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domain: "pathos" tool: "pathos" scope: "intern" tags: ["domain:pathos", "tool:pathos", "scope:intern", "pathos"] owners: ["einfachbahn@deutschebahn.com"] component_type: "page" source: "confluence" source_version: "19" url: "https://arija-confluence.jaas.service.deutschebahn.com/pages/515025953" last_updated: "2026-06-26" review_status: "approved" review_notes: "redigiert: [A-Za-z0-9._%+-]+@[A-Za-z0-9.-]+.[A-Za-z]{2,}" content_hash: "cf72b005f1af81f4" contact: "einfachbahn@deutschebahn.com" meta_fingerprint: "6e059c8d8e5c1a8a"
Auszug der Redeskripte aus den Simpleshow Videos (damit die zukünftige Chatbot-Ki diese als Datenbasis nutzen kann):
| Video Titel | Video Redeskript |
|---|
3a - Navigation im Portal
| Sind Sie im Portal angemeldet sehen Sie zunächst die Startseite mit wichtigen System-Meldungen und den verschiedenen Kontaktmöglichkeiten zum Service. Mit einem Klick auf Anmeldung wechseln Sie zu einer neuen Trassenanmeldung.Im Reiter Anmeldung können Sie, eine Trassenanmeldung vornehmen. Diese kann auf unterschiedlichen Wegen gestartet werden. Mit einem Klick auf die Produktausprägung, den Laufweg, den Identifikatoren, oder dem Verkehrszeitraum.Mit Klick auf den Reiter "Vorgänge" landen Sie direkt in der Vorgangsübersicht. Zunächst sehen Sie im Bereich Vorgänge die aktiven Bestellungen und Netzausgelöste Vorgänge. Ebenso können Sie auch von hieraus einen neue Trassenanmeldung starten.Im Bereich "Entwürfe" sehen Sie alle aktuell abgespeicherten Entwürfe und Sie können diese jederzeit ändern, sowie als Vorlage benutzen um eine neue Trassenanmeldung mit vorgegebenen Einstellungen zu erstellen. Hier finden Sie später auch aus TPN importierte Daten.Im Reiter "Verträge" sehen Sie alle aktuell gültigen Verträge zu ihren Trassenanmeldungen.Wenn Sie einen der Verträge auswählen, kommen Sie direkt in die Übersicht des jeweiligen Vorgangs.Im "Archiv" sehen Sie Vorgänge nach Ablauf des letzten Verkehrstags und stornierte Vorgänge.Sie können in der Vorgangsübersicht auch rechts auf die drei Symbole klicken. Dadurch können sie die aktuell angezeigten Vorgänge herunterladen, die Übersicht nach bestimmten Werten filtern oder die Ansicht anpassen.Die Icons im oberen rechten Bildschirmrand zeigen Ihnen wichtige Systemmeldungen und Updates zu Ihren Vorgängen an. Darüber können Sie sich auch ausloggen.Sie können auch jederzeit, in der Anmeldemaske, die [ALT] Taste drücken um die Tastatursteuerung zu aktivieren. Damit können Sie dann noch schneller zwischen einzelnen Feldern oder Reitern hin und her navigieren.
3b - Eingabemaske zu einer Trassenanmeldung
| Sind Sie im Portal angemeldet so können Sie mit einem Klick auf Anmeldung in den Bereich für eine neue Trassenanmeldung wechselnIm Reiter Anmeldung können Sie eine Trassenanmeldung vornehmen. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen gestartet werden. Aus einem Entwurf, aus der Vorgangsübersicht oder aus der Navigation, wie hier gezeigtMit einem Klick auf das Feld Produktausprägung gelangen Sie in das Eingabefenster einer Trassenanmeldung. Wir empfehlen das Eingabefenster von links nach rechts durchzuarbeiten.Wenn Sie auf Laufweg klicken, kommen Sie zur Eingabemaske für den Laufweg. Hier können Sie alle Laufwegs-Punkt-spezifischen Angaben tätigen, sowie die Zugcharakteristik, aufgeteilt in Zuglok, Wagenzug und Gesamtzug eingebenMit einem Klick in das obere Feld "Identifikatoren" in der Anmeldemaske für die TAF TAP Identifikatoren. Hier können Sie Ihre Kundennummer auswählen, für die Sie einen Zug anmelden wollen. Die Vorgangs-Bezeichnung ist Frei wählbar und nicht Teil der TAF TAP Identifikatoren. Der Core ist Kernelement der verschiedenen TAF TAP Identifikatoren und immer 12stellig. Im minimierten Modus wird dieser automatisch für alle ID's übernommen. Wenn Sie diese einzeln vergeben wollen, wählen Sie bitte den "erweiterten Modus".Das Eingabefenster für den Verkehrszeitraum erreichen Sie indem Sie oben rechts auf den Kalender klicken. Hier können Sie jetzt alle Verkehrstage festlegen an denen Sie fahren wollen. Sei es nur an einem einzelnen Tag oder für das nächste halbe Jahr immer Montags & Mittwochs. Alles ist via Eingabe des Zeitraums oder Klick auf vereinzelte Wochen/Kalendertage möglich.Alle diese Popups erreichen Sie übrigens nicht nur indem Sie in eines dieser erwähnten Kästchen Klicken. Sie können auch jederzeit im Fenster zwischen den Reitern durchwechseln. Durch die Wahl des Produktes werden mitunter auch Felder ausgegraut, die für dieses Produkt nicht relevant sind. Wichtig: Sie müssen "OK" klicken damit eingegebene Daten gespeichert werden.Sind alle Angaben getätigt kann man mit einem Klick auf das Symbol unten rechts (neben dem Absende-Button), die Checkliste öffnen und prüfen ob noch Pflichtangeben fehlen. Ist die Checkliste grün sind alle Angaben ausgefüllt und Ihr Trassenangebot kann abgesendet werden. Sie können vor dem Absenden auch noch den Haken für "Verzicht auf Angebotsprüfung" auswählen, falls Sie z.B. kurzfristig im ad-hoc Verkehr bestellen und die Angebote automatisch annehmen möchten ohne sie nochmal zu prüfen
3c - Kontaktmöglichkeiten und Hilfe im Portal
| Sie befinden sich im Portal und wissen an einem Punkt nicht wie Sie ein Feld befüllen oder was mit einem der neuen TAF/TAP Identifikatoren gemeint ist? Dann klicken Sie einfach oben rechts auf das (i) und es öffnet sich der Hilfe-Modus. Hier können Sie nun auf jedes dieser blau umrandeten Kästchen klicken um sich eine Erklärung zum jeweiligen Feld anzuschauen.Falls Sie grundsätzlich Hilfe benötigen so empfehlen wir Ihnen unsere Webseite (www.dbinfrago.com/pathos). Hier Finden Sie ganz viele Themen rund um das neue Bestellsystem. Sie ist ebenfalls unsere zentrale Schulungsplattform, wo Sie zukünftig alle unsere Unterlagen wie das Handbuch, WBT und Lernvideos wie dieses hier finden werden, sowie die Möglichkeit haben sich für Schulungen anzumelden.Selbiges gilt natürlich auch für alle Themen rund um TAF/TAP TSI. Den Link dazu sehen Sie oben. Dieser wird aber auch auf unserer Webseite und auf der Bestellsystem Startseite verlinkt sein.Zusätzlich können Sie uns über über viele weitere Kontaktmöglichkeiten erreichen. Am einfachsten ist es uns eine kurze Mail an: "[REDACTED]" zu schreiben. Es wird zudem ein Kontaktformular auf der Webseite geben und es ist eine Hotline geplant um uns telefonisch zu erreichen. Portal-Fehler melden Sie uns am besten schriftlich über das Formular oder per E-Mail. Wir freuen uns auch jederzeit über Feedback oder Anregungen.Alle Fragen rund um Login und Authentifizierung richten Sie bitte direkt an den Support der Einfachbahn (einfachbahn@deutschebahn.com). Die Userverwaltung erfolgt im NetzCockpit. Fragen an das heutige System (TPN) richten Sie bitte an: (Trassenportal@deutschebahn.com)
3d - Die Vorgangsübersicht
| Im Reiter Vorgänge finden Sie im Bereich Vorgänge alle aktiven Trassenanmeldungen. Hier haben Sie neben den anderen Bereichen (Entwürfe, Verträge & Archiv) viele Möglichkeiten der Darstellung und hilfreiche Funktionen. Z.B: Können Sie am rechten Rand auf die Wolke mit Pfeil nach unten klicken um alle derzeit angezeigten Vorgänge als übersichtliche Liste im CSV Format zu exportieren und herunterzuladen.Auf dem Zahnrad daneben können Sie generell einstellen Welche Felder in der Liste für Sie relevant sind und Sie mit einem Klick hinzufügen oder abwählen. Ebenfalls kann mittels Drag & Drop die Reihenfolge der angezeigten Felder verändert werden.Mit der Lupe kann man später mittels Suchwort nach einem bestimmten Vorgang suchen. Es werden dann alle Vorgänge angezeigt die das entsprechende Suchwort enthalten.Anstelle der Suche können Sie aber auch einen Filter definieren, der nach bestimmten Kriterien sortiert und genau ihre relevanten Vorgänge anzeigt. In diesem Beispiel zeigt die Suche Vorgänge an, die als "Ziel" - "Gera" enthalten. Es können aber auch mehrere andere Filter gleichzeitig aktiviert sein.Weitere Details zu einem Vorgang sehen Sie auch, wenn Sie rechts auf den Pfeil klicken.Wenn Sie auf einen der Vorgänge klicken öffnet sich die Übersicht des Vorgangs. Diese Ansicht sieht anders aus, je nach Status in dem sich der Vorgang befindet. Hier Können Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vorgang sehen. Im oberen Abschnitt befinden sich dabei Ihre allgemeinen Angaben wie die TAF/TAP Identifikatoren, Ihre persönliche Angaben, der Laufweg, Produktausprägungen, Zugcharakteristik bis hin zu Ihren Verkehrszeitraum. Um das Angebot zu prüfen, klicken Sie auf einen der Kreise des Angebots. Es öffnet sich die Detail-Ansicht des jeweiligen Angebots, inklusive des vollständigen Laufwegs.Im unteren Bereich sehen Sie Ihre Angebote. Mit einem Klick auf das Kästchen eines der Angebote (in diesem Fall nur 1). Können Sie dieses auswählen und es entweder Ablehnen, Beanstanden oder Annehmen. Darunter finden Sie noch die zugehörige Preisliste sowie auch vorhandene verwandte Vorgänge. Sie können sich außerdem Ihren Vorgang ausdrucken.
3e - Arbeiten mit Entwürfen
| Sie starten im Reiter Vorgänge. Sie haben nun verschiedene Möglichkeiten eine neue Anmeldung aus einer Vorlage zu startenUm einen bestehenden Entwurf fortzusetzen, klicken Sie oben links auf den Bereich Entwürfe und wählen einen Vorgang aus. Es öffnet sich die Übersicht des Vorgangs. Wählen Sie anschließend "diesen Entwurf fortzusetzen" aus. Dies überschreibt den aktuell ausgewählten Entwurf.Sie können aber auch einfach auf den blau umrandeten Stift auf der Linken Seite der Vorgangsübersicht klicken.Grundsätzlich kann jeder Vorgang als Vorlage für einen neuen Entwurf genutzt werden. Dies gilt für die Bereiche Diese Funktion erstellt dann jeweils einen neuen Entwurf.Haben Sie sich für das Fortsetzen eines bestehenden Entwurfs entschieden, so werden alle nicht KNR spezifischen Daten übernommen und der Vorgang weiter bearbeitet. Wenn man einen Entwurf fortsetzt verschwindet dieser hinterher aus den Entwürfen. Falls Sie einen Vorgang als Vorlage für einen neuen Entwurf genommen haben dann müssen die Identifikatoren und der Verkehrszeitraum ergänzt werden. Diese werden nicht automatisch übernommen. Hinweis: Jeder "Path-Request" benötigt einen eindeutigen Namen und die übrigen Identifikatoren müssen gemäß T/T Logik vergeben werden.Haben Sie alle Angaben ergänzt wechselt die Checkliste wieder ins grüne und der neue Vorgang kann binnen weniger Klicks erstellt und abgesendet werden.Um eine Vorlage bereits bei der Anmeldung als Entwurf abzuspeichern müssen Sie nur in den Reiter "Identifikatoren" aufrufen und dem Vorgang eine Vorgangs-Bezeichnung geben. Anschließend können sie über das Feld, unten links, den Vorgang "Als Entwurf speichern". Alle bis hierhin eingegebenen Daten werden dabei übernommen.Anschließend taucht der neue Vorgang im Bereich "Entwürfe" auf und kann fortan als Vorlage genutzt werden. Inzwischen sind auch Ihre Altverträge aus TPN importiert wurden. Diese finden Sie ebenfalls in diesem Reiter. Die TPN-Importe haben als Requestbezeichnung eine Kombination ausStart/Ziel/OTN des importieren TPN-Vertrags. Der Großteil (97%) aller Verträge wurde importiert. Lediglich diese wo die Datenstruktur nicht passte, weil z.B: sich die Stammdaten seitdem verändert haben, oder das Datenformat (BZA) nicht passte, wurden nicht übernommen. Bitte überprüfen Sie Ihre E. Sollten Sie bei sich keinerlei importierte TPN Entwürfe entdecken, so kommen Sie gern auf uns zu. Wir benötigen zur Analyse dann unbedingt Ihre Kundennummer.
3f - Arbeiten mit Angeboten
| Sie haben eine Trassenanmeldung abgesendet und wollen nun das Angebot prüfen. Gehen Sie dazu in der Navigation in den Bereich Vorgänge und wählen Ihr entsprechendes Angebot aus. (Vorgang im Status Finales-Angebot)In der Übersicht des Vorgangs sehen Sie nun das bereits Angebote Vorliegen. In Pathos gibt es gemäß TAF TAP TSI eine 1 zu N Logik. 1:n bedeutet, dass zu einer Trassenanmeldung "n" Angebote eingehen können, aber maximal eins pro Verkehrstag. Die Angebote bilden in Summe Ihren ganzen gewünschten Verkehrszeitraum. Verschiedene Angebote kommen nur, wenn es konstruktionsmäßige Differenzen zwischen den Verkehrstagen gibt (z.B. beim Laufweg, Zug, Zeit). In diesem Beispiel haben Sie 2 Angebote für Ihre angefragte Trasse erhalten. Um ein Angebot zu prüfen können Sie auf einen der Kreise klicken um sich dieses anzuzeigen. Angenommen das erste Angebot ist fehlerhaft und Sie wollen es Beanstanden, Dann markieren Sie erst das entsprechende Angebot und wählen Beanstanden. Sie können dies begründen. Wenn Sie eins ablehnen, fahren Sie an dem abgelehnten Verkehrszeitraum nicht.Das Sie ein Angebot abgelehnt bzw. beanstandet haben wird sofort in der Vorgangsübersicht sichtbar. Ein einmal abgelehntes Angebot kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Bedeutet Sie müssen notfalls eine neue Trassenanmeldung vornehmen.Wenn ein überarbeitetes Angebot vorliegt sehen Sie dieses zusätzlich zu dem beanstandeten. Auch dieses können Sie wieder annehmen/ablehnen oder beanstanden. In diesem Beispiel passt es Ihnen und Sie nehmen es nun an.Damit haben Sie jetzt ein beanstandetes und ein angenommenes Angebot in Ihrer Übersicht des Vorgangs.Für den Fall, dass Sie mehrere Angebote angenommen haben werden Ihnen alle in der Übersicht angezeigt und Sie haben einen Überblick über alle angenommen Angebote, sowie deren Kosten und verlinkte Vorgänge.
4a - Grundlagen der Trainactivity
| Die Trainactivity beschreibt generell Laufwegspunkt spezifische Angaben zur Zugbehandlung und ist gemäß TAF TAP Bestandteil von Trassenanmeldungen und Trasse. Alle erforderlichen Informationen und eine Übersicht aller möglichen Trainactivities findet man in der Anlage 1 der Schnittstellen-Dokumentation, welche in regelmäßigen Abständen auf der DBInfraGO Seite veröffentlicht wird.Nachdem Sie Ihren Laufweg angegeben haben wählen Sie den Laufwegspunkt aus für den Sie eine Trainactivity hinterlegen wollen. In der Regel muss zunächst ein Kunden/Bedarfshalt ausgewählt werden. Einzelne Trainactivities können auch an einer Durchfahrt hinterlegt werden. Letztere Funktion ist aber noch in der Entwicklung. Mit einem Klick in das Feld für die Trainactivity öffnet sich ein Dropdown-Menü mit allen auswählbaren Optionen. Alternativ können Sie eine Trainactivity auch namentlich suchen, oder falls bekannt den entsprechenden Code eingeben.Für den Fall, dass Sie an einem Laufwegspunkt mehrere Trainactivities angeben wollen oder gar müssen, können Sie dies mit einem Klick auf das "Plus" bewerkstelligen. Mit einem Klick auf den Papierkorb daneben, können Sie nicht mehr benötigte Trainactivities wieder entfernen.Beispielsweise können Sie mit der 0023 einen Triebfahrzeugführerwechsel hinterlegen oder mit der 0025 einen Personalwechsel. In beiden Fällen sind keine zusätzlichen Angaben erforderlich, jedoch ist die Mindesthaltedauer entsprechend anzugeben. Bei einem Richtungswechsel, wenn der Zug also "Kopf macht", dann erhöht sich in der Regel die vorgeschriebene Mindesthaltedauer. Bei internationalen Trassenanmeldungen ist es an einigen Grenzen, genau wie heute verpflichtend, die relevanten Trainactivities anzugeben (vgl. Ril 302)Für einen gewünschten Richtungswechsel müssen Sie einen der drei Codes auswählen. 0005, 0006 oder 0007. Zusätzliche Informationen oder Begründungen für einen Konstrukteure können Sie in ein Freitextfeld schreiben.Darüber hinaus gibts noch die Trainactivity 0027, für sonstige Haltegründe, die in keiner anderen Trainactivity abgebildet sind. Bei diesem Beispiel "MUSS" man das Textfeld befüllen. Weitere, komplexere Anwendungen der Trainactivity werden in separaten Videos erklärt (z.B: Zusammenführen und Trennen von Zugteilen, Umläufe und Anschlussbeziehungen oder Triebfahrzeugwechsel).
4b1 - Angaben zur Zugcharakteristik
| Nachdem Sie in der Eingabemaske den Laufweg angelegt haben können Sie ebenfalls im Reiter Laufweg die Zugcharakteristik angeben. Angaben zur Zugcharakteristik sind Laufwegs-Abschnitts-spezifisch und müssen zunächst am 1. Laufwegspunkt des DB-Plannetzes angegeben werden. Sie vererben sich auf alle weiteren Laufwegspunkte, solange sie nicht an einem späteren Laufwegspunkt geändert werden. Der Laufwegspunkt den Sie aktuell bearbeiten ist grau hervorgehoben und in der oberen Zeile sichtbar. Am letzten Laufwegspunkt und außerhalb des DB-Plannetztes kann keine Zugcharakteristik angegeben werdenIn TAF TAP TSI wird zwischen Zuglok, Wagenzug und Gesamtzug differenziert. Alle zugehörigen Daten müssen im weißen Kästchen darunter befüllt werden. z.B: wählen Sie im Suchfeld Zuglok Ihr Triebfahrzeug aus, Sobald Sie 2 Zeichen eingegeben haben werden Ihnen Baureihen im Dropdown vorgeschlagen. Die Stammdaten werden dann automatisch befüllt, können aber überschrieben werden. Über das "+" können Sie weitere Zugloks z.B: für Mehrfach-Trakt. ergänzen. Die Darstellung des Zuges passt sich an die Rolle des Triebfahrzeug an. (max 6)Der Wagenzug ist standartmäßig deaktiviert und muss über den Schieberegler manuell aktiviert werden. Gewicht und Länge sind manuell anzugeben für den gesamten Wagenzug als eine Einheit. Die KV-Profile können zusätzlich hinterlegt werden. Abhängig von der gewählten Verkehrsart sind unterschiedliche Eingabefelder vorhanden. z.B: ist im Güterverkehr zusätzlich die Zughakenfestigkeit auswählbar.Die wesentlichen Konstruktionsrelevanten Angaben zur Fahreigenschaft werden beim Gesamtzug eingegeben. Gewicht und Länge berechnen sich automatisch aus Zuglok + Wagenzug. PZB ist noch als Zugsicherungssystem vorbelegt, da Netzzugangsrelevant. Änderungen im Laufwegspunkt - Symbol. Im Feld Zuggattung müssen aktuell Nummern (Leerzeichen erlaubt) z.B: 70 7 eingegeben werden. abhängig von der gewählten Verkehrsart kann ein Leerreisezug. bzw.- eine Triebfahrzeug-Fahrt ausgewählt werden. Das System erkennt bei deaktivierten Wagenzug eine Triebfahrzeug-Fahrt automatisch. All jene Angaben sind vom Anmeldenden eigenverantwortlich anzugeben. Ebula ist dort ebenfalls auswählbar.Nachdem die Haupt Zugcharakteristik vollständig angegeben ist, können im unteren Bereich noch sonstige Angaben, z.B: Beförderungsbesonderheiten inklusive BZA ergänzt werden. Ausschließlich im Güterverkehr ist zusätzlich Gefahrgutganzzug auswählbar.Im unteren Bereich kann eine Alternative Zugcharakteristik angegeben werden, ebenfalls mit der Logik Gesamtzug/Zuglok/Wagenzug. Analog zu heute max. eine Zugcharakteristik. Diese kann auch gelöscht werden.Wenn sich ab einem späteren Laufwegspunkt die Zugcharakteristik ändert, tragen Sie diese am entsprechenden Laufwegspunkt ein. Diese Zugcharakteristik gilt dann für alle nachfolgenden Laufwegspunkt. In den meisten Fällen ist zudem die jeweilige Trainactivityam Laufwegspunkt zu nennen. Z.B: 0012 für einen Triebfahrzeugwechsel.
4b2 - Besonderheiten von Lokzügen
| Wenn in Ihrem Güterzug mehrere Zuglogs fahren, so sind diese in der jeweiligen Zugcharakteristika einzeln anzugeben. Mit klick auf das "+", können bis zu 6 Zugloks angegeben werden. Durch das jeweilige "-" wieder entfernt werden. Das Portal prüft nicht, ob die Zuglok koppelbar sind, darauf müssen Sie als Besteller achten. Die jeweilige Rolle im Güterzug wird durch Rolle des Triebfahrzeugs ausgewählt z.B: Zuglok, Mittelzug oder Wendezug.Für eine einfache Doppeltraktion muss die entsprechende Baureihe 2x ausgewählt werden. Hierbei ist zu beachten, dass einige Doppeltraktionen in den Stammdaten eine eigene Baureihe besitzen. In diesen Fall muss die Doppeltraktions-Baureihe gewählt werden. Generell können bis zu 6 Triebfahrzeuge angegeben werden, allerdings sind die fachlichen Regeln zu beachten.Schlepploks werden grundsätzlich nicht anders angegeben als heute. Generell gilt: Bis zwei geschleppter Loks gilt die Fahrt als Triebfahrzeug-Fahrt. Es ist dabei nur eine Lok aktiv und auch nur diese wird als Zuglok angegeben. Ab der 3. geschleppten Lok müssen ALLE geschleppten Loks als Wagenzug angegeben werden. Screenshot 1 = Zuglok ohne Wagenzug, Screenshot 2 Zuglok mit 60m Wagenzug oder nur Illustrationen statt Screenshots (Loks mit Haken).Sollten Sie eine ungekuppelte Schiebelok anmelden wollen, dann ist diese am entsprechenden Laufwegspunkt in der Zugcharakteristik als "ungekuppelte Schiebelok" zu ergänzen bzw. entfernen. Zusätzlich muss am jeweiligen Laufwegspunkt die Trainactivity (0010+0011) gesetzt werden.
4b3 - Hybrid und Dampffahrzeuge
| Herzlich Willkommen im neuen Trassen-Bestellsystem pathOS, der DB InfraGO. In kurzen Videos erklären wir anschaulich die wesentlichen Funktionen. Heute: "Hybrid- und Dampffahrzeuge".Sie befinden sich in der Anmeldemaske und haben Ihren Reisezug ausgewählt. Im Anschluss wechseln sie auf den Laufweg und geben Ihre Laufwegspunkte ein.Um ein Hybrid fähiges Triebfahrzeug fahren zu können muss lediglich die korrekte Baureihe ausgewählt werden. Wenn diese im Dampfbetrieb fahren soll, so muss unten rechts der Schieberegler auf Dampf eingestellt werden.Bei Dampffahrzeugen muss zusätzlich die Fahrtrichtung und Traktionsart, sowie Höchstgeschwindigkeit der rückwärtsfahrenden Dampflok angegeben werden.
4c - Grundlagen zum Laufweg
| Sie befinden sich im Reiter der Anmeldung. Nun können Sie wie gewohnt eine neue Trassenanmeldung starten. Für unser Beispiel klicken wir unten links auf den Laufweg. Wohlwissend, dass man idealerweise von links nach rechts sich durch die Anmeldung arbeitet. Im nächsten Schritt geben wir oben Links unseren gewünschten Laufweg ein. Dies können Sie entweder mit dem Langnamen machen, oder sofern sie ihn wissen mit dem Kürzel, dem PLC oder RIL-100 Code. Es müssen mindestens 2 Laufwegspunkte angegeben werden!Streckenabschnitte außerhalb des DB-Plannetz werden Ihnen im Portal mit einer Landes-Flagge angezeigt. Den Nicht-DB-Plannetz-Anteil müssen Sie in der Regel beim jeweiligen ISB separat anmelden und müssen im Portal als Handoverpunkte angegeben werden (wird im Video: "Intern. LW" behandelt).Weitere Laufwegspunkte gibt man über den Knopf/Button "Zuglaufpunkt hinzufügen" an. Dieser wird erst sichtbar, wenn man mit der Maus darüber fährt/hovert. Zuglaufwegspunkte sind NACH dem letzten Fahrlaufpunkt möglich aber nicht VOR dem ersten. Die Angabe einer Durchfahrt, einem Kunden/Bedarfshalt muss pro Zwischenlaufwegspunkt angegeben werden. Dies erfolgt über ein klick in eines der Drei Kästchen. Man kann pro Laufwegspunkt nur eines auswählen! Je nachdem welches Sie auswählen ist die Angabe einer Trainactivity notwendig. Start/Ziel ist standardmäßig als Kundenhalt ausgewählt, ZLWP als Durchfahrt. Beides kann aber geändert werden!An mindestens einem Fahrtlaufpunkt muss eine Zeitangabe vorgenommen werden. Das kann z.B: Die frühste Abfahrt am Start sein, oder die späteste Ankunft am Ziel. Aber auch eine flexible Zeitangabe kann vorgenommen werden. Je strikter diese Angabe ist, desto schwieriger wird es auf Fahrplanseite Ihren Bedarfswunsch zu konstruieren. Es können auch Mindesthaltezeiten angegeben werden. Je nach Verkehrsart ist diese vorbefüllt. Sie können diese überschreiben, müssen aber die Nutzungsbedingungen einhalten. Pro Anmeldung muss man einen Fixpunkt benennen. in den meisten Fällen ist das Start/Ziel. Dies soll noch per default auf Start gesetzt werden. Bei der hier angegeben Zeit beginnt der Konstrukteure seine Konstruktion (vorwärts/rückwärts). FP kann auch außerhalb des DB-Plannetz angegeben werden, dann ist aber eine Zeitangabe an einem Handover (innerhalb DB-PN) verpfl.Im Unteren Bereich des Laufweg können Sie noch die allgemeinen Angaben Aufklappen. Dort können Sie z.B: die Gleisnummer oder weitere Angaben in einem Freitextfeld dem Konstrukteure mitgeben. Diese gelten ausschließlich für den derzeitig ausgewählten Fartlaufpunkts!
5 - Fehlerticket erstellen
| Um Fehlertickets einzustellen können Sie uns entweder eine E-Mail senden an: "pathos@deutschebahn.com" oder nutzen Sie am besten unser hier abgebildetes Kontaktformular.Um das Kontaktformular zu erreichen haben Sie nun mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist direkt aus dem PathOS Portal heraus von der Dashboard Seite mit einem Klick auf "Anfrage-Formular öffnen". Die zweite Möglichkeit ist via der PathOS Webseite mit Klick im rechten Rand auf "Kontaktformular". Oder via direktlink: "https://www.dbinfrago.com/pathoskontakt"Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden Sie landen auf der Webseite mit dem Kontaktformular. Hier müssen Sie nun alle erforderlichen Pflichtfelder befüllen und eine Aussagekräftige Beschreibung zur Fehleranalyse mitliefern. Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein: ⦁ Testfallbeschreibung oder Ziel des Tests: ⦁ Erwartetes Verhalten: ⦁ Tatsächliches Verhalten: ⦁ Schritte zum Nachstellen des Fehlers ⦁ Verwendete Testdaten, Auftrags-ID´s und Zeitstempel sind mitzuliefern ⦁ Ebenso Fehlermeldungen, sofern vorhanden. Achtung: Es ist nur Bilddateien in gängigen Formaten zu schicken. Sind alle Pflichtfelder ausgefüllt und das Formular abgesendet, so erhalten wir vom PathOS Support eine vor ausgefüllte Mail mit Ihrem Anliegen. Daraus erzeugen wir dann ein Fehlerticket. Zukünftig erfolgt dies automatisch. Ihr Ticket wird dann der Priorität nach bearbeitet und sie erhalten eine Rückmeldung, falls wir noch weitere Daten von Ihnen benötigen.Gern können Sie das Formular auch dafür nutzen um uns allgemein Feedback oder einen Verbesserungswunsch mitzuteilen.
6 - Einfache Trassenanmeldung
| Eine neue Anmeldung lässt sich durch einen Klick auf Anmeldung in der Navigationsleiste beginnen. Man sieht zunächst eine leere Karte, die zukünftig interaktiv sein wird. Ein Klick in eines der Felder öffnet den nächsten Schritt. Sobald der Vorgang eine Bezeichnung hat, lässt sich die Anmeldung als Entwurf speichern.Im sich öffnenden Pop-Up-Fenster können nacheinander alle Angaben zu Produktausprägung, Laufweg inklusive Zugcharakteristik, Verknüpfungen und Kalender getätigt werden. Pflichtfelder haben in der Regel ein *.Alle Angaben im Fenster Produktausprägungen sind Laufwegs-übergreifend. Man kann z.B. die Verkehrsart auswählen, Angaben zum Lärmschutz oder sonstige Informationen in einem Freitextfeld hinterlegen.Im Fenster Laufweg müssen Betriebsstellen und Zugcharakteristik angegeben werden. Alle Angaben wie z.B. gewünschte Abfahrtszeiten oder Trainactivities müssen genau wie die Details zum Zug für jeden Laufwegspunkt einzeln definiert werden. Wenn sich die Zugcharakteristik nicht ändert, wird diese für die erste Betriebsstelle der DB InfraGO angegeben.Unter Verknüpfungen befinden sich TAF/TAP-Objekte und -Identifikatoren, Vorgangsbezeichnung sowie verwandte Vorgänge. Der Verkehrszeitraum bietet auf einfachem Weg die Möglichkeit die gewünschten Verkehrstage im Kalender auszuwählen.Die Checkliste zeigt welche Informationen noch fehlen. Ist sie gelb, lässt sich die Anfrage nicht absenden. Nach der erforderlichen Korrektur springt die Checkliste auf grün und man kann die Anfrage abschicken. Anschließend findet sich der Vorgang im Abstimmungsverlauf wieder.
shortvideo - vorgaenge finden
| Sie sind im Portal angemeldet und suchen nach einem Vorgang? Dann ist es egal ob dieser bereits im Vertragszustand ist oder noch ein offener Vorgang. Sollten Sie eine Path-Request-ID vorliegen haben so können Sie einfach oben rechts den Filter anklicken, Path-Request-ID als Filterkriterium auswählen und Ihre entsprechende PR-ID eingeben und anschließend auf "Filter anwenden" drücken. Sofern Sie alles richtig eingegeben haben sollten Sie jetzt ihren entsprechenden Vorgang finden. Alternativ könnten Sie auch ein anderes Filterkriterium als PR-ID auswählen. Z.B: Start = Hamburg. Es folgt eine Übersicht über alle Ihre Vorgänge die in Hamburg starten.Hinweis: Sie sehen nur Vorgänge ihrer entsprechend am Anfang ausgewählten Kundennummer. Diese können sie auch jederzeit, oben rechts, einsehen und auch ändern. Diese Form der Suche, über Auswahl von Filtern, können Sie in jedem der oben stehenden Reitern vornehmen. Also Sowohl bei Entwürfe, Vorgänge, Verträge, als auch im Archiv. Eine "echte" Suche funktioniert derzeit noch nicht.
shortvideo - Empfohlene Geräte zur Anwendung von pathOS im Browser
| Sie haben den Laptop ausgeschaltet und Ihren Arbeitsplatz verlassen und dann fällt Ihnen ein, dass Sie noch unbedingt schnell eine Änderung für ein Angebot aufgeben müssen. Dann können Sie das jederzeit tun. Denn das Trassenanmelde-System "PathOS" ist grundsätzlich von allen üblichen Endgeräten erreichbar. Jedoch für stationäre Computer und Tablets optimiert. Generell ist das pathOS Webportal für die Nutzung chromium-basierter Browser optimiert. Die Nutzung auf mobilen Endgeräten sollte grundsätzlich funktionieren, jedoch ist die Ansicht darauf nicht optimiert und insbesondere hinsichtlich Fenstergröße ist dies nicht zu empfehlen.
Bestellsystem-Schulung-01-NeueAnmeldung
| Eine neue Anmeldung lässt sich durch einen Klick auf Anmeldung in der Navigationsleiste beginnen. Man sieht zunächst eine leere Karte, die zukünftig interaktiv sein wird. Ein Klick in eines der Felder öffnet den nächsten Schritt. Sobald der Vorgang eine Bezeichnung hat, lässt sich die Anmeldung als Entwurf speichern.Im sich öffnenden Pop-Up-Fenster können nacheinander alle Angaben zu Produktausprägung, Laufweg inklusive Zugcharakteristik, Verknüpfungen und Kalender getätigt werden. Pflichtfelder haben in der Regel ein *.Alle Angaben im Fenster Produktausprägungen sind Laufwegs-übergreifend. Man kann z.B. die Verkehrsart auswählen, Angaben zum Lärmschutz oder sonstige Informationen in einem Freitextfeld hinterlegen.Im Fenster Laufweg müssen Betriebsstellen und Zugcharakteristik angegeben werden. Alle Angaben wie z.B. gewünschte Abfahrtszeiten oder Trainactivities müssen genau wie die Details zum Zug für jeden Laufwegspunkt einzeln definiert werden. Wenn sich die Zugcharakteristik nicht ändert, wird diese für die erste Betriebsstelle der DB Netz angegeben.Unter Verknüpfungen befinden sich TAF/TAP-Objekte und -Identifikatoren, Vorgangsbezeichnung sowie verwandte Vorgänge. Der Verkehrszeitraum bietet auf einfachem Weg die Möglichkeit die gewünschten Verkehrstage im Kalender auszuwählen.Die Checkliste zeigt welche Informationen noch fehlen. Ist sie gelb, lässt sich die Anfrage nicht absenden. Nach der erforderlichen Korrektur springt die Checkliste auf grün und man kann die Anfrage abschicken. Anschließend findet sich der Vorgang im Abstimmungsverlauf wieder.
Schlepploks| Um zunächst den Begriff einer geschleppten bzw. kalte geschleppten Lok nochmal zu erklären: hierrunter verstehen wir eine inaktive Lok, welche von mindestens einer aktiven Lok geschleppt wird. Davon zu differenzieren sind mehrere aktive Loks, die in einer Mehrfachtraktion fahren. Für dieses Video fokussieren wir uns nur auf den Bereich der Zugcharakteristik in einer Trassenanmeldung. Um eine Schlepplok anzugeben ist zunächst das aktive Triebfahrzeug (oder mehrere) ganz regulär als Lok mit korrekter Baureihe anzugeben. Zudem sind die Angaben zum Gesamtzug entsprechend zu tätigen - achten Sie auf die passende Zuggattung und den Haken bei Tfz-Fahrt bzw. Lokzug (wenn passend)Für geschleppte Loks gilt nun eine Besonderheit, die es so auch schon in der Vergangenheit gab. Für bis zu 3 gekuppelte Loks gilt, dass die geschleppten Loks in der Trassenanmeldung nicht angegeben werden müssen. Es reicht hier also aus, nur die aktiven Loks zu nennen. Fahrdynamische Restriktionen der mitgeführten Loks sind aber zu berücksichtigen, z.B. eine reduzierte maximale Geschwindigkeit. Dennoch dürfen auch die geschleppten Loks schon in der Trassenanmeldung hinterlegt werden, allerdings als Teil des Wagenzugs – einfach nur mit Länge und Gewicht. In diesem Fall handelt es sich auch noch um eine Tfz-Fahrt, bei einer aktiven LoksSchauen wir uns das einmal zum besseren Verständnis mit konkreten Zahlen an: Nehmen wir an, die aktive Zuglok hat 19m Länge und wiegt 86t, jede geschleppte Lok hat 20m Länge und wiegt 60t. Werden 2 Loks geschleppt, reicht es also in der Anmeldung eine Lok anzugeben mit 19m, 86t – was dann auch den Gesamtwerten entspricht. Alternativ dürfte auch eine Lok mit 19m, 86t sowie ein Wagenzug von 40m, 120t angemeldet werden – hier hätte der Gesamtzug dann 59m und 206tBei mehr als drei gekuppelten Loks müssen dann allerdings alle (!) geschleppten Loks gesamthaft als Teil des Wagenzugs mit Länge und Gewicht angegeben werden. Mit den Beispielwerten von vorher und vier geschleppten Loks ergibt sich dann eine Trassenanmeldung mit einer Lok (19m, 86t) und ein Wagenzug von 80m, 240t. Der Gesamtzug hat damit 99m, 326t und es handelt sich um einen Lokomotivzug, keine Tfz-Fahrt. Zu beachten ist, dass in den betrieblichen Nachrichten – konkret der Train Composition Message, kurz TCM – natürlich die echte Länge und das echte Gewicht (also jeweils inklusive geschleppter Loks) erforderlich ist
Bestellung von Triebfahrzeug-Fahrten, Lokzügen und Leerreisezügen| Beginnen wir zunächst mit Tfz-Fahrten und Lokomotivzügen. Bei Beiden handelt es sich um mehrere aneinander gekuppelte Loks. Die beiden Begriffe differenzieren sich über die Anzahl an Loks. Bei bis zu 3 gekuppelten Loks spricht man von einer Tfz-Fahrt, bei mehr als 3 gekuppelten Loks von einem Lokomotivzug.Um diese in pathOS in der Zugcharakteristik zu hinterlegen ist die Trassenanmeldung grundsätzlich vollständig auszufüllen. Im Reiter Laufweg bei Zugcharakteristik gibt es dann unter „Gesamtzug“ die Möglichkeit eines der beiden Felder „Tfz-Fahrt“ oder „Lokzug“ anzuhaken – die Auswahl obliegt dem Anwendender und ist in allen Verkehrsarten möglich. Es erfolgt keine Prüfung, ob es sich wirklich um eine solche handelt, da z.B. auch geschleppte Loks als Teil des Wagenzugs angemeldet werden können. Der Zugangsberechtigte ist hierfür verantwortlich und muss auch die Zuggattung korrekt angeben (meist Tfzf, Lz, T). Im dargestellten Beispiel werden 3 Zugloks als Tfz-Fahrt bestellt.Ähnlich verhält es sich mit dem Leerreisezug, welcher allerdings nur im Personenverkehr zulässig ist. Auch um diesen zu hinterlegen, ist die Trassenanmeldung regulär zu befüllen und dann im Reiter Laufweg bei Zugcharakteristik unter Gesamtzug das Feld „Leerreisezug“ anzuhaken. Im obigen Beispiel wurden zwei Triebzüge im SPNV leer angemeldet, auch hier ist auf die korrekte Zuggattung zu achten (meist Lr oder Lt). Es erfolgt zunächst keine Prüfung, da man an den eingegebenen Daten nicht automatisch erkennen kann, ob es wirklich ein leerer Reisezug ist. Allerdings lässt pathOS keine Trassenanmeldung im SGV mit dem Attribut Leerreisezug zu – hier kommt spätestens mit Abschicken eine Fehlermeldung.
Änderung von Bestellungen| Wir differenzieren zwischen zwei Fällen: Einer Änderung vor Angebotserhalt und einer Vertragsänderung. Hinsichtlich Einordnung in die Fahrplanprozesse Netzfahrplan oder Gelegenheitsfahrplan gelten dieselben Fristen und Regeln wie früher, diese sind in den INB und geltenden Richtlinien hinterlegt und wir gehen darauf in diesem Video nicht ein - unser Fokus ist, die Bedienung in pathOSBeginnen wir mit einer Änderung vor Angebotserhalt – in der Regel geht dies nur bei Vorgängen im Status „in Bearbeitung“ (im Beispielbild haben wir hiernach gefiltert). Öffnet man den Vorgang muss man nun in der oberen Leiste den Button „Anfrage ändern“ auswählen. Es ist zu beachten, dass man eine solche noch nicht konstruierte Anfrage auch abmelden kannMan landet nun in der gewohnten Eingabemaske analog einer neuen Trassenanmeldung und kann diese wie gewünscht ändern. Sogar die Kundennummer kann bei dieser Änderungsart noch geändert werden, dabei ist aber zu beachten, dass dann einige kundennummern-spezifische Angaben der Anmeldung zurückgesetzt werden. Die Vergabe einer neuen PathRequestID ist in diesem Fall nicht nötig. Nach Absenden ist die Änderung erfolgt.Um einen bestehenden Vertrag zu ändern, muss dieser zunächst in der Vertragsübersicht ausgewählt werden. Mit einem Klick auf „Vertrag ändern“ gelangt man in das entsprechende Eingabefenster. Nicht änderbare Elemente sind ausgegraut, die Kundennummer z.B. kann in diesem Fall nicht mehr geändert werden. Es gelten generell die selben Regeln für Änderungsbestellungen wie in den INB veröffentlicht.Wichtig ist, dass man die zu ändernden Verkehrstage im Verkehrstagekalender markieren muss (im Beispiel gelb hinterlegt) und aufgrund der Regeln zu den TAF/TAP-Identifikatoren nicht die selbe PathRequestID wie bei der ursprünglichen Anmeldung verwenden darf. In den meisten Fällen reicht es aber aus, die Variant hochzuzählen, sprich im erweiterten Modus unter Identifikatoren statt „01“ einfach auf „02“ zu wechseln. Nach Klick auf „Angaben ändern“ hat man 10 Sekunden Zeit um abzubrechen, ansonsten ist die Änderungsbestellung verschickt
Was wird aus Stamm und Ergänzern?| Schauen wir uns nun ein Beispiel an, was man in der bisherigen Welt als Stamm und Ergänzungszüge gekannt hat. Wir möchten einen Zug anmelden der jeden Tag unter derselben Zugnummer fährt, einen Stamm in der Trasse beinhaltet aber an verschiedenen Tagen woanders startet, mal einen leicht abweichenden Laufweg hat und an einem Tag aus dem Werk kommt. Im Fahrplan sieht es dann im Detail so aus: Wir können zum Einen den Verkehrszeitraum aufsplitten und daneben den Laufweg legen - wichtig ist, der Zug fährt jeden Tag maximal einmal. Somit ist es möglich, die Trassenanmeldung eindeutig nach den Verkehrszeiträumen aufzuteilen in 3 PathRequests. Der Vorteil ist dann, dass man für jeden Verkehrstag eine konsistente Trasse hat und nicht über einen Stammzug einen "Flicken" kleben müssenIn PR EINS ist der Verkehrszeitraum Mo bis Fr außer Dezember mit dem Laufweg von B bis E. PR ZWEI fährt Sa bis So außer im Dezember und fährt vom Werk über A bis F, allerdings vom Werk bis A als Leerzug. Hier muss dann natürlich auf die korrekte Zugcharakteristik inkl. Leerreisezug und passender Zuggattung geachtet werdenPR DREI gilt Mo bis So nur im Dezember - es wird von A bis F gefahren. Falls in einzelnen der Anmeldungen noch abweichende Zugcharakteristiken fahren, so können diese natürlich entsprechend berücksichtigt werden, ggfs. werden daraus dann aber zusätzliche Anmeldungen. Das Konzept lässt sich beliebig erweitern - wir denken nach Verkehrstagen.Zusätzlich kann in den Anmeldungen noch mit einem Reason Of Reference DE06 hinterlegt werden, dass man dieselbe Zugnummer erhalten möchte. Mit einem Reason Of Reference 1000 kann dieselbe Trassierung wie in einer anderen Anmeldung gewünscht werden • Jeder der drei Path Requests hat eine eigene eindeutige PRID - Differenzierung über die Variant ist möglich. Das Verkehrsbedürfnis ist grundsätzlich dasselbe, so kann jeweils die gleiche TRID verwendet werden. Wenn Start, Ziel und Handover auch noch gleich bleiben, geht sogar dieselbe RouteID
Netzausgelöste Vorgänge| In diesem Video zeigen wir nur den Teil, der sich in pathOS abspielt, d.h. wir unterstellen, dass die Prozesse in der KOMBau wie z.B. die Konsultation, FPE/GPE etc. bereits erfolgt sind. Netzausgelöste Änderungen (NAÄ) und Stornierungen (NAS) auf Verträge werden im Portal gebündelt im Reiter Vorgänge und dann im Bereich „Netzausgelöste Vorgänge“ angezeigt. Änderungen im Status "Vertrag", Stornierungen im Status "Storniert". Später landen sie dann unter Verträgen bzw. im Archiv. Unter der Spaltenkonfiguration „Netzausgelöst“ kann man alle netzausgelösten Vorgänge auch später noch wiederfinden. Die schwarze Fahne hebt dies nochmal optisch hervorWenn man sich eine NAÄ im Detail anzeigen lässt, so sind im oberen Bereich (dem Header) die Daten des ursprünglichen Vorgangs aufgeführt. Unter der gelb hervorgehobenen Zeile sieht man dann die Details der netzausgelösten Änderung - auch hier kann man mit einem Klick auf die Zeile der NAÄ ein weiteres Fenster öffnen mit allen Angaben zur neuen Trasse. Eine netzausgelöste Änderung muss in pathOS nicht durch den Anwendenden angenommen werden, sondern gilt mit Übermittlung dieser einseitigen Vertragsänderung automatisch als „angenommen“. D.h. es ist keine Reaktion durch den Anwendenden erforderlichIm Anschluss werden diese NAÄ dann in den Reiter Verträge verschoben und erst nach Ablauf der Verkehrstage ins Archiv verschoben. Bei einer NAÄ haben dann Zugangsberechtigte die Möglichkeit, innerhalb von drei Arbeitstagen, die angepassten Trassen kostenfrei zu stornieren. Auch danach kann natürlich ein Vertrag storniert bzw. teil-storniert werden, allerdings dann nur noch gemäß der regulären Richtlinien unter Beachtung von Stornierungsfristen und –entgelten. Netzausgelöste Stornierungen werden entsprechend ebenfalls direkt als „storniert“ unter netzausgelösten Vorgängen angezeigt und im Anschluss in den Reiter „Archiv“ verschoben
Offset to Reference| Das Attribut „OffsetToReference“ (OTR) gibt den Versatz an Verkehrstagen zwischen der tatsächlich stattfindenden Fahrt und dem Verkehrsbedürfnis (also dem Referenzkalender des ReferenceTrains) an. Insbesondere ist dies also die Verschiebung zwischen PathRequest (Anmeldung) bzw. Path (Angebot) und dem Referenzkalender des Zugs (der TRID). Generell ist davon auszugehen, dass dieses TAF/TAP-Attribut von den meisten Anwendern NICHT befüllt werden muss und standardmäßig bei „0“ bleibt. Es ist nicht zu verwechseln mit dem (einfacheren) Objekt „Offset“ (entspricht dem einfachen Tagessprung innerhalb des DB InfraGO-Plannetzes)Das Hinzufügen eines OTR erfolgt im Reiter Identifikatoren. Wenn man den erweiterten Modus öffnet, so kann man einmalig je Anmeldung einen OTR zwischen -1 und +10 hinzufügenEin Anwendungsfall ist ein täglich um 23:30 verkehrender Zug. Wenn dieser nun ausnahmsweise z.B. wegen einer Baustelle statt Dienstag um 23:30 einmalig Mittwoch um 00:15 fährt, hätte er ja die selbe ReferenceTrainID am Mittwoch 2x. Der Zug um 00:15 "gehört" allerdings zu Dienstag und erhält somit die OTR "+1" in der Trassenanmeldung bzw. Änderungsbestellung. Damit ist er eindeutig gekennzeichnet und dem Dienstag (entspricht Mittwoch minus 1) zuzuordnen. Der Zug Mittwoch um 23:30 hat dann wieder regulär den OTR = 0. Ähnlich würde es sich bei einem Vorziehen auf den Vortag verhalten, nur dass man hier den OTR = -1 wähltInternational ist die Behandlung von Tagessprüngen VOR Einbruch ins deutsche Netz zu beachten. Im Beispiel fährt der Zug am 30.1. im Ausland los (= Abfahrt des Zuges), überquert in der Nacht die Grenze und ist erst nach Mitternacht auf deutschem Netz, also am 31.1. – in diesem Beispiel ist der Verkehrstag der Trassenanmeldung (also in pathOS anzugeben) der 31.1. Der Offset to Reference ist als die Anzahl der Tage zwischen dem Verkehrstag im Referenzkalender und tatsächlicher Abfahrt des Zuges anzugeben (hier =1) Das entspricht als Faustregel der Anzahl Nachtsprünge im AuslandAbschließend noch der Hinweis, dass für die Verwendung und Vergabe der Zugnummern (OTN) die definierten Regeln weiterhin gelten und insbesondere eine OTN je Verkehrstag eindeutig sein muss. Alle Regeln sind in der Schnittstellendokumentation einsehbar. D.h. auch wenn der ReferenceTrain mit einer OTR +/-1 weiterhin eindeutig ist und damit mehrfach an einem Verkehrstag zulässig ist, so würde jeweils eine eigene OTN bzw. Zugnummer vergeben
Zeitangaben| Beginnen wir mit der Angabe einer Mindesthaltedauer. Diese ist im Reiter Laufweg pro Laufwegspunkt anzugeben, wenn es sich um einen Halt handelt. Durchfahrten haben keine Mindesthaltedauer. Die Mindesthaltedauer ist zunächst mit "00:00:00" vorbefüllt und muss im Eingabeformat „hh:mm:ss“ angegeben werden – es darf hierbei kein Feld leer bleiben. 2 Minuten müssen also mit „00:02:00“, 1 Stunde 10 Minuten mit „01:10:00“ angegeben werden. Die je nach Verkehrsart definierten kleinsten Mindesthaltedauern werden aktuell bei Start und Ziel automatisch hinterlegt – je nach Auswahl der Verkehrsart. Für neu hinzugefügte Zwischenlaufwegspunkte, Durchfahrten, Laufwegspunkte ohne Zeitangabe und Laufwegspunkte mit manuell veränderter Haltezeit erfolgt dies aktuell nichtFür die Angabe von Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es verschiedene Möglichkeiten abhängig von Halteart. Alle Zeitangaben erfolgen im Format hh:mm:ss. Die angegebenen Zeiten müssen eine aufsteigende Zeitfolge haben. Wenn man im Verlauf der Zugfahrt im InfraGO-Netz über den Tageswechsel fährt, so ist an allen danach liegenden Zeiten der Tagessprung mit „+1“ zu markieren. Es ist mindestens eine Zeitangabe am Fixpunkt erforderlichAn allen Laufwegspunkten ist die Angabe einer flexiblen Zeitangabe möglich, in diesem Fall ist kein Abfahrts- und Ankunftszeitangabe einzugeben. An Durchfahrten gibt es die Möglichkeit eine früheste oder späteste Durchfahrtszeit anzugeben (im Portal heißen diese derzeit früheste bzw. späteste Abfahrtszeit). An Start und Ziel sind die Auswahlmöglichkeiten reduziert, am Start kann aktuell nur die Abfahrtszeit und am Ziel kann nur die Ankunftszeit hinterlegt werden. Entsprechend sind hier jeweils auch maximal 2 Vorgaben möglichAn Unterwegshalten gibt es die Möglichkeit der Angabe einer frühesten oder spätesten Ankunftszeit sowie einer frühesten oder spätesten Abfahrtszeit. Es kann je Typ nur eine Zeit angegeben werden - wenn Sie jeweils eine nennen, so müssen auch diese Zeiten aufsteigend sein. Über das +-Symbol lassen sich weitere Kennzeichner ergänzen, mit dem Papierkorb wieder löschenZusätzl. können zu veröffentlichende Zeiten angegeben werden, sowohl für die Ankunft als auch die Abfahrt. Auch diese Angaben müssen zeitlich plausibel (also korrekt aufsteigend) sein. Insgesamt können maximal 4 Kennzeichner verwendet werden (Ankunft, Abfahrt, zu Veröffentlichende Ankunft und zu veröffentlichende Abfahrt). Um alle 4 eingeben zu können, muss aktuell im Portal mit der folgenden Reihenfolge gearbeitet werden: Ankunft - zu veröffentl. Ankunft - Abfahrt - zu veröffentl. Abfahrt
Zugteilung und Zugzusammenführung| In diesem Video betrachten wir primär den Umgang mit den TrainActivities 0016 Zusammenführung von Zugteilen und 0017 Trennung von Zugteilen, die benötigt werden, um Züge mit Haupt- und Nebenläufen korrekt anzumelden. Es empfiehlt sich bei solchen Anmeldungen immer, die benötigten bzw. geplanten ID's im Vorfeld zu durchdenken und zu notieren, da die Anmeldungen aufeinander referenzieren müssen. Derzeit ist es erforderlich, die TRID der anderen Züge zu kennen und hinterlegen!Betrachten wir dafür zunächst ein einfaches Beispiel mit einem Hauptlauf von A über E und H bis K, einem Nebenlauf von B bis E (Vereinigung in E) und einem Nebenlauf von H bis L (Trennung in H) wie in der Grafik dargestellt. Wir unterstellen, dass alle Züge täglich verkehren und können daher das Konstrukt in 3 einzelnen PathRequests anmelden. Würden wir an einzelnen Verkehrstagen Abweichungen haben, so müssten wir zeitscheiben-korrekt bestellen (vgl. dazu das Video zum Umgang mit Stamm und Ergänzern)Im Hauptlauf von A bis K geben wir den gesamten Laufweg korrekt an. In E haben wir eine Zusammenführung und geben die TrainActivity 0016 an, mit der wir auf die TRID oder OTN vom Nebenlauf verlinken, der sich in E vereinigt. Im Laufwegspunkt H haben wir eine Trennung mit der TrainActivity 0017. Übergreifend müssen wir dann noch auf BEIDE anderen Anmeldungen, jeweils mit dem Reason Of Reference 1004 auf die jeweilige TRID der Nebenläufe im Menü der Identifikatoren verweisenIm ersten Nebenlauf ist insgesamt etwas weniger anzugeben, hier muss nur auf den Hauptlauf verwiesen werden. Dies geschieht zum Einen in E mit der TrainActivity 0016 sowie übergreifend unter Identifikatoren mit dem RoR 1005. Beim Trennen von Zugteilen muss im zweiten Nebenlauf ebenfalls nur auf den Hauptlauf referenziert werden. In H mit der TrainActivity 0017 und übergreifend mit dem RoR 1005
Taktverkehre in pathOS| Grundsätzlich ist wichtig zu verstehen, dass es in pathOS keinen direkten Weg gibt, einen Takt "automatisch" anzumelden. Auch für einen Taktverkehr muss jede Trasse mit einer eigenständigen Trassenanmeldung in pathOS bestellt werden und dem Takt zugeordnet werden. Es gibt keine Massenanmeldefunktion! Um diese Zuordnung zu erreichen, gibt es das Case Reference Objekt Taktverbund. Vergleiche hierzu die Erklärvideos zur Erstellung von und Verknüpfung mit Case Reference Objekten sowie das TAF/TAP-Grundlagen-Video zur ThematikIn pathOS muss also zunächst ein CRO Taktverbund angelegt und mit den relevanten Informationen befüllt werden. Es wird eine CRID vergeben, die der Logik der anderen TAF/TAP-Identifikatoren folgt. Der Taktfahrplan und die Taktlinie erhalten eine Bezeichnung, es wird die Anzahl der zuzuordnenden Züge genannt sowie Start, Ziel und Frequenz. Wichtig zu verstehen ist, dass allein mit dem Anlegen eines CRO Taktverbund noch kein Takt bestellt wurde! Nun muss eine Trassenanmeldung angelegt werden, z.B. wenn der Regionalexpress stündlich ab 10:00 fahren soll, zunächst die erste Bestellung mit der Abfahrt 10:00 Uhr. Diese Bestellung kann natürlich auch für den Jahresfahrplan, also mit z.B. täglichem Verkehrstag erfolgen - sofern gewünscht und plausibel (Stichwort Baustellen)In der Trassenanmeldung selbst wird dann im Reiter der Identifikatoren mit dem zuvor angelegten Objekt Taktverbund verknüpft. Hierzu ist dieses über das Eingabefeld zu nennen und aus dem Dropdown-Menü auszuwählen. Anschließend kann die Anmeldung wenn sie vollständig ist, abgeschickt werden. Analog verfährt man dann mit allen weiteren Anmeldungen zu diesem Takt! Wenn es später zu Änderungen oder Stornierungen von einzelnen oder allen Elementen eines Takts geht, ist ebenfalls wichtig zu verstehen, dass diese in pathOS auf Vertragsebene erfolgen müssen. D.h. auch für Folgeprozesse ist dann in die einzelnen Verträge zu schauen. Eine Massenänderungs- oder stornierungsfunktion gibt es noch nicht, ist aber schon als Wunsch für die Zukunft notiert
Änderungen an Anmeldungen| Wir differenzieren zwischen zwei Fällen: Einer Änderung vor Angebotserhalt und einer Vertragsänderung. Hinsichtlich Einordnung in die Fahrplanprozesse Netzfahrplan oder Gelegenheitsfahrplan gelten dieselben Fristen und Regeln wie früher, diese sind in den INB und geltenden Richtlinien hinterlegt und wir gehen darauf in diesem Video nicht ein - unser Fokus ist, die Bedienung in pathOSBeginnen wir mit einer Änderung vor Angebotserhalt – in der Regel geht dies nur bei Vorgängen im Status „in Bearbeitung“ (im Beispielbild haben wir hiernach gefiltert). Öffnet man den Vorgang muss man nun in der oberen Leiste den Button „Anfrage ändern“ auswählen. Es ist zu beachten, dass man eine solche noch nicht konstruierte Anfrage auch abmelden kannMan landet nun in der gewohnten Eingabemaske analog einer neuen Trassenanmeldung und kann diese wie gewünscht ändern. Sogar die Kundennummer kann bei dieser Änderungsart noch geändert werden, dabei ist aber zu beachten, dass dann einige kundennummern-spezifische Angaben der Anmeldung zurückgesetzt werden. Die Vergabe einer neuen PathRequestID ist in diesem Fall nicht nötig. Nach Absenden ist die Änderung erfolgt.Um einen bestehenden Vertrag zu ändern, muss dieser zunächst in der Vertragsübersicht ausgewählt werden. Mit einem Klick auf „Vertrag ändern“ gelangt man in das entsprechende Eingabefenster. Nicht änderbare Elemente sind ausgegraut, die Kundennummer z.B. kann in diesem Fall nicht mehr geändert werden. Es gelten generell die selben Regeln für Änderungsbestellungen wie in den INB veröffentlicht.Wichtig ist, dass man die zu ändernden Verkehrstage im Verkehrstagekalender markieren muss (im Beispiel gelb hinterlegt) und aufgrund der Regeln zu den TAF/TAP-Identifikatoren nicht die selbe PathRequestID wie bei der ursprünglichen Anmeldung verwenden darf. In den meisten Fällen reicht es aber aus, die Variant hochzuzählen, sprich im erweiterten Modus unter Identifikatoren statt „01“ einfach auf „02“ zu wechseln. Nach Klick auf „Angaben ändern“ hat man 10 Sekunden Zeit um abzubrechen, ansonsten ist die Änderungsbestellung verschickt
Teilweise Stornierung| Starten wir in der Vorgangsübersicht im Reiter „Verträge“ und öffnen den zu stornierenden Vertrag. Anschließend wählen Sie oben rechts den Button „Vertrag stornieren“ aus und entscheiden sich für die Option 2 „Zeitliche oder räumliche Stornierung“ durch Klick auf den Button „Teil-Stornieren“. Bei einer Teilstornierung gibt es zwei Optionen: Es können einzelne Verkehrstage oder Laufwegsabschnitte ausgewählt werden, die storniert werdenSchauen wir uns das ganze an und nehmen an, Sie möchten den gesamten Laufweg an zwei Tagen stornieren. In diesem Fall können Sie den oberen Teil der Eingabemaske überspringen (dadurch gilt die folgende Auswahl dann für den gesamten Laufweg) und müssen nur im Kalender die Tage markieren, die Sie stornieren möchten. Die Legende befindet sich unterhalb der Kalenderanzeige – die Tage die storniert werden, sind rot hervorgehoben. Hierbei ist zu beachten, dass mindestens ein Verkehrstag übrigbleiben muss, ansonsten wäre es ja eine VollstornierungNun wollen wir für einzelne Tage den Laufweg einschränken. Hierbei gelten ebenfalls einige Einschränkungen. Natürlich müssen mindestens 2 Laufwegspunkte übrigbleiben und man kann nur von einer Seite kommend den Laufweg reduzieren, entweder von Start oder Ziel. Reine Teil-Stornierungen von Zwischenlaufwegspunkten mitten im Laufweg sind nicht zulässig. Um den zu reduzierenden Teil auszuwählen, öffnen Sie das Dropdown-Menü „Angepasster Laufweg“ (zunächst haben alle Laufwegspunkte noch einen Haken). Wählen Sie dann die Laufwegspunkte einzeln ab, die Sie stornieren möchten – z.B. den Startpunkt und die erste Betriebsstelle danach. Anschließend wählen Sie noch die Verkehrstage aus, für die diese Reduktion gelten sollUm die Teilstornierung abzuschicken, klicken Sie anschließend auf „Auswahl stornieren“. Es gibt nun die Möglichkeit einen Stornierungsgrund anzugeben, dieser kann abrechnungsrelevant sein – insofern ist das Feld zwar optional, aber wenn ein konkreter Grund bekannt ist, kann dieser hier eingetragen werden. Nach Klick auf „Stornieren“ haben Sie 10 Sekunden Zeit, die Entscheidung zu revidieren. Anschließend ist der Vertrag storniert und dies kann nicht rückgängig gemacht werden. Im Portal folgt dann ein angepasster Vertrag ohne die stornierten Abschnitte, bzw. mehrere Verträge, wenn nicht an allen Verkehrstagen gleich gefahren wurde, weil z.B. an einzelnen Tagen ein Teil des Laufwegs storniert wurde.
Alternative Zugcharakteristik| Auch unter TAF/TAP TSI gibt es analog zur bisherigen Trassenanmeldung weiterhin die Möglichkeit eine alternative Zugcharakteristik pro Trassenanmeldung zu hinterlegen. Generell ist dies nicht erforderlich – es obliegt den Anwendenden dies zu entscheiden. Die Regeln und Voraussetzungen sind analog zu bisher und werden mit den regulären Nutzungsbedingungen bzw. Richtlinien veröffentlicht. In pathOS erfolgt die Eingabe wie alle Angaben zur Haupt-Zugcharakteristik auch, laufwegspunktspezifisch im Reiter für Zugcharakteristik. Ist an einem Laufwegspunkt eine geänderte Charakteristik hinterlegt, so ist das kleine Zug-Icon dunkel- statt hellgrau. Es können für verschiedene Laufwegsabschnitte auch verschiedene alternative Charakteristiken angegeben werden, allerdings jeweils immer nur eine. Generell vererbt sich auch die Alternative Zugcharakteristik auf die nachfolgenden Laufwegspunkte, sprich wenn am ersten Laufwegspunkt eine Alternative angegeben wird, so übernimmt pathOS diese für alle folgenden Laufwegspunkte.Zunächst muss über den Button „Alternative Zugcharakteristik anlegen“ das Menü hierfür aktiviert werden: es werden zusätzliche Felder zur Befüllung angezeigt. Die Angaben sind zunächst aus der Basis-Zugcharakteristik übernommen: mit einem Triebfahrzeug sowie den Daten des Gesamtzugs. Der Wagenzug ist zunächst leer. Alle Felder können (bzw. müssen) dann überschrieben werden. Wichtig zu wissen ist, dass sobald man das Menü aktiviert hat, einige der auszufüllenden Felder innerhalb der alternativen Zugcharakteristik zu Pflichtfeldern werdenDie Eingabe der alternativen Zugcharakteristik folgt der gleichen Logik wie oben drüber – es gibt einen Gesamtzug, Zugloks und einen Wagenzug. Auch hier rechnen sich Gewicht und Länge des Gesamtzugs automatisch aus den anderen Werten. Ein Tfz muss zwingend angegeben werden, auch hier muss die korrekte Baureihe sowie Rolle des Tfz ausgewählt werden, die Angaben zu Gewicht und Länge befüllen sich dann automatisch. Für den Wagenzug sind nur Angabe von Gewicht und Länge möglich. Insgesamt gilt, dass die alternative Zugcharakteristik nicht schlechter sein darf als die primäre Charakteristik. Über den Button „Alternative Zugcharakteristik löschen“ kann diese gesamthaft auch wieder entfernt werden. Hierbei bleibt die Hauptcharakteristik erhalten!
Erstellen eines Case Reference Objekts (CRO)| Mit der Einführung von TAF/TAP TSI gibt es neben den neuen Identifikatoren und Objekten auch ein etwas theoretisches Objekt, das Case Reference Objekt (kurz CRO). Grob gesagt dient dieses dazu, zu bestimmten thematischen Aspekten andere Objekte und Vorgänge zu clustern bzw. zusammenzuhängen. Das CaseReference Objekt beinhaltet Informationen zu einem konkreten Geschäftsfall, von welchem ein oder mehrere Objekte Zug, Fahrlage oder Trasse betroffen sein können. Es ermöglicht die Bereitstellung zusätzlicher Informationen, die für mehrere Objekte zutreffen und der Zusammenfassung oder Zusammenbehandlung dieser Objekte in bestimmten Prozessphasen dienen. Jedes CRO wird durch eine CaseReferenceID eindeutig identifiziert.Die Verwendung eines CaseReference-Objekts und dessen CaseReferenceID muss vor der erstmaligen Nutzung zwischen den beteiligten Partnern vereinbart werden. Das heißt, dass insbesondere die fachlichen Attribute sowie zulässigen Werte zunächst durch Anlegen des CaseReference-Objekts zu befüllen und definieren sind. Um ein solches Element neu anzulegen, ist in der Hauptnavigationsleiste das Menü „Case Reference Objekte“ auszuwählen. Auf der linken Seite kann man zwischen den verfügbaren Geschäftsfällen auswählen (aktuell sind dies Taktverbund und Abstellung) und sich alle vorhandenen anzeigen lassen. Über den Button „+ Neues Case Reference Objekt anlegen“ kann man dann mit der Anlage beginnen.Zunächst muss ausgewählt werden, welchen Objekttyp man anlegen möchte, aktuell Taktverbund oder Abstellung. Anschließend müssen alle relevanten Felder befüllt werden. Ein * zeigt, welche Felder Pflichtfelder sind. Die Felder zur Angabe von Betriebsstellen haben die selbe Logik wie die bei der Eingabe des Laufwegs, sobald zwei Zeichen getippt wurden, kommt hier ein DDropdown-Menü mit Ril100-Code, PLC und Bezeichnung. Die Definition der CaseReferenceID folgt denselben Regeln wie die übrigen TAF/TAP-Identifikatoren, die Variant ist mit „01“ vorbelegt, beim Company Code wird in der Regel der eigene eingetragen.Wichtig zu wissen ist, dass nur durch die Anlage eines Case Reference Objekts weder ein Taktverbund noch eine Abstellung bestellt wurde! Man kann nach der Anlage eines CRO ledigleich eine andere Trassenanmeldung hiermit verknüpfen und z.B. für den Fall Taktverbund damit signalisieren, dass eine Anmeldung zu einem bestehenden Taktverbund gehört. Einmal angelegte Case Reference Objekte können aktuell nicht geändert oder gelöscht werden, achten Sie also bei der Anlage auf die korrekten Werte!
Verknüpfen mitCase Reference Objekts (CRO)| Bevor eine Trassenanmeldung (also ein PathRequest) mit einem CRO verknüpft werden kann, muss dieses zunächst angelegt sein. Beachten Sie dazu unser Erklärvideo zur Erstellung eines CRO. Um ein Case Reference Objekt hinzuzufügen, starten Sie wie gewohnt eine neue Trassenanmeldung und füllen diese regulär aus. Im Reiter Identifikatoren finden Sie unter dem Bereich „Kennzeichner und Identifikatoren“ (dort wo Sie z.B. die PathRequestID angeben) mehrere Aufklappelemente, mit denen jeweils zugehörige CaseReference-Objekte hinzugefügt werden können. Aktuell finden Sie dort die Optionen „Taktverbund laden“ und „Abstellinformation laden“ – sollten später weitere Objekte eingeführt werden, wären die entsprechend an dieser Stelle.Wählen Sie das passende Objekt aus und öffnen Sie das Aufklappmenü. Es gibt nun zwei Wege, wie Sie ein CRO hinzufügen können: Sie können ein vorher angelegtes Objekt laden, dazu nutzen Sie das Dropdown-Menü, sobald Sie mindestens 2 Zeichen eingegeben haben, erscheinen die schon vorhandenen Objekte. An dieser Stelle können Sie auch ein hinzugefügtes Objekt löschen oder ein weiteres hinzufügen. Alternativ können Sie auch direkt aus der neuen Anmeldung heraus den Button „Neuen Taktverbund hinzufügen“ klicken, falls dies vorher nicht geschehen ist. Sie landen nun in der Eingabemaske zum Erstellen eines neuen CRO und sobald Sie alle Felder befüllt haben, können Sie dieses mit Klick auf Hinzufügen als neues Objekt anlegen. Hierbei ist zu beachten, dass das neue Objekt anschließend noch manuell zur aktiven Bestellung hinzugefügt werden muss, wie eben beschriebenWenn Sie einen Vertrag ändern, können Sie auch CaseReference-Objekte hinzufügen oder anpassen, dies erfolgt ebenfalls im Reiter Identifikatoren. Bitte beachten Sie an dieser Stelle nochmal, dass durch das Hinzufügen eines CRO zu einer Anmeldung keine Abstellanlage bestellt wird (das muss weiterhin in APN erfolgen) und auch kein gesamter Taktverbund bestellt wird, sondern die eine Anmeldung zu einem Takt zugeordnet wird. Die einzelnen Züge müssen separat bestellt werden!
Vollständige Stornierung| Beginnen wir zunächst mit zwei ähnlichen Themen, bevor wir uns der echten Stornierung widmen. In der Vorgangsübersicht kann man Entwürfe einfach löschen, diese sind dann dauerhaft nicht mehr vorhanden. Trassenanmeldungen für die noch kein Angebot vorliegt (z.B. mit dem Status „Neu“) müssen abgemeldet werden – hierfür gibt es den Button „Anfrage abmelden“. Man hat dann 10 Sekunden Zeit, die Entscheidung zu revidieren, danach ist die Trasse abgemeldet. Trassen, die bereits ein Angebot erhalten haben, werden ebenfalls nicht storniert, hier müsste man entsprechend alle Angebote ablehnenEine wirkliche vollständige Stornierung ist also nur für vorhandene Verträge möglich. Hierbei ist zu beachten, dass unter TAF/TAP TSI aus ursprünglich einer Trassenanmeldung mehrere Verträge werden können. Diese müssen einzeln storniert werdenDazu bewegen Sie sich im Reiter „Verträge“ zu dem Vertrag, den Sie stornieren möchten und öffnen diesen. Anschließend wählen Sie oben rechts den Button „Vertrag stornieren“ aus und entscheiden sich für die Option 1 „Vollständige Stornierung“ durch Klick auf den Button „Voll-Stornieren“. Hiermit wird der gesamte Laufweg an allen noch offenen Verkehrstagen storniertEs gibt nun die Möglichkeit einen Stornierungsgrund anzugeben, dieser kann abrechnungsrelevant sein – insofern ist das Feld optional, aber wenn ein konkreter Grund bekannt ist, kann dieser hier eingetragen werden. Nach Klick auf „Stornieren“ haben Sie 10 Sekunden Zeit, die Entscheidung zu revidieren. Anschließend ist der Vertrag storniert und kann nicht rückgängig gemacht werden. Stornierte Verträge landen später dann mit dem Status „storniert“ im Archiv
Umgang mit VNP und ENP| Zunächst einmal ist zu beachten, dass man in pathOS nicht schon beim Login auswählen muss, ob man für den Netzfahrplan oder im Gelegenheitsverkehr Trassen anmeldet. Das System sortiert eine Trasse automatisch in die korrekte Prozessart ein, abhängig vom Zeitpunkt der Trassenanmeldung und dem Verkehrszeitraum für den man bestellt. Wenn man also in der Netzfahrplananmeldephase (ca. März bis April) für das folgende Fahrplanjahr eine Trasse anmeldet, so wird diese automatisch in die Leistungsprozessart „NFPL“, also den Netzfahrplan einsortiert. In der Vorgangsübersicht kann man diese Spalte ein- oder ausblendenGehen wir nun davon aus, dass eine Trassenanmeldung fristgerecht für die erste Netzfahrplananmeldephase eingegangen ist – diese bleibt nach Abschicken zunächst im Reiter „Vorgänge“. Mit Versand der VNP-Angebote wechselt der Vorgang den Status zu „VNP-Angebot“. Grundsätzlich muss man auf ein VNP-Angebot nicht reagieren. Schauen wir uns dieses aber in der Detailansicht an, fällt auf, dass es nur den Button „Ablehnen mit Beanstandung“ gibt. VNP-Angebote können wie gewohnt weder angenommen noch abgelehnt werden. Wenn man ein VNP-Angebot beanstanden will, so reicht es den Button zu drücken und anschließend im Freitextfeld eine Begründung und Hinweise anzugeben. Anschließend erhält man dann wieder ein Angebot aus der KonstruktionGemäß dem Zeitplan „Fristen zur Netzfahrplanerstellung“ folgt auf ein VNP-Angebot später ein ENP-Angebot. Diese haben in pathOS den Status „Finales Angebot“ und sind aber eindeutig an der Leistungsprozessart „NFPL“ erkennbar. Bei einem ENP-Angebot gibt es nun zwei Optionen – nachdem man ein konkretes Angebot ausgewählt hat, kann man Annehmen oder Ablehnen. Wenn man nicht innerhalb der Fristen auf ein ENP-Angebot reagiert, so verfällt dieses und erhält den Status „Abgelaufen“
Internationale Anmeldungen| Grundsätzlich gelten für int'l Anmeldungen viele der heutigen Regeln auch unter TAF/TAP TSI noch. So beschreibt die Richtlinie 302 weiterhin die Mindestbestellkriterien und diese sind da wo zutreffend weiterhin erforderlich. Beispielsweise ist das Partner EVU anzugeben und Zugbehandlungen an den Grenzübergängen bzw. Handoverpunkten sind zu benennen.Auch gilt weiterhin, dass int'l Trassen im Vorfeld abgestimmt sein müssen - hier gibt es unter TTT das LeadRU (also das federführende EVU), welches dafür verantwortlich ist und auch die TRID und ROID definiert. Diese müssen dann in allen einzelnen Anmeldungen auf einer int'l Trasse gleich angegeben werden. Über die erweiterte Ansicht im Reiter Identifikatoren können diese abweichend von der PRID vergeben werden - der Company Code wird dabei über das Feld oben drüber gesteuertIn pathOS muss im Reiter Laufweg auch bei int'l Trassen der Laufweg hinterlegt werden. Betriebsstellen auf ausländischem Netz erhalten im Portal die Flagge des jeweiligen Landes zur Differenzierung. In pathOS kann bzw. muss auch bei Aufteilung der jeweiligen Trassenanmeldungen auf mehrere PathRequests (z.B. einer in Belgien, einer in den Niederlanden, einer in Deutschland) die Route angegeben werden. Im Regelfall ist hier die Angabe von Start und Ziel sowie allen Handovern zwischen Ländern anzugeben (auch solche zwischen 2 ausländischen Netzen). Nur im Abschnitt auf dem DB InfraGO Plan-Netz (entspricht unserem PathRequest) sind alle von Ihnen explizit gewünschten Unterwegs-Laufwegspunkte (also u.a. Verkehrshalte) anzugebenIn den Standardfällen wird eine Trassenanmeldung aufgeteilt und das jeweilige bestellende EVU reicht pro EIU einen PathRequest ein. In diesem Fall kann man auch bei Bestellung über pathOS im Ausland keine Angaben zu z.B. Zugcharakteristik oder Laufwegsdetails hinterlegen. Diese sind nur möglich für deutsche BetriebsstellenZusätzlich ist das Thema "Offset to Reference" (OTR) zu beachten, also die zeitliche Verschiebung zum ReferenceTrain, wenn z.B. ein Zug im Ausland am 30.1. um 23:00 abfährt, im Ausland Mitternacht überquert und am Folgetag am 31.1. um 00:30 auf InfraGO-Plannetz ist. In diesem Fall ist als Verkehrstag der Tag zu wählen, an dem der Zug im InfraGO-Netz ist (also der 31.1.) und der OTR ist auf +1 zu setzen (1 Tag Verschub zur tatsächlichen Abfahrt). Wäre der Zug schon am 29.1. losgefahren, wäre der OTR dann +2. Für mehr Details empfehlen wir die Videos zum OTRUm die Anmeldung in pathOS genauer zu verstehen, differenzieren wir in verschiedene Fälle. Wir beginnen mit dem Fall, dass ein Zug aus dem Ausland kommt uns ins Netz der DB InfraGO einbricht und dort endet oder genau andersrum. In diesem Fall greift die reguläre TTT-Logik, es handelt sich um 2 PR, einer im InfraGO-Netz, einer im Ausland und der Handover ist zwingend anzugeben. Ein weiterer Fall ist, wenn der Zug aus dem Ausland kommt, das InfraGO-Netz durchfährt und wieder ins Ausland ausbricht. Auch hier greift die TTT-Logik, es handelt sich um 3 PR (1x InfraGO, 2x Ausland) und die beiden Handoverpunkte müssen angegeben werdenDie einzige Ausnahme von der TTT-Logik gilt, wenn Sie innerhalb einer Trassenanmeldung unter derselben OTN mehrfach das Netz der DB InfraGO befahren. Hier müssen wir aktuell noch aus technischen Gründen die Anmeldung in einem einzigen PR an die DB InfraGO erhalten, da unser System derzeit keine zwei PR unter einer OTN für den selben Verkehrstag verarbeiten kann. D.h. hier erfolgt 1 PR ohne Markierung der Handover an die DB InfraGO - hierzu wird es ein weiteres Video gebenNach der groben Klassifizierung müssen wir nun noch betrachten, wo genau der Handover sich befindet. Starten wir mit dem einfachsten Fall, der Handover liegt exakt auf der Netzgrenze. In diesem Fall geht ein PR an die InfraGO von Handover bis Ziel und ein PR an das Ausland mit Start bis Handover (oder andersrum). Die TRID ist durchgängigIm zweiten Fall befindet sich der Handover auf Drittinfrastruktur. Auch hier wird an die DB InfraGO 1 PR gestellt von Start bzw. Ziel bis Handover und ein PR im Ausland - die detaillierten Anforderungen sind mit dem ausländischen EIU abzustimmen. TRID ist durchgängigDer komplizierteste Fall tritt ein, wenn der Handover im InfraGO-Netz liegt. Hier ist der eigentliche Handoverpunkt in der Anmeldung als Betriebsstelle anzugeben allerdings zusätzlich die tatsächliche Netzgrenze und diese wird auch als Handover markiert. Somit gibt es 1 PR an die InfraGO, der Start bzw. Ziel sowie den originären Handoverpunkt beinhaltet und zusätzlich die Netzgrenze als markierten Planning Handover. Der 2. PR ins Ausland beinhaltet den originären Handoverpunkt sowie Ziel bzw. Start. Die TRID bleibt dennoch durchgängigFür den Sonderfall wo der Zug am Handover im InfraGO-Netz startet oder endet, ist neben der Anmeldung im Ausland ein PR an DB InfraGO nötig, von Handover bis zur Netzgrenze. Diese Anwendungsfälle sowie eine Übersicht der int'l Grenzübergänge und Handoverpunkte finden Sie auf der TTT-Schnittstellen-Webseite auf der TTT-Informationsplattform
Traktionsartwechsel und Akku Laden| Bei einem Mehrkrafttriebfahrzeug kann das anmeldende EVU festlegen, an welcher Betriebsstelle die Traktionsart geändert wird, z.B. von Strom auf Diesel. Dies ist sowohl bei einer Durchfahrt als auch einem Kundenhalt möglich (und entsprechend in pathOS anzumelden). In beiden Fällen muss neben der übergreifenden Halteart (Kundenhalt bzw. Durchfahrt) an der jeweiligen Betriebsstelle die TrainActivity 0004 (Systemwechselhalt) angegeben werden. Es ist keine Befüllung eines Freitextfelds mehr nötig - die entsprechenden Hinweise erzeugt das System automatischZusätzlich muss die Zugcharakteristik ab diesem Laufwegspunkt angepasst werden. Dabei ist zu beachten, dass Hybridfahrzeuge in unseren Stammdaten als zwei separate Baureihenvarianten geführt werden. Hinweis: Die Baureihe des Mehrkrafttriebfahrzeugs wird in der bekannten Schreibweise nach UIC-Merkblatt 438-3 und unter Berücksichtigung der gewünschten Traktionsart angegeben, im Beispiel für 2 Varianten der EURODUAL gezeigtAndere Systemwechsel (z.B. Wechsel von ETCS auf LZB) dürfen nicht mit der TrainActivity 0004 angegeben werden. Für diese ist aktuell die TrainActivity 0027 (andere Haltegründe) anzugeben und das zugehörige Freitextfeld mit einem speziellen Haltegrund zu befüllen. Alternativ können solche Hinweise in das übergreifende Freitextfeld unter Produktausprägungen geschrieben werdenWenn ein Kundenhalt zum Akkuladen genutzt werden soll, ist die TrainActivity „0049“ zu verwenden. Achten Sie zudem auf die korrekte Angabe der Mindesthaltedauer. An einer Durchfahrt ist diese TrainActivity nicht auswählbar. Es ist zudem keine Befüllung eines Freitextfelds mehr nötig - die entsprechenden Hinweise erzeugt das System automatisch
RV-Kapazitäten
| Grundsätzlich gelten für Rahmenverträge die über die INB veröffentlichten Bedingungen. In pathOS können keine neuen Rahmenverträge angelegt oder bestehende Rahmenverträge bearbeitet werden, es kann ausschließlich auf bestehende Rahmenverträge referenziert werdenZunächst ist eine Trassenanmeldung vollständig mit den gewünschten Daten zu befüllen. Anschließend kann diese eine Trassenanmeldung dann mit einer oder mehreren Rahmenvertragskapazitäten verknüpft werden. Im Reiter Identifikatoren ist hierzu pro benötigter Rahmenvertragskapazität der Reason of Reference DE07 auszuwählenAls verknüpftes Objekt muss dann folgendes angegeben werden: Objekttyp Path (PA), Company Code der DB InfraGO (0080), als Core-Element ist die 12stellige RVK-Nummer zu nennen, die Variant muss eine Buchstaben-Zahl-Kombination sein (z.B. A1). Als Fahrplanjahr ist das erste Fahrplanjahr des Rahmenvertrags anzugeben (also nicht zwingend das aktuelle Jahr). Anschließend wird der Reason of Reference der Anmeldung noch hinzugefügt.
Anmeldung, User, Login
| Mit Einführung von pathOS wird die Benutzerverwaltung für alle Anwender neu aufgestellt. Es werden keine bisherigen User oder Zugänge migriert! Alle Kunden können sich künftig ausschließlich über das Infraportal der DB InfraGO für pathOS berechtigen und über die Superuser ihre Benutzer selbst verwalten. Für InfraGO interne Anwender gilt das Infraportal nicht, hier ist der Weg über das interne Berechtigungssystem zu gehen. In diesem Video wird nur der Zugang über das Infraportal erklärt!Eine ausführliche Anleitung finden Sie auf der pathOS-Schulungsplattform im Bereich Schulungen - Allgemeines. Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Zugang ist der Support des Infraportals - erreichbar über das bekannte Mailpostfach: [REDACTED]. Für das Infraportal ist im ersten Schritt ein Zugang erforderlich. Wenn Sie diesen bereits besitzen, z.B. wegen anderer Anwendungen, dann verwenden Sie selbstverständlich diesen. Ansonsten muss der Zugang erstmalig neu angelegt werdenIm Infraportal muss dann die Freischaltung für pathOS beantragt werden. Bitte beachten Sie, dass wir zwischen der Schulungs- und Testumgebung sowie der produktiven Umgebung differenzieren. Beide werden SEPARAT berechtigt. Im Antrag können Sie dem Superuser in einem Freitextfeld die benötigten Kundennummern mitteilen.Der Antrag auf die entsprechende Rolle "Bestellberechtigung" wird dann vom Superuser genehmigt. Anschließend ist zu beachten, dass der Superuser pro Person noch die korrekten und relevanten Kundennummern zuordnen muss. Ohne Vergabe der Kundennummern kann man in pathOS weder Vorgänge sehen noch neue Anmeldungen abschicken, da pathOS immer auf Ebene der Kundennummer denktDer Login in pathOS selbst geht per WebSSO und mittels 2 Faktor Authentifizierung - sind Sie bereits im Infraportal eingeloggt, entsprechend schneller. Ansonsten geht der Weg über den Microsoft Authenticator. Der Zugang zu pathOS ist getrennt nach Schulungs- und Testsystem (erkennbar an der hellroten Zeile ganz oben) und Produktivsystem (normaler grauer Hintergrund) - die jeweils geltenden Links finden Sie oben rechts auf der pathOS-Schulungsplattform. in beiden Anwendungen müssen Sie anschließend noch Ihre Kundennummer auswählen. Wenn Sie nur eine einzige Kundennummer berechtigt haben, entfällt dieser Schritt
Meldung von ETCS-Zugdaten
| Um neuen Anforderungen für ETCS-Zugdaten zu entsprechen und die korrekte Fahrplanberechnung zu ermöglichen, ist künftig die Meldung von eben diesen über das Webportal von pathOS möglich. Aktuell ist dies auch der einzige Meldeweg, auch reine Schnittstellennutzer legen die ETCS-Zugdaten erstmalig im Portal als Case Reference Objekt an. Für ETCS-geführte Züge ab einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h müssen die Bremskurven nach dem Gamma-Modell gemeldet werden. Andere Züge können nach dem Lamda-Modell fahren, also mit den bekannten Bremshundertsteln, sodass vom EVU keine Bremskurven angegeben werden müssenUm neue ETCS-Zugdaten anzulegen, muss man in der Hauptnavigation in den Bereich "Case Reference Objekte" gehen. Dort kann man mit Klick auf "ETCS-Zugdaten" alle bestehenden Objekte einsehen und über den Button "Neues Case Reference Objekt anlegen" ein neues beginnen - hier muss natürlich als Bezeichnung noch "ETCS-Zugdaten" ausgewählt werden. Beachten Sie bitte, dass ein einmal angelegtes Objekt derzeit weder gelöscht noch geändert werden kann!Zunächst ist eine ID für das Objekt zu vergeben, die später dann in die Trassenanmeldungen verknüpft wird - hier gelten grob die gleichen Vorgaben wie für die weiteren TTT-Identifikatoren. Es empfiehlt sich den Core so zu benennen, dass man hinterher noch weiß, für welchen Zug (oder Baureihe etc.) dieses eine Element gilt. Anschließend muss man der Reihe nach eine Fülle an fachlich spezifischen Angaben hinterlegen, die ggfs. beim Hersteller angefragt werden müssen. Für die Gammadaten sind u.a. Betriebsbremsdaten und Notbremsdaten erforderlich - über das "+-Symbol" können weitere ergänzt werden, mit dem Papierkorb entfernt werden. Wenn zusätzlich Guidance-Daten nötig sind, so können diese hinzugefügt werden. Anschließend sind zusätzliche Geschwindigkeitsstufen und Korrekturfaktoren anzugebenNun wechseln wir in den Reiter der Zugcharakteristik. Nach Anlage der Objekte müssen diese dann in der jeweiligen Anmeldung im Bereich Zugcharakteristik ganz unten bei den sonstigen Angaben verknüpft werden - sobald im Eingabefeld 2 Zeichen getippt werden, erscheint das Dropdown-Menü. Hier kann je Laufwegspunkt maximal auf einen Satz ETCS-Zugdaten referenziert werden.
Beförderungsbesonderheiten
| In diesem Video beschäftigen wir uns mit den Beförderungsbesonderheiten in pathOS, genauer gesagt den BZA-Nummern, Dauerbeförderungsanordnungen (kurz: DA) und EGB-Nummern (Einzelgrenzlastberechnung). Alle 3 Elemente müssen im Bereich der Zugcharakteristik laufwegspunkt-spezifisch unter "Sonstige Angaben" hinterlegt werden und gelten ab dem Laufwegspunkt. In beiden Kategorien kann mit Klick auf das +-Symbol eine weitere Nummer ergänzt und mit Klick auf das Papierkorb-Symbol entfernt werdenUm eine BZA-Nummer anzugeben, ist zunächst der Company Code des EIU wo sie gilt zu hinterlegen. Standardmäßig ist das DB InfraGO mit 0080 - dieser kann überschrieben werden. Eine Prüfung ob der angegebene Code existiert, erfolgt in pathOS nicht. Für eine ausländische BZA-Nummer geben Sie einfach den korrekten Company Code sowie die korrekte Nummer an - es gibt keine Prüfung über das Format.Bei der Eingabe einer inländischen BZA-Nummer zum Company Code der DB InfraGO ist es zwingend erforderlich, dass diese im korrekten Format (so wie bisher auch) angegeben werden - dies wird in pathOS geprüft! Eingabe erfolgt im Format xx-xxxx-xx: 1. Stelle Kennung der Versand-Region, 2. Stelle Transport-Art, 3.-6. Stelle Bearbeitungsnr. je Transport-Art, 7.-8. Stelle JahreszahlDauerbeförderungsanordnungen müssen im Format "DA-xxxx", also "DA-" und dann 4 Ziffern zwischen 0 und 9 für den Company Code der DB InfraGO 0080 eingegeben werdenEGB-Nummern können in pathOS über zwei Wege angegeben werden: mit oder ohne Unter-Variantennummer. Es sind jeweils Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (u.a. "-" und "_") erlaubt. Das Format entspricht im Regelfall also "1234567" oder "1234567_02a". Je Betriebsstelle können bis zu 10 EGB-Nummern genannt werden, diese werden nicht an folgende Laufwegspunkte vererbt, es reicht aber aus, diese anzugeben am 1. LWP wo sie gelten. Gleiche EGB-Nummern dürfen innerhalb einer Anmeldung nicht wiederholt werden
Wagen ab- und zusetzen
| Wir fokussieren uns in diesem Video ausschließlich auf die Zugcharakteristik und die zugehörigen TrainActivities und unterstellen, dass die restliche Anmeldung entsprechend ausgefüllt wird. Wir betrachten die Fälle, dass Wagen abgesetzt oder zugesetzt werden bzw. beides auf einmal stattfindetBeginnen wir mit einem Zug aus einer Lok und einem Wagenzug der von Nürnberg Rbf über einen bestellten Kundenhalt in Würzburg Rbf nach Fulda Gbf fährt. Im 1. Fall möchten wir in Würzburg Wagen zusetzen. Dafür geben wir im Laufweg am jeweiligen Laufwegspunkt die TrainActivity 0013 (Wagen zusetzen) an und passen entsprechend die Zugcharakteristik an auf die Angaben, die dann ab Würzburg gelten.Für den 2. Fall ist es sehr ähnlich, hier möchten wir Wagen absetzen. Dazu nutzen wir in Würzburg die TrainActivity 0014 (Wagen absetzen) und passen ebenfalls die Zugcharakteristik im Wagenzug entsprechend an. Wenn beides auf einmal stattfindet, so können wir auch die TrainActivity 0015 (Wagen ab- und zusetzen) verwenden und die Zugcharakteristik anpassen.Mit der TrainActivity 0020 könnte man zusätzlich noch signalisieren, dass hier intensives Rangieren stattfindet - diese ist aber nicht zwingend erforderlich. Zusätzlich kann man, wenn relevant, den Hinweis geben, dass einige der Wagen auf einem anderen Zug übergehen bzw. von einem anderen Zug kommen. Das zeigt man mit den TrainActivities 0046 und 0047 mit Referenz auf den betroffenen Zug, also ähnlich zu Anschlussbeziehungen für Reisende
Reason of Reference| Herzlich willkommen bei pathOS und dem Erklärvideo zum generellen Umgang mit dem Reason of Reference bei der DB InfraGOMit der Einführung von TAF/TAP TSI im Fahrplan und der Trassenanmeldung kommt der sogenannte Reason of Reference - kurz RoR - neu dazu. Der RoR ist im pathOS Webportal grob gesagt anzugeben, wenn auf ein anderes Objekt referenziert werden soll, also ein sogenannter verwandter Vorgang hinzuzufügen ist. Technisch gesehen ist der RoR die kodierte Angabe für die Nutzung eines Related Planned Transport Identifiers (Kurz RPTID). Weitere Details sind in der Schnittstellendokumentation mitsamt Anhängen nachzulesenIn pathOS werden alle RoR im Reiter der Identifikatoren bei verwandten Vorgängen eingegeben. Generell können auch Bestellungen ohne RoR abgeschickt werden, aber abhängig vom fachlichen Kontext muss ein RoR verwendet werden, oftmals in Kombination mit dem passenden TrainActivity Code. Wenn in pathOS ein RoR ausgewählt wird, so muss immer eine zugehörige ID angegeben werden, hier kann in den meisten Fällen der Objekttyp ausgewählt werden. Nach Anlegen können RoR gelöscht werden - Änderungen sind nicht möglich. Es können mehrere RoR je Anmeldung hinzugefügt werden. Nun folgen einige Beispiele, für die ein RoR zwingend erforderlich istWir beginnen mit einigen EU-weit geltenden Codes (diese starten in der Regel mit 10xx): Mit dem RoR 1000 bzw. 1001 wünscht man für die aktuelle Anmeldung die identische Trassierung wie in einem anderen PR bzw. Zug oder Trasse. Mit der 1004 und 1005 referenziert man auf den Nebenlauf bzw. Hauptlauf eines Y-Zuges - diese müssen z.B. verwendet werden, wenn die passenden TrainActivities für Zugteilung und -trennung genutzt wurden.Einige RoR werden nur "auf dem Rückweg", also im Angebot verwendet, so z.B. die 1002 und 1003 die bei Ersatztrassen verwendet werden. Die passende RoR die in diesem Anwendungsfall in der Bestellung anzugeben ist, ist die DE04 für den unterjährigen GelV. RoR-Codes, die mit "DE" beginnen, gelten für die DB InfraGO und wurden in der Regel auch von uns neu definiert. Dies ist zum Beispiel der RoR DE01, in dem auf eine Tfz- oder Leerfahrt referenziert wird, die im Vor- oder Nachlauf zur aktuellen Anmeldung zu berücksichtigen ist. Ähnlich die DE02 mit dem selben Zweck nur für einen Vollzug. Mit der DE07 wird auf eine vorhandene RV-Kapazität verwiesen und die DE06 ist anzugeben, wenn man in einer Anmeldung dieselbe OTN haben möchte, wie in einer anderen Anmeldung bzw. Trasse
Sonderfall Inland - Ausland - Inland| Wir betrachten nur den Sonderfall, dass ein international verkehrender Zug innerhalb einer Zugfahrt mehrfach ins Netz der DB InfraGO ein- und ausbricht (und damit mindestens 2x bei uns fährt). Für dieses Beispiel nehmen wir zur Veranschaulichung einen Zug von Saarbrücken nach Offenburg mit Grenzübergängen in Forbach und Kehl der durch Frankreich fährt und für den gesamten Laufweg eine gleichbleibende OTN haben soll. Wichtig: für denselben Fall mit innerdeutschen Fremdnetzen ist das Vorgehen an einer Stelle abweichend!Nach der reinen TAF/TAP-Logik würde dieser Zug innerhalb einer Trassenanmeldung in 2 PathRequests auf InfraGO-Netz aufgeteilt und damit im Laufweg gesplittet. Dieses Vorgehen unterstützen wir aktuell nicht, da wir hier technisch bedingt nicht dieselbe OTN vergeben können. Dies bedeutet, wenn eine gleichbleibende OTN für den gesamten Laufweg gewünscht ist, so muss die Anmeldung mit einem Workaround erfolgen: Die Bestellung muss in einem PathRequest an die DB InfraGO erfolgen!Hierfür muss zunächst der Laufweg und eine Stützbetriebsstelle im Ausland angegeben werden, allerdings darf die ausländische Betriebsstelle (in unserem Beispiel Straßbourg) nicht direkt im Laufweg aufgeführt werden. Wir bestellen also im Reiter Laufweg zunächst nur Saarbrücken, Forbach, Kehl Grenze, Kehl und Offenburg. Die erforderliche Stützbetriebsstelle in Frankreich muss in das Freitextfeld unter Produktausprägungen geschrieben werden. (Hinweis: bei innerdeutschen Fremdnetzen muss die Stützbetriebsstelle im Laufweg genannt werden)Es dürfen zudem KEINE Handover gesetzt werden, die entsprechenden Betriebsstellen müssen aber in der Anmeldung genannt werden (in unserem Fall Forbach und Kehl Grenze). Die Zugcharakteristik ist für den deutschen Teil vollständig zu befüllen. Wichtig zu wissen ist, dass für den Teil in Frankreich natürlich noch eine entsprechende Bestellung bei der SNCF abzugeben ist und auch die internationalen Abstimmungen wie gewohnt zu berücksichtigen sind! Die genauen Handover sind in der veröffentlichten Liste einzusehen (vergleiche hierzu die Videos zu internationalen Anmeldungen). Wenn Sie eine solche Anmeldung die mehrfach das InfraGO-Netz durchfährt, anmelden möchten, kontaktieren Sie uns gerne, dann können Sie den Einzelfall gemeinsam mit den Fahrplanmitarbeitern besprechen.
Innerdeutsche Anmeldungen| Herzlich willkommen bei pathOS und dem Erklärvideo zur Bestellung von grenzüberschreitenden innerdeutschen Trassen bei der DB InfraGOFür Trassenanmeldungen, die durch das InfraGO-Netz und mindestens ein Dritt EIU führen, gibt es verschiedene Anwendungsfälle - dies ist übergreifend ähnlich zu den internationalen Fällen mit einigen Sonderlocken. Es gibt einige Dritt EIU, wo die DB InfraGO konstruiert, hier gehen die Bestellungen ganz regulär über pathOS, so als ob es eine reine Fahrt auf InfraGO-Netz ist. Führt eine Trasse ausschließlich durch ein Fremdnetz wo wir nicht konstruieren, so ist natürlich auch dort zu bestellen. Nach TAF/TAP TSI kann eine grenzüberschreitende Trasse in einzelnen PR bei allen beteiligten EIU bestellt werden oder nach ERegG §51 gesamthaft bei unsIn pathOS wird eine Betriebsstelle im Fremdnetz mit der Deutschlandflagge dargestellt wenn wir dort nicht konstruieren. Ansonsten ganz regulär wie InfraGO-eigene Betriebsstellen. Auch sind die detaillierten Angaben zum Laufweg und zur Zugcharakteristik möglich - im Gegensatz zu den internationalen Trassenanmeldungen. Eine Übersicht aller Grenzübergänge gibt es derzeit nicht, hier bitten wir Sie dieselben zu verwenden, wie in der Vergangenheit3 Fälle kombinieren wir, nämlich die wo durch ein oder mehrere Fremdnetze vor- oder nach DB InfraGO-Netz und dabei nur einmal durch unser Netz gefahren wird - Es gibt nur minimale Differenzen bei Anmeldung nach ERegG §51.Wichtig: Am 1. Laufwegspunkt ist für Betriebsstellen in Deutschland zwingend eine Zugcharakteristik anzugeben. Im Plannetz der DB InfraGO müssen alle Laufwegspunkte angegeben werden, im Fremdnetz nicht zwingend. Im Portal ist hier die Kennzeichnung der Planning Handover optional, die gewünschten Grenzübergängen sollen aber genannt werden. Zu beachten ist, dass die getätigten Angaben den Pflichtanforderungen der DB InfraGO entsprechen, falls andere EIU andere Anforderungen haben, sind diese und sämtliche Details im Nachgang dann definitiv mit dem anderen Netzbetreiber abzustimmenFalls vor Eintritt in InfraGO-Netz ein Nachtsprung erfolgt und der OTR ins Spiel kommt, ist darauf zu achten, dass am ersten Laufwegspunkt der InfraGO der Tagessprung 0 sein muss. Dies hat zur Folge, dass alle Laufwegspunkte davor keine explizite Zeitangabe erhalten dürfen, sondern diese nur in das Textfeld geschrieben werden können.Für den Sonderfall, dass in der Trassenanmeldung mehrfach durch das InfraGO-Netz gefahren wird, verweisen wir auf die Erklärung im Handbuch! Zu beachten ist hier, dass dies in einem PR erfolgen muss, es dürfen keine Handover angegeben werden und die Stützbetriebsstelle muss im Laufweg angegeben werden
Durchführendes EVU| Mit TTT können abweichende durchführende EVU im Plannetz der DB InfraGO angegeben werden. Englisch: "Responsible RU" also das EVU, was die Verkehrsleistung durchführt & den Zug fährt. Die genauen Aufgabenteilungen und Verantwortlichkeiten können Sie im Handbuch und der Schnittstellendokum. nachlesen. Die Bestellung erfolgt durch den eingeloggten Anwender auf dessen Kundennummer welcher auch Angebot, Vertrag und später Rechnung erhält. Das bestellende EVU muss die Trasse nicht zwingend selbst fahren, ist aber für die DB InfraGO der Vertragspartner! Generell wäre es möglich, dass 2 verschiedene EVU jeweils einen Teil der Trasse bestellen, dann müssen aber viele Abstimmungen erfolgen und im PR angegeben werden und die DB InfraGO kann nicht dieselbe OTN vergeben. Im Regelfall bestellt ein EVU die gesamte Zugfahrt in unserem NetzDas durchführende EVU fährt den Zug und ist betrieblich verantwortlich. Das bestellende EVU muss sicherstellen, dass das durchführende EVU auf unserem Netz und der Strecke fahren darf (Stichwort Sicherheit, Fahrerlaubnis). Zudem erhält nur der Besteller die Information aus pathOS und muss sicherstellen, dass alle weiteren beteiligten EVU alle Informationen rechtzeitig erhaltenNach Eingabe eines Laufwegs kann man im Reiter Produktausprägungen pro Abschnitt im Plannetz der DB InfraGO angeben, welches EVU durchführt und für die Zugfahrt verantwortlich ist. Die Angabe erfolgt über die Kundennummer, die Sie von Ihren Partnern wissen müssen. Standardmäßig ist die aktive Kundennummer des Bestellers hinterlegt, diese kann überschrieben werden. Wenn man das z.B. am 3. LWP ändert, so gilt die Änderung vom 3. LWP bis zum letzten LWP auf InfraGO-Plannetz. Wenn sich das durchführende EVU später nochmal ändert, so ist es ab dort erneut einzugeben - im Beispiel machen wir das ab dem 5. LWPFür den Fall, dass ein durchführendes EVU nur den Abschnitt zwischen Handover im Ausland und Netzgrenze befährt, so beachten Sie bitte, dass die Netzgrenze zusätzlich als Laufwegspunkt anzugeben ist - im Beispiel haben wir Kaldenkirchen Grenze und Salzburg Grenze hinzugefügtDie Angabe eines abweichenden durchführenden EVU ist im Fremdnetz (wo wir nicht konstruieren) nicht möglich - das Partner EVU muss ins Freitextfeld geschrieben werden. Falls Sie den Fall haben, dass ein ausländisches EVU ohne Kundennummer bei der DB InfraGO im Ausland angegeben werden muss, so kann hier ausnahmsweise eine synthetische Kundennummer beantragt werden. Bitte kontaktieren Sie den Support von pathOS!
Mehrfachtraktionen| Die Angabe von Triebfahrzeugen in den unterschiedlichsten Rollen erfolgt in pathOS im Reiter Laufweg bei der Zugcharakteristik. Dort wird in TAF/TAP nach Gesamtzug, Zugloks und Wagenzug differenziert. Die Angabe der in Mehrfachtraktion fahrenden Triebfahrzeuge erfolgt unter Zuglok. In pathOS können generell bis zu 3 gekuppelte Tfz angemeldet werden, jeweils mit der exakten Baureihe und entsprechender Rolle. Für die meisten Baureihen kann die Rolle angepasst werden (z.B. Wechsel von Zuglok zu Mittellok oder Zuglok am Zugende), bei Triebzügen natürlich nicht. Das bestellende EVU muss sicherstellen, dass die verwandten Tfz auch in Mehrfachtraktion fahren dürfen und auf die entsprechenden fahrdynamischen Eigenschaften achtenEine Doppeltraktion kann man also ganz einfach durch die Angabe vom 1. Tfz und Hinzufügen eines 2. Tfz (per Klick auf das +-Symbol) anlegen. Ist das 1. Tfz eine einfache Lok, so wird diese automatisch als 2. Tfz vorgeschlagen und kann überschrieben werden. Ist das 1. Tfz ein Triebzug, so ist das 2. Tfz zunächst nicht vorbefüllt. Alternativ kann auch direkt die exakte Baureihenvariante der Doppeltraktion angegeben werden (die also bereits 2 gekuppelte Tfz enthält) - in diesem Fall wäre in pathOS dann nur 1 Tfz anzugeben mit der korrekten VariantennummerÄhnlich verhält es sich auch bei Dreifachtraktionen - auch diese könnten mit 3 einzelnen 1-teiligen BR-Varianten oder wenn vorhanden mit einer 3-teiligen BR bestellt werden (sofern diese in den Stammdaten vorhanden ist) - bitte beachten Sie hierbei etwaige verschiedene fahrdynamische Eigenschaften!Bei Vierfach- oder Fünffachtraktionen verhält es sich anders, denn diese müssen mit maximal 3 Tfz unter Verwendung der korrekten Mehrfachtraktions-Baureihen bestellt werden. Es gilt die maximale Anzahl von 3 gekuppelten Tfz in der Bestellung - somit ist die Angabe von einer 5tlg-Variante zulässig oder alternativ z.B. eine 4tlg-Variante und eine 1tlg-Variante! Diese Baureihen wurden in den bekannten Fällen neu angelegt und sind in den Stammdaten im Produktivsystem hinterlegt. Bitte kontaktieren Sie den pathOS-Support bei Fragen hierzu!
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