--- domain: "pathos" tool: "pathos" scope: "intern" tags: ["domain:pathos", "tool:pathos", "scope:intern", "pathos", "taf-tap-tsi"] owners: ["einfachbahn@deutschebahn.com"] contact: "einfachbahn@deutschebahn.com" component_type: "page" source: "confluence" source_version: "17" meta_fingerprint: "f8016101b3b52f2d" url: "https://arija-confluence.jaas.service.deutschebahn.com/spaces/TTSI/pages/490596585/1+Allgemein" last_updated: "2026-06-30" review_status: "approved" review_notes: "" content_hash: "9c19b64db30b1545" --- Bearbeitungsstand| ---|--- Ansprechpartner| Letzte große Aktualisierung| # Prozessabläufe auf der Zeitachse # Einzelthemen ## Fristensteuerung von Geschäftsvorfällen im Trassenbestell- und Zuweisungsprozess TPN hat die Hoheit beim Thema Fristen. Da die TPN-Bestandsfunktionalität für die Fristen-Bestimmung genutzt wird, gibt es hier keine spezielle Anpassung für TTT. Die Einstellung der Fristen erfolgt im TPN-Admin-Tool. Die Einstellung erfolgt nach Fahrplanjahr und gilt dann ab Einführung TTT. Die Hoheit gilt für alle Vorgänge, alle Fristentypen und alle Fahrplanphasen. Neue Funktionalitäten in TPN * Änderung der Regelwerke mit Auswirkungen auf die Fristen kann jederzeit unterjährig eingespielt werden. * Das einzige, was für TTT separat implementiert wurde, ist eine Benachrichtigung von TPN an pathOS, falls die für eine Bestellung automatisch ermittelte Frist nach Eingang in TPN vom Konstrukteur manuell geändert wird und dies Auswirkungen auf pathOS haben muss. Quellen: * ## Zugnummernvergabe und -prüfung Die systemübergreifende Zugnummernvergabe passiert in TPN. In der GFD-Z erfolgt nur eine interne Prüfung. Verändert gegenüber früher wurde, dass die GFD-Z Zugnummernprüfung nicht mehr härter prüft als TPN. Insbesondere wurde in GFD-Z die Prüfung mittels Gültigkeitszeiträumen (von...bis, bisher entscheidend für Zugnummerngültigkeit) auf eine verkehrstagscharfe Prüfung (von...bis, innerhalb des Gültigkeitszeitraumes), analog zu TPN, umgebaut. Daraus entsteht ein möglicher Mehraufwand für Kunde & Konstrukteur: EVU storniert im SGV einzelne Verkehrstage und will sie wegen geänderter Auftragslage wieder hinzufügen. Zugnummer ist dann nicht mehr frei und es muss eine neue Zugnummer vergeben werden. Wie im normalen TTT-Prozess vorgesehen wird die Fehlermeldung über eine eventuell an Einzeltagen belegte Zugnummer wird von TPN aus über pathOS an den Kunden geschickt. Quellen: ## Alternative Verknüpfungen (RUT-K) Beim Kopieren von einem alten Netzfahrplan in den Neuen sollte berücksichtigt werden, dass die alternativen Verknüpfungen (AV) mit übernommen werden. In der TTT-Welt darf es diese jedoch nicht mehr geben. Die AV müssen somit in mehrere Pathes umgewandelt werden. Vorgehen: Der Konstrukteur kann eine Trasse mit alternativen Verknüpfungen oder Trassenvarianten in RuT-K per Komfortfunktion aufteilen. Dabei soll die Trasse um n Verkehrstage eingekürzt werden und neue Trasse ( n ) mit n Verkehrstagen entstehen. * Vor der Aufteilung zeigt eine Preview-Funktion an, wie viele Trassen und Trassenanteile dadurch entstehen würden * Der Freigabestatus unveränderter Trassenanteile und K-Züge wird automatisch übernommen (in Arbeit/freigegeben) * Nach der Aufteilung wird dem Konstrukteur ein Änderungslog bereitgestellt * Die neue entstandenen Trassen sollen in RuT-K mit einem "Flag" markiert werden. Diese Markierung ist für die spätere Findung dieser Trassen beim Zurückschreiben relevant * Der Konstrukteur hat die Möglichkeit eine automatische, überregionale Rückschreibung anzustoßen. Dabei sieht er im Kontextmenü unter Eingabe der PathRequestId alle zugehörigen Trassen und alle "losen Trassen", welche aufgrund einer Auflösung von Trassenvarianten entstanden sind. Er kann davon die zurückzuschreibenden Trassen auswählen. * Vor der automatischen, überregionalen Rückschreibung findet eine Prüfung statt. Zurückgeschrieben werden nur Trassen/Trassenanteile, welche diese Prüfungen erfüllen. **Beispiel (Happy Path):** Gegeben ist eine Trasse mit einer alternativen Verknüpfung zwischen den K-Zügen 1.1 und 1.2. Mit der neuen Funktionalität **"Trassenvarianten auflösen"** kann der Konstrukteur die alternative Verknüpfung aufteilen und den "alternativen Teil" in neue Pathes umlagern. PathRequest| Trasse| Trassenanteil| K-Zug| Verknüpfung ---|---|---|---|--- PR1| Trasse 1| TA 1 (mit KA)| K-Zug 1.1 (Mo, Di, - , -)| AV 1.1 <-> 1.2 | | | K-Zug 1.2 (- , - , Mi, Do)| AV 1.1 <-> 1.2 | | TA 2 (rückgeschrieben)| K-Zug 2.1 (Mo-Di-Mi-Do)| Nachdem die AV aufgelöst wurde, entsteht eine zeitlich eingekürzte Trasse 1 und eine neue Trasse 2, welchen den "alternativen Teil" enthält. Der Freigabestatus wird übernommen. Der Rückschreibestatus der Trassenanteile geht auf "ohne Bestellung" zurück. PathRequest| Trasse| Trassenanteil| K-Zug ---|---|---|--- PR1| Trasse 1 (eingekürzt) | TA 1 (mit KA)| K-Zug 1.1 (Mo, Di, - , -) | | TA 2 (mit KA)| K-Zug 2.1a (Mo, Di, - , -) /| Trasse 2 (neu)| TA 1 (OB)| K-Zug 1.2 (- , - , Mi, Do) | | TA 2 (OB)| K-Zug 2.1b (- , - , Mi, Do) Als nächstes wird in TPN die Zeitscheibe für Trasse 1 eingekürzt (Mo-Do -> Mo - Di) und eine neue für Trasse 2 eine neue Zeitscheibe angelegt (Mi-Do). Der Konstrukteur führt eine Absprache mit den anderen FBN-Bereichen durch und stellt sicher, dass alle Arbeiten abgeschlossen sind. Er wählt die neue Funktionalität "Automatisch überregional zurückschreiben". Dort gibt er die PathRequestId ein und es werden folgende Trassen angezeigt: * Alle Trassen mit der PathRequestId (Trasse 1) * Alle Trassen, welche durch die Funktion "Trassenvarianten auflösen" entstanden sind (Trasse 2) Der Konstrukteur wählt im Kontextmenü die Trassen 1 und 2 aus. Die Trasse 2 wird mit der Bestellung verknüpft. Anschließend werden beide Trassen zurückgeschrieben. Quelle: