www.team-mueller.net Vom Projektergebnis zum Geschäftsmodell für die Region „KI für KMU“ Stand der Arbeitsergebnisse Vellmar, 14.01.2026 Dipl. Ökonom Frank Müller www.team-mueller.net Ausgangslage Im Rahmen des Projektes Transformationsnetzwerk Region Kassel (tregks) wurden gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung, dem fachlichen Kompetenzträger Dr. André Knie (Data Hive Cassel GmbH) und Praxis-Partnern das Thema KI in KMU bearbeitet, auf das Thema sensibilisiert und insbesondere KI-Agenten für den praktischen Einsatz zur Optimierung administrativer Prozesse entwickelt. Die Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Projekt sollen nun in ein eigenständiges Geschäftsmodell überführt werden, um mit dem Wissen aus der Region, Zukunftsfähigkeit und Wertschöpfung für die Region herzustellen. Folgende Parteien sind an der Geschäftsmodellentwicklung beteiligt: 2 Praxis-Partner/ Anwender www.team-mueller.net Inhalte • Erkenntnisse • Ergebnisse aus dem Projekt • Geschäftsmodell – eine Ideenskizze • Das ideale Leistungsprofil • Tragende Akteure und Gesellschaftsform • Organe der Gesellschaft/Funktionsweise (QS) • Ausrichtung & Nutzen • Zielgruppen & Eckpunkte des strategischen Marketings • Unterscheidungsmerkmale im Wettbewerbskontext • Wertschöpfung, Aufbauorganisation & Investitionsbedarf • Vor- und „Nachteile“ des Modells • Abstimmung nächster Schritte 3 www.team-mueller.net 4 Erkenntnisse www.team-mueller.net Erkenntnisse • Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen aller Branchen. • Gleichzeitig fehlt es in vielen Unternehmen an klaren „Leitplanken“ für den Einsatz von KI. Die daraus resultierende Unsicherheit mündet häufig in widersprüchlichen oder isolierten Maßnahmen, wie etwa: • Teils generelle interne Verbote im Unternehmen • Teils unkoordinierte „Gehversuche“ mit internationalen (insb. US-basierten) SaaS*-Lösungen • Teils Nutzung vermeintlich „sicherer“ ChatGPT-Alternativen mit weiterhin bestehenden rechtlichen, sicherheitsrelevanten und strategischen Risiken Die Folge: Intransparente Nutzung, Schatten-KI und hohe Schadensrisiken 5 *Software as a Service - cloudbasierte Anwendung www.team-mueller.net Erkenntnisse Schadensrisiken (aus Anwendung, fehlerhafter und fehlender Anwendung) • Haftungs- und Reputationsrisiken aus nicht sachgerechter Nutzung/Anwendung von KI-Lösungen (AI-Act, DSGVO und Daten-Sicherheit) • Verlust der Wettbewerbsfähigkeit im/der Unternehmen (in der Region) • Verlust von Arbeitsplätzen in der Region • Verlust von Wertschöpfung in der Region 6 www.team-mueller.net Erkenntnisse - Herausforderungen Seit Februar 2025 besteht die formale Pflicht zur Schulung von Mitarbeitenden, die mit KI arbeiten. • Auch wenn Verstöße aktuell noch nicht sanktioniert werden, stellt dies für viele Unternehmen bereits heute eine reale Herausforderung dar. • Mitarbeitende haben einen hohen Bedarf an KI-Unterstützung, wissen jedoch häufig nicht, was erlaubt, sicher und sinnvoll ist. 7 www.team-mueller.net Erkenntnisse - Herausforderungen Insgesamt ist klar: Unternehmen werden KI einsetzen müssen. Es gilt, ihnen dies zu ermöglichen, kontrolliert, sicher und regelkonform sowie zugleich wirtschaftlich erfolgreich. 8 www.team-mueller.net 9 Ergebnisse aus dem Projekt www.team-mueller.net Ergebnisse aus dem Projekt In kleiner Runde Sensibilisierung und erste Umsetzungserfolge erreicht. 10 Algorithmus identifiziert Bauteile auf einem Foto und ermittelt automatisch Teilenummer und Lagerplatz. Teileerkennung System erzeugt aus Auftrag & Zeichnungen automatisch vollständige Prüfprotokolle für die Qualitätssicherung. Prüfprotokolle KI-Agent überwacht Wettbewerber, erkennt neue Produkte/Entwicklungen & erstellt automatisiert Wettbewerbsanalysen. Marktanalyse KI-Agent erstellt unter Berücksichtigung rechtlicher & fachlicher Vorgaben innerhalb weniger Minuten umfangreiche Angebote. Angebotsunterstützung Monatliche Berichterstattung an Muttergesellschaft wird weitgehend automatisiert und reduziert den Aufwand von einer Woche auf wenige Minuten. Berichtserzeugung . Hexagon Plus www.team-mueller.net Ergebnisse aus dem Projekt Learning • Das große Interesse und die aktive Beteiligung am Projekt zeigen die klare Bereitschaft zum Einsatz von KI in Unternehmen. • Die realisierten Use-Cases zeigen anschaulich Machbarkeit und Mehrwert von attraktiven KI-Lösungen/Werkzeugen zur Effizienzsteigerung Made in Germany. • Das Projekt zeigt/belegt, wie einfach und schnell man Unternehmen dazu verhelfen kann, grundlegende Sicherheit im Umgang mit KI zu erlangen UND für ihren eigenen Wertschöpfungsprozess geeignete und sichere KI-Lösungen entwickeln und integrieren zu können. Das angestrebte Geschäftsmodell soll diese Möglichkeiten und Nutzen skalierbar der Wirtschaft zur Verfügung stellen und damit die Region stärken. 11 www.team-mueller.net 12 Geschäftsmodell – eine Ideenskizze www.team-mueller.net Geschäftsmodell – eine Ideenskizze Das ideale Leistungsprofil 13 Informieren/ÖA (organisieren) • Grundlageninfo zu KI auf Fremdveranstaltungen; ggf. Sprechtage • Use-Case Report • Fachtagung p.a. Qualifizieren (anbieten & vermitteln) • E-Learning/Blended-Learning/Präsenz (z. B. AI-Act, Mitarbeitenden-Sensibilisierung) Vernetzen (organisieren) • mtl. "KI-Frühstück„ • quartalsweise offene Themen-Workshops anbieten Leisten (vermitteln) • Coaching (z. B. Potenziale, Integration, Nutzung) • Use-Cases, Ready for copy • Individual-Nutzung (Exklusive-Nutzung) Ermöglichen (vermieten & vermitteln) • Bereitstellung von Technologie & Support Fördern (organisieren) • Start-up-Support • Kontakt UNI, WFG, RKW , WiBank … Wie nun diese positiven Erfahrungen in ein Geschäftsmodell zu Gunsten der Region und der Pioniere weiterentwickeln? www.team-mueller.net Geschäftsmodell – eine Ideenskizze Das ideale Leistungsprofil 14 Informieren/ÖA (organisieren) • Grundlageninfo zu KI auf Fremdveranstaltungen; ggf. Sprechtage • Use-Case Report • Fachtagung p.a. Qualifizieren (anbieten & vermitteln) • E-Learning/Blended-Learning/Präsenz (z. B. AI-Act, Mitarbeitenden-Sensibilisierung) Vernetzen (organisieren) • mtl. "KI-Frühstück„ • quartalsweise offene Themen-Workshops anbieten Leisten (vermitteln) • Coaching (z. B. Potenziale, Integration, Nutzung) • Use-Cases, Ready for copy • Individual-Nutzung (Exklusive-Nutzung) Ermöglichen (vermieten & vermitteln) • Bereitstellung von Technologie & Support Fördern (organisieren) • Start-up-Support • Kontakt UNI, WFG, RKW , WiBank … www.team-mueller.net Geschäftsmodell – eine Ideenskizze Tragende Akteure und Gesellschaftsform 15 Geschäftsführende GmbH Fachlicher Kompetenzträger Data Hive Cassel GmbH /Dr. André Knie Region Wirtschaftsförderung Verein Quoten-Fixierung (min. 12,6 %) Quoten-Fixierung (min. 12,6 %) Mitglieder aus Verein MBG etc. Data Hive Cassel GmbH /Dr. André Knie Praxis-Partner Verein Kommanditisten Kapital GmbH & Co. KG Wirtschaftliche Träger 1/3 1/3 1/3 KG Wirtschaft Praxis-Partner/Anwender Option www.team-mueller.net Geschäftsmodell – eine Ideenskizze Organe der Gesellschaft/Funktionsweise (QS) 16 GmbH Geschäftsführung Beratende Funktion, Einbindung bei ÖA, Vernetzung & Förderung Wirtschaftsbeirat Beratende Funktion, Einbindung bei ÖA & Vernetzung AnwenderbeiratRegion Wirtschaftsförderung Entscheidet, von welchen Umsetzungspartnern (Anbietern) welche Leistungen vermittelt/verkauft werden dürfen. Akkreditierungsausschuss Umsetzungspartner aus Wirtschaft, Forschung etc. VereinLeitung SitzSitz QS Entscheidungsprozess ist digital gestützt! Praxis-Partner/ Anwender www.team-mueller.net Geschäftsmodell – eine Ideenskizze Ausrichtung & Nutzen • Wir bieten über das Geschäftsmodell qualitätsgesichert skalierbare Möglichkeiten und nehmen gemeinsam nach unseren Ausrichtungen/Möglichkeiten risikoarm an der Wertschöpfung teil. • Das Geschäftsmodell ist daher strategischer Möglichmacher und keine auf maximalen Profit ausgerichtete Kapitalanlage. • Die, die tatsächliche Leistung erbringen und das wirtschaftliche Risko tragen, realisieren zugleich die höchste Wertschöpfung. • Der Nutzen der Beteiligungspartner und Akteure resultiert insbesondere aus ihrem Vorsprung an Information, Vernetzung und Realisierungsmöglichkeiten. 17 www.team-mueller.net 18 Zielgruppen & Eckpunkte des strategischen Marketings www.team-mueller.net Zielgruppen Zielgruppen • KMU • Fokus auf die Region Kassel? • Fokus auf produzierende Unternehmen? • Fokus auf sicherheitsaffine Unternehmen? • Fokus auf Unternehmen im Transformationsprozess? • Öffentliche Verwaltungen • Fokus auf die Region Kassel? • … • Verbände und Organisationen • Fokus auf die Region Kassel? • … 19 www.team-mueller.net Eckpunkte des strategischen Marketings Eckpunkte des strategischen Marketings 20 Marketing Mix 01 0207 0306 05 04 Pysicial | Ausstattung • TBD Process | Prozess • Transparent, unkompliziert & schnell • Digital • Bedarfsorientierter hybrider Support People | Personen • Besondere Struktur der Gesellschafter • Fachkompetenz und Praxiserfahrung führt Product | Produkt • Sichere, DSGVO- & AI-Act-konforme KI-Lösungen • Made in Germany/Made in Region Kassel • Praxiserprobte Angebote/Qualitätssicherung durch Akkreditierung (USP) Price | Preis • Platzierungskosten unter Würdigung der Anbietergröße • Vermittlungsgebühren nach Anzahl User etc. • Sonderkonditionen für Anbieter aus der Region Place | Distribution • Internet-Plattform • Regionale Präsenz (insbesondere Vernetzung) Promotion | Kommunikation • SEO/SEA im Internet und auf Social Media • Über Veranstaltungsangebote und Fachvorträge in der Region www.team-mueller.net 21 Unterscheidungsmerkmale im Wettbewerbskontext www.team-mueller.net Unterscheidungsmerkmale im Wettbewerbskontext Angestrebte Merkmale • Made in Germany, Made in der Region Kassel • Ganzheitliches Informations- und Leistungsangebot • Erste Qualitätssicherung durch Akkreditierung der Anbieter • Maximale Praxisorientierung und -relevanz bei den Leistungsangeboten • Use-Cases mit nachgewiesenem Wirkungsgrad • Niederschwelliger Zugang zu Information, Vernetzung und Förderung ebenso wie zu Qualifizierung, Lösungen und technischer Infrastruktur • Digitale Plattform und hybrider Support und regionale Präsenz • … 22 www.team-mueller.net 23 Wertschöpfung, Aufbauorganisation & Investitionsbedarf www.team-mueller.net Wertschöpfung Wertschöpfung aus … 24 Listungs- umsätzen • Websitepräsenz; Gebühren der Umsetzungs- partner Vermittlungs- umsätzen • Kontakt- herstellung zu Leistungs- anbietern Vermietungs- umsätzen • Technische Leistungen & Support Veranstaltungs- umsätzen • KI-Frühstück, Netzwerk- veranstaltungen etc. als eigenständig refinanzierende Einheiten Leistungs- umsätzen • Teilnahme- gebühren für Schulungen www.team-mueller.net Aufbauorganisation 25 Organ-Geschäftsführer mit anteiliger Vergütung (Fixkosten, Refinanzierung über Wirtschaftsleistung der Gesellschaft) Organisationsleiter mit menschlicher & digitaler Assistenz (Fixkosten, Refinanzierung über Wirtschaftsleistung der Gesellschaft) Ausschüsse über Entsendung und Refinanzierung aus Angebot Fachdienstleister Budget-/projektorientiert eingekauft und abgerechnet Zusatzkräfte über evtl. Projektförderung als Option www.team-mueller.net Investitionsbedarf TBD • Entwicklung Geschäftsplan im Detail, ca. 25 T€ • Gründungskosten der Gesellschaft, ca. 10 T€ • Logo mit Markenrechten, Marketing-Basics und Webplattform, ca. 75 T€ • ? • Betriebsausstattung (insb. IT), ca. 50 T€ • Betriebsmittelbedarf/Vorfinanzierung bis BEP , ca. *** noch zu errechnen *** 26 www.team-mueller.net 27 Vor- und „Nachteile“ des Modells www.team-mueller.net Vor- und „Nachteile“ des Modells 28 • Geringes/begrenztes Risiko • Vielseitige Einbeziehungsmöglichkeiten • Breites Leistungsangebot • Hoher Qualitätsmaßstab • Vorteile für die Region • Hohe Skalierbarkeit • Zeitnaher ROI • Maximale Wertschöpfung liegt nicht in der Gesellschaft, sondern bei den Leistungsanbietern • Leistungs- und Absatzmarkt sind nicht begrenzbar, die Region dient „nur“ als Keimzelle und kann einzelne Vorteile erhalten Vorteile „Nachteile“ www.team-mueller.net 29 Abstimmung nächster Schritte www.team-mueller.net Abstimmung nächster Schritte • Reflexion Ergebnisse (Heute) • Endabstimmung der Inhalte • Finalisierung der Präsentation • Präsentation im Projekt (22.01.?) • …? 30 www.team-mueller.net Kontaktdaten 31 Kontaktdaten Dipl. Ökonom Frank Müller Geschäftsführender Gesellschafter Telefon +49 (0)561 93746-0 Telefax +49 (0)561 93746-200 E-Mail fm@team-mueller.net