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Richtlinie
Bahnbetrieb Trassenmanagement
Trassenanmeldung
Netzfahrplan
402.0202A01
Seite 1
Fachautor: I.NBF 31; Volker Butzbach, Tel.: (069) 265-31954 Gültig ab: 10.12.2023
1 Vorbemerkungen
Das nachfolgende Formular findet Anwendung für die Anmeldung von Trassen zum Netzfahrplan
sowie für Gelegenheitsverkehre mit mehr als 10 Verkehrstagen. Darüber hinaus kann es für die
Stornierung und die Änderung bestehender Trassen im Rahmen noch verfügbarer Kapazitäten
verwendet werden.
Wird das Formular zur Anmeldung von Änderungen bestehender Trassen verwendet, genügt die
Angabe der Zugnummer und der geänderten Konstruktionsvorgaben, sofern die betroffene Trasse
eindeutig identifizierbar ist. Wird das Formular zur Stornierung bestehender Trassen genutzt, genügt
die Angabe der Zugnummer und der zu stornierenden Verkehrstage und / oder Laufwegabschnitte.
Fehlende Angaben fordert die DB Netz AG bei den vom anmeldenden EVU/ZB benannten Personen
oder Stellen unverzüglich nach. Nach Ablauf der Anmeldefrist sind diese Angaben innerhalb von 3
Arbeitstagen nach Anforderung zu übermitteln. Übermitteln die EVU/ZB die Angaben nach Ablauf
dieser Frist, behandelt die DB Netz AG die Anmeldung als Gelegenheitsverkehr außerhalb des
Netzfahrplans.
2 Leitfaden für die Verwendung des Formulars „Netzfahrplan“
Das Formular dient der Übermittlung aller notwendigen Daten, die bezogen auf den
Verwendungszweck des Formulars von der DB Netz AG benötigt werden.
Der Kunde wird gebeten, durch Ankreuzen in der Kopfzeile des Formulars den aktuellen
Verwendungszweck festzulegen.
Dieser Leitfaden erläutert die Feldinhalte und stellt dar, ob die jeweilige Angabe für die Bearbeitung
der Trassenanmeldung zwingend erforderlich ist (M = Mussangabe) oder ob es sich um optionale
Angaben (O) handelt. Einige Felder sind nur unter bestimmten Voraussetzungen zu verwenden. Sind
diese gegeben, die jeweiligen Angaben aber zwingend erforderlich, wurden diese Felder mit (M)
gekennzeichnet.
Weiterhin werden Erläuterungen gegeben, wozu die DB Netz AG die Angaben benötigen und auf
welche Quellen zurückgegriffen werden kann.
Bahnbetrieb Trassenmanagement
Trassenanmeldung
Netzfahrplan
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Gültig ab: 10.12.2023
Anmeldung zum Netzfahrplan
Gelegenheitsverkehr mit mehr als 10 Verkehrstagen
Trassenanmeldung / Änderung einer Trasse / Storno
Storno / Änderung zu Zug (Zutreffendes bitte ankreuzen) (1)
Rahmenvertragskapazitätsnummer (2)
(3) . (4) (5) (6) (7)
Zuggattungshaupt- und -unternummer Zugnummer bestehende Vergleichstrasse Interne Bearbeitungs-ID Kunde Kunden-Nr
(8) (8) (8) (8) (8)
Kunde, Bevollmächtigter laut SNB Telefon Fax E-Mail Eingang der Anmeldung
Verkehrsart (9) Marktsegment (9a) sicherheitsrelevanter Zug (9b)
SPFV
Schienenpersonen-
fernverkehr
Lok-/Leerfahrt „Express“ Charter-/
Nostalgieverkehr
Punkt-zu-Punkt-Verkehr
SPNV
Schienenpersonennahverk. Lok-/Leerfahrt “ÖDLA“ BPOL meldepflichtig
SGV
Schienengüterverkehr Lokfahrt „Express“
„Schnell“
„Z-Flex“
„R-Flex“
Gefahrgutganzzug
Verkehrszeitraum
ab Ort (10) Verkehrszeitraum (11) Verkehrstage (12) Zusatztage (13) Ausfalltage (14)
Betrieblich-technische/konstruktionsbedingte Angaben (Zugcharakteristik)
1. Personenverkehr
ja
nein ja
nein
ja
nein ja
nein
ab Ort (15) Takt Vmax (16) Tfz 1 (17) Tfz 2 (19) Stwg-Spi. (20) Länge (22) Last (23) Brems-stellung (24) Brh (25) LZB (26) ETCS (26) NBÜ (27) elektron. Bord-gerät (z.B. EBuLa) (28) üFz (29) Dosto-Fz (31) Nei- tech (33) Strecken-klasse, Besonder-heiten, (35)
2. Güterverkehr
KV-Profil:
KV-Profil:
KV-Profil:
ab Ort (15) V max (16) Tfz 1 (18) Tfz 2 (19) Schiebe-Tfz (21) Gekup-pelt (21) Länge (22) Last (23) Bremsstel-lung (24) Brh (25) LZB (26) ETCS (26) elektron. Bord-gerät (z.B. EBuLa) (28) Strecken-klasse (32) BZA/ Bef. Anord. (30) (34) Lärmschutz (leise, laut mit Befreiung, laut) (36a) Besonderheiten, Lü, Gefahrgut, Gefahrklasse, Einzelgrenz- lastber. (36)
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Trassenanmeldung
Netzfahrplan
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Gültig ab: 10.12.2023
Trassenzeiten
weitere Kundenwünsche:
(44)
Hinweise aus der Konstruktion:
(45)
Mbr
Versicherung: Der Besteller versichert, dass die eingesetzten Fahrzeuge für den bestellten Zuglauf zugelassen sind und den
„Anforderungen an Fahrzeuge des EVU“ gemäß der aktuellen Nutzungsbedingungen Netz (NBN) entsprechen. Für den Fall, dass neben dem
Trassenentgelt weitere Kosten (Gestellung streckenkundiger Mitarbeiter, Streckenuntersuchungen, Personaleinsatz außerhalb der
Besetzungszeiten o.ä.) erforderlich sind, erklärt er sich damit einverstanden, dass diese Kosten an ihn verrechnet werden. Für die evtl.
erforderliche Nutzung von Eisenbahninfrastruktur vor bzw. nach der Zugfahrt bestehen entsprechende Vereinbarungen zur Nutzung der
Eisenbahninfrastruktur (bei DB Netz bzw. Anschlussbahnen, Energieversorgern, anderen EIU usw.). (46)
Unterschrift des Kunden (47)
Kundenanmeldung Konstruktionsergebnisse
1 2
Ort Gleis Ank Halt Art Abf Vorgaben// Änderungen der
Zugcharakteristik
Ank Abf Ank Abf
(37) (38) (39) (40) (41) (42) (43)
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Erläuterungen zu den Feldinhalten
Feld-
Nr.
Art
M/O
Inhalt Erläuterung
(1) M Das Formular kann für mehrere Zwecke verwendet
werden. Bitte kreuzen Sie den aktuellen
Verwendungszweck an.
(2) (M) Soweit bei einer Trassenanmeldung zum
Netzfahrplan auf eine rahmenvertraglich
gesicherte Kapazität Bezug genommen werden
soll, muss die entsprechende
Rahmenvertragskapazitätsnummer immer
angeben werden.
Bei Anmeldungen zum Gelegenheitsverkehr
kann keine rahmenvertraglich gesicherte
Kapazität angegeben werden, da
Rahmenverträge ihre Wirkung nur bei der
Netzfahrplanerstellung entfalten.
(3) M Eingabe der vorgesehenen Zuggattungs-Haupt- u.
Unternummer, z.B. 33.1, 50.2 ...
Das Verzeichnis der Zuggattungen ist
Bestandteil der Planungsparameter. Die
Zuggattung wird durch die DB Netz AG auch
auf Anfrage mitgeteilt.
(4) (M) Eingabe der vorgesehenen Zugnummer ohne
vorangestellte Nullen z.B. 695 (nicht 00695)
Die Richtlinie 402.0207 beschreibt die
Verwendung von Zugnummern.
(5) (M) Eingabe der Zugnummer des vorhergehenden
Fahrplans, wenn der Zug im darauffolgenden
Fahrplan eine andere Nummer erhält.
Die Angabe erleichtert das Auffinden der im
EDV-System gespeicherten Daten.
(6) O dieses Feld steht Ihnen zur freien Verfügung für
interne Angaben
(7) M Kundennummer Eine Kunden-Nr. erhalten Sie bei der
Aufnahme in unsere Kundendatei; dient der
Identifikation als EVU.
(8) M Die Kurzbezeichnung Ihres Unternehmens und der
Bevollmächtigte laut SNB; dazu die Erreichbarkeit
über verschiedene Medien
Bei Nutzungskonflikten ist innerhalb einer
angemessenen Frist zum Lösungsvorschlag
eine schriftliche Antwort abzugeben.
(9) M Kreuzen Sie bitte das entsprechende Feld an. An dieser Stelle ist auszuwählen ob es sich
bei der Trasse um eine Anmeldung im SPFV,
SPNV oder SGV handelt.
(9a) M Kreuzen Sie bitte die entsprechenden Felder an. Die zutreffenden Marktsegmente sind zu
kennzeichnen. Erfolgt keine Auswahl, ergibt
sich die Zuordnung zu den übrigen
Marktsegmenten automatisch aus den
Anmeldeparametern. Siehe dazu Ziffer 5.3.2
der NBN für den SPFV, Ziffer 5.3.3 der NBN
für den SPNV und Ziffer 5.3.4 der NBN für
den SGV.
Bei SPNV-Verkehren kreuzen Sie „ÖDLA“
an, wenn es sich um Verkehre auf Grundlage
eines öffentlichen Dienstleistungsauftrags
handelt.
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Feld-
Nr.
Art
M/O
Inhalt Erläuterung
(9b)
(M)
Kreuzen Sie bitte das entsprechende Feld an
An dieser Stelle ist auszuwählen ob es sich
bei der Trasse um einen für die
Bundespolizei sicherheitsrelevanten Zug
handelt (siehe 402.0202 Abschnitt 2 (13).
(10) (M) Bahnhof, ab dem ein Verkehrszeitraum für die
Trasse gelten soll.
Kürzel oder Bezeichnung der Betriebsstelle
gem. Richtlinie 100; bei jedem Wechsel des
Verkehrszeitraums ist eine neue Zeile
anzulegen.
(11) M Gewünschte Verkehrsperiode als Zeitabschnitt in
der Schreibweise von tt.mm.jj bis tt.mm.jj.
Format: tt.mm.jj
(12) M Verkehrstag, z.B. tgl für tägliche Trasse. Format: tt.mm.jj
(13) (M) einzelne zusätzliche Verkehrstage (tt.mm.jj) Format: tt.mm.jj
(14) (M) einzelne ausgeschlossene Verkehrstage Format: tt.mm.jj
(15) (M) Siehe Angaben zu (10)
(16) M Höchstgeschwindigkeit, mit der die Trasse
konstruiert werden soll
Sie kann kleiner sein als die
Höchstgeschwindigkeit des Zugs, z.B. auf
einem definierten Streckenabschnitt den
Wunsch nach harmonisiertem Fahren zu
dokumentieren.
(17) M Eingabe der Baureihe des Triebfahrzeugs bzw.
Triebwagen ausschließlich in folgender
Schreibweise (gem. UIC-Merkblatt 438-3)
- Ländercode (2-stellig und Leerzeichen)
- Triebfahrzeugbaureihenbezeichnung (4-stellig)
- Bindestrich (ohne Leerzeichen davor und
danach)
- Variantennummer (1 oder 2-stellig)
z.B: 80 6185-1
Die Baureihenvariante berücksichtigt auch
schiebendes oder ziehendes Triebfahrzeug
bei Wendezügen.
Durch die Angabe der Baureihenvariante
bzw. Variantennummer entfällt bei
Triebzügen die Angabe zur Anzahl der
Mittelwagen.
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Feld-
Nr.
Art
M/O
Inhalt Erläuterung
(18) M Eingabe der Baureihe des Triebfahrzeugs bzw.
Triebwagen ausschließlich in folgender
Schreibweise (gem. UIC-Merkblatt 438-3):
- Ländercode (2-stellig und Leerzeichen)
- Triebfahrzeugbaureihenbezeichnung (4-stellig)
- Bindestrich (ohne Leerzeichen davor und
danach)
- Variantennummer (1 oder 2-stellig)
z.B: 80 6185-1
(19) (M) zweites Triebfahrzeug in der Darstellungsweise
des Feldes (17), bzw. (18)
(20) (M) Bei Zügen mit Steuerwagen und ICE 2-Halbzügen
ist ja anzugeben, wenn sich der Steuerwagen bei
Abfahrt am Zuganfangsbahnhof an der Spitze
befindet.
Wechselt an einem Ort die Position des
Triebfahrzeugs, ist dies in der
entsprechenden Ortszeile anzugeben, z. B.
„gezogen“
(21) (M) Baureihe der Schiebelok in der Darstellungsweise
des Feldes (19). Angabe, ob Schiebelok mit dem
Zug gekuppelt ist (ja/nein)
(22) M Länge des Wagenzuges bei lokbespannten Zügen
in Metern.
Die nach Ril 408 zulässigen maximalen Zuglängen
dürfen nicht überschritten werden.
Bei Triebwagen/Triebzügen bleibt das Feld frei.
Die Länge des Triebfahrzeugs ist nicht zu
berücksichtigen. Diese ist im
Konstruktionssystem hinterlegt. Die Länge
von Triebwagen und Triebzügen sind im
Konstruktionssystem hinterlegt.
(23) M Masse (Last) des Wagenzuges in Tonnen.
Bei Triebwagen/Triebzügen bleibt das Feld frei.
Die Masse des Triebfahrzeugs ist nicht zu
berücksichtigen. Diese ist im
Konstruktionssystem hinterlegt.
Die Massen von Triebwagen und Triebzügen
sind im Konstruktionssystem hinterlegt
(24) M Bremsstellung, mit der die Trassen konstruiert
werden soll.
Im Güterverkehr kann die Angabe
lastabhängig doppelt sein, z.B. bis 1600 t
Bremsstellung P, über 1600 t Bremsstellung
G.
(25) M Vorhandenes Bremsvermögen des Zugs, das bei
der Trassenkonstruktion berücksichtigt werden soll
Bremsgewicht x 100
Eigengewicht
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Feld-
Nr.
Art
M/O
Inhalt Erläuterung
(26) (M) LZB (Linienzugbeeinflussung) bzw. ETCS
(European Train Control System) wird für die
Zugfahrt genutzt
(27) (M) NBÜ = Notbremsüberbrückung
Angabe, dass die angemeldete Trasse die
Bedingungen der NBÜ-Pflicht erfüllt, sofern sie
über NBÜ-pflichtige Streckenabschnitte gem.
Infrastrukturregister angemeldet wird.
(28) M Bordgerät für die elektronische Führerraum-
anzeige des Fahrplans wird für die Zugfahrt
genutzt (ja/nein)
(29) (M) üFz = übergroße Fahrzeuge
Werden Bedingungen der EBO nicht eingehalten,
sind besondere Beförderungsbedingungen
notwendig und die Technischen
Netzzugangsbedingungen (Anlage 2.4.2. der
SNB) kommen zur Anwendung
(30) (M) BZA/Beförderungsanordnung: Werden Bedin-
gungen der EBO nicht eingehalten, sind
besondere Beförderungsbedingungen notwendig.
Hier kommt Ziffer 4.3 der Ril 402.0202 zur
Anwendung.
(31) M Geben Sie hier bitte an, ob sich Doppel-
stockfahrzeuge im Wagenzug befinden (Ja/nein).
Für den Einsatz von Doppel-
stockfahrzeugen muss die vorgesehene
Strecke vorher geprüft und zugelassen
werden.
(32) (M) Angabe der Streckenklasse. Wenn keine Angabe,
wird D4 angenommen.
Für die Streckenklasse der Trasse ist die
Streckenklasse des Fahrzeuges im Zug mit
der höchsten Streckenklassenbewertung
maßgebend.
(33) (M) Nei-Tech: Bei Triebwagen mit Neigetechnik
angeben, in welchem Streckenabschnitt (definiert
in der Ortszeile) die Neigetechnik aktiv ist.
(34) M Definierte Überschreitungen des Lichtraumprofils
nach EBO sind auf festgelegten Strecken zulässig.
Es ist immer anzugeben, ob der Zug KV befördert,
oder nicht (nichtzutreffendes streichen).
Falls KV ja, geben Sie bitte das KV-Profil in
Feld (34) an.
(35) (M) Angabe der Streckenklasse. Wenn keine Angabe,
wird D4 angenommen.
Ggf. Bemerkungen zur Zugcharakteristik, die
durch die anderen Felder nicht dargestellt werden
können.
Für die Streckenklasse ist das schwerste
Fahrzeug im Zug maßgebend.
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Feld-
Nr.
Art
M/O
Inhalt Erläuterung
(36) (M) Besonderheiten der Zugcharakteristik, die
aufgrund der geltenden Konstruktionsregeln zu
berücksichtigen sind; einzutragen sind z.B.:
Gefahrklasse
Schlz zurück von bis
Außergewöhnliche Transporte/Fahrzeuge
Einzelgrenzlastberechnung
Bei Unklarheiten beraten wir Sie gerne
ausführlich
Halten Fahrzeuge das Lichtraumprofil
gemäß EBO nicht ein, sind besondere
Beförderungsbedingungen notwendig
Ganzzüge mit gefährlichen Gütern nach
GGVSEB (einschließlich dem RID) sowie
daraus aufkommende geschlossene
Leerwagen-ganzzüge mit ungereinigten
Kesselwagen und Tankcontainern
Rückführung nicht gekuppelter Schiebelok
von (Ril 100 oder km ...) bis (Ril 100)
Hierfür ist die aktuell vorhandene Bza-
Nummer anzugeben
Liegt für die Trassenanmeldung eine Einzel-
grenzlastberechnung vor, so ist hier die
entspr. Nummer (EGB-Nr.) einzutragen. In
TPN können hier unter „bearbeiten“ bis zu 10
EGB-Nummern eingetragen werden.
(36a)
(37)
M
M
Angabe zur Lärmemission gem. Schienenlärm-
schutzgesetz
Ortsbezeichnung; Kürzel oder Bezeichnung der
Betriebsstelle gem. Abkürzungsverzeichnis Ril
100.
Angabe des möglichst genauen Laufwegs.
Bei Zügen, die teilweise im Netz eines anderen
Eisenbahninfrastrukturunternehmens verkehren,
ist der Grenzeingangs- und/oder Grenzausgangs-
bahnhof bzw. erste und/oder letzte konstruktions-
relevante Betriebsstelle der DB Netz AG
anzugeben.
Angabe der Lärmemission („laut“, leise“ oder
„laut mit Befreiung“) wird der Einsatz von
mindestens einem Güterwagen in einem Zug
im Sinne des Schienenlärmschutzgesetzes
(SchlärmschG) mitgeteilt.
(38) O gewünschtes Gleis
(39) (M) gewünschte Ankunft (bleibt bei Zuganfangs-
bahnhof frei, bzw. Bereitstellungszeit am
Bahnsteig in kursiver Schrift angeben)
(40) (M) Haltezeit, Genauigkeit in Zehntel-Minuten; z.B.
10,5 Minuten
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Feld-
Nr.
Art
M/O
Inhalt Erläuterung
(41)
(M)
Angabe der Art des Haltes
Es gibt folgende Haltearten:
C = bestellter Kunden-Halt,
B = bestellter Kunden-Bedarfshalt,
+ = Betriebshalt,
D = Durchfahrt
nachrichtlich:
Halte aus Konstruktionsgründen werden
vom Konstrukteur unter Hinweise aus der
Konstruktion eingetragen
(42) (M) Personenverkehr:
Abfahrtszeit (bleibt bei Zugendbahnhof frei, bzw.
Ende der Bahnsteigbelegungszeit in kursiver
Schrift)
Güterverkehr:
Abfahrtszeit (bleibt bei Zugendbahnhof frei, bzw.
Ende der Gleisbelegungszeit in kursiver Schrift)
(43) (M) Personenverkehr:
Vorgaben für die Konstruktion, z.B. Anschluss,
Korrespondenz
Eintrag von ortsbezogenen Änderungen der
Zugcharakteristik
Eintrag ortsbezogener Konstruktionsspielräume
Haltegrund
Es gibt folgende Haltegründe:
AB = Wagen absetzen,
ZU = Wagen zusetzen,
RW = Richtungswechsel
TW = Triebfahrzeugwechsel,
LE = Lokführer-Erholungshalt,
PW = Personalwechsel,
WU = technische Wagenuntersuchung,
ZW = Zwischenabstellung,
SO = sonstiger Halt,
NE = nur Einsteigen,
NA = nur Aussteigen,
N = Halt für Bewirtschaftung,
F = Fotohalt
Konstruktionsvorgaben:
A = Anschluss, K= Korrespondenz, A (Zug-
Nr.) Gl .. oder gl.Bstg (= am gleichen
Bahnsteig)
z.B. Neitech aktiv oder inaktiv, Wechsel von
geschoben auf gezogen, Änderungen der
Zugmasse:
Die Konstruktionsspielräume sind in Minuten
unter Nutzung der Vorzeichen +, - oder ± ,
des Bezugsortes und einem Hinweis auf
Abfahrt (ab) oder Ankunft (an) anzugeben;
AAH ab ± 5 bedeutet: Abfahrt in AAH
zwischen 5 Minuten vor und 5 Minuten nach
der in Spalte 29 angegebenen Zeit möglich
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Feld-
Nr.
Art
M/O
Inhalt Erläuterung
(43) (M) Güterverkehr:
Vorgaben für die Konstruktion, z.B. Wagen-
übergang
Eintrag von ortsbezogenen Änderungen der
Zugcharakteristik
Eintrag ortsbezogener Konstruktionsspielräume
Haltegrund
Es gibt folgende Haltegründe:
AB = Wagen absetzen
ZU = Wagen zusetzen
RW = Richtungswechsel
TW = Triebfahrzeugwechsel
LE = Lokführer-Erholungshalt
PW = Personalwechsel
WU = technische Wagenuntersuchung
ZW = Zwischenabstellung
SO = sonstiger Halt
NE = nur Einsteigen
NA = nur Aussteigen
N = Halt für Bewirtschaftung
F = Fotohalt
Konstruktionsvorgaben:
W = Wagenübergang; W xxxxx (Zug-Nr) auf
xxxxx (ZugNr)
sofern nicht unter Zugcharakteristik (Felder
16 26) bereits dargestellt
Die Konstruktionsspielräume sind in Minuten
unter Nutzung der Vorzeichen +, - oder ± ,
des Bezugsortes und einem Hinweis auf
Abfahrt (ab) oder Ankunft (an) anzugeben;
AMA ab ± 15 bedeutet: Abfahrt in AMA
zwischen 15 Minuten vor und 15 Minuten
nach der in Spalte 29 angegebenen Zeit
möglich
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Seite 11
Gültig ab: 10.12.2023