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pathos pathos extern
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pathos
handbuch
einfachbahn@deutschebahn.com
einfachbahn@deutschebahn.com pdf www.dbinfrago.com 1f4c33d3385d5b77 https://www.dbinfrago.com/resource/blob/13716038/9e644d9152371922c4a5bb0282b61567/Handbuch-pathOS-Webportal-Version-1-01-Stand-13-Maerz-2026--data.pdf 2026-06-30 approved 60f8c249f708ecc7

pathOS Die neue Trassenanmeldung der DB InfraGO. Bedienung des neuen Webportals Version 1.01 Ausführliches Handbuch Stand 13.03.2026 Allgemeine Hinweise: Es gelten für alle Geschäftspartner und Anwendenden von pathOS die INB (mit den zugehörigen Richtlinien) der DB InfraGO AG diese sind auf der Webseite veröffentlicht Alle gezeigten Bilder und Beispiele dienen der exemplarischen Erklärung und entsprechen nicht in allen Details der gängigen Praxis Einzelne Funktionalitäten und auch das Design können durch die noch laufende Weiter- Entwicklung und Verbesserung vom jeweils aktuellen Stand abweichen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 1

Änderungshistorie Handbuch. Thema Änderung Von Version 1.0 auf 1.01 (Stand 13.03.2026) Durchführendes EVU in Verbindung mit ausländischen Grenzabschnitten und synthetischer Kundennummer (1 Folie zur Vertiefung eingefügt) Thema Änderung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 11.03.2026 2

1 Zielsetzung und Hintergrund dieser Unterlage. Bedienungsanleitung für das Webportal pathOS ▪ Diese Unterlage ist grundsätzlich zum Selbststudium und als Nachschlagewerk gedacht und so aufgesetzt, dass die Leser:innen die Funktionen direkt ausprobieren bzw. anwenden können ▪ Weitere Schulungsmedien wie z.B. Web-based-Trainings, Erklärvideos, Schulungstermine und Schulungsveranstaltungen unterstützen diese Unterlage und sollten zusätzlich genutzt werden ▪ Diese Unterlage ist für alle Anwendenden des neuen Webportals pathOS (u.a. Mitarbeiter:innen von EVU und Zugangsberechtigten) gedacht, die eine Trassenanmeldung mit dem neuen TrassenanmeldesystempathOS der DB InfraGO erstellen möchten ▪ Es werden grundlegende Elemente und Funktionen im Portal, die zur Anlage einer neuen Trassenanmeldung und für die wesentlichen Folgeprozesse nötig sind, detailliert erläutert und dargestellt Ansprechpartner bei Rückfragen ist die fachliche Betriebsführung von pathOS: pathOS@deutschebahn.com DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 3

Überblick: Zeitplanung Start pathOS. Trassen im Fahrplanjahr 2027 nur noch in der neuen Welt Fahrplanjahr 20272020 Start IT-Entwicklung 2021 2023 Weiter- entwicklung Portal und Schnittstelle Start erster Kundentests der Schnittstelle und des Online-Portals Bestellung ausschließlich über neues Portal und Schnittstelle Keine Trassenanmeldung über TPN mehr 2026 19.01. Go-Live pathOS 13.03. Portal & Schnittstelle live mit Modulen für
Anmeldephase Nfpl. 2027 Ab Juli Module für GelV (Fplj. 2027) live TPN weiterhin relevant für unterjährige Trassen in 2026 2025 Intensivierung Tests (inkl. E2E) Vorbereitung Go- Live Go-Live der neuen Userverwaltung (im Infraportal) Sukzessive Erweiterung Schulungs- plattform und - termine 2024 Weiter- entwicklung Portal und Schnittstelle End2End-Tests Aufbau Userverwaltung Ab Q4: Bereitstellung erster Schulungs- materialien ✓ ✓ ✓ ✓ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 4

Grundlegende Informationen. Flyer wichtige Termine im Netzfahrplan 2027 (1 von 2) Stand 12.2025 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 5

Grundlegende Informationen. Flyer wichtige Termine im Netzfahrplan 2027 (2 von 2) Stand 12.2025 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 6

Grundlegende Informationen. Internetseiten, Events, Informationen und Unterlagen Informationsplattform TAF/TAP TSI: ▪ Allgemeine Unterlagen zu TAF/TAP Plattform für alle Themen zur Umsetzung von TAF/TAP in Betrieb und Fahrplan (inkl. der jeweiligen aktuellen Schnittstellen-Dokumenten) ▪ Link: https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi Events und Aktuelles rund um TAF/TAP TSI: ▪ Unterlagen zu allen bisherigen TAF/TAP-Veranstaltungen inkl. TTT-Dialogen, FAQ ▪ Link: https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi/events Internetseite Neues Bestellsystem pathOS: ▪ Schulungsplattform mit allen Medien, Materialien und Schulungsterminen ▪ Alle fachlich relevanten Informationen rund um pathOS, Informationen für IT-Partner ▪ Link: https://www.dbinfrago.com/pathos Internetseite Schnittstellendokumentation: ▪ Unterseite der TTT-Informationsplattform hier sind alle relevanten aktuellen Schnittstellendokumentationen abgelegt (aktuell zusätzlich auch JSON-Stammdaten und Informationen zu Handovern) ▪ Link: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und-regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208# DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 7

1 Grundlagen und Vorbereitung | Die Grundlogik von TAF/TAP TSI 2 Navigation im pathOS Webportal und Basis-Funktionen 3 Erstellung einer neuen Anmeldung inkl. fachlichen Details, erforderlichen Angaben und Hintergründen Inhaltsverzeichnis. Handbuch pathOS Webportal Themenübersicht siehe Folgeseiten 4 Prozesse inkl. Angebotsannahme, Änderungen, Stornierungen Glossar DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 8

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 1a & 1b Grundlagen, Vorbereitung & Grundlogik von TAF/TAP TSI 1a: Grundlagen & Vorbereitung Administration und Uservergabe IT-Sicherheit und Datenschutz Login und Browser-Kompatibilität Ansprechpartner fachliche Betriebsführung Kontaktformular und Fehlermeldung Schulungsplattform und Webseite von pathOS TAF/TAP Informationsplattform Webportal, technische Schnittstelle (CI), Click&Ride und PCS Durchlässigkeit und Zusammenspiel pathOS Webportal und Schnittstelle Zusätzliche Hinweise für PCS Hinweise für Schnittstellennutzer übergreifend Hinweise für Schnittstellennutzer Onboarding 1b: Die Grundlogik von TAF/TAP Schematische Darstellung Prozess der Trassenanmeldung Zusammenspiel der Objekte und die 1:n-Logik Objekte ReferenceTrain und Route Objekte PathRequest und Path Path-Objekt in verschiedenen Status von Entwurf bis Vertrag Vertiefung: Route vs. Path im PathRequest Vertiefung: PathRequest vs. PathDetails TAF/TAP Identifikatoren und Operational Train Number (OTN) Beispielhafte Zusammensetzung der neuen Identifikatoren Die Benennung/Vergabe der neuen Identifikatoren Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 9

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 2 Navigation im pathOS Webportal und Basis-Funktionen 2: Navigation und Vorgangsübersicht Übergreifende Navigation Auswahl der Kundennummer Die Startseite im Portal Navigationsleiste und übergreifende Funktionen Die Vorgangsübersicht Überblick und Darstellung Suche und Filterfunktion Anzeige ausgewählter Kundennummer Druck- und Exportfunktion Anzeigeoptionen Vorgangsübersicht Vorgangsstatus Leistungsprozessarten Entwürfe und Vorlagen Aktuelle Bestellungen Netzausgelöste Vorgänge Verträge & Archiv Anzeige der Historie in Vorgängen 2: Case Reference Objekte & Eingabefenster Anmeldung Case Reference Objekte Hintergrund, Bedeutung und Anwendung von Case Reference Objekten Anlegen neue Abstellung und neuer Taktverbund Anlegen neuer ETCS-Zugdaten Arbeiten mit den Case Reference Objekten Eingabefenster Trassenanmeldung Anlage eines neuen Vorgangs Hauptseite Auswahl und Wechsel der Kundennummer Speichern als Entwurf und Fortsetzen eines Entwurfs Entwurf aus Vorlage übernehmen Datenimport aus TPN Ein- und Ausblenden des Hilfemenüs (während Trassenanmeldung) Tastatursteuerung Aufruf und Funktionalität DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 10

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 3a und 3b Eine neue Anmeldung und Produktausprägungen 3a: Anlegen und Abschicken einer neuen Anmeldung Eingabefenster Trassenanmeldung - Hauptansicht Eingabefenster Trassenanmeldung - Navigation Die Checkliste Abschicken einer Anmeldung Umgang mit Fehlermeldungen bei „Anfrage absenden“ Umgang mit Fehlermeldungen bei „Anfrage absenden“ Übersicht 3b: Angabe von Produktausprägungen Allgemeine Hinweise zu Produktausprägungen Lärmschutz, Verkehrsart Kunde Zusatz, Flexibilität, Priorisierung Besonderheiten SPFV, SPNV und SGV Sonstige Angaben inkl. Nachlassnummern, Baukorridoren und Freitextfeld Angabe abweichendes durchführendes EVU DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 11

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 3c Angaben zum Laufweg und Anwendungsfälle TrainActivity 3c: Angaben zum Laufweg Allgemeine Hinweise zum Laufweg Anlegen des gesamten Laufwegs Eingabefenster Laufwegsdetails Überblick Eingabefenster Laufwegsdetails Allgemeine Angaben Eingabefenster Laufwegsdetails Abstellinformationen laden Angabe von Handover und Fixpunkt Eingabefenster Laufwegsdetails Mindesthaltezeit Haltearten Durchfahrt, Kundenhalt, Bedarfshalt Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten Verschiedene Kennzeichner (Halte, Durchfahrten) Wunschzeitenverschiebung 3c: Anwendungsfälle TrainActivity Eingabe von weiteren TrainActivities Übersicht TrainActivities Servicehalt, Ein- oder Aussteigen Zusätzliches Tfz, Wagen zu-/absetzen Wechsel der Traktionsart und Akku laden Zusammenführen & Trennen von Zugteilen Anschlussbeziehungen Umläufe Rangieren und Richtungswechsel Y-Zug mit maximiertem Hauptlauf Y-Zug mit Hauptlauf in der Mitte Gesicherte Durchfahrt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 12

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 3d Besonderheiten grenzüberschreitender Anmeldungen 3d: Besonderheiten grenzüberschreitender Anmeldungen Internationale & interoperable Laufwege Allgemeine Hinweise Angabe von Laufwegspunkten in Fremdnetzen (Allgemein) Durchführende EVUs, Partner EVUs und Identifikatoren Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle - International Übersicht intl Grenzübergänge (Handover und Grenzen) Mindestbestellkriterien an intl Grenzübergängen Internationale Beispiele Inland → Ausland und Ausland → Inland Ausland → Inland → Ausland Inland → Ausland → Inland (Sonderfall!) Differenzierung nach Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze (intl) Beispiele für versch. Lagen der Fahrplanbearbeitungsgrenze Nationale Dritt EIU: Verschiedene Anwendungsfälle & Beispiele DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 13

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 3e - Zugcharakteristik 3e: Zugcharakteristik Allgemeine Hinweise zur Zugcharakteristik Abgrenzung Gesamtzug, Zuglok, Wagenzug Detaileingaben zur Zuglok Darstellung verschiedener Konstellationen/Rollen von Loks Mehrfachtraktionen und Umgang mit Schlepploks Umgang mit (ungekuppelten) Schiebeloks Tfz-Fahrten, Lokzüge, Leerreisezüge Detaileingaben für Dampffahrzeuge Detaileingaben zum Wagenzug Detaileingaben zum Gesamtzug Angabe einer alternativen Zugcharakteristik Sonstige Angaben (SPV und SGV) 3e: Zugcharakteristik Angaben zu Beförderungsbesonderheiten (inkl. BZA-Nummern) Angabe von Einzelgrenzlastberechnungen (EGB-Nummern) Angabe von ETCS-Zugdaten in einer Anmeldung Angaben zu Gefahrgut (nur SGV) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 14

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 3f & 3g Identifikatoren, Reason of Reference, Verkehrstagekalender 3f: Identifikatoren und Reason of Reference Allgemeine Hinweise zu Identifikatoren Hinweise zur Angabe und zum Wechsel der Kundennummer Definition der Bestandteile von TAF/TAP Identifikatoren Ergänzende Hinweise zur OTN Angabe der Kontaktinformationen Eingabe und Ansicht im minimierten Modus (Standard) Eingabe und Ansicht im erweiterten Modus Vertiefung Offset To Reference OTR Vorgänge verknüpfen mit dem „ReasonOfReference“ Anwendungsfälle ReasonOfReference Übersicht ReasonOfReference Hinzufügen eines Case Reference Objekts „ Taktverbund“ 3g: Der Verkehrstagekalender Allgemeine Hinweise zur Bedienung des Verkehrstagekalenders Eingabemaske unter Verkehrstagekalender Umgang mit (bundesweiten) Feiertagen Tipps & Tricks zur Bedienung des Kalenders DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 15

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 3h Sonderfälle Trassenanmeldungen 3h Sonderfälle Trassenanmeldungen Umgang mit bisherigen „Stammzügen und Ergänzern“ Anmeldungen über PCS Anmeldungen mit dem „ Trassenanmelde-Vordruck“ Anmeldungen über den Fahrplanwechsel (2026-2027 bzw. 2027-2028) … DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 16

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 4a & 4b Umgang mit Angeboten & Änderungen und Stornierungen 4a Umgang mit Angeboten Generelle Logik von Vorgängen (inkl. 1:n) Umgang mit Fehlern nach Anmeldung Abruf und Ansicht von Angeboten Detailansicht eines Angebots Darstellung von mehreren Angeboten Ablehnen und Ablehnen mit Beanstandung Annehmen eines Angebots Darstellung von VNP und ENP im Netzfahrplan 4b Änderungen und Stornierungen Änderung/Abmeldung einer Bestellung VOR Angebotserhalt Änderung einer Bestellung NACH Vertragsschluss Allgemeine Hinweise zu (Teil-)Stornierungen Vollständige Stornierung einer Bestellung Teilstornierung einer Bestellung Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 17

Kapitel 1a: Grundlagen und Vorbereitung Themenübersicht u.a.: ▪ Kontakt zur Betriebsführung ▪ Kontaktformular ▪ Administration und Uservergabe ▪ IT-Sicherheit und Datenschutz ▪ Systemvoraussetzungen und Login ▪ Schulungsplattform und Webseiten ▪ Eingangskanäle für Trassenanmeldungen ▪ Schnittstellenpartner Onboarding DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 18

Kontakt. Ansprechpartner fachliche Betriebsführung 1 2 3 4 E-Mail: pathOS@deutschebahn.com Telefon 1st Level: +49 69 26515555 (Mo.-Fr. von 08:00 bis 16:00 Uhr) Insbesondere in der Phase um die Netzanmeldung im März 2025 (und davor und danach) erwarten wir ein hohes Anfragevolumen und bitten Sie um Verständnis, wenn nicht alle Anfragen sofort beantwortet werden können. Die fachliche Betriebsführung berät und unterstützt umfassend bei fachlichen und technischen Fragen in Zusammenhang mit pathOS Für Portalkunden ist die fachliche Betriebsführung der erste Ansprechpartner zu allen Themen Für Schnittstellenpartner (IT-Dienstleister) ist die fachliche Betriebsführung der erste Ansprechpartner die Zertifizierung der jeweiligen Software läuft über die fachliche Betriebsführung. Auch für Schnittstellennutzer ist die fachliche Betriebsführung die Anlaufstelle in der DB InfraGO Kontakt zur fachlichen Betriebsführung von pathOS E-Mail: Einfachbahn@deutschebahn.com Die Einfachbahn verantwortet das Infraportal und alle zugehörigen Themen inklusiver der Administration und Userverwaltung. Alle Anfragen zu Login, Passwörtern, Zugangsverweigerungen, Usern und Superusern sind an den Support der Einfachbahn zu adressieren Kontakt zur Einfachbahn (nur Userverwaltung) E-Mail: trassenportal@deutschebahn.com Telefon: +49 341 968-6456, -6447 , -6453 Da TPN für das Fahrplanjahr 2026 (auch unterjährig) noch der Eingangskanal für Trassenanmeldungen ist und bleibt, steht die fachliche Betriebsführung von TPN natürlich weiterhin für alle Anfragen rund um TPN zur Verfügung. Alle Anfragen dürfen aber auch an den Support von pathOS gestellt werden! Kontakt zur fachlichen Betriebsführung von TPN DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 19

Kontakt. Kontaktformular und Postfach 1 2 3 4 Wir empfehlen das Kontaktformular von pathOS zu nutzen: dieses befindet sich auf der Internetseite www.dbinfrago.com/pathOS und ist auch von der Startseite im Webportal von pathOS erreichbar Direktlink: www.dbinfrago.com/pathoskontakt
Differenzierung in Anfragen zur Produktivumgebung (rechter Screenshot) sowie dem laufenden Markttest (linker Screenshot) mit etwas anderen (Pflicht-)Feldern Hier haben Sie neben den wichtigsten Informationen zu Ihnen, Ihrem EVU und dem Anliegen auch die Möglichkeit Screenshots hochzuladen Generell kann zudem alles über das E-Mailpostfach pathOS@deutschebahn.com an die DB InfraGO gemeldet werden (Fragen, Feedback, Fehler, …). Bitte denken Sie daran uns wesentliche Daten mitzugeben, wie z.B. Name, EVU, Kundennummer, ID von u.a. PathRequest, ReferenceTrain oder Path Fehlermeldung über verschiedene Kanäle möglich DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 20

Zugang zum Portal. Administration und Uservergabe 1 2 3 4 Die Anmeldung zur Anwendung erfolgt für alle Kunden über das Infraportal. Näheres ist den Nutzungsbedingungen zum Infraportal (Anlage 3.4.3.1) zu entnehmen. Voraussetzung ist u.a., dass der Zugangsberechtigte einen Company Code hat (pro EVU bzw. ZB, dieser ist elementarer Bestandteil von TAF/TAP TSI) und für die relevanten Kundennummern freigeschaltet ist bzw. wird Wichtiger Hinweis: Es werden keine User aus TPN migriert! Das Infraportal ist erreichbar unter: https://infraportal.dbinfrago.com In pathOS ist die Zusammenarbeit verschiedener Nutzer innerhalb eines EVU möglich. Eine separate „Vertreterregel“ entfällt Es wird im Infraportal zwei getrennte pathOS-Tools geben, die separat zu berechtigen sind: einmal für Schulung und Test einmal für das produktive System zur echten Trassenanmeldung Die folgenden Schritte sind in der Regel vor der Anmeldung erforderlich: (1) Registrierung für das DB InfraGO Infraportal und Erhalt von Zugangsdaten (gesichert mit 2-Faktor-Authentifizierung) (2) Freischaltung für die Berechtigungsrolle beantragen bitte auf die korrekten Kundennummern achten (3) Freigabe dieser Berechtigung und Vergabe der Kundennummern durch den Superuser des Zugangsberechtigten (4) Login in pathOS direkt aus dem Infraportal oder mit Log-In über die Anmeldeseite von pathOS Anwendende innerhalb der DB InfraGO nutzen bitte das bekannte interne System DeBI zur Userverwaltung Userverwaltung erfolgt für alle Kunden über das Infraportal DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 21

Zugang zum Portal. IT-Sicherheit und Datenschutz 1 2 3 4 Nach Erhalt des Zugangs zu pathOS ist der Zugangsberechtigte (ZB) verpflichtet, die Datensicherheit durch Sicherstellen der ausschließlichen Nutzung durch befugte Mitarbeiter:innen zu gewährleisten. Der Kunde verpflichtet sich, pathOS nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere ▪ keine Viren, unzulässige Werbesendungen, Ketteninformationen oder sexistische, rassistische oder anderweitig belästigende Kommentare zu übertragen, ▪ keine Rechte Dritter, insbesondere Rechte der genutzten TK-Unternehmen, Schutzrechte (z.B. Urheber- und Markenrechte) zu verletzen, ▪ nicht gegen eisenbahnrechtliche Vorschriften und Regelungen des betrieblich-technischen Regelwerks der DB InfraGO AG (siehe INB) zu verstoßen Bei Zuwiderhandlungen behält sich die DB InfraGO AG vor, den Zugang zu pathOS nutzerscharf zeitweilig zu sperren. Der betroffene ZB wird hierüber schriftlich in Kenntnis gesetzt. Bei wiederholten oder besonders schwerwiegenden Missbräuchen sperrt die DB InfraGO AG den Zugang endgültig Sofern sich beim ZB Zugangs- und Kommunikationsdaten (insbesondere die hinterlegte E-Mail-Adresse) ändern bzw. seine Zugangsvoraussetzungen entfallen, ist er verpflichtet, dies im Kundenportal anzupassen und ggfs. die Kundenberatung der DB InfraGO darüber zu informieren. Über den Superuser muss der ZB eigenständig Berechtigungen anpassen bzw. entfernen Informationen zum Datenschutz finden Sie immer aktuell auf der Internetseite der DB InfraGO AG: https://www.dbinfrago.com/datenschutz Vergleiche hierzu die mit den INB veröffentlichten Nutzungsbedingungen zu pathOS (INB: Anlage 4.2) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 22

Zugang zum Portal. Login und Browser-Kompatibilität 1 2 3 4 Generell ist das pathOS Webportal für die Nutzung chromium-basierter Browser optimiert Die Nutzung auf mobilen Endgeräten sollte grundsätzlich funktionieren, jedoch ist die Ansicht nicht darauf optimiert und insbesondere hinsichtlich Fenstergröße und Ansicht ist dies nicht zu empfehlen Browser- und Betriebssystem-Kompatibilität Um das Trassenanmeldesystem zu benutzen, navigieren Sie in Ihrem Browser entweder zum Infraportal und wählen dort pathOS aus oder direkt zur Log-In-Seite des Trassenanmeldesystems. Empfehlung: Direktlink zu Login- oder Startseite anlegen! Link zum Testsystem: https://pathos-test.app.db.de/ (Live seit Dezember 2025) Link zum Produktivsystem: https://pathos.app.db.de/ (Live ab 19. Januar 2026) Login Mit Klick auf das „Icon“ oben rechts im pathOS Webportal können Sie sich jederzeit aus dem Portal ausloggen Logout DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 23

Informationen. Schulungsplattform und Webseite von pathOS 1 2 3 4 Internetseite pathOS: https://www.dbinfrago.com/pathos Kontakt zur fachlichen Betriebsführung von pathOS jederzeit über unser Postfach: pathOS@deutschebahn.com Weiterführende (externe) Links Link zum Kontaktformular, um z.B. Fehler, Ideen, Anregungen etc. rund um pathOS an die DB InfraGO zu melden Kapitel 1: Aktueller Zeitplan, wichtige Hinweise und Basics zu TAF/TAP Kapitel 2: Allgemeine Schulungsunterlagen, Web-Based-Trainings, Erklärvideos und anstehende Schulungstermine (wird sukzessive erweitert) Kapitel 3: Wichtige Hinweise für EVU, die über Schnittstelle bestellen wollen inkl. Onboarding-Unterlagen Wichtige Informationen und Dokumente für IT-Partner Links zur Schulungs- und Testumgebung sowie dem Produktivsystem DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 24

Informationen zu TAF/TAP TSI (bzw. kurz TAF/TAP). TAF/TAP Informationsplattform 1 2 3 4 Internetseite TAF/TAP TSI: https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi Hier finden Sie derzeit alle Informationen rund um die technische Implementierung der Schnittstelle (inkl. SST-Dokumentation und Stammdaten) Hier sind alle (technischen) Informationen und Anleitungen zu betrieblichen Meldungen, die das EVU an die DB InfraGO schickt (Inklusive Informationen zur Train Composition Message TCM/PTCM) Hier finden Sie die jeweils aktuelle FAQ- Übersicht zu TAF/TAP , sowie die Booklets zu bisherigen Kundenveranstaltungen und Anstehende Kundenveranstaltungen Dies ist die allgemeine Informationsseite mit den wichtigsten und wesentlichen Informationen, inkl. Zeitplan, Erklär-Filmen, Flyern Hier sind alle (technischen) Informationen und Anleitungen zu betrieblichen Meldungen, die die DB InfraGO an EVU schickt Hier finden Sie eine Übersicht weiterer (externer) Ansprechpartner und Links, wie z.B. UIC, NCP Dies ist die Internetseite von pathOS mit den wichtigsten und wesentlichen Informationen rund um pathOS inklusive der Schulungsplattform DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 25

Eingangskanäle für Trassenanmeldungen. Neu: pathOS Webportal und technische Schnittstelle 1 2 3 4 Die DB InfraGO AG stellt allen Kunden über das Internet einen Zugang zum Trassenanmeldesystem für die Anmeldung von Trassen und zur Entgegennahme von Angeboten und Rückmeldungen bereit. Das Webportal richtet sich vorrangig an Zugangsberechtigte mit geringem oder unregelmäßigem Auftragsvolumen, welche über keine eigene Software zur Kommunikation mit dem Trassenanmeldesystem über eine Schnittstelle verfügen. Webportal pathOS (BP = Bestellportal) Die DB InfraGO AG stellt eine einheitliche elektronische Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen einem IT-System des Zugangsberechtigten und pathOS zur Anmeldung von Trassen und zur Entgegennahme von Angeboten und Rückmeldungen bereit. In TAF/TAP spricht man vom sogenannten „Common Interface“ (CI). Mit der elektronischen Schnittstelle richtet sich die DB InfraGO AG vorrangig an Zugangsberechtigte mit großem und regelmäßigem Auftragsvolumen. Alle wichtigen Informationen zur Schnittstelle finden Sie in der aktuellen Version der Schnittstellen-Dokumentation: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und- regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208# Technische Schnittstelle pathOS (CI = Common Interface) Click&Ride App Die Click&Ride App steht zunächst regulär weiter zur Verfügung, ist allerdings noch nicht an pathOS angebunden und unterstützt derzeit TAF/TAP nicht. Umsetzung/ Anpassung ist für das Fahrplanjahr 2027 geplant Path Coordination System der RNE (https://rne.eu/it/products/pcs/) Grundsätzlich steht PCS wie gewohnt zur Verfügung und wurde RNE-seitig auch an TAF/TAP angepasst. Die technische Anbindung von PCS an pathOS ist in Umsetzung (Hinweg bereits umgesetzt) An den grundsätzlichen Anwendungsfällen von PCS als Anmeldeverfahren für Trassen bei der DB InfraGO wird nichts verändert für Informationen s. INB Trassenbestellformular bzw. -Vordruck Während Einschränkungen der Erreichbarkeit von pathOS steht für alle Zugangsberechtigten als Rückfallebene ein Trassenbestellvordruck gemäß Richtlinie 402.0202 zur Verfügung: Formulare Trassenanmeldung. Die zuständigen Ansprechpartner und Adressen sind auf den Internetseiten der DB InfraGO erhältlich: Trassenanmeldung GelV. Trassenfinder (www.trassenfinder.de) Der Trassenfinder steht wie gewohnt zur Verfügung, ist aber kein Eingangs- kanal für Trassenanmeldungen und nicht systemseitig an pathOS angebunden Sonstige DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 26

Eingangskanäle für Trassenanmeldungen. Durchlässigkeit und Zusammenspiel pathOS Webportal und Schnittstelle 1 2 3 4 Grundsätzlich besteht Kanaltreue bzw. -zwang für einen Vorgang. Dies bedeutet für eine einzelne Trassenanmeldung, dass diese über den Kanal, über den sie erstmalig angemeldet wurde, auch zum Vertrag geführt werden muss Generell gilt, dass die Systeme ab „Status Vertrag“ durchlässig sind und Änderungen an sowie Stornierung von Verträgen dann entweder im Portal oder über die Schnittstelle erfolgen können, unabhängig von dem Kanal der Erstanmeldung. Jeder einzelne Prozess muss dann aber wieder in dem Kanal beendet werden, wo er angefangen wurde Im pathOS-Portal werden aber schon vorher weitere Vorgänge zur Information angezeigt. Diese können nur lesend betrachtet werden, es sind keine Änderungen möglich. Auch können Angebote von über die Schnittstelle abgeschickten Trassenanmeldungen nicht im Portal angenommen oder abgelehnt werden Andersherum können auch keine im Portal angemeldeten Trassen über die Schnittstelle angenommen oder vor Vertragsschluss geändert werden Informationen zu Trassenverträgen und Vorgängen im Portal können über die Schnittstelle mittels einer sogenannten ObjectInfoMessage (OIM) abgerufen werden (s. hierzu im Detail die Schnittstellendokumentation der DB InfraGO AG) Aktuell ist es möglich mit einer OIM auf eine pathID Informationen zum dahinterliegenden Vertrag abzurufen im Format der OIM Ein anderes Beispiel ist die Netzausgelöste Änderung (NAÄ) diese wird, wenn der Kunde auch eine Schnittstelle verwendet, an beide Kanäle geschickt. Dort wo dann reagiert und ein Folgeprozess ausgelöst wird, gilt für diesen Prozess wieder der Kanalzwang bis der Folgeprozess NAÄ abgeschlossen wurde Informationen für Schnittstellennutzer zur Durchlässigkeit zwischen Portal und der Schnittstelle DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 27

Eingangskanäle für Trassenanmeldungen. Zusätzliche Hinweise für PCS 1 2 3 4 Grundsätzlich kann PCS weiterhin wie gewohnt genutzt werden alle Details dazu finden Sie direkt bei der RNE: https://rne.eu/it/products/pcs/ Hinweise zur Verwendung von PCS im Zusammenspiel mit der DB InfraGO entnehmen Sie bitte den geltenden INB PCS wird als „eigener Kanal“ technisch an pathOS angebunden, so dass Trassen die in PCS angelegt wurden, dann technisch an pathOS übermittelt werden können. Bis zur technischen Anbindung erfolgt die Bearbeitung der PCS-Trassen weiterhin durch manuellen Übertrag der DB InfraGO PCS wird, wenn es technisch angebunden ist, in pathOS wie ein eigener Kanal betrachtet. Auch hier gilt der genannte Kanalzwang. Trassen, die aus PCS automatisch an pathOS geschickt werden, werden in der Vorgangsübersicht als eigener Kanal angezeigt (PCS). Zu beachten ist, dass mit TAF/TAP TSI keine Doppelanmeldungen mehr zulässig sind, d.h. eine Trassenanmeldung muss entweder aus PCS oder über eine technische Schnittstelle eingehen oder im Portal direkt angemeldet werden Vorgehen bei Erstbestellungen über PCS: Trassenbestellung: Bestellungen bei den RFC muss zwingend über PCS erfolgen Angebotserstellung: DB InfraGO überträgt zunächst die Bestellung aus PCS in DB InfraGO-Systeme (PCS ist technisch auf dem Hinweg an pathOS angebunden) Die DB InfraGO wird für die Trassenbestellungen, die in PCS ausgelöst werden, ein Angebot erstellen und dieses in PCS übertragen Dieses wird in PCS bereitgestellt und im pathOS-Backend abgelegt, d.h. der Vertrag ist im pathOS-Webportal einsehbar Abruf Vertragsdaten: Abruf per ObjectInfoMessage ist bereits testbar (OIM auf PA) Folgeprozesse: Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, kann ein Folgeprozess über einen anderen Kanal ausgelöst werden Zusätzlich besteht immer die Option, dass ein Zugangsberechtigter seine eigene IT über ein CI an PCS anbindet die Abstimmungen und Tests dazu erfolgen direkt mit der Rail Net Europe (RNE) Informationen zu Trassenanmeldungen über das Path Coordination System der RNE DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 28

Eingangskanäle für Trassenanmeldungen. Hinweise für Schnittstellennutzer übergreifend 1 2 3 4 Alle technischen Dokumente zur Implementierung einer Schnittstelle sind in der Schnittstellendokumentation der DB InfraGO zu finden. Diese basiert auf den xsd-Dateien und Europäischen Vorgaben und wird in der Regel 2x p.a. aktualisiert. (www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi) Auch die geltenden Stammdaten sind derzeit auf dieser Seite zu finden (im Vergleich zu früher im neuen JSON-Format) Jede Schnittstellen-Software muss vor Nutzung das Onboarding der DB InfraGO durchlaufen (das ist zusätzlich zum verpflichtenden SSL-Zertifikat der RNE für jedes CI). Die Dokumente und das benötigte Testfallset sind auf der Internetseite von pathOS veröffentlicht Für den detaillierten Onboarding-Prozess s. Folgefolie Alle Informationen zum Thema Schnittstellennutzung finden Sie auch auf der Internetseite von pathOS: www.dbinfrago.com/pathos - die Formulare für die Anmeldung als Schnittstellennutzer sind ebenfalls hier veröffentlicht Selbstverständlich können auch Schnittstellennutzer mit dem Webportal pathOS arbeiten, dafür benötigt allerdings jeder den entsprechenden Zugriff wie in diesem Kapitel beschrieben. Wir empfehlen, dass jedes EVU/jeder ZB sicherstellt, dass als Backup auch über das pathOS-Webportal bestellt werden kann (entsprechende Zugänge vorhält und Schulungsmaterial verwendet) Um Fehler an die DB InfraGO zu senden, nutzen Sie bitte auch hier das bekannte Kontaktformular: https://www.dbinfrago.com/pathoskontakt Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Schnittstellennutzung ist die fachliche Betriebsführung der DB InfraGO: pathOS@deutschebahn.com Weitere Informationen für Schnittstellennutzer DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 29

Eingangskanäle für Trassenanmeldungen. Hinweise für Schnittstellennutzer Onboarding 1 2 3 4 Anmeldung Durchführung
Prozessschritte • Selbstständiges Durchführen der Tests durch die EVU und Dokumentation der Testdurchführung im Testfallsheet • Template siehe www.dbinfrago.com/pathOS • Angaben umfassen insb. PR-ID zur Nachvollziehbarkeit der erfolgreichen Tests • Übergabe des Testfallsheets per Mail an pathOS@deutschebahn.com • DB InfraGO bietet zur Erläuterung des Mock und des Testfallsheets regelmäßig Termine (siehe Folgefolie) • Vorbereitung durch EVUs: Wir erwarten von den teilnehmenden EVUs dass sie die Dokumente zur EVU Schnittstelle kennen und sich z.B. durch das Schulungsangebot auf die Einführung vorbereiten • Anmeldung als Schnittstellenpartner durch EVU • Verbindungsdaten für die Testumgebung per Mail an pathOS@deutschebahn.com, Formulare unter www.dbinfrago.com/pathOS • DB InfraGO • prüft Daten auf Vollständigkeit • pflegt sie in die Testsysteme ein und • veranlasst Firewall Freischaltung. • Verbindung zwischen Testumgebungen herstellen und via „Heartbeat“ überprüfen Fachliche Bestätigung • Verbindung mit integrierter Testumgebung der DB InfraGO herstellen • Nach Terminabsprache Kurztest durchführen: • Eigenständiges Absenden von drei Trassenanmeldungen durch EVU und Übergabe per Testsheet an DB InfraGO • DB InfraGO stellt Konstruktionsergebnis bereit und informiert EVU • Prüfen Ergebnis durch EVU Anbindung an Produktion • Verbindungsdaten für die Produktionsumgebung bereitstellen • Formulare unter www.dbinfrago.com/pathOS • Verbindung der Produktionssysteme aufbauen • Verbindung zwischen Produktionsumgebungen herstellen und technischen Durchstich via „Heartbeat“ bestätigen 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 30

Kapitel 1b: Die Grundlogik von TAF/TAP TSI Themenübersicht u.a.: ▪ Prozess der Trassenanmeldung ▪ Zusammenspiel der Objekte inkl. 1:n-Logik ▪ Objekte ReferenceTrain und Route ▪ Objekte PathRequest und Path ▪ TAF/TAP Identifikatoren und OTN (Zugnummer) ▪ Die verschiedenen Rollen beteiligter EVU DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 31

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Schematische Darstellung Prozess der Trassenanmeldung 1 2 3 4 Hier ist Ihr Trassenangebot! Ich habe ein Verkehrsbedürfnis! Ich melde eine Zugfahrt an! Abbildung aller fachlich relevanten Elemente der gewünschten Zugfahrt im Path im Status „Request“ PathRequestMessage enthält den gewünschten Path sowie alle sonstigen anmeldungsrelevanten Angaben Fahrplanerische Umsetzung und Ausdetaillierung wird als Path im Status „Final Offer“ zurückgegeben und ggf. als Vertrag gebucht EVU EVU EIU DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 32

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Zusammenspiel der Objekte und die 1:n-Logik 1 2 3 4 PathRequest Mo.Fr. PathRequest Sa.So. Path So. Path Sa. Path Mo.Fr.

  1. Das Verkehrsbedürfnis des EVU wird definiert durch den ReferenceTrain und die Route. Insgesamt sind hier alle relevanten übergreifenden Daten enthalten. Unter einem ReferenceTrain dürfen mehrere Routen sein
  2. Trassenanmeldungen erfolgen je EIU separat und bei Abweichungen (z.B. anderer Laufweg oder andere Zugcharakteristik an bestimmten Tagen) auch innerhalb des EIU einzeln
  3. Angebote entsprechen jeweils einer bestimmten Trassenanmeldung und können immer gemäß der 1:n Logik zurückgespielt werden (allerdings immer maximal 1 Angebot je Verkehrstag)
  4. Im Anschluss kann das EVU jedes Angebot individuell bewerten und beantworten ReferenceTrain Mo.So. Route Mo.So.  DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 33

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Objekte ReferenceTrain und Route 1 2 3 4 RouteReferenceTrain ▪ Mit dem ReferenceTrain definiert das EVU (bzw. das LeadRU, also das koordinierende EVU) zusammen mit ggf. weiteren beteiligten EVU in allgemeiner Form eine geplante Verkehrsdienstleitung/Zugfahrt ▪ Ein ReferenceTrain gilt über den gesamten Laufweg und bildet den geplanten Verkehrszeitraum ab ▪ Die dazugehörige ReferenceTrainID wird in der Kommunikation zwischen EVU und EIU verwendet (auch über verschiedene Anmeldungen, die zur gleichen „Zugfamilie“ gehören und bündelt damit mehrere Objekte) ▪ Primär betriebliche Relevanz, um einen tatsächlichen Zug zu identifizieren und zwar europaweit einheitlich ▪ Zusätzlich gibt es das Objekt „Route“, das den gesamten Laufweg, auch über verschiedene EIU hinweg, beinhaltet ▪ Die Route ist eine Vorgabe des EVU und Indikation für EIU ▪ Die Route beschreibt allgemein die Relation (z.B. von A über B nach C) und beinhaltet mindestens Start, Ziel und die Handoverpoints (Fahrplanbearbeitungsgrenzen), also den groben „geografischen Laufweg des Verkehrsbedürfnisses“- in etwa „wo will ich fahren?“) ▪ Insbesondere für Zugfahrten mit mehreren beteiligten EIU ist die Route von Bedeutung, so dass jedes EIU den Gesamtzuglauf von Start bis Ziel mit Handoverpoints kennt ▪ Bei einer Zugfahrt innerhalb eines Netzes enthält die Route entsprechend nur Laufwegspunkte in diesem Netz DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 34

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Objekte PathRequest und Path 1 2 3 4 PathPathRequest ▪ Der PathRequest ist die Nachricht „hinter“ einer Trassen- anmeldung: Alle zur Trassenkonstruktion erforderlichen Attribute müssen weiterhin vom EVU angegeben werden, u.a. Angaben zu ▪ der Produktausprägung, ▪ dem Laufweg, ▪ der Zugcharakteristik, ▪ dem Verkehrszeitraum, ▪ den wesentlichen Identifikatoren und Verknüpfungen ▪ Für verkehrstageabhängige Anpassungen an der Fahrlage ist künftig die Erstellung eigener PathRequests nötig. Für einen ReferenceTrain können mehrere PathRequests gestellt werden ▪ Ein Path ist eine auskonstruierte Zugtrasse für konkrete Verkehrstage, inklusive Zwischenhalten, Betriebsstellen, Durchfahrten etc. ▪ Wenn mehrere EIU beteiligt sind, konstruiert jedes EIU seinen Anteil als eigenen Path von Start zu Ziel bzw. von Grenze zu Grenze („Handoverpoints“) ▪ Für eine gewünschte Fahrlage (= 1 PathRequest) sind künftig mehrere Trassenangebote möglich („1:n-Logik“) diese müssen alle zeitlich disjunkt sein und zusammen den gewünschten Verkehrszeitraum abdecken (maximal 1 pro Verkehrstag) und können sich u.a. bzgl. Laufweg, Halten, Fahrplanzeiten etc. unterscheiden. So gibt es z.B. auch keine Ergänzungsfahrpläne mehr DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 35

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Das Path-Objekt in verschiedenen Status von Entwurf bis Vertrag 1 2 3 4 EVU EIU ? ? Status Entwurf Status Anmeldung Status Vorl. Angebot* Status Vertrag Status Angebot EVU EIUEVU EIUEVU EIUEVU

  • VNP/Vorläufiges Angebot nur im Netzfahrplan Phase 1 EVU beschreibt die zu erbringende Verkehrsleistung Meldet die Fahrt beim betroffenen EIU an EIU konstruiert einen Fahrplan und bietet diesen prozesskonform an EVU nimmt das Angebot an, das EIU hebt das Angebot in den Status Vertrag DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 36

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Vertiefung: Route vs. Path im PathRequest 1 2 3 4 als „Steckbrief“ für den Laufweg

  • Geografische Eckpunktdarstellung des Zuglaufs
  • Muss Start, Ziel und Übergabe-Bst aufzeigen im Status „Request“
  • Stellt den vom EVU gewünschten Fahrtverlauf mit allen wesentlichen Anforderungen dar
  • Beinhaltet die Zugcharakteristik
  • Beinhaltet detaillierte Angaben zu Anforderungen an den Betriebsstellen, wie etwa Haltezeiten, TrainActivities A B C D E F G H Handover- punkt Halt Durchfahrt Halt Halt Durchfahrt Halt Ziel A H Handover- punkt Ziel XStart (im Ausland) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 37

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Vertiefung: PathRequest vs. PathDetails 1 2 3 4 im Status „Request“

  • Stellt den gewünschten Fahrtverlauf mit allen erforderlichen Anforderungen dar
  • Beinhaltet die Zugcharakteristik
  • Beinhaltet detaillierte Angaben zu Anforderungen an den Betriebsstellen, wie etwa Haltezeiten, TrainActivities ab Status „Offer“
  • Stellt den ausgeplanten Fahrtverlauf mit allen durchfahrenen Betriebsstellen inklusive der zeitlichen Lage dar
  • Beinhaltet die Zugcharakteristik
  • Stellt das Angebot bzw. nach Bestätigung durch EVU und EIU den Trassenvertrag dar A B C D E F G H Start Halt Durchfahrt Halt Halt Durchfahrt Halt Ziel A B C D E F G H Start Ziel Halt Durchfahrt Halt Halt Durchfahrt Halt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 38

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Die TAF/TAP Identifikatoren und die Operational Train Number (OTN) 1 2 3 4 OTN (Zugnummer)TAF/TAP Identifikatoren ▪ Jedes beschriebene Objekt erhält seinen eindeutigen Identifikator. Mit Hilfe der Identifikatoren können Referenzierungen zu anderen Objekten vorgenommen werden und Bedürfnisse eindeutig beschrieben werden ▪ Aus der Struktur der Identifikatoren ist das Objekt, der Besitzer des Objekts, die Variante und das Fahrplanjahr ablesbar ▪ Das Core-Element ("Beschreibung der ID") ist frei durch den Besitzer erstellbar und kann menschenlesbar sein, somit können Züge auch über die TAF/TAP Identifikatoren „sprechende“ Bezeichnungen erhalten ▪ Für ein Beispiel siehe Folgefolie ▪ Die heutige Zugnummer heißt künftig Operational Train Number (OTN) und hat eine leicht veränderte Bedeutung ▪ Auch mit TAF/TAP wird die Zugnummer so vergeben, wie heute mit geringfügig angepassten Regeln ▪ Weiterhin möglich: OTN-Kontingente von DB InfraGO im Regelfall erfolgt die Vergabe erst nach der Konstruktion ▪ Die OTN wird unter TAF/TAP verkehrstagesscharf belegt vgl. hierzu die veröffentlichten OTN-Regeln (SST-Dokum.) ▪ Internationale Harmonisierung durch Durchgängigkeit der ReferenceTrainID bzw. RouteID UIC Merkblätter 419-2 und 419-3 sind weiterhin gültig Abstimmung zwischen Beteiligten bleibt erforderlich DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 39

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Beispielhafte Zusammensetzung der neuen Identifikatoren 1 2 3 4 Object Type Company Code Core Element Variant Fahrplanjahr (nur Betrieb) Abfahrtsdatum PA / 0080 / APFELBAUM123 / 01 / 2027 / 2027-04-16 • Definiert Typ der ID, u.a.: PathRequest (PR), ReferenceTrain (TR), Route (RO), Path (PA) • Company Code des erstellenden Unternehmens • Vom Ersteller frei festzulegende Zeichenfolge dient der Identifikation der ID • Das Portal pathOS füllt leere Lücken bis zu 12 Stellen mit „-“ auf • Zusätzlich zu alpha- numerischen Angaben sind „-“ und „*“ erlaubt, aber nicht empfohlen • 00 ist für den ReferenceTrain belegt • EVU kann eigene Logik nutzen • Path-Objekte des Fahrplans beginnen mit einem Buchstaben, betriebliche beginnen mit einer Zahl • Das Fahrplanjahr der Zugfahrt für das bestellt wird • Tagesscharfes Abgangsdatum der tatsächlichen Zugfahrt (damit eindeutig) 2 Stellen, AN 4 Stellen, N/AN 12 Stellen, AN 2 Stellen, AN 4 Stellen, N 10 Stellen, N Hinweis: N: numerisch; AN: alphanumerisch DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 40

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Die Benennung/Vergabe der neuen Identifikatoren 1 2 3 4 Die Benennung der TAF/TAP-Identifikatoren obliegt in der Regel dem EVU der Path kommt vom EIU Die Objekte PathRequest, ReferenceTrain und Route werden durch das EVU (bzw. den Trassenanmeldenden) definiert. Das Objekt Path kommt später vom jeweiligen EIU und wird im Regelfall namentlich nicht mit der Benennung der anderen IDs übereinstimmen Bei der Vergabe der IDs sind die meisten Elemente fix: Company Code definiert den „Besitzer“ der ID, Object Type definiert den Typ der ID und das Fahrplanjahr hängt an den betroffenen Verkehrstagen. Die EVU können damit also primär das Core-Element und die Variant selbst vergeben Hierbei gibt es einige wichtige Einschränkungen bzw. Hinweise: • Generell kann das Core-Element vollständig frei vergeben werden, 12-stellig alphanumerisch. Dies kann also eine zufällige Zahlen- und Buchstabenkombination (QZY2SY2018A2) oder eine inhaltliche/methodische Vergabe (FF24RM1816A0 oder KOHLEMAERZ31 etc.). Die Symbole „-“ und „*“ sind ebenfalls zulässig • Jeder PathRequest muss eindeutig benannt sein (eine doppelt verwendete PRID kann nicht an DB InfraGO geschickt werden) • ReferenceTrain und Route können je Verkehrsjahr mehrfach verwendet werden, allerdings darf eine ReferenceTrain immer nur einmal pro Verkehrstag verwendet werden (denn das ist die eindeutige Identifikation eines fahrenden Zuges). Einzige Ausnahme hierzu ist wenn durch den „OffsetToReference“ aus TAF/TAP eine zeitliche Verschiebung über den Tageswechsel entsteht, aber das ist kein Regelfall! • Auch bei Mehrfachverwendung des ReferenceTrain in verschiedenen Trassenanmeldungen gelten einige Regeln der TAF/TAP , grob gesagt müssen die Zugfahrten dann in Laufweg, Zugcharakteristik und Zeit grundsätzlich übereinstimmen Die OTN wird in der Regel durch das EIU mit dem Angebot vergeben. Hat ein EVU ein OTN-Kontingent, muss hieraus im Vorfeld eine OTN gewählt werden und diese ist bei der Trassenanmeldung anzugeben Im internationalen bzw. interoperablen Zugverkehr müssen OTN und TAF/TAP-Identifikatoren wie heute zwischen beteiligten EVU und EIU im Vorfeld der Trassenanmeldung abgestimmt sein. Geltende Richtlinien und Merkblätter der UIC müssen entsprechend eingehalten werden! DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 41

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (1 von 4) Prozessschritt/Rolle LeadRU Responsible Applicant ResponsibleRU Führendes/ Koordinierendes EVU Besteller, Vertragspartner Die Zugfahrt durchführendes EVU Harmonisierung und Koordinierung V I Trassenbestellung I V Trassenzuweisung, Angebotsbestätigung, Vertragsschluss I V Stornierung I V Änderungen nach Vertragsschluss (Planungsphase) I V Netzausgelöste Änderungen nach Vertragsschluss und Stornierungen (Planungsphase) I V Änderungen nach Vertragsschluss (betriebliche Phase) I I V Netzausgelöste Änderungen nach Vertragsschluss und Stornierungen (betriebliche Phase) I I V Betriebliche Nachrichten I I V Kommerzielle Fragen (ohne Nachrichtenaustausch) I V Mit TAF/TAP gibt es drei „EVU-Rollen“ in Trassenanmeldung, die durch dasselbe oder verschiedene EVU besetzt sein können V: In Verantwortung für alle erforderlichen Aktionen und alleiniger Ansprechpartner auf EVU -Seite I: Ist entsprechend der jeweiligen Abstimmungen vom verantwortlichen EVU zu informieren 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 42

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (2 von 4) Entspricht in pathOS demjenigen, der im Portal (oder via Schnittstelle) die Trasse anmeldet Das als ResponsibleApplicant benannte EVU bzw. Zugangsberechtigter ist als Besteller und Vertragspartner alleiniger Ansprechpartner für das beteiligte EIU. ResponsibleApplicant können sowohl EVU als auch zugelassene und berechtigte juristische Personen (auch Zugangsberechtigte genannt), wie z. B. Aufgabenträger, Zweckverbände, Spediteure u. a., entsprechend den jeweils geltenden nationalen Regelungen oder spezifischen Nutzungsbedingungen (z.B.: INB der DB InfraGO) sein Der ResponsibleApplicant ist verantwortlich für die Erstellung des PathRequests, die Vergabe einer PathRequestID und die Gewährleistung von deren Eindeutigkeit sowie für alle nachfolgenden Aktivitäten in der gesamten Planungsphase entsprechend den Regelungen des jeweiligen EIU zu Terminketten und Zuständigkeiten. Es nimmt somit Angebote entgegen, prüft und bestätigt diese (oder lehnt sie ab) und schließt den Trassennutzungsvertrag. Der ResponsibleApplicant ist berechtigt Änderung an gebuchten Zugtrassen zu beantragen oder die Zugtrassen ganz oder teilweise zu stornieren Sofern es sich nicht um einen interoperablen Zug bzw. Zugtrasse handelt, übernimmt der ResponsibleApplicant zusätzlich die Aufgaben des LeadRU und definiert den ReferenceTrain und vergibt dafür eine eindeutige ReferenceTRID Das EVU, welches die Rolle ResponsibleApplicant einnimmt, kann (muss aber nicht) auch die Rollen LeadRU und/oder ResponsibleRU einnehmen. Sind die genannten Rollen von unterschiedlichen EVU besetzt, so stellt innerhalb der Planungsphase der ResponsibleApplicant die Übermittlung von Ergebnissen aus der Kommunikation mit dem EIU an die EVU der anderen beiden Rolle sicher Wenn durch den ResponsibleApplicant andere EVU in der Trassenanmeldung angegeben werden (z.B. als LeadRU oder als durchführendes EVU), so hat der ResponsibleApplicant diese EVU darüber zu informieren und muss sicherstellen, dass entsprechende Voraussetzungen erfüllt sind (wie z.B. Streckenkenntnis, Sicherheitsbescheinigungen etc.) ResponsibleApplicant Besteller und Vertragspartner 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 43

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (3 von 4) Bei nicht interoperablen Zügen ist die Benennung eines EVU für die Rolle LeadRU nicht erforderlich (dieses entspricht dann dem anmeldenden EVU - so ist es im Webportal pathOS auch gelöst) Wenn ein abweichendes LeadRU angegeben wird, muss der Company Code bekannt sein (kann im Zweifelsfall auch bei der UIC eingesehen werden) Sofern an der Planung eines Zuges im interoperablen Verkehr mehrere EVU beteiligt sind, übernimmt eines der beteiligten EVU die Rolle des LeadRU als federführendes EVU. Es koordiniert alle Aktivitäten zur Planung des Zuges bzw. der Verkehrsdienstleistung in der Vorplanungsphase und harmonisiert die je EIU zu erstellenden Trassenbestellungen. Das LeadRU ist für die Definition des ReferenceTrains und der diesem zugeordneten Zugobjekte inklusive der Vergabe der ReferenceTRID, für die Definition der Routenobjekte inklusive der RouteID sowie für die Sicherstellung deren Eindeutigkeit verantwortlich Je nach Vereinbarung zwischen den beteiligten EVU kann es, insbesondere im interoperablen Güterverkehr, alleiniger Ansprechpartner für die beteiligten Endkunden (Firmen, Transporteure, Triebfahrzeug-Vermieter, Wagenhalter, Zweckverbände etc.) und im Auftrag der beteiligten EVU auch alleiniger Besteller und Vertragspartner gegenüber den EIU sein. In letzterem Fall nimmt das LeadRU die Rolle ResponsibleApplicant ein Das LeadRU koordiniert in der Vorplanungsphase die gesamte Kommunikation unter den beteiligten EVU. In den Phasen der Trassenbestellung und -zuweisung sowie der operativen Durchführung ist das LeadRU jedoch nicht primärer Ansprechpartner in der Kommunikation mit den EIU Das EVU, welches die Rolle LeadRU einnimmt, kann, muss aber nicht, auch die Rollen ResponsibleApplicant und/oder ResponsibleRU wahrnehmen Hinweis: Auch wenn das LeadRU aus einem Land kommt, wo es noch kein TAF/TAP gibt, ist dieses in der DB InfraGO anzugeben. Die Abstimmung erfolgt dann in der Regel mündlich und ist dennoch eine ReferenceTrainID und RouteID anzugeben diese sind auch dann in der Verantwortung des LeadRU LeadRU federführendes, koordinierendes (mit Planung und/oder Harmonisierung beauftragtes) EVU 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 44

Grundlogik von TAF/TAP TSI. Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (4 von 4) Das durchführende EVU ist nicht gleichbedeutend mit dem „Partner EVU“ (bei in der Regel internationalen Trassen). Das Partner EVU muss zwingend bei internationalen Trassen angegeben werden, aktuell erfolgt dies auch in pathOS über das Freitextfeld (siehe Ril 302 für Details) wenn das Partner EVU nur auf Fremdnetz fährt, benötigt es nicht zwingend eine Kundennummer hier reicht dann der Company Code und Name des EVU Das durchführende EVU kann an jeder im Laufweg angegeben Betriebsstelle im Netz der DB InfraGO geändert werden, wenn danach n och eine weitere Betriebsstelle im DB InfraGO Netz folgt diese Zug- und Trassenlaufpunkte werden als Interchange-Punkte bezeichnet und sind verpflichtende Angaben in der Trassenbestellung und in d er Trasse. Wenn ein abweichendes durchführendes EVU benannt wird (im Portal oder via Schnittstelle), so ist dessen Kundennummer bei der DB InfraGO an den Zug - und Trassenlaufpunkten, an welchem der Wechsel des ResponsibleRU erfolgt, anzugeben (der Company Code reicht nicht aus) Sofern ein EVU in der Rolle ResponsibleApplicant nicht selbst die Durchführung der Zugfahrt und somit die Trassennutzung über nimmt, kann es ein anderes EVU damit beauftragen und als ResponsibleRU benennen. Solange diese Benennung noch nicht konkret erfolgen kann, wird diese Angabe zunächst mit den Angaben des ResponsibleApplicant befüllt. Eine Änderung des durchführenden EVU muss aber vom ResponsibleApplicant rechtzeitig vor der Durchführung der Zugfahrt nachgemeldet werden, insbesondere dann, wenn der ResponsibleApplicant kein EVU ist Das EVU in der Rolle ResponsibleRU ist verantwortlich für die Durchführung der Zugfahrt und die Nutzung der Zugtrasse in der betrieblichen Phase. Die Rolle darf nur von einem entsprechend den nationalen Regeln zugelassenen EVU wahrgenommen werden (dies beinhaltet auch eine geltende Sicherheitsbescheinigung. Der Vert ragsinhaber (ResponsibleApplicant) muss sicherstellen, dass er ein ResponsibleRU definiert, was eine gültige Sicherheitsbescheinigung hat). Die Verantwortung kann vom ResponsibleRU für die gesamte Zugtrasse oder auch nur für einen Teilabschnitt wahrgenommen werden. Die Festlegung des ResponsibleRU obliegt dem EVU, welches die Rolle ResponsibleApplicant wahrnimmt Das ResponsibleRU ist in der betrieblichen Durchführungsphase alleiniger Ansprechpartner für das EIU, sofern nicht anderweiti ge Vereinbarungen gelten. Es veranlasst bzw. übernimmt die Abstimmung und Bestätigung von Änderungen und Stornierungen an gebuchten Trassen, insb. bei kurzfristigen Aktionen im Störungsmanagement . In der Praxis im operativen Betrieb kann es zu Abweichungen kommen (z.B. bei Subunternehmern, kurzfristigen Lokführerwechseln etc.) d.h. es wird der in den betrieblichen Systemen hinterlegte Notfallkontakt kontaktiert Die Rolle ResponsibleRU kann vom gleichen EVU wie für die Rollen ResponsibleApplicant und/oder LeadRU wahrgenommen werden. So fern das nicht der Fall ist, trägt das ResponsibleRU die Verantwortung für die gesamte Kommunikation in der betrieblichen Durchführungsphase mit den EVU der anderen beiden Rollen Das ResponsibleRU kann, sofern dies in bestimmten Fällen erforderlich sein sollte, einen Nachauftragnehmer für die Durchführu ng der Zugfahrt benennen, z. B. bei Bereitstellung und Nutzung eines Triebfahrzeuges durch eine Vermietungsgesellschaft oder der Beauftragung einer Tochterfirma des ResponsibleApplicant oder Res ponsibleRU. Die Information des EIU erfolgt in diesem Fall unter Nutzung anderer vereinbarter Medien. Aufgaben und Verantwortlichkeiten des als ResponsibleRU benannten EVU werden durch die Benennung eines Nachauftragsnehmers in keiner Weise verändert oder eingeschränkt Die Abrechnung für die bestellte Trasse erfolgt durch die DB InfraGO mit dem bestellenden EVU (also dem Responsible Applicant ) ResponsibleRU Zugfahrt durchführendes EVU 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 45

Kapitel 2: Navigation im pathOS Webportal und Basis- Funktionen Themenübersicht u.a.: ▪ Übergreifende Navigation inkl. Kundennummer und Navigationsleiste ▪ Vorgangsübersicht inkl. Funktionen und Ansichten ▪ Leistungsprozessarten ▪ Case Reference Objekte: Bedeutung und Anlage inkl. Taktverbund, Abstellung und ETCS-Zugdaten ▪ Das Eingabefenster einer (neuen) Trassenanmeldung ▪ Speichern und Fortsetzen von Entwürfen sowie Arbeiten mit Vorlagen ▪ Datenimport aus TPN ▪ Die Hilfefunktion im Portal ▪ Tastatursteuerung im Portal DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 46

Übergreifende Navigation 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 47

Übergreifende Navigation. Auswahl der Kundennummer erfolgt direkt nach Login 1 2 3 4 Beim ersten Login kommt direkt am Anfang (über der Startseite) ein Popup mit der Bitte, eine Kundennummer auszuwählen Sobald zwei Zeichen eingegeben werden, wird ein Dropdown- Menü mit den verfügbaren Kundennummern angezeigt (dies kann auch Hauptkundennummern-übergreifend sein man sieht alle für die man eine Berechtigung hat) Wenn die eingeloggte Person nur Zugriff auf eine Kundennummer hat (oder das EVU selbst nur eine Kundennummer besitzt), dann ist diese automatisch vorselektiert Wenn man bei einem vorherigen Login bereits eine Kundennummer ausgewählt hatte, kommt das Popup nicht erneut die Daten werden lokal im Browser gespeichert. Wenn man allerdings die Kundennummern-Auswahl löscht (oben rechts mit Klick auf „x“), dann kommt auch das Popup nach Login erneut Nach der erstmaligen Auswahl kann die „aktive“ Kundennummer jederzeit im Hauptmenü oben rechts geändert bzw. ausgewählt werden Mit Klick auf das kleine „x“ löscht man die Auswahl ganz Solange keine Kundennummer ausgewählt ist, werden auch keine Vorgänge angezeigt und in einer neuen Trassenanmeldung sind viele Felder nicht auswählbar (wie z.B. die verfügbaren Rabattnummern etc.) Wenn die Kundennummer während der Verwendung des Webportals gelöscht oder gewechselt wird, werden in der aktiven Trassenanmeldung die kundennummernabhängigen Elemente (wie Identifikatoren, Vorgangsbezeichnung etc.) gelöscht DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 48

Übergreifende Navigation. Die Startseite im Portal 1 2 3 4 Allgemeine Navigationsleiste, von hier gelangt man zur Startseite (heißt aktuell „Dashboard“), Vorgangsübersicht, einer neuen Anmeldung und zu den Case Reference Objekten Wichtige Meldungen zum System, z.B. Wartungsfenster, wesentliche bekannte Fehler, sonstige Informationen An dieser Stelle findet man später auch wichtige Informationen und Links zum Einstieg im Portal, z.B. Handbuch, Erste- Schritte Präsentation, Links zu Schulungsplattform und -terminen etc. Wichtige Mitteilungen Information zum eingeloggten Benutzer sowie Logout-Funktion Rechtliche Informationen zum Impressum sowie Datenschutz An dieser Stelle werden später auch wichtige bekannte Fehler und entsprechende Hinweise, die für alle (oder viele) Nutzer relevant sind Ansprechpartner und Kontakt der fachlichen Betriebsführung sowie dem Kontaktformular für Feedback und Fehler Auswahl der Kundennummer DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 49

Übergreifende Navigation. Navigationsleiste und übergreifende Funktionen 1 2 3 4 Hier sieht man wer grade eingeloggt ist und man kann sich ausloggen „ Wichtige Mitteilungen der DB InfraGO“ Auswahl der aktiven Kundennummer Differenzierung der verschiedenen Vorgänge Mit Klick auf den jeweiligen Themenblock gelangt man entweder zu den Entwürfen, den derzeit offenen Vorgängen (mit ggfs. erforderlichen Aktionen), den geltenden Verträgen oder ins Archiv Differenzierung, um das Erkennen von etwaigen netzausgelösten Änderungen einfacher zu machen Unter „Bestellungen“ finden sich alle aktuellen Vorgänge, die noch nicht im Vertragsstatus sind Unter „Netzausgelöste Vorgänge“ finden sich alle Vorgänge, für die durch die DB InfraGO eine Änderung erzeugt wurde mit ggfs. nötiger Aktion durch den Benutzer Mit Klick auf „Dashboard“ gelangt man jederzeit zurück auf die Startseite Mit Klick auf „Neuer Vorgang“ oder „Anmeldung“ startet man eine neue Trassenanmeldung Mit Klick auf „Vorgänge“ gelangt man auf die Vorgangs- übersicht Mit Klick auf „Case References Objekte“ gelangt man in die Übersicht aller Case Reference Objekte DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 50

Die Vorgangsübersicht 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 51

Die Vorgangsübersicht. Überblick und Darstellung 1 2 3 4 Auswahl ob gleichzeitige Anzeige von 10, 25, 100 oder allen Vorgängen (maximal 1.000) Aktueller Reiter, mit Klick auf den Pfeil werden die nächsten x Vorgänge angezeigt, mit Klick auf die Seitenzahl gelangt man direkt zur Seite Anzeige der aktuell gefilterten Vorgänge Archiv: Alle archivierten Vorgänge, nach einer Stornierung oder Ablauf des letzten Verkehrstages werden Verträge automatisch verschoben Filterfunktion Export als CSV Anzeigeoptionen Trennung in Bestellungen von Kundenseite und netzausgelöste Änderungen Vorgänge: alle aktiven Trassenanmeldungen nach Versand an DB InfraGO und bevor sie zum Vertrag werden In der Regel gibt es hier ausstehende Aufgaben (EVU- oder DB InfraGO-seitig) Verträge: Alle aktuellen Verträge (Vorgänge mit angenommenem Angebot) Änderungen und (Teil-)Stornierungen pro Vorgang möglich Entwürfe: Alle noch nicht abgeschickten und als Entwurf gespeicherten Vorgänge Hier befinden sich auch die TPN-Importe DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 52

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Suche und Filterfunktion 1 2 3 4 Suchfunktion in Vorgängen Mit Klick auf das Filter-Symbol öffnet sich das entsprechende Menü mit der Option einen neuen Filter zu definieren Zunächst wählt man das Attribut, nach dem gefiltert wird und erhält dann automatisch weitere Eingabemöglichkeiten (der Operator ist mit dem Standard vorbefüllt), bei der Request- Bezeichnung z.B. die Option „enthält“ und ein Freitextfeld. Mit Klick auf „Filter anwenden“ filtert man die Vorgangsübersicht Um den Filter später zu entfernen, kann dieser mit dem Papierkorb gelöscht werden. Anschließend erneut „Filter anwenden“ klicken. Alternativ kann man direkt in der Vorgangsübersicht einzelne Filter zurücksetzen (Option oben links, sichtbar, sobald Filter gesetzt) Filterfunktion in Vorgängen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 53

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Anzeige ausgewählter Kundennummer 1 2 3 4 Zunächst Auswahl der aktiven Kundennummer Nach Auswahl einer Kundennummer sieht man in allen Reitern der Vorgangsübersicht nur noch die passenden Vorgänge, die von dieser Kundennummer angelegt bzw. bestellt wurden In den Reitern selbst sind weiterhin die maximal vorhandenen Vorgänge sichtbar (im Screenshot unten die 11.759 Bestellungen) in der Tabelle werden nur die zur aktiven Kundennummer gehörenden Vorgänge gefiltert (in diesem Fall 17 Ergebnisse) Vorgangsübersicht wird gefiltert dargestellt Um Vorgänge angezeigt zu bekommen (und Trassenanmeldungen zu bearbeiten bzw. abzuschicken) muss im ersten Schritt eine Kundennummer ausgewählt werden Die Auswahl der Kundennummer erfolgt entweder direkt nach Login über das Eingabefeld oder während der Arbeit im Webportal jederzeit über das Auswahlfeld oben rechts Wenn keine Kundennummer ausgewählt wurde, ist die Vorgangsübersicht leer (man sieht allerdings die gesamte Vorgangsanzahl aller verfügbaren Kundennummern) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 54

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Druck- und Exportfunktion 1 2 3 4 In allen Vorgangsübersichten kann die jeweilige Ansicht als CSV- Datei exportiert werden wenn mindestens 1 Vorgang enthalten ist. Die Datei wird i.d.R. in Downloads abgelegt und enthält das aktuelle Datum sowie die Bezeichnung der Vorgangsart Im CSV sind nur die Vorgänge enthalten, die aktuell gefiltert und angezeigt sind. Wenn nur 10 Reihen angezeigt werden, werden auch nur diese 10 Reihen exportiert. Maximal sind somit 1000 Zeilen je Export möglich Es werden alle Anzeigeoptionen als Spalten exportiert, auch wenn diese derzeit nicht angezeigt werden Exportieren aus Vorgangsübersicht Drucken und Exportieren einzelner Vorgänge In der Vorgangsübersicht können Entwürfe und Verträge auch einzeln exportiert werden. Dazu muss ein entsprechender Vorgang in der Detailübersicht geöffnet werden Anschließend stehen zwei Optionen zur Verfügung: Export als JSON oder PDF DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 55

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Anzeigeoptionen Vorgangsübersicht 1 2 3 4 Die tabellarische Anzeige der Vorgangsübersichten kann je Vorgangsart durch jeden einzelnen User individuell festgelegt werden Mit Klick auf das Zahnrad rechts öffnet sich die für diese Vorgangsart gültige Auswahl die Optionen unterscheiden sich z.B. zwischen Entwürfen, Vorgängen, Verträgen und dem Archiv Veränderbar ist die markierte Zeile, sowohl was Reihenfolge als auch Auswahl angeht. Rechts sind beispielhaft die Anzeigeeinstellungen für aktive Vorgänge dargestellt Ein Haken bedeutet, die Auswahl wird in der Vorgangsübersicht angezeigt. Per Drag & Drop in einer Zeile kann man die Reihenfolge beliebig ändern Personalisierung der Anzeigeoptionen ist für jeden User individuell möglich ✓ = Feld aktiviert  = Feld deaktiviert DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 56

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Anzeigeoptionen im Detail 1 2 3 4 Anzeige Erklärung Ang. Anzahl Angebote BPol Meldepflichtig gemäß Bundespolizeigesetz Erster VT Erster Verkehrstag Anmeldung Fehler Fehlermeldung Gel. VT Anzahl bereits geleistete Verkehrstage Kanal Eingangskanal Portal (BP) oder Schnittstelle (CI) Kundennummer Kundennummer Trassenanmelder DB InfraGO Lärm Lärmschutzkennzeichen Last update Zeitpunkt der letzten Änderung an diesem Vorgang Leistungsprozessart GelV oder Nfpl (NEP1, NEP2) Letzter VT Letzter Verkehrstag Netzausgelöst Netzausgelöste Änderung/Stornierung etc. NK Nicht-Konstruierbarkeit Offene VT Anzahl noch offene Verkehrstage Anzeige Erklärung OTN Operational Train Number (Zugnummer) PathID Die ID der Trasse (path) PathRequestID Die exakte ursprüngliche ID der Anmeldung Prio Betriebliche Priorisierung ReferenceTrainID Die ID des jeweiligen ReferenceTrain Request- Bezeichnung Eigens gewählte Vorgangsbezeichnung RouteID Die ID der jeweiligen Route Start Startbetriebsstelle Status Vorgangsstatus (siehe Folgefolien) Verkehrsart Verkehrsart SGV, SPNV, SPFV Via Anzahl Zwischenlaufwegspunkte VT Anzahl Verkehrstage Ziel Zielbetriebsstelle Klarname Zuggattung Gewählte Zuggattung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 57

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Vorgangsstatus (1 von 2) 1 2 3 4 Angezeigter Status im Portal pathOS Beschreibung Leistungs- prozess Abgelaufen Das EVU hat nicht innerhalb einer Frist auf das Angebot reagiert, daher ist das Angebot abgelaufen und nicht mehr gültig alle Abgelehnt Das Angebot wurde durch das EVU ohne Überarbeitungswunsch abgelehnt alle Abgemeldet Das EVU hat die Trassenanmeldung rechtzeitig, vor dem Vorliegen eines Angebots, abgemeldet alle Beanstandet Das Angebot wurde durch das EVU mit Überarbeitungswunsch abgelehnt. Die Bearbeitung ist noch nicht abgeschlossen, es liegen noch keine neuen Konstruktionsergebnisse vor alle Fehler In der Bestelleingangsprüfung (BEP) wurden Fehler in der Trassenerstanmeldung erkannt. Die Anmeldung wurde mit einer Fehlermeldung beendet und der Prozess beendet alle Finales Angebot Es liegen Konstruktionsergebnisse zu der Trassenanmeldung und offene Angebote an das EVU vor. Im Netzfahrplan sind dies die Angebote zum endgültigen Netzfahrplan (ENP). Dieser Status bleibt solange erhalten bis auch alle endgültigen Angebote durch das EVU angenommen oder abgelehnt wurden. Zwei zusätzliche Fälle möglich:

  1. Es wurde im Rahmen des VNP ein nichtkonstruierbares Angebot an das EVU versendet (nur im NFPL)
  2. Ein Angebot zum VNP wurde während der Abstimmungsphase aufgrund einer netzseitigen Änderung durch ein neues Angebot ersetzt und ist somit ungültig. Das Angebot selbst wurde jedoch zuvor an das EVU übermittelt und ist daher diesem bekannt. alle (tlw. nur NFPL) In Bearbeitung Die Trassenerstanmeldung wurde erfolgreich inhaltlich validiert und befindet sich derzeit in Bearbeitung durch DB InfraGO alle DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 58

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Vorgangsstatus (2 von 2) 1 2 3 4 Angezeigter Status im Portal pathOS Beschreibung Leistungs- prozess Neu Eine Trassenerstanmeldung wurde erfolgreich validiert und die Verarbeitung der Anmeldung wurde angestoßen alle Neues Angebot Das Angebot wurde durch das EVU mit Überarbeitungswunsch abgelehnt. Es liegen Konstruktionsergebnisse und neue Angebote vor. GelV Nicht Konstruierbar Es konnte keine Konstruktion aufgrund der validen(!) Anmeldedaten durchgeführt werden. Dem EVU (bzw. an das Bestellportal) wurde eine Nichtkonstruierbarkeit gemeldet und der Prozess beendet alle Vertrag Die Trassenanmeldung wurde erfolgreich verarbeitet. D.h. es konnten Konstruktionen (inkl. teilweiser Nichtkonstruktionen) und Angebote erstellt. Das EVU hat auf alle Angebote reagiert, diese können angenommen oder (auch gemischt) abgelehnt sein. alle VNP-Angebot Zur Anmeldung wurden Angebote zu dem vorläufigen Netzfahrplan an das EVU übermittelt NFPL Zurückweisung Bei der Konstruktion der Trassenanmeldung wurden inhaltliche Fehler entdeckt. Die Anmeldung wurde mit einer Fehlermeldung beendet und der Prozess beendet alle SENT Nach einer Änderung nach Vertrag/Teilstornierung: Das Angebot wurde an das EVU (bzw. das Bestellportal) übermittelt alle ACCEPTED Nach einer Änderung nach Vertragsschluss: Das Angebot wurde von dem EVU angenommen alle END_CHANGED Der Vertrag wurde mittels einer EVU-Seitigen Änderungsmeldung nach Vertragsschluss vollständig verändert und durch 1 bis n Nachfolgeverträge ersetzt. GelV, NFPL DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 59

Die Vorgangsübersicht. Übergreifend: Leistungsprozessarten 1 2 3 4 In pathOS gibt es keine differenzierten Logins oder Oberflächen für Netzfahrplan und Gelegenheitsverkehr. Diese Differenzierung erfolgt über die Klassifizierung in Leistungsprozessarten im Reiter der Vorgänge. Eine Änderung von Fristen oder Leistungsprozessarten kann in pathOS nicht vorgenommen werden - bitte beachten Sie, dass hier die gültigen INB führend sind (auch was Fristenherabstufung angeht) pathOS erkennt also bei einer Trassenanmeldung automatisch in welche Leistungsprozessart es einsortiert wird. Grob gesagt anhand von Verkehrszeitraum/Fahrplanjahr und Zeitpunkt der Trassenanmeldung Folgende Leistungsprozessarten gibt es: • NFPL: Trassenanmeldung in der ersten Netzfahrplananmeldephase • NFPL2: Trassenanmeldung in der zweiten Netzfahrplananmeldephase • GelV: Trassenanmeldung im Gelegenheitsfahrplan (aktuell werden noch teilweise veraltete Daten im Filter angezeigt, diese werden noch rausgenommen) Übersicht Leistungsprozessarten im Reiter Vorgänge Spaltenansicht im Reiter Vorgänge Filterung nach Leistungsprozessart möglich Einstellung der Spalte „Leistungsprozessart“ nach Klick auf das „Zahnrad“ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 60

Die Vorgangsübersicht. Entwürfe und Vorlagen 1 2 3 4 In diesem Reiter werden alle als Entwurf gespeicherten Vorgänge angezeigt (und die Importe aus TPN) Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (siehe rechts), ein Klick auf das blaue Stiftsymbol ganz links setzt den Entwurf fort Vorgangsübersicht Entwürfe Man kann sich jeden Entwurf nochmal mit allen Details anschauen die erste Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. Im Header sind die wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich (rot umrandet). Mit Klick auf z.B. den Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine Leseansicht aller Details (orange umrandet) Zudem sieht man im unteren Bereich direkt die angegebenen verwandten Vorgänge (via ReasonOfReference, siehe Kapitel Identifikatoren) Detailanzeige eines Entwurfs Fortsetzen des Entwurfs Aufklappen des Menüs Aufgeklappte Darstellung Anzeigeoptionen für Tabelle Startet eine neue, leere Anmeldung Entwurf fortsetzen Als Vorlage für neuen Entwurf nehmen Entwurf löschen Kopfdaten/ Header Detailangaben Entwurf DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 61

Die Vorgangsübersicht. Löschen von Entwürfen - Massenbearbeitungsfunktion 1 2 3 4 Im ersten Schritt können im Reiter Entwürfe über das Feld links neben der Anzeige aller Vorgänge bis zu 100 einzelne Vorgänge ausgewählt werden Sollen alle angezeigten Vorgänge ausgewählt werden, so kann auch mit einem Klick in das Kästchen oben drüber alles auf einmal angeklickt werden 1 2 Nach Auswahl der zu löschenden Entwürfe können diese dann mit Klick auf den roten Button „X Entwürfe löschen“ auf einmal entfernt werden Wenn die anschließende Sicherheitsabfrage mit „ja“ bestätigt wird, sind die Entwürfe dauerhaft für alle Nutzenden dieser Kundennummer gelöscht 3 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 62

Die Vorgangsübersicht. Aktuelle Bestellungen 1 2 3 4 In diesem Reiter werden alle aktiven Vorgänge angezeigt, sowohl vom Kunden kommend als auch netzausgelöst (zwischen den beiden Ansichten kann man mit einem Klick wechseln). Zusätzlich sieht man auch die ursprünglich abgeschickten Trassenanmeldungen von Verträgen Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (s. rechts), der „Pfeil nach unten“ klappt den Vorgang auf Vorgangsübersicht aktive Vorgänge Man kann sich jeden Vorgang nochmal mit allen Details anschauen die erste Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. In den Kopfdaten sind die wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich. Mit Klick auf z.B. den Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine Leseansicht aller Details inkl. u.a. allen Zwischenlaufwegspunkten (orange umrandet) Man sieht alle vorhandenen Angebote die Ansicht ist individualisierbar (Darstellung, Abfahrt vs. Ankunft). Es lassen sich Angebote annehmen, ablehnen oder beanstanden (und zwar gemäß 1:n-Logik für alle Angebote zu dieser Anmeldung einzeln) Zudem gibt es die Möglichkeit bei vielen Angeboten alle auf einmal auszuwählen. Man sieht den erwarteten Preis und ausgewählte Informationen aus der Konstruktion (z.B. „Baubetroffenheit“) Detailanzeige eines aktiven Vorgangs Detailangaben Angebot Als Vorlage für neuen Entwurf nehmen Vorliegende Angebote Preise / Verwandte Vorgänge Alle aus-/abwählen Aufklappen des Menüs Anzeigeoptionen für Tabelle Startet eine neue, leere Anmeldung Differenzierung in kundenseitige und netzausgelöste Vorgänge DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 63

Die Vorgangsübersicht. Netzausgelöste Vorgänge (1 von 2) 1 2 3 4 Grundsätzlich werden netzausgelöste Änderungen oder Stornierungen im explizit dafür vorgesehen Reiter angezeigt. Sie alle haben den Marker „Netzausgelöst“ erkennbar an der schwarzen Flagge Zusätzlich werden auch die ursprünglichen Verträge, die eine netzausgelöste Änderung/Stornierung haben (auch wenn diese nur auf einen Teil des bisherigen Vertrages gilt), im Reiter Verträge mit dem Kennzeichen „Netzausgelöst“ und der Flagge markiert Mit einem Klick auf den jeweiligen Vorgang öffnet sich die Detailansicht Wichtiger Hinweis: Vorgänge, die storniert wurden oder bei denen der letzte Verkehrstag abgelaufen ist, werden ins Archiv verschoben Vorgangsübersicht netzausgelöster Vorgänge Kennzeichen „Netzausgelöst“ dargestellt mit schwarzer Flagge Aufklappen des Menüs Anzeigeoptionen für Tabelle DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 64

Die Vorgangsübersicht. Netzausgelöste Vorgänge (2 von 2) 1 2 3 4 Die Detailansicht bei netzausgelösten Vorgängen unterscheidet sich im Regelfall von der normalen Ansicht Generell werden im oberen Bereich nochmal die ursprünglichen Daten des Vertrags angezeigt Im unteren Bereich (in diesem Fall ab der gelbmarkierten Zeile) sieht man die netzausgelösten Änderungen im Detail Detailanzeige eines netzausgelösten Vorgangs Daten des ursprüngl. Vorgangs Detailangaben der netzausgelösten Änderung hier sind die Inhalte des geänderten Paths zu sehen ReferenceTrainID, zu dem dieser Vorgang gehört DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 65

Die Vorgangsübersicht. Verträge 1 2 3 4 In diesem Reiter werden alle aktuellen Verträge angezeigt. Nach einer Stornierung oder nach Ablauf des letzten Verkehrstages werden die Verträge ins Archiv geschoben Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (s. rechts), der „Pfeil nach unten“ klappt den Vorgang auf Vorgangsübersicht Verträge Man kann sich jeden Vertrag nochmal mit allen Details anschauen die erste Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. Im Header sind die wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich. Mit Klick auf z.B. den Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine Leseansicht aller Details (orange umrandet) Man sieht in dieser Ansicht auch die Historie des Vertrags (z.B. bei Änderungen), den Preis sowie Laufweg und Zeiten Verträge lassen aus dieser Ansicht heraus ändern, stornieren und teilstornieren (Detaillierte Anleitung dazu in Kapitel 4) Detailanzeige eines Vertrags Aufklappen des Menüs Anzeigeoptionen für Tabelle Startet eine neue, leere Anmeldung Detailangaben Vertrag Als Vorlage für neuen Entwurf nehmen Vertrag stornieren Vertrag ändern DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 66

Die Vorgangsübersicht. Archiv 1 2 3 4 In diesem Reiter werden alle archivierten Verträge und Vorgänge angezeigt inkl. solchen, die aus netzausgelösten Änderungen resultieren. Archiviert werden generell Stornierungen und Vorgänge, bei denen der letzte Verkehrstag abgelaufen ist (die Archivierung erfolgt im Normalfall erst nach 2 Tagen) Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (s. rechts), der „Pfeil nach unten“ klappt den Vorgang auf Vorgangsübersicht Archiv Man kann sich jeden archivierten Vorgang nochmal mit allen Details anschauen die erste Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. Im Header sind die wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich. Mit Klick auf z.B. den Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine Leseansicht aller Details (orange umrandet) Man sieht in dieser Ansicht auch die Historie des Vorgangs (im Beispiel unten wurde storniert) Detailanzeige eines archivierten Vorgangs Aufklappen des Menüs Anzeigeoptionen für Tabelle Startet eine neue, leere Anmeldung Als Vorlage für neuen Entwurf nehmen Historie Detailangaben Vorgang DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 67

Die Vorgangsübersicht. Anzeige der Historie in detaillierten Vorgangsansichten 1 2 3 4 Die Historie zu einem Vorgang wird im Reiter Verträge und im Archiv in der Detailansicht ganz unten angezeigt Anzeige nur, wenn auch etwas passiert ist also „Folgeprozesse“ vorhanden sind. Rechts sind Beispiele zu sehen Es werden grundsätzlich das exakte Datum, der Prozessschritt sowie relevante Path IDs und Path Request IDs aufgelistet Angezeigt werden folgende Prozessarten: Stornierungen, Teilstornierungen Änderungen nach Vertragsschluss Netzausgelöste Stornierung (nach Vertragsschluss) Netzausgelöste Änderung (nach Vertragsschluss) Allgemeine Hinweise zur Anzeige von Historie DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 68

Case Reference Objekte 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 69

Case Reference Objekte. Hintergrund, Bedeutung und Anwendung von Case Reference Objekten 1 2 3 4 Das CaseReference-Objekt beinhaltet Informationen zu einem konkreten Geschäftsfall des EVU oder des EIU (z. B. Taktverkehr), von welchem ein oder mehrere Objekte Zug, Fahrlage oder Trasse betroffen sein können. Es ermöglicht die Bereitstellung zusätzlicher Informationen, die für mehrere Objekte zutreffen und der Zusammenfassung oder Zusammenbehandlung dieser Objekte in bestimmten Prozessphasen dienen Das CaseReference-Objekt (Geschäftsfall) wird durch eine CaseReferenceID eindeutig identifiziert. Sofern eine Bündelung bestimmter Objekte und deren gemeinsame Behandlung gewünscht ist oder die ergänzenden Informationen bei der Bearbeitung des Objektes (z. B. für mehrere PathRequestMessages) genutzt werden sollen, kann die CaseReferenceID als referenzierender Identifier in dem Attribut PlannedTransportID oder RelatedPlannedTransportID in einer Nachricht angegeben werden (siehe hierzu auch SST-Dokumentation Anlage 1, Kapitel 3.4) Die Verwendung eines CaseReference-Objekts und dessen CaseReferenceID muss vor der erstmaligen Nutzung zwischen den beteiligten Partnern vereinbart werden. Das heißt, das CaseReference-Objekt (der Geschäftsfall), insbesondere die fachlichen Attribute sowie zulässige Werte sind zunächst zu definieren. Der Eigentümer des CaseReference-Objekts muss das Objekt anlegen und mit Daten befüllen. Alle weiteren Nutzer des CaseReference-Objekts müssen dieses Objekt kennen und in der Lage sein, dieses in ihrem eigenen IT-System zu verarbeiten bzw. zu interpretieren. Der Austausch des CaseReferenceObjekts erfolgt unter Nutzung der ObjectInfoMessage. Mögliche Geschäftsfälle für die Verwendung des CaseReference-Objekts sind: Takte (u. a. mit den Angaben Taktbezeichnung, Takt-Linie, Taktfrequenz), Abstellung, Rahmenvertrag, Mess- und Versuchsfahrtprogramme, Fahrplan- bzw. Betriebsprogrammstudie (Beschreibung des Auftrags und der Inhalte der Fahrplanstudie bzw. des Betriebsprogramms; ggf. auch nur Nutzung der CaseReferenceID zur Bündelung zusammengehöriger Objekte), Dossier-ID aus PCS (hier ist keine Erstellung eines CaseReference-Objekts notwendig, da mit der CaseReferenceID nur auf das in PCS existierende Dossier verwiesen werden soll) Die derzeit in der Kommunikation zwischen EVU und DB InfraGO geplanten Geschäftsfälle (CaseReference-Objekte) sind in der Schnittstellen-Dokumentation Anlage 1, Kapitel 3.15 beschrieben und basieren auf der ObjectInfoMessage. Weitere Geschäftsfälle für die Nutzung eines speziellen CaseReference-Objekts können jederzeit bilateral/multilateral vereinbart werden Generell können mehrere CaseReference-Objekte mit einem Vorgang verknüpft werden Einordnung des Objekts „CaseReference“ Auszug aus der Schnittstellen-Dokumentation Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Hauptdokument DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 70

Case Reference Objekte. Anlegen neue Abstellung und neuer Taktverbund (1 von 2) 1 2 3 4 Die Anlage eines Case Reference Objekts ist keine Bestellung oder offizieller „Auftrag“ an die DB InfraGO AG. Es dient lediglich der Verknüpfung bestehender Trassenanmeldungen für EVU Es wird ein TAF/TAP-Objekt gemäß der bekannten Logik erstellt: „CR xxxx xxxxxxxxxxxx 01 2025“. Diese können aktuell weder gelöscht noch geändert werden, d.h. bei der Erstellung ist insbesondere auf die Angabe der korrekten Werte zu achten! (Company Code ist immer vorbefüllt) In der Übersicht aller Case Reference Objekte wird zunächst das jeweilige Objekt ausgewählt, die Spaltenkonfiguration ist ähnlich zur Vorgangsübersicht individuell anpassbar. In der Übersicht werden nur die Case Reference Objekte angezeigt, nicht direkt die später darauf referenzierenden Trassenanmeldungen Wenn man einen Taktverbund anlegt, so kann man später eine Trassenanmeldung darauf referenzieren und somit den Zusammenhang erkennbar bereits in der Trassenanmeldung darstellen. Der Taktverbund gilt für die gesamte Trassenanmeldung. Bei der Abstellung ist es ähnlich auch hierauf kann in Trassenanmeldungen referenziert werden, um der Fahrplankonstruktion diese Information mitzugeben. Die Abstellung ist jedoch laufwegspunkt-spezifisch Im Kapitel 3 wird erklärt, wie man Trassenanmeldungen mit (bestehenden) Case Reference Objekten verknüpft (Laufweg: Abstellung. Zugcharakteristik: ETCS-Zugdaten. Identifikatoren: Taktverbund) Hinweise zur Anlage von Taktverbund und Abstellung Aufrufen der Übersicht aller Case Reference Objekte Anlage eines neuen Case Reference Objektes Anzeige der verfügbaren, bereits angelegten Objekte des ausgewählten Typs Auswahl der verschiedenen Objekte. Aktuell möglich sind Taktverbund, Abstellung, ETCS- Zugdaten Das aktuell ausgewählte Element ist weiß markiert Spaltenkonfiguration der Ansicht unterschiedlich je nach Typ CRO DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 71

Case Reference Objekte. Anlegen neue Abstellung und neuer Taktverbund (2 von 2) 1 2 3 4 Anlage einer neuen AbstellungAnlage eines neuen Taktverbunds Auswahl des gewünschten Objekttyps Auswahl des gewünschten Objekttyps Speichern des Objekts. Erst möglich wenn alle Pflichtfelder befüllt Speichern des Objekts. Erst möglich wenn alle Pflichtfelder befüllt Definition der gewünschten TAF/TAP ID für das CRO Company Code ist vorbefüllt mit dem zur angemeldeten Kundennr. gehörenden Persönlich ausgewählte Bezeichnung von Taktfahrplan (50stellig) und Taktlinie (6stellig) Auswahl der regulären Start- und Zielbetriebsstellen (Ril100-Kürzel, PLC, Klarname) per Dropdown-Menü möglich Angabe der Taktfrequenz (max 999) und der Anzahl dem Takt zugeordneten Züge (max 99) Angabe von gewünschter Abstellzeit, Abstelllänge und ob eine Oberleitung nötig ist (ähnlich zu Angaben die in APN auch bekannt und erforderlich sind) Angabe zur Organisation der Nutzung (durch DB InfraGO bzw. Kunde selbst) Definition der gewünschten TAF/TAP ID für das CRO Company Code ist vorbefüllt mit dem zur angemeldeten Kundennr. gehörenden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 72

Case Reference Objekte. Anlegen neuer ETCS-Zugdaten (1 von 3) 1 2 3 4 Die Anlage eines Case Reference Objekts ist keine Bestellung oder offizieller „Auftrag“ an die DB InfraGO AG. Es dient lediglich der Verknüpfung bestehender Trassenanmeldungen für EVU Auch für die Meldung von ETCS-Zugdaten gilt, dass in jeder einzelnen Anmeldung, die dann die Gamma-Kurven-Modelle verwenden soll, auf die entsprechende Case Reference ID referenziert werden muss Mit Einführung von pathOS können ETCS-Zugdaten auch für Gammamodelle an die DB InfraGO gemeldet werden. Dies kann ausschließlich über das Webportal von pathOS erfolgen eine Eingabe/Anmeldung über die Schnittstelle ist nicht möglich Die Anlage erfolgt „auf einen Company Code“ und kann dann von allen Personen, die eine Berechtigung auf eine Kundennummer hinter diesem Company Code haben, eingesehen werden Es wird ein TAF/TAP-Objekt gemäß der bekannten Logik erstellt: „CR xxxx xxxxxxxxxxxx 01 2025“. Diese können aktuell weder gelöscht noch geändert werden, d.h. bei der Erstellung ist insbesondere auf die Angabe der korrekten Werte zu achten! (Company Code ist immer vorbefüllt) Für das Ausfüllen der Daten empfiehlt es sich, dies je ZB durch einen kleinen Personenkreis erledigen zu lassen, da ggfs. Daten bei Fahrzeug-Herstellern anzufordern sind Hinweise zur Anlage von ETCS-Zugdaten Anlage eines neuen Case Reference Objektes Anzeige der verfügbaren, bereits angelegten Objekte des ausgewählten Typs Auswahl der verschiedenen Objekte Spaltenkonfiguration der Ansicht unterschiedlich je nach Typ CRO DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 73

Case Reference Objekte. Anlegen neuer ETCS-Zugdaten (2 von 3) 1 2 3 4 Anlage neuer ETCS-Zugdaten Hinzufügen von Guidance-Daten Entfernen von Guidance-Daten Ergänzen und Löschen weiterer Einträge im jeweiligen Abschnitt Ergänzen und Löschen weiterer Einträge im jeweiligen Abschnitt Definition der CRID für die ETCS-Zugdaten. WICHTIG: Nutzen Sie ein sprechendes CORE-Element, darauf müssen Sie dann später im PR referenzieren (Zugcharakteristik, sonstige Angaben) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 74

Case Reference Objekte. Anlegen neuer ETCS-Zugdaten (3 von 3) 1 2 3 4 Hinweis aus dem TTT-Dialog vom 09.03.2026 Müssen die Case Reference Objekte für ETCS zum Fahrplan 2027 angegeben werden? • Das CaseReferenceObject "ETCS-Zugdaten" ist ausschließlich für Züge, die nach dem Gamma-Modell fahren vorgesehen. Das für den "Digitalen Knoten Stuttgart" vorgesehene Fahrplankonzept nutzt die Fahrdynamiken des ETCS-Gamma-Modells. Durch die Verschiebung der Inbetriebnahme des Digitalen Knoten Stuttgarts ist die Verarbeitung der ETCS-Gamma-Parameter für die Fahrplanerstellung im Fahrplanjahr 2027 nicht mehr vorgesehen. Das CaseReferenceObject kann daher für die Trassenanmeldung angelegt und referenziert werden, die Parameter werden aber nicht im Fahrplan oder Betrieb verarbeitet. • Der bisherige Umgang mit ETCS-Zügen, die nach Lambda-Modell verkehren, bleibt unverändert. • Für den Fahrplan 2028 ist nach aktuellem Planungsstand vorgesehen, die Gamma- Parameter in der Fahrplanung zu verarbeiten und zu berücksichtigen. Das konkrete Vorgehen für die Fahrlagenberatung für Fahrplan 2028 wird zum geeigneten Zeitpunkt kommuniziert. DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 75

Eingabefenster Trassenanmeldung 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 76

Starten einer neuen Trassenanmeldung. Anlage eines neuen Vorgangs Hauptseite 1 2 3 4 1 2 Sobald man einen neuen Vorgang startet, landet man auf der Hauptseite einer neuen Trassenanmeldung und sieht auf einen Blick die wesentlichen Eckpunkte (wie Laufweg, Zeiten, Identifikatoren und Verkehrstagekalender) Die Kartendarstellung ist aktuell nur ein Bild und noch ohne Funktion diese ist für später geplant Durch Klick in die jeweilige Übersicht gelangt man in das Fenster zur detaillierten Trassenanmeldung (mit Produktausprägungen, Laufweg inkl. Zugcharakteristik, Identifikatoren sowie Verkehrszeitraum) In diesem Fenster muss man alle relevanten und erforderlichen Angaben zur Trassenanmeldung hinterlegen, mit Klick auf „OK“ gelangt man zurück zur Hauptseite DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 77

Starten einer neuen Trassenanmeldung. Auswahl und Wechsel der Kundennummer 1 2 3 4 In pathOS erfolgt eine Trassenanmeldung immer kundennummernscharf. D.h. diese sollte idealerweise VOR dem Start einer neuen Trassenanmeldung ausgewählt sein (vgl. hierzu Kapitel 2 Übergreifende Navigation) Die Kundennummer kann auch nachträglich noch geändert werden (über das Dropdown-Menü oben rechts in der Hauptnavigation) allerdings werden dann kundennummernspezifische Angaben in der aktiven Trassenanmeldung gelöscht. Dies betrifft u.a. die Identifikatoren, Nachlassnummern, Zugnummern Man sieht die aktive Kundennummer jederzeit im Reiter „Identifikatoren“ oder auf der Hauptseite im rechten Kästchen und oben rechts in dem Auswahlfeld zur Kundennummer Auswahl der Kundennummer erfolgt im Regelfall vor Anlegen einer neuen Anmeldung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 78

Starten einer neuen Trassenanmeldung. Speichern als Entwurf und Fortsetzen eines Entwurfs Nach Start einer neuen Trassenanmeldung kann diese jederzeit als Entwurf gespeichert werden, sobald eine Vorgangsbezeichnung angegeben wurde (Im Fenster „Identifikatoren) Ein Klick auf „Als Entwurf speichern“ speichert alle getätigten Eingaben unter der gewählten Vorgangsbezeichnung. Wichtig: es muss aktiv gespeichert werden, es gibt kein „auto-save“ Alle gespeicherten Entwürfe sind solange sie nicht fortgesetzt und abgeschickt wurden, in der Vorgangsübersicht unter „Entwürfe“ zu finden Speichern eines Entwurfs Um einen gespeicherten Entwurf fortzusetzen, navigiert man in der Vorgangsübersicht zu „Entwürfe“ und wählt in der Übersicht die entsprechende Vorgangsbezeichnung aus Mit einem Klick auf den Vorgang öffnet sich zunächst die Detailansicht, in der man wesentliche Daten auf einen Blick sieht Durch Klicken auf „Entwurf fortsetzen“ oben rechts gelangt man direkt in das Eingabefenster zur Trassenanmeldung Hinweis: wenn ein fortgesetzter Entwurf abgeschickt wurde, ist er nicht mehr unter „Entwürfe“ zu finden Fortsetzen eines Entwurfs 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 79

Starten einer neuen Trassenanmeldung. Entwurf aus Vorlage übernehmen Erstellen eines Entwurfs aus verschiedenen Vorlagen bzw. Vorgängen Es kann aus allen Vorgängen eine Vorlage erstellt werden. Sowohl aus Entwürfen, aktiven Vorgängen, Verträgen und archivierten Vorgängen Zunächst wählt man dafür den entsprechenden Vorgang aus und per Klick auf „Als Vorlage für neuen Entwurf nehmen“ (immer oben rechts in der Detailansicht eines Vorgangs) gelangt man direkt in das Eingabefenster einer neuen Trassenanmeldung, vorbefüllt mit fast allen Daten der Vorlage (U.a. müssen Vorgangsbezeichnung und TAF/TAP Identifikatoren manuell neu eingegeben werden, Details siehe blaue Textbox) Der dafür verwendete Vorgang bleibt unverändert bestehen Auch dieser neue Vorgang kann dann wie gewohnt als Entwurf gespeichert oder direkt an die DB InfraGO versandt werden 1 2 3 4 ACHTUNG: Bei Erstellung eines neuen Entwurfs aus einer Vorlage werden „persönliche“ bzw. „Kundennummernscharfe“ Angaben und individuelle Angaben nicht übernommen. Dies betrifft u.a. Durchführendes EVU, Freitextfelder, Sonstige Angaben unter Laufweg (z.B. Gleiswünsche), die Zugnummer/OTN, alle Identifikatoren etc. Es empfiehlt sich also die Anmeldung nochmal „von links nach rechts“ durchzugehen und ggfs. Inhalte zu ergänzen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 80

Starten einer neuen Trassenanmeldung. Datenimport aus TPN Mit dem erstmaligen Start von pathOS werden Daten aus TPN importiert. Diese TPN-Importe sollen die Erstellung der ersten Trassenanmeldungen vereinfachen. WICHTIG: Die Importe können nicht 1-1 so in pathOS bestellt werden, alle Importe müssen manuell geprüft, ergänzt und ggfs. angepasst werden Die Datenmigration erfolgt automatisch systemseitig, Datenstand der Importe ist Anfang Januar 2026. Es wurden alle Verträge aus dem Fahrplanjahr 2026, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, importiert Die importierten TPN-Verträge finden sich je Kundennummer in der Vorgangsübersicht im Reiter der Entwürfe. In der Requestbezeichnung (=Vorgangsbezeichnung) ist eine Kombination aus Start, Ziel und OTN des TPN- Vertrags enthalten, z.B. XID-KKAK_OTN:43750 (s. Screenshot) Gesucht bzw. gefiltert werden kann dementsprechend neben den regulären Attributen auch nach der früheren Zugnummer Wichtig: jeder Import muss durch den Anwendenden individuell geprüft werden aus technischen Gründen können nicht alle Daten migriert werden. Durch Differenzen zwischen TAF/TAP TSI und der bisherigen Fahrplananmelde- Logik fehlen teilweise auch Pflichtelemente oder TrainActivities kommen neu dazu. Zudem kann es durch Änderungen an Stammdaten dazu kommen, dass auch für das Fahrplanjahr 2027 falsche Zuggattungen, Baureihen, Betriebsstellen etc. verwendet würden. Diese können nicht automatisch angepasst werden, somit muss die Prüfung manuell durch die EVU/ZB erfolgen Importieren von alten Verträgen aus TPN 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 81

Hilfefunktion im Portal. Ein- und Ausblenden des Hilfemenüs (während Trassenanmeldung) 1 2 3 4 Mit Klick auf das „i“ oben rechts, gelangt man direkt in das Hilfemenü was zu jedem Element der Trassenanmeldung verfügbar ist (Produktausprägungen, Laufweg, Identifikatoren, Verkehrszeitraum) Während das Hilfemenü aktiv ist, lässt sich die Trassenanmeldung nicht weiterbearbeiten. Durch Klick auf „Beenden“ oder erneut das „i“ schließt sich die Hilfefunktion und die Trassenanmeldung ist wieder aktiv 1 2 Alle Felder, die ein Hilfemenü bzw. einen Hinweis haben, werden blau umrandet angezeigt und mit einem Klick ins jeweilige Feld, angezeigt Bevor zum nächsten Hinweis zu springen, muss zunächst der angezeigte Hinweis geschlossen werden (entweder per Klick irgendwo anders oder per Klick auf das kleine schwarze „x“ im Hinweis) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 82

Tastatursteuerung. Aufruf und Funktionalität (während Trassenanmeldung) 1 2 3 4 Durch Drücken der „Alt-Taste“ öffnet sich die Anzeige, welche Tastatursteuerungen auf der gewählten Seite/Ansicht möglich sind (die Kürzel werden durch orangene Kästchen angezeigt) Drücken von „Alt+Kürzel“ springt direkt zum jeweiligen Feld auf der aktuellen Seite Grundsätzlich springt man mit der „ Tab-Taste“ direkt zum nächsten, logischen Feld Mit Drücken von „ Tab-Taste+Umschalt-Taste“ springt man zurück zum vorherigen Feld Die „Enter-Taste“ bestätigt die aktuelle Eingabe Feldeingaben erfolgen dann via Pfeiltasten und Buchstaben/Zahlen Hinweis: Das pathOS-Webportal ist für die Bedienung mit Maus und Tastatur optimiert, nicht für eine ausschließliche Tastatursteuerung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 83

Kapitel 3a: Anlegen und Abschicken einer neuen Anmeldung Themenübersicht u.a.: ▪ Eingabefenster Trassenanmeldung ▪ Die Checkliste ▪ Abschicken einer Anmeldung ▪ Umgang mit Fehlermeldungen vor dem Abschicken DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 84

Eingabefenster Trassenanmeldung. Hauptansicht (Kartendarstellung) 1 2 3 4 Kartendarstellung derzeit noch ohne Funktionalität diese soll künftig mit diversen Funktionen nutzbar sein Übersicht zu getätigten Angaben zu Produktausprägung, Laufweg und Zugcharakteristik Mit einem Klick auf das jeweilige Themengebiet springt man direkt in das Eingabefenster Löschen ALLER bisher getätigten Angaben (und damit wie Start einer neuen, leeren Anmeldung) Speichern der bisherigen Angaben als Entwurf (in der Vorgangsübersicht unter Entwürfe) Nur möglich, wenn Vorgangsbezeichnung vorhanden Auswahl des Marktprodukts, derzeit nur „ Trassenanmeldung“ möglich Übersicht zu getätigten Angaben zu Identifikatoren. Mit einem Klick gelangt man direkt zum Eingabefenster Übersicht zum hinterlegten Verkehrszeitraum. Mit einem Klick gelangt man direkt zum Eingabefenster Versand Trassenanmeldung an DB InfraGO nur möglich, wenn Checkliste grün Checkliste gelb = Angaben fehlen | grün = Alle Pflichtangaben im Portal befüllt Verzicht auf Angebotsprüfung keine Freigabe des Angebots nötig, Konstruktion mündet direkt im Vertrag. Gilt nur im Gelegenheitsfahrplan DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 85

Eingabefenster Trassenanmeldung. Navigation durch das Eingabefenster 1 2 3 4 Navigation durch das Eingabefenster mit einem Klick gelangt man direkt zur jeweiligen Seite Jeweilige Eingabemaske Im Bild für die Produktausprägungen Löschen ALLER bisher in DIESEM Eingabefenster getätigten Angaben Speichert die getätigten Eingaben und schließt das Eingabefenster Schließt das Eingabefenster (ohne Speichern) Schließt das Eingabefenster (ohne Eingaben zu speichern, wenn man nicht vorher auf „OK“ geklickt hat) Mit einem Klick wechselt man in den Hilfemodus Pflichtfelder sind zunächst nicht überall mit * markiert später aber gelb umrahmt, wenn nicht befüllt Aufgrund der Fenstergröße werden nicht alle Inhalte direkt angezeigt teilweise „verschwinden“ einzelne Punkte nach unten und können mittels Scrollbalken oder Pfeiltasten angezeigt werden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 86

Abschicken einer Anmeldung. Die Checkliste 1 2 3 4 Bevor eine Anfrage an die DB InfraGO abgesendet werden kann, müssen alle Kriterien der Checkliste im Portal erfüllt sein die Checkliste wird grün Grob gesagt, prüft die Checkliste alle gängigen Pflichtfelder. Allerdings nicht alles, insbesondere werden „bedingte Mussfelder“ nicht geprüft (also Felder, die nur nach Angabe von etwas anderem zu Pflichtfeldern werden). D.h. es kann durchaus sein, dass die Checkliste grün ist und nach Absenden dennoch eine Fehlermeldung kommt. Dies liegt daran, dass einige Prüfungen technisch erst nach Abschicken (also Einspielen der Anmeldung in die IT-Systeme) möglich ist. Zudem folgen die fahrplanerischen Prüfungen erst später im Prozess, so dass auch nach der Fahrplankonstruktion Fehler zurückkommen können Solange die Checkliste gelb angezeigt wird, gibt es fehlende Angaben, die nach Themen sortiert angezeigt werden und verlinkt sind. Es ist nicht möglich, eine Trassenanmeldung abzuschicken. Ein reines Speichern als Entwurf ist auch schon vorher möglich, dafür braucht es nur eine Vorgangsbezeichnung Mit Klick auf die gelb-markierte Zeile springt man direkt zum jeweiligen Eingabefenster der Trassenanmeldung, wo die fehlenden Angaben zur besseren Übersicht einen gelben Rahmen haben Checkliste im Portal prüft erste, einfache Kriterien auf Korrektheit und Vollständigkeit in der Anmeldung Checklisten-Icon ist gelb Abschicken nicht möglich Checklisten- Icon ist grün Abschicken möglich Checkliste ist interaktiv, die einzelnen Zeilen lassen sich anklicken und man landet im Detailfenster Fehlende Angaben sind gelb umrandet DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 87

Abschicken einer Anmeldung. Anfrage an DB InfraGO schicken 1 2 3 4 Mit Klick auf „Anfrage absenden“ wird die Anfrage an DB InfraGO gesendet Im Regelfall ohne weitere erforderliche Angaben Wenn man „Verzicht auf Angebotsprüfung“ ausgewählt hat, muss man vorm Abschicken noch die aktuell gültigen Nutzungsbedingungen der DB InfraGO bestätigen (mit einer Checkbox). Das erfolgt im Regelfall bei Annahme des Angebots zu einem späteren Zeitpunkt Verzicht auf Angebotsprüfung: Wird insbesondere im ad-hoc Verkehr genutzt, um sicherzustellen, dass ein Angebot automatisch angenommen wird Bei Auswahl sind zusätzlich die geltenden Nutzungsbedingungen zu bestätigen Option ist im Netzfahrplan nicht zulässig! Checkliste muss grün sein, um eine Trassenanmeldung an die DB InfraGO zu schicken Eine erfolgreich an die DB InfraGO geschickte Trassenanmeldung findet man später im Reiter Vorgänge unter den aktiven Bestellungen wieder Bei Verzicht auf Angebotsprüfung landet der Vorgang als Vertrag direkt im Reiter Verträge Filterung z.B. über Status oder TAF/TAP Identifikatoren DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 88

Abschicken einer Anmeldung. Umgang mit Fehlermeldungen bei „Anfrage absenden“ 1 2 3 4 Die Checkliste prüft primär auf Eingabefehler bzw. fehlende Angaben im Portal selbst. Mit Abschicken der Trassenanmeldung läuft diese dann in eine prozessuale Prüfung noch innerhalb des Bestellportals (genauer gesagt unserer „Steuerung Vertrieb“ also quasi der Auftragsverwaltung innerhalb von pathOS) Man erhält eine Fehlermeldung (im Normalfall eine hellrote Textbox am unteren Bildschirmrand), die einen Fehlercode enthalten sowie einen erklärenden Hinweis. Am rechten Rand gibt es den Button „Fehlerbericht an die DB InfraGO schicken“, hiermit geben Sie unseren Entwicklern den Hinweis, dass hier ein Fehler aufgetaucht ist (der vielleicht bisher unbekannt war nutzen Sie dies gerne, wenn der Fehler kryptisch und unverständlich ist!) Bei einigen Fehlern verlinkt das Hinweisfeld auch direkt auf das entsprechende Eingabefenster, wo eine falsche Eingabe getätigt wurde Zu beachten ist, dass in allen Fällen, wo direkt nach „Anfrage Absenden“ eine Fehlermeldung aufpoppt, die Trassenanmeldung in diesem Fall noch NICHT abgeschickt wurde. D.h. man kann die Fehler in der aktiven Anmeldung beheben und erneut versuchen abzuschicken. Auch die PathRequestID ist noch nicht verwendet worden. Somit ist die Textbox zu schließen, die Anmeldung anzupassen und anschließend erneut abzusenden. Aktuell gibt es leider noch „kryptische“ Fehlermeldungen im Portal in diesen Fällen liegt in der Regel ein IT-Fehler seitens DB InfraGO vor. Bitte kontaktieren Sie bei Unklarheiten die fachliche Betriebsführung wir versuchen alle Fehlermeldungen sprechend zu gestalten. Da diese aber teilweise aus Hintergrund-Systemen kommen, haben wir aktuell nicht alle „erwischt“ Wichtig: Die fachliche Prüfung durch den Fahrplan (Konstrukteur oder Bestelleingangsprüfung) ist hiermit noch nicht erfolgt. Diese erfolgt erst, wenn die Anmeldung aus pathOS rausgegangen ist. Fachliche Fehler, Zurückweisungen oder Konstruktionsfehler tauchen erst in der Vorgangsübersicht im jeweiligen Vorgang auf Nach Abschicken erfolgt direkt eine prozessuale Prüfung innerhalb von pathOS DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 89

Kapitel 3b: Angabe von Produktausprägungen Themenübersicht u.a.: ▪ Die Eingabemasken unter Produktausprägungen ▪ Angaben zu Lärmschutz, Flexibilität, (betrieblicher) Priorisierung und Verkehrsart Kunde Zusatz ▪ Auswahl des Marktsegments und Besonderheiten ▪ Freitextfeld, Nachlassnummern, Baukorridore ▪ Abweichendes durchführendes EVU DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 90

Produktausprägungen. Allgemeine Hinweise 1 2 3 4 Angaben zur Produktausprägungen sind laufwegsübergreifend Es empfiehlt sich in einer neuen Trassenanmeldung im entsprechenden Eingabefenster bei den Produktausprägungen zu starten und von links nach rechts durchzugehen Die Produktausprägungen gelten in der Regel laufwegsübergreifend und haben teilweise Einfluss auf weitere Felder so sollte zunächst das Marktsegment befüllt werden, da anschließend für einzelne Segmente neue Felder dazu kommen bzw. einige ausgegraut werden Das übergreifende Freitextfeld (mit z.B. Hinweisen für die Fahrplankonstrukteure) befindet sich ebenfalls unter Produktausprägungen Auswahl Marktsegment / Produktart SPFV, SPNV, SGV Hilfemodus Sonstige Angaben: Freitextfeld, Nachlassnummern, Baukorridore Wesentliche Angaben für die gesamte Trassenanmeldung in der Regel abrechnungsrelevant. U.a. Lärmschutz, Flexibilität, Priorisierung Produktartabhängige Angaben (wie BPolG, ÖDlA) Zusätzliche Angaben zur Verkehrsart Auswahlmöglichkeiten abh. vom Marktsegment Angaben zum durchführenden EVU je Laufwegsabschnitt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 91

Produktausprägungen. Lärmschutz, Verkehrsart Kunde Zusatz, Flexibilität, Priorisierung 1 2 3 4 Kennzeichnung des Zuges gemäß Schienenlärmschutzgesetz (künftig TSI Noise) ist in allen Trassenanmeldungen verpflichtend anzugeben Im SGV ist keine Vorauswahl getroffen Ergänzend sind die in den INB genannten besonderen Bestimmungen zu beachten Ergänzende Angaben zur Ausprägung des Verkehrs: Nostalgieverkehr, Charterverkehr, Punkt zu Punkt, Nachtverkehr Diese Zusatzangaben sind neben der bestellten Verkehrsart Berechnungsgrundlage für den Trassenpreis Auswahl nur dann möglich wenn für das entsprechende Marktsegment zulässig Optionale Angabe in Trassenbestellungen der Verkehrsarten SGV und SPFV Es sind die Voraussetzungen und Vorgaben gemäß den INB 2027 zu berücksichtigen Optionale Auswahl einer gewünschten zeitlichen und/oder räumlichen Flexibilität bei der Konstruktion durch das bestellende EVU Gilt nur für die Verkehrsart SGV Die Auswahl der räumlichen Flexibilität beinhaltet auch die zeitliche Flexibilität +/- 120 min. Erfolgt keine Angabe gelten die Konstruktionsspielräume gemäß INB Bei Auswahl räumliche Flexibilität RF 120 dürfen innerhalb des Zuglaufs auf dem Netz der DB InfraGO AG keine Zwischenbetriebsstellen angegeben werden Hinweis zur „baubedingten Zusatzleistung“: Diese ist im Netzfahrplan in der Regel nicht anzuwenden und wird bei falscher Verwendung im Zweifelsfall zu einer Zurückweisung oder Nachfrage zur Plausibilisierung münden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 92

Produktausprägungen. Besonderheiten SPFV, SPNV und SGV 1 2 3 4 Zusätzliches Eingabefeld für BPolG- meldepflichtig Kennzeichnung als sicherheitsrelevanter Zug gem. §62 BPolG Trassenanmeldungen als leiser Zug vorbefüllt Angaben zur Flexibilität nicht auswählbar Verkehrsart Kunde Zusatz vollständig auswählbar Gemäß den Vorgaben in den INB 2027 nur noch „Schnell“ auswählbar SPFV Zusätzliches Eingabefeld für BPolG- meldepflichtig Kennzeichnung als sicherheitsrelevanter Zug gem. §62 BPolG Zusätzliches Eingabefeld für ÖDLA zur Kennzeichnung von Verkehren, die auf Grundlage eines öffentlichen Dienstleistungsauftrages (ÖDLA) bestellt werden, durch das bestellende EVU Trassenanmeldungen als leiser Zug vorbefüllt Angaben zur Flexibilität und Priorisierung können nicht ausgewählt werden Verkehrsart Kunde Zusatz in Teilen möglich SPNV Zusätzliches Eingabefeld für BPolG-meldepflichtig Kennzeichnung als sicherheitsrelevanter Zug gem. §62 BPolG Zusätzliches Eingabefeld zur Kennzeichnung eines Güterzugs ohne nennenswerten Grenzaufenthalt (grob: Zug der einen Grenzbahnhof unverändert und ohne zeitintensive Behandlung passiert) Feld Lärmschutz ist standardmäßig leer und MUSS durch aktiv befüllt werden Verkehrsart Kunde Zusatz in Teilen möglich Räumliche und zeitliche Flexibilität auswählbar Gemäß den Vorgaben in den INB 2027 nur noch „Schnell“ auswählbar SGV DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 93

Produktausprägungen. Sonstige Angaben inkl. Nachlassnummern, Baukorridoren und Freitext 1 2 3 4 Freitextfeld für die gesamte Trassenanmeldung gültig für alle ergänzenden, unstrukturierten Informationen für die kein sonstiges, definiertes Feld vorgesehen ist Dient auch für zusätzliche Informationen an die Trassenkonstrukteure Eingabe von vorab von DB InfraGO vergebener Nachlassnummern, wie z.B. den Neuverkehrsnachlass. Diese Nummern sind im Vorfeld durch den Kunden bei der DB InfraGO einzuholen Feld kann nur ausgefüllt werden, wenn unter Identifikatoren eine Kundennummer ausgewählt wurde, und zu dieser entsprechende Nummern vorliegen Zur Beschreibung der Art einer Bauauswirkung ist einer der folgenden Werte anzugeben: A = Abweichung vom Laufweg, B = Beibehaltung des Laufwegs Im zweiten Feld können gemäß dem vorgegebenen Muster als unverbindliche Bauinformation die Nummer des Baukorridors (Nr.) und die Art der Auswirkung des Baukorridors (Art) angegeben werden, sofern die Trassierung durch einen Baukorridor beeinflusst wird. Die vorgegebene Struktur ist immer mit beiden Angaben vollständig zu befüllen. Die beiden Werte sind durch „,“ zu trennen Es ist die Angabe von max. 5 Baukorridoren zulässig. Durch Klicken von „+“ können weitere Bauauswirkungen ergänzt werden, durch Klicken des „Papierkorbs“ können einzelne wieder entfernt werden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 94

Produktausprägungen. Angabe abweichendes durchführendes EVU 1 2 3 4 Angaben von anderen an der Durchfahrt beteiligten EVU (in TAF/TAP TSI: „ResponsibleRU“) Eingabe für alle Zuglaufpunkte im Plannetz der DB InfraGO-Netz möglich, außer dem letzten Laufwegspunkt, sobald Kundennummer & Laufweg hinterlegt sind Vgl. auch zusätzliche Informationen zu beteiligten Rollen im Kapitel Allgemeines Das „Partner EVU“ bei internationalen Fahrten ist nicht zu verwechseln mit dem durchführenden EVU und separat anzugeben derzeit noch im Freitextfeld unter Produktausprägungen mit Name und Company Code Die angegebene Kundennummer muss dem EVU, welches als ResponsibleRU benannt ist, zugeordnet sein. Der Name des angegebenen EVU wird nur angezeigt, wenn er abweichend vom bestellenden EVU ist und man die Berechtigung hat, diesen anzeigen zu lassen Die Angabe gilt so lange, bis sie durch eine andere Angabe ersetzt wird. Am ersten konstruktionsrelevanten ZLP wird standardmäßig die aktive Kundennummer hinterlegt, die damit für den gesamten Laufweg gilt, wenn keine Änderung erfolgt Für Laufwegsabschnitte in Fremdnetzanteilen ist die Angabe nicht möglich, auch nicht ab Handoverpunkten (wenn die DB InfraGO dort nicht konstruiert) Die Angabe gilt für den Abschnitt des Laufwegspunkt wo sie steht bis zum nächsten. Im Beispiel rechts A1234: FF-FFU, B5678: FFU-HH, Z9876: HH-KK DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 95

Produktausprägungen. Angabe abweichendes durchführendes EVU (2 von 2) 1 2 3 4 Umgang mit ausländischen EVU auf ausländischen Netzanteilen Falls es ein durchführendes EVU für einen im Ausland verkehrenden Zug ohne InfraGO-Kundennummer gibt, dieses aber an einem konstruktionsrelevanten Laufwegspunkt genannt werden muss, kontaktieren Sie uns bitte schnellstmöglich. Es wird dann eine synthetische Kundennummer angelegt In der Grafik rechts gilt das für die Abschnitte ab Venlo und bis Salzburg um hier den ausländischen Abschnitt korrekt angeben zu können, ist es in diesen Fällen zusätzlich zum Handover nötig die zugehörige Grenzbetriebsstelle zu nennen: Venlo bis Kaldenkirchen Grenze Salzburg Grenze bis Salzburg Hbf Anschließend kann dann detailliert angegeben werden, wer auf den einzelnen Abschnitten fährt. Im Beispiel haben wir zwei fiktive Kundennummern verwendet, einmal die Firma „yyyyy“, die nur in Holland verkehren darf und die Firma „xxxxx“, die nur in Österreich fahren darf. Die Angabe ist dann wie folgt zu lesen, das Durchführende EVU ist jeweils: Amsterdam C Venlo: nicht anzugeben Venlo - Kaldenkirchen Grenze: yyyyy Kaldenkirchen Grenze - Salzburg Grenze: Z9999 Salzburg Grenze Salzburg Hbf: xxxxx Salzburg Hbf Wien Hbf: nicht anzugeben DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 11.03.2026 96

Kapitel 3c: Angabe des Laufwegs & Anwendungsfälle TrainActivity Themenübersicht u.a.: ▪ Die Eingabemasken unter Laufweg ▪ Handover und Fixpunkt ▪ Halte und Zeiten ▪ TrainActivity inkl. Übersicht und Anwendungsfällen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 97

Laufweg. Allgemeine Hinweise zum Laufweg 1 2 3 4 Angaben zu Laufweg sind laufwegspunktspezifisch Im Eingabefenster sind Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik vereint in der XXL-Fensterdarstellung sind beide nebeneinander sichtbar (in allen kleineren Ansichten sieht man immer nur Laufweg oder Zugcharakteristik und kann per Klick zwischen den Ansichten wechseln) Alle Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik beziehen sich immer auf exakt einen Laufwegspunkt (bzw. die Strecke bis zum nächsten) dieser ist grau hervorgehoben und in der obersten Zeile nochmal genannt. Solange am ersten Laufwegspunkt (=Start) keine Angaben zur Zugcharakteristik hinterlegt sind, können auch die nachfolgenden Punkte nicht befüllt werden. Am letzten Laufwegspunkt können keine Angaben zur Zugcharakteristik mehr getätigt werden Bei der Eingabe vom Laufweg können auch Betriebsstellen von Fremdnetzen angegeben werden (z.B. für internationale/interoperable Fahrten) diese werden mit einer Flagge angezeigt. Handoverpunkte müssen manuell durch den Anwendenden gesetzt werden Wichtiger Hinweis dazu: Die DB InfraGO konstruiert nicht in Fremdnetzen (bis auf die heute schon bekannten Ausnahmen) die Fremdnetzanteile müssen auch unter TAF/TAP als separate Trassenanmeldung an die weiteren relevanten EIU versandt werden Angaben zur Zugcharakteristik Angaben zum Laufwegspunkt Eingabe Laufweg Hilfemodus Ansicht bei kleineren Monitoren/Fenstern Alle Inhalte am ausgewählten Laufwegspunkt werden gelöscht Laden von Abstell- informationen (CRO) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 98

Laufweg. Anlegen des gesamten Laufwegs 1 2 3 4 Angabe und Anzeige der Laufwegspunkte in tabellarischer Darstellung (Startbahnhof oben, Zielbahnhof unten) Ausländische Betriebsstellen werden mit der jeweiligen Landesflagge dargestellt Betriebsstellen in Deutschland, die in einem Fremdnetz liegen und wo nicht von der DB InfraGO konstruiert wird, werden mit einer Deutschlandflagge dargestellt Mit Klick auf eines der grauen Icons rechts neben dem Laufweg gelangt man direkt zum jeweiligen Fenster Mit dem „x“ löscht man den gesamten Laufwegspunkt inkl. aller Angaben Bedeutung der Icons Zug: Zugcharakteristik befüllt (wenn dunkelgrau) Hände: Handover-Punkt (wenn sichtbar) Nadel: Fixpunkt (wenn sichtbar) Eine neue Anmeldung hat zunächst nur 2 Laufwegspunkte (mindestens Start und Ziel erforderlich) Um weitere Laufwegspunkte hinzuzufügen, muss man mit der Maus zwischen zwei Laufwegspunkte gehen, dann wird der Hinweis „Zuglaufpunkt hinzufügen“ sichtbar Neue Zwischenlaufwegspunkte sind zunächst als „Durchfahrt“ angelegt, können aber jederzeit geändert werden Laufwegspunkte können im Eingabefeld hinterlegt werden. Eingabe möglich durch Langnamen, Ril100-Code oder Primary Location Code (PLC) Sobald man 2 Zeichen getippt hat, erscheint ein Dropdown-Menü mit maximal 10 Treffern. Wenn die benötigte Betriebsstelle nicht dabei ist, muss die Suche verfeinert werden. Bei Betriebsstellen die zwei Leerzeichen beinhalten, z.B. „HL G“ müssen in der Suche auch zwei Leerzeichen angegeben werden analog Ril100 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 99

Laufweg. Eingabefenster Laufwegsdetails Überblick 1 2 3 4 Eingabe Laufweg aktuell ausgewählt im Bild ist der Handover, dieser ist grau hervorgehoben Anzeige derzeit ausgewählter Laufwegspunkt Auswahl Halteart: Durchfahrt, Kundenhalt, Bedarfshalt (eine Angabe ist Pflicht) Bei Zwischenlaufwegspunkten und dem Ziel ist standardmäßig „Durchfahrt“ hinterlegt. Ist ein Kundenhalt gewünscht, muss dies aktiv ausgewählt werden (Details s. Folgefolien) Eingabe gewünschter Mindesthaltedauer im Format hh:mm:ss (Stunden, Minuten, Sekunden) Notwendige Rüstzeiten am Start- bzw. Zielbahnhof werden als normale Mindesthaltedauer beschrieben Ausprägungen 00:00:00 bis max 20:00:00 Stunden (Details s. Folgefolien) Angaben zur TrainActivity, also der „Zugbehandlung“ an diesem Laufwegspunkt (s. Folgefolien) Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten (s. Folgefolien) Mit dem Feld „Tagessprung“ wird angegeben, wenn innerhalb dieser Trasse der Tag gewechselt, sprich Mitternacht überschritten wird (dies muss für jeden Laufwegspunkt, wo es nötig ist, individuell angegeben werden. Im Beispiel „+1“) Jede Trassenanmeldung muss mindestens eine Zeit beinhalten Bedeutung der Kreise im Laufweg: Leerer Kreis = Durchfahrt Grauer Kreis = Halt Angabe, ob Laufwegspunkt ein Handover oder Fixpunkt ist Laden von Abstell- informationen (CRO) Allgemeine Angaben (Gleiswunsch etc.) Löschen der Inhalte dieses Laufwegspunkts DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 100

Laufweg. Eingabefenster Laufwegsdetails Allgemeine Angaben 1 2 3 4 Unverbindliche Angabe gewünschtes Gleis (Eingabe: Zahlen & Buchstaben) Für Gleisgruppe Einfahrt/ Ausfahrt, wenn nicht durch die Angabe einer eigenständigen Betriebsstelle beschreibbar Angaben zur Richtung des Zugs (Eingabe: Zahlen & Buchstaben), z.B. als PLC, RiL100-Code (RWEFD), „Ausf. Dr.-Neust.“ Hinweis: gewünschte Richtungswechsel müssen als TrainActivity angegeben werden ein reines Befüllen der allgemeinen Angaben ist nicht ausreichend DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 101

Laufweg. Eingabefenster Laufwegsdetails Abstellinformationen laden 1 2 3 4 Hier kann auf das Case Reference Objekt (CRO) „Abstellung“ verwiesen werden Option 1: Eingabe der CR-ID eines zuvor angelegten Objekts Option 2: Über den Button „Neue Abstellinformation hinzufügen“ kann ein CRO angelegt werden. Anschließend muss dieses hinzugefügt werden Eingabe der CR-ID im korrekten Format, z.B. „CR 1234 COREELEMENT1 01 2027“ Über diesen Button gelangen Sie direkt ins Menü der Neuanlage eines Case Reference Objekts Anschließend muss es dann trotzdem nochmal explizit hinzugefügt werden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 102

Laufweg. Angabe von Handover und Fixpunkt 1 2 3 4 Kennzeichnung als Handover Mit einem Handover setzt man die Fahrplankonstruktionsgrenze zwischen zwei verschiedenen Netzen, z.B. von Deutschland ins Nachbarland. Handoverpunkte können an allen Haltearten gesetzt werden Die Handover sind in der Regel je Grenzübergang explizit vorgegeben (es gibt für die meisten Grenzen ja sogar konkrete Richtlinien und Bestellvorgaben) und müssen korrekt vom Trassenbestellenden ausgewählt und markiert werden pro Laufwegspunkt wo relevant. Eine Liste der Handoverpunkte wurde durch den Bereich Fahrplan mittlerweile veröffentlicht diese ist auf der TAF/TAP-Informationsplattform im Bereich „Fahrplan: EVU-Schnittstelle“ zu finden: www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi Zusätzlich gelten für gesetzte Handoverpunkte im Normalfall weitere Pflichtfelder (vgl. Mindestbestellkriterien an TOP- Grenzübergängen) In welchen Anwendungsfällen Handoverpunkte wie gesetzt werden müssen, ist den Folien zu internationalen und interoperablen Trassenanmeldungen zu entnehmen. Wichtig hierbei: Es gibt konkrete Vorgaben, die für die Einführung von TAF/TAP TSI und pathOS zunächst gelten werden! Kennzeichnung als Fixpunkt Es ist immer genau ein Fixpunkt anzugeben, standardmäßig ist es der erste Zuglaufpunkt. Wenn der Fixpunkt außerhalb des Plannetzes der DB InfraGO liegt, so muss am nächsten Handoverpunkt eine Zeitangabe erfolgen, unabhängig davon ob dieser ein Fixpunkt ist Mit einem Fixpunkt signalisiert man der Fahrplan-Konstruktion, dass um diesen Punkt herum zeitlich konstruiert wird, also nicht wie in der Regel von Start- oder Zielbahnhof geplant. Die hier angegebene Zeit hat also für den Trassenbestellenden die höchste Priorität. Zusätzliche Angaben an Laufwegspunkten DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 103

Laufweg. Eingabefenster Laufwegsdetails Mindesthaltezeit 1 2 3 4 Ergänzende Hinweise zur Mindesthaltezeit Die Mindesthaltezeit kann an jedem Laufwegspunkt mit einem Halt angegeben werden und hat eine Länge von 00:00:00 bis maximal 20:00:00 Stunden. Alles darüber hinausgehende muss in einer separaten, disjunkten Trassenanmeldung eingereicht werden Die Mindesthaltezeit gilt in der Fahrplanung und kann auch nach Abschluss des Vertrags durch eine Änderungsbestellung geändert werden. Sie wird in der Fahrplanung derart berücksichtigt, dass die Haltedauer auch bei Anwendung von Konstruktionsspielräumen die angegebene Zeit hält oder überschreitet. Darüber hinaus ergibt sich keine Verbindlichkeit Das EVU muss alle relevanten (betrieblichen) Prozesse in die Berechnung der gewünschten Mindesthaltezeit eigenständig einfließen lassen, dies beinhaltet Rüstzeiten, Fahrgastwechsel, Anfahrten von weiteren Tfz oder Wagen etc. Die Mindesthaltedauer ist aktuell im Portal nicht immer vorbefüllt, aber an jedem Halt ein Pflichtfeld. Alle 6 Zeichen müssen befüllt werden, z.B. mit „00:02:00“ für 2 Minuten An Start und Ziel sowie allen Zwischenlaufwegspunkten wird abhängig von gewähltem Marktsegment die Standard-Mindesthaltedauer vorbefüllt. SPNV: 30 Sekunden, SGV und SPFV: 2 Minuten Auswahl der Mindesthaltezeit ist per Eingabe über die Tastatur möglich, sowie mit Ziffern als auch mit Pfeiltasten. Ergänzend öffnet sich mit einem Klick auf das Uhr-Symbol das rechts sichtbare Feld, wo man auch mit Maus und Mausrad die Zeit auswählen kann Ist der eigene Computer auf eine Uhranzeige mit AM/PM angezeigt, ändert sich die Darstellung. Sollte es hier noch zu Fehlern kommen, z.B. dass eine Mindesthaltedauer statt 00:20:00 plötzlich 12:20:00 anzeigt (ähnliches bei Ankunfts- und Abfahrtszeiten), ändern Sie bitte die Einstellung bei sich auf eine 24-Stunden-Anzeige Aktuell kann bei der Zeitangabe (Ankunft, Abfahrt) noch der „Datepicker“ als zweite Option, um die Zeitangabe zu hinterlegen, verwendet werden (dieser hat als Standard immer „00:00:00“). Dieser kann mit Klick auf das kleine „Uhr-Symbol“ geöffnet werden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 104

Ein vom Kunden bestellter Halt (verschiedene Gründe) Grundsätzlich an jedem Laufwegspunkt auswählbar Entspricht gemäß der TAF/TAP- Schnittstellen-Dokumentation der TrainActivity „0001“ Bei einem Kundenhalt am Start können neben der flexiblen Zeitangabe nur (zu veröffentlichende) Abfahrtszeiten angegeben werden. Am Ziel entsprechend nur (zu veröffentlichende) Ankunftszeiten Bei Zwischenlaufwegspunkten stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung Alle TrainActivities stehen grundsätzlich zur Verfügung Ein Laufwegspunkt, an dem nicht gehalten wird Grundsätzlich an jedem Laufwegspunkt auswählbar Entspricht gemäß der TAF/TAP- Schnittstellen-Dokumentation der TrainActivity „0040“ Bei einer Durchfahrt kann neben der flexiblen Zeitangabe auch genau eine Durchfahrtszeit angegeben werden. Im Portal geschieht dies aktuell noch mit der fehlerhaften Bezeichnung „früheste/späteste Abfahrtszeit“ Bei einer Durchfahrt sind ausgewählte zusätzliche TrainActivities auswählbar: „0004“, „0011“, „DE05“, z.B. um ungekuppelte Schiebeloks hinzuzufügen oder Traktionsarten zu wechseln Ein Halt, an dem nur bei Bedarf gehalten wird Grundsätzlich an jedem Laufwegspunkt auswählbar Entspricht gemäß der TAF/TAP- Schnittstellen-Dokumentation der TrainActivity „0030“ Bei einem Bedarfshalt am Start können neben der flexiblen Zeitangabe nur (zu veröffentlichende) Abfahrtszeiten angegeben werden. Am Ziel entsprechend nur (zu veröffentlichende) Ankunftszeiten Bei Zwischenlaufwegspunkten stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung Alle TrainActivities stehen zur Verfügung Laufweg. Haltearten Durchfahrt, Kundenhalt, Bedarfshalt 1 2 3 4 Kundenhalt Durchfahrt Bedarfshalt Hinweis: Betriebshalte können zunächst nur durch den Konstrukteur angelegt werden. Diese sind im Angebot sichtbar und können anschließend bearbeitet werden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 105

Laufweg. Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten 1 2 3 4 Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten im Format (hh:mm:ss) mit den Ausprägungen 00:00:00 bis 23:59:54. Bei Ankunftszeit am letzten Zug- bzw. Trassenlaufpunkt entspricht die Angabe 00:00:00 der fachlich identischen Darstellung 24:00:00 am Vortag. Standardmäßig mit „--:--:--“ vorbefüllt, muss für Ankunfts- und Abfahrtszeiten immer befüllt werden Sobald „flexibel“ ausgewählt wird, ist kein 2. Kennzeichner auswählbar, das Feld mit der Zeit wird ausgegraut Mit Klick auf das „Plus“ kann eine weitere Kennzeichnung hinzugefügt werden Mit Klick auf den „Papierkorb“ wird die Eingabe bzw. Zeile gelöscht Maximal vier Angaben (s. Folgefolien) Abhängig von Halteart und Betriebsstelle: flexible Zeitangabe oder Früheste/späteste Ankunfts- bzw. Abfahrtszeit Es kann jeweils nur eine Abfahrts- und eine Ankunftskennzeichnung angegeben werden Die Eingabe einer abweichenden zu veröffentlichenden Abfahrts- oder Ankunftszeit kann in eine weitere Kennzeichnung eingetragen werden, sobald eine erste Zeit hinterlegt wurde Insgesamt sind damit maximal 4 Zeitangaben möglich. Genaue Auswahloptionen nach Haltegrund s. Folgefolien Mit Tagessprung gibt man an, ob die genannte Zeit am selben oder späteren Tag erfolgt im Verhältnis zu vorher angegeben Zeiten (z.B. relevant bei langlaufenden Zügen mit mehreren angegeben Zeiten) Im Regelfall nur „0“ oder „1“ möglich Die Zeitangabe 00:00:00 stellt einen Zeitpunkt des Folgetags dar, was zu einem Tagsprung = 1 führt. In bestimmten Darstellungen (z.B.: Bfpl) wird dies in diesem Fall nicht als Tageswechsel gewertet Bei ZLP/TLP im Konstruktionsbereich der DB InfraGO in der Oberstruktur „PathInformation“ sind nur die Werte "0" und "1" zulässig. Ausnahme: Bei interoperablen Zügen darf am letzten konstruktionsrelevanten ZLP/TLP bei der Zeit auch der Wert „2“ stehen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 106

Laufweg. Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten verschiedene Kennzeichner 1 2 3 4 Beim ersten Kennzeichner hat man noch die Möglichkeit aus allen 5 Optionen auszuwählen Zeitangabe ist bei allen außer „flexibler Zeitangabe“ danach ein Pflichtfeld Ein zu veröffentlichender Halt kann nicht als einziger Kennzeichner gewählt werden Der 2. Kennzeichner kann nach Auswahl von Ankunft nur noch Abfahrt sein (und andersherum) Alternativ kann auch als 2. Kennzeichner eine zu veröffentlichende Zeit eingetragen werden Wichtig: um 2 zu veröffentlichende Zeiten zu erreichen s. Workaround auf der Folgefolie Beim dritten Kennzeichner hat man vorher dann schon eine Zeit für Ankunft, eine für Abfahrt eingetragen es ist nur noch eine zu veröffentlichende Abfahrtszeit möglich Bei Auswahl einer flexiblen Zeitangabe ist kein zusätzlicher Kennzeichner mehr möglich. Bereits hinterlegte werden gelöscht. Eine Zeitangabe ist nicht möglich DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 107

Laufweg. Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten verschiedene Kennzeichner 1 2 3 4 1.) Ankunftszeit (früheste oder späteste) Um zu veröffentlichende Zeiten für Ankunft und Abfahrt angeben zu können, muss aktuell im Portal mit einem kleinen Trick gearbeitet werden: 1.) als ersten Kennzeichner eine Ankunftszeit wählen 2.) als zweiten Kennzeichner eine zu veröffentlichende Ankunftszeit wählen 3.) als dritten Kennzeichner eine Abfahrtszeit wählen 4.) als vierten Kennzeichner dann die zu veröffentlichende Abfahrtszeit wählen Hinweis: die eingegebenen Zeiten müssen hier plausibel sein, z.B. kann eine zu veröffentlichende Ankunftszeit nicht vor der bestellten Ankunftszeit liegen Workaround für 2 zu veröffentlichende Zeiten 2.) zu veröffentlichende Ankunftszeit 3.) Abfahrtszeit (früheste oder späteste) 4.) zu veröffentlichende Ankunftszeit DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 108

Laufweg. Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten verschiedene Kennzeichner 1 2 3 4 Beim Kennzeichner hat man noch die Möglichkeit aus allen 3 Optionen auszuwählen Zeitangabe ist bei allen außer „flexibler Zeitangabe“ danach ein Pflichtfeld Eine zu veröffentlichende Zeit gibt es bei Durchfahrten nicht Bei einer Durchfahrt ist nur ein Kennzeichner möglich es gibt keine Option einen 2. hinzuzufügen Auch bei einer Durchfahrt erfordert eine flexible Zeitangabe keine Eingabe einer konkreten Zeit DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 109

Laufweg. Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten Wunschzeitenverschiebung 1 2 3 4 Angabe der gewünschten Verschiebung in Minuten Um das Anmelden von mehreren Trassen von z.B. eines Takts zu vereinfachen, gibt es im Portal die Funktion, dass man im Laufweg die Zeiten verschieben kann Wenn man z.B. mit einer Vorlage aus einem alten Entwurf startet und die Zeiten aller Laufwegspunkte übernommen wurden, lässt sich mit einem Klick auf „Alle Zeiten verschieben“ eine Zeit in Minuten auswählen und auf alle obigen Laufwegspunkte anwenden lassen (wo Zeiten angegeben waren) Wenn die Zeit an einem Unterwegshalt oder am Ziel vorher 23:55 Uhr war und wir z.B. um 10 Minuten verschieben, so setzt pathOS sogar den Tagessprung dann auf +1 bei der neuen Zeit 00:05 Uhr. ACHTUNG dies geht nicht am Startbahnhof, da sich hier der Verkehrstag ändern würde. Das MUSS manuell durch den Anwender angepasst werden Einen Offset to Reference ändert das System nicht automatisch dieser ist immer manuell zu setzen Daher empfehlen wir nochmal eine gesamthafte Prüfung, insbesondere sobald Tagessprünge und ggfs. sogar Offset To References im Spiel sind Wunschzeitenverschiebung im Laufweg Ein Klick hier verschiebt sofort alle Zeiten an allen obigen Laufwegspunkten DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 110

Anwendungsfälle TrainActivity 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 111

Laufweg. Eingabe von weiteren TrainActivities 1 2 3 4 Mit TAF/TAP wird die TrainActivity eingeführt, entspricht in etwa der heutigen Zugbehandlung am Laufwegspunkt Die TrainActivities sind ein Element der TAF/TAP TSI und man findet diese immer aktuell in der gültigen Schnittstellendokumentation in Anlage 1 (Stand 09.2025: Version 4.6.2) https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi. In der passenden Anlage 8 sind ausgewählte fachliche Anwendungsfälle erklärt. TrainActivities sind laufwegspunktspezifisch und müssen immer dort hinterlegt werden, wo sie relevant sind (kein Limit vorhanden). Wenn es keinen passenden, bei der DB InfraGO genutzten Code gibt, sind die erforderlichen Informationen ins laufwegspunktspezifische Freitextfeld einzutragen Wichtiger Hinweis: Zusätzlich gibt es im Eingabefenster unter Identifikatoren noch den „Reason of Reference“ dort müssen (!) einige Verknüpfungen ebenfalls eingetragen werden (s. entsprechendes Kapitel unter Identifikatoren) es handelt sich dabei um die sogenannten „RelatedPlannedTransportIdentifier“ der TAF/TAP Die TrainActivities 0001 (Kundenhalt), 0030 (Bedarfshalt) und 0040 (Durchfahrt) sind im Portal explizit ausgewiesen und nicht in unten erklärtem Menü. Die TrainActivity 0002 (Betriebshalt) kann im ersten Schritt nur von der Fahrplankonstruktion gesetzt werden Mit einem Klick in das leere Feld werden alle Optionen angezeigt Sobald man mindestens 2 Zeichen eingetippt hat, werden die „besten 10 Treffer“ angezeigt Eingabe von Freitext und/oder Wert/Code möglich Mit einem Klick auf den Papierkorb entfernt man diese eine TrainActivity Mit einem Klick auf das „Plus“ fügt man eine weitere TrainActivity hinzu Bei manchen TrainActivities müssen zusätzliche Angaben gemacht werden, für „0045“ z.B. die TRID oder OTN des betroffenen Zugs Bei manchen TrainActivities müssen zusätzliche Angaben gemacht werden, für „0005“ die Begründung des Richtungswechsels DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 112

Laufweg. Übersicht TrainActivities (1 von 3) 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1, Stand 09.2025 bM = bedingtes Mussfeld. K = Kann. n/a = Nicht in DB InfraGO DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 113

Laufweg. Übersicht TrainActivities (2 von 3) 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1, Stand 09.2025 bM = bedingtes Mussfeld. K = Kann. n/a = Nicht in DB InfraGO DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 114

Laufweg. Übersicht TrainActivities (3 von 3) 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1, Stand 09.2025 bM = bedingtes Mussfeld. K = Kann. n/a = Nicht in DB InfraGO DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 115

TrainActivity „0003“ kann nur zusätzlich zu einem regulär bestellten Kundenhalt genutzt werden Der Servicehalt ist immer ein nicht veröffentlichter Halt, z.B. als Halt für Bewirtschaftung o.ä. Wenn Fahrgäste ein- und/oder aussteigen können sollen, darf der Servicehalt nicht mitverwendet werden. Wichtig wenn zusätzlich zum Bewirtschaften auch Fahrgäste ein- und aussteigen, so kann die TA „0003“ nicht verwendet werden! Die Mindesthaltedauer ist hier entsprechend anzugeben. Nutzung auch für Angabe „Keine Kursbuchveröffentlichung“ Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Servicehalt, Ein- oder Aussteigen 1 2 3 4 Servicehalt Für diese Fälle gibt es die TrainActivity Codes „0028“ (Einsteigen) und „0029“ (Aussteigen), die in Verbindung mit einem bestellten Kundenhalt verwendet werden müssen Falls zusätzliche Angaben benötigt werden, können die auch in das Freitextfeld des Laufwegspunkts eingetragen werden Halte nur zum Aussteigen oder Einsteigen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 116

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Zusätzliches Tfz, Wagen zu-/absetzen 1 2 3 4 Beispielhaft für die Strecke Frankfurt-Fulda-Göttingen-Hannover soll auf dem Abschnitt Fulda-Göttingen ein zusätzliches Triebfahrzeug vorgestellt werden Zunächst Angabe der Zugcharakteristik ab Frankfurt ganz regulär In Fulda wird die TrainActivity „0010“ ausgewählt gilt nur in Verbindung mit Bespannungsänderung in Zugcharakteristik es muss ein zusätzliches Tfz hinzugefügt werden. Falls das Tfz mit einer eigenen Zugfahrt erst nach Fulda kommt, sollte zusätzlich ein ReasonOfReference verwendet werden, in diesem Beispiel sinnvollerweise „DE01“ In Göttingen wird die TrainActivity „0011“ ausgewählt nur in Verbindung mit Bespannungsänderung in Zugcharakteristik es muss das zweite Tfz entfernt werden Zusätzliches Tfz für Laufwegsanteil Um an einer Betriebsstelle Teile des Wagenzugs ab- bzw. zuzusetzen, sind die jeweiligen TrainActivities „0014“ bzw. „0013“ an der betroffenen Betriebsstelle anzugeben Zusätzlich muss in der Zugcharakteristik beim Wagenzug das Gewicht und die Länge, die dann ab diesem Laufwegspunkt gilt, angepasst werden Wenn beides an einem Laufwegspunkt erfolgt, so kann man auch die TrainActivity „0015“ Wagen ab- und zusetzen auswählen Wagen zu- bzw. absetzen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 117

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Wechsel der Traktionsart und Akku laden 1 2 3 4 Das Trassen-anmeldende EVU legt fest, an welchen Betriebsstellen die Traktionsart gewechselt werden soll Der Traktionsartwechsel kann mit Einführung von TAF/TAP nun auch in der Anmeldung sowohl an einer Durchfahrt als auch einem Kundenhalt erfolgen für einen Bedarfshalt gilt dies nicht Es ist an der Betriebsstelle, wo die Traktionsart gewechselt werden soll, die TrainActivity „0004“ (Systemwechselhalt) auszuwählen. Die Befüllung eines zusätzlichen Freitextfelds ist nicht mehr erforderlich (der entsprechende Hinweis wird automatisch durch das System erzeugt) Zusätzlich muss die Zugcharakteristik ab diesem Laufwegspunkt angepasst werden dabei ist zu beachten, dass Hybridfahrzeuge in unseren Stammdaten als zwei separate Baureihen geführt werden. Hinweis: Die Baureihe des Mehrkrafttriebfahrzeugs wird in der bekannten Schreibweise nach UIC-Merkblatt 438-3 und unter Berücksichtigung der gewünschten Traktionsart angegeben, z. B. 80 2159 für Oberleitungsbetrieb bzw. 80 9991 für Betrieb ohne Oberleitung Wechsel der Traktionsart Akku laden Das Trassen-anmeldende EVU legt fest, an welchen Betriebsstellen der Akku geladen wird. Es muss sichergestellt werden, dass das an der gewählten Betriebsstelle möglich ist Das Akkuladen kann nur an einem Kundenhalt erfolgen achten Sie auf die korrekte Angabe der Mindesthaltedauer Es ist an der Betriebsstelle, wo der Akku geladen wird, die TrainActivity „0049“ zu verwenden. Die Befüllung eines zusätzlichen Freitextfelds ist nicht mehr erforderlich (der entsprechende Hinweis wird automatisch durch das System erzeugt) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 118

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Zusammenführen & Trennen von Zugteilen 1 2 3 4 Selbes Beispiel mit Zug A, in Fulda wird ein anderer Zug (B) angehängt, beide fahren gemeinsam als neuer Zug A nach Hannover Bei Anmeldung A wird in Fulda die TrainActivity „0016“ ausgewählt und die TRID oder OTN von Zug B genannt. Die Zugcharakteristik wird angepasst auf Zug „A plus B“. In Anmeldung A ist der ReasonOfReference „1004“ unter Angabe der TRID oder PRID von B zu nennen Bei Anmeldung B wird in Fulda ebenfalls die TrainActivity „0016“ ausgewählt und die ReferenceTrainID oder OTN von A genannt. Zudem ist der ReasonOfReference „1005“ mit Angabe TRID/PRID von A zu nennen. Eine Zeitangabe für den anderen Zug kann mit den bekannten Kennzeichnern ergänzt werden hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen Bei der Referenzierung in der TrainActivity kann statt einer TAF/TAP ID auch die OTN angegeben werden Zusammenführen von Zugteilen Selbes Beispiel, diesmal soll allerdings der Zug A nicht bis Hannover gemeinsam verkehren, sondern in Göttingen getrennt werden (in A und C) Bei Anmeldung A wird nun in Göttingen die TrainActivity „0017“ ausgewählt und die TRID/OTN des neuen Zuges C genannt. Die Zugcharakteristik ist wieder anzupassen auf „A minus C“. In Anmeldung A ist ein ReasonOfReference „1004“ anzugeben, um auf Zug C zu referenzieren In Anmeldung C muss in Göttingen ebenfalls die TrainActivity „0017“ ausgewählt und auf Zug A referenziert werden (TRID/OTN). Hier ist nur die Zugcharakteristik von Zug C zu hinterlegen. Es ist ergänzend der ReasonOfReference „1005“ anzugeben, mit dem auf Zug A referenziert wird Eine Zeitangabe kann mit den bekannten Kennzeichnern ergänzt werden hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen Trennen von Zugteilen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 119

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: (bestellte) Anschlussbeziehungen 1 2 3 4 Ein Zug A fährt von Hamburg nach Bremen und ein weiterer Zug B fährt von Bremen nach Bremerhaven. Zug B ist der Anschlusszug von A und soll generell warten, damit Fahrgäste umsteigen können. Es handelt sich nicht um dasselbe Zugmaterial (physisch verschiedene Züge) In Anmeldung A muss nun in Bremen die TrainActivity „0046“ gewählt und mit der TRID oder OTN auf Zug B referenziert werden es können ergänzende Informationen angegeben werden. Zudem ist der ReasonOfReference „DE02“ anzugeben und als Referenz die TRID von Zug B In Anmeldung B muss in Bremen die TrainActivity „0047“ gewählt und mit der TRID/OTN auf Zug A referenziert werden es können ergänzende Informationen angegeben werden. Zudem ist der ReasonOfReference „DE02“ anzugeben und als Referenz die TRID von Zug A Bei der Referenzierung in der TrainActivity kann statt einer TAF/TAP ID auch die OTN angegeben werden Eine Zeitangabe für den anderen Zug kann mit den bekannten Kennzeichnern ergänzt werden hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen Die Liniennummer der anderen Trassenanmeldung kann angegeben sowie ggfs. eine referenzierte Betriebsstelle wenn zusätzlich gewünscht Es können natürlich mehrere bestellte Anschlüsse je Laufwegspunkt angegeben werden diese sind jeweils mit einer eigenen TrainActivity zu nennen Hinweis: Wenn Wagen auf einen anderen Zug übergehen, sind ebenfalls diese beiden TrainActivities zu wählen (Bestellte) Anschlussbeziehungen zu einem anderen Zug DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 120

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Umläufe 1 2 3 4 Ein Zug fährt von Dortmund nach Bielefeld (Zug A) und soll anschließend nach einem Aufenthalt wieder zurück fahren nach Dortmund (Zug B). Es handelt sich um denselben physischen Zug, allerdings um 2 Anmeldungen. Diese beiden TrainActivities sind explizit anzugeben, wenn im Start- bzw. Zielbahnhof Zugverknüpfungen vorliegen (z.B. Bahnsteigwende) In Anmeldung A muss in Bielefeld die TrainActivity „0044“ gewählt und mit TRID oder OTN auf den Zug B referenziert werden. Zudem ist der ReasonOfReference „DE02“ anzugeben und als Referenz die TRID/PRID von Zug B In Anmeldung B muss in Bielefeld die TrainActivity „0045“ gewählt und damit mit TRID/OTN auf Zug A referenziert werden. Zudem ist der ReasonOfReference „DE02“ anzugeben und als Referenz die TRID/PRID von Zug A Bei der Referenzierung in der TrainActivity kann statt einer TAF/TAP ID auch die OTN angegeben werden Eine Zeitangabe für den anderen Zug kann mit den bekannten Kennzeichnern ergänzt werden hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen Die Liniennummer der anderen Trassenanmeldung sowie eine referenzierte Betriebsstelle können angegeben werden Darstellung von Umläufen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 121

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Rangieren und Richtungswechsel 1 2 3 4 Ein Zug fährt von Frankfurt über Hanau nach Fulda in Hanau soll er 60 Minuten Aufenthalt haben und in dieser einen Stunde wird, vom Kunden gewünscht, rangiert. Wichtig: es handelt sich um Rangieren innerhalb einer Betriebsstelle In der Anmeldung muss in Hanau die TrainActivity „0020“ gewählt werden, im Textfeld können zusätzliche Angaben getätigt werden. Mit der „0021“ wird eine rangierdienstliche Behandlung am Bahnhof vermerkt, um die Mindesthaltezeit besser einschätzen zu können Notwendig ist es, die Änderungen in der Zugcharakteristik nachzuziehen, wenn solche vorliegen. Ändern sich Länge und Gewicht des Wagenzugs, so müssen diese zwingend angegeben werden Eine Rangierfahrt vor oder nach der eigentlichen Zugfahrt ist in der Trassenanmeldung nicht anzugeben. Das KZ Rangierfahrt („DE08“) wird nur von der DB InfraGO vergeben Berücksichtigung von Rangierfahrten Richtungswechsel werden grundsätzlich an dem Laufwegspunkt angegeben, wo sie anfallen und als Kundenhalt markiert. Standardmäßig sind diese konstruktivbedingt zugelassen An Kopfbahnhöfen wo zwingend die Richtung gewechselt werden muss, müssen diese nicht genannt werden. Die DE02 ist hier nicht zulässig Etwaige Begründungen sind in das zugehörige Textfeld einzutragen (s. rechts) „0005“: Richtungswechsel ohne das Tfz zu wechseln „0006“: Fahrtrichtungswechsel/ Führerstandswechsel mit Wechsel auf Tfz am anderen Ende und Fahrerwechsel, also z.B. ein Triebzug mit zwei Tfz, wenn der Lokführer ans andere Ende wechseln muss „0007“: Richtungswechsel mit Nutzung des gleichen Tfz am anderen Ende, also wenn das Tfz auf die andere Seite bewegt werden muss „DE02“: weitere konstruktivbedingte Richtungswechsel nicht zugelassen wenn von diesem bis zum nächsten Zuglaufpunkt nur bestellte Richtungswechsel zulässig sind Richtungswechsel DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 122

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Y-Zug mit maximiertem Hauptlauf 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.4.2. Anlage 8, Stand 10.06.2024 Auszug Anlage 8: „Y-Zug mit Festlegung maximierter Hauptlauf“ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 123

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: Y-Zug mit Hauptlauf in der Mitte 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.4.2. Anlage 8, Stand 10.06.2024 Auszug Anlage 8: „Y-Zug mit Festlegung Hauptlauf in der Mitte“ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 124

Laufweg. Anwendungsfälle TrainActivity: gesicherte Durchfahrt 1 2 3 4 Mit der TrainActivity „DE05“ kann eine gesicherte Durchfahrt bestellt werden diese ist entsprechend auswählbar an einer Durchfahrt Auch wenn in der EGB (die in der Zugcharakteristik anzugeben ist) eine gesicherte Durchfahrt gefordert ist, so ist die Betriebsstelle entsprechend im Laufweg zu hinterlegen und die TA „DE05“ anzugeben Bestellung einer gesicherten Durchfahrt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 125

Kapitel 3d: Besonderheiten von grenzüberschreitenden Trassenanmeldungen Themenübersicht u.a.: ▪ Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Trassenanmeldungen ▪ Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle - International ▪ Übersicht der Grenzübergänge (Handover und Grenzen) ▪ Mindestbestellkriterien an Grenzübergängen ▪ Beispiele ▪ Differenzierung nach Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze ▪ Nationale Dritt EIU: Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle & beispielhafte Anmeldungen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 126

Internationale & interoperable Laufwege. Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Trassenanmeldungen 1 2 3 4 Übergreifende Informationen zum Umgang mit interoperablen Laufwegen Mit Einführung von TAF/TAP gibt es das Objekt Route (vgl. Kapitel 1b) welches den gesamten Laufweg der Zugfahrt inkl. Fremdnetzanteilen darstellt. Bei Trassenanmeldung im neuen Webportal muss die Route angegeben werden. Dafür sind erforderlich: Start- und Zielbahnhof (egal welches EIU); alle Handover-Punkte zwischen verschiedenen EIU; alle gewünschten Zwischenlaufwegspunkte im DB InfraGO Netz Für die konkreten Anmeldungen gibt es verschiedene Fälle zu differenzieren der Grundgedanke ist zwischen internationalen und nationalen grenzüberschreitenden Trassenanmeldungen jedoch gleich. Auf den Folgeseiten gehen wir alle auftretenden Fälle durch Die Informationen hierzu sind veröffentlicht auf der Webseite zur EVU-Schnittstelle im Menü „Informationen zu Fahrplanbearbeitungsgrenzen (Planning Handovers)“ Link: Webseite TTT - EVU Schnittstelle (pathOS) Analog zu TPN gilt auch in pathOS unter TAF/TAP TSI: Die DB InfraGO konstruiert nur im eigenen Netz und einzelnen Fremdnetzen, wo DB InfraGO konstruktionsführend ist. Trassenanmeldungen für EIU, für die die DB InfraGO konstruiert, werden wir normale reine InfraGO-Netz- Anmeldungen behandelt Bei Fremdnetzanteilen muss eine Trassenanmeldung auch unter TAF/TAP im Regelfall individuell an jedes betroffene EIU geschickt werden (mit dem in dem EIU geltenden Anmeldeverfahren). Details und Ausnahmen dazu auf den folgenden Folien Grenzüberschreitende Trassen sind entsprechend mit den beteiligten EVU und EIU abzustimmen und im Normallfall sind mehrere individuelle PathRequests zu stellen Zudem gelten im internationalen Kontext auch die heutigen Regeln für internationale Zugnummern weiterhin, genau wie alle UIC-Merkblätter dazu. Auch die Mindestbestellkriterien an internationalen Grenzübergängen bleiben gültig (Ril. 302) Zusätzlich ist bei u.a. langläufigen interoperablen Zügen, die im Fremdnetz den Verkehrstag wechseln (also z.B. um 20:00 im Ausland losfahren und um 02:00 am Folgetag im InfraGO-Netz sind) der korrekte „Offset to Reference“ anzugeben DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 127

Internationale & interoperable Laufwege. Angabe von Laufwegspunkten in Fremdnetzen (Allgemein) 1 2 3 4 Hinweise zur Eingabe von interoperablen Laufwegen in pathOS Schon im Laufweg ist bei einer internationalen Fahrt die Route gesamthaft anzugeben. Dies bedeutet im Detail: • Start und Ziel • Alle Handover-Punkte (durch EVU/ZB selbst anzugeben und im Regelfall auch als „Handover“ zu markieren) • Alle Zwischenlaufwegspunkte im DB InfraGO Netz Darstellung von Laufwegspunkten auf Fremdnetzen: • Internationale Laufwegspunkte sind mit einer Landesflagge im kleinen Kreis ganz links gekennzeichnet (im Beispiel Niederlande und Österreich) • Innerdeutsche Laufwegspunkte in einem Fremdnetz bekommen eine Deutschlandflagge • InfraGO-Laufwegspunkte haben keine Landesflagge (weißer oder grauer Kreis) • Laufwegspunkte in einem Fremdnetz, bei denen die DB InfraGO konstruktionsführend ist, werden dargestellt wie InfraGO-eigene Laufwegspunkte („Handoverpunkte“, im Beispiel Venlo) An ausländischen Laufwegspunkten kann im Normalfall keine Angabe von Laufwegsdetails und Zugcharakteristik erfolgen (s. Screenshot rechts) Allerdings MUSS am 1. Laufwegspunkt im Plannetz der DB InfraGO eine Zugcharakteristik angegeben werden (im Beispiel rechts: Venlo) Endet eine Zugfahrt im Handover (z.B. Salzburg Hbf), so ist diese Betriebsstelle nicht als Handover zu markieren Route ist in diesem Beispiel:

  1. Amsterdam (Start)
  2. Venlo (Handover)
  3. Passau Grenze (Handover)
  4. Wien (Ziel) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 128

Internationale & interoperable Laufwege. Hinweise zu durchführenden EVUs, Partner EVUs und Identifikatoren 1 2 3 4 Zusammenarbeit zwischen beteiligten EVU Bei grenzüberschreitenden Trassen gibt es immer ein „LeadRU“ (sprich das koordinierende EVU). Dieses kann auch der Besteller sein. Im Reiter Identifikatoren (vgl. Kapitel 3e) kann dieses überschrieben werden. Das LeadRU ist verantwortlich für die Definition von TRID, ROID und OTN. Diese Identifikatoren müssen auch bei Anmeldungen zum selben Zug in anderen EIU einheitlich verwendet werden Die Angabe des Partner EVU erfolgt (zunächst) weiterhin über das Freitextfeld unter Produktausprägungen Ebenfalls im Bereich Produktausprägungen kann das durchführende EVU je Laufwegsabschnitt hinterlegt werden. Diese Angabe ist allerdings nur für Laufwegspunkte im DB InfraGO-Plannetz zulässig (in TTT: „Responsible RU“) Pro Laufwegsabschnitt ist das durchführende EVU mit Kundennummer anzugeben Weitere Details im Kapitel Allgemeines unter Rollen EVU Lead RU per Company Code zu definieren Angabe vom Partner EVU im Freitextfeld Angabe der intl OTN DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 129

Internationale & interoperable Laufwege. Hinweise zum Umgang mit dem Offset to Reference an Grenzübergängen 1 2 3 4 vgl. Kapitel 3f: "Identifikatoren" OTR am Beispiel eines internationalen Zugs mit Tagessprung vor Einbruch ins deutsche Netz Zusätzlich ist international die Behandlung von Tagessprüngen VOR Einbruch ins DB InfraGO-Netz zu beachten. Dies ist in TAF/TAP durch den Offset to Reference abgebildet (vgl. Kap. 3f) Im Beispiel fährt der Zug am 30.1. im Ausland los (= Abfahrt des Zuges), überquert in der Nacht die Grenze und ist erst nach Mitternacht auf deutschem Netz, also am 31.1. in diesem Beispiel ist der Verkehrstag der Trassenanmeldung (also in pathOS anzugeben) der 31.1. Im Laufweg ist am 1. Laufwegspunkt in Deutschland kein Tagessprung zu markieren (denn der Start ist per Definition =0) Zusätzlich ist allerdings unter Identifikatoren der Offset to Reference um die Anzahl der Tage zwischen Verkehrstag des Referenzkalenders und tatsächlicher Abfahrt des Zuges (hier =1) anzugeben. Bei mehreren Nachtsprüngen im Ausland erhöht sich diese Zahl entsprechend (Faustregel: x Nachtsprünge im Ausland → OTR = x) Anmerkung: Wenn der Zug Montags um 10:00 Uhr im Ausland losfährt und nach 8 Stunden Fahrtzeit am Ziel auf InfraGO-Netz ankommt, so bleibt der OTR = 0, da es hier keinen Nachtsprung im Ausland gibt 2. Hinweis: Wenn der Nachtsprung im deutschen Fremdnetz vor DB InfraGO-Netz war, so gilt dieselbe Regelung. Auch hier ist der Verkehrstag der erste auf InfraGO-Netz mit OTR = 1. Hier ist dann übergangsweise auf die Angabe von konkreten Zeiten im Fremdnetz zu verzichten (wenn diese genannt werden sollen, so müssten die ins Freitextfeld) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 130

Internationale & interoperable Laufwege. Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle - International 1 2 3 4 Bei internationalen Zugläufen ist im 1. Schritt die Differenzierung nach Art und Menge der Grenzübergänge nötig Anwendungsfall (international) Individuelle Trassenanmeldungen & Hinweise Zug beginnt im Ausland und endet im Netz der DB InfraGO

  1. PR an Ausland, 2. PR an DB InfraGO (mit einer TRID) - Angabe Planning Handover Pflicht (1x). Vollständige Angabe Route auch bei DB InfraGO nötig, Zugcharakteristik am 1. Laufwegspunkt auf InfraGO-Netz Pflicht Zug beginnt im Netz der DB InfraGO und endet im Ausland
  2. PR an DB InfraGO, 2. PR an Ausland (mit einer TRID) - Angabe Planning Handover Pflicht (1x). Vollständige Angabe Route auch bei DB InfraGO nötig, Zugcharakteristik am 1. Laufwegspunkt auf InfraGO-Netz Pflicht Zug beginnt im Ausland, durchfährt Netz der DB InfraGO und endet im Ausland
  3. PR an Ausland, 2. PR an DB InfraGO, 3. PR an Ausland (mit einer TRID) - Angabe Planning Handover Pflicht (2x). Vollständige Angabe Route auch bei DB InfraGO nötig, Zugcharakteristik am 1. Laufwegspunkt auf InfraGO-Netz Pflicht Zug beginnt im Netz der DB InfraGO, durchfährt das Ausland und endet im Netz der DB InfraGO ! SONDERFALL mit Workaround !
  • Bei gleichbleibender OTN: nur 1 PR an DB InfraGO (mit dem gesamten Laufweg). Bei Bestellung ausschließlich mit 1 PR an DB InfraGO dürfen KEINE planning Handover gesetzt werden, die Betriebsstelle ist aber zu nennen (entgegen der TTT-Logik). Im Ausland ist mind. 1 „Stütz-Betriebsstelle“ nötig diese MUSS in das allgemeine Freitextfeld geschrieben werden, die Betriebsstelle kann aktuell NICHT im Laufweg genannt werden, Angaben von Zugcharakteristik sind im Ausland nicht erforderlich diese müssen direkt an das Fremd-EIU gehen (denn auch dort MUSS der ausländische Teil noch bestellt werden!)
  • Bei gesplitteter Anmeldung (1. PR InfraGO, 2. PR Ausland, 3. PR InfraGO) gibt es im Netz der DB InfraGO 2 einzeln zu verschickende PR mit jeweils einer eigenen OTN. Es handelt sich um 2 eigene PR und TR, die im Ausland gebrochen werden müssen (und jeweils eine eigene OTN haben). Angabe der Handover in jeder Anmeldung Pflicht (je 1x) Kombinationen der oben genannten Ausprägungen auch in Teilen möglich Ausprägungen bei Anzahl der betroffenen Länder vereinfacht auf direkte Nachbachländer Bei gleichbleibender OTN an einem Verkehrstag erlaubt DB InfraGO vorläufig nur 1 PR Quelle: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und- regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208# DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 131

Internationale & interoperable Laufwege. International: Übersicht der Grenzübergänge (Handover und Grenzen) 1 2 3 4 Für alle internationalen Grenzübergänge sind Grenzen und Handover in einem Excel-Dokument veröffentlicht Die Übersicht ist veröffentlicht auf der Webseite zur EVU-Schnittstelle im Menü „Informationen zu Fahrplanbearbeitungsgrenzen (Planning Handovers)“ Link: Webseite TTT - EVU Schnittstelle (pathOS) In den Spalten A bis C ist zunächst der betroffene Grenzabschnitt zu suchen In Spalten E bis H ist dann die Betriebsstelle benannt, an der die Fahrplanerstellung von einem EIU aufs andere EIU übergeht In Spalten J bis M ist je Grenzübergang definiert welche Betriebsstelle (ggfs. abweichend der Logik) im PR als Handover anzugeben ist Falls zusätzlich zum Handover noch eine Grenz- Betriebsstelle anzugeben ist, so ist diese in Spalte R („State Border“) Nachbarland Grenze Inland (nach Ril 302) Grenze Ausland (nach Ril 302) PLC Name Kommentar Lage PLC Name Kommentar Lage PLC Name PLC Name PLC Name PLC Name Kommentar Dänemark Flensburg Padborg DK00169 Padborg Fremd-EIU DK00169 Padborg Fremd-EIU DE13219 Flensburg Weiche DE13217 Flensburg Grenze DK00661 Padborg Grænse DK00169 Padborg Polen Löcknitz Szczecin Główny DE16435 Löcknitz Bordersection für Reisezüge InfraGO DE13912 Grambow Grenze Bordersection für Reisezüge Netzgrenze DE16435 Löcknitz DE13912 Grambow Grenze PL22 Szczecin Gum/Gra(Gr) PL27 Szczecin Główny Polen Löcknitz Szczecin Gumience DE16435 Löcknitz Bordersection für Güterzüge InfraGO DE13912 Grambow Grenze Bordersection für Güterzüge Netzgrenze DE16435 Löcknitz DE13912 Grambow Grenze PL22 Szczecin Gum/Gra(Gr) Pl20 Szczecin Gumience Polen Tantow Szczecin Główny DE20183 Tantow Bordersection für Reisezüge InfraGO DE20184 Tantow Grenze Bordersection für Reisezüge Netzgrenze DE20183 Tantow DE20184 Tantow Grenze PL23 Szczecin Gum/Tan(Gr) PL27 Szczecin Główny Polen Tantow Szczecin Gumience DE20183 Tantow Bordersection für Güterzüge InfraGO DE20184 Tantow Grenze Bordersection für Güterzüge Netzgrenze DE20183 Tantow DE20184 Tantow Grenze PL23 Szczecin Gum/Tan(Gr) PL20 Szczecin Gumience Polen Küstrin-Kietz Kostrzyn DE15950 Küstrin-Kietz InfraGO DE15952 Küstrin-Kietz Grenze Netzgrenze DE15950 Küstrin-Kietz DE15952 Küstrin-Kietz Grenze PL1303 Kostrzyn (Gr) PL1300 Kostrzyn Polen Frankfurt (Oder) Rzepin DE13306 Frankfurt (Oder) Pbf Handoverpoint gilt für Reisezüge InfraGO DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze Handoverpoint gilt für Reisezüge Netzgrenze DE13306 Frankfurt (Oder) Pbf DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze PL2585 Kunowice (Gr) PL2580 Rzepin Polen Frankfurt (Oder) Rzepin DE13304 Frankfurt (Oder) Oderbrücke Handoverpoint gilt für Güterzüge InfraGO DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze Handoverpoint gilt für Güterzüge Netzgrenze DE13304 Frankfurt (Oder) Oderbrücke DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze PL2585 Kunowice (Gr) PL2580 Rzepin Polen Guben Gubin DE14163 Guben InfraGO DE14165 Guben Grenze Netzgrenze DE14163 Guben DE14165 Guben Grenze PL2803 Gubin (Gr) PL2800 Gubin Polen Forst (Lausitz) Tuplice DE13251 Forst (Lausitz) InfraGO DE13252 Forst (Lausitz) Grenze Netzgrenze DE13251 Forst (Lausitz) DE13252 Forst (Lausitz) Grenze PL4172 Zasieki (Gr) PL4170 Tuplice Polen Horka Węgliniec DE15094 Horka Gbf InfraGO DE15095 Horka Grenze Netzgrenze DE15094 Horka Gbf DE15095 Horka Grenze PL5191 Bielawa Dolna (Gr) PL5198 Bielawa Dolna Polen Görlitz Zgorzelec DE13845 Görlitz InfraGO DE13847 Görlitz Grenze Netzgrenze DE13845 Görlitz DE13847 Görlitz Grenze PL5189 Zgorzelec (Gr) PL5184 Zgorzelec Polen Hagenwerder Krzewina Zgorzelecka n.a. n.a. Für Verkehre Hagenwerder->Hirschfelde ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß ÖGV mit PKP/PLK n.a. n.a. n.a. Für Verkehre Hagenwerder->Hirschfelde ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß ÖGV mit PKP/PLK n.a. DE13845 Hagenwerder DE14275 Hagenwerde Grenze PL5284 Ręczyn PL5285 Krzewina Zgorzelecka Polen Hirschfelde Krzewina Zgorzelecka n.a. n.a. Für Verkehre Hirschfelde -> Hagenwerder ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß ÖGV mit PKP/PLK n.a. n.a. n.a. Für Verkehre Hirschfelde -> Hagenwerder ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß ÖGV mit PKP/PLK n.a. DE14928 Hirschfelde DE14929 Hirschfelde Grenze DE14929 Hirschfelde Grenze PL5285 Krzewina Zgorzelecka Tschechien Zittau Hrádek nad Nisou DE21503 Zittau Hinweis: Zwischen Zittau und Hrádek nad Nisou gibt es einen polnischen Streckenabschnitt ohne Halt. InfraGO DE21504 Zittau Grenze Hinweis: Zwischen Zittau und Hrádek nad Nisou gibt es einen polnischen Streckenabschnitt ohne Halt. Netzgrenze DE21503 Zittau DE21504 Zittau Grenze DE21504 Zittau Grenze C Z57522 Hrádek nad Nisou Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Großschönau (Sachs) Varnsdorf CZ56689 Varnsdorf Für Verkehre Großschönau (Sachs) <-> Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU C Z56689 Varnsdorf Für Verkehre Großschönau (Sachs) <-> Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU DE14106 Großschönau (Sachs) DE14107 Großschönau (Sachs) Gr C Z50709 Varnsdorf st.hr. C Z56689 Varnsdorf Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Seifhennersdorf Varnsdorf CZ56689 Varnsdorf Für Verkehre Großschönau (Sachs) <-> Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU C Z56689 Varnsdorf Für Verkehre Großschönau (Sachs) <-> Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU DE19678 Seifhennersdorf DE19679 Seifhennersdorf C Z C Z56709 Varnsdorf st.n. nz C Z56689 Varnsdorf Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Ebersbach (S) Rumburk DE12654 Ebersbach (Sachs) InfraGO DE12655 Ebersbach (Sachs) Grenze Netzgrenze DE12654 Ebersbach (Sachs) DE12655 Ebersbach (Sachs) Grenze C Z50499 Rumburk st.hr. C Z56459 Rumburk Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Taubenheim (Spree) Neusalza-Spremberg n.a. n.a. Erleichterte Durchgangsverkehre: Kein Handover n.a. n.a. n.a. Erleichterte Durchgangsverkehre: Kein Handover n.a. Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Sebnitz (S) Dolní Poustevna DE19627 Sebnitz Grenze Netzgrenze DE19627 Sebnitz Grenze Netzgrenze DE19626 Sebnitz (Sachs) DE19627 Sebnitz Grenze C Z50529 D.Poustevna st.hr. C Z56529 Dolní Poustevna Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Bad Schandau Děčín východ CZ55689 Děčín východ Fremd-EIU C Z55689 Děčín východ Fremd-EIU DE10533 Bad Schandau DE10534 Bad Schandau Grenze C Z50719 Děčín st.hr. C Z55689 Děčín východ Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Bad Schandau Děčín hl.n. CZ55659 Děčín hl.n. Fremd-EIU C Z55659 Děčín hl.n. Fremd-EIU DE10533 Bad Schandau DE10534 Bad Schandau Grenze C Z50719 Děčín st.hr. C Z55659 Děčín hl.n. Tschechien C ranzahl Vejprty DE10633 Bärenstein (Kr Annaberg) Grenze Netzgrenze DE10633 Bärenstein (Kr Annaberg) Grenze Netzgrenze DE12008 C ranzahl DE10633 Bärenstein (Kr Annaberg) Grenze C Z50399 Vejprty st.hr. C Z53949 Vejprty Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Johanngeorgenstadt Potůčky DE15300 Johanngeorgenstadt Grenze Netzgrenze DE15300 Johanngeorgenstadt Grenze Netzgrenze DE15299 Johanngeorgenstadt DE15300 Johanngeorgenstadt Grenze C Z70015 Potůčky st.hr. C Z74305 Potůčky Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Zwotental Kraslice CZ76535 Kraslice Fremd-EIU C Z76535 Kraslice Fremd-EIU DE21563 Zwotental DE15615 Klingenthal Grenze C Z70535 Kraslice st.hr. C Z76535 Kraslice Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen. Ab 01.07.2026: Abstimmung erfolgt mit Správa železnic. Tschechien Bad Brambach Vojtanov CZ74025 Vojtanov Hinweis: Die Staatsgrenze wird zwischen Bad Brambach und Vojtanov diverse Male überschritten. Fremd-EIU C Z74025 Vojtanov Hinweis: Die Staatsgrenze wird zwischen Bad Brambach und Vojtanov diverse Male überschritten. Fremd-EIU DE10415 Bad Brambach DE20640 Vojtanov Grenze C Z70025 Vojtanov st.hr. C Z74025 Vojtanov Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Selb-Plößberg Aš CZ73005 Aš Fremd-EIU C Z73005 Aš Fremd-EIU DE19685 Selb-Plößberg DE19687 Selb-Plößberg Grenze C Z70005 Aš st.hr. C Z73005 Aš Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Schirnding C heb CZ75035 Cheb Fremd-EIU C Z75035 C heb Fremd-EIU DE19343 Schirnding DE19344 Schirding Grenze C Z70035 C heb st.hr. C Z75035 C heb Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Furth im Wald Č eská Kubice DE13539 Furth im Wald InfraGO DE13540 Furth im Wald Grenze Netzgrenze DE13539 Furth im Wald DE13540 Furth im Wald Grenze C Z70805 Č .Kubice st.hr. C Z74805 Č eská Kubice Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Tschechien Bayerisch Eisenstein Železná Ruda-Alžbětín DE10694 Bayerisch Eisenstein Grenze Netzgrenze DE10694 Bayerisch Eisenstein Grenze Netzgrenze DE10693 Bayerisch Eisenstein DE10694 Bayerisch Eisenstein Grenze C Z70045 Železná Ruda st.hr. C Z77025 Žel.Ruda-Alžbětín Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen Österreich Passau Schärding DE18274 Passau Hbf Handoverpoint gilt für Reisezüge InfraGO DE18273 Passau Grenze Handoverpoint gilt für Reisezüge Netzgrenze DE18274 Passau Hbf DE18273 Passau Grenze AT90955 Staatsgrenze nächst Schärding AT01740 Schärding Österreich Passau Schärding DE18272 Passau Gbf Handoverpoint gilt für Güterzüge InfraGO DE18273 Passau Grenze Handoverpoint gilt für Güterzüge Netzgrenze DE18272 Passau Gbf DE18273 Passau Grenze AT90955 Staatsgrenze nächst Schärding AT01740 Schärding Österreich Simbach Braunau DE19753 Simbach (Inn) InfraGO DE19754 Simbach (Inn) Grenze Netzgrenze DE19753 Simbach (Inn) DE19754 Simbach (Inn) Grenze AT90116 Staatsgrenze nächst Braunau am Inn AT01796 Braunau am Inn Österreich Freilassing Salzburg AT01114 Salzburg Hbf Fremd-EIU AT01114 Salzburg Hbf Fremd-EIU DE13400 Freilassing DE19210 Salzburg Grenze AT90736 Staatsgrenze nächst Liefering AT01114 Salzburg Hbf Österreich Kiefersfelden Kufstein AT02184 Kufstein Fremd-EIU AT02184 Kufstein Fremd-EIU DE15494 Kiefersfelden DE15953 Kufstein Grenze AT02186 Staatsgrenze nächst Kufstein AT02184 Kufstein Österreich Mittenwald Scharnitz DE17073 Mittenwald InfraGO DE17074 Mittenwald Grenze Netzgrenze DE17073 Mittenwald DE17074 Mittenwald Grenze AT90770 Staatsgrenze nächst Scharnitz AT02231 Scharnitz Österreich Griesen Ehrwald DE13967 Griesen (Oberbay) InfraGO DE13968 Griesen (Oberbay) Grenze Netzgrenze DE13967 Griesen (Oberbay) DE13968 Griesen (Oberbay) Grenze AT02241 Staatsgrenze nächst Ehrwald-Zugspitzbahn AT02244 Ehrwald-Zugspitzbahn Österreich Pfronten-Steinach Vils DE18359 Pfronten-Steinach InfraGO DE18360 Pfronten-Steinach Grenze Netzgrenze DE18359 Pfronten-Steinach DE18360 Pfronten-Steinach Grenze AT90903 Staatsgrenze nächst Vils AT02255 Vils Österreich Lindau Lochau-Hörbranz DE16392 Lindau-Reutin Die Fahrzeiten von Lindau Insel werden auch abgestimmt InfraGO DE16393 Lindau-Reutin Grenze Die Fahrzeiten von Lindau Insel werden auch abgestimmt Netzgrenze DE16392 Lindau-Reutin DE16393 Lindau-Reutin Grenze AT90466 Staatsgrenze nächst Lochau-Hörbranz AT02339 Lochau-Hörbranz Schweiz Weil am Rhein Basel DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen Netzgrenze DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen Netzgrenze DE10669 Basel Bad Rbf -Gr L- DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen C H12 Basel Kleinhüningen Hafen Schweiz Weil am Rhein Basel DE10656 Basel Bad Bf InfraGO DE10670 Basel Grenze Netzgrenze DE10656 Basel Bad Bf DE10670 Basel Grenze C H16180 Basel VB Grenze C H10 Basel SBB Schweiz Weil am Rhein Basel DE10656 Basel Bad Bf InfraGO DE10672 Basel Grenze Muttenz Netzgrenze DE10656 Basel Bad Bf DE10672 Basel Grenze Muttenz C H52 Basel Grenze (FR) C H13 Basel SBB RB Schweiz Waldshut Koblenz n.a. n.a Keine Zugfahrten möglich, Verbindung nur über eine Schlüsselweiche möglich als Sperrfahrt InfraGO DE20717 Waldshut Grenze Keine Zugfahrten möglich, Verbindung nur über eine Schlüsselweiche möglich als Sperrfahrt Netzgrenze DE20715 Waldshut DE20717 Waldshut Grenze C H330 Koblenz Grenze C H329 Koblenz Schweiz Erzingen Schaffhausen DE19287 Schaffhausen PB Für Züge, die nach Singen weiterfahren, ist kein Handoverpoint anzugeben Netzgrenze DE19287 Schaffhausen PB Für Züge, die nach Singen weiterfahren, ist kein Handoverpoint anzugeben Netzgrenze DE17542 Neuhausen Bad Bf DE19287 Schaffhausen PB C H03424 Schaffhausen C H03424 Schaffhausen Schweiz Singen Schaffhausen DE19285 Schaffhausen GB Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein Handover anzugeben Netzgrenze DE19285 Schaffhausen GB Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein Handover anzugeben Netzgrenze DE19763 Singen DE19285 Schaffhausen GB C H03440 Schaffhausen GB C H03424 Schaffhausen Schweiz Singen Schaffhausen DE19287 Schaffhausen PB Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein Handover anzugeben Netzgrenze DE19287 Schaffhausen PB Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein Handover anzugeben Netzgrenze DE19763 Singen DE19287 Schaffhausen PB C H03424 Schaffhausen C H03424 Schaffhausen Schweiz Konstanz Kreuzlingen DE15801 Konstanz Grenze Netzgrenze DE15801 Konstanz Grenze Netzgrenze DE15797 Konstanz DE15801 Konstanz Grenze C H18047 Kreuzlingen Grenze C H06131 Kreuzlingen Schweiz Konstanz Kreuzlingen Hafen DE15802 Konstanz Grenze Romanshorn Netzgrenze DE15802 Konstanz Grenze Romanshorn Netzgrenze DE15797 Konstanz DE15802 Konstanz Grenze Romanshorn C H18048 Kreuzlingen Hafen Grenze C H06128 Kreuzlingen Hafen Frankreich Neuenburg (Baden) Bantzenheim DE17510 Neuenburg (Baden) Grenze Netzgrenze DE17510 Neuenburg (Baden) Grenze Netzgrenze DE17198 Müllheim (Baden) DE17510 Neuenburg (Baden) Grenze FR00963 Bantzenheim - Bif L32-7/32-9 FR00964 Bantzenheim - Bât Voyageurs Frankreich Kehl Strasbourg-Neudorf DE15464 Kehl InfraGO DE15465 Kehl Grenze Netzgrenze DE15464 Kehl DE15465 Kehl Grenze FR01286 Strasbourg-Port-du-Rhin - Frontière Fr-Al FR01279 Strasbourg-Neudorf - Bât Voyageurs Frankreich Wörth Lauterbourg FR01356 Lauterbourg Fremd-EIU FR01356 Lauterbourg Fremd-EIU DE21313 Wörth (Rhein) DE10785 Berg (Pfalz) Grenze FR01358 Lauterbourg - Frontière Fr-Al FR01356 Lauterbourg Frankreich Wörth Lauterbourg FR01357 Lauterbourg - Aiguilles 22 Fremd-EIU FR01357 Lauterbourg - Aiguilles 22 Fremd-EIU DE21313 Wörth (Rhein) DE10785 Berg (Pfalz) Grenze FR01358 Lauterbourg - Frontière Fr-Al FR01357 Lauterbourg - Aiguilles 22 Frankreich Winden Wissembourg FR01381 Wissembourg - Bât Voyageurs Fremd-EIU FR01381 Wissembourg - Bât Voyageurs Fremd-EIU DE21186 Winden (Pfalz) DE15368 Kapsweyer Grenze FR01382 Wissembourg - Frontière Fr-A FR01381 Wissembourg - Bât Voyageurs Frankreich Winden Wissembourg FR01380 Wissembourg - Accès Winden Fremd-EIU FR01380 Wissembourg - Accès Winden Fremd-EIU DE21186 Winden (Pfalz) DE15368 Kapsweyer Grenze FR01382 Wissembourg - Frontière Fr-A FR01380 Wissembourg - Accès Winden Frankreich Hanweiler Sarreguemines FR01214 Sarreguemines - Acc E Faisceau Fremd-EIU FR01214 Sarreguemines - Acc E Faisceau Fremd-EIU DE10340 Auersmacher DE14574 Hanweiler Grenze FR01215 Sarreguemines - Frontière Fr-Al FR01214 Sarreguemines - Acc E Faisceau Frankreich Hanweiler Sarreguemines FR01213 Sarreguemines - Bât Voyageurs Fremd-EIU FR01213 Sarreguemines - Bât Voyageurs Fremd-EIU DE10340 Auersmacher DE14574 Hanweiler Grenze FR01215 Sarreguemines - Frontière Fr-Al FR01213 Sarreguemines - Bât Voyageurs Frankreich Saarbrücken Forbach FR01185 Forbach - Bât Voyageurs Fremd-EIU FR01185 Forbach - Bât Voyageurs Fremd-EIU DE19169 Saarbrücken Saardamm DE19152 Saarbrücken Grenze FR01193 Stiring-Wendel - Frontière Fr-Al FR01185 Forbach - Bât Voyageurs Frankreich Saarbrücken Forbach FR01186 Forbach - FSC Export Fremd-EIU FR01186 Forbach - FSC Export Fremd-EIU DE19169 Saarbrücken Saardamm DE19152 Saarbrücken Grenze FR01193 Stiring-Wendel - Frontière Fr-Al FR01186 Forbach - FSC Export Frankreich Saarbrücken Forbach FR01187 Forbach - Faisceau Fremd-EIU FR01187 Forbach - Faisceau Fremd-EIU DE19169 Saarbrücken Saardamm DE19152 Saarbrücken Grenze FR01193 Stiring-Wendel - Frontière Fr-Al FR01187 Forbach - Faisceau Frankreich Hemmersdorf Bouzonville FR01191 Bouzonville Fremd-EIU FR01191 Bouzonville Fremd-EIU DE14756 Hemmersdorf (Saar) DE14757 Hemmersdorf (Saar) Grenze FR01238 Guerstling - Frontière Fr-Al FR01191 Bouzonville Frankreich Perl Apach FR01091 Apach (Moselle) Fremd-EIU FR01091 Apach (Moselle) Fremd-EIU DE18313 Perl DE18314 Perl Grenze FR01092 Apach (Moselle) - Frontière Fr-Al FR01091 Apach (Moselle) Luxemburg Igel West Wasserbillig LU33140 Wasserbillig Fremd-EIU LU33140 Wasserbillig Fremd-EIU DE15184 Igel DE15185 Igel Grenze LU82580 Wasserbillig-frontière LU33140 Wasserbillig Belgien Aachen Süd Welkenraedt DE10006 Aachen Süd Grenze Netzgrenze DE10006 Aachen Süd Grenze Netzgrenze DE10005 Aachen Süd DE10006 Aachen Süd Grenze BE00598 Hergenrath-Frontiere BE00825 Hergenrath Belgien Aachen West Montzen DE10009 Aachen West Grenze Netzgrenze DE10009 Aachen West Grenze Netzgrenze DE10007 Aachen West DE10009 Aachen West Grenze BE00859 Montzen-Frontiere BE00858 Montzen Niederlanden Herzogenrath Landgraaf NL00548 Landgraaf Fremd-EIU NL00548 Landgraaf Fremd-EIU DE14860 Herzogenrath DE14861 Herzogenrath Grenze NL00358 Haanrade grens NL00548 Landgraaf Niederlanden Kaldenkirchen Venlo NL00644 Venlo Fremd-EIU NL00644 Venlo Fremd-EIU DE15342 Kaldenkirchen DE15343 Kaldenkirchen Grenze NL01331 Venlo Grens NL00644 Venlo Niederlanden Emmerich Zevenaar Ost DE12874 Emmerich InfraGO DE12875 Emmerich Grenze Netzgrenze DE12874 Emmerich DE12875 Emmerich Grenze NL00748 Zevenaar grens NL00735 Zevenaar Niederlanden Gronau Enschede NL00212 Enschede Fremd-EIU NL00212 Enschede Fremd-EIU DE13990 Gronau (Westf) DE13993 Gronau Grenze NL01130 Enschede Grens NL00212 Enschede Niederlanden Bentheim Oldenzaal DE10401 Bad Bentheim InfraGO DE10402 Bad Bentheim Grenze Netzgrenze DE10401 Bad Bentheim DE10402 Bad Bentheim Grenze NL01254 Oldenzaal Grens NL00483 Oldenzaal Niederlanden Ihrhove Nieuweschans DE20831 Weener InfraGO DE20832 Weener Grenze Netzgrenze DE20831 Weener DE20832 Weener Grenze NL00458 Nieuweschans Grens NL00457 Bad Nieuweschans Grenzabschnitt nach Ril 302 Betriebsstelle, an der die Verantwortung für die Fahrplanerstellung von der DB InfraGO auf ein ausländisches EIU übergeht Bordersection Borderstation (DE) State Border (DE) State Border (2. IM) Border Station (2. IM) Fahrplankonstruktionsgrenze: In PathRequest anzugebene Handoverpoints für die Umsetzung von TTT bei der DB InfraGO 1 2 3 4 1 2 3 4 Quelle: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und- regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208# Beispielhaft für Kehl: Grenzabschnitt = Kehl / Straßbourg-Neudorf Übergang Fahrplanbearbeitung = DE15464 Kehl (gehört DB InfraGO) In PR anzugebener Handover = DE15465 Kehl Grenze als State Border (zusätzlich nötig: der „eigentliche Handover“ Kehl. Für Details hierzu siehe Folgefolien zur Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 132

Internationale & interoperable Laufwege. International: Mindestbestellkriterien an internationalen Grenzübergängen 1 2 3 4 In den INB sind in Anlage 3.2.1.2.3 alle wesentlichen betrieblich-technischen Regelwerke zusammengefasst. Auf der Internetseite http://www.dbinfrago.com/regelwerke_betrieblich-technisch sind die aktuell geltenden Regelwerke hinterlegt (jeweils zur passenden INB-Version) Ril 302 „grenzüberschreitende Bahnstrecken“ ist sowohl in seiner Gesamtfassung als auch separat für die jeweiligen Landesgrenzen zu einem Land verfügbar, darin enthalten sind dann jeweils alle allgemein gültigen und zusätzlichen Bestimmungen für die jeweiligen Grenzübergänge Die Mindestbestellkriterien (an den „deutschen Top-Grenzen“) der Richtlinie 302 sind auch unter TAF/TAP einzuhalten Zusätzlich zu den allgemein gültigen Kriterien sind ebenfalls die heute geltenden spezifischen Regelungen zu den einzelnen Grenzübergängen zu beachten Die Angabe erfolgt wenn relevant im DB InfraGO-Netz in der Regel über die TrainActivities an den einzelnen Laufwegspunkten, beim ReasonOfReference unter Identifikatoren oder im Freitextfeld (im allgemeinen unter Produktausprägungen oder individuell je Laufwegspunkt möglich) Definierte Mindestbestellkriterien: Internationale Zugnummer (Kein Wechsel der Zugnummer beim Grenzübertritt) Start- und Zielbetriebsstelle im jeweiligen Land (Grenzbahnhöfe sind oft keine plausiblen Start- und Zielbetriebsstellen) Partner-EVU im anderen Land (Abstimmung und Harmonisierung der EVU muss vorab stattfinden) im Freitextfeld unter Produktausprägungen einzutragen Angabe der Grenzstandzeit + Haltegrund und Betriebstechnologie (z.B. Lokwechsel, Personalwechsel, WTU Plausibilisierung der Grenzstandzeiten nebst Definition von Maximalwerten) Benennung etwaiger Vor- und Nachleistungen bei beginnenden und endenden Zügen (Transparenz über Prozesse für Fahrdienstleister und Grenzkoordinator) Mindestbestellkriterien bei internationalen grenzüberschreitenden Laufwegen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 133

Internationale & interoperable Laufwege. International: Inland → Ausland bzw. Ausland → Inland 1 2 3 4 Beispiele für internationale Trassenanmeldungen 3 Beispiele aus dem Personenverkehr Frankfurt → Wien mit Grenzübergang in Passau. Hier ist der Handover bei Passau Grenze zu setzen (s. Folgefolien) obwohl ab Passau Hbf/Gbf von der ÖBB konstruiert wird Brüssel → Dortmund mit Grenzübergang in Aachen West. Hier ist der Handover in Aachen West Grenze zu setzen (s. Folgefolien) die Konstruktionsbearbeitungsgrenze ist genau ist genau auf der Grenze Amsterdam → Düsseldorf mit Grenzübergang in Venlo. Fahrplanbearbeitungsgrenze ist hier Venlo, ab dort konstruieren die Niederländer bzw. andersrum die InfraGO DB InfraGO konstruiert in allen drei Fällen den Teil auf InfraGO-Netz (also bis/vom Handover) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 134

Internationale & interoperable Laufwege. International: Ausland → Inland → Ausland 1 2 3 4 Beispiele für internationale Trassenanmeldungen 2 fiktive Beispiele aus dem langläufigen Güterverkehr, um einige Anwendungsfälle zu erklären Rotterdam → Liberec mit Grenzübergang in Emmerich (Handover ist Emmerich Grenze) sowie in Decin Vychod (ist auch Handover) Malmö → Bern mit Grenzübergang zwischen Schweden und Dänemark (der Handover muss auch angegeben werden als Teil der Route!). Die für uns konstruktionsrelevanten Grenzübergänge sind Padborg (ist auch Handover) sowie Basel Bad (hier ist der Handover Basel Grenze) DB InfraGO konstruiert in beiden Fällen den Teil auf InfraGO-Netz (also vom Handover bis zum Handover) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 135

Internationale & interoperable Laufwege. International: Inland → Ausland → Inland (Sonderfall!) 1 2 3 4 Beispiele für internationale Trassenanmeldungen Für diesen Fall nehmen wir eine Strecke, die im InfraGO-Netz startet, dann durchs Ausland fährt und wieder ins InfraGO-Netz einbricht und die durchgängig unter derselben OTN verkehren soll Problem ist hier, dass nach regulärer TTT Bestell-Logik zwei PR an einem Verkehrstag mit 1 OTN unterwegs wären, was aktuell nicht möglich ist Im Beispiel möchten wir von Saarbrücken über Forbach, durch Frankreich inkl. Straßburg und über Kehl nach Offenburg Geografisch möchten wir die rote Strecke in der Grafik rechts konstruiert bekommen nicht die blaue. Dafür ist es wichtig, dass Sie in der Bestellung mindestens eine „Stützbetriebsstelle“ in Frankreich angeben. Diese darf allerdings NICHT im Laufweg angegeben werden, sondern MUSS in das allgemeine Freitextfeld. Die Angabe der ausländischen Stützbetriebsstellen im Laufweg ist momentan nicht zulässig!! Bestellt wird dann in EINEM PathRequest an DB InfraGO und es dürfen KEINE Handover in der Anmeldung als solche benannt werden. Die zugehörigen, korrekten Betriebsstellen müssen Sie jedoch angeben (in unserem Beispiel Forbach und Kehl + Kehl Grenze Wichtig: Natürlich muss hier auch in Frankreich beim dortigen EIU noch eine Trassenbestellung für den ausländischen Teil eingereicht werden Keine Handover als solche hinterlegt Stützbetriebsstelle in Frankreich ist nicht im Laufweg angegeben (in diesem Fall wird „Straßbourg“ nur ins Freitextfeld geschrieben!) Die rote Trasse ist gewünscht (DE-FR-DE) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 136

Internationale & interoperable Laufwege. International: Differenzierung nach Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze 1 2 3 4 Lage auf Netzgrenze PR an DB InfraGO ab/bis Fahrplanbearbeitungsgrenze/Netzgrenze Lage auf Dritt-Infrastruktur PR an DB InfraGO ab/bis Fahrplanbearbeitungsgrenze. Besonderheiten der Trassenanmeldung beim Dritt-EIU sind mit dem betroffenen EIU abzustimmen Im PR an DB InfraGO ist der Handoverpoint aktuell an der Netzgrenze anzugeben. Die Betriebsstelle, an der die Verantwortung zur Fahrplanerstellung übergeht, ist im PR als Laufwegspunkt mit anzugeben, um eine internationale Absprache der Grenzzeiten zu ermöglichen Die Trassenanmeldung an das ausländische EIU muss bis/ab der Betriebsstelle, an der die Verantwortung zur Fahrplanerstellung übergeht, erfolgen Für den Sonderfall, wo der Zug am Handover beginnt/endet, ist nur der kleine Abschnitt auf InfraGO-Netz anzumelden (also Handover bis Netzgrenze oder umgekehrt) im Webportal kann keine Betriebsstelle als Handover markiert werden Übergabepunkt im InfraGO-Netz (temporäres Vorgehen) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 137

Internationale & interoperable Laufwege. International: Beispiele für versch. Lagen der Fahrplanbearbeitungsgrenze 1 2 3 4 Lage auf Netzgrenze Lage auf Dritt-Infrastruktur Übergabepunkt im InfraGO-Netz (temporäres Vorgehen) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 138

Internationale & interoperable Laufwege. Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle Nationale Dritt EIU (1 von 2) 1 2 3 4 Individuelle Trassenanmeldung an alle beteiligten EIU Anwendungsfall (innerdeutsch) Hinweise zu Trassenanmeldungen Zug beginnt im Dritt-EIU und endet im Netz der DB InfraGO

  1. PR an Dritt-EIU, 2. PR an DB InfraGO (mit einer TRID) Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im PR an InfraGO nicht nötig. Angabe Planning Handover optional. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden Zug beginnt im Netz der DB InfraGO und endet im Dritt-EIU
  2. PR an DB InfraGO, 2. PR an Dritt-EIU (mit einer TRID) Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im PR an InfraGO nicht nötig. Angabe Planning Handover optional. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden Zug beginnt im Dritt-EIU, durchfährt Netz der DB InfraGO und endet im Dritt-EIU
  3. PR an Dritt-EIU, 2. PR an DB InfraGO, 3. PR an Dritt-EIU (mit einer TRID) Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im PR an InfraGO nicht nötig. Angabe Planning Handover optional. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden Zug beginnt im Netz der DB InfraGO, durchfährt ein Dritt-EIU und endet im Netz der DB InfraGO ! SONDERFALL mit Workaround ! Achtung: Wenn eine durchgängige OTN gewünscht ist, muss dieser Sonderfall in EINEM PR an DB InfraGO gehen (analog zur internationalen Bestellung). Bei Bestellung ausschließlich mit 1 PR an DB InfraGO dürfen KEINE planning Handover gesetzt werden (entgegen der TTT-Logik). Im Dritt EIU ist mind. 1 „Stütz-Betriebsstelle“ nötig diese MUSS im Laufweg angegeben werden, Angaben von Zugcharakteristik sind im Fremdnetz nicht erforderlich diese müssen direkt an das Fremd- EIU gehen (Ausnahme: Zug startet sogar noch in einem deutschen Dritt EIU, denn am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden) Bei gesplitteter Anmeldung (1. PR InfraGO, 2. PR Dritt-EIU, 3. PR InfraGO) gibt es im Netz der DB InfraGO 2 einzeln zu verschickende PR mit jeweils einer eigenen OTN. Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im PR an InfraGO nicht nötig. Es handelt sich um 2 eigene PR und TR, die im Dritt EIU gebrochen werden müssen (und jeweils eine eigene OTN haben). Angabe der Handover in jeder Anmeldung Pflicht (je 1x). DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 139

Internationale & interoperable Laufwege. Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle Nationale Dritt EIU (2 von 2) 1 2 3 4 Trassenanmeldung NUR an DB InfraGO gemäß ERegG § 51 (InfraGO koordiniert dann die Anmeldung mit anderen EIU) Anwendungsfall (innerdeutsch) Hinweise zu Trassenanmeldungen Zug beginnt im Dritt-EIU und endet im Netz der DB InfraGO 1 PR an DB InfraGO (1 TRID) für den Laufwegsanteil, wo DB InfraGO fahrplanbildend (konstruierend) ist, müssen alle Angaben getätigt werden (Laufweg, Zugcharakteristik etc.). Die Angabe der Planning Handover ist optional, allerdings müssen die Grenzübergänge benannt werden hier sind erstmal die bekannten zu verwenden, eine vollständige und eindeutige Übersicht gibt es aktuell nicht. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden. Für den Streckenanteil auf Dritt-EIU gilt, dass Mindestangaben nötig sind (Start, Ziel, Grenzübergänge), weitere Laufwegspunkte können angegeben werden, die Zugcharakteristik kann detailliert angegeben werden. Allerdings kann die Angabe nur nach den InfraGO-Anforderungen erfolgen etwaige Sonderregelungen je Dritt-EIU sind nur in direkter Bestellung beim Dritt-EIU möglich. Wichtig ist, dass am 1. Laufwegspunkt auf DB InfraGO-Plannetz alles vollständig angegeben ist. DB InfraGO übernimmt anschließend die Koordination mit den Dritt-EIU (was aber auch in den regulären Anmeldungen nötig ist für die Abstimmung an Grenzübergängen). Zug beginnt im Netz der DB InfraGO und endet im Dritt-EIU Zug beginnt im Dritt-EIU, durchfährt Netz der DB InfraGO und endet im Dritt-EIU Zug beginnt im Netz der DB InfraGO, durchfährt ein Dritt-EIU und endet im Netz der DB InfraGO Achtung: Wenn eine durchgängige OTN gewünscht ist, muss dieser Sonderfall in EINEM PR an DB InfraGO gehen (analog zur internationalen Bestellung). Bei Bestellung ausschließlich mit 1 PR an DB InfraGO dürfen KEINE Planning Handover gesetzt werden (entgegen der TTT-Logik). Im Dritt EIU ist mind. 1 „Stütz-Betriebsstelle“ nötig, diese MUSS im Laufweg angegeben werden, Angaben von Zugcharakteristik sind im Fremdnetz nicht erforderlich diese müssen direkt an das Fremd-EIU gehen (Ausnahme: Zug startet in einem deutschen Dritt-EIU, denn am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 140

Internationale & interoperable Laufwege. Nationale Dritt EIU: Beispielhafte Anmeldungen (1 von 2) 1 2 3 4 Zugcharakteristik von Hamburg bis Buxtehude DB-Gr anzugeben Handover an Buxtehude DB-Gr optional, die Betriebsstelle selbst ist anzugeben Start und Ziel sind Pflicht im Beispiel ist Bremervörde eine optionale Angabe Zugcharakteristik muss bereits in Karlsruhe Albtalbahnhof angegeben werden (bis Mannheim) Handover ist hier weggelassen Start und Ziel sind Pflicht im Beispiel ist Rheinbergstraße eine optionale Angabe DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 141

Internationale & interoperable Laufwege. Nationale Dritt EIU: Beispielhafte Anmeldungen (2 von 2) 1 2 3 4 Sonderfall einer Strecke, die mehrfach in einer Trassenanmeldung durch das DB InfraGO-Netz fährt. Die Strecke ist fiktiv und dient nur der Veranschaulichung des Beispiels Wichtigster Hinweis: Wenn hier eine gleichbleibende Zugnummer (OTN) von Hamburg Hbf bis Bremen Hbf gewünscht ist, dann kann dieses Beispiel nur so wie links dargestellt, bestellt werden: Es muss EIN PathRequest an DB InfraGO gestellt werden und es dürfen KEINE Handoverpunkte gesetzt werden (das „Handschlag-Symbol“ in pathOS). Die Grenzübergänge müssen jedoch als Laufwegspunkt genannt werden Es ist mindestens eine Stützbetriebsstelle im Dritt-EIU notwendig. Im Beispiel haben wir 3 genommen. Das ist nicht zwingend nötig, es hätte z.B. auch Bremervörde gereicht Die Zugcharakteristik wird zunächst in Hamburg Hbf vollständig angegeben und vererbt sich bis zum Ziel durch. Alle Änderungen auf dem Netz der DB InfraGO müssen angegeben werden, also z.B. Triebfahrzeugwechsel. Im Fremdnetz ist dies nicht erforderlich diese Informationen müssen im direkten Kontakt mit dem Dritt EIU ausgetauscht werden (gilt auch für Unterwegshalte, Zeiten etc.) DB InfraGO koordiniert in diesem Fall dann (wie bisher auch) mit dem Dritt EIU die Trassenanmeldung, primär an den Grenzübergängen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 142

Kapitel 3e: Angabe der Zugcharakteristik Themenübersicht, u.a.: ▪ Allgemeine Hinweise zur Zugcharakteristik ▪ Gesamtzug, Zuglok, Wagenzug ▪ Mehrfachtraktionen und Umgang mit Schlepploks ▪ Tfz-Fahrten, Lokzüge, Leerreisezüge ▪ Detaileingaben zum Wagenzug ▪ Detaileingaben zum Gesamtzug ▪ Angabe einer alternativen Zugcharakteristik ▪ Angaben zu Beförderungsbesonderheiten (inkl. BZA-Nummern) ▪ Angabe von Einzelgrenzlastberechnungen (EGB-Nummern) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 143

Laufweg & Zugcharakteristik. Allgemeine Hinweise zur Zugcharakteristik 1 2 3 4 Auch Angaben zu Zugcharakteristik sind laufwegspunkt-spezifisch Im Eingabefenster sind Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik vereint in der XXL-Fensterdarstellung sind beide nebeneinander sichtbar (in allen kleineren Ansichten sieht man immer nur Laufweg oder Zugcharakteristik und kann per Klick zwischen den Ansichten wechseln) Alle Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik beziehen sich immer auf exakt einen Laufwegspunkt (bzw. die Strecke bis zum nächsten) dieser ist grau hervorgehoben und in der obersten Zeile nochmal genannt. Eingegebene Werte werden auf nachfolgende Laufwegspunkte „vererbt“ (bis sie an einem späteren Laufwegspunkt verändert werden jede „Kleinigkeit“ reicht, sobald einmal eine Änderung stattgefunden hat). Hinweis: Wenn die Vererbung nicht so funktioniert wie gewünscht, dann muss man als Workaround die Zugcharakteristik an dem Laufwegspunkt leeren, damit wird sie auf die vorherige Charakteristik zurückgesetzt Ist das kleine Zugsymbol neben dem Laufweg hellgrau, so ist hier keine individuelle Zugcharakteristik angegeben worden. Ist das Icon dunkelgrau, so sind an diesem Laufwegspunkt Werte angegeben Solange am ersten Laufwegspunkt auf InfraGO-Plannetz keine Angaben zur Zugcharakteristik hinterlegt sind, können auch die nachfolgenden Punkte nicht befüllt werden. Am letzten Laufwegspunkt können keine Angaben zur Zugcharakteristik mehr getätigt werden Unter TAF/TAP wird zwischen Gesamtzug, Zuglok und Wagenzug getrennt diese 3 Elemente müssen befüllt werden (im Menü der obere weiß hinterlegte Teil) Zusätzlich gibt es die Option eine alternative Zugcharakteristik anzulegen (bzw. zu löschen), Sonstige Angaben zu tätigen und im SGV zusätzlich Gefahrgutangaben zu hinterlegen Angaben zur primären Zugcharakteristik Angaben zum Laufwegspunkt Eingabe Laufweg Hilfemodus Ansicht bei kleineren Monitoren/Fenstern Leeren der gesamten Zugcharakteristik an diesem Laufwegspunkt Zuglok-Icon: Dunkelgrau: indiv. Zugchar. definiert Hellgrau: keine indiv. Zugchar. definiert Alternative Zugcharakteristik anlegen Gefahrgutangaben (nur im SGV) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 144

Laufweg & Zugcharakteristik. Abgrenzung Gesamtzug, Zuglok, Wagenzug 1 2 3 4 Die Zugcharakteristik muss zunächst am 1. Laufwegspunkt im DB InfraGO Netz getätigt werden an welchem Laufwegspunkt man sich aktuell in der Eingabe befindet, sieht man oben über der grafischen Darstellung Generell müssen in pathOS Angaben zu 3 Elementen getätigt werden und zwar im weiß hinterlegten Menü direkt unter den kleinen Symbolen: ▪ Zuglok: Detaillierte Angaben zum verwendeten Tfz inkl. Baureihe, dessen Rolle und Daten. Unter TAF/TAP TSI nur 3 gekuppelte Tfz zulässig. Im Webportal von pathOS sind fälschlicherweise noch 6 möglich, das wird noch angepasst. Abhängig von der Rolle der Zuglok passt sich die Grafik an (z.B. Zuglok, Mittellok, Schiebelok) ▪ Wagenzug: standardmäßig deaktiviert, muss manuell aktiviert werden. Ist auszufüllen, wenn Wagen von einer Zuglok gezogen werden, inkl. spezifischer Daten für den Wagenzug. Hier sind auch KV-Profile anzugeben wenn relevant ▪ Gesamtzug: Bezieht sich stets auf den gesamten Zug, einzelne Aspekte werden automatisch berechnet, Detailangaben zum gesamten Zug sind hier zwingend anzugeben und konstruktionsrelevant Grundlogik unter TAF/TAP: Zugloks + Wagenzug = Gesamtzug Aktuell ausgewählter Laufwegspunkt Hinzufügen weiterer Zugloks, insgesamt maximal 6 möglich Entfernen der ausgewählten Zuglok (1 muss bleiben) Angaben zum Gesamtzug muss befüllt werden Angaben zur jeweiligen Zuglok grafische Darstellung abhängig von Rolle der Zuglok. Muss befüllt werden Angaben zum Wagenzug standardmäßig deaktiviert Nach Angabe von Daten wird eine kurze Zusammenfassung in der Darstellung angezeigt: DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 145

Laufweg & Zugcharakteristik. Detaileingaben zur Zuglok 1 2 3 4 Auswahlmenü Rolle des Tfz (solange kein Tfz ausgewählt ist) Auswahlmenü Rolle des Tfz (wenn Mittellok / Lok am Zugende ausgewählt) Auswahlmenü Rolle des Tfz ausgegraut, wenn ausgewähltes Tfz nur eine Option zulässt Angabe von Gewicht (in Tonnen) und Länge des Tfz (in Meter) wird nach Eingabe Tfz aus Dropdown automatisch befüllt. Daten können manuell überschrieben/angepasst werden In Zuglok kein Pflichtfeld im Gesamtzug jedoch schon Suchfunktion Tfz zeigt bis zu 10 Treffer aus, sobald mindestens 2 Zeichen eingegeben sind. Wenn das gewünschte Ergebnis nicht enthalten ist, muss die Suche verfeinert werden Suche greift auf Code, BR-Nr., VAR und Bezeichnung, muss aber in dargestellter Reihenfolge eingegeben werden Angabe von verwendetem Tfz als Baureihe aus entsprechendem Dropdown- Menü Rolle des Tfz, abhängig von gewähltem Tfz Teilweise vorgegeben und automatisch befüllt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 146

Laufweg & Zugcharakteristik. Darstellung verschiedener Konstellationen/Rollen von Loks 1 2 3 4 „Standardfall“ eine vorgespannte Zuglok Zwei Zugloks in Doppeltraktion Eine Zuglok am Zugende Darstellung von einer Zuglok und einer Mittellok. Hier ist zu beachten, dass sich der Wagenzug nur optisch in zwei Teile „aufteilt“ Darstellung von einer Zuglok, einer Mittellok und einer Zuglok am Zugende. Hier ist zu beachten, dass sich der Wagenzug nur optisch in zwei Teile „aufteilt“ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 147

Laufweg & Zugcharakteristik. Mehrfachtraktionen und Umgang mit Schlepploks 1 2 3 4 Wenn man mehr als eine aktive Lok im Gesamtzug hat, so werden diese einfach per Klick auf das „+“ hinzugefügt Grundsätzlich sind unter TAF/TAP TSI 3 Triebfahrzeuge zulässig (sowohl im Portal als auch über Schnittstelle) aktuell kann man in pathOS noch 6 angeben, was im Regelfall nicht erlaubt ist Allerdings sind auch Bestellungen mit größeren Mehrfachtraktionen möglich es muss jedoch die korrekte Baureihenvariante verwendet werden siehe beispielhaft im Bild für die Baureihe 650 dort gibt es z.B. die Varianten 060 (4x) und 061 (5x) Hinweis an der Stelle: Wenn Sie eine Mehrfachtraktion mit mehr als 3 Tfz fahren möchten und Ihnen fehlt eine Baureihenvariante (also z.B. eine 4x oder 5x-Traktion), dann melden Sie dies bitte an das pathOS-Postfach! Es muss nicht aktiv „Doppeltraktion“ ausgewählt werden sobald 2 Zugloks hinterlegt sind, erkennt das System das automatisch. Der Besteller muss sicherstellen, dass die ausgewählten Loks miteinander kombinierbar sind Die korrekte Länge und Gewicht berechnet das System automatisch unter Gesamtzug auch bei Mehrfachtraktionen Angabe von Mehrfachtraktionen Fachlich ändert sich durch das neue System nichts bei der Behandlung von Schlepploks, also gezogenen, nicht-aktiven Triebfahrzeugen Generell gilt auch hier bis zu 3 Loks ingesamt ist eine Tfz-Fahrt, mehr als 3 Loks gelten als Lokomotivzug Also gilt 1 aktives mit 2 geschleppten Loks als Tfz-Fahrt. Analog gelten 2 aktive mit 1 geschleppten Lok auch als Tfz-Fahrt Im System ist hier nur die aktive Zuglok mit korrekter Baureihe anzugeben, der Wagenzug bleibt in dem Fall leer und die geschleppten Loks müssen nicht angegeben werden. Sollten die geschleppten Loks fahrdynamische Restriktionen mit sich bringen (z.B. geringere Vmax), so sind diese anzugeben Allerdings dürfen die geschleppten Loks als Wagenzug mit aufgenommen werden, sofern bei Anmeldung schon bekannt (Länge und Gewicht reicht aus) Ab der dritten geschleppten Lok müssen ohnehin immer alle geschleppten Loks im Wagenzug mit Gewicht und Länge angegeben werden, da es sich hier um einen Lokomotivzug handelt. Die aktiven Loks müssen weiterhin mit korrekter Baureihe angegeben werden. Auch hier gilt dann für insgesamt mehr als 3 Loks, dass es ein sogenannter Lokomotivzug ist es ist zudem die korrekte Zuggattung auszuwählen! In der (Passenger) Train Composition Message ist dann im operativen Betrieb das echte Gewicht und die echte Länge anzugeben ohne Ausnahmen! Schlepploks DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 148

Laufweg & Zugcharakteristik. Umgang mit (ungekuppelten) Schiebeloks 1 2 3 4 Auch ungekuppelte/gekuppelte Schiebeloks werden im Rahmen der Trassenanmeldung mitbestellt und angegeben. Für die Laufwegspunkte bzw. Laufwegsabschnitte wo zusätzliche Tfz nötig sind, müssen diese als zusätzliches Tfz angegeben werden. Zusätzlich sind die passenden TrainActivities anzugeben Die Bestellung läuft auch mit TAF/TAP unter einer Zugnummer (bzw. ReferenceTrainID, PathRequestID etc.) Primärer Ansprechpartner für die DB InfraGO ist das bestellende EVU (unter TAF/TAP: ResponsibleApplicant). Mit TAF/TAP kann schon in der Trassenbestellung ein abweichendes durchführendes EVU angegeben werden, falls das erfolgt, so ist dieses der Ansprechpartner im Betrieb. Auch bei ungekuppelten Schiebeloks ist für uns der Hauptansprechpartner im Regelfall das bestellende EVU, falls ein abweichendes durchführendes EVU benannt wurde, dann entsprechend dieses Wenn Schiebeloks angehängt werden, so muss dies immer in der Zugcharakteristik am entsprechenden Laufwegspunkt ergänzt werden. Zusätzlich ist (im Regelfall) die TrainActivity „0010“ (Tfz beistellen) anzugeben dies kann nur bei einem Halt erfolgen Um eine Schiebelok abzusetzen, so ist die TrainActivity „0011“ auszuwählen. Bei einer ungekuppelten Schiebelok kann dies bei einer Durchfahrt erfolgen Eine Schiebelok erfordert zusätzlich eine Lok mit „Regelbespannung“ Allgemeine Hinweise zu (un-)gekuppelten Schiebeloks Auswahlmöglichkeiten „Schiebelok ungekuppelt“ bzw. „Schiebelok gekuppelt“ werden nur angezeigt, wenn man nicht „Zuglok“ als Rolle ausgewählt hat Im Zweifelsfall kurz auf „Mittellok“ oder „Zuglok am Zugende“ wechseln, um sie angezeigt zu bekommen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 149

Laufweg & Zugcharakteristik. Tfz-Fahrten, Lokzüge, Leerreisezüge 1 2 3 4 Leerreisezug: Nur zulässig für die Verkehrsarten SPNV und SPFV. Es handelt sich hier um einen Zug im Personenverkehr, der ohne Reisende verkehrt (ein leerer Triebzug ist auch ein Leerreisezug) Alle 3 Auswahlfelder sind in der Eingabemaske Gesamtzug aufgeführt (Details dazu auf späteren Folien in diesem Kapitel) Es gibt immer die 3 Optionen Leerreisezug, Tfz-Fahrt, Lokzug gemäß der Vorgaben aus der TAF/TAP TSI. Die geltenden INB und Richtlinien (402) inklusive Zusammenhängen zur korrekten Zuggattung gelten weiterhin. Grob: Tfz-Fahrt: einzeln fahrende Lok oder bis zu 3 gekuppelte Loks Lokomotivzug = mehr als 3 gekuppelte Loks (bis zu 20) es müssen hier immer die mitgeführten Loks als Wagenzug genannt werden (bei beiden ist es egal, ob die Loks arbeiten oder nicht) Die Angabe gilt immer ab dem Laufwegspunkt, wo sie definiert ist, bis sie erneut verändert wird. Wenn man diese Angabe nur am 1. Laufwegspunkt trifft, so gilt sie für die gesamte Trassenanmeldung Um alle möglichen Konstellationen im Portal bestellbar zu machen, werden diese zudem in allen Produktausprägungen bzw. Verkehrsarten angezeigt. Bitte achten Sie daher selbst darauf, die jeweils erforderliche und zulässige zu bestellen. Wenn man versucht einen Leerreisezug im SGV zu bestellen, kommt jedoch nach Absenden eine entsprechende Fehlermeldung Die drei Felder sind nie automatisch vorbefüllt Es kann je Angabe zur Zugcharakteristik immer nur eins der drei Auswahlfelder angehakt sein. Um dies zu ändern, muss zunächst der Haken wieder entfernt werden anschließend kann man ihn neu setzen Allgemeine Hinweise zu Leerreisezug und Tfz-Fahrten Tfz-Fahrt: Grundsätzlich in jeder Verkehrsart möglich. Es handelt sich hier um maximal 3 Loks. Zusätzlich ist immer die korrekte Zuggattung anzugeben Lokomotivzug: Grundsätzlich in jeder Verkehrsart möglich. Es handelt sich hier um mehr als 3 Loks (bis maximal 20) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 150

Laufweg & Zugcharakteristik. Detaileingaben für Dampffahrzeuge 1 2 3 4 Sobald eine Dampflok ausgewählt wurde, sind unter den Angaben zur Zuglok weitere Angaben erforderlich Es kann generell zwischen Dampf- und Hybridantrieb gewechselt werden. Der Schieberegler ist entsprechend auf „Dampf“ zu setzen Es sind bei Dampffahrzeugen Angaben zur Fahrtrichtung, Traktionsart sowie der rückwärtsfahrenden Höchstgeschwindigkeit erforderlich Zusatzangaben für Dampffahrzeuge Der Schieberegler wird bei Auswahl eines hybrid- oder dampffähigen Fahrzeugs angezeigt Dieser ist zunächst standardmäßig deaktiviert (links) Auswahl der Traktionsart bei Dampffahrzeugen Auswahl der Fahrtrichtung bei Dampffahrzeugen Angabe der Höchst- geschwindigkeit der rückwärtsfahrenden Dampflok. Maximal dreistellige Angabe in km/h Aktiviertes Dampffahrzeug (Schieberegler rechts) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 151

Laufweg & Zugcharakteristik. Detaileingaben zum Wagenzug 1 2 3 4 Angabe der KV-Profile P2, C2, P3 und C3 (standardmäßig „N“ ausgewählt) Wagenzug ist standardmäßig deaktiviert. Sobald man in der Grafik oben den Wagenzug anklickt und den Schieberegler betätigt, wird dieser aktiviert Per Schieberegler kann der Wagenzug wieder deaktiviert werden Alle Angaben erfolgen gebündelt als EIN Wagenzug (unabhängig von der Anzahl der Wagen bzw. Anhänger einzige Ausnahme ist wenn eine aktive Mittellok angegeben wurde) Angabe der Masse des Wagenzugs in Tonnen sowie Länge in Metern Nur im SGV: Angabe der betrieblichen Festigkeit der Zughakeneinrichtung ist ein erforderliches, technisches Merkmal des Güterzugs zur Bestimmung der Grenzlast. Wenn das Feld nicht befüllt wird, wird der Wert der UIC-Schraubenkupplung genommen

  • wenn eine abweichende Angabe erfolgen soll, so kann das Feld befüllt werden. In diesem Fall ist die abweichende zulässige Betriebslast anzugeben Drehgestellwagenzug ist eine Angabe, dass der bestellte Güterzug ausschließlich aus Drehgestellwagen besteht. Bei Nichtangabe muss die maximale Druckkraft bei geschobenen Güterzügen reduziert werden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 152

Laufweg & Zugcharakteristik. Detaileingaben zum Gesamtzug (1 von 3) 1 2 3 4 Hier wird die technische Höchstgeschwindigkeit des Zuges angegeben. Die Angabe erfolgt in km/h Hier werden Gesamtmasse und Gesamtlänge des Zugs aufgeführt, in Tonnen resp. Metern Diese Daten berechnen sich automatisch aus Zugloks + Wagenzug Garantiert vorhandene Bremshundertstel des Zuges, die vom Kunden anzugeben sind Die sich aus der Zugzusammensetzung ergebende erforderliche Streckenklasse Ist das Feld nicht gefüllt, gilt die höchste Streckenklasse (aktuell D4) In der Zuggattung sind Angaben zur Zugart, zur Verkehrsart sowie zu betrieblichen und verkehrlichen Besonderheiten kodiert. Hier werden Inhalte der Stammdaten mit übermittelt (die nicht alle im Portal angezeigt werden) Angabe Zugsicherungssystem in Dropdownliste gilt für alle Tfz des Zuges (inkl. ggfs. vorhandener Steuerwagen) unabhängig von Stellung und Rolle Nur die im Bereich der DB InfraGO zu verwendenden Kodierungen PZB90 ist standardmäßig hinterlegt, kann aber geändert werden. Abhängig von der gewünschten Strecke sind andere Konstellationen zulässig Angabe der Bremsstellung gilt für alle Tfz des Zuges (inklusive des ggf. vorhandenen Steuerwagens) unabhängig von deren Stellung und Rolle im Zug Die Angabe EFA (EBuLa) bedeutet, dass alle angegebenen Triebfahrzeuge und der Steuerwagen (sofern vorhanden) über eine elektronische Führerstandanzeige verfügen Kennzeichnung der Durchführung der Zugfahrt als Tfz-Fahrt, Lokzug oder Leerreisezug (vgl. Detailfolie) Angabe ob der Zug über Zugfunk verfügt standardmäßig bereits angehakt, da dies der Regelfall ist. Kann deaktiviert werden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 153

Laufweg & Zugcharakteristik. Detaileingaben zum Gesamtzug (2 von 3) 1 2 3 4 PZB90 standardmäßig ausgewählt (weil Netzzugangsrelevant) kann getauscht werden Zugsicherungssysteme D4 standardmäßig ausgewählt Streckenklasse Hinweis: Die Auswahl R/P ist nicht mehr möglich hier ist entweder R oder P auszuwählen Druckluftbediente Güterzugbremse (G) Druckluftbediente Personenzugbremse (P) Schnellwirkende druckluftbediente Personenzugbremse (R) Druckluftbediente Personenzugbremse (P)in Verbindung mit Magnetschienenbremse (P+MG) Schnellwirkende druckluftbediente Personenzugbremse (R) in Verbindung mit Magnetschienenbremse (R+MG) Schnellwirkende druckluftbediente Personenzugbremse (R) in Verbindung mit Wirbelstrombremse (R+WB) Bremsstellung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 154

Laufweg & Zugcharakteristik. Detaileingaben zum Gesamtzug (3 von 3) 1 2 3 4 Generell sind alle möglichen Zuggattungen als Datenbank hinterlegt und entsprechen dem vollständigen Zuggattungsverzeichnis der Ril 402 Der Trassenanmeldende muss diese selbst korrekt zuordnen und hierbei darauf achten, dass die Zuggattung für die gewünschte Trassenanmeldung verwendet werden darf (z.B. Personen- vs. Güterverkehr, Sonder- oder Regelzug, Gefahrgut, Express, Überlänge etc.) Um alle Konstellationen in der Anmeldung zuzulassen, prüft pathOS nicht, ob die ausgewählte Zuggattung zu Detailangaben der Trassenanmeldung passt Im Suchfeld kann nach Hauptnummer, Unternummer und Abkürzung gesucht werden. Bei der Eingabe ist zu beachten, dass aktuell nicht mit einem „.“ gesucht werden kann. D.h. wenn man die Zuggattung „45.1“ sucht, muss man im Suchfeld entweder „451“ oder „45 1“ eingeben Hinweis: in vielen Zuggattungen gibt es zusätzliche eine Zuggattung mit dem Zusatz „-Z“ (z.B. bei 70.1 DGS-Z und 70.1. DGS) bitte achten Sie darauf, die korrekte auszuwählen. Der Zusatz „-Z“ gilt nur für spezielle Strecken und Züge mit Überlänge und kann auch nur ausgewählt werden, wenn die Zuglänge über 740m beträgt Hinweise zur Befüllung der Zuggattung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 155

Laufweg & Zugcharakteristik. Angabe einer alternativen Zugcharakteristik (1 von 2) 1 2 3 4 Hinweise zur alternativen Zugcharakteristik Löschen der vollständigen Angaben zur alternativen Zugcharakteristik Anlegen einer alternativen Zugcharakteristik Pro Trassenanmeldung kann an jedem Laufwegspunkt genau eine alternative Zugcharakteristik angegeben werden analog der ersten Zugcharakteristik sind Angaben für Gesamtzug, Wagenzug und Zuglok(s) zu tätigen Als Basisversion ist immer die Zugkonfiguration mit den fahrplantechnisch ungünstigeren Parametern anzumelden (Vgl. Ril. 402.0202, z.B. geringste BrH, niedrigste Bremsstellung etc.). Ausgeschlossen sind zudem alternierende Traktionsarten (z.B. E-Traktion alternativ zu Dieseltraktion) Diese gilt immer für den folgenden Abschnitt und wird, wenn sie nicht später geändert wird, für alle folgenden Laufwegspunkte automatisch „vererbt“ Beim erstmaligen Anlegen einer alternativen Zugcharakteristik werden alle Daten der Hauptcharakteristik übernommen (aktuell gilt dies nicht für zusätzliche Tfz und den Wagenzug, das wird noch behoben. Notfalls müssen die Daten manuell eingegeben werden). Die alternative Zugcharakteristik wird nicht aktualisiert, wenn man die primäre Charakteristik verändert Sobald eine alternativen Zugcharakteristik angelegt ist, müssen alle Pflichtfelder ausgefüllt werden: Ist eine zur Angabe in der Basis- Zugcharakteristik abweichende Zuggattung erforderlich, müssen alle Attribute gefüllt sein. Dies ist nur in wenigen Ausnahmefällen zulässig (z.B. bei Wechsel zwischen lokbespanntem Zug und Triebzug/Triebwagenzug oder bei Doppelstockwagen). Angaben zu Gewicht und Länge des Wagenzugs müssen bei lokbespannten Zügen immer erfolgen. Diese können bei Tfz-Fahrten, Triebzug- und Triebwagen(-einheiten) entfallen, da bereits im Gesamtzug DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 156

Laufweg & Zugcharakteristik. Angabe einer alternativen Zugcharakteristik (2 von 2) 1 2 3 4 Angaben zum Gesamtzug, inkl. Höchstgeschwindigkeit, Gewicht, Länge (Gewicht und Länge berechnen sich auch hier automatisch) Zusätzlich Angaben Zuggattung und Bremshundertstel sowie Bremsstellung (hier gelten die gleichen Erklärungen wie in der Hauptcharakteristik) Angaben zu Zugloks hier sind 3 Tfz zulässig, analog zur Basischarakteristik. Es ist darauf zu achten, dass die korrekten Baureihen inklusive Variantennummer anzugeben sind Gewicht und Länge der Tfz ziehen sich auch hier automatisch aus den Stammdaten Angaben zum Wagenzug, wenn relevant In der alternativen Zugcharakteristik gibt es für den Wagenzug nur Länge und Gewicht Auch bei Auswahl einer Mittellok bleibt der Wagenzug in der alternativen Zugcharakteristik als eine Angabe (und wird nicht in 2 Teile gesplittet) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 157

Laufweg & Zugcharakteristik. Sonstige Angaben (SPV und SGV) 1 2 3 4 Angabe von z.B. BZA-Nummern oder Dauerbeförderungsanordnungscode Per Klick auf das „+“ kann eine weitere BZA hinzugefügt, per Klick auf den „Papierkorb“ wieder entfernt werden. Eine so hinzugefügte neue Zeile hat zunächst den Company Code 0080 (DB InfraGO) Für Details siehe Folgeseite Laden von unter Case Reference Objekten angelegten ETC-Zugdaten oder Eingabe einer Case Reference ID Das Suchfeld durchsucht die CRID Überhöhungsfehlbetrag ist die Angabe, ob die Fahrzeuge des Zuges für den Überhöhungs- fehlbetrag uF > 130 mm zugelassen sind oder nicht Zug verfügt über die technische Ausrüstung Notbremsüberbrückung (NBÜ) Maximale Radsatzlast im Konstruktionsbereich der DB InfraGO in Verbindung mit Beförderungsbesonderheit (MAT etc.) als ergänzende Informationsmöglichkeit anzugeben Angabe, dass die im Zug als technische Einrichtung vorhandene aktive Neigetechnik genutzt werden soll bzw. wird. Vorhandene und genutzte passive Neigetechnik findet keine Berücksichtigung (= 0) Zug verkehrt mit automatischer Kupplung Angabe von vorhandenen Einzelgrenzlast- berechnungsnummern (EGB-Nr.) Für Details siehe Folgeseite DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 158

Laufweg & Zugcharakteristik. Angaben zu Beförderungsbesonderheiten (inkl. BZA-Nummern) 1 2 3 4 Generell ist zunächst der Company Code des EIU anzugeben, in dessen Bereich die Beförderungsbesonderheit auftritt. Standardmäßig mit „0080“ vorbefüllt für DB InfraGO Die Reihenfolge der Eingabe ist derzeit nicht relevant, wichtig ist, alle anzugeben, auch die auf ausländischen Strecken geltenden Bei Ausländischen Nummern ist die Nummer entsprechend des ausländischen Formats anzugeben. Falls eine weitere schriftliche Erklärung nötig ist, so ist diese im Freitextfeld anzugeben. Es erfolgt hier keine Formatüberprüfung Zusätzlich kann auch eine Dauerbeförderungsanordnung an dieser Stelle hinterlegt werden. Für diese gilt das Format „DA-1110“ es müssen immer genau 4 Ziffern angegeben werden. Bei einer BZA-Nummer im Netz der DB InfraGO muss das korrekte Format verwendet werden: XX-XXXX-XX. Es erfolgt eine Formatüberprüfung nach folgendem Schema: 1. Stelle: Kennung der Versand-Region (A, B, E, F, L, N, R,C) 2. Stelle: Art des Transports (0-4) 3.-6. Stelle: Bearbeitungsnummer je nach Transport-Art (0-9) 7.-8. Stelle: Jahreszahl (0-9) Hinweise zur Eingabe von Beförderungsbesonderheiten Per Klick auf das „+“ kann eine weitere Beförderungsbesonderheit hinzugefügt, per Klick auf den „Papierkorb“ wieder entfernt werden. Es gibt kein Limit. Es ist der Company Code des Infrastruktur-betreibers anzugeben, wo dieser Laufwegsabschnitt liegt und für den die MAT/DA gilt BZA DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 159

Laufweg & Zugcharakteristik. Angabe von Einzelgrenzlastberechnungen (EGB-Nummern) 1 2 3 4 Angabe von vorhandenen Einzelgrenzlastberechnungsnummern (EGB-Nr.) erfolgt in pathOS am jeweiligen Laufwegspunkt Angabe der EGB-Nummer der für den nachfolgenden Streckenabschnitt vorliegenden EGB Für längere Laufwege mit mehreren EGB müssen hier ggfs. mehrere Nummern hinterlegt werden, jeweils in dem Abschnitt, in dem sie gelten Die Angabe ist im pathOS-Webportal auf 2 Wegen möglich: sie können mit oder ohne Untervariante angegeben werden. Es sind Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (u.a."_" und "-") erlaubt. Das Format entspricht im Regelfall also z.B. "1600667_02a„ oder „1234567“ Je Betriebsstelle und Basis-Zugcharakteristik können bis zu 10 EGB-Nummern angegeben werden. Gelten an einem späteren Laufwegspunkt andere EGB- Nummern, müssen diese manuell eingetragen werden. EGB-Nummern werden systemseitig nicht an spätere Laufwegspunkte vererbt, es reicht aber aus, sie am 1. Laufwegspunkt, wo sie gelten, anzugeben EGB-Nummern werden nicht an ausländische Zuglaufpunkte vererbt und gleiche EGB-Nummern dürfen innerhalb der Zugcharakteristik-Liste nicht wiederholt werden Da die EGB-Nummern in pathOS nicht als geänderte Zugcharakteristik bewertet werden, werden diese auch nicht mit einem dunklen Zug im Laufweg dargestellt Hinweise zur Eingabe von EGB-Nummern Über das „+“-Symbol können weitere EGB-Nummern ergänzt werden, über das „Papierkorb“-Symbol bereits hinterlegte wieder gelöscht werden Jede EGB-Nummer fängt formal mit „EGB…“ an, das übernimmt pathOS für den Anwendenden. Es ist also nur die 10- bzw. 11- stellige Nummer einzutippen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 160

Laufweg & Zugcharakteristik. Angabe von ETCS-Zugdaten in einer Anmeldung 1 2 3 4 ETCS-Zugdaten sind, sofern erforderlich, in jeder Anmeldung individuell mit der Trassenanmeldung zu verknüpfen und somit an die DB InfraGO zu übermitteln Die Datensätze müssen zuvor im Bereich „Case Reference Objekte“ (in der Hauptnavigation) angelegt und gespeichert werden. Anschließend kann in der Trassenanmeldung selbst im Bereich der Zugcharakteristik unter sonstigen Angaben das jeweilige ETCS-Zugdaten-Element ausgewählt werden Das Dropdown-Menü funktioniert wie die meisten anderen auch, sobald zwei Zeichen eingetippt sind, öffnet sich darunter ein Auswahlmenü, welches maximal 10 Treffer anzeigt. Am einfachsten geben Sie also hier die exakte CRID ein Es kann nur ein ETCS-Zugdatensatz mit einer Trassenanmeldung verknüpft werden Hinweise zur Eingabe von ETCS-Zugdaten DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 161

Laufweg & Zugcharakteristik. Angaben zu Gefahrgut (nur SGV) 1 2 3 4 Bei Trassenbestellungen der Verkehrsart SGV sind Ganzzüge mit Gefahrgut durch das bestellende EVU zu kennzeichnen Bei Ganzzügen muss dieses Feld gefüllt werden, wenn Gefahrgut befördert wird Sofern darüber hinaus Gefahrguttransporte deklariert werden müssen, muss mindestens das Attribut „RID-Klasse“ gefüllt werden RID kommt aus dem Original „Règlement concernant le transport international ferroviaire de marchandises Dangereuses“ (Regelungen zur Beförderung gefährlicher Güter im Schienenverkehr) UN-Nummer (auch als Stoff-Nummer bezeichnet) Mit Klick auf das „+“ kann eine weitere Angabe hinzugefügt, mit Klick auf den „Papierkorb“ entfernt werden GGVE-Nummer (Gefahrgutverordnung) Eine Verpackungsgruppe fasst Gefahrgüter eines Gefahrengrades zusammen. Stoffe mit ähnlich gefährlichen Eigenschaften werden einer bestimmten Verpackungsgruppe zugeordnet. Je gefährlicher das Gut ist, umso höher sind die Anforderungen an eine sichere Verpackung und Transport DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 162

Kapitel 3f: Angabe der Identifikatoren und Umgang mit dem Reason of Reference Themenübersicht ▪ Die Eingabemasken unter Identifikatoren ▪ Hinweise und Regeln zur OTN ▪ Minimierter und erweiterter Modus ▪ Offset to Reference ▪ Umgang mit dem Reason of Reference (inkl. Übersicht und Anwendungsfälle) ▪ Hinzufügen des Case Reference Objekts Taktverbund DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 163

Identifikatoren. Allgemeine Hinweise zu Identifikatoren 1 2 3 4 Angabe für welche Kundennummer bei DB InfraGO bestellt wird Wird übernommen aus der aktiven Kundennummer in der Hauptnavigation Angabe der Kontakt- informationen des Trassenanmeldenden Kann über das Stiftsymbol verändert werden Angabe der betrieblichen Zugnummer (OTN) Wird im Regelfall durch DB InfraGO mit dem Angebot übermittelt Immer anzugeben bei eigenem Zugnummern-Kontingent, internationalen Zügen (nach Abstimmung mit EIU/EVU im Vorfeld) oder Nachrichten zu Folgegeschäftsvorfällen) Hinzufügen eines neuen verwandten Vorgangs (via ReasonOfReference) Beliebig viele Referenzen möglich, z.B. Y-Zugverbünde, Rahmenverträge, Ersatzzüge Vorgangsbezeichnung (rein EVU/ZB-interne Angabe zur Übersicht und Anzeige in pathOS) nicht Bestandteil der TAF/TAP Identifikation. Frei wählbar Wechsel zw. minimiertem und erweitertem Modus Details siehe Folgeseiten Angabe Company Code des LeadRU (das mit der Planung und/oder Harmonisierung beauftragte EVU) Bei interoperablen Zügen verpflichtend, wenn eines der beteiligten EVU diese Rolle in der Vorplanungsphase übernimmt Feld ist standardmäßig mit dem der Kundennummer zugehörigen Company Code befüllt. Hinweis: Kleinbuchstaben sind nicht zulässig Angabe des CORE-Elements der TAF/TAP Identifikatoren im minimierten Modus wird dieses dann für alle Identifikatoren übernommen Übersicht aller verwandten Vorgänge (ReasonOfReference) Laden eines Taktverbunds Löscht alle Eingaben DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 164

Identifikatoren. Hinweise zur Angabe und zum Wechsel der Kundennummer 1 2 3 4 Wenn keine Kundennummer aktiv ausgewählt ist, dann ist keine Trassenanmeldung möglich, s. Screenshot rechts (wenn die angemeldete Person Zugriff auf mehr als eine Kundennummer hat. Hat der ZB nur eine Kundennummer, so ist diese per default ohnehin hinterlegt) Wird die Kundennummer während einer aktiven Trassenanmeldung geändert, so wird die gesamte Anmeldemaske zurückgesetzt Hinweise zum Umgang mit Kundennummern in pathOS Öffnen der Eingabemaske ist nicht möglich bei fehlender Kundennummer DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 165

Identifikatoren. Definition der Bestandteile von TAF/TAP Identifikatoren 1 2 3 4 Alle TAF/TAP Identifikatoren sind grundsätzlich einheitlich aufgebaut, z.B. PR 0080 ABCDEFGHIJKL 01 2026 Vorgangsbezeichnung: Generell kein Bestandteil der TAF/TAP Identifikatoren und wird nicht mit der Trassenanmeldung an DB InfraGO gemeldet. Ist vom Ersteller vollständig frei wählbar und dient der eigenen Sortierung im Webportal pathOS Die Eindeutigkeit der Identifier ergibt sich aus der individuellen Befüllung der Elemente, durch den enthaltenen Company Code können auch mehrere EVU gleiche Core- Elemente verwenden. Wichtig ist, eine PathRequestID muss eindeutig sein und kann nur für eine Anmeldung verwendet werden. Ein ReferenceTrain darf an einem Verkehrstag im Regelfall nur einmal existieren. Insbesondere für die ReferenceTrain müssen die Richtlinien und Vorgaben (der DB InfraGO und TAF/TAP) eingehalten werden Objekt-Typ: Hiermit wird der Nachrichten-Typ eindeutig definiert. Die Identifier PR = PathRequest, TR = ReferenceTrain, RO = Route gehören dem EVU, der Identifier PA = Path gehört dem EIU Company Code: Wird zunächst in allen Identifikatoren mit dem Company Code des bestellenden EVU hinterlegt. Im PathRequest bleibt das auch durchgängig so. Der Company Code für ReferenceTrainID und RouteID wird in der Regel vom LeadRU definiert und bei abweichendem LeadRU automatisch angepasst. Das Feld ist nicht manuell editierbar Core-Element: Bildet das namentliche Kernelement aller Identifier und ist vom Ersteller frei gestaltbar alle 12 Stellen müssen allerdings befüllt werden, nicht genutzte Stellen erhalten ein „-“, es können alpha-nummerische Zeichen verwendet werden. Zusätzlich sind „-“ und „*“ erlaubt, aber nicht empfohlen Variant: Hiermit können z.B. hochgezählte Varianten zum Core abgebildet werden, entweder manuell und bewusst oder z.B. wenn ein PathRequest in mehrere Anmeldungen gesplittet wird (hier würden dann Variant 01, 02, 03, … verwendet), es können alpha-nummerische Zeichen verwendet werden. Die ReferenceTrainID hat exklusiv immer die Variant „00“ Fahrplanjahr: Ergibt sich automatisch, sobald ein Verkehrszeitraum hinterlegt ist DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 166

Identifikatoren. Ergänzende Hinweise zur OTN 1 2 3 4 Die betriebliche Zugnummer (OTN) ist gemäß der TAF/TAP-TSI kein technisches Identifikationsmerkmal. Die OTN hat primär einen operablen Charakter und dient der betrieblichen Durchführung von Zugfahrten (innerhalb des Netzes eines EIU) Die OTN wird nach der Entgegennahme einer Trassenerstanmeldung als vorläufige OTN zugewiesen bzw. bei Angabe durch das EVU als solche bestätigt und unterstützt in der Planungsphase die praktische Arbeit der Konstrukteure, ggf. notwendige manuelle Prozessschritte und Abstimmungen mit dem bestellenden EVU. Darüber hinaus kann die OTN z.B. für Veröffentlichungszwecke, Fahrplanunterlagen, betriebliche Dokumente als auch in weiteren nachnutzenden Systemen sehr wohl noch eine identifizierende Bedeutung haben Sie unterliegt hinsichtlich der Nutzung und zur Sicherstellung der Eindeutigkeit den fachlichen Regeln der DB InfraGO (siehe Kapitel 4.5.1 und Ril. 402.0207) sowie bestimmten Bedingungen für konkrete Verwendungszwecke (u.a. bei internationalen Zugnummern gemäß UIC-Merkblatt 419-1 und 419-2) Für die Durchführung der Zugfahrt ist die OTN maßgebend sie kann insbesondere bei interoperablen Zügen innerhalb des Laufwegs des Zuges mehrfach wechseln und dabei ggf. nur für den jeweiligen räumlichen Bereich eines Infrastrukturbetreibers gelten Wenn ein ZB ein Zugnummernkontingent besitzt, dann muss er daraus eine OTN in der Bestellung angeben Wenn innerhalb einer Trassenanmeldung das durchführende EVU wechselt, so ist es dennoch zulässig, dass diese EVU dann die Trasse mit derselben OTN fahren Hinweis: Die DB InfraGO kann derzeit in ihren Systemen nicht mehrere PathRequests an einem Verkehrstag mit derselben OTN verarbeiten. Vergleiche dazu die Hinweise im Kapitel Interoperable Trassenanmeldungen Fachliche Regeln zur Eindeutigkeit und Verwendung der OTN für individuelle Trassenanmeldungen 1 Eindeutigkeit je Verkehrstag 2 Verwendung der gleichen Zugnummer für mehrere Fahrlagen/Trassen eines Zuges mit disjunkten Verkehrstagen und identischem Laufweg/Route 3 Verwendung der gleichen Zugnummer bei Zuglauf/Route „DB InfraGO fremder Infrastrukturbereich DB InfraGO“ 4 Verwendung der gleichen Zugnummer für mehrere Fahrlagen/Trassen eines Zuges mit unterschiedlichem Laufweg/Route an disjunkten Verkehrstagen 5 Verwendung der Zugnummer bei mehreren Trassen je Fahrlage 6 Sperrung der Zugnummer für den Folgetag (Puffertag) 7 Verwendung der Zugnummer bei Änderungen nach Vertragsschluss 8 Erweiterung der Verkehrstage 9 Freigabe einer Zugnummer Die betriebliche Zugnummer (OTN): Bedeutung und Vorgaben Quelle: SST-Doku Version 4.6.2., alle Details und Anforderungen zu den neun Regeln sind dort nachzulesen und zu berücksichtigen. Regel 3 wird aktuell nicht angewendet! DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 167

Identifikatoren. Angabe der Kontaktinformationen 1 2 3 4 Name und Vorname der angemeldeten Person (kann überschrieben werden) E-Mail Adresse für Kontakt. Hier darf auch ein gemeinsam verwendetes Postfach hinterlegt werden. Korrektes Format ist einzuhalten XX@XX Telefonnummer und Faxnummer DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 168

Identifikatoren. Eingabe und Ansicht im minimierten Modus (Standard) 1 2 3 4 Der Company Code ist standardmäßig der vom bestellenden EVU Bei abweichendem LeadRU wird für TR und RO automatisch der neue Code vom LeadRU hinterlegt. PR bleibt beim Bestellenden EVU diese Einstellungen sind nur im erweiterten Modus editierbar Wechsel zum erweiterten Modus Angabe Vorgangs- bezeichnung (frei wählbar durch Ersteller) Achtung: Bitte keine bereits verwendete Vorgangsbezeichnung wiederholt benutzen hier überschreibt pathOS dann den alten Vorgang Angabe eines Core-Elements, dieses wird automatisch für ALLE Identifikatoren übernommen Frei wählbar durch Ersteller Einhaltung der TAF/TAP-Regeln bzgl. Eindeutigkeit zu gewährleisten Im einfachen Modus ist hier die „01“ als Variant standardmäßig vorgegeben Ausnahme: Die TRID bekommt immer die „00“ Das Fahrplanjahr wird sobald ein Verkehrszeitraum befüllt ist, automatisch für alle IDs hinterlegt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 169

Identifikatoren. Eingabe und Ansicht im erweiterten Modus 1 2 3 4 Wechsel zum minimierten Modus Angabe Vorgangs- bezeichnung (frei wählbar durch Ersteller) Achtung: Bitte keine bereits verwendete Vorgangsbezeichnung wiederholt benutzen hier überschreibt pathOS dann den alten Vorgang Angabe Offset To Reference (s. Folgefolie) eine Angabe für die gesamte Trassenanmeldung Der Company Code ist standardmäßig der vom bestellenden EVU Bei abweichendem LeadRU wird für TR und RO automatisch der neue Code vom LeadRU hinterlegt. In diesem Fall ist das LeadRU die „1234“ PR bleibt beim Bestellenden EVU Das Fahrplanjahr wird sobald ein Verkehrszeitraum befüllt ist, automatisch für alle IDs hinterlegt Angabe eines Core-Elements für jede ID separat möglich Frei wählbar durch Ersteller Einhaltung der TAF/TAP-Regeln bzgl. Eindeutigkeit zu gewährleisten Angabe einer Variant für jede ID separat möglich. TRID immer: „00“ Typ der Identifikatoren (PR, TR, RO ab dem Angebot kommt noch PA als Path hinzu) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 170

Identifikatoren. Vertiefung Offset To Reference OTR (1 von 3) 1 2 3 4 Das Attribut „OffsetToReference“ (OTR) gibt den Versatz an Verkehrstagen zwischen der tatsächlich stattfindenden Fahrt und dem Verkehrsbedürfnis (also dem ReferenceTrain mitsamt seinem „Referenzkalender“) an. Insbesondere ist dies also die Verschiebung zwischen PathRequest (Anmeldung) bzw. Path (Angebot) und dem Referenzkalender des Zugs (also der TRID) Generell ist davon auszugehen, dass dieses TAF/TAP-Attribut von den meisten Anwendern NICHT befüllt werden muss und standardmäßig bei „0“ bleibt. Es ist nicht zu verwechseln mit dem (einfacheren) Objekt „Offset“ (entspricht dem Tagessprung) Technische Beschreibung aus der Schnittstellen-Dokumentation: Das Attribut „OffsetToReference“ gibt die Anzahl der Verschiebungstage zwischen dem PlannedCalendar und dem ReferenceCalendar. Die Verschiebung der Verkehrstage gibt in der Struktur PlannedCalendar für die Objekte Route (in der TrainInformation der PathRequestMessage) bzw. PathRequest (in der PathInformation der PathRequestMessage) sowie für das Objekt Path (in der PathInformation der PathDetailsMessage) im Vergleich zu den Verkehrstag en des ReferenceTrain und dessen Kalender (ReferenceCalendar) an. Die Kalender der tatsächlichen Züge, deren Routen, PathRequests und Trassen sind i.d.R. identisch und repräsentieren innerhal b des jeweiligen Geltungszeitraumes die gleichen Verkehrstage. Der OffsetToReference hat in diesem Fall den Wert „0“. In ausgewählten Situationen kann es jedoch zu einer Verschiebung der tatsächlichen Züge bzw. deren Routen, PathRequests oder Trassen auf den Vortag oder einen Folgetag kommen. Diese Verschiebung wird durch OffsetToReference = -1 bei Verschiebung auf den Vortag oder durch OffsetToReference >= 1 bei Verschiebung auf einen Folgetag ausgedrückt. Der PlannedCalendar enthält dabei mit einem entsprechend angepassten OffsetToReference die zukünftig ge wünschten Verkehrstage. Es dient aber ebenso der eindeutigen Ermittlung des StartDate im Identifier der Tagesobjekte und der eindeutigen Verlinkung d er Paths zum ReferenceTrain an den jeweiligen Verkehrstagen unter Berücksichtigung der durch den Wert im Attribut „OffsetToReference“ erforderlichen Verschiebun g. Der ReferenceCalendar (bzw. der ReferenceTrainIDSubCalendar als eine Teilmenge davon) enthält die geplanten Verkehrstage der durch den ReferenceTrain repräse ntierten Verkehrsdienstleistung. Offset To Reference zur Darstellung von Verschiebungstagen zwischen PlannedCalendar und ReferenceCalendar DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 171

Identifikatoren. Vertiefung Offset To Reference OTR (2 von 3) 1 2 3 4 vgl. Kapitel 3d: „Grenzüberschreitendes" OTR am Beispiel eines internationalen Zugs mit Tagessprung vor Einbruch ins deutsche Netz Zusätzlich ist international die Behandlung von Tagessprüngen VOR Einbruch ins DB InfraGO-Netz zu beachten. Dies ist in TAF/TAP durch den Offset to Reference abgebildet (vgl. Kap. 3f) Im Beispiel fährt der Zug am 30.1. im Ausland los (= Abfahrt des Zuges), überquert in der Nacht die Grenze und ist erst nach Mitternacht auf deutschem Netz, also am 31.1. in diesem Beispiel ist der Verkehrstag der Trassenanmeldung (also in pathOS anzugeben) der 31.1. Im Laufweg ist am 1. Laufwegspunkt in Deutschland kein Tagessprung zu markieren (denn der Start ist per Definition =0) Zusätzlich ist allerdings unter Identifikatoren der Offset to Reference um die Anzahl der Tage zwischen Verkehrstag des Referenzkalenders und tatsächlicher Abfahrt des Zuges (hier =1) anzugeben. Bei mehreren Nachtsprüngen im Ausland erhöht sich diese Zahl entsprechend (Faustregel: x Nachtsprünge im Ausland → OTR = x) Anmerkung: Wenn der Zug Montags um 10:00 Uhr im Ausland losfährt und nach 8 Stunden Fahrtzeit am Ziel auf InfraGO-Netz ankommt, so bleibt der OTR = 0, da es hier keinen Nachtsprung im Ausland gibt 2. Hinweis: Wenn der Nachtsprung im deutschen Fremdnetz vor DB InfraGO-Netz war, so gilt dieselbe Regelung. Auch hier ist der Verkehrstag der erste auf InfraGO-Netz mit OTR = 1. Hier ist dann übergangsweise auf die Angabe von konkreten Zeiten im Fremdnetz zu verzichten (wenn diese genannt werden sollen, so müssten die ins Freitextfeld) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 172

Identifikatoren. Vertiefung Offset To Reference OTR (3 von 3) 1 2 3 4 OTR am Beispiel eines täglich verkehrenden Zuges mit einmaligem „Sprung“ auf den Folgetag Anwendungsfall A: Zug wird auf den nächsten Tag geschoben Ein Anwendungsfall ist ein täglich um 23:30 verkehrender Zug. Wenn dieser nun ausnahmsweise statt Dienstag um 23:30 einmalig Mittwoch um 00:15 fährt, hätte er dieselbe TRID am Mittwoch doppelt, was nicht zulässig ist. Der Zug um 00:15 "gehört" allerdings zu Dienstag und erhält somit in einem eigenen PathRequest die OTR "+1", damit ist er eindeutig gekennzeichnet und dem Dienstag (Mittwoch minus 1) zuzuordnen. Der Zug Mittwoch um 23:30 hat dann wieder regulär OTR = 0. Anwendungsfall B: Züge werden auf den Vortag gezogen Dasselbe Beispiel würde auch gelten, wenn der Zug 6 Tage aufeinander normalerweise um 00:10 fahren würde und wie im Bild rechts an den Tagen 4, 5 und 6 auf den Vortag gezogen wird. In diesem Fall hätten die drei blau hervorgehobenen Fahrten in einem eigenen PathRequest den OTR = -1. Am dritten Tag würden dann zwei Züge mit der TRID01v00 fahren, der erste mit OTR=0 (Abfahrt 00:10), der zweite mit OTR=-1 (Abfahrt 23:50) Mo Di Mi Do Fr …TR PR/ PA Mo Mi Mi Do Fr … 23:30 23:30 23:45 23:3023:45 00:15 → OTR +1 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 173

Identifikatoren. Vorgänge verknüpfen mit dem „ReasonOfReference“ 1 2 3 4 Der ReasonOfReference ist anzugeben, sobald auf ein anderes Objekt referenziert werden soll (z.B. Train, Path, PathRequest, Route) Technisch ist es die kodierte Angabe des Grundes für die Nutzung des RelatedPlannedTransportIdentifiers (RPT-ID) Die Angabe des RoR ist in Abhängigkeit vom fachlichen Kontext notwendig bzw. empfohlen häufig in Kombination mit einer TrainActivity nötig Im Webportal von pathOS ist immer ein RoR-Code zusammen mit einer RPT-ID anzugeben, auch wenn man formal gemäß TAF/TAP auch einen Identifier ohne konkreten Code hinterlegen könnte (ab dem zweiten müssten aber auch an der Schnittstelle für alle RPT-ID RoR-Codes ergänzt werden) Ein RoR kann hinzugefügt und wieder gelöscht werden (Klick auf den Papierkorb). Eine nachträgliche Änderung des RoR ist nicht möglich hierzu muss gelöscht und neu angelegt werden Verwendung des ReasonOfReference (RoR) Auswahl des zu referenzierenden Objekts Für einige RoR können nicht alle Objekte ausgewählt werden (dann ist das Feld vorbefüllt, z.B. mit PR) Angabe der vollständigen TAF/TAP ID Angabe des entsprechenden RoR- Codes gemäß der Tabelle der SST- Dokumentation (s. Folgefolien) Suchfeld zeigt 10 Treffer sobald mindestens 2 Zeichen eigegeben sind Vorgang kann erst hinzugefügt werden, wenn RoR ausgewählt und ID vollständig angegeben ist DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 174

Identifikatoren. Anwendungsfälle ReasonOfReference (1 von 3) 1 2 3 4 Generell gilt, dass in pathOS aktuell keine neuen Rahmenverträge angelegt werden können und keine bestehenden bearbeitbar/änderbar sind Allerdings kann man natürlich in einer Trassenanmeldung auf eine bereits bestehende Rahmenvertrags-Kapazität (RVK) verweisen (mehrere sind ebenfalls zulässig) Wichtig: die Trassenanmeldung ist in jedem Fall vollständig und fachlich korrekt einzureichen und die gewünschte Trasse muss Teil der RVK sein Der Verweis auf eine bestehende RVK erfolgt über den ReasonOfReference „DE07“ die Eingabe erfolgt mit den Parametern: PA für Path, 0080 als Company Code der DB InfraGO Die 12stellige RVK-Nummer wird als CORE eingetragen Variante „A1“ (Zwingend Kombination Buchstabe + Zahl, damit der Path intern korrekt dem Fahrplan zugeordnet werden kann.) Als Fahrplanjahr muss das erste Fahrplanjahr des Verkehrszeitraums der RVK sein (nicht zwingend das aktuelle) Referenzieren auf eine Rahmenvertrags-Kapazität Verknüpfung mit PR vor/nach Durchfahren Dritt-EIU DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 175

Identifikatoren. Anwendungsfälle ReasonOfReference (2 von 3) 1 2 3 4 Mit dem ReasonOfReference „DE04“ kann man eine neue Trassenanmeldung als „Ersatzzug“ fahren lassen Wichtig: in diesem Fall erfolgt KEINE automatische Stornierung der bisherigen Trasse bzw. des bisherigen Zugs. Empfehlung wäre aktuell zuerst die neue Trasse als Ersatzzug anzumelden (und z.B. im Freitextfeld ergänzen, dass die Stornierung folgt) und erst anschließend zu stornieren Diese Funktionalität ist nicht dafür gedacht, um eine Trasse an ein anderes EVU „weiterzureichen“ Ein möglicher Anwendungsfall wäre ein kurzfristig bekannter Defekt eines Zuges, so dass dann ein anderer Triebzug eingesetzt wird Ersatzzug für andere Trasse/Zug In Ausnahmefällen kann man auch im Nachhinein eine ReferenceTrainID mit dem ReasonOfReference „1011“ ändern. Dies gilt nicht für neue Trassenanmeldungen und nur für Änderungsbestellungen Wichtig: In diesem Fall darf man nur Elemente des Zugobjekts ändern, die keine Änderung an der Trasse und keine Neukonstruktion veranlassen Wird im Änderungsprozess genutzt, um für eine gebuchte Trasse die ReferenceTRID zu ändern, wenn auf Grund einer Änderung am Zugobjekt eine neue ReferenceTRID erforderlich wird. Die Änderung am Zugobjekt hat keinen Einfluss auf die bisher gebuchte Trasse, erfordert keine Änderung an der Trasse und keine Neukonstruktion. Wenn die neue ReferenceTrainID nicht für alle Verkehrstage der bisherigen Trasse gilt, erfolgt eine Splittung der bisherigen Trasse und neue Übergabe nur für die gewählten Verkehrstage Ein mögliches Anwendungsbeispiel könnte eine Änderung durch das LeadRU sein, wenn z.B. an einem Tag der „normale“ Routenanteil im Ausland anders gefahren wird (mit neuem Zug) und eine neue TRID erfordert Änderung der ReferenceTrainID DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 176

Identifikatoren. Anwendungsfälle ReasonOfReference (3 von 3) 1 2 3 4 Wenn man z.B. an verschiedenen Tagen oder Verkehrszeiträumen in Teilen etwas anders fährt (z.B. Uhrzeit, Rollmaterial etc.), so kann man mit dem ReasonOfReference „1000“ dieselbe Trassierung wie in einer anderen Trassenanmeldung wünschen Kunde wünscht (falls möglich) die gleiche oder weitestgehend ähnliche Trassierung wie für den angegebenen PathRequest Es ist die PathRequestID des PathRequests anzugeben, dessen Trassierung als Vorlage für eine gleiche/ähnliche Trassierung genutzt werden soll Mit dem Reason of Reference „1001“ kann auf z.B. einen bestehenden Zug oder eine bestehende Trasse referenziert werden. Am sinnvollsten wäre es hier, dann auf einen bestehenden Path zu referenzieren Wunsch nach derselben Trassierung wie in anderem PR Grundsätzlich kann man mit dem ReasonOfReference „DE06“ angeben, dass eine Trasse die gleiche Zugnummer erhalten soll, wie eine andere. Dies gilt sowohl für die Nutzung von OTN aus einem Kontingent (die OTN muss dann jeweils auch genannt werden) oder wenn DB InfraGO die OTN vergibt Wenn möglich, muss in allen Anmeldungen der RoR genutzt werden und auf alle anderen PathRequests mit der gleichen OTN referenziert werden („sternförmige Verknüpfung der PRs“). Wichtig ist, dass natürlich eine OTN an einem Verkehrstag nur einmal verwendet werden darf Das einfachste Beispiel wäre eine Trasse, die Montag bis Freitag von A nach B nach C fährt und am Wochenende schon in B endet (gemäß Regel 4 zur OTN) Auch wenn man z.B. im Netzfahrplan eine Trasse angemeldet hat (z.B. immer Mittwochs) und dann später im GelV auch für einen Freitag noch den Zug unter derselben OTN fahren lassen möchte (gemäß Regel 2) Die Nutzung der gleichen OTN ist nur bei Zügen möglich, die sich nur geringfügig in ihren Angaben an bestimmten Verkehrstagen unterscheiden (z.B. Laufwegseinkürzungen im Bereich der DB InfraGO, geringfügige Abweichungen bzgl. von TrainActivity-Angaben an bestimmten VT) und der gleichen Zugart („TrainType“ an der Schnittstelle) zugeordnet sind Wichtiger Hinweis: wenn zwischen 2 Anmeldungen kein Puffertag ist und dieselbe OTN verwendet werden soll, so ist DE06 eine Pflichtangabe! Benutzung gleicher OTN wie in anderer Trasse DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 177

Identifikatoren. Übersicht ReasonOfReference (1 von 3) 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 178

Identifikatoren. Übersicht ReasonOfReference (2 von 3) 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 179

Identifikatoren. Übersicht ReasonOfReference (3 von 3) 1 2 3 4 Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 180

Identifikatoren. Hinzufügen eines Case Reference Objekts „ Taktverbund“ 1 2 3 4 Im Reiter Identifikatoren selbst ist nur das CRO „ Taktverbund“ hinterlegt. Abstellung befindet sich im Reiter Laufweg, ETCS-Zugdaten befinden sich in der Zugcharakteristik direkt Um einer Anmeldung einen Taktverbund zuzuweisen, muss dieser im Vorfeld angelegt worden sein (Unter Case Reference Objekte in der Hauptnavigation). Falls dies bisher nicht geschehen ist, kann dies über den Button „Neuen Taktverbund hinzufügen“ nachgeholt werden Anschließend muss der Taktverbund explizit geladen werden (auch wenn er grade noch angelegt wurde!). Dazu muss die entsprechende CRID in das Feld eingegeben werden es kann auch in den vorhandenen Objekten gesucht werden, hierzu müssen mindestens 2 Zeichen eingegeben werden. Anschließend kann aus dem Dropdown-Menü ausgewählt werden. Hinweis: Es werden maximal 10 Treffer angezeigt wenn der gewünschte Takt nicht aufgeführt ist, muss über die Suche stärker eingegrenzt werden Hinzufügen eines Taktverbund-Objekts Wenn schon ein Taktverbund CRO angelegt wurde, dann kann das hier eingetippt werden Sobald 2 Zeichen befüllt, erscheinen alle angelegten CROs Anlage neuer Taktverbund DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 181

Kapitel 3g: Angabe des Verkehrszeitraums Themenübersicht ▪ Die Eingabemaske unter Verkehrstagekalender ▪ Umgang mit Feiertagen ▪ Tipps & Tricks DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 182

Verkehrstagekalender. Allgemeine Hinweise zur Angabe des Verkehrszeitraums 1 2 3 4 Im Verkehrstagekalender kann jede mögliche Kombination bequem für die aktuelle Trassenanmeldung ausgewählt werden Verschiedene Möglichkeiten der Auswahl des Verkehrszeitraums möglich: Individuelles Anklicken einzelner Tage Drag and Drop zur Auswahl zusammenhängender Zeiträume Angabe erster und letzter Verkehrstage Auswahl/Abwahl konkreter Wochentage → Aktuelle Empfehlung: Wählen Sie den exakten Verkehrszeitraum per Drag and Drop mit der Maus direkt im Kalender aus! Als Verkehrstag ist der Tag zu wählen, wo die Trasse erstmalig im Plannetz der DB InfraGO ist. Bei langläufigen internationalen Zügen also die erste Zeit auf DB InfraGO Plannetz konkret die erste Abfahrtszeit am Handoverpunkt. Die korrekte Verbindung zu den TAF/TAP-Identifikatoren ist dann über den sogenannten Offset to Reference herzustellen Den Verkehrstageschlüssel gibt es in der Trassenanmeldung nicht mehr und muss bei Trassenanmeldung im Webportal nicht angegeben werden mit TAF/TAP gibt es eine technisch betrachtet eine „Bitleiste“ mit Einsen und Nullen, die jeden Tag einzeln definiert Man kann immer nur Verkehrstage in einem Fahrplanjahr nutzen, es werden aber grundsätzlich alle verfügbaren Fahrplanjahre angezeigt und sind auswählbar. Wenn man in 2 Fahrplanjahren Tage auswählt, so lässt sich die Anmeldung (korrekterweise) nicht abschicken Feiertage können der Einfachheit halber angezeigt werden (sowohl bundesweite als auch sonstige Feiertage) diese müssen dann aber noch aktiv an- bzw. abgewählt werden. In der dann angezeigten Legende unterhalb vom Kalender erkennt man die verschiedenen Bedeutungen der Farben Das ausgewählte Fahrplanjahr ist fester Bestandteil in allen relevanten TAF/TAP Identifikatoren und wird automatisch dort übernommen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 183

Verkehrstagekalender. Eingabemaske des Verkehrstagekalenders (1 von 2) 1 2 3 4 Alle Eingaben löschen Wechsel der Ansicht: Linksbündig, zentriert Angabe exakter Verkehrszeitraum (erster bis letzter Tag) An- bzw. Abwahl Wochentage Hellblaue = Wochentage teilweise ausgewählt Dunkelblau = durchgängig ausgewählte Wochentage Weiße Auswahl = Wochentag derzeit nicht ausgewählt Wechsel zum nächsten Fahrplanjahr (nur möglich, wenn alle Eingaben leer) Wechsel zum vorherigen Fahrplanjahr (nur möglich, wenn alle Eingaben leer) Blau markierte Tage = aktuelle Auswahl der Trassenanmeldung graue Tage = Samstag und Sonntag Mit dieser Funktion lassen sich bundesweite Feiertage oder alle Feiertage, inkl. Bundesland- spezifischen, anzeigen. Wichtig: diese müssen noch aktiv an- bzw. abgewählt werden Angaben speichern und Eingabefenster schließen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 184

Verkehrstagekalender. Eingabemaske des Verkehrstagekalenders (2 von 2) 1 2 3 4 Leicht ausgegraute Tage = Tage in der Vergangenheit Heutiger Tag Aktuell ausgewählte Verkehrstage Ziffern 1 bis 31 = Datum/Tag DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 185

Verkehrstagekalender. Anzeige und Auswahl von Feiertagen 1 2 3 4 Legende für Ansicht Ansicht „Bundesweite Feiertage“ Ansicht „Alle Feiertage“ Legende für Ansicht Nicht ausgewählte Feiertage Aktuell ausgewählte Feiertage Nicht ausgewählte Feiertage Aktuell ausgewählte Feiertage DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 186

Verkehrstagekalender. Tipps & Tricks zur Bedienung des Kalenders 1 2 3 4 Tipps und Tricks zur Bedienung des Verkehrstagekalenders Generell ist der Kalender für die Bedienung mit der Maus gedacht. Um die meisten „Eingabefehler“ zu vermeiden, empfehlen wir diese! Bei Eingabe in den textuellen Datumsfeldern oben links speichert der Kalender die Eingabe erst mit Betätigen von „Enter“. Wenn man nur Daten einträgt und auf „OK“ klickt, werden diese zunächst nochmal gelöscht Die Legende des Kalenders ist unten drunter und verschwindet bei manchen Anzeigeformaten nach unten (z.B. kleineren Bildschirmen), so dass man runterscrollen muss, um diese anzuzeigen insbesondere bei der Unterscheidung ausgewählter und gezeigter Feiertage relevant Wenn man sich die Feiertage anzeigen lässt, so werden diese angezeigt, aber noch nicht direkt ausgewählt. D.h., wenn man an den Feiertagen fahren oder nicht fahren will, ist dies noch manuell an- bzw. abzuwählen Wenn man einen Verkehrszeitraum für ein Fahrplanjahr hinterlegt hat, kann man nicht sofort in das nächste Fahrplanjahr wechseln. Man muss zunächst den eingegebenen Zeitraum leeren und anschließend das gewünschte Jahr auswählen Aktuell kann es passieren, dass wenn man über die beiden Eingabefelder den Verkehrszeitraum benennt, anschließend Wochentage selektiert, sich der ursprünglich ausgewählte Verkehrszeitraum ändert (weil sich dieser durch die Wochentags-Auswahl ggfs. reduziert). Dies ist dann relevant, wenn man anschließend wieder Wochentage hinzufügen möchte, denn die einmal aus dem Verkehrszeitraum „gefallenen“ Tage kommen dadurch nicht wieder zurück! Hier bitte drauf achten und den gewählten Verkehrszeitraum immer nochmal überprüfen. S. Beispiel unten: Abwahl von Mo, Do, Fr bei Wochentagen. Reduktion Verkehrszeitraum von 04.05.- 29.05. auf 05.05.-27 .05. DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 187

Kapitel 3h: Sonderfälle Trassenanmeldungen Themenübersicht ▪ Umgang mit bisherigen „Stammzügen und Ergänzern“ ▪ Anmeldungen über PCS ▪ Anmeldungen mit dem „ Trassenanmelde-Vordruck“ ▪ Anmeldungen über den Fahrplanwechsel 2026-2027 und 2027-2028 ▪ … Kapitel wird sukzessive erweitert DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 188

Weitere besondere Anmeldungen. Was wird aus bisherigen „Stammzügen und Ergänzern“? 1 2 3 4 Zugnummer 1234 1234 1234 Verkehrstage Mo-Fr (außer Dezember) Sa-So (außer Dezember) Mo-So (nur Dezember) SPNV Werk 7:00 (leer) A-Stadt 7:15 7:00 B-Dorf 7:30 7:30 7:15 C-Dorf | 7:45 7:30 E-Stadt 8:00 | 7:45 F-Burg 8:15 8:00 Anmeldungen? PRID v01 PRID v02 PRID v03 Grundsätzlich sollte man sich VOR der Anmeldung immer überlegen, in wie vielen einzelnen Anmeldungen das Verkehrsbedürfnis bestellt wird. Die bisher bekannten Zeitscheiben gibt es in TAF/TAP nicht mehr Grob gesagt: wenn an einzelnen Tagen „anders“ gefahren wird, dann ist es eine eigene Bestellung. Sprich wenn sich Laufweg, Zugcharakteristik, TrainActivities, Haltearten, Zeiten etc. ändern, dann kann es nicht vermischt in einer Anmeldung abgeschickt werden Im Beispiel rechts möchte ein Kunde unter derselben Zugnummer (1234) Montags bis Freitags von B bis E fahren ohne Halt in C, Samstags und Sonntags kommt der Zug aus dem Werk, fährt bis F ohne Halt in E. Dabei beginnt der Zug mit einem Leerreisezug. Im Dezember fährt der Zug mit anderen Zeiten von A bis F. Dies resultiert in 3 Trassenanmeldungen, unterstellt dabei, dass sich Zugcharakteristik nicht ändert. Sollte jetzt noch z.B. an einzelnen Tagen eine Mehrfachtraktion nötig sein (wegen erhöhtem Verkehrsaufkommen), so wären das nochmal einzelne Bestellungen Hinweis: Wenn dieselbe OTN verwendet werden soll wie in einer anderen Bestellung, so wäre der RoR DE06 zu verwenden. Insbesondere wenn Zeiträume ohne Puffertag aneinandergrenzen ist dieser dann sogar eine Pflichtangabe! Nötige Aufteilung des Verkehrsbedürfnisses in mehrere Path Requests (Einzel-Anmeldungen) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 189

Weitere besondere Anmeldungen. Trassenanmeldungen mit PCS (Path Coordination System, RNE) 1 2 3 4 Hinweise zur Anmeldung via PCS Grundsätzlich gibt es PCS weiterhin als Eingangskanal für die relevanten Trassenanmeldungen. Bestellungen mit PaP- Bezug müssen wie gewohnt und in den INB veröffentlicht, über PCS bestellt werden Auch PCS hat mit TAF/TAP ein Update erhalten und in PCS muss entsprechend TAF/TAP-konform bestellt werden alle Details dazu, Schulungsmaterialien und termine sowie sonstige Informationen finden Sie bei der RNE Wichtig zu beachten ist, dass der bereits angesprochene Kanalzwang auch hinsichtlich PCS gilt. D.h. eine Trassenanmeldung die in PCS abgeschickt (bestellt) wurde, muss auch in PCS angenommen und zum Vertrag geführt werden. Anschließend können Folgeprozesse über andere Kanäle (CI oder Portal) erfolgen, wenn dies grundsätzlich zulässig ist (z.B. wegen PaP-Bezug o.ä.) Mit Wechsel auf TAF/TAP sind Doppelbestellungen nicht mehr zulässig. Wenn eine Anmeldung in PCS erstellt wurde, muss sie nicht durch den Kunden nochmal in pathOS angelegt werden (sie würden dann auch abgewiesen wegen doppelt verwendeter PathRequestID) Bitte beachten Sie, dass PCS bei der DB InfraGO AG derzeit in erster Linie für internationale Trassenanmeldungen im Netzfahrplan genutzt werden kann, v.a. mit PaP-Bezug. Aus IT-technischen Gründen ist eine Nutzung von PCS für unterjährige Änderungen zum Jahresfahrplan und für Gelegenheitsverkehre derzeit noch nicht empfehlenswert. Vgl. dazu die Produktseite auf der Homepage der DB InfraGO Mit Start von pathOS werden Trassenanmeldungen nach Bestellung automatisch aus PCS zur DB InfraGO übertragen, das Angebot zunächst weiterhin händisch zurück Link zu PCS: https://rne.eu/it/products/pcs/ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 190

Weitere besondere Anmeldungen. Trassenanmeldungen über den „Anmeldevordruck“ 1 2 3 4 In der Richtlinie 402 „ Trassenmanagement“ sind wie gewohnt die wichtigsten Informationen, Vorgaben und Grundsätze zur Trassenanmeldung bei der DB InfraGO hinterlegt. Diese finden Sie mit allen Anhängen und Details hier: Richtlinien des netzzugangsrelevanten Regelwerks der INB 2027 Im Detail: 402.0202A01 Trassenanmeldung Netzfahrplan: Leitfaden für die Verwendung des Formulars im Netzfahrplans 402.0202A02 Trassenanmeldung Gelegenheitsverkehr: Leitfaden für die Verwendung des Formulars im Gelegenheitsfahrplan 402.0202V01 Anmeldevordruck Netzfahrplan 402.0202V02 Anmeldevordruck Gelegenheitsverkehr (gilt auch für Tfz- Fahrten, Messfahrten mit lokbespannten Zügen, Versuchszüge u.ä.) Im Netzfahrplan senden Sie die Formulare bitte an das Kundencenter Netzfahrplan Die Vordrucke sind im Gelegenheitsverkehr an die Trassenannahme in den Regionen zu senden, wo die Zugfahrt beginnt E-Mail-Adressen finden Sie hier Anmeldevordruck steht weiterhin als Rückfallebene bei z.B. IT-Ausfällen zur Verfügung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 191

Weitere besondere Anmeldungen. Bestellungen für den Nachtsprung beim Fahrplanwechsel 1 2 3 4 (1) Einfacher Nachtsprung INNERHALB DB INFRAGO-NETZ (Zug fährt in 2026 auf InfraGO-Netz los, hat einen Tagessprung und fährt in 2027 weiter) Dieser Zug wurde bereits für 2026 bestellt und für das Fahrplanjahr 2026 konstruiert. Alle Laufwegspunkte ab Mitternacht haben einen regulären Tagessprung/Offset +1. Es muss keine Neubestellung im Fahrplanjahr 2027 mit TAF/TAP erfolgen (2) Nachtsprung IM AUSLAND (Zug fährt in 2026 im Ausland los, überquert Mitternacht im Ausland und bricht in 2027 auf InfraGO-Netz ein) Dieser Zug wurde bereits in 2026 bestellt, hat aber mindestens bei der DB InfraGO keine ReferenceTrainID für 2027 . Der Verkehrstag dieses Zugs auf InfraGO-Netz ist tatsächlich der 1. Tag im Fahrplanjahr 2027 (mit OTR +1) und ausnahmsweise benötigt dieser Zug dann eine TRID für 2027! Es muss ein separater PathRequest unter TAF/TAP (pathOS) mit Start im Handover/InfraGO-Netz erfolgen. Der Auslandsanteil wird einmalig ignoriert der Verweis auf den Auslandsanteil soll als Kommentar im Freitextfeld hinterlegt werden, da Start mit „negativem Nachtsprung“ bei der DB InfraGO nicht erlaubt ist (3) Nachtsprung IM DEUTSCHEN FREMDNETZ (Zug fährt in 2026 im deutschen Dritt-EIU los, überquert Mitternacht im Fremdnetz und bricht in 2027 auf InfraGO-Netz ein) Auch dieser Zug wurde bereits bestellt in 2026 und hat für 2027 keine TRID bei der DB InfraGO auch dieser muss mit Verkehrstag bei Einbruch ins InfraGO-Netz neu bestellt werden und eine TRID für 2027 erhalten (mit OTR +1) wenn Laufwegspunkte im Fremdnetz angegeben werden, dürfen die nur eine flexible Zeitangabe erhalten Fahrplanwechsel 2026 auf 2027 (4) Verkehrstag in der InfraGO ist der letzte Tag im Fahrplanjahr 2027 Dieser Zug wird mit Verkehrstag 2027 regulär bestellt und hat einem Tagessprung (Offset) „+1“ ab Mitternacht im InfraGO-Netz wird für „2027“ konstruiert (5) Verkehrstag in der InfraGO ist der erste Tag im Fahrplanjahr 2028 (Zug startet im Ausland/Fremdnetz am Vortag mit OTR+1 oder höher) Dieser Zug ist auf InfraGO-Netz eine Trassenanmeldung im Fahrplanjahr 2028, der OTR verschiebt den effektiven Tag Fahrplanwechsel 2027 auf 2028 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 192

Kapitel 4a: Umgang mit Angeboten Themenübersicht ▪ Generelle Logik von Vorgängen (inkl. 1:n) ▪ Umgang mit Fehlern nach Anmeldung ▪ Abruf und Ansicht von Angeboten ▪ Detailansicht eines Angebots ▪ Darstellung von mehreren Angeboten ▪ Ablehnen und Ablehnen mit Beanstandung ▪ Annehmen eines Angebots ▪ Darstellung von VNP und ENP im Netzfahrplan DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 193

Hinweise zum Verständnis und Umgang mit Vorgängen, Anmeldungen und Verträgen (im Portal) Trassenanmeldung PathRequest 1 (Vorgang A) Angebot 1 (Subvorgang A1) Angebot n (Subvorgang An) Angenommen Abgelehnt Beanstandet … Vertrag Storniert Vorgang A1 beendet Vorgang A1 beendet SCHEMATISCH Neues Angebot Vorgang A gesamthaft erst beendet wenn alle „Subvorgänge“ beendet sind ▪ Für die Arbeit mit der neuen Logik in der Trassenanmeldung ist es wichtig, ein Verständnis über Vorgänge zu haben ▪ Grundsätzlich ist jede Aktion, mit der man etwas verändert, ein separater Vorgang, z.B. eine Trassenanmeldung. Die dazugehörigen Angebote sind dann quasi „Subvorgänge“ unter diesem Vorgang ▪ Eine Trassenanmeldung bleibt so lange ein offener Vorgang, bis alle Angebote („Subvorgänge“) dann entweder zum Vertrag kommen oder abgelehnt werden. Wurden alle Angebote bewertet und beantwortet, wird der ursprüngliche Vorgang der Trassenanmeldung geschlossen ▪ Wenn man nun mit diesen Verträgen weiterarbeitet, startet das System jeweils neue Vorgänge ▪ Zusätzlicher Hinweis: Ab dem Status Vertrag kann man den Kanal wechseln. D.h. eine Änderung auf einen über die Schnittstelle angemeldeten Vertrag kann dann über das Portal geändert werden 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 194

Die 1:n Logik zwischen Trassenanmeldung (PathRequest) und -angebot (PathDetails) Trassen- anmeldung (PathRequest) durch EVU ▪ Für jeden PathRequest kann die DB InfraGO unter TAF/TAP künftig n Angebote zurückspielen, im Normalfall maximal 1 pro Verkehrstag (einzelne fachliche Ausnahmen, z.B. wenn wegen Aufsplittung der OTN Teilangebote entstehen) ▪ Dies bedeutet bei z.B. einer Anmeldung für Montag bis Freitag, kann die DB InfraGO im Regelfall bis zu 5 Angebote zurückgeben diese sind nicht als Alternativen zu verstehen, sondern sind zeitlich disjunkt und ergeben insgesamt den gesamten Verkehrszeitraum ▪ Allerdings kann die DB InfraGO somit sehr flexibel reagieren, z.B. Montag bis Mittwoch so wie angemeldet, Donnerstag mit zeitlicher Abweichung, Freitag nicht konstruierbar ▪ Das EVU kann nach Erhalt der Angebote dann jedes einzeln betrachten und jeweils entweder annehmen, ablehnen oder beanstanden (dies gilt erstmal für den GelV im Netzfahrplan weicht es hiervon ab: im VNP kann man nur beanstanden, im ENP kann man nur annehmen oder ablehnen) ▪ Bei Annahme des Angebots, mündet dieses direkt in einem Vertrag ▪ Bei Ablehnen wird der entsprechende Teil des Verkehrszeitraums storniert ▪ Eine Beanstandung geht zurück an die DB InfraGO der Fahrplan konstruiert neu. Im Anschluss gibt es ein überarbeitetes Angebot ▪ Insgesamt bedeutet diese Logik, dass es für einen PathRequest am Ende auch bis zu n einzelne Verträge geben kann Angebot 1 für Verkehrstage A-B Angebot 2 für Verkehrstage C-F … Angebot n für Verkehrszeitraum X ✓   Angebot x annehmen Angebot y ablehnen Angebot z beanstanden Jedes Angebot wird einzeln behandelt 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 195

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Umgang mit Fehlern nach Anmeldung Grundlagen (1 von 2) Nach Abschicken einer Trassenanmeldung („Path Request“) durchläuft diese mehrere Status. In der Regel sieht man zunächst „In Bearbeitung“ und wenn die Trassenkonstruktion erfolgreich war, später „VNP-Angebot“ oder „Finales Angebot“ Wenn es nach Abschicken zu einem fachlichen Fehler kam, wird dieser in der Detailansicht des Vorgangs sichtbar der Status ist dann in der Regel „Fehler“ oder „Zurückweisung“. Um die Details einzusehen, muss der Vorgang geöffnet werden (s. Grafik rechts) Diese Fehler konnten nicht bereits in den „einfachen“ Fehlerprüfungen in pathOS selbst erkannt werden, da hier der Prozess in den Fahrplansystemen hinter pathOS notwendig ist Grobe Differenzierung der verschiedenen Fehlerprüfungen: pathOS Webportal Oberfläche: Einfache Feldvalidierungen pathOS Webportal Direkt nach Abschicken: Prüfung der Identifikatoren, Kundennummern Fahrplanysteme nach Abschicken: Insbesondere Prüfung auf „Fahrbarkeit“ und fachlich korrekte Bestellung Wichtig: Ein Vorgang mit dem Status „Fehler“ oder „Zurückweisung“ ist abgebrochen, es wird hier nicht konstruiert und eine Überprüfung der Anmeldung sowie anschließende Neubestellung ist notwendig. Dazu können Sie natürlich die bereits abgeschickte Anmeldung dann als Entwurf einer neuen Vorlage übernehmen. Bitte beachten Sie aber, dass die im ersten Versuch verwendete PathRequestID bereits belegt ist und durch eine neue ersetzt werden muss. TRID/ROID/OTN können erneut herangezogen werden, entsprechend der generellen Regeln für diese. Es ist also immer empfehlenswert, auch nach Abschicken regelmäßig in der Vorgangsübersicht zu prüfen, ob die Trassenanmeldung zurückgewiesen wurde! Fachliche Fehler sind aktuell im Regelfall erst in der Vorgangsübersicht erkennbar 1 2 3 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 196

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Umgang mit Fehlern nach Anmeldung Beispiele (2 von 2) 1 2 3 4 Darstellung, wenn mehr als ein Fehler vorliegt Triebfahrzeug nicht zulässig Bestellte OTN ist für diesen Kunden nicht kontingentiert Fehler in Auswahl der Verkehrstage (im Portal quasi nicht möglich) Zuordnung Kundennummer falsch Es wurde auf eine unbekannte PathID referenziert Grundsätzlich gilt: Wenn Sie eine Fehlermeldung bekommen, mit der Sie nichts anfangen können, weil sie z.B. kryptisch ist, so nehmen Sie bitte den Kontakt zur fachlichen Betriebsführung bzw. unserem Support auf! (www.dbinfrago.com/pathOS oder pathOS@deutschebahn.com gerne mit Screenshot!) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 197

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (1 von 6) 1 2 3 4 Um ein Angebot anzunehmen, muss zunächst der entsprechende Vorgang aus der Vorgangsübersicht im Bereich „Vorgänge“ ausgewählt werden in der Regel liegt dieses im Status „Finales Angebot“ vor In der Übersicht sieht man dann ähnlich zu anderen Vorgängen die wichtigsten Daten des PathRequests gebündelt im Kopfbereich Im mittleren Abschnitt werden alle vorhandenen Angebote gezeigt (in diesem Beispiel starten wir zunächst mit einem Angebot) Wenn ein Angebot markiert wurde, kann dieses wie gewohnt angenommen, beanstandet oder abgelehnt werden Im unteren Bereich sieht man die Übersicht aller vorliegenden Angebote mit entsprechenden Preisen sowie die verwandten Vorgänge zu dieser Trassenanmeldung (also zur PathRequestID bzw. ReferenceTrainID). Zusätzlich können hier die Leistungsbeschreibungen als PDF oder CSV abgerufen werden (Überschrift „Preisliste“) Die Abweichungen zwischen Bestellung und Angebot sind in dieser Übersicht möglich (in der Zeile des jeweiligen Angebots) Verschiedene Detailansichten möglich: Daten der ursprünglichen Trassenanmeldung (per Klick auf z.B. die Laufwegspunkte, die Zeiten oder das Zug-Symbol). Zusätzlich kann man per Klick auf das jeweilige Angebot für alle vorliegenden Angebote die Details sehen Anzeigen eines Angebots aus der Vorgangsübersicht Kopfdaten der ursprünglichen Trassenanmeldung Detailansicht des einzelnen Angebots (die Farbe und Position des Kreises deutet auf die Abweichung zur gewünschten Trasse hin) Details siehe Folgeseiten Preisübersicht der jeweiligen Angebote Ein Klick hier zeigt nochmal die Details der ursprünglichen Anmeldung Anfragesteller (im PR hinterlegte Kontaktinform.) Leistungsbeschreibung (PDF/CSV) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 198

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (2 von 6) 1 2 3 4 Verschiedene Optionen der Anzeige von vorliegenden Angeboten möglich Drei verschiedene Darstellungsformen für die Abweichung: Als Kreis, als Text oder nach geplanter Uhrzeit (Auswahl über den linken Schieberegler mit drei verschiedenen Optionen) Zwei verschiedene Darstellungsformen für die Zeiten: Nach Ankunft oder nach Abfahrt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 199

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (3 von 6) 1 2 3 4 Abweichungen an einzelnen Laufwegspunkten können in der Übersicht angezeigt werden (mit „Mouseover“) Kreis: Darstellung der Abweichung gegenüber Plan Sobald man mit der Maus über den Kreis an einer Betriebsstelle „hovert“, werden die dortigen Details des konstruierten Fahrplans angezeigt (inklusive der lokalen Abweichung) Die obere Zeile zeigt die bestellten Zeiten (PathRequest) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 200

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (4 von 6) 1 2 3 4 Die Status der einzelnen Angebote können ebenfalls eingesehen werden Ursprüngliche Trassenanmeldung Angebote 1 und 2 sind bisher noch nicht beantwortet (weder angenommen noch abgelehnt) Angebot 3 wurde am 5.2. beanstandet Angebot 4 wurde am 6.2. angenommen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 201

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (5 von 6) 1 2 3 4 Preislisten und Leistungsbeschreibungen Preis des jeweiligen Angebots, sortiert nach Status des Angebots (oben: gebucht, unten: offen) Link zur Detailansicht der Leistungsbeschreibungen der einzelnen Angebote (links: PDF, rechts: CSV) Bezeichnung der Angebote (analog zur Übersicht). Per Klick öffnet sich die Detailansicht Reihenfolge der Tabelle ist anpassbar Reihenfolge der Angebote innerhalb der einzelnen Spalten kann angepasst werden allerdings nur für die noch offenen („restlichen“) Angebote DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 202

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (6 von 6) 1 2 3 4 Darstellung von verwandten Vorgängen In diesem Beispiel gab es in der ursprünglichen Anmeldung keine angegebenen verwandten Vorgänge („Reason of Reference“) technisch gesehen sind dies die sogenannten „Related Planned Transport Identifier“ kurz: RPTID) In diesem Beispiel wurde in der ursprünglichen Anmeldung auf einen verwandten Vorgänge („Reason of Reference“) referenziert mit dem Code „1013“ auf den Path „PA 0080 WGU…“ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 203

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Detailansicht Angebot Überblick 1 2 3 4 Anzeige in welchem der n Angebote man sich aktuell befindet Die aus der ursprünglichen Anmeldung bekannten Reiter finden sich auch im Angebot wieder ergänzt um den detaillierten Laufweg aus der Konstruktion (s. rechts) Auch aus dieser Ansicht heraus kann ein Angebot abgelehnt, beanstandet oder angenommen werden Detailansicht des Laufwegs inklusive aller Laufwegspunkte und allen vom Konstrukteur hinzugefügten Betriebsstellen, also insbesondere betrieblichen Halten und Betriebsstellen, die für den eindeutigen Laufweg wichtig sind. Wenn der Laufweg von der ursprünglichen Trassenanmeldung abweicht, so sieht man das hier ebenfalls! DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 204

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Detailansicht Angebot Produktausprägungen 1 2 3 4 Hier werden die bestellten Produktausprägungen aufgeführt, aktuell fehlt hier noch die Angabe des hinterlegten durchführenden EVU Falls der Konstrukteur Bemerkungen erfasst hat, so sind diese auch hier zu finden DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 205

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Detailansicht Angebot Laufweg (& Zugcharakteristik) 1 2 3 4 Analog zur Anmeldemaske gibt es die Unterscheidung in Laufwegspunktangaben (links) und Zugcharakteristik (rechts) Anzeige des tatsächlich konstruierten Laufwegs inklusive aller TrainActivities, Zeiten etc. (auch solchen, die vom Konstrukteur hinzugefügt wurden) Genaue Informationen zur Strecke finden Sie hier Gleisangaben, Geschwindigkeiten, Veröffentlichungen und sonstiges findet man unter „Allgemeine Angaben“ DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 206

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Detailansicht Angebot Detail Laufweg 1 2 3 4 Hier sind ggfs. zusätzliche Informationen/Vorgaben vom Konstrukteur hinterlegt Hier ist erstmals der vollständige Laufweg inklusive Betriebshalten, allen Durchfahrten, sonstigen zusätzlichen Halten etc. sichtbar Gleisangaben Exakte Ankunftszeiten Exakte Abfahrtszeiten Entfernung zur nächsten Betriebsstelle (in m) Halteart, z.B. C, D (analog zum bisherigen Wording in TPN) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 207

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Detailansicht Angebot Identifikatoren 1 2 3 4 Z9999 ZZ99 Übersicht der Identifier für dieses eine Angebot inklusive der zugehörigen PathID, die erst vom EIU übermittelt wird, in diesem Fall von der DB InfraGO mit dem Company Code 0080 Kontaktinformationen des ursprünglichen Bestellenden (außer die Fahrplankonstruktion überschreibt das manuell) Zugnummer entweder von DB InfraGO vergeben oder die bereits im PR vom Besteller genannte (z.B. aus Kontingent) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 208

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Detailansicht Angebot Verkehrszeitraum 1 2 3 4 Detailansicht des Verkehrstagekalenders, für den dieses eine Angebot gilt (ist bei n Angeboten nur ein Teil des ursprünglich angemeldeten Kalenders). In diesem Fall fährt der Zug an 5 einzelnen Tagen Erster und letzter Verkehrstag Fahrplanjahr Änderung der Darstellung des Kalenders (linksbündig, zentriert) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 209

Annahme & Ablehnung eines Angebots. 1:n Logik mehrere Angebote zu einer Anmeldung (1 von 2) 1 2 3 4 Elementarer Bestandteil von TAF/TAP ist die Einführung der 1:n- Logik, d.h. dass bei mehrtägigen Anmeldungen maximal so viele Angebote wie es verschiedene Verkehrstage gibt, zurückgespielt werden können Die Angebote sind nicht als Alternativen zu verstehen, sondern immer zeitlich disjunkt, d.h. sie gelten für verschiedene Verkehrstage bzw. zeiträume und bilden gemeinsam den vollständigen Verkehrszeitraum ab Bei einer eintägigen Trassenanmeldung gibt es im Regelfall auch immer nur exakt ein Angebot Verdeutlichung an einem Praxisbeispiel: Es wird eine Trasse für eine Woche (7 Verkehrstage) mit EINER Trassenanmeldung bestellt. In der bisherigen Logik gibt es dazu genau ein Angebot, was dann für alle Verkehrstage gilt. Passt ein Tag nicht, müsste die ganze Anmeldung abgelehnt werden. Im neuen System kann auf diese eine Anmeldung folgendermaßen reagiert werden: Mo.-Mi.: Angebot genau nach Anmeldung Do.-Fr.: Nicht-konstruierbar kein Angebot Sa.-So.: Angebot mit Abweichung wegen Baustelle am Wochenende (anderer Laufweg, andere Zeiten) Anzeige von mehreren Angeboten gemäß der 1:n-Logik Laufweg mit (bestellten) Halten Je Zeile ein eigenes Angebot in diesem Beispiel gibt es 2 Angebote Wenn man sich den Kalender als „ Tooltip“ anzeigen lässt und über einem Angebot mit der Maus hovert, so sieht man den zugehörigen Kalender (genauso wenn man die Detailansicht öffnet) Wenn man über einem Laufwegspunkt mit der Maus hovert, so sieht man die detaillierten Zeiten und etwaige Abweichungen Details s. Folgeseite DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 210

Annahme & Ablehnung eines Angebots. 1:n Logik mehrere Angebote zu einer Anmeldung (2 von 2) 1 2 3 4 Geöffneter „Kalender Tooltip“ mit Unterschieden je Angebot Abweichung am Laufwegspunkt „Nürnberg Rbf Ausfahrt“ in Angebot 2 haben wir hier +30min Kalender für Path 1 Kalender für Path 2 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 211

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Ablehnen und Ablehnen mit Beanstandung. 1 2 3 4 Angebot auswählen (und das entsprechende Kästchen markieren)1 Aktion auswählen (und den entsprechenden Button klicken) Für jedes Angebot wird individuell angezeigt, welche Aktion wann durchgeführt wurde Mit Klick auf Ablehnung ist das Angebot sofort abgelehnt Mit Klick auf „Ablehnung mit Beanstandung“ muss diese zunächst begründet werden. Erst mit dem nächsten Klick auf „! Beanstanden“ wird abgelehnt 2 3 2a 3 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 212

Annahme & Ablehnung eines Angebots. Annehmen eines Angebots. 1 2 3 4 Angebot auswählen (und das entsprechende Kästchen markieren)1 Aktion auswählen (und den entsprechenden Button klicken) 2 3 Nach Klick auf „Annehmen“ muss zunächst die INB bestätigt werden Für jedes Angebot wird individuell angezeigt, welche Aktion wann durchgeführt wurde 4 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 213

Annahme & Ablehnung eines Angebots. VNP-Angebote im Netzfahrplan. 1 2 3 4 Gemäß geltendem Vorgehen mit dem vorläufigen Netzfahrplan, ist dies leicht abweichend auch in pathOS Zunächst können Vorgänge, die zu den Netzfahrplanphasen gehören in der Vorgangsübersicht an der Leistungsprozessart „NFPL“ oder „NFPL 2“ erkannt und gefiltert werden Es gelten hier natürlich die regulären, gemäß INB veröffentlichten Fristen und Vorgehensweisen Ein VNP-Angebot hat den Status „VNP-Angebot“ sobald es konstruiert ist Ein VNP-Angebot kann nicht angenommen oder abgelehnt werden ausschließlich eine Beanstandung ist möglich und muss wenn nötig, aktiv angestoßen werden Vorliegende VNP-Angebote können sobald das Angebot vorliegt, nicht mehr bearbeitet oder geändert werden in pathOS Darstellung von und Umgang mit Angeboten im VNP Darstellung eines VNP-Angebots (hier liegt genau 1 Angebot vor) es ist nur „Ablehnen mit Beanstandung“ auswählbar. Mit Klick in die Zeile gelangt man auch hier zur Detailansicht Darstellung der Leistungsprozessart „NFPL“ in der Vorgangsübersicht Darstellung eines beanstandeten Angebots entsprechend der INB wird hier ein erneutes Angebot bereitgestellt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 214

Annahme & Ablehnung eines Angebots. ENP-Angebote im Netzfahrplan. 1 2 3 4 Gemäß geltendem Vorgehen mit dem endgültigen Netzfahrplan, ist dies leicht abweichend auch in pathOS Zunächst können Vorgänge, die zu den Netzfahrplanphasen gehören in der Vorgangsübersicht an der Leistungsprozessart „NFPL“ oder „NFPL 2“ erkannt und gefiltert werden Es gelten hier natürlich die regulären, gemäß INB veröffentlichten Fristen und Vorgehensweisen Ein ENP-Angebot hat den Status „Finales Angebot“ sobald es konstruiert ist (also von der Bezeichnung her analog zum GelV) Ein ENP-Angebot kann nur angenommen oder abgelehnt werden eine Beanstandung ist hier nicht mehr möglich. Angenommene ENP-Angebote landen anschließend im Reiter Verträge Wenn der Kunde nicht innerhalb der Fahrplanfristen reagiert ist das Angebot abgelaufen und wird automatisch storniert (Status ist dann abgelaufen) Darstellung von und Umgang mit Angeboten im ENP Darstellung eines ENP-Angebots (hier liegt genau 1 Angebot vor) es ist nur „Ablehnen“ oder „Annehmen“ auswählbar. Mit Klick in die Zeile gelangt man auch hier zur Detailansicht Darstellung mehrerer ENP-Angebote in der Vorgangsübersicht in der Leistungsprozessart erkennbar wozu diese gehören (im Beispiel haben wir schematisch die erste und zweite Netzfahrplanphase angezeigt) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 215

Kapitel 4b: Änderungen und Stornierungen Themenübersicht ▪ Änderung/Abmeldung einer Bestellung VOR Angebotserhalt ▪ Änderung einer Bestellung NACH Vertragsschluss ▪ Allgemeine Hinweise zu (Teil-)Stornierungen ▪ Vollständige Stornierung einer Bestellung ▪ Teilstornierung einer Bestellung ▪ Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 216

Änderung und Stornierung. Änderung/Abmeldung einer Bestellung vor Angebotserhalt (1 von 2) 1 2 3 4 Eine Änderungsbestellung kann nur vor Angebotserhalt durchgeführt werden, wenn der Status in der Vorgangsübersicht „in Bearbeitung“ ist gleiches gilt für das Abmelden einer Trassenanmeldung, auch dies geht nur, solange die Trasse nicht bearbeitet wurde In diesem Fall ist die Änderung auch keine neue Trassenanmeldung, es wird dieselbe PathRequestID verwendet wie bei der ursprünglichen Anmeldung Es ist nicht möglich, die ursprünglich verwendete Kundennummer zu wechseln. Wenn man das machen würde (oben rechts in der Anwendung), dann setzt sich die gesamte Anmeldung zurück Es sind grundsätzlich die Fristen für Anmeldungen zu beachten. Insbesondere im Netzfahrplan sind die Anmeldezeiträume zu beachten, die Änderung kann hier Einfluss auf die Leistungsprozessart nehmen. Im Gelegenheitsfahrplan gilt entsprechend der Eingangszeitpunkt der geänderten Anfrage Es sind die geltenden INB zu beachten wobei bei einer Änderung vor Angebotserhalt fast alle Angaben der ursprünglichen Anmeldung geändert werden können Das Abmelden einer Trassenanmeldung ist nicht gleichbedeutend mit einer Stornierung, in diesem Fall wird einfach die Anfrage „zurückgezogen“ Hinweise zur Änderungsbestellung vor Angebotserhalt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 217

Änderung und Stornierung. Änderung/Abmeldung einer Bestellung vor Angebotserhalt (2 von 2) 1 2 3 4 Um eine Trassenanmeldung VOR Angebotserhalt zu verändern, muss in der Vorgangsübersicht der Status noch auf „In Bearbeitung“ stehen es liegt kein Angebot oder (Konstruktions-)Fehler etc. vor 1 2 In der Vorgangsdetailansicht gelangt man mit Klick auf „Anfrage ändern“ in die reguläre Trassenanmeldungsmaske (analog zu einer neuen Anmeldung) befüllt mit allen Daten der ursprünglichen Anfrage Man kann nun alles in der Anmeldung selbst ändern, was nötig ist. Die Vergabe einer neuen PathRequest ID ist nicht nötig. Mit Klick auf „Anfrage abmelden“ storniert man die komplette Trassenanmeldung. Es öffnet sich das bekannte Fenster (analog zu einer normalen Stornierung) und man hat 10 Sekunden Zeit, um die Stornierung noch abzubrechen. Danach ist sie endgültig. Der Status ist anschließend „Abgemeldet“. Die Anmeldung kann später bei Bedarf als Vorlage für einen neuen Entwurf verwendet werden (falls man sie doch benötigt) 3 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 218

Änderung und Stornierung. Änderung einer Bestellung nach Vertragsschluss (1 von 3) 1 2 3 4 Generell gelten für Änderungen und Stornierungen die in den INB veröffentlichten Regelungen und Richtlinien, die jeweils auch definieren, was eine Änderung und was eine Stornierung ist. Diese sind entsprechend durch die Anwendenden zu beachten Wichtig ist, dass mit der Einführung von TAF/TAP TSI bei einer Änderung eine neue PathRequestID durch den Anmeldenden vergeben werden muss die ursprüngliche PathRequestID ist ja bei der ersten Anmeldung „verbraucht“ worden. Die weiteren Identifikatoren wie ReferenceTrainID und RouteID dürfen wenn fachlich korrekt unverändert bleiben Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer Anmeldung durchaus mehrere Verträge existieren können. Es ist entsprechend zu beachten, welche Verträge geändert werden sollen. Falls es alle betrifft, sind diese alle einzeln zu ändern in der Regel kann man diese an der ReferenceTrainID erkennen (sie sind im Portal auch als zusammengehörend markiert). Jeder Vertrag hat „seine eigenen“ Verkehrstage und eine Änderung an einem Vertrag ist immer nur für die dahinter liegenden Tage möglich Solange bis ein etwaiges neues Angebot angenommen wurde, bleibt der ursprüngliche Vertrag gültig und ist in pathOS auch weiterhin im Reiter Verträge zu finden Trassenanmeldungen können natürlich nur für die noch offenen Verkehrstage geändert werden, im Portal erfolgt dies über den Reiter „Verträge“ in der Vorgangsübersicht Grundsätzlich sind Änderungen von Start und Ziel per Änderungsbestellung möglich. Stornierungen von Teillaufwegen sollen über den Stornierungsprozess abgebildet werden. Die Kundennummer des anmeldenden EVU kann nicht mehr geändert werden, abweichende Durchführende EVU sind hingegen möglich. Auch eine Änderung des Marktsegments/der Verkehrsart ist nicht möglich. Elemente wie Zugcharakteristik, Haltedauern etc. können entsprechend angepasst werden, führen aber analog zur bisherigen Welt eventuell zu einer neuen Konstruktion Zu beachten ist, dass die Kontaktinformationen bei einer Vertragsänderung von der Person genommen werden, die die Änderung auslöst (also grade eingeloggt ist) diese können aber manuell geändert werden, wenn nötig Nach Annahme des neuen Angebots sieht man dann in seinen eigenen Verträgen zum Einen den bisherigen Vertrag (mit den nicht geänderten Verkehrstagen) und zusätzlich einen neuen Vertrag mit den geänderten Verkehrstagen. In der Detailansicht lässt sich unter „Historie“ sehen, was zu diesem Vertrag geschah Hinweise zur Änderungsbestellung nach Angebotsannahme/Vertragsschluss DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 219

Änderung und Stornierung. Änderung einer Bestellung nach Vertragsschluss (2 von 3) 1 2 3 4 Im ersten Schritt muss man den betroffenen Trassenvertrag in der Vorgangsübersicht im Reiter „Verträge“ suchen der Status sollte „Vertrag“ lauten Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer Anmeldung durchaus mehrere Verträge existieren können. Es ist entsprechend zu beachten, welche Verträge geändert werden sollen Zudem müssen im Regelfall noch offene Verkehrstage vorhanden sein Anschließend gelangt man mit einem Klick auf „Vertrag ändern“
in der Detailansicht des Vertrags in das Eingabemenü zur Änderung 1 2 DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 220

Änderung und Stornierung. Änderung einer Bestellung nach Vertragsschluss (3 von 3) 1 2 3 4 Das Eingabemenü zur Änderungsbestellung sieht grundsätzlich aus wie bei einer regulären Neuanmeldung die nicht änderbaren Elemente sind ausgegraut Die 4 Reiter „Verkehrszeitraum“, „Produktausprägungen“, „Laufweg“ und „Identifikatoren“ sind bei Bedarf anzupassen Es müssen zwingend zu ändernde Verkehrstage markiert werden Unter Identifikatoren muss die PRID angepasst werden es reicht in den meisten Fällen ein Hochzählen der Variant (z.B. von 01 auf 02) in der erweiterten Ansicht (Modus) Analog zu einer Neuanmeldung kann auf die Angebotsprüfung verzichtet werden, dann würde man nach erfolgreicher Konstruktion direkt einen Vertrag erhalten Nach Klick auf „Angaben ändern“ hat man noch 10 Sekunden Zeit abzubrechen, danach ist die Änderung abgeschickt. Hinweis: Mit Abbrechen landet man direkt wieder in der Detailansicht des Vertrags ohne Änderung PRID muss geändert werden! DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 221

Änderung und Stornierung. Allgemeine Hinweise zur (Teil-)Stornierung einer Bestellung (1 von 2) 1 2 3 4 Generell gelten für Änderungen und Stornierungen die in den INB veröffentlichten Regelungen und Richtlinien, die jeweils auch definieren, was ist eine Änderung und was ist eine Stornierung. Diese sind entsprechend durch die Anwendenden zu beachten Im Rahmen einer Stornierung werden zwei Fälle differenziert:

  1. Vollständige Stornierung: Hiermit wird ein gesamter Vertrag storniert (gesamter Laufweg, gesamter Verkehrszeitraum)
  2. Teilstornierung: Hier kann entweder ein Teil des Laufwegs an ausgewählten oder allen Verkehrstagen (beginnend von Start oder Ziel) oder der gesamte Laufweg an ausgewählten Verkehrstagen storniert werden Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer Anmeldung durchaus mehrere Verträge existieren können. Es ist entsprechend zu beachten, welche Verträge (teil-) storniert werden sollen. Falls es alle betrifft, sind diese alle einzeln zu stornieren in der Regel kann man diese an der ReferenceTrainID erkennen. Jeder Vertrag hat „seine eigenen“ Verkehrstage und eine Stornierung an einem Vertrag ist nur für die dahinter liegenden Tage möglich Bei einer Stornierung kann ein Grund angegeben werden, hierfür gibt es jeweils ein Freitextfeld „Stornierungsgrund“. In dieses bitte alle relevanten Hinweise und v.a. auch (wenn nötig) abrechnungsrelevante Hinweise ergänzen Allgemeine Hinweise zu Stornierungen und Teilstornierungen von Trassenanmeldungen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 222

Änderung und Stornierung. Allgemeine Hinweise zur (Teil-)Stornierung einer Bestellung (2 von 2) 1 2 3 4 Im ersten Schritt muss man den betroffenen Trassenvertrag in der Vorgangsübersicht im Reiter „Verträge“ suchen der Status sollte „Vertrag“ lauten Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer Anmeldung durchaus mehrere Verträge existieren können. Es ist entsprechend zu beachten, welche Verträge geändert werden sollen Anschließend gelangt man mit einem Klick auf „Vertrag stornieren“ in der Detailansicht des Vertrags in das Eingabemenü zur Teil- und Vollstornierung 1 2 3 Nun hat man die Wahl zwischen Vollstornierung und Teilstornierung (räumlich und/oder zeitlich) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 223

Änderung und Stornierung. Vollständige Stornierung einer Bestellung. 1 2 3 4 10 1 2 3 Hier kann ein Grund angegeben werden, z.B. abrechnungsrelevante Hinweise Mit Klick auf „Abbrechen“ wird die Stornierung sofort abgebrochen (kann aber erneut aufgerufen werden) Mit Klick auf „Stornieren“ gelangt man direkt ins Folgefenster. Hier hat man nochmal 10 Sekunden, um die Stornierung abzubrechen, danach ist sie endgültig Ein vollständig stornierter Vertrag findet sich später im Archiv mit dem Status „Storniert“ wieder Hinweis: Bis die Fahrplankonstruktion bestätigt hat, bleibt der Vertrag noch im Reiter Vertrag DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 224

Änderung und Stornierung. Teilweise Stornierung einer Bestellung (1 von 3) 1 2 3 4 Bei einer teilweisen Stornierung sind zwei Elemente miteinander kombinierbar die räumliche und die zeitliche Stornierung Wenn man den kompletten Laufweg an einzelnen Verkehrstagen stornieren will, so muss man im oberen Teil der Ansicht keine Laufwegspunkte abwählen und im unteren Teil die entsprechenden Tage markieren (diese werden rot angezeigt) Wenn man den Laufweg einschränken möchte, so müssen hingegen im oberen Teil der Ansicht, die Laufwegspunkte abgewählt werden, die nicht mehr Teil der Trasse sein sollen. Man kann entweder den Laufweg am Start oder am Ziel einkürzen nicht beides kombiniert. Anschließend müssen auch hier die entsprechenden Tage markiert werden (diese werden rot angezeigt) Wichtig: 2 Laufwegspunkte müssen bei einer Teilstornierung immer bestehen bleiben Hinweise zur teilweisen Stornierung Änderung der Anzeige des Verkehrstagekalenders zwischen linksbündig und zentriert Hier öffnet sich das Dropdown-Menü mit dem gesamten Laufweg Bei Einkürzung müssen einzelne Laufwegspunkte abgewählt werden Wichtig: Soll der ganze Laufweg storniert werden, dürfen keine Punkte abgewählt werden! Hier wird zunächst der Verkehrszeitraum und die Verkehrstage des Vertrags angezeigt (die genauen Daten werden später noch angezeigt) Nur die blauen können noch storniert werden rot- markierte sind selektiert zur Teilstornierung Die ausgewählten Laufwegspunkte und Tage werden storniert DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 225

Änderung und Stornierung. Teilweise Stornierung einer Bestellung (2 von 3) 1 2 3 4 In diesem Beispiel hatte die ursprüngliche Trasse 147 Laufwegspunkte (zunächst sind standardmäßig alle ausgewählt) Wenn man keinen davon abwählt, bleibt der Laufweg gesamthaft bestehen Nun können beliebig viele Laufwegspunkte vom Start oder Ziel kommend abgewählt werden (nicht mittig): rot markiert und ohne ✓ In der obersten Zeile wird die Anzahl noch verbleibender Laufwegspunkte angezeigt (im Beispiel sind noch 70 übrig) Im Kalender können einzelne Tage oder ganze Zeiträume per Ziehen der Maus oder einzelnen Klicks markiert werden Blau hinterlegte Tage sind im Vertrag noch gültige Verkehrstage die roten wurden zum Teilstornieren markiert Dunkelgraue Tage sind bereits abgegolten Neuer Verkehrszeitraum mit erstem und letztem Verkehrstag nach Stornierung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 226

Änderung und Stornierung. Teilweise Stornierung einer Bestellung (3 von 3) 1 2 3 4 10 1 2 3 Hier kann ein Grund angegeben werden, z.B. abrechnungsrelevante Hinweise Mit Klick auf „Abbrechen“ wird die Stornierung sofort abgebrochen (kann aber erneut aufgerufen werden) Mit Klick auf „Stornieren“ gelangt man direkt ins Folgefenster. Hier hat man nochmal 10 Sekunden, um die Stornierung abzubrechen, danach ist sie endgültig DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 227

Umgang mit netzausgelösten Vorgängen. Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen (1 von 3) 1 2 3 4 Die in den meisten Fällen einem netzausgelösten Vorgang vorgeschalteten Prozessschritte wie Konsultation, Versand FPE, GPE etc. erfolgen nicht in pathOS. Hierfür sind die jeweils vorgesehen IT-Systeme bzw. Kommunikationskanäle zu verwenden (z.B. die KOMBau Link: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/fahren_und_bauen/kombau-11857434) Netzausgelöste Änderungen (NAÄ) und Stornierungen (NAS) werden im Portal gebündelt im Reiter Vorgänge und dann im Bereich „Netzausgelöste Vorgänge“ angezeigt Eine netzausgelöste Änderung muss in pathOS nicht durch den Anwendenden angenommen werden, sondern gilt mit Übermittlung dieser einseitigen Vertragsänderung automatisch als „angenommen“. Im Anschluss werden diese NAÄ dann in den Reiter Verträge verschoben und erst nach Ablauf der Verkehrstage ins Archiv verschoben Bei einer NAÄ haben dann Zugangsberechtigte die Möglichkeit, innerhalb von drei Arbeitstagen, die angepassten Trassen kostenfrei zu stornieren. Auch danach kann natürlich ein Vertrag storniert bzw. teil-storniert werden, allerdings dann nur gemäß den regulären Richtlinien unter Beachtung von Stornierungsfristen und entgelten Netzausgelöste Stornierungen werden entsprechend ebenfalls direkt als „storniert“ unter netzausgelösten Vorgängen angezeigt und im Anschluss in den Reiter „Archiv“ verschoben Unter der Spaltenkonfiguration „Netzausgelöst“ kann man alle netzausgelösten Vorgänge auch später noch wiederfinden. Die schwarze Fahne hebt dies nochmal optisch hervor Hinweise zum Umgang mit netzausgelösten Änderungen und Stornierungen DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 228

Umgang mit netzausgelösten Vorgängen. Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen (2 von 3) 1 2 3 4 Im Reiter Vorgänge lassen sich hier alle netzausgelösten Vorgänge auf einen Blick anzeigen Anschließend werden NAÄ bzw. NAS in die Reiter Verträge oder Archiv verschoben Die Spalte „Netzausgelöst“ kann über das Zahnrad ein- und ausgeblendet werden Die schwarze Flagge kennzeichnet einen netzausgelösten Vorgang Um einen netzausgelösten Vorgang (hier eine NAÄ) anzuzeigen, reicht ein Klick in die jeweilige Zeile. Die Detailansicht finden Sie auf der Folgefolie Status „Vertrag“ entspricht einer netzausgelösten Änderung Status „Storniert“ entspricht einer netzausgelösten Stornierung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 229

Umgang mit netzausgelösten Vorgängen. Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen (3 von 3) 1 2 3 4 Zusätzliche Information aus dem TTT-Dialog vom 09.03.2026 • Ablauf des fachlichen Prozesses • Alle NAÄ gehen ohne Möglichkeit zur expliziten Annahme/Ablehnung in einen Vertragsgeschlossenen Zustand über (0s Annahmefrist). Der restliche Ablauf bleibt wie gehabt. • Alle NAÄ können innerhalb von drei Tagen kostenfrei storniert werden dies gilt bis zum vollständigen Abschluss des Prozesses. Für nachfolgende Vorgänge beginnt der Prozess erneut; der initiale Kanal bestimmt dabei den konkreten Ablauf. • Was heißt das für den Kanalzwang? • Der Fachprozess geht vom Versand der NAÄ bis zum Vertragsschluss. Da eine automatische Annahme vorgenommen wird, ist der Vertragsschluss automatisch ohne Einfluss der Zugangsberechtigten. Wenn der Organization Code des Responsible Applicant im CI konfiguriert ist, sendet pathOS die NAÄ und die nachfolgenden Nachrichten an das CI und stellt den neuen Vertrag im Portal dar. Ob der Kunde auf die Nachrichten im CI mit einer RCM reagiert prüfen wir nicht. • Sofern der Kunde, nachdem wir ihm einen neuen Vertag erzeugt haben, diesen ändern/stornieren will, handelt es sich um einen neuen Prozess. Der Kunde kann daher entscheiden, ob er diesen im pathOS Webportal oder über das CI initiieren möchte, ist danach aber an diesen Kanal gebunden bis erneut ein Vertrag geschlossen ist. DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 230

Umgang mit netzausgelösten Vorgängen. Netzausgelöste Änderungen im Detail (1 von 2) 1 2 3 4 Bekannter Header der ursprünglichen Anmeldung mit den wesentlichen Identifikatoren In der Kopfzeile wird die PathID des ursprünglichen Vertrags angezeigt Zudem wird ganz oben die dahinter liegende ReferenceTrain ID genannt Die gelbe Markierung kennzeichnet, dass alles darunter liegende eine netzausgelöste Änderung ist und die Angebotsdetails, Zeiten, Laufwege etc. darstellt Hier sind alle zugehörigen netzausgelösten Änderungen aufgelistet, bei mehreren Angeboten (kann gemäß der 1:n-Logik auftreten) auch als einzelne „Angebote“ Alle NAÄ werden automatisch angenommen es gibt keine weitere Auswahlmöglichkeit DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 231

Umgang mit netzausgelösten Vorgängen. Netzausgelöste Änderungen im Detail (2 von 2) 1 2 3 4 Über den Button „Kalender Tooltip“ kann der Verkehrstagekalender geöffnet werden dieser zeigt dann pro Angebot die dahinterliegenden Verkehrstage an In diesem Beispiel hat Angebot 2 genau einen Verkehrstag (den 13.09.) Wie aus der Angebotsdetailansicht bekannt, kann die Ansicht der einzelnen Angebote geändert werden die Abweichungen können als Kreise, als Text oder als geplante Uhrzeit angezeigt werden Zudem können die Zeiten zwischen Ankunft und Abfahrt geändert werden Im unteren Teil werden analog zu der Angebotsdetailansicht die Preise der einzelnen Angebote und die zugehörige Leistungsbeschreibung angezeigt DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 232

Umgang mit netzausgelösten Vorgängen. Netzausgelöste Stornierungen im Detail 1 2 3 4 Netzausgelöste Stornierungen landen später im Archiv Über die Spalte „Netzausgelöst“ lassen sich diese aber einfach wiederfinden. Auch hier zeigt die schwarze Flagge diese an Am Status lässt sich analog zur Vorgangsübersicht im Reiter „Vorgänge“ erkennen, ob es eine NAÄ oder eine NAS war/ist: Status „Vertrag“ entspricht einer netzausgelösten Änderung Status „Storniert“ entspricht einer netzausgelösten Stornierung DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 233

Mehr Informationen online. → https://www.dbinfrago.com/pathoshttps://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 234

Glossar DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 235

Glossar BDV Betriebsdatenverteiler. Datenschnittstelle des Betriebs der DB InfraGO AG, die sich gemäß den Spezifikationen eines Common Interface verhält CI (Common Interface) Die Abkürzung für das "Common Interface" , also die technische Schnittstelle, die sowohl für die Datenübertragung im Betrieb als auch in der Trassenanmeldung erforderlich ist. Neben den Schnittstellen existieren allerdings auch Webanwendungen, die eine eigene Schnittstelle ersetzen (z.B. das neue Bestellportal für Trassenanmeldungen) Company Code Eindeutiger Code zur Identifikation eines Unternehmens, welches am Datenaustausch mit TAF/TAP teilnimmt. Zwingende Voraussetzung für alle beteiligten Unternehmen. Beantragung erfolgt derzeit bei der UIC, ab 2026 erfolgt die Beantragung für alle Akteure innerhalb der EU bei der ERA. Für weitere Details s. bereits veröffentlichter Flyer EIU Eisenbahninfrastrukturunternehmen ERA Die ERA ist die European Union Agency of Railways mit dem Mandat: "The EU Agency for Railways is mandated to issue single safety certificates and vehicle (type) authorisations valid in multiple European countries and to ensure an interoperable European Rail Traffic Management System, in the development and implementation of the Single European Railway Area. " (zitiert von der ERA-Homepage). Die ERA ist zudem für den Organisation Code verantwortlich (und grundsätzlich auch für den Company Code) EVU Eisenbahnverkehrsunternehmen GelV Gelegenheitsverkehr IM Die englische Bezeichnung für ein EIU (Eisenbahninfrastrukturunternehmen), also ein "Infrastructure Manager" INB Die Infrastrukturnutzungsbedingungen der DB InfraGO AG - also die Vertragsgrundlage zur Nutzung von Trassen im Schienennetz der DB InfraGO AG - Nachfolger der SNB JSG JSG steht für die "Joint Sector Group" . Die "TAF and TAP TSI RU/IM Joint Sector Group" wurde 2012 als eine freiwillige Organisation gegründet, um die Einführung der TAF TSI zu begleiten. Seit 2014 ist auch die TAP TSI hier aufgenommen. Primär bereitet die JSG Positionen des Sektors für das TAF/TAP Steering Committee vor, koordiniert Change Requests und unterstützt den Einführungsprozess der ERA LeadRU, auch LRU Das federführende EVU einer Verkehrsdienstleistung (Reference Train). In der TAF/TAP ist kein Datenaustausch zwischen diesem EVU und dem EIU vorgesehen, außer es ist in einem Trassenabschnitt gleichzeitig auch ResponsibleRU. Es kann sein, dass ein und dasselbe EVU die Rollen des LeadRU, RA und ResponsibleRU einnimmt NAE Die National Allocation Entity ist eine Rolle, die durch die TAF/TAP TSI definiert ist und innerhalb eines Landes für die eindeutige und einheitliche Vergabe von Location Codes (Primary und Subsidiary Location Codes) verantwortlich ist. Die Location Codes werden von der NAE in einer eindeutigen Liste verwaltet. In Deutschland ist die DB InfraGO AG von den Behörden mit der Durchführung dieser Rolle betraut worden. DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 236

Glossar NCP Die Abkürzung steht für National Contact Point. Der National Contact Point fungiert im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) als nationale Anlaufstelle für den Deutschen Bahnsektor zur Umsetzung von TAF/TAP TSI und ist bei der DB InfraGO AG ansässig. Dabei nimmt er die Interessenvertretung des EU-Mitgliedstaates Deutschland in den europäischen TAF/TAP Gremien wahr. Beschrieben sind die Aufgaben des NCP auch in den EU- Verordnungen zu TAF/TAP TSI. NEP (1/2) Netzfahrplanentwurfsphase ObjectInfo TAF/TAP-Meldung im betrieblichen Datenaustausch, welche Angaben zu TrainActivities enthält. Sie wird vom EVU an das EIU geschickt und beinhaltet aktuelle Informationen zu Anschluss- oder Umlaufverknüpfungen zwischen Zügen. Einführung ist für 09/2023 geplant Operations Der Bereich von TAF/TAP , der sich primär mit dem laufenden Betrieb beschäftigt. Die Bereiche "Operations" und "Planning" sind die beiden fachlichen Säulen von TAF/TAP OTN Operational Train Number (betriebliche Zugnummer). Entspricht in ihrer Funktion auf dem Gebiet der DB InfraGO der heutigen Zugnummer. Path Trasse. Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Also die Kapazität, der "Slot" , auf dem der Zug fährt. Wird durch eine PathID identifiziert PDM bzw. Path Details Abkürzung für die Path Details Message, eine Pflichtnachricht in der Trassenanmeldung und eine ebenfalls im Betrieb genutzte Nachricht. Diese Nachricht wird vom EIU an die EVU geschickt Planning Der Bereich von TAF/TAP , der sich primär mit Trassenanmeldungen und dem Fahrplan beschäftigt. Die Bereiche "Operations" und "Planning" sind die beiden fachlichen Säulen von TAF/TAP PLC Diese Abkürzung steht für Primary Location Code. Mit dem Primary Location Code werden Betriebsstellen eindeutig und in einem einheitlichen, standardisierten europäischen Format codiert. Somit identifiziert ein Primary Location Code eine Örtlichkeit auf dem Schienennetzwerk. Primary Location Codes werden zukünftig bei jeder Art von TAF/TAP-Kommunikation verwendet. Daneben wird es auch weiterhin die Ril100 Codes geben (z.B. im Trassenbestellsystem). Primary Location Eine Primary Location ist ein Ort innerhalb des Schienennetzes, an dem eine Zugfahrt beginnt, endet, anhält, durchfährt oder die Strecke wechselt. Dieser Ort muss von einem Infrastrukturbetreiber, der durch einen Company Code identifiziert wird, verwaltet werden. Beispiele für Primary Locations sind Bahnhöfe, Haltepunkte oder Grenzpunkte.
PRM bzw. Path Request Abkürzung für die Path Request Message, eine Pflichtnachricht in der Trassenanmeldung, mit der ein Path erstmalig bestellt wird. Diese Nachricht wird vom EVU an das EIU geschickt RA Die Abkürzung für den "Responsible Applicant" , das vertragsbindende Unternehmen. Es kann sein, dass ein und dasselbe EVU die Rollen des LeadRU, RA und ResponsibleRU einnimmt. ReferenceTrain Familie von Zügen (Trains) bzw. Zugfamilie. Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Darunter werden verschiedene zueinander gehörige Züge (Trains) zusammengefasst. Dies können z.B. Züge mit abweichenden Zugläufen werktags und am Wochenende sein. Wird durch eine ReferenceTrainID identifiziert ResponsibleIM Das für die Bereitstellung einer Trasse (Path) und die betriebliche Durchführung der Zugfahrt auf Infrastrukturseite verantwortliche EIU. Analog zum ResponsibleRU. DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 237

Glossar ResponsibleRU, auch RRU Das für die Durchführung einer Zugfahrt verantwortliche EVU, also der "Eigner der Trasse" . Dieses EVU ist gemäß TAF/TAP der Partner für den Datenaustausch mit dem EIU in der Betriebsphase. Dies behält auch seine Gültigkeit, falls das ResponsibleRU einen Subunternehmer mit der Durchführung der Zugfahrt beauftragt. Es kann sein, dass ein und dasselbe EVU die Rollen des LeadRU, RA und ResponsibleRU einnimmt. RNE RNE ist die Rail Net Europe, ein europäischer Verband der Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Sie ist einer der Hauptakteure bei der Umsetzung von TAF/TAP TSI. Die RNE gibt es seit 2004 und hat zum übergreifenden Ziel die Herausforderungen des europäischen Eisenbahnsektors anzugehen und zu vereinfachen. Die RNE versucht, die europäische Vernetzung seiner Mitglieder zu unterstützen und z.B. auch bei rechtlichen Fragestellungen innerhalb der EU zu vermitteln. Mit Stand 2022 hat die RNE 38 Vollmitglieder aus über 30 Ländern. Route Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Beinhaltet den groben Zuglauf (Start, Ziel, Grenzübergänge sowie Informationen zu Tageswechseln) durch Europa. Wird durch eine RouteID identifiziert RU Die englische Bezeichnung für ein EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen), also ein "Railway Undertaking" SGV Schienengüterverkehr SLC Ein Subsidiary Location Code identifiziert eindeutig eine Subsidiary Location innerhalb einer bestehenden Primary Location. M it dem SLC werden Subsidiary Locations in einem einheitlichen, standardisierten europäischen Format codiert. Mit Hilfe der Subsidiary Location Codes kann ein Nachrichtenaustausch zwischen Unternehmen stattfinden, die in einer geschäftlichen Beziehung stehen. SPFV Schienenpersonenfernverkehr SPNV Schienenpersonennahverkehr SST Schnittstelle (in der Regel ist damit das CI, also das Common Interface, gemeint) Subsidiary Location Eine Subsidiary Location ist immer mit einer Primary Location verknüpft und beschreibt Teile, Attribute von Primary Locations oder die Verwendung von Primary Locations näher. Es kann sich auch um einen nicht-schienengebundenen oder schienengebundenen Punkt handeln, der nicht von einem Infrastrukturbetreiber (IM) betrieben wird. Beispiele für Subsidiary Locations sind Gleise, Tankanlagen oder Ladepunkte. TAF TSI Telematics Applications for Freight Services - Technical Specification for Interoperability (Telematische Anwendungen für den Güterverkehr - Technische Spezifikation für Interoperabilität) TAP TSI Telematics Applications for Passenger Services - Technical Specification for Interoperability (Telematische Anwendungen für den Personenverkehr - Technische Spezifikation für Interoperabilität) DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 238

Glossar TCM/PTCM Train Composition Message (Güterverkehr) bzw. Passenger Train Composition Message (Personenverkehr): Die beiden künftig verbindlichen Nachrichtentypen von TAF/TAP im Betrieb werden vom EVU an das EIU gesendet. Sie geben Auskunft über die aktuellen Zuginhaltsdaten (Länge, Gewicht, Angaben zu Bremsen, etc.) und sind nicht gleichzusetzen mit der heutigen Wagenliste. Einführung erfolgt vsl. in 09/2023, eine Verpflichtung zu Abgabe in NBN ist grundsätzlich geplant - genauere Termine hierzu werden separat kommuniziert, sobald bekannt. TPN Trassen Portal Netz, also das bisherige System zur Trassenanmeldung bei der DB InfraGO. Dieses wird mit Einführung von TAF/TAP durch das neue Bestellsystem ersetzt. Aus heutiger Sicht bleibt TPN bis einschließlich Fahrplanjahr 2025 führend, ab Fahrplanjahr 2026 gilt das neue Syste m Train Zug. Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Beinhaltet Informationen zum Zug und dessen Eigenschaften. Wird durch eine TrainID identifiziert. Train Activity Ein Feld innerhalb einiger Nachrichten, u.a. in der Trassenanmeldung für den Fahrplan oder der Information zu Abhängigkeiten zwischen Zügen im Betrieb. Hiermit wird die Zugaktivität an einem bestimmten Laufwegspunkt beschrieben. Dies sind z.B. gebräuchliche Aktivitäten wie der Verkehrshalt, Anschluss- /Umlaufinformationen oder das Zusammenführen von Zügen oder weniger oft genutzte wie Lokführererholungshalt, Fotohalt etc. UIC Die International Union of Railways mit der Mission: "Promote rail transport globally with the objective of responding effectively to current and future challenges relating to mobility and sustainable development; Develop and facilitate all forms of international cooperation among members and promote sharing of best practice" (Auszug zitiert von der UIC-Homepage). Die UIC vergibt u.a. die Company Codes UIC-Telegramme Bestehendes international standardisiertes Datenaustauschformat im Betrieb. Einige Telegramme sind analog zu den entsprechenden TAF/TAP-Meldungen (z.B. Zugstandort, Prognose). Gegenüber den TAF/TAP-Meldungen decken die UIC-Telegramme jedoch weniger Geschäftsfälle ab und bieten weniger Umfang xsd XML Schema Definition: Das Dateiformat, in dem z.B. die RNE ihre Schnittstellenbeschreibungen veröffentlicht Zugnummer Die heute im Betrieb verwandte Zugnummer, mit der auch Passagiere im Aushangfahrplan ihren Zug erkennen können DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 239