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> Kontext: inb 2027 anlage 5 7 2 1 > 1 Zielsetzung
|**Kennung**|(7) Ein Verspätungsdatensatz wird im Leitsystem automatisch mit der Kennung|
*|
|---|---|---|
||00 erzeugt. Mit der Kennung 06 werden Einbruchsverspätungen an Grenz-|*|
||und Übernahmepunkten gekennzeichnet.|*|
|**Kodieranlass**|(8) Anlass für eine Kodierung ist das Auftreten einer Zusatzverspätung. Die Än-
derung einer bestehenden Kodierung erfolgt als Validierung,
Umkodierung oder Korrektur.|*
*
*
*|
|**Kodieren**|(9) Kodieren ist im Bahnbetrieb das Zuordnen und Zuschreiben von Zusatzver-|*|
||spätungen.|*|
|**Kodierende**|(10) Kodierende sind Mitarbeitende der DB InfraGO AG, die Kodierungen im Leit-
system der Disposition der DB InfraGO AG als Erstkodierer oder in der Vali-
dierungsphase vornehmen.|*
*
*
*|
|**Kodier-**|(11) Die Zusatzverspätung wird ab einem Schwellwert von 90 Sekunden erfasst|
*|
|**schwelle**|und automatisch zur Begründung vorgelegt.|*|
|**Korrektur**|(12) Korrektur ist die durch die BZ oder NLZ veranlasste Anpassung eines Ver-
spätungsdatensatzes nach Feststellung eines Korrekturbedarfs.|*
*
*|
|**Manuelle Ist-**|(13) Bei manueller Erfassung geben Fdl die Ist-Zeit für einen Zug in eine Einga-|
*|
|**Zeiterfassung**|bestation (EAS) ein. Bei Ausfällen oder fehlender EAS werden Ersatzeinga-|*|
||bestationen definiert.|*|
|**Messfehler**|(14) Nicht plausible Verspätungsdatensätze können durch eine Kennung mit der
Ziffernfolge 02 markiert sein. Sie werden durch die BZ erfasst und bearbeitet.|*
*
*|
|**Neutrale**|(15) Neutrale Gründe sind sekundäre und externe Einflüsse, die keinem Zustän-|*|
|**Gründe**|digkeitsbereich zugeordnet werden können.|*|
|**Primärgründe**|(16) Primärgründe beschreiben den im Bahnbetrieb wirkenden Umstand, der zur
Entstehung der Zusatzverspätungen geführt hat. Sie werden mit den Kodie-
rungen 10 bis 85 kodiert.|*
*
*
*|
|**Sekundär-**|(17) Sekundärgründe sind die Folgen aus einer bereits bestehenden Verspätung|*|
|**gründe**|eines Zuges. Sekundärverspätungen werden keinem Primärgrund zugeord-|*|
||net. Sie werden mit den Kodierungen 91 bis 96 kodiert.|*|
|**Soll-Zeiten**|(18) Der Fahrplan legt für jeden Zug Soll-Zeiten fest. Sie beziehen sich auf Fahr-
zeitmesspunkte in Betriebsstellen bzw. auf die im Leitsystem der Betriebsfüh-
rung hinterlegten Halteplätze für planmäßig haltende Züge.|*
*
*
*|
|**Störung**|(19) Störungen sind Abweichungen von Planungen und Sollzuständen. Sie treten|*|
||in Prozessen, an technischen Objekten, Anlagen und Fahrzeugen, durch|*|
||Bauarbeiten oder durch äußere Einflüsse auf.|*|
|**Störungsort**|(20) Störungsort sind entweder Betriebsstellen oder Streckenabschnitte zwischen
Zugmeldestellen, in denen die Störung auftritt.|*
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*|
|**Verspätung**|(21) Eine Verspätung ist die Differenz zwischen der ermittelten Ist- und der im|*|
||Fahrplan festgelegten Soll-Zeit. Ist die Differenz positiv, liegt eine Verspätung|*|
||vor. Messung und Differenzermittlung erfolgen in der Leittechnik und im Leit-|*|
||system.|*|
|**Verspätungs-**
**auslösender**
**Zug**|(22) Ein Zug kann Zusatzverspätungen auslösen. Sie werden als primäre Zusatz-
verspätungen sowohl dem auslösenden Zug als auch den weiteren von dieser
Störung betroffenen Zügen zugeordnet. Die Zusatzverspätungen des auslö-
senden Zuges gelten dabei als eigenverschuldet, die aller betroffenen Züge
als fremdverschuldet.|*
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