Squashed 'bahn/wissensdatenbank/' content from commit 07a8196e
git-subtree-dir: bahn/wissensdatenbank git-subtree-split: 07a8196e5f9e55d027f90485beb95f4006387669
This commit is contained in:
@@ -0,0 +1,994 @@
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||||
domain: "regelwerk"
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||||
tool: "allgemein"
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||||
scope: "allgemein"
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||||
tags: ["domain:regelwerk", "tool:allgemein", "scope:allgemein", "regelwerk", "betrieblich-technisch"]
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||||
owners: []
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||||
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||||
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||||
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||||
last_updated: "2026-06-26"
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||||
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||||
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contact: "einfachbahn@deutschebahn.com"
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Richtlinie
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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483.0100Z11
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Seite 1
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Fachautor: I.IAI 45 | Steffen Schöneich | steffen.schoeneich@deutschebahn.com Gültig ab: 14.12.2025
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Inhaltsverzeichnis
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1 Anwendungsbereich und Zweck des Zusatzes ................... 2
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2 Umsetzungsbeispiele für ausgewählte
|
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Ausführungsbestimmungen in Abschnitt 4 der
|
||||
Richtlinie 483.0100 ............................................................. 3
|
||||
3 Umsetzungsbeispiele für ausgewählte
|
||||
Ausführungsbestimmungen in Abschnitt 5 der
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Richtlinie 483.0100 ............................................................. 7
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||||
4 Umsetzungsbeispiele für ausgewählte
|
||||
Ausführungsbestimmungen in Abschnitt 7 der
|
||||
Richtlinie 483.0100 ........................................................... 13
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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483.0100Z11
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Seite 2
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Gültig ab: 14.12.2025
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||||
1 Anwendungsbereich und Zweck des
|
||||
Zusatzes
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(1) Dieser Zusatz gilt nur in Ergänzung zu Richtlinie 483.0100.
|
||||
Er soll Eisenbahnverkehrsunternehmen als Hilfe oder
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||||
Muster für die Ausgestaltung von Unternehmensvorgaben
|
||||
nach Maßgabe der Richtlinie 483.0100 in Bezug auf die
|
||||
PZB-Fahrzeugeinrichtung der Bauform I60 / ER 24 dienen.
|
||||
(2) Die nachfolgenden Abschnitte beinhalten Umsetzungs-
|
||||
beispiele für bauform- und ausführungsvarianten-
|
||||
spezifische Unternehmensvorgaben nach Maßgabe der
|
||||
Richtlinie 483.0100 für die PZB-Fahrzeugeinrichtung der
|
||||
Bauform I60 / ER 24.
|
||||
Alle Umsetzungsbeispiele für Unternehmensvorgaben in
|
||||
den nachfolgenden Abschnitten sind unverbindlich.
|
||||
(3) In den unverbindlichen Umsetzungsbeispielen für
|
||||
Unternehmensvorgaben der nachfolgenden Abschnitte
|
||||
werden nur Sachverhalte behandelt, welche früher in der
|
||||
entfallenen bauformspezifischen Richtlinie 483.0111
|
||||
geregelt waren und nun durch das Eisenbahnverkehrs-
|
||||
unternehmen in eigener Verantwortung zu regeln sind.
|
||||
Dieser Zusatz enthält daher nicht für alle, sondern nur für
|
||||
eine Auswahl von Ausführungsbestimmungen der
|
||||
Richtlinie 483.0100 Umsetzungsbeispiele für
|
||||
Unternehmens-vorgaben. Zudem sind manche
|
||||
Ausführungsbestimmungen der Richtlinie 483.0100 nur
|
||||
teilweise umgesetzt.
|
||||
(4) Die unverbindlichen Umsetzungsbeispiele für Unter-
|
||||
nehmensvorgaben in den nachfolgenden Abschnitten
|
||||
entsprechen inhaltlich sinngemäß den früher verbindlichen
|
||||
Vorgaben der entfallenen bauformspezifischen
|
||||
Richtlinie 483.0111. Die unverbindlichen Umsetzungs-
|
||||
beispiele für Unternehmensvorgaben in den nachfolgenden
|
||||
Abschnitten basieren somit inhaltlich auf dem
|
||||
Kenntnisstand der Systembetreuenden Stelle für die
|
||||
Klasse-B-ZZS-Systeme PZB, LZB und GNT bei der
|
||||
DB InfraGO AG vom Jahr 2014.
|
||||
Die Systembetreuende Stelle für die Klasse-B-ZZS-
|
||||
Systeme PZB, LZB und GNT bei der DB InfraGO AG leistet
|
||||
keine Gewähr dafür, dass die unverbindlichen
|
||||
Umsetzungsbeispiele für Unternehmensvorgaben in den
|
||||
nachfolgenden Abschnitten aktuell sind. Eine inhaltliche
|
||||
Aktualisierung ist seitens der Systembetreuenden Stelle für
|
||||
die Klasse-B-ZZS-Systeme PZB, LZB und GNT bei der
|
||||
DB InfraGO AG nicht vorgesehen.
|
||||
Anwendungs-
|
||||
bereich
|
||||
Regelungs-
|
||||
gegenstand
|
||||
Ehemalige
|
||||
bauform-
|
||||
spezifische
|
||||
PZB-Bedien-
|
||||
richtlinie
|
||||
Keine Gewähr
|
||||
für Aktualität
|
||||
|
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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Gültig ab: 14.12.2025
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(5) Die unverbindlichen Umsetzungsbeispiele für Unter-
|
||||
nehmensvorgaben in den nachfolgenden Abschnitten sind
|
||||
so ausgestaltet und formuliert, als wären sie bereits
|
||||
verbindliche Unternehmensvorgaben, und stellen insoweit
|
||||
ein kopierfähiges Muster dar. Das Eisenbahn-
|
||||
verkehrsunternehmen darf sie in eigener Verantwortung
|
||||
entweder unverändert oder mit Änderungen bzw.
|
||||
Anpassungen in eine verbindliche Unternehmensvorgabe
|
||||
übernehmen.
|
||||
Wenn das Eisenbahnverkehrsunternehmen ein
|
||||
Umsetzungsbeispiel für eine Unternehmensvorgabe der
|
||||
nachfolgenden Abschnitte in eigener Verantwortung ohne
|
||||
weitere Änderung bzw. Anpassung in eine verbindliche
|
||||
Unternehmensvorgabe übernimmt, muss das
|
||||
Eisenbahnverkehrsunternehmen dabei in eigener
|
||||
Verantwortung überprüfen und sicherstellen, dass die
|
||||
resultierende verbindliche Unternehmensvorgabe sachlich
|
||||
richtig und aktuell ist.
|
||||
(6) Sofern gemäß Abschnitt 3 Absatz (7) der
|
||||
Richtlinie 483.0100 Zitierpflicht besteht, werden in den
|
||||
unverbindlichen Umsetzungsbeispielen für Unter-
|
||||
nehmensvorgaben in den nachfolgenden Abschnitten aus
|
||||
Gründen der Übersichtlichkeit nur Bezüge zu den Vorgaben
|
||||
der Richtlinie 483.0101 wiedergegeben.
|
||||
2 Umsetzungsbeispiele für ausgewählte
|
||||
Ausführungsbestimmungen in Abschnitt 4
|
||||
der Richtlinie 483.0100
|
||||
(1) Ergänzung zu Abschnitt 5 Absatz (5) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Die akustischen Meldungen werden mit einer Hupe
|
||||
ausgegeben.
|
||||
Als Anzeigeeinrichtung für die Führerraumanzeigen wird
|
||||
der Leuchtmelder-Block (Bild 1) verwendet.
|
||||
Bild 1 Aufbauschema Leuchtmelder-Block
|
||||
|
||||
Verwendung der
|
||||
Umsetzungs-
|
||||
beispiele als
|
||||
kopierfähiges
|
||||
Muster
|
||||
Umsetzung der
|
||||
Zitierpflicht
|
||||
gemäß
|
||||
Richtlinie
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483.0100
|
||||
Führerraum-
|
||||
anzeigen und
|
||||
akustische
|
||||
Meldungen
|
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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Gültig ab: 14.12.2025
|
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(2) Ergänzung zu Abschnitt 5 Absatz (6) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Die PZB-Bedientasten Wachsamkeitstaste, Freitaste und
|
||||
Befehlstaste sind in einer Gruppe auf dem Führerraumpult
|
||||
angeordnet (Bild 2).
|
||||
Bild 2 PZB-Bedientasten-Gruppe
|
||||
|
||||
(3) Bei einer PZB-Fahrzeugeinrichtung der Bauform
|
||||
I60 / ER 24 gibt es als zusätzliches Bedienelement die
|
||||
Prüftaste. Sie befindet sich innerhalb des Leuchtmelder-
|
||||
Blocks und ist
|
||||
- entweder als separate Einzeltaste ausgeführt oder
|
||||
- in den Leuchtmelder „1000 Hz“ integriert (der
|
||||
Leuchtmelder „1000 Hz ist gleichzeitig auch die
|
||||
Prüftaste).
|
||||
Durch Betätigen der Prüftaste lässt sich bei aktiv
|
||||
geschalteter PZB-Fahrzeugeinrichtung und einem
|
||||
Hauptluftleitungs-Druck von mindestens 5 bar der Prüflauf
|
||||
zur Funktionsprüfung der PZB-Fahrzeugeinrichtung
|
||||
starten.
|
||||
(4) Ergänzung zu Abschnitt 5 Absatz (7) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Die Dateneingabe-Schnittstelle der PZB-Fahrzeugein-
|
||||
richtung der Bauform I60 / ER 24 ist der Dateneinsteller. Er
|
||||
befindet sich im Schaltgehäuse der PZB-Kerneinheit. Der
|
||||
Dateneinsteller ist als Bedienschnittstelle mit Haupt- und
|
||||
Hilfsanzeige sowie Tastatur (Bild 3) ausgeführt.
|
||||
PZB-
|
||||
Bedientasten
|
||||
Prüftaste
|
||||
Dateneinsteller
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||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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Bild 3 Dateneinsteller
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||||
Über den Dateneinsteller erfolgt die Eingabe der
|
||||
- Zugdaten (Einstellwerte BRA und BRH) und
|
||||
- weiteren Daten für die Fahrtenregistrierung
|
||||
(Einstellwerte „Triebfahrzeugführer-Nummer“ und
|
||||
„Zug-Nummer“).
|
||||
Darüber hinaus lassen sich am Dateneinsteller
|
||||
- die gespeicherten Zugdaten anzeigen,
|
||||
- die Datums- und Uhrzeiteinstellung für die
|
||||
Fahrtenregistrierung anzeigen und
|
||||
- der Kurzwegspeicher sperren oder entsperren.
|
||||
Tabelle 1 zeigt, mit welchen Bedienelementen am
|
||||
Dateneinsteller sich Eingaben oder Einstellungen
|
||||
vornehmen und von der PZB-Fahrzeugeinrichtung
|
||||
gespeicherte Einstellungen anzeigen lassen.
|
||||
|
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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Dateneinsteller
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||||
Bedienelement Zweck und Funktion
|
||||
Taste „K“ Kurzwegspeicher EIN/AUS:
|
||||
Sperren/Entsperren des Kurzwegspeichers
|
||||
Taste „I“
|
||||
Instandhaltungsdaten:
|
||||
Ein- und Ausgabe von Instandhaltungsdaten
|
||||
(z. B. Fehlerspeicher, Prozesswerte, Prüfläufe)
|
||||
Taste „R“ RESET
|
||||
Taste „Tf“ Eingabe des 6-stelligen Einstellwertes
|
||||
„Triebfahrzeugführer-Nummer“
|
||||
Taste „Zug“ Eingabe des Einstellwertes „Zug-Nummer“
|
||||
(Eingabe von bis zu 16 Nummern möglich)
|
||||
Taste „ZE“ Zug-Eigenschaften:
|
||||
Eingabe der Einstellwerte BRA- und BRH
|
||||
Taste „Info“ Information:
|
||||
Anzeige von Datum, Uhrzeit und Füllgrad der DSK
|
||||
Taste „ZD“ Übernahmetaste
|
||||
Taste „Lö“ Löschtaste:
|
||||
Eingabekorrektur
|
||||
Taste „*“ Rollen der Anzeige in den Funktionen I und Zug
|
||||
Tasten „0...9“ Zifferntasten:
|
||||
Eingabe von Ziffern
|
||||
Tabelle 1: Bedienelemente am Dateneinsteller
|
||||
(5) Ergänzung zu Abschnitt 5 Absatz (9) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Die Fahrtenregistrierung ist als ein elektronisches
|
||||
Aufzeichnungsgerät ausgeführt, das als Datenspeicher-
|
||||
kassette (DSK) bezeichnet wird. Die DSK befindet sich im
|
||||
Schaltgehäuse der PZB-Kerneinheit. Die Speicher-
|
||||
kapazität der DSK beträgt je nach Einsatzbereich 5 000 bis
|
||||
15 000 km.
|
||||
Der aktuelle Betriebszustand der DSK wird über die
|
||||
Leuchtdiode „ON“ an der DSK angezeigt:
|
||||
- Leuchtdiode „ON“ leuchtet dauerhaft:
|
||||
DSK arbeitet ordnungsgemäß
|
||||
- Leuchtdiode „ON“ leuchtet nicht:
|
||||
DSK ist fehlerhaft
|
||||
DSK
|
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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- Leuchtdiode „ON“ blinkt mit einer Frequenz von ca.
|
||||
10 Hz:
|
||||
DSK empfängt serielle Daten
|
||||
- Leuchtdiode „ON“ blinkt mit einer Frequenz von 1 Hz:
|
||||
Batteriekapazität der DSK erschöpft
|
||||
Im Fall des fehlerhaften Betriebszustandes der DSK wird
|
||||
darüber hinaus die Art des Fehlers durch Balkenstriche in
|
||||
der Hilfsanzeige des Dateneinstellers dargestellt.
|
||||
(6) Ergänzung zu Abschnitt 5 Absatz (12) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Die manuelle Bremsüberbrückung ist als PZB-
|
||||
Luftabsperrhahn ausgeführt.
|
||||
Mit dem PZB-Luftabsperrhahn lässt sich die Verbindung der
|
||||
pneumatischen Bremswirkgruppe zur Hauptluftleitung
|
||||
unterbrechen.
|
||||
3 Umsetzungsbeispiele für ausgewählte
|
||||
Ausführungsbestimmungen in Abschnitt 5
|
||||
der Richtlinie 483.0100
|
||||
(1) Ergänzung zu Abschnitt 12 Absatz (2) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Vor Start eines Prüflauf zur Funktionsprüfung der PZB-
|
||||
Fahrzeugeinrichtung muss der Triebfahrzeugführer
|
||||
sicherstellen, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:
|
||||
- Fahrzeug steht still
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung eingeschaltet
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung aktiv geschaltet
|
||||
- Fahrzeug steht nicht in einem Bereich, in dem sich
|
||||
größere Metallmassen unter dem aktiv geschalteten
|
||||
Fahrzeugmagneten befinden können (wie z. B. auf
|
||||
einer Schiebebühne, Drehscheibe oder Brücke)
|
||||
- PZB nicht mit PZB-Störschalter abgeschaltet
|
||||
- PZB-Luftabsperrhahn geöffnet
|
||||
- Bremssystem des Fahrzeugs funktionsbereit und
|
||||
Bremseingriff nicht wirksam
|
||||
- Hauptluftleitungs-Druck beträgt ca. 5 bar
|
||||
Der Triebfahrzeugführer startet den Prüflauf zur
|
||||
Funktionsprüfung der PZB-Fahrzeugeinrichtung, indem er
|
||||
- entweder die Prüftaste oder
|
||||
PZB-
|
||||
Luftabsperr-
|
||||
hahn
|
||||
Durchführung
|
||||
der Funktions-
|
||||
prüfung
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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Gültig ab: 14.12.2025
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- für die Dauer von mindestens 1 s gleichzeitig die Frei-
|
||||
und die Wachsamkeitstaste
|
||||
betätigt.
|
||||
Der Triebfahrzeugführer darf die während des Prüflaufs zur
|
||||
Funktionsprüfung der PZB-Fahrzeugeinrichtung
|
||||
eingeleitete PZB-Zwangsbremsung nicht durch das
|
||||
Bedienen des Führerbremsventils unterstützen.
|
||||
Während des Prüflaufs zur Funktionsprüfung der PZB-
|
||||
Fahrzeugeinrichtung muss der Triebfahrzeugführer
|
||||
beobachten ob,
|
||||
- die Leuchtmelder „85“, „70“, „55“, „Befehl 40“,
|
||||
„500 Hz“ und „1000 Hz“ nacheinander aufleuchten,
|
||||
- eine eindeutig erkennbare Druckabsenkung in der
|
||||
Hauptluftleitung erfolgt,
|
||||
- die Hupe kurzzeitig ertönt
|
||||
und danach
|
||||
- der Hauptluftleitungs-Druck wieder auf einen Wert von
|
||||
5 bar angestiegen ist,
|
||||
- einer der blauen PZB-Zugart-Leuchtmelder „85“, „70“
|
||||
oder „55“ Dauerlicht oder Blinklicht zeigt und
|
||||
- die Leuchtmelder „Befehl 40“, „500 Hz“ und „1000 Hz“
|
||||
nicht leuchten.
|
||||
Die Funktionsprüfung gilt nur dann als bestanden, wenn der
|
||||
Triebfahrzeugführer die oben aufgeführten Anzeigen bzw.
|
||||
Zustände während bzw. nach dem Prüflauf zur
|
||||
Funktionsprüfung der PZB-Fahrzeugeinrichtung
|
||||
beobachten konnte. Andernfalls liegt eine technische
|
||||
Unregelmäßigkeit bzw. Störung vor.
|
||||
(2) Ergänzung zu Abschnitt 12 Absätze (9) und (16) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Die Kontrolle der von der PZB-Fahrzeugeinrichtung noch
|
||||
gespeicherten Zugdaten (Einstellwerte BRA und BRH) bzw.
|
||||
die Eingabe der gültigen Zugdaten lässt sich wie folgt am
|
||||
Dateneinsteller vornehmen:
|
||||
1. Taste „ZE“ betätigen
|
||||
2. auf der Hilfsanzeige erscheint „BRA“ und auf der
|
||||
Hauptanzeige der von der PZB-Fahrzeugeinrichtung
|
||||
noch gespeicherte Einstellwert BRA oder der
|
||||
Einstellwert BRA der PZB-Ersatzdaten
|
||||
3. sofern erforderlich (angezeigter Einstellwert BRA
|
||||
weicht vom gültigen ab), gültigen Einstellwert BRA
|
||||
Eingabe der
|
||||
gültigen
|
||||
Zugdaten
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
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||||
|
||||
Gültig ab: 14.12.2025
|
||||
zweistellig mit führender Null mit den Zifferntasten
|
||||
eingeben
|
||||
Hinweis: Die Korrektur von Eingaben ist mit der
|
||||
Taste „Lö“ möglich.
|
||||
4. Taste „ZD“ zur Übernahme betätigen, wenn der
|
||||
gemäß Nummer 3 eingegebene und daraufhin
|
||||
angezeigte Einstellwert BRA dem gültigen entspricht
|
||||
5. Taste „ZE“ betätigen
|
||||
6. auf der Hilfsanzeige erscheint „BRH“ und auf der
|
||||
Hauptanzeige der von der PZB-Fahrzeugeinrichtung
|
||||
noch gespeicherte Einstellwert BRH oder der
|
||||
Einstellwert BRH der PZB-Ersatzdaten
|
||||
7. sofern erforderlich (angezeigter Einstellwert BRH
|
||||
weicht vom gültigen ab), gültigen Einstellwert BRH
|
||||
dreistellig mit den Zifferntasten eingeben
|
||||
Hinweis: Die Eingabe einer führenden Null ist
|
||||
zulässig. Die Korrektur von Eingaben ist mit der
|
||||
Taste „Lö“ möglich.
|
||||
8. Taste „ZD“ zur Übernahme betätigen, wenn der
|
||||
gemäß Nummer 7 eingegebene und daraufhin
|
||||
angezeigte Einstellwert BRH dem gültigen entspricht
|
||||
Hinweis: Die Eingabe unplausibler Zugdaten wird
|
||||
abgewiesen.
|
||||
(3) Der Triebfahrzeugführer muss seine Triebfahrzeugführer-
|
||||
Nummer grundsätzlich
|
||||
- vor der ersten Zugfahrt unter Überwachung der PZB
|
||||
nach Übernahme des Fahrzeugs und
|
||||
- vor der ersten Zugfahrt unter Überwachung der PZB
|
||||
nach einem Führerraum- bzw. Fahrtrichtungswechsel
|
||||
am Dateneinsteller eingeben.
|
||||
Lässt sich die Triebfahrzeugführer-Nummer aufgrund einer
|
||||
Fehlfunktion des Dateneinstellers nicht eingeben, liegt eine
|
||||
technische Unregelmäßigkeit vor.
|
||||
(4) Die Triebfahrzeugführer-Nummer lässt sich folgender-
|
||||
maßen am Dateneinsteller eingeben:
|
||||
1. Taste „Tf“ betätigen
|
||||
2. auf der Hilfsanzeige erscheint „Tf“
|
||||
3. Triebfahrzeugführer-Nummer sechsstellig mit den
|
||||
Zifferntasten eingeben
|
||||
Hinweis: Die Korrektur von Eingaben ist mit der
|
||||
Taste „Lö“ möglich.
|
||||
Pflicht zur
|
||||
Eingabe der
|
||||
Triebfahrzeug-
|
||||
führer-Nummer
|
||||
Eingabe der
|
||||
Triebfahrzeug-
|
||||
führer-Nummer
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
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483.0100Z11
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Gültig ab: 14.12.2025
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4. Taste „ZD“ zur Übernahme betätigen
|
||||
5. Bestätigung der Übernahme durch Dunkelschaltung
|
||||
der Hauptanzeige für 1 s.
|
||||
6. auf der Hauptanzeige erscheint die gemäß Nummer 3
|
||||
eingegebene Triebfahrzeugführer-Nummer zur
|
||||
Kontrolle
|
||||
(5) Der Triebfahrzeugführer muss die Zug-Nummer
|
||||
grundsätzlich
|
||||
- vor der ersten Zugfahrt unter Überwachung der PZB
|
||||
nach Übernahme des Fahrzeugs,
|
||||
- vor der ersten Zugfahrt unter Überwachung der PZB
|
||||
nach Änderung der Zug-Nummer und
|
||||
- vor der ersten Zugfahrt unter Überwachung der PZB
|
||||
nach einem Führerraum- bzw. Fahrtrichtungswechsel
|
||||
am Dateneinsteller eingeben.
|
||||
Lässt sich die Zug-Nummer aufgrund einer Fehlfunktion
|
||||
des Dateneinstellers nicht eingeben, liegt eine technische
|
||||
Unregelmäßigkeit vor.
|
||||
(6) Die Zug-Nummer lässt sich folgendermaßen am
|
||||
Dateneinsteller eingeben:
|
||||
1. Taste „Zug“ betätigen
|
||||
2. auf der Hilfsanzeige erscheint „Zug“ und auf der
|
||||
Hauptanzeige der von der PZB-Fahrzeugeinrichtung
|
||||
noch gespeicherte Einstellwert „Zug-Nummer“
|
||||
3. Zug-Nummer
|
||||
- mindestens zweistellig mit den Zifferntasten
|
||||
eingeben oder
|
||||
Hinweis: Bei einer einstelligen Zug-Nummer ist
|
||||
eine führende Null einzugeben. Die Korrektur
|
||||
von Eingaben ist mit der Taste „Lö“ möglich.
|
||||
- ein Einstellwert „Zug-Nummer“ aus der
|
||||
gespeicherten Liste durch wiederholtes
|
||||
Betätigen der Taste „*“ auswählen
|
||||
Hinweis: Die Auswahlliste enthält maximal 16
|
||||
Einstellwerte für Zug-Nummern. Der aktuelle
|
||||
ausgewählte Listenplatz wird auf der
|
||||
Hilfsanzeige angezeigt. Die Korrektur von in der
|
||||
Liste gespeicherten Einstellwerten für Zug-
|
||||
Nummern ist mit der Taste „Lö“ möglich.
|
||||
4. Taste „ZD“ zur Übernahme betätigen
|
||||
Pflicht zur
|
||||
Eingabe der
|
||||
Zug-Nummer
|
||||
Eingabe der
|
||||
Zug-Nummer
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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Gültig ab: 14.12.2025
|
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5. Bestätigung der Übernahme durch Dunkelschaltung
|
||||
der Hauptanzeige für 1 s.
|
||||
6. auf der Hauptanzeige erscheint die gemäß Nummer 3.
|
||||
eingegebene Zug-Nummer zur Kontrolle
|
||||
(7) Vor Eingabe seiner Triebfahrzeugführer-Nummer muss der
|
||||
Triebfahrzeugführer den Betriebszustand der DSK prüfen.
|
||||
Der Triebfahrzeugführer muss dabei kontrollieren, ob
|
||||
- die Leuchtdiode „ON“ dauerhaft leuchtet,
|
||||
- die Einstellung für Datum und Uhrzeit korrekt ist und
|
||||
- der Füllgrad des Fahrdatenspeichers kleiner als 80 %
|
||||
ist.
|
||||
Sind eine oder mehrere der oben aufgeführten
|
||||
Bedingungen nicht erfüllt, ist die DSK fehlerhaft.
|
||||
Der Triebfahrzeugführer kann sich die Datums- und
|
||||
Uhrzeit-Einstellung der DSK sowie den aktuellen Füllgrad
|
||||
des Fahrdatenspeichers wie folgt am Dateneinsteller
|
||||
anzeigen lassen:
|
||||
a) Datum
|
||||
1. Taste „Info“ betätigen
|
||||
2. auf der Hilfsanzeige erscheint „I D“ und auf der
|
||||
Hauptanzeige das von der DSK verwendete
|
||||
Datum
|
||||
Hinweis: Die Einstellung des Datums kann durch den
|
||||
Triebfahrzeugführer nicht verändert werden.
|
||||
b) Uhrzeit
|
||||
1. Taste „Info“ zwei Mal nacheinander betätigen
|
||||
2. auf der Hilfsanzeige erscheint „I Z“ und auf der
|
||||
Hauptanzeige die von der DSK aktuelle
|
||||
verwendete Uhrzeit
|
||||
Hinweis: Die Einstellung der Uhrzeit kann durch den
|
||||
Triebfahrzeugführer nicht verändert werden.
|
||||
c) Füllgrad des Fahrdatenspeichers
|
||||
1. Taste „Info“ drei Mal nacheinander betätigen
|
||||
2. auf der Hilfsanzeige erscheint „I F“ und auf der
|
||||
Hauptanzeige der aktuelle Füllgrad des
|
||||
Fahrdatenspeichers in Prozent (z. B. „35 %“)
|
||||
Hinweis: Wenn der Kurzwegspeicher gesperrt ist, so
|
||||
erscheint auf der Hilfsanzeige „KKKK“ im Wechsel mit
|
||||
dem Füllgrad.
|
||||
Betriebszustand
|
||||
der DSK prüfen
|
||||
|
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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Beträgt der aktuelle Füllgrad des Fahrdatenspeichers 80 %
|
||||
oder mehr muss der Triebfahrzeugführer dies der
|
||||
auftraggebenden Stelle melden.
|
||||
(8) Nach Unfällen oder auf besondere Weisung (z. B. des
|
||||
Eisenbahn-Bundesamtes oder der Bundespolizei) muss
|
||||
der Triebfahrzeugführer den Kurzwegspeicher der DSK
|
||||
sperren, sofern das Auslesen der Fahrdaten nicht sofort
|
||||
möglich ist.
|
||||
Der Kurzwegspeicher der DSK lässt sich am
|
||||
Dateneinsteller wie folgt sperren:
|
||||
1. Taste „K“ betätigen
|
||||
2. auf der Hilfsanzeige erscheint „3456“
|
||||
3. die Prüfnummer „3456“ mit den Zifferntasten eingeben
|
||||
Hinweis Die Korrektur von Eingaben ist mit der
|
||||
Taste „Lö“ möglich.
|
||||
4. Taste „ZD“ zur Übernahme betätigen
|
||||
5. Bestätigung der Übernahme durch Dunkelschaltung
|
||||
der Hauptanzeige für 1 s.
|
||||
6. gesperrter Kurzwegspeicher wird auf der Hilfsanzeige
|
||||
mit „KKKK“ angezeigt
|
||||
Hinweis: Durch das Sperren des Kurzwegspeichers werden
|
||||
detaillierte Fahrtaufzeichnungen vor und während des
|
||||
Ereignisses in einem besonderen Speicherbereich des
|
||||
Fahrtenschreibers für die spätere Auswertung gesichert.
|
||||
Der Triebfahrzeugführer muss den Zeitpunkt der Sperrung
|
||||
des Kurzwegspeichers mittels eines auf dem Fahrzeug
|
||||
verbleibenden schriftlichen Vermerks dokumentieren.
|
||||
Der schriftliche Vermerk muss
|
||||
- das Identifikationsmerkmal des Triebfahrzeugführers,
|
||||
- das Datum und die Uhrzeit der Sperrung sowie
|
||||
- den Anlass für die Sperrung
|
||||
enthalten.
|
||||
Der Kurzwegspeicher darf nur von autorisiertem
|
||||
Fachpersonal wieder entsperrt werden, nachdem die
|
||||
Fahrdaten ausgelesen worden sind.
|
||||
Kurzweg-
|
||||
speicher
|
||||
sperren/
|
||||
entsperren
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
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4 Umsetzungsbeispiele für ausgewählte
|
||||
Ausführungsbestimmungen in Abschnitt 7
|
||||
der Richtlinie 483.0100
|
||||
(1) Ergänzung zu Abschnitt 15 Absatz (5) der
|
||||
Richtlinie 483.0101:
|
||||
Die Vorgabe in Abschnitt 15 Absatz (5) der
|
||||
Richtlinie 483.0101 sowie Anhang 483.0101A05 gelten
|
||||
nicht. Stattdessen gilt:
|
||||
Bestimmte Fälle von technischen Unregelmäßigkeiten und
|
||||
Störungen, welche der Triebfahrzeugführer mittels der
|
||||
Führerraumanzeigen auf dem Leuchtmelder-Block in
|
||||
Verbindung mit der Hauptanzeige des Dateneinstellers
|
||||
feststellen kann, sind in den Tabellen 2 und 3 beschrieben.
|
||||
Die Darstellungen der Führerraumanzeigen auf dem
|
||||
Leuchtmelder-Block in den Tabellen 2 und 3
|
||||
veranschaulichen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur
|
||||
die Führerraumanzeigen bei eingestellter PZB-Zugart O,
|
||||
gelten aber sinngemäß auch für die PZB-Zugarten M und
|
||||
U.
|
||||
|
||||
Abhilfe-
|
||||
maßnahmen bei
|
||||
bzw. Aus-
|
||||
wirkungen von
|
||||
bestimmten
|
||||
technischen
|
||||
Unregel-
|
||||
mäßigkeiten
|
||||
bzw. Störungen
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
||||
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||||
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Gültig ab: 14.12.2025
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Nr.
|
||||
Anzeige der technischen Unregelmäßigkeit
|
||||
Bedeutung Auf dem
|
||||
Leuchtmelder-Block
|
||||
Auf der
|
||||
Hauptanzeige des
|
||||
Dateneinstellers
|
||||
U1
|
||||
|
||||
+ kurzzeitig Hupe
|
||||
|
||||
Vorübergehender Fehler
|
||||
U2
|
||||
|
||||
+ kurzzeitig Hupe
|
||||
|
||||
PZB-Ersatzdaten
|
||||
automatisch eingestellt
|
||||
Tabelle 2: Bestimmte Fälle von technischen
|
||||
Unregelmäßigkeiten der PZB-
|
||||
Fahrzeugeinrichtung der Bauform I60 / ER 24
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
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||||
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Gültig ab: 14.12.2025
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Nr.
|
||||
Anzeige der Störung
|
||||
Bedeutung Auf dem
|
||||
Leuchtmelder-Block
|
||||
Auf der
|
||||
Sieben-Segment-Anzeige
|
||||
des Dateneinstellers
|
||||
S1
|
||||
|
||||
+ kurzzeitig Hupe
|
||||
|
||||
ggf. vorübergehende
|
||||
Störung der
|
||||
Stromversorgung oder der
|
||||
PZB-Kerneinheit
|
||||
S2
|
||||
|
||||
+ kurzzeitig Hupe
|
||||
|
||||
Bremseingriff gestört
|
||||
S3
|
||||
|
||||
+ kurzzeitig Hupe
|
||||
|
||||
Wegerfassung gestört
|
||||
S4
|
||||
|
||||
+ kurzzeitig Hupe
|
||||
|
||||
PZB-Kerneinheit gestört
|
||||
Tabelle 3: Bestimmte Fälle von Störungen der PZB-
|
||||
Fahrzeugeinrichtung der Bauform I60 / ER 24
|
||||
Für bestimmte Fälle von technischen Unregelmäßigkeiten
|
||||
und Störungen sind Vorgaben zu Abhilfemaßnahmen oder
|
||||
die Beschreibung der Auswirkungen in den Tabellen 5 bis
|
||||
9 enthalten.
|
||||
Die möglichen Abhilfemaßnahmen und Auswirkungen sind
|
||||
in den Tabellen 4 und 5 stellvertretend mittels Nummern
|
||||
und Buchstaben kodiert. Die Tabellen 6, 7 und 8 enthalten
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
||||
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|
||||
|
||||
Gültig ab: 14.12.2025
|
||||
die Erklärungen für die in den Tabellen 4 und 5
|
||||
aufgeführten Nummern und Buchstaben.
|
||||
Unregelmäßigkeit / Störung
|
||||
Abhilfemaßnahmen (1 bis 20) und
|
||||
Auswirkungen (A bis D)
|
||||
Erste Abhilfe-
|
||||
maßnahmen Falls erfolglos Falls wiederum
|
||||
erfolglos
|
||||
Funktionsprüfung: PZB-Zugart-Leuchtmelder der
|
||||
einzustellenden PZB-Zugart leuchtet nicht auf 2, 3, 6 7, C, 14, 15, D
|
||||
8, A, 14, 15, D
|
||||
Wenn ebenfalls
|
||||
erfolglos: 1, A, D
|
||||
Funktionsprüfung: Leuchtmelder „1000 Hz“,
|
||||
„500 Hz“ oder „Befehl 40“ leuchtet nicht auf 2, 3, 6 C, 15, D
|
||||
Funktionsprüfung: PZB-Zwangsbremsung erfolgt
|
||||
nicht
|
||||
2, 4, A, 14,
|
||||
15, D
|
||||
Zu erwartende PZB-Zwangsbremsung erfolgt
|
||||
nicht 2, 3, 6 9 2, 4, A, 14, 15, D
|
||||
PZB-Zwangsbremsung sofort nach Aktivschalten,
|
||||
welche sich nicht lösen lässt 2, 3, 5 2, 4, A, 14, 15, D
|
||||
PZB-Zwangsbremsung lässt sich nicht lösen 2, 3, 5 2, 4, A, 14, 15, D
|
||||
PZB-Zwangsbremsung aus unbekanntem Grund 14, 15, D
|
||||
Wiederholte PZB-Zwangsbremsung aus
|
||||
unbekanntem Grund 12, 2, 3, 6 1, A, 14, 15, D 2, 4, A, D
|
||||
PZB-Hauptschalter ausgelöst 3, 5 2, 4, A, 14, 15, D
|
||||
Keinerlei Führerraumanzeigen und ggf. PZB-
|
||||
Zwangsbremsung 6 2, 3, 5 2, 4, A, 14, 15, D
|
||||
PZB-Zugart-Leuchtmelder leuchtet nicht und
|
||||
keine PZB-Zwangsbremsung wirksam 2, 3, 6 7, C, 14, 15, D
|
||||
8, A, 14, 15, D
|
||||
Wenn ebenfalls
|
||||
erfolglos: 1, A, D
|
||||
Anzeige der PZB-Zugart wechselt während der
|
||||
Fahrt 2, 3, 6 1, A, 14, 15, D
|
||||
Leuchtmelder „1000 Hz“, „500 Hz“ oder
|
||||
„Befehl 40“ wird bei zu erwartender
|
||||
streckenseitiger Beeinflussung nicht angezeigt
|
||||
2, 3, 6 9
|
||||
2, 3, 6
|
||||
Wenn ebenfalls
|
||||
erfolglos: C, 15,
|
||||
D
|
||||
PZB-Bedientaste[n] unwirksam 12, 2, 3, 5 13, C, 15, D 1, A, 14, 15, D
|
||||
Leuchtmelder „1000 Hz“ blinkt ständig, PZB-
|
||||
Zugart-Leuchtmelder ist dunkel, Hupe ertönt
|
||||
kurzzeitig und ggf. PZB-Zwangsbremsung
|
||||
B, 2, 3, 6 B, 14, 15, D 2, 4, A, 14, 15, D
|
||||
Tabelle 4: Umgang mit Unregelmäßigkeiten/Störungen
|
||||
der PZB-Fahrzeugeinrichtung der Bauform
|
||||
I60 / ER 24 – Teil 1
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
||||
483.0100Z11
|
||||
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|
||||
|
||||
Gültig ab: 14.12.2025
|
||||
Unregelmäßigkeit / Störung
|
||||
Abhilfemaßnahmen (1 bis 20) und
|
||||
Auswirkungen (A bis D)
|
||||
Erste Abhilfe-
|
||||
maßnahmen Falls erfolglos Falls wiederum
|
||||
erfolglos
|
||||
Störfall S1 (siehe Tabelle 3) B, 2, 3, 6 1, A, 14, 15, D 2, 4, A, 14, 15, D
|
||||
Störfall S2 (siehe Tabelle 3) B, 2, 4, A, 14,
|
||||
15, D
|
||||
Störfall S3 (siehe Tabelle 3) B, 2, 4, A, 14,
|
||||
15, D
|
||||
Störfall S4 (siehe Tabelle 3) B, 2, 4, A, 14,
|
||||
15, D
|
||||
Keinerlei akustische Meldungen 2, 3, 5 C, 15, D
|
||||
Anzeige einer Störungssammelmeldung
|
||||
(Leuchtmelder „1000 Hz“ blinkt 10 s und Hupe
|
||||
ertönt kurzzeitig)
|
||||
2, 3, 6 C, 15, D
|
||||
Technische Unregelmäßigkeit Fall U1
|
||||
(siehe Tabelle 2) C
|
||||
Technische Unregelmäßigkeit Fall U2
|
||||
(siehe Tabelle 2) 2, 3, 5 10, C, 15, D A, 14, 15, D
|
||||
Am Dateneinsteller können die gültigen Zugdaten
|
||||
nicht eingegeben werden 10, C, 15, D 1, A, 14, 15, D
|
||||
Am Dateneinsteller können die weiteren Daten für
|
||||
die Fahrtenregistrierung (Triebfahrzeugführer-
|
||||
Nummer und Zug-Nummer) nicht eingegeben
|
||||
werden
|
||||
11
|
||||
DSK fehlerhaft C, 15, D
|
||||
PZB-Störschalter unwirksam 2, 4, A, 14,
|
||||
15, D
|
||||
Tabelle 5: Umgang mit Unregelmäßigkeiten/Störungen
|
||||
der PZB-Fahrzeugeinrichtung der Bauform
|
||||
I60 / ER 24 – Teil 2
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
||||
483.0100Z11
|
||||
Seite 18
|
||||
|
||||
Gültig ab: 14.12.2025
|
||||
Nr. Abhilfemaßnahmen
|
||||
1 PZB-Fahrzeugeinrichtung mit PZB-Störschalter abschalten
|
||||
2 - PZB-Fahrzeugeinrichtung inaktiv schalten
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung mit PZB-Hauptschalter ausschalten
|
||||
3
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung mindestens 10 s ausgeschaltet lassen
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung mit PZB-Hauptschalter einschalten
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung aktiv schalten
|
||||
- Gültige Zugdaten eingeben
|
||||
4 PZB-Luftabsperrhahn schließen
|
||||
5 Funktionsprüfung durchführen
|
||||
6
|
||||
- Überprüfen, ob PZB-Fahrzeugeinrichtung aktiv geschaltet
|
||||
- Helligkeitsregelung für die Führerraumanzeigen auf Maximum einstellen
|
||||
- Alle Leitungsschutzschalter und sonstigen Schalter der PZB-Fahrzeugeinrichtung überprüfen
|
||||
und in Grundstellung bringen
|
||||
- Überprüfen, ob PZB-Luftabsperrhahn geöffnet ist und der Bremseingriff der PZB-
|
||||
Fahrzeugeinrichtung ordnungsgemäß funktioniert
|
||||
- Funktionsprüfung durchführen:
|
||||
Leuchtmelder, die bei der Funktionsprüfung nicht aufleuchten, sind gestört
|
||||
7
|
||||
- Zugdaten für niedrigere PZB-Zugart eingeben
|
||||
- Überprüfen, ob die niedrigere PZB-Zugart von der PZB-Fahrzeugeinrichtung im Führerraum
|
||||
angezeigt wird
|
||||
8
|
||||
- Zugdaten für höhere PZB-Zugart eingeben
|
||||
- Überprüfen, ob die höhere PZB-Zugart von der PZB-Fahrzeugeinrichtung im Führerraum
|
||||
angezeigt wird
|
||||
9
|
||||
Wenn Funktionsprüfung der PZB-Fahrzeugeinrichtung bestanden und keine weitere
|
||||
Störungsmeldung angezeigt: betriebsleitende Stelle über vermutlich gestörte PZB-
|
||||
Streckeneinrichtung verständigen
|
||||
10
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung mit PZB-Hauptschalter für mehr als 30 s ausschalten und dann
|
||||
wieder einschalten
|
||||
- PZB-Fahrzeugeinrichtung für ca. 15 s inaktiv und anschließend wieder aktiv schalten
|
||||
- Anhand der allgemeinen PZB-Einstelltabelle für eine PZB-Fahrzeugeinrichtung mit dreistelligem
|
||||
Einstellwert BRH (siehe Abschnitt 1 Tabelle 1 des Anhangs 483.0101A04) prüfen, ob die von
|
||||
der PZB-Fahrzeugeinrichtung im Führerraum angezeigte PZB-Zugart den gültigen Zugdaten
|
||||
entspricht
|
||||
Tabelle 6: Beschreibung der Maßnahmenkodierungen –
|
||||
Teil 1
|
||||
|
||||
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
|
||||
Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
|
||||
zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
|
||||
483.0100Z11
|
||||
Seite 19
|
||||
|
||||
Gültig ab: 14.12.2025
|
||||
Nr. Abhilfemaßnahmen
|
||||
11
|
||||
Folgende Angaben schriftlich vermerken und bei nächster Gelegenheit der auftraggebenden
|
||||
Stelle übermitteln:
|
||||
- Identifikationsmerkmal des Triebfahrzeugführers
|
||||
- Zug-Nummer[n], unter denen der Triebfahrzeugführer Zugfahrten durchgeführt hat
|
||||
- Ort/Betriebsstelle, Datum und Uhrzeit der Übergabe des Fahrzeugs
|
||||
- Ort/Betriebsstelle, Datum und Uhrzeit des Einsatzendes auf dem Fahrzeug
|
||||
12 PZB-Bedientaste[n] mehrfach betätigen und in Grundstellung bringen
|
||||
13 Wenn vorhanden, andere PZB-Bedi entaste[n] im Führerraum benutzen
|
||||
14 Betriebsleitende Stelle verständigen
|
||||
15 Auftraggebende Stelle verständigen
|
||||
Tabelle 7: Beschreibung der Maßnahmenkodierungen –
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Teil 2
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Auswirkung/Folge
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A PZB-Fahrzeugeinrichtung ist gestört; Weiterfahrt mit höchstens 50 km/h
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B
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PZB-Störbetrieb automatisch aktiviert; PZB-Fahrzeugeinrichtung ist gestört; Weiterfahrt mit
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höchstens 50 km/h, solange PZB-Störbetrieb aktiv; wenn PZB-Zugart-Leuchtmelder wieder
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leuchtet (PZB-Störbetrieb automatisch deaktiviert), ist die Weiterfahrt ohne Einschränkung
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möglich
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C Fahrt kann ohne weitere Einschränkung durchgeführt werden
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D Fahrt gemäß Anweisung der auftraggebenden Stelle fortsetzen bzw. beenden
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Tabelle 8: Beschreibung der Auswirkungskodierungen
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(2) Bild 4 zeigt eine schematische Übersicht der in den
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Tabellen 2 und 3 vorgegebenen Abhilfemaßnahmen in den
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Fällen von technischen Unregelmäßigkeiten U1 und U2
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bzw. Störungen S1 bis S4 (vgl. Tabellen 2 und 3).
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Die Darstellungen der Führerraumanzeigen auf dem
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Leuchtmelder-Block in Bild 4 veranschaulichen aus
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Gründen der Übersichtlichkeit nur die Führerraumanzeigen
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bei eingestellter PZB-Zugart O, gelten aber sinngemäß
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auch für die PZB-Zugarten M und U.
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Übersicht
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Abhilfemaß-
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nahmen in den
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Fällen U1, U2
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und S1 bis S4
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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483.0100Z11
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Seite 20
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Gültig ab: 14.12.2025
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Bild 4 Übersicht der Abhilfemaßnahmen in den Fällen von technischen
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Unregelmäßigkeiten und Störungen U1, U2 und S1 bis S4
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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483.0100Z11
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Seite 21
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Gültig ab: 14.12.2025
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(3) Ergänzung zu Abschnitt 15 Absatz (8) der
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Richtlinie 483.0101:
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Wenn sich der Fahrzeugmagnet des Fahrzeugs
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- beim Aktivschalten der PZB-Fahrzeugeinrichtung
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oder
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- bei einem Halt mit aktiv geschalteter PZB-
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Fahrzeugeinrichtung
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über einem wirksam geschalteten Gleismagneten befindet,
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kommt es zu einer Dauerbeeinflussung.
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In Tabelle 9 sind die möglichen Fälle von
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Dauerbeeinflussung, deren Folgen und die ggf.
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erforderlichen Abhilfemaßnahmen aufgeführt.
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Umgang mit
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Dauerbeein-
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flussungen
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Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
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Beispiele für bauformspezifische Unternehmensvorgaben
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zur PZB-Fahrzeugeinrichtung I60 / ER 24
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483.0100Z11
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Seite 22
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Gültig ab: 14.12.2025
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Dauer-
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beeinflussung
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durch
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Folge Abhilfemaßnahmen
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GM 2000 Hz wiederholt PZB-
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Zwangsbremsungen
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- betriebsleitende Stelle verständigen
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- PZB-Fahrzeugeinrichtung inaktiv schalten
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- PZB-Fahrzeugeinrichtung mit PZB-
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Hauptschalter ausschalten
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- PZB-Luftabsperrhahn schließen
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- Fahrzeug aus dem Bereich der
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Dauerbeeinflussung herausfahren
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- PZB-Fahrzeugeinrichtung mit PZB-
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Hauptschalter einschalten
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- PZB-Fahrzeugeinrichtung aktiv schalten
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- PZB-Luftabsperrhahn öffnen
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- Funktionsprüfung durchführen
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- gültige Zugdaten eingeben
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GM 1000 Hz
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Bei zeitgerecht betätigter
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Wachsamkeitstaste wird
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eine 1000-Hz-Überwachung
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aktiv, welche zunächst vom
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Startprogramm überlagert
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wird
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- keine Abhilfemaßnahmen erforderlich
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- Im Fall des Aktivschaltens der PZB-
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Fahrzeugeinrichtung wird das wirksame
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Startprogramm sofort angezeigt
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(Wechselblinken der blauen PZB-Zugart-
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Leuchtmelder „70“ und „85“ und
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Dauerlicht des gelben Leuchtmelders
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„1000 Hz“ statt Dauerlicht oder Blinken
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eines der blauen PZB-Zugart-
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Leuchtmelder)
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- reguläre Weiterfahrt ist möglich
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Einmalige PZB-
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Zwangsbremsung wegen
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nicht zeitgerecht betätigter
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Wachsamkeitstaste; danach
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wird eine restriktive 1000-
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Hz-Überwachung aktiv,
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welche das Startprogramm
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überlagert
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- PZB-Zwangsbremsung durch Betätigung
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der Freitaste lösen
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- Im Fall des Aktivschaltens der PZB-
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Fahrzeugeinrichtung wird sofort die
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restriktive 1000-Hz-Überwachung
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angezeigt (Wechselblinken der blauen
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PZB-Zugart-Leuchtmelder „70“ und „85“
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und Dauerlicht des gelben Leuchtmelders
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„1000 Hz“ statt Dauerlicht oder Blinken
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eines der blauen PZB-Zugart-
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Leuchtmelder)
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- reguläre Weiterfahrt ist möglich
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GM 500 Hz 500-Hz-Überwachung wird
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aktiviert und wirksam
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- keine Abhilfemaßnahmen erforderlich
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- reguläre Weiterfahrt ist möglich
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Tabelle 9: Umgang mit Dauerbeeinflussungen
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