Entwicklungszyklen werden explizit gemacht
  • Die Planungswerkstatt stellt sicher, dass Planung nicht nur synchronisiert, sondern auch fachlich fundiert abgestimmt ist

Im Anschluss wird der gemeinsam verabschiedete Masterplan in ein zentrales Steuerungstool (Jira) überführt. Dabei handelt es sich nicht um ein statisches Dokument, sondern um eine dynamisch fortschreibbare Referenzstruktur, die als „Single Source of Truth“ für alle programmweiten Steuerungsfragen dient. Der Plan bildet die Grundlage für Folgeprozesse – etwa zur Kapazitätsplanung, Testabstimmung und Umsetzungssteuerung. Auch die technische Integration spielt hier eine wichtige Rolle. Für EVU-nahe Systeme bedeutet das insbesondere:

  • Konsistenz zwischen IT-Systemplanung und betrieblichem Fahrplanprozess (z. B. VNP/ENP, Trassenmanagement)
  • Abbildung von Meilensteinen, die mit externen Partnern abgestimmt werden müssen (Marktschnittstellen, Zulieferer)
  • Integration betrieblicher Abhängigkeiten, insbesondere rund um Inbetriebnahmen und betriebsnahe Tests

Die Qualität der übergreifenden Programmplanung bemisst sich letztlich nicht primär an der Vollständigkeit des Plans, sondern an seiner Wirksamkeit in der Steuerung der Umsetzung. Ziel ist ein integriertes, realistisch belastbares Steuerungsinstrument, das laufend weiterentwickelt und geschärft wird, nicht als Planungsdokument, sondern als operative Entscheidungsbasis.


Aktueller Planungsstand

Der aktuelle Stand der Planung liegt hier: