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21. Mai 2026, 14:40 Uhr

Aufgrund der Aufrechterhaltung des sicheren Zugbetriebs ist der Austausch mehrerer Weichen mit einer Teilsperrung (Eingleisigkeit) im Bereich Fulda Bronnzell vom 10. Juli 2026 bis 30. Juli 2026 erforderlich. Entsprechend kurzfristig durchgeführte Sonderinspektionen haben diese Aussage bestätigt. Bei Nichtdurchführung der Baumaßnahme drohen La-Stellen bzw. bei weiterer Verschlechterung des Anlagenzustands auch Sperrungen in Q3 bzw. Q4/2026. Diese baubedingte Kapazitätseinschränkung erfolgt auf der Grundlage des Abschnitt 10 Abs. 1 erster Spiegelstrich der Richtlinie 402.0305. Auf Grund der Lage der zu erneuernden Weichen ist eine eingleisige Betriebsführung bis zu nächsten angrenzenden südlichen Betriebsstellen (Neuhof auf der VzG 3600 / Hartberg auf der VzG 1733) erforderlich.

Im überregionalen Nord-Süd-Verkehr stehen daher folgende Strecken nicht bzw. nur stark eingeschränkt zur Verfügung.

Neue unterjährige Baumaßnahme, Gegenstand dieser Kund:inneninfomation :

  • Strecken 3600, 1733 und 3824 durch den Bahnhofsteil Fulda Bronnzell

Bereits bestehende Baumaßnahmen bzw. generelle Einschränkungen:

  • Linker Rhein (Temporär überlasteter Schienenweg (TÜLS) mit Verkehrsartenmix)
  • Rechter Rhein (steht durch die Korridorsanierung nicht zur Verfügung)
  • Main-Weser-Bahn (TÜLS mit Verkehrsartenmix)

Zugausfälle im Rahmen des Bauvorgangs verfristete Zusammenstellungen vertrieblicher Folgen (ZvF) 53521 lassen sich daher nicht in allen Verkehrssegmenten verhindern.

Zur Aufrechterhaltung der überregionalen Verkehre (speziell des Schienengüterverkehrs) führen wir die ursprünglich geplante Erneuerung von mehreren Weichen in mehreren Etappen durch. Zwischen den einzelnen Erneuerungen stehen die Kapazitäten regulär (im Rahmen der bisherigen Kommunikation) zur Verfügung und können über den Gelegenheitsfahrplan genutzt werden (Verfahren hierzu wird weiter unten erläutert).

Es ist nun vorgesehen, vsl. vom 16. Juli bis 20. Juli 2026 sowie vom 23. Juli bis 27. Juli 2026 zwei Phasen der Weichenerneuerungen durchzuführen. Vorarbeiten finden vsl. nächtlich vom 11. Juli bis 13. Juli 2026 statt. Die Nacharbeiten finden vsl. im Rahmen von regulären Instandhaltungscontainern statt und haben vsl. keine weiteren Auswirkungen auf den Zugbetrieb. Aller Voraussicht nach bedarf es dann nochmals eine 4-tägige Sperrung im Oktober für die Instandhaltungsüberbrückung einer weiteren Weiche. Der eigentliche Tausch dieser und einer zweiten Weiche soll 2027 möglichst unter Deckung des Invest-Containers Fulda Bebra erfolgen. Die Details dieser beiden Sperrungen sind noch zu erarbeiten und werden zeitnah konsultiert.

Der überarbeitete Plan ist in Bezug auf die Gesamtdauer der Sperrpause vergleichbar zum ursprünglichen Plan. Er bietet aber den Vorteil, dass der überregionale Schienengüterverkehr zwischen den max. 5-tägigen Sperrpausen abfließen kann (ggü. ursprünglich vorgesehen: 13,5 Tage Sperrung am Stück). Auch bietet er die Möglichkeit, dass für die 3. Sperrung im Oktober nur eines von vier Gleisen gesperrt werden muss.

Da die ZvF 53521 auf Basis des ursprünglichen Sperrpausenplans weitestgehend fertiggestellt sind, versenden wir die ZvF kurzfristig um so weitere Verzögerungen zu vermeiden. Wir bieten gleichzeitig die Möglichkeit, an den durch die Optimierung neu geschaffenen "Zwischen-Tagen" ohne Einschränkung die Bauausregelung kostenfrei stornieren zu können und neu auf dem Regelweg durch Fulda im Gelegenheitsverkehr zu bestellen. Eine Durchführung der Züge unter der originalen Zugnummer ist jedoch nicht möglich.

Während der Baumaßnahmen bestehen Im Bereich des Bahnhofs Fulda nur sehr geringe Restkapazitäten. Wir bitten Sie, Neuleistungen im Gelegenheitsfahrplan während der Bautätigkeit (Nächte 11./12. Juli 2026 und 12./13. Juli 2026, 16. bis 20. Juli 2026 durchgehend sowie 23. Juli bis 27. Juli 2026 durchgehend) im Bf. Fulda Bronnzell über andere Laufwege zu bestellen (bspw. VDE 8 oder Saaletal). In den übrigen Zeiten können die Züge durch Fulda Bronnzell hindurch bestellt werden (auch entgegen der ZvF).

Die erforderliche Konsultation dieser neuen baubedingten Kapazitätseinschränkung findet bis 22. Mai 2026 statt. Die ZB/EVU haben die Möglichkeit während dieses Zeitraums Stellungnahmen unter KKM.Stellungnahme_RegionMI@deutschebahn.com abzugeben.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Möglichkeit zur Stellungnahme

KKM.Stellungnahme_RegionMI@deutschebahn.com

Nutzen Sie gerne die Möglichkeit, etwaige Rückfragen und Anmerkungen über den Button „Anliegen einreichen“ im Ticketsystem zu platzieren. Sie erreichen das Ticketsystem über:

Infraportal

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