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Richtlinie
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
Vorgesehene streckenseitige Beeinflussungen
483.0101A01
Seite 1
Fachautor: I.IAI 45 | Steffen Schöneich | steffen.schoeneich@deutschebahn.com Gültig ab: 14.12.2025
Inhaltsverzeichnis
1 Grundprinzipien der Anordnung von
PZB-Streckeneinrichtungen ................................................ 2
2 Einbauorte und Wirksamkeit von GM 2000 Hz ................... 4
3 Einbauorte und Wirksamkeit von GM 1000 Hz ................... 9
4 Einbauorte und Wirksamkeit von GM 500 Hz ................... 11
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
Vorgesehene streckenseitige Beeinflussungen
483.0101A01
Seite 2
Gültig ab: 14.12.2025
1 Grundprinzipien der Anordnung von
PZB-Streckeneinrichtungen
(1) Ein GM 2000 Hz ist am Standort des Signals angeordnet,
zu dem er gehört. Dies umfasst einen Bereich von 6 m vor
bis 6 m hinter dem Signal (Bild 1).
Bild 1 Grundprinzip der Anordnung von Gleismagneten
in der Umgebung des Signals, zu dem sie
gehören
Der Einbauort eines GM 2000 Hz, der weder einem Signal
zugeordnet noch Bestandteil einer Geschwindigkeits-
Überwachungseinrichtung ist, ist durch ein Orientierungs-
zeichen gekennzeichnet.
(2) Ein GM 1000 Hz ist am Standort des Signals angeordnet,
zu dem er gehört. Dies umfasst einen Bereich von 6 m vor
bis 6 m hinter dem Signal (Bild 1).
Ist ein Vorsignal (auch Hauptsignal mit Vorsignalfunktion)
sowohl mit einem GM 1000 Hz als auch mit 1000-Hz-
Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtungen (vgl.
Absatz (4)) ausgerüstet, ist es möglich, dass derselbe
GM 1000 Hz, der bei bestimmten Signalisierungen für sich
allein streckenseitige Beeinflussungen bewirkt, bei
bestimmten anderen Signalisierungen auch als
Wirkmagnet der 1000-Hz-Geschwindigkeits-Über-
wachungseinrichtungen fungiert.
Hinweis: Auf diese Weise muss bei der Ausrüstung eines
Vorsignals sowohl mit einem GM 1000 Hz als auch mit
1000-Hz-Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtungen
nur ein einziger GM 1000 Hz angeordnet werden.
GM 2000 Hz
GM 1000 Hz
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
Vorgesehene streckenseitige Beeinflussungen
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Seite 3
Gültig ab: 14.12.2025
(3) Ein GM 500 Hz ist in einem Bereich von 150 bis 300 m vor
dem Signal angeordnet, zu dem er gehört (Bild 1).
Im Bereich eines Bahnsteigs können GM 500 Hz zur
Überwachung von im Startprogramm anfahrenden Zügen
abweichend davon auch in einem Abstand von weniger als
150 m vor dem Signal angeordnet sein.
(4) Eine Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtung mit
einem GM 1000 Hz als Wirkmagnet (1000-Hz-
Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtung) kann nur am
Standort eines Vorsignals (auch Hauptsignal mit
Vorsignalfunktion), eines Signals Lf 6 oder eines Signals
Lf 1 angeordnet sein. Der Wirkmagnet ist wie ein einzelner
GM 1000 Hz (vgl. Absatz (2)) in einem Bereich von 6 m vor
bis 6 m hinter dem Signal angeordnet, zu dem die 1000-Hz-
Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtung gehört.
Der Wirkmagnet einer 1000-Hz-Geschwindigkeits-Über-
wachungseinrichtung kann je nach Signalisierung auch
allein streckenseitige Beeinflussungen bewirken (vgl.
Absatz (2)).
(5) Eine Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtung mit
einem GM 2000 Hz als Wirkmagnet (2000-Hz-
Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtung) kann vor
einem Hauptsignal (auch Hauptsignal mit
Vorsignalfunktion), einem Signal Lf 7 oder einem Signal
Lf 2 angeordnet sein.
Darüber hinaus kann eine 2000-Hz-Geschwindigkeits-
Überwachungseinrichtung zur streckenseitigen
Geschwindigkeitsüberwachung ohne Signalzuordnung an
einer örtlich festgelegten Stelle der Strecke angeordnet
sein.
GM 500 Hz
1000-Hz- Ge-
schwindigkeits-
Überwachungs-
einrichtung
2000-Hz-Ge-
schwindigkeits-
Überwachungs-
einrichtung
Bahnbetrieb Zugbeeinflussungsanlagen bedienen
PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
Vorgesehene streckenseitige Beeinflussungen
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Seite 4
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2 Einbauorte und Wirksamkeit von
GM 2000 Hz
Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 2000 Hz Wirksamkeit des GM 2000 Hz
1 Am Standort eines Hauptsignals1 2
bzw. Haupt-/Sperrsignals
- Bei Signal Hp 0
- Bei Signal Hp 0 in Verbindung mit
Signal Zs 1, Zs 7 oder Zs 8
- Bei Signal Hp 0 in Verbindung mit
Signal Sh 1 bzw. Ra 12
- Bei Signal-Dunkelschaltung im
LZB- oder ETCS-Betrieb
2
Wenn aufgrund des örtlichen
streckenseitigen Geschwindig-
keitsprofils erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung im Abstand von
Bei Signal
und
Überschreitung
der
Prüfgeschwindig-
keit
3
(km/h)
- 485 m
- Hp 1 mit Zs 3 Kz 10
- Hl 11 4
- Ks 1 mit Zs 3 Kz 10
- Ks 2 mit Zs 3 Kz 10
120
- 405 m
- Hp 1 mit Zs 3 Kz 11
- Ks 1 mit Zs 3 Kz 11
- Ks 2 mit Zs 3 Kz 11
130
- 355 m
- Hp 1 mit Zs 3 Kz 12
- Ks 1 mit Zs 3 Kz 12
- Ks 2 mit Zs 3 Kz 12
135
- 315 m
- Hp 1 mit Zs 3 Kz 13
- Ks 1 mit Zs 3 Kz 13
- Ks 2 mit Zs 3 Kz 13
140
vor einem Hauptsignal1
1 Gilt auch für Hauptsignal mit Vorsignalfunktion
2 Auch am Standort eines Signals Ne 4 (Schachbretttafel)
3 Aufgrund von Messtoleranzen kann die tatsächlich wirksame
Prüfgeschwindigkeit um ± 5 km/h vom Nennwert abweichen.
4 Bei einer örtlich zulässigen Geschwindigkeit von 120 km/h ist eine
2000-Hz-Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtung mit
Prüfgeschwindigkeit 105 km/h am Hauptsignal-Standort angeordnet.
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PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
Vorgesehene streckenseitige Beeinflussungen
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Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 2000 Hz Wirksamkeit des GM 2000 Hz
3
Am Standort eines Sperrsignals,
wenn dieses Ziel- oder Startpunkt
für Zugfahrten ist5
- Bei Signal Hp 0 oder Sh 0
- Bei Signal Sh 1 bzw. Ra 12 6 7
4 Am Standort eines Signals Ne 1
(Trapeztafel) am Gegengleis Ständig
5 Am Standort eines
Lichtsperrsignals am Gegengleis Bei Signal Hp 0
6
Wenn aufgrund streckenseitiger
Verhältnisse (u. a. Geschwindig-
keitsprofil) erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung im Abstand von
Bei Signal
und
Überschreitung
der
Prüfgeschwindig-
keit
3
(km/h)
- 485 m - Lf 1 mit Kz 10
- Lf 6 mit Kz 10 120
- 405 m - Lf 1 mit Kz 11
- Lf 6 mit Kz 11 130
- 355 m - Lf 1 mit Kz 12
- Lf 6 mit Kz 12 135
- 315 m - Lf 1 mit Kz 13
- Lf 6 mit Kz 13 140
- 215 m - Lf 1 mit Kz 14 150
vor einem Signal Lf 2 oder Lf 7
7
Wenn zur Sicherung eines
besonders langen Einfahrwegs
erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Vor einer Weiche als Wirkmagnet
einer Geschwindigkeits-
Überwachungseinrichtung
Wenn der Fahrweg über das Zweiggleis
einer der Weichen im Fahrweg führt, bei
Überschreitung der örtlich zulässigen
Geschwindigkeit
5 Außer Sperrsignal an einem Einfahrgleis eines Rangierbahnhofs
6 Gilt nicht im Fall eines Sperrsignals, das als Startpunkt für
Zugfahrten vor einem Gruppenausfahrsignal fungiert
7 Örtliche Abweichungen möglich
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PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
Vorgesehene streckenseitige Beeinflussungen
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Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 2000 Hz Wirksamkeit des GM 2000 Hz
8
Nur bei Strecke bzw.
Streckenabschnitt mit besonderer
PZB-Ausrüstung für
ausschließlichen S-Bahn-Betrieb
8:
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung vor einem
Hauptsignal1 2
- Bei Signal Hp 0
- Bei Signal Hp 0 in Verbindung mit
Signal Zs 1, Zs 7 oder Zs 8
- Bei Signal Hp 0 in Verbindung mit
Signal Sh 1 bzw. Ra 12
- Bei Signal-Dunkelschaltung im
LZB- oder ETCS-Betrieb
und Überschreitung der
Prüfgeschwindigkeit3
9
Nur bei Strecke im Zugleitbetrieb
mit technischer Unterstützung
(TU ZLB):
Am Standort eines
Signals Ne 1 (Trapeztafel) und
eines Signals Ne 5 (Haltetafel)
Bei fehlender Fahrerlaubnis
9
10
Nur bei Strecke im
Zugmeldebetrieb mit technischer
Unterstützung (TU ZMB):
Am Standort eines
Ausfahrsignals oder hinter einem
Ausfahrsignal an einem
Orientierungszeichen
„PZB 2000 Hz“
Bei fehlender Fahrerlaubnis
10
11
An einem Orientierungszeichen
„PZB BÜ“ vor einem
wärterbedienten Bahnübergang
Bei nicht gesichertem Bahnübergang
12 Als Prüfmagnet am Ausfahrgleis
einer Fahrzeugeinsatzstelle Ständig
8 Auf Strecken bzw. Streckenabschnitten mit ausschließlichem
Verkehr von S-Bahn-Triebzügen, kann zur Ermöglichung einer
dichten Zugfolge anstelle von 1000-Hz- und 500-Hz-Überwachungen
eine streckenseitige treppenförmige PZB-Überwachung mit Staffeln
von Geschwindigkeits-Überwachungseinrichtungen realisiert sein.
9 Unwirksamschaltung erfolgt durch den Zugleiter
10 Unwirksamschaltung erfolgt durch den Fahrdienstleiter
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PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
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Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 2000 Hz Wirksamkeit des GM 2000 Hz
13
Nur bei bestimmten Einfahrten mit
stufenweiser Geschwindigkeits-
signalisierung bis auf 20 oder
30 km/h in bestimmten
Betriebsstellen
11:
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung am Standort des
allein stehenden Signals Zs 3
Bei Signal
und
Überschreitung
der
Prüfgeschwindig-
keit
3
(km/h)
Zs 3 Kz 3 30
Zs 3 Kz 2 20
14
Nur in bestimmten Fällen, bei
verkürztem Durchrutschweg:
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung im Abstand von
30 bis 100 m vor dem Hauptsignal
Bei Signal
und
Überschreitung
der
Prüfgeschwindig-
keit
3
(km/h)
- Hp 0
- Hp 0 in
Verbindung mit
Signal Zs 1, Zs 7
oder Zs 8
- Hp 0 in
Verbindung mit
Signal Sh 1 bzw.
Ra 12
30
15
Nur in besonderen Einzelfällen zur
örtlichen Risikominimierung:
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung an örtlich festgelegter
Stelle
Bei Überschreitung der
Prüfgeschwindigkeit
3
11 Als Ersatz für Abschnitt 4 lfd. Nr. 2
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PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
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Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 2000 Hz Wirksamkeit des GM 2000 Hz
16
Nur in bestimmten Fällen in einem
Fahrweg, auf dem ein ETCS-
Level-2-Bereich verlassen wird:
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung im Abstand von 150 m
vor einem Signal Lf 2 oder Lf 7
Bei Signal
und
Überschreitung
der
Prüfgeschwindig-
keit
3
(km/h)
- Lf 1 mit Kz 4
- Lf 6 mit Kz 4 55
- Lf 1 mit Kz 5
- Lf 6 mit Kz 5 65
- Lf 1 mit Kz 6
- Lf 6 mit Kz 6 75
- Lf 1 mit Kz 7
- Lf 6 mit Kz 7 85
- Lf 1 mit Kz 8
- Lf 6 mit Kz 8 95
- Lf 1 mit Kz 9
- Lf 6 mit Kz 9 105
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3 Einbauorte und Wirksamkeit von
GM 1000 Hz
Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 1000 Hz Wirksamkeit des GM 1000 Hz
1 Am Standort eines Vorsignals12
oder Vorsignalwiederholers13
- Bei Signal Vr 0, Hl 10 oder Ks 2
- Bei Signal Hl 11, Hl 12a, Hl 12b
- Bei Signal Vr 2
- Bei Signal Hl 7, Hl 8, Hl 9a oder Hl 9b
- Bei Signal Vr 1 mit Signal Zs 3v Kz 7
14
- Bei Signal Ks 1 mit Signal Zs 3v Kz 1, 2,
3, 4, 5 oder 6
- Bei Signal Ks 1 mit Signal Zs 3v Kz 7 14
- Bei Signal-Dunkelschaltung im
LZB- oder ETCS-Betrieb 15
2
Wenn aufgrund des örtlichen
streckenseitigen Geschwindig-
keitsprofils erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung am Standort eines
Vorsignals
1
Bei Signal
und
Überschreitung
der
Prüfgeschwindig-
keit16
(km/h)
- Vr 1 mit Zs 3v Kz 8
- Ks 1 mit Zs 3v Kz 8 95
- Vr 1 mit Zs 3v Kz 9
- Ks 1 mit Zs 3v Kz 9 105
3
Am Standort eines
allein stehenden
Signals Ne 2 (Vorsignaltafel)
Ständig
12 Gilt auch für Hauptsignal mit Vorsignalfunktion
13 Nur in Einzelfällen ausgerüstet
14 Nur, wenn aufgrund des örtlichen streckenseitigen
Geschwindigkeitsprofils erforderlich
15 Nicht bei Hauptsignal mit Vorsignalfunktion
16 Aufgrund von Messtoleranzen kann die tatsächlich wirksame
Prüfgeschwindigkeit um ± 5 km/h vom Nennwert abweichen.
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PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
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Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 1000 Hz Wirksamkeit des GM 1000 Hz
4
Wenn aufgrund streckenseitiger
Verhältnisse (u. a.
Geschwindigkeitsprofil)
erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Am Standort eines
Signals Lf 1 oder Lf 6
- Bei Signal Lf 1 mit Kz im Bereich
0,5 bis 7
- Bei Signal Lf 6 mit Kz im Bereich
0,5 bis 7
5
Wenn aufgrund streckenseitiger
Verhältnisse (u. a. Geschwindig-
keitsprofil) erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Als Wirkmagnet einer
Geschwindigkeits-Überwachungs-
einrichtung am Standort eines
Signals Lf 1 oder Lf 6
Bei Signal
und
Überschreitung
der
Prüfgeschwindig-
keit
16
(km/h)
- Lf 1 mit Kz 8
- Lf 6 mit Kz 8 95
- Lf 1 mit Kz 9
- Lf 6 mit Kz 9 105
6
Am Standort eines
Überwachungssignals17 18 oder
eines zugleich als
Überwachungssignal eines
folgenden Bahnübergangs
dienenden Überwachungssignal-
Wiederholers
Bei Signal Bü 0
7 Am Standort eines Signals
So 106 (Kreuztafel) Ständig
17 Außer unmittelbar vor dem Bahnübergang aufgestelltes
Überwachungssignal
18 Bei Bahnübergängen, vor denen ein Signal So 15 (Warntafel)
aufgestellt ist, kann der GM 1000 Hz statt am Überwachungssignal
am Standort des Signals So 15 angeordnet sein.
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PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
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Seite 11
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4 Einbauorte und Wirksamkeit von
GM 500 Hz
Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 500 Hz Wirksamkeit des GM 500 Hz
1
Im Abstand von 150 bis 300 m vor
einem Hauptsignal19 20 21
(nicht generell vorhanden)
- Bei Signal Hp 0
- Bei Signal Hp 0 in Verbindung mit
Signal Zs 1, Zs 7 oder Zs 8
- Bei Signal Hp 0 in Verbindung mit
Signal Sh 1 bzw. Ra 12
- Bei Signal Hp 2 mit Signal Zs 3 Kz 1, 2
oder 3
- Bei Signal Ks 1 mit Signal Zs 3 Kz 2
oder 3
- Bei Signal Ks 2 mit Signal Zs 3 Kz 1, 2
oder 3
- Bei Signal-Dunkelschaltung im
LZB- oder ETCS-Betrieb
2
Bei Bahnhofseinfahrten mit
stufenweiser Geschwindigkeits-
signalisierung bis auf 20 oder
30 km/h22:
Im Abstand von 150 bis 250 m
vor einem allein stehenden
Signal Zs 3
Bei Signal Zs 3 Kz 2 bzw. 3
19 Gilt auch für Hauptsignal mit Vorsignalfunktion
20 Im Bereich eines Bahnsteigs können insgesamt bis zu drei
GM 500 Hz zur Überwachung im Startprogramm anfahrender Züge
vorhanden sein, von denen ein oder zwei auch in einem Abstand
von weniger als 150 m vor dem Hauptsignal angeordnet sein
können.
21 Auch vor einem Signal Ne 4 (Schachbretttafel)
22 Bei bestimmten Einfahrten in bestimmten Betriebsstellen gilt
abweichend Abschnitt 2 lfd. Nr. 11
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PZB-Fahrzeugeinrichtung bedienen;
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Lfd.
Nr.
Einbauort / Funktion
eines GM 500 Hz Wirksamkeit des GM 500 Hz
3
Bei Bahnhofseinfahrten mit Signal
Zs 13 (Stumpfgleis- und
Frühhaltanzeiger) und einer
signalisierten Geschwindigkeit
von 40 km/h oder weniger:
Im Abstand von 6 bis 9 m hinter
dem Signal Zs 1323
Bei Signal Zs 13
4
Im Abstand von 150 bis 300 m
vor einem Sperrsignal, wenn
dieses Ziel- oder Startpunkt für
Zugfahrten ist24
(nicht generell vorhanden)
- Bei Signal Hp 0 oder Sh 0
- Bei Signal Sh 1 bzw. Ra 12 6 7
5
Im Abstand von 250 bis 300 m
vor einem Signal Ne 1
(Trapeztafel) am Gegengleis
Ständig
6 Im Abstand von 250 m vor einem
Lichtsperrsignal am Gegengleis Ständig
7
Wenn aufgrund streckenseitiger
Verhältnisse (u. a. Geschwindig-
keitsprofil) erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Im Abstand von 150 m vor einem
Signal Lf 1 oder Lf 6
- Bei Signal Lf 1 mit Kz im Bereich
0,5 bis 3
- Bei Signal Lf 6 mit Kz im Bereich
0,5 bis 3
8
Wenn aufgrund der Bauform der
Bahnübergangssicherungsanlage
erforderlich
(nicht generell vorhanden):
Hinter einem
Überwachungssignal im Abstand
von 210 bis 450 m vor der
äußeren Kante des
Bahnübergangs
Bei Signal Bü 0
23 Bei einer Bahnhofseinfahrt mit Signal Zs 13 und einer signalisierten
Geschwindigkeit von 40 km/h kann der GM 500 Hz abweichend
davon auch im Bereich 330 bis 400 m vor dem Stumpfgleisende
bzw. Frühhalt angeordnet sein.
24 Außer Sperrsignal an einem Einfahrgleis eines Rangierbahnhofs