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regelwerk allgemein allgemein
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betrieblich-technisch
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423.0310V02 Muster Aufgleismerkblatt für Schienenfahrzeuge Seite 1 Fachautor: I.NPB 2(N); Hans-Jürgen Schmitz; Tel.: (955) 31427 Gültig ab 01.09.2014 Aufgleismerkblatt für Schienenfahrzeuge Dieses Merkblatt ist für Aufgleisleiter, Kraneinsatzleiter, Kranbediener und Aufgleiser
der Notfalltechnik der DB Netz AG bestimmt.
Es enthält Hinweise zu Aufgleisarbeiten von Schienenfahrzeugen.
Verbrennungslokomotive Baureihe 260/261 423.9261

  1. Fahrzeugansicht und Gefahrstoffe ■ Fahrzeugbild: (Abb. 1) ■ Gefahrstoffe:

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  1. Allgemeine Hinweise ■ 2.1 Anhebestellen: Die Anhebestellen befinden sich am Kopfstück (A/A) und am Langträger (B/B), siehe Abb. 4 auf Seite 4. Beim Anheben an einem Kopfstück ist das gleichzeitige Anheben oder Unterbauen am an- deren Kopfstück nicht erlaubt. Am Hebepunkt B/B darf die Lok sowohl einseitig als auch komplett angehoben werden.
    ■ 2.1 Anheben: Das Fahrzeug wird im Entgleisungsfall oder zum Unterbau eines Abschleppgeräts an den Punkten A/A angehoben. Die Fahrzeugkonstruktion erlaubt ein Anheben der äußeren Radsätze bis 240 mm über SO. ■ 2.2: Besonderheiten beim Verschieben: Beim Anheben setzt der Fahrzeugrahmen an den stirnseitigen Nickanschlägen des nichtangehobe- nen Drehgestells auf. Ein Verschieben der Lokomotive ist nicht mehr möglich, Leitungen könnten beschädigt werden.
    Abhilfemöglichkeit: Unterfüttern Sie (Höhe Nickanschläge) auf beiden Oberseiten des nichtangeho- benen Drehgestells mittels Rollenauflage „155“ und Stahlplatten, dadurch bildet sich eine Verschie- bemöglichkeit. ■ 2.3: Kraneinsatz: Zum Anheben mittels Krantraversen können Anhebeösen am Umlauf der Aufbauten benutzt wer- den. Vorab sind die Blechverkleidungen am Umlauf zu entfernen. Dienstgewicht: 80 t
    Länge über Puffer: 15.720 mm
    Drehzapfenabstand: 7.060 mm

  2. Vorarbeiten ■ 3.1 Öffnen der Türen: Die Türen zum Führerstand sind zu öffnen und gegen Zufallen mit Keilen zu sichern. ■

3.2 Lösen der Bremsen: Fahrzeug gegen wegrollen sichern! 3.2.1 Aufgerüstet: Taster Bremse lösen im Führerstand betätigen. 3.2.2 Abgerüstet: Die pneumatische Bremse wird durch das Öffnen des Absperrhahns Hauptluft- behälter, siehe Kugelhahn 1 in Abb. 2, unterhalb des Längsträgers auf der linken Fahrzeugseite entlüftet .

Abb. 2 Absperrhahn Hauptluftbehälter

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Zum Lösen der Federspeicherbremse müssen nach entlüfteter Bremse die Absperrhähne 140.1 und 140.2 an der Bremsgerüsttafel in dem hinteren rechten Maschinenaufbauten abgesperrt werden, siehe Abb. 3 auf Seite 3. Die Federspeichenbremse werden manuell mittels Notlöseschlüssel an allen Radsätzen ( 4 Stellen) gelöst. Der Notlöseschlüssel Federspeicherbremse befindet sich im Führerstand links neben der rechten Tür ■

3.5 Vertikales Federspiel verringern: Beim Anheben der Lokomotive federt die Sekundärfederung aus und wird das Drehgestell durch die Abhebesicherung gehalten. Der Hubweg verlängert sich um ca. 30 mm.
Innerhalb der Abhebesicherung kann durch Unterlegen von Stahlstücken (Rundeisen) das Feder- spiel verringert werden.

Abb. 3 Absperrhähne Federspeicherbremse

140.1 140.2 Absperrhähne Feststell- bremse

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  1. Gefahren durch elektrischen Strom ■ 4.1 Erden der Lokomotive: Die Lokomotive ist mit einem Erdungsseil von der Betriebsschiene zum Rahmenteil zu erden.

■ 4.4 Das Bordnetz ausschalten , 24 V DC: Öffnen der linken Seitenklappe unterhalb des Führerstandes. Batterieschlüssel nach links drehen. Schlüssel kann herausgenommen werden. 5. Aufgleisverfahren/ Abschleppen ■ 5.1 Heber: Teleskopheber Hp 25/ T450 ■

■ 5. 2 Abschleppen: Zum Untersetzen eines Abschleppgeräts ist die Lok an den vorgesehenen Anhebestellen zu heben und bei einer Höhe von etwa 200 mm Spurkranz - Schienenoberkante- auf Unterlegbohlen abzu- fangen. Die Ausführungen in 2.1. bis 2.3 Nickanschlag des Drehge- stells- sind zu beachten.
Am anderen Lokende die Lokomotive soweit anheben, dass das vorher zusammengebaute Ab- schleppgerät unter den Radsatz gefahren werden kann.

5.2.1 Abschleppen mit einem Abschleppgerät: Die Sandauslaufrohre, sowie störende Bauteile im Bereich des Rades, die ein Anbringen des Ab- schleppgerätes behindern, sind zu entfernen.

Bei blockiertem außenliegenden Radsatz ist die Zahnkupplung am Radsatzgetriebe des nicht blo- ckierten Radsatzes durch Brennschneiden zu trennen. Bei blockiertem innenliegenden Radsatz sind die Zahnkupplung am Radsatzgetriebe des nicht blockierten Radsatzes und die Gelenkwelle am Hauptantrieb zu lösen.

Die einseitig gelöste Gelenkwelle ist möglichst weit zusammenzuschieben und am Drehgestellrah- men bzw. Untergestellrahmen der Lok sicher zu befestigen. Die Lok ist zu heben und das Ab- schleppgerät unterzusetzen. Die Tragrollen sind auf kleinste Entfernung (630 mm) zu bringen.

Abb.4 Anhebestellen:
A/A stirnseitige Anheben der Lokomotive, das Anheben an aller A/A-Stellen ist nicht erlaubt! B/B zum Anheben der ganzen Lokomotive

B A A B