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6.10 GFD-Z IST-Zustand und Analyse
Confluence Page ID: 27525700 Version: 55 Pfad: /pathOS/Start / Vorstudie Bestellsystem/00_Vorstudie Bestellsystem/6 IT Ist-Analyse/6.10 GFD-Z IST-Zustand und Analyse Labels:
Schnittstelle zwischen Trassenportal (TPN) und GFD-Z TPN übergibt Trassenanmeldungen und andere Aufträge in Form von âTPN-Anforderungenâ an GFD-Z. GFD-Z bereitet die Aufträge für die Konstruktion auf und stellt für TPN Informationen über den Status der Verarbeitung (âAnforderungsstatusâ) zur Verfügung. Die aus dem Konstruktionssystem RUT-K an GFD-Z übergebenen Konstruktionsergebnisse werden von GFD-Z zusammengestellt und für die Veröffentlichung bereitgestellt sowie als Angebote (âTPN-Antwortâ) an TPN zurückgegeben. Die beiden Datenflussrichtungen sind technisch als Datenbankschnittstellen implementiert.Â
Annahme Bestellsystem:
Eine Anbindung des Bestellsystems an das bestehende System GFD-Z ist nicht geplant. Angebotsdaten werden direkt über die neue RUT-K Schnittstelle (SteuerungKonstruktionsablauf) an die neue Bestellsystem-Schnittstelle (SteuerungVertrieb) übertragen. Weitere Spezifikationen (erhaltene Operationen, verwendete Schnittstellenobjekte) werden in der Schnittstellenbeschreibung Bestellsystem - BaDiFa (RUK-K) neu beschrieben. Systemkontextdiagramm vom heutigen System GFD-Z:Â
| | Kurzbeschreibung der Schnittstelle GFD-Z  - TPN TPN - GFD-Z | GFD-Z stellt an der Schnittstelle folgende Daten zur Abholung durch TPN bereit:
- Informationen über den Bearbeitungsstatus einer TPN-Anforderung - Angebote zu Fahrlagen, die aus einer TPN-Anforderung erzeugt oder verändert worden sind - Daten zur Trassenanmeldung werden von TPN an GFD-Z übergeben - GFD-Z quittiert den Empfang der Anforderung mit einer eindeutigen Anforderungsnummer | | Verwendete Schnittstellenobjekte | -    TPN-Antwort -    Anforderungsstatus | | Enthaltene Operationen | -    Angebotsdaten an TPN übertragen -    TPN-Abfrage (Status einer Anforderung vom GFD-Z abfragen) -    Angebot abholen (durch TPN)
Schnittstelle zwischen GFD-Z â BIP
Als Nebenleistung kann ein EVU eine Trassengrafik bestellen, siehe https://fahrweg.dbnetze.com/fahrweg-de/kunden/leistungen/neben_und_zusatzleistungen/preise-1392066. Diese wird mit BIP erstellt. Es handelt sich hier um den gleichen Bestellvorgang wie für gedruckte Buchfahrpläne, bei dem ein Produktionsauftrag direkt in Richtung der âVeröffentlichungâ geht. Im Zielbild würde BIP wegfallen und seine gesamte Funktionalität in der neuen Veröffentlichungsplattform aufgehen. Die Bestellungen von Nebenleistungen sollten langfristig über das Bestellportal abgewickelt werden, das damit eine Schnittstelle zu einer weiteren Produktionsplattform hätte. Dies ist im Rahmen des MVPs jedoch nicht berücksichtigt.
Schnittstelle zwischen GFD-Z und dem Abrechnungscockpit
Ãber GFD-Z wird die Verwaltung der Trassen und unter anderem die Datenversorgung der NSS und von EBuLa realisiert sowie die Angebote zur Weitergabe an den Kunden (EVU) vorbereitet. Da in diesen Angeboten auch Preisangaben vorhanden sind, muss GFD-Z diese über einen neuen Service des Abrechnungscockpits beziehen. Ãber diese Schnittstelle werden von GFD-Z Trassenpreisanfragen an das Abrechnungscockpit gestellt und die jeweiligen Ergebnisse entgegengenommen. Weiterhin wird das Abrechnungscockpit über diese Schnittstelle bei Vertragsänderungen informiert und mit den Trassendaten des alten und neuen Vertragsstandes versorgt.Â
Annahme Bestellsystem:
Ãber die Schnittstelle Bestellsystem - AC werden zukünftig die Trassenpreisanfragen/Vertragsänderungen an AC gestellt und die Ergebnisse entgegengenommen.Â
Schnittstelle zwischen GFD-Z - NSSÂ
Die NSS Schnittstelle wird weiter über Fahrplan (Badifa) versorgt.
- Badifa berücksichtigt durch den Zugtrassenbereitstellungsservice die Versorgung unmittelbar umliegender DB Netz-interner Systeme mit Zugtrasseninformationen.
- Aktuell wird eine Vorstudie zur Integration der betrieblichen Fahrplanbearbeitung (BFB) in Badifa bzw. IKS (Integriertes Konstruktionssystem) durchgeführt
- Es existiert eine Analyse (âSynopseâ), die den Informationsgehalt von TAF/TAP Path Details Messages des Betriebs mit dem Informationsgehalt des aktuellen Betriebszugs der NSS verglichen hat.
- Es ist nicht erwünscht neben den geplanten Services einen weiteren provisorischen Service zu entwickeln, um bspw. ein Releasedatum zu retten. (âkein zweites ISAâ) Zur Ablösung der NSS herrscht bilateraler Konsens zwischen Fahrplan und Betrieb.  Die Anforderungen der historischen Abnehmer (NSS) werden an Badifa übergeben ggf. den Zugtrassenbereitstellungsservice von Badifa um weitere Services erweitert sofern die TAF/ TAP TSI konformen Daten vom Bestellsystem oder aus dem Betrieb nicht ausreichend oder inkompatibel sind.Â
Experten Schätzung für die weitere GFD-Z Schnittstellen:Â
GFD-Z â OSB: Entfällt zusammen mit OSB, wenn die Workflowsteuerung des unterjährigen Baufahrplans zur Fahrplankonstruktion wandert. Das hängt aber davon ab, ob die Prozessanpassungen und IT-Unterstützung aus M13 und M31 im unterjährigen Baufahrplan dazu führen, dass alle baubedingt geänderten Trassen auskonstruiert werden können, sodass QAP in GFD-Z entfallen kann. Wenn das nicht der Fall sein sollte, könnte die Schnittstelle evtl. noch etwas länger bis zur Ablösung OSB leben. GFD-Z â PAULA: Wurde implementiert, aber nie produktiv genutzt, und diente nur zur Weitergabe von La-Daten aus PAULA nach EBuLa, ohne dass GFD-Z etwas damit getan hat. Falls irgendwann die La-Daten in die Buchfahrplan-Darstellung auf den Bordgeräten integriert werden soll, könnte sich das ändern. Vermutlich wird weder das neue Trassenkonstruktionssystem, noch die Trassen- bzw. Trassenfahrplan-Verwaltung, noch die zukünftige Veröffentlichungsplattform, eine Schnittstelle zu PAULA haben. GFD-Z â BuMV: Eigentlich ist das keine Schnittstelle. GFD-Z erzeugt für gedruckte Buchfahrpläne RTF-Dateien. Die âBuchmacherâ (in den LN-Prozessen: âFahrplandatenbereitstellerâ) öffnen diese mit MS Word und verwenden einen Satz Makros zur Nachbearbeitung der Dokumente, wenn nötig. Diese Makros heiÃen âBuMVâ (âBuchMacher-Verfahrenâ).Â
Annahmen aus der FIB 2 VeröffentlichungsplattformÂ
- Schnittstelle zwischen GFD-Z - Ebula: die Schnittstelle wird weiter über GFD-Z versorgt.
- GFD-Z - Ebula Editor: die Schnittstelle wird weiter über GFD-Z versorgt.
- GDF-Z - Leporello: die Schnittstelle wird weiter über GFD-Z versorgt.