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pathOS
Die neue Trassenanmeldung der DB InfraGO.
Bedienung des neuen Webportals Version 1.01
Ausführliches Handbuch Stand 13.03.2026
Allgemeine Hinweise:
Es gelten für alle Geschäftspartner und Anwendenden von pathOS die INB (mit den
zugehörigen Richtlinien) der DB InfraGO AG diese sind auf der Webseite veröffentlicht
Alle gezeigten Bilder und Beispiele dienen der exemplarischen Erklärung und
entsprechen nicht in allen Details der gängigen Praxis
Einzelne Funktionalitäten und auch das Design können durch die noch laufende Weiter-
Entwicklung und Verbesserung vom jeweils aktuellen Stand abweichen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 1
Änderungshistorie Handbuch.
Thema Änderung
Von Version 1.0 auf 1.01 (Stand 13.03.2026)
Durchführendes EVU in Verbindung mit ausländischen Grenzabschnitten und
synthetischer Kundennummer (1 Folie zur Vertiefung eingefügt)
Thema Änderung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 11.03.2026 2
1
Zielsetzung und Hintergrund dieser Unterlage.
Bedienungsanleitung für das Webportal pathOS
▪ Diese Unterlage ist grundsätzlich zum Selbststudium und als Nachschlagewerk gedacht und so
aufgesetzt, dass die Leser:innen die Funktionen direkt ausprobieren bzw. anwenden können
▪ Weitere Schulungsmedien wie z.B. Web-based-Trainings, Erklärvideos, Schulungstermine und
Schulungsveranstaltungen unterstützen diese Unterlage und sollten zusätzlich genutzt werden
▪ Diese Unterlage ist für alle Anwendenden des neuen Webportals pathOS (u.a. Mitarbeiter:innen von EVU und
Zugangsberechtigten) gedacht, die eine Trassenanmeldung mit dem neuen TrassenanmeldesystempathOS der DB
InfraGO erstellen möchten
▪ Es werden grundlegende Elemente und Funktionen im Portal, die zur Anlage einer neuen Trassenanmeldung und
für die wesentlichen Folgeprozesse nötig sind, detailliert erläutert und dargestellt
Ansprechpartner bei Rückfragen ist die fachliche Betriebsführung von pathOS:
pathOS@deutschebahn.com
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 3
Überblick: Zeitplanung Start pathOS.
Trassen im Fahrplanjahr 2027 nur noch in der neuen Welt
Fahrplanjahr
20272020
Start
IT-Entwicklung
2021 2023
Weiter-
entwicklung Portal
und Schnittstelle
Start erster
Kundentests der
Schnittstelle und
des Online-Portals
Bestellung
ausschließlich
über neues Portal
und Schnittstelle
Keine
Trassenanmeldung
über TPN mehr
2026
19.01. Go-Live
pathOS
13.03. Portal &
Schnittstelle live
mit Modulen für
Anmeldephase
Nfpl. 2027
Ab Juli Module für
GelV (Fplj. 2027)
live
TPN weiterhin
relevant für
unterjährige
Trassen in 2026
2025
Intensivierung
Tests (inkl. E2E)
Vorbereitung Go-
Live
Go-Live der neuen
Userverwaltung
(im Infraportal)
Sukzessive
Erweiterung
Schulungs-
plattform und -
termine
2024
Weiter-
entwicklung
Portal und
Schnittstelle
End2End-Tests
Aufbau
Userverwaltung
Ab Q4:
Bereitstellung
erster Schulungs-
materialien
✓ ✓ ✓ ✓
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 4
Grundlegende Informationen.
Flyer wichtige Termine im Netzfahrplan 2027 (1 von 2)
Stand 12.2025
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 5
Grundlegende Informationen.
Flyer wichtige Termine im Netzfahrplan 2027 (2 von 2)
Stand 12.2025
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 6
Grundlegende Informationen.
Internetseiten, Events, Informationen und Unterlagen
Informationsplattform TAF/TAP TSI:
▪ Allgemeine Unterlagen zu TAF/TAP Plattform für alle Themen zur Umsetzung von TAF/TAP in Betrieb und
Fahrplan (inkl. der jeweiligen aktuellen Schnittstellen-Dokumenten)
▪ Link: https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi
Events und Aktuelles rund um TAF/TAP TSI:
▪ Unterlagen zu allen bisherigen TAF/TAP-Veranstaltungen inkl. TTT-Dialogen, FAQ
▪ Link: https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi/events
Internetseite Neues Bestellsystem pathOS:
▪ Schulungsplattform mit allen Medien, Materialien und Schulungsterminen
▪ Alle fachlich relevanten Informationen rund um pathOS, Informationen für IT-Partner
▪ Link: https://www.dbinfrago.com/pathos
Internetseite Schnittstellendokumentation:
▪ Unterseite der TTT-Informationsplattform hier sind alle relevanten aktuellen Schnittstellendokumentationen
abgelegt (aktuell zusätzlich auch JSON-Stammdaten und Informationen zu Handovern)
▪ Link: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und-regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208#
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 7
1 Grundlagen und Vorbereitung | Die Grundlogik von TAF/TAP TSI
2 Navigation im pathOS Webportal und Basis-Funktionen
3
Erstellung einer neuen Anmeldung inkl. fachlichen Details,
erforderlichen Angaben und Hintergründen
Inhaltsverzeichnis.
Handbuch pathOS Webportal Themenübersicht siehe Folgeseiten
4 Prozesse inkl. Angebotsannahme, Änderungen, Stornierungen
Glossar
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 8
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 1a & 1b Grundlagen, Vorbereitung & Grundlogik von TAF/TAP TSI
1a: Grundlagen & Vorbereitung
Administration und Uservergabe
IT-Sicherheit und Datenschutz
Login und Browser-Kompatibilität
Ansprechpartner fachliche Betriebsführung
Kontaktformular und Fehlermeldung
Schulungsplattform und Webseite von pathOS
TAF/TAP Informationsplattform
Webportal, technische Schnittstelle (CI), Click&Ride und PCS
Durchlässigkeit und Zusammenspiel pathOS Webportal und Schnittstelle
Zusätzliche Hinweise für PCS
Hinweise für Schnittstellennutzer übergreifend
Hinweise für Schnittstellennutzer Onboarding
1b: Die Grundlogik von TAF/TAP
Schematische Darstellung Prozess der Trassenanmeldung
Zusammenspiel der Objekte und die 1:n-Logik
Objekte ReferenceTrain und Route
Objekte PathRequest und Path
Path-Objekt in verschiedenen Status von Entwurf bis Vertrag
Vertiefung: Route vs. Path im PathRequest
Vertiefung: PathRequest vs. PathDetails
TAF/TAP Identifikatoren und Operational Train Number (OTN)
Beispielhafte Zusammensetzung der neuen Identifikatoren
Die Benennung/Vergabe der neuen Identifikatoren
Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 9
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 2 Navigation im pathOS Webportal und Basis-Funktionen
2: Navigation und Vorgangsübersicht
Übergreifende Navigation
Auswahl der Kundennummer
Die Startseite im Portal
Navigationsleiste und übergreifende Funktionen
Die Vorgangsübersicht
Überblick und Darstellung
Suche und Filterfunktion
Anzeige ausgewählter Kundennummer
Druck- und Exportfunktion
Anzeigeoptionen Vorgangsübersicht
Vorgangsstatus
Leistungsprozessarten
Entwürfe und Vorlagen
Aktuelle Bestellungen
Netzausgelöste Vorgänge
Verträge & Archiv
Anzeige der Historie in Vorgängen
2: Case Reference Objekte & Eingabefenster Anmeldung
Case Reference Objekte
Hintergrund, Bedeutung und Anwendung von Case Reference Objekten
Anlegen neue Abstellung und neuer Taktverbund
Anlegen neuer ETCS-Zugdaten
Arbeiten mit den Case Reference Objekten
Eingabefenster Trassenanmeldung
Anlage eines neuen Vorgangs Hauptseite
Auswahl und Wechsel der Kundennummer
Speichern als Entwurf und Fortsetzen eines Entwurfs
Entwurf aus Vorlage übernehmen
Datenimport aus TPN
Ein- und Ausblenden des Hilfemenüs (während Trassenanmeldung)
Tastatursteuerung Aufruf und Funktionalität
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 10
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 3a und 3b Eine neue Anmeldung und Produktausprägungen
3a: Anlegen und Abschicken einer neuen Anmeldung
Eingabefenster Trassenanmeldung - Hauptansicht
Eingabefenster Trassenanmeldung - Navigation
Die Checkliste
Abschicken einer Anmeldung
Umgang mit Fehlermeldungen bei „Anfrage absenden“
Umgang mit Fehlermeldungen bei „Anfrage absenden“ Übersicht
3b: Angabe von Produktausprägungen
Allgemeine Hinweise zu Produktausprägungen
Lärmschutz, Verkehrsart Kunde Zusatz, Flexibilität, Priorisierung
Besonderheiten SPFV, SPNV und SGV
Sonstige Angaben inkl. Nachlassnummern, Baukorridoren und Freitextfeld
Angabe abweichendes durchführendes EVU
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 11
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 3c Angaben zum Laufweg und Anwendungsfälle TrainActivity
3c: Angaben zum Laufweg
Allgemeine Hinweise zum Laufweg
Anlegen des gesamten Laufwegs
Eingabefenster Laufwegsdetails Überblick
Eingabefenster Laufwegsdetails Allgemeine Angaben
Eingabefenster Laufwegsdetails Abstellinformationen laden
Angabe von Handover und Fixpunkt
Eingabefenster Laufwegsdetails Mindesthaltezeit
Haltearten Durchfahrt, Kundenhalt, Bedarfshalt
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten Verschiedene Kennzeichner (Halte,
Durchfahrten)
Wunschzeitenverschiebung
3c: Anwendungsfälle TrainActivity
Eingabe von weiteren TrainActivities
Übersicht TrainActivities
Servicehalt, Ein- oder Aussteigen
Zusätzliches Tfz, Wagen zu-/absetzen
Wechsel der Traktionsart und Akku laden
Zusammenführen & Trennen von Zugteilen
Anschlussbeziehungen
Umläufe
Rangieren und Richtungswechsel
Y-Zug mit maximiertem Hauptlauf
Y-Zug mit Hauptlauf in der Mitte
Gesicherte Durchfahrt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 12
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 3d Besonderheiten grenzüberschreitender Anmeldungen
3d: Besonderheiten grenzüberschreitender Anmeldungen
Internationale & interoperable Laufwege
Allgemeine Hinweise
Angabe von Laufwegspunkten in Fremdnetzen (Allgemein)
Durchführende EVUs, Partner EVUs und Identifikatoren
Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle - International
Übersicht intl Grenzübergänge (Handover und Grenzen)
Mindestbestellkriterien an intl Grenzübergängen
Internationale Beispiele
Inland → Ausland und Ausland → Inland
Ausland → Inland → Ausland
Inland → Ausland → Inland (Sonderfall!)
Differenzierung nach Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze (intl)
Beispiele für versch. Lagen der Fahrplanbearbeitungsgrenze
Nationale Dritt EIU: Verschiedene Anwendungsfälle & Beispiele
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 13
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 3e - Zugcharakteristik
3e: Zugcharakteristik
Allgemeine Hinweise zur Zugcharakteristik
Abgrenzung Gesamtzug, Zuglok, Wagenzug
Detaileingaben zur Zuglok
Darstellung verschiedener Konstellationen/Rollen von Loks
Mehrfachtraktionen und Umgang mit Schlepploks
Umgang mit (ungekuppelten) Schiebeloks
Tfz-Fahrten, Lokzüge, Leerreisezüge
Detaileingaben für Dampffahrzeuge
Detaileingaben zum Wagenzug
Detaileingaben zum Gesamtzug
Angabe einer alternativen Zugcharakteristik
Sonstige Angaben (SPV und SGV)
3e: Zugcharakteristik
Angaben zu Beförderungsbesonderheiten (inkl. BZA-Nummern)
Angabe von Einzelgrenzlastberechnungen (EGB-Nummern)
Angabe von ETCS-Zugdaten in einer Anmeldung
Angaben zu Gefahrgut (nur SGV)
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Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 3f & 3g Identifikatoren, Reason of Reference, Verkehrstagekalender
3f: Identifikatoren und Reason of Reference
Allgemeine Hinweise zu Identifikatoren
Hinweise zur Angabe und zum Wechsel der Kundennummer
Definition der Bestandteile von TAF/TAP Identifikatoren
Ergänzende Hinweise zur OTN
Angabe der Kontaktinformationen
Eingabe und Ansicht im minimierten Modus (Standard)
Eingabe und Ansicht im erweiterten Modus
Vertiefung Offset To Reference OTR
Vorgänge verknüpfen mit dem „ReasonOfReference“
Anwendungsfälle ReasonOfReference
Übersicht ReasonOfReference
Hinzufügen eines Case Reference Objekts „ Taktverbund“
3g: Der Verkehrstagekalender
Allgemeine Hinweise zur Bedienung des Verkehrstagekalenders
Eingabemaske unter Verkehrstagekalender
Umgang mit (bundesweiten) Feiertagen
Tipps & Tricks zur Bedienung des Kalenders
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 15
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 3h Sonderfälle Trassenanmeldungen
3h Sonderfälle Trassenanmeldungen
Umgang mit bisherigen „Stammzügen und Ergänzern“
Anmeldungen über PCS
Anmeldungen mit dem „ Trassenanmelde-Vordruck“
Anmeldungen über den Fahrplanwechsel (2026-2027 bzw. 2027-2028)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 16
Inhaltsverzeichnis.
Kapitel 4a & 4b Umgang mit Angeboten & Änderungen und Stornierungen
4a Umgang mit Angeboten
Generelle Logik von Vorgängen (inkl. 1:n)
Umgang mit Fehlern nach Anmeldung
Abruf und Ansicht von Angeboten
Detailansicht eines Angebots
Darstellung von mehreren Angeboten
Ablehnen und Ablehnen mit Beanstandung
Annehmen eines Angebots
Darstellung von VNP und ENP im Netzfahrplan
4b Änderungen und Stornierungen
Änderung/Abmeldung einer Bestellung VOR Angebotserhalt
Änderung einer Bestellung NACH Vertragsschluss
Allgemeine Hinweise zu (Teil-)Stornierungen
Vollständige Stornierung einer Bestellung
Teilstornierung einer Bestellung
Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 17
Kapitel 1a:
Grundlagen und Vorbereitung
Themenübersicht u.a.:
▪ Kontakt zur Betriebsführung
▪ Kontaktformular
▪ Administration und Uservergabe
▪ IT-Sicherheit und Datenschutz
▪ Systemvoraussetzungen und Login
▪ Schulungsplattform und Webseiten
▪ Eingangskanäle für Trassenanmeldungen
▪ Schnittstellenpartner Onboarding
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 18
Kontakt.
Ansprechpartner fachliche Betriebsführung
1 2 3 4
E-Mail: pathOS@deutschebahn.com
Telefon 1st Level: +49 69 26515555
(Mo.-Fr. von 08:00 bis 16:00 Uhr)
Insbesondere in der Phase um die Netzanmeldung im März 2025
(und davor und danach) erwarten wir ein hohes Anfragevolumen
und bitten Sie um Verständnis, wenn nicht alle Anfragen sofort
beantwortet werden können.
Die fachliche Betriebsführung berät und unterstützt umfassend bei
fachlichen und technischen Fragen in Zusammenhang mit pathOS
Für Portalkunden ist die fachliche Betriebsführung der erste
Ansprechpartner zu allen Themen
Für Schnittstellenpartner (IT-Dienstleister) ist die fachliche
Betriebsführung der erste Ansprechpartner die Zertifizierung der
jeweiligen Software läuft über die fachliche Betriebsführung. Auch
für Schnittstellennutzer ist die fachliche Betriebsführung die
Anlaufstelle in der DB InfraGO
Kontakt zur fachlichen Betriebsführung von pathOS
E-Mail: Einfachbahn@deutschebahn.com
Die Einfachbahn verantwortet das Infraportal und alle zugehörigen
Themen inklusiver der Administration und Userverwaltung. Alle
Anfragen zu Login, Passwörtern, Zugangsverweigerungen, Usern
und Superusern sind an den Support der Einfachbahn zu
adressieren
Kontakt zur Einfachbahn (nur Userverwaltung)
E-Mail: trassenportal@deutschebahn.com
Telefon: +49 341 968-6456, -6447 , -6453
Da TPN für das Fahrplanjahr 2026 (auch unterjährig) noch der
Eingangskanal für Trassenanmeldungen ist und bleibt, steht die
fachliche Betriebsführung von TPN natürlich weiterhin für alle
Anfragen rund um TPN zur Verfügung. Alle Anfragen dürfen aber
auch an den Support von pathOS gestellt werden!
Kontakt zur fachlichen Betriebsführung von TPN
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 19
Kontakt.
Kontaktformular und Postfach
1 2 3 4
Wir empfehlen das Kontaktformular von pathOS zu
nutzen: dieses befindet sich auf der Internetseite
www.dbinfrago.com/pathOS und ist auch von der
Startseite im Webportal von pathOS erreichbar
Direktlink: www.dbinfrago.com/pathoskontakt
Differenzierung in Anfragen zur Produktivumgebung
(rechter Screenshot) sowie dem laufenden Markttest
(linker Screenshot) mit etwas anderen (Pflicht-)Feldern
Hier haben Sie neben den wichtigsten Informationen zu
Ihnen, Ihrem EVU und dem Anliegen auch die Möglichkeit
Screenshots hochzuladen
Generell kann zudem alles über das E-Mailpostfach
pathOS@deutschebahn.com an die DB InfraGO gemeldet
werden (Fragen, Feedback, Fehler, …). Bitte denken Sie
daran uns wesentliche Daten mitzugeben, wie z.B. Name,
EVU, Kundennummer, ID von u.a. PathRequest,
ReferenceTrain oder Path
Fehlermeldung über verschiedene Kanäle möglich
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 20
Zugang zum Portal.
Administration und Uservergabe
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Die Anmeldung zur Anwendung erfolgt für alle Kunden über das Infraportal. Näheres ist den Nutzungsbedingungen zum Infraportal (Anlage
3.4.3.1) zu entnehmen. Voraussetzung ist u.a., dass der Zugangsberechtigte einen Company Code hat (pro EVU bzw. ZB, dieser ist elementarer
Bestandteil von TAF/TAP TSI) und für die relevanten Kundennummern freigeschaltet ist bzw. wird
Wichtiger Hinweis: Es werden keine User aus TPN migriert!
Das Infraportal ist erreichbar unter: https://infraportal.dbinfrago.com
In pathOS ist die Zusammenarbeit verschiedener Nutzer innerhalb eines EVU möglich.
Eine separate „Vertreterregel“ entfällt
Es wird im Infraportal zwei getrennte pathOS-Tools geben, die separat zu berechtigen sind:
einmal für Schulung und Test
einmal für das produktive System zur echten Trassenanmeldung
Die folgenden Schritte sind in der Regel vor der Anmeldung erforderlich:
(1) Registrierung für das DB InfraGO Infraportal und Erhalt von Zugangsdaten (gesichert mit 2-Faktor-Authentifizierung)
(2) Freischaltung für die Berechtigungsrolle beantragen bitte auf die korrekten Kundennummern achten
(3) Freigabe dieser Berechtigung und Vergabe der Kundennummern durch den Superuser des Zugangsberechtigten
(4) Login in pathOS direkt aus dem Infraportal oder mit Log-In über die Anmeldeseite von pathOS
Anwendende innerhalb der DB InfraGO nutzen bitte das bekannte interne System DeBI zur Userverwaltung
Userverwaltung erfolgt für alle Kunden über das Infraportal
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 21
Zugang zum Portal.
IT-Sicherheit und Datenschutz
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Nach Erhalt des Zugangs zu pathOS ist der Zugangsberechtigte (ZB) verpflichtet, die Datensicherheit durch Sicherstellen der ausschließlichen
Nutzung durch befugte Mitarbeiter:innen zu gewährleisten. Der Kunde verpflichtet sich, pathOS nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere
▪ keine Viren, unzulässige Werbesendungen, Ketteninformationen oder sexistische, rassistische oder anderweitig belästigende Kommentare zu
übertragen,
▪ keine Rechte Dritter, insbesondere Rechte der genutzten TK-Unternehmen, Schutzrechte (z.B. Urheber- und Markenrechte) zu verletzen,
▪ nicht gegen eisenbahnrechtliche Vorschriften und Regelungen des betrieblich-technischen Regelwerks der DB InfraGO AG (siehe INB) zu
verstoßen
Bei Zuwiderhandlungen behält sich die DB InfraGO AG vor, den Zugang zu pathOS nutzerscharf zeitweilig zu sperren. Der betroffene ZB wird
hierüber schriftlich in Kenntnis gesetzt. Bei wiederholten oder besonders schwerwiegenden Missbräuchen sperrt die DB InfraGO AG den Zugang
endgültig
Sofern sich beim ZB Zugangs- und Kommunikationsdaten (insbesondere die hinterlegte E-Mail-Adresse) ändern bzw. seine
Zugangsvoraussetzungen entfallen, ist er verpflichtet, dies im Kundenportal anzupassen und ggfs. die Kundenberatung der DB InfraGO darüber
zu informieren. Über den Superuser muss der ZB eigenständig Berechtigungen anpassen bzw. entfernen
Informationen zum Datenschutz finden Sie immer aktuell auf der Internetseite der DB InfraGO AG: https://www.dbinfrago.com/datenschutz
Vergleiche hierzu die mit den INB veröffentlichten Nutzungsbedingungen zu pathOS (INB: Anlage 4.2)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 22
Zugang zum Portal.
Login und Browser-Kompatibilität
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Generell ist das pathOS Webportal für die Nutzung chromium-basierter Browser optimiert
Die Nutzung auf mobilen Endgeräten sollte grundsätzlich funktionieren, jedoch ist die Ansicht nicht darauf optimiert und insbesondere
hinsichtlich Fenstergröße und Ansicht ist dies nicht zu empfehlen
Browser- und Betriebssystem-Kompatibilität
Um das Trassenanmeldesystem zu benutzen, navigieren Sie in Ihrem Browser entweder zum
Infraportal und wählen dort pathOS aus oder direkt zur Log-In-Seite des
Trassenanmeldesystems. Empfehlung: Direktlink zu Login- oder Startseite anlegen!
Link zum Testsystem: https://pathos-test.app.db.de/ (Live seit Dezember 2025)
Link zum Produktivsystem: https://pathos.app.db.de/ (Live ab 19. Januar 2026)
Login
Mit Klick auf das „Icon“ oben rechts im pathOS Webportal können
Sie sich jederzeit aus dem Portal ausloggen
Logout
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 23
Informationen.
Schulungsplattform und Webseite von pathOS
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Internetseite pathOS: https://www.dbinfrago.com/pathos
Kontakt zur fachlichen
Betriebsführung von pathOS
jederzeit über unser Postfach:
pathOS@deutschebahn.com
Weiterführende (externe)
Links
Link zum Kontaktformular, um
z.B. Fehler, Ideen, Anregungen
etc. rund um pathOS an die DB
InfraGO zu melden
Kapitel 1:
Aktueller Zeitplan, wichtige
Hinweise und Basics zu TAF/TAP
Kapitel 2:
Allgemeine Schulungsunterlagen,
Web-Based-Trainings, Erklärvideos
und anstehende Schulungstermine
(wird sukzessive erweitert)
Kapitel 3:
Wichtige Hinweise für EVU, die über
Schnittstelle bestellen wollen inkl.
Onboarding-Unterlagen
Wichtige Informationen und
Dokumente für IT-Partner
Links zur Schulungs- und
Testumgebung sowie dem
Produktivsystem
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 24
Informationen zu TAF/TAP TSI (bzw. kurz TAF/TAP).
TAF/TAP Informationsplattform
1 2 3 4
Internetseite TAF/TAP TSI: https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi
Hier finden Sie derzeit alle
Informationen rund um die
technische Implementierung der
Schnittstelle (inkl. SST-Dokumentation
und Stammdaten)
Hier sind alle (technischen)
Informationen und Anleitungen zu
betrieblichen Meldungen, die das
EVU an die DB InfraGO schickt
(Inklusive Informationen zur Train
Composition Message TCM/PTCM)
Hier finden Sie die jeweils aktuelle FAQ-
Übersicht zu TAF/TAP , sowie die
Booklets zu bisherigen
Kundenveranstaltungen und
Anstehende Kundenveranstaltungen
Dies ist die allgemeine
Informationsseite mit den wichtigsten
und wesentlichen Informationen, inkl.
Zeitplan, Erklär-Filmen, Flyern
Hier sind alle (technischen)
Informationen und Anleitungen zu
betrieblichen Meldungen, die die DB
InfraGO an EVU schickt
Hier finden Sie eine Übersicht weiterer
(externer) Ansprechpartner und
Links, wie z.B. UIC, NCP
Dies ist die Internetseite von pathOS
mit den wichtigsten und wesentlichen
Informationen rund um pathOS inklusive
der Schulungsplattform
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 25
Eingangskanäle für Trassenanmeldungen.
Neu: pathOS Webportal und technische Schnittstelle
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Die DB InfraGO AG stellt allen Kunden über das Internet einen Zugang zum
Trassenanmeldesystem für die Anmeldung von Trassen und zur
Entgegennahme von Angeboten und Rückmeldungen bereit.
Das Webportal richtet sich vorrangig an Zugangsberechtigte mit geringem oder
unregelmäßigem Auftragsvolumen, welche über keine eigene Software zur
Kommunikation mit dem Trassenanmeldesystem über eine Schnittstelle
verfügen.
Webportal pathOS (BP = Bestellportal)
Die DB InfraGO AG stellt eine einheitliche elektronische Schnittstelle für den
Datenaustausch zwischen einem IT-System des Zugangsberechtigten und
pathOS zur Anmeldung von Trassen und zur Entgegennahme von Angeboten
und Rückmeldungen bereit.
In TAF/TAP spricht man vom sogenannten „Common Interface“ (CI). Mit der
elektronischen Schnittstelle richtet sich die DB InfraGO AG vorrangig an
Zugangsberechtigte mit großem und regelmäßigem Auftragsvolumen.
Alle wichtigen Informationen zur Schnittstelle finden Sie in der aktuellen
Version der Schnittstellen-Dokumentation:
https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und-
regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208#
Technische Schnittstelle pathOS (CI = Common Interface)
Click&Ride App
Die Click&Ride App steht zunächst regulär weiter zur Verfügung, ist allerdings
noch nicht an pathOS angebunden und unterstützt derzeit TAF/TAP nicht.
Umsetzung/ Anpassung ist für das Fahrplanjahr 2027 geplant
Path Coordination System der RNE (https://rne.eu/it/products/pcs/)
Grundsätzlich steht PCS wie gewohnt zur Verfügung und wurde RNE-seitig
auch an TAF/TAP angepasst. Die technische Anbindung von PCS an pathOS ist
in Umsetzung (Hinweg bereits umgesetzt)
An den grundsätzlichen Anwendungsfällen von PCS als Anmeldeverfahren für
Trassen bei der DB InfraGO wird nichts verändert für Informationen s. INB
Trassenbestellformular bzw. -Vordruck
Während Einschränkungen der Erreichbarkeit von pathOS steht für alle
Zugangsberechtigten als Rückfallebene ein Trassenbestellvordruck gemäß
Richtlinie 402.0202 zur Verfügung: Formulare Trassenanmeldung.
Die zuständigen Ansprechpartner und Adressen sind auf den Internetseiten
der DB InfraGO erhältlich: Trassenanmeldung GelV.
Trassenfinder (www.trassenfinder.de)
Der Trassenfinder steht wie gewohnt zur Verfügung, ist aber kein Eingangs-
kanal für Trassenanmeldungen und nicht systemseitig an pathOS angebunden
Sonstige
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 26
Eingangskanäle für Trassenanmeldungen.
Durchlässigkeit und Zusammenspiel pathOS Webportal und Schnittstelle
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Grundsätzlich besteht Kanaltreue bzw. -zwang für einen Vorgang. Dies bedeutet für eine einzelne Trassenanmeldung, dass diese über den Kanal, über den sie erstmalig
angemeldet wurde, auch zum Vertrag geführt werden muss
Generell gilt, dass die Systeme ab „Status Vertrag“ durchlässig sind und Änderungen an sowie Stornierung von Verträgen dann entweder im Portal oder über die
Schnittstelle erfolgen können, unabhängig von dem Kanal der Erstanmeldung. Jeder einzelne Prozess muss dann aber wieder in dem Kanal beendet werden, wo er
angefangen wurde
Im pathOS-Portal werden aber schon vorher weitere Vorgänge zur Information angezeigt. Diese können nur lesend betrachtet werden, es sind keine Änderungen möglich.
Auch können Angebote von über die Schnittstelle abgeschickten Trassenanmeldungen nicht im Portal angenommen oder abgelehnt werden
Andersherum können auch keine im Portal angemeldeten Trassen über die Schnittstelle angenommen oder vor Vertragsschluss geändert werden
Informationen zu Trassenverträgen und Vorgängen im Portal können über die Schnittstelle mittels einer sogenannten ObjectInfoMessage (OIM) abgerufen werden (s.
hierzu im Detail die Schnittstellendokumentation der DB InfraGO AG)
Aktuell ist es möglich mit einer OIM auf eine pathID Informationen zum dahinterliegenden Vertrag abzurufen im Format der OIM
Ein anderes Beispiel ist die Netzausgelöste Änderung (NAÄ) diese wird, wenn der Kunde auch eine Schnittstelle verwendet, an beide Kanäle geschickt. Dort wo dann
reagiert und ein Folgeprozess ausgelöst wird, gilt für diesen Prozess wieder der Kanalzwang bis der Folgeprozess NAÄ abgeschlossen wurde
Informationen für Schnittstellennutzer zur Durchlässigkeit zwischen Portal und der Schnittstelle
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 27
Eingangskanäle für Trassenanmeldungen.
Zusätzliche Hinweise für PCS
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Grundsätzlich kann PCS weiterhin wie gewohnt genutzt werden alle Details dazu finden Sie direkt bei der RNE: https://rne.eu/it/products/pcs/
Hinweise zur Verwendung von PCS im Zusammenspiel mit der DB InfraGO entnehmen Sie bitte den geltenden INB
PCS wird als „eigener Kanal“ technisch an pathOS angebunden, so dass Trassen die in PCS angelegt wurden, dann technisch an pathOS übermittelt werden können. Bis
zur technischen Anbindung erfolgt die Bearbeitung der PCS-Trassen weiterhin durch manuellen Übertrag der DB InfraGO
PCS wird, wenn es technisch angebunden ist, in pathOS wie ein eigener Kanal betrachtet. Auch hier gilt der genannte Kanalzwang. Trassen, die aus PCS automatisch an
pathOS geschickt werden, werden in der Vorgangsübersicht als eigener Kanal angezeigt (PCS).
Zu beachten ist, dass mit TAF/TAP TSI keine Doppelanmeldungen mehr zulässig sind, d.h. eine Trassenanmeldung muss entweder aus PCS oder über eine technische
Schnittstelle eingehen oder im Portal direkt angemeldet werden
Vorgehen bei Erstbestellungen über PCS:
Trassenbestellung: Bestellungen bei den RFC muss zwingend über PCS erfolgen
Angebotserstellung:
DB InfraGO überträgt zunächst die Bestellung aus PCS in DB InfraGO-Systeme (PCS ist technisch auf dem Hinweg an pathOS angebunden)
Die DB InfraGO wird für die Trassenbestellungen, die in PCS ausgelöst werden, ein Angebot erstellen und dieses in PCS übertragen
Dieses wird in PCS bereitgestellt und im pathOS-Backend abgelegt, d.h. der Vertrag ist im pathOS-Webportal einsehbar
Abruf Vertragsdaten: Abruf per ObjectInfoMessage ist bereits testbar (OIM auf PA)
Folgeprozesse: Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, kann ein Folgeprozess über einen anderen Kanal ausgelöst werden
Zusätzlich besteht immer die Option, dass ein Zugangsberechtigter seine eigene IT über ein CI an PCS anbindet die Abstimmungen und Tests dazu erfolgen direkt mit
der Rail Net Europe (RNE)
Informationen zu Trassenanmeldungen über das Path Coordination System der RNE
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Eingangskanäle für Trassenanmeldungen.
Hinweise für Schnittstellennutzer übergreifend
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Alle technischen Dokumente zur Implementierung einer Schnittstelle sind in der Schnittstellendokumentation der DB InfraGO zu finden. Diese basiert
auf den xsd-Dateien und Europäischen Vorgaben und wird in der Regel 2x p.a. aktualisiert. (www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi)
Auch die geltenden Stammdaten sind derzeit auf dieser Seite zu finden (im Vergleich zu früher im neuen JSON-Format)
Jede Schnittstellen-Software muss vor Nutzung das Onboarding der DB InfraGO durchlaufen (das ist zusätzlich zum verpflichtenden SSL-Zertifikat der RNE
für jedes CI). Die Dokumente und das benötigte Testfallset sind auf der Internetseite von pathOS veröffentlicht
Für den detaillierten Onboarding-Prozess s. Folgefolie
Alle Informationen zum Thema Schnittstellennutzung finden Sie auch auf der Internetseite von pathOS: www.dbinfrago.com/pathos - die Formulare für die Anmeldung als
Schnittstellennutzer sind ebenfalls hier veröffentlicht
Selbstverständlich können auch Schnittstellennutzer mit dem Webportal pathOS arbeiten, dafür benötigt allerdings jeder den entsprechenden Zugriff wie in diesem
Kapitel beschrieben. Wir empfehlen, dass jedes EVU/jeder ZB sicherstellt, dass als Backup auch über das pathOS-Webportal bestellt werden kann (entsprechende
Zugänge vorhält und Schulungsmaterial verwendet)
Um Fehler an die DB InfraGO zu senden, nutzen Sie bitte auch hier das bekannte Kontaktformular: https://www.dbinfrago.com/pathoskontakt
Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Schnittstellennutzung ist die fachliche Betriebsführung der DB InfraGO: pathOS@deutschebahn.com
Weitere Informationen für Schnittstellennutzer
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 29
Eingangskanäle für Trassenanmeldungen.
Hinweise für Schnittstellennutzer Onboarding
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Anmeldung Durchführung
Prozessschritte
• Selbstständiges Durchführen der Tests
durch die EVU und Dokumentation der
Testdurchführung im Testfallsheet
• Template siehe
www.dbinfrago.com/pathOS
• Angaben umfassen insb. PR-ID zur
Nachvollziehbarkeit der erfolgreichen
Tests
• Übergabe des Testfallsheets per Mail an
pathOS@deutschebahn.com
• DB InfraGO bietet zur Erläuterung des
Mock und des Testfallsheets regelmäßig
Termine (siehe Folgefolie)
• Vorbereitung durch EVUs:
Wir erwarten von den teilnehmenden
EVUs dass sie die Dokumente zur EVU
Schnittstelle kennen und sich z.B. durch
das Schulungsangebot auf die
Einführung vorbereiten
• Anmeldung als Schnittstellenpartner
durch EVU
• Verbindungsdaten für die Testumgebung
per Mail an pathOS@deutschebahn.com,
Formulare
unter www.dbinfrago.com/pathOS
• DB InfraGO
• prüft Daten auf Vollständigkeit
• pflegt sie in die Testsysteme ein und
• veranlasst Firewall Freischaltung.
• Verbindung zwischen Testumgebungen
herstellen und via „Heartbeat“
überprüfen
Fachliche Bestätigung
• Verbindung mit integrierter
Testumgebung der DB InfraGO
herstellen
• Nach Terminabsprache Kurztest
durchführen:
• Eigenständiges Absenden von drei
Trassenanmeldungen durch EVU und
Übergabe per Testsheet an DB
InfraGO
• DB InfraGO stellt
Konstruktionsergebnis bereit und
informiert EVU
• Prüfen Ergebnis durch EVU
Anbindung an Produktion
• Verbindungsdaten für die
Produktionsumgebung bereitstellen
• Formulare unter
www.dbinfrago.com/pathOS
• Verbindung der Produktionssysteme
aufbauen
• Verbindung zwischen
Produktionsumgebungen herstellen und
technischen Durchstich via „Heartbeat“
bestätigen
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 30
Kapitel 1b:
Die Grundlogik von TAF/TAP TSI
Themenübersicht u.a.:
▪ Prozess der Trassenanmeldung
▪ Zusammenspiel der Objekte inkl. 1:n-Logik
▪ Objekte ReferenceTrain und Route
▪ Objekte PathRequest und Path
▪ TAF/TAP Identifikatoren und OTN (Zugnummer)
▪ Die verschiedenen Rollen beteiligter EVU
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 31
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Schematische Darstellung Prozess der Trassenanmeldung
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Hier ist Ihr
Trassenangebot!
Ich habe ein
Verkehrsbedürfnis!
Ich melde eine
Zugfahrt an!
Abbildung aller fachlich relevanten Elemente der
gewünschten Zugfahrt im Path im Status „Request“
PathRequestMessage enthält den gewünschten Path
sowie alle sonstigen anmeldungsrelevanten
Angaben
Fahrplanerische Umsetzung und Ausdetaillierung
wird als Path im Status „Final Offer“ zurückgegeben
und ggf. als Vertrag gebucht
EVU
EVU
EIU
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 32
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Zusammenspiel der Objekte und die 1:n-Logik
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PathRequest
Mo.Fr.
PathRequest
Sa.So.
Path
So.
Path
Sa.
Path
Mo.Fr.
1) Das Verkehrsbedürfnis des EVU wird
definiert durch den ReferenceTrain und die
Route. Insgesamt sind hier alle relevanten
übergreifenden Daten enthalten. Unter
einem ReferenceTrain dürfen mehrere
Routen sein
2) Trassenanmeldungen erfolgen je EIU
separat und bei Abweichungen (z.B.
anderer Laufweg oder andere
Zugcharakteristik an bestimmten Tagen)
auch innerhalb des EIU einzeln
3) Angebote entsprechen jeweils einer
bestimmten Trassenanmeldung und
können immer gemäß der 1:n Logik
zurückgespielt werden (allerdings immer
maximal 1 Angebot je Verkehrstag)
4) Im Anschluss kann das EVU jedes
Angebot individuell bewerten und
beantworten
ReferenceTrain
Mo.So.
Route
Mo.So.
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 33
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Objekte ReferenceTrain und Route
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RouteReferenceTrain
▪ Mit dem ReferenceTrain definiert das EVU (bzw. das LeadRU,
also das koordinierende EVU) zusammen mit ggf. weiteren
beteiligten EVU in allgemeiner Form eine
geplante Verkehrsdienstleitung/Zugfahrt
▪ Ein ReferenceTrain gilt über den gesamten Laufweg und
bildet den geplanten Verkehrszeitraum ab
▪ Die dazugehörige ReferenceTrainID wird in der
Kommunikation zwischen EVU und EIU verwendet (auch
über verschiedene Anmeldungen, die zur gleichen
„Zugfamilie“ gehören und bündelt damit mehrere Objekte)
▪ Primär betriebliche Relevanz, um einen tatsächlichen Zug
zu identifizieren und zwar europaweit einheitlich
▪ Zusätzlich gibt es das Objekt „Route“, das den gesamten
Laufweg, auch über verschiedene EIU hinweg, beinhaltet
▪ Die Route ist eine Vorgabe des EVU und Indikation für EIU
▪ Die Route beschreibt allgemein die Relation (z.B. von A über
B nach C) und beinhaltet mindestens Start, Ziel und die
Handoverpoints (Fahrplanbearbeitungsgrenzen), also den
groben „geografischen Laufweg des Verkehrsbedürfnisses“-
in etwa „wo will ich fahren?“)
▪ Insbesondere für Zugfahrten mit mehreren beteiligten EIU
ist die Route von Bedeutung, so dass jedes EIU den
Gesamtzuglauf von Start bis Ziel mit Handoverpoints kennt
▪ Bei einer Zugfahrt innerhalb eines Netzes enthält die Route
entsprechend nur Laufwegspunkte in diesem Netz
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 34
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Objekte PathRequest und Path
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PathPathRequest
▪ Der PathRequest ist die Nachricht „hinter“ einer Trassen-
anmeldung: Alle zur Trassenkonstruktion erforderlichen
Attribute müssen weiterhin vom EVU angegeben werden,
u.a. Angaben zu
▪ der Produktausprägung,
▪ dem Laufweg,
▪ der Zugcharakteristik,
▪ dem Verkehrszeitraum,
▪ den wesentlichen Identifikatoren und Verknüpfungen
▪ Für verkehrstageabhängige Anpassungen an der
Fahrlage ist künftig die Erstellung eigener
PathRequests nötig. Für einen ReferenceTrain können
mehrere PathRequests gestellt werden
▪ Ein Path ist eine auskonstruierte Zugtrasse für
konkrete Verkehrstage, inklusive Zwischenhalten,
Betriebsstellen, Durchfahrten etc.
▪ Wenn mehrere EIU beteiligt sind, konstruiert jedes EIU
seinen Anteil als eigenen Path von Start zu Ziel bzw. von
Grenze zu Grenze („Handoverpoints“)
▪ Für eine gewünschte Fahrlage (= 1 PathRequest) sind
künftig mehrere Trassenangebote möglich („1:n-Logik“)
diese müssen alle zeitlich disjunkt sein und zusammen den
gewünschten Verkehrszeitraum abdecken (maximal 1 pro
Verkehrstag) und können sich u.a. bzgl. Laufweg, Halten,
Fahrplanzeiten etc. unterscheiden. So gibt es z.B. auch
keine Ergänzungsfahrpläne mehr
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 35
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Das Path-Objekt in verschiedenen Status von Entwurf bis Vertrag
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EVU
EIU
? ?<path>
Status Entwurf
<path>
Status Anmeldung
<path>
Status Vorl. Angebot*
<path>
Status Vertrag
<path>
Status Angebot
EVU
EIUEVU
EIUEVU
EIUEVU
* VNP/Vorläufiges Angebot nur im Netzfahrplan Phase 1
EVU beschreibt
die zu erbringende
Verkehrsleistung
Meldet die Fahrt
beim betroffenen
EIU an
EIU konstruiert einen Fahrplan
und bietet diesen prozesskonform
an
EVU nimmt das Angebot an,
das EIU hebt das Angebot in den
Status Vertrag
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 36
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Vertiefung: Route vs. Path im PathRequest
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<Route> als „Steckbrief“ für den
Laufweg
- Geografische Eckpunktdarstellung
des Zuglaufs
- Muss Start, Ziel und Übergabe-Bst
aufzeigen
<Path> im Status „Request“
- Stellt den vom EVU gewünschten
Fahrtverlauf mit allen
wesentlichen Anforderungen dar
- Beinhaltet die Zugcharakteristik
- Beinhaltet detaillierte Angaben zu
Anforderungen an den
Betriebsstellen, wie etwa
Haltezeiten, TrainActivities
A
B
C
D
E
F
G
H
Handover-
punkt
Halt
Durchfahrt
Halt
Halt
Durchfahrt
Halt
Ziel
A
H
Handover-
punkt
Ziel
XStart (im
Ausland)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 37
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Vertiefung: PathRequest vs. PathDetails
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<Path> im Status „Request“
- Stellt den gewünschten
Fahrtverlauf mit allen
erforderlichen Anforderungen dar
- Beinhaltet die Zugcharakteristik
- Beinhaltet detaillierte Angaben zu
Anforderungen an den
Betriebsstellen, wie etwa
Haltezeiten, TrainActivities
<Path> ab Status „Offer“
- Stellt den ausgeplanten
Fahrtverlauf mit allen
durchfahrenen Betriebsstellen
inklusive der zeitlichen Lage dar
- Beinhaltet die Zugcharakteristik
- Stellt das Angebot bzw. nach
Bestätigung durch EVU und EIU
den Trassenvertrag dar
A
B
C
D
E
F
G
H
Start
Halt
Durchfahrt
Halt
Halt
Durchfahrt
Halt
Ziel
A
B
C
D
E
F
G
H
Start
Ziel
Halt
Durchfahrt
Halt
Halt
Durchfahrt
Halt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 38
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Die TAF/TAP Identifikatoren und die Operational Train Number (OTN)
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OTN (Zugnummer)TAF/TAP Identifikatoren
▪ Jedes beschriebene Objekt erhält seinen eindeutigen
Identifikator. Mit Hilfe der Identifikatoren können
Referenzierungen zu anderen Objekten vorgenommen
werden und Bedürfnisse eindeutig beschrieben werden
▪ Aus der Struktur der Identifikatoren ist das Objekt, der
Besitzer des Objekts, die Variante und das Fahrplanjahr
ablesbar
▪ Das Core-Element ("Beschreibung der ID") ist frei durch
den Besitzer erstellbar und kann menschenlesbar sein,
somit können Züge auch über die TAF/TAP Identifikatoren
„sprechende“ Bezeichnungen erhalten
▪ Für ein Beispiel siehe Folgefolie
▪ Die heutige Zugnummer heißt künftig Operational Train
Number (OTN) und hat eine leicht veränderte Bedeutung
▪ Auch mit TAF/TAP wird die Zugnummer so vergeben, wie
heute mit geringfügig angepassten Regeln
▪ Weiterhin möglich: OTN-Kontingente von DB InfraGO im
Regelfall erfolgt die Vergabe erst nach der Konstruktion
▪ Die OTN wird unter TAF/TAP verkehrstagesscharf belegt
vgl. hierzu die veröffentlichten OTN-Regeln (SST-Dokum.)
▪ Internationale Harmonisierung durch Durchgängigkeit der
ReferenceTrainID bzw. RouteID UIC Merkblätter 419-2 und
419-3 sind weiterhin gültig Abstimmung zwischen
Beteiligten bleibt erforderlich
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 39
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Beispielhafte Zusammensetzung der neuen Identifikatoren
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Object Type Company Code Core Element Variant Fahrplanjahr (nur Betrieb)
Abfahrtsdatum
PA / 0080 / APFELBAUM123 / 01 / 2027 / 2027-04-16
• Definiert Typ der
ID, u.a.:
PathRequest (PR),
ReferenceTrain
(TR), Route (RO),
Path (PA)
• Company Code des
erstellenden
Unternehmens
• Vom Ersteller frei
festzulegende Zeichenfolge
dient der Identifikation
der ID
• Das Portal pathOS füllt
leere Lücken bis zu 12
Stellen mit „-“ auf
• Zusätzlich zu alpha-
numerischen Angaben sind
„-“ und „*“ erlaubt, aber
nicht empfohlen
• 00 ist für den
ReferenceTrain
belegt
• EVU kann eigene
Logik nutzen
• Path-Objekte des
Fahrplans beginnen
mit einem
Buchstaben,
betriebliche
beginnen mit einer
Zahl
• Das Fahrplanjahr
der Zugfahrt für
das bestellt wird
• Tagesscharfes
Abgangsdatum der
tatsächlichen
Zugfahrt (damit
eindeutig)
2 Stellen, AN 4 Stellen, N/AN 12 Stellen, AN 2 Stellen, AN 4 Stellen, N 10 Stellen, N
Hinweis: N: numerisch; AN: alphanumerisch
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 40
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Die Benennung/Vergabe der neuen Identifikatoren
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Die Benennung der TAF/TAP-Identifikatoren obliegt in der Regel dem EVU der Path kommt vom EIU
Die Objekte PathRequest, ReferenceTrain und Route werden durch das EVU (bzw. den Trassenanmeldenden) definiert. Das Objekt Path kommt
später vom jeweiligen EIU und wird im Regelfall namentlich nicht mit der Benennung der anderen IDs übereinstimmen
Bei der Vergabe der IDs sind die meisten Elemente fix: Company Code definiert den „Besitzer“ der ID, Object Type definiert den Typ der ID und
das Fahrplanjahr hängt an den betroffenen Verkehrstagen. Die EVU können damit also primär das Core-Element und die Variant selbst vergeben
Hierbei gibt es einige wichtige Einschränkungen bzw. Hinweise:
• Generell kann das Core-Element vollständig frei vergeben werden, 12-stellig alphanumerisch. Dies kann also eine zufällige Zahlen- und
Buchstabenkombination (QZY2SY2018A2) oder eine inhaltliche/methodische Vergabe (FF24RM1816A0 oder KOHLEMAERZ31 etc.). Die
Symbole „-“ und „*“ sind ebenfalls zulässig
• Jeder PathRequest muss eindeutig benannt sein (eine doppelt verwendete PRID kann nicht an DB InfraGO geschickt werden)
• ReferenceTrain und Route können je Verkehrsjahr mehrfach verwendet werden, allerdings darf eine ReferenceTrain immer nur einmal pro
Verkehrstag verwendet werden (denn das ist die eindeutige Identifikation eines fahrenden Zuges). Einzige Ausnahme hierzu ist wenn durch
den „OffsetToReference“ aus TAF/TAP eine zeitliche Verschiebung über den Tageswechsel entsteht, aber das ist kein Regelfall!
• Auch bei Mehrfachverwendung des ReferenceTrain in verschiedenen Trassenanmeldungen gelten einige Regeln der TAF/TAP , grob gesagt
müssen die Zugfahrten dann in Laufweg, Zugcharakteristik und Zeit grundsätzlich übereinstimmen
Die OTN wird in der Regel durch das EIU mit dem Angebot vergeben. Hat ein EVU ein OTN-Kontingent, muss hieraus im Vorfeld eine OTN
gewählt werden und diese ist bei der Trassenanmeldung anzugeben
Im internationalen bzw. interoperablen Zugverkehr müssen OTN und TAF/TAP-Identifikatoren wie heute zwischen beteiligten EVU und EIU
im Vorfeld der Trassenanmeldung abgestimmt sein. Geltende Richtlinien und Merkblätter der UIC müssen entsprechend eingehalten werden!
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 41
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (1 von 4)
Prozessschritt/Rolle LeadRU Responsible
Applicant ResponsibleRU
Führendes/
Koordinierendes EVU
Besteller,
Vertragspartner
Die Zugfahrt
durchführendes EVU
Harmonisierung und Koordinierung V I
Trassenbestellung I V
Trassenzuweisung, Angebotsbestätigung, Vertragsschluss I V
Stornierung I V
Änderungen nach Vertragsschluss (Planungsphase) I V
Netzausgelöste Änderungen nach Vertragsschluss und Stornierungen
(Planungsphase) I V
Änderungen nach Vertragsschluss (betriebliche Phase) I I V
Netzausgelöste Änderungen nach Vertragsschluss und Stornierungen
(betriebliche Phase) I I V
Betriebliche Nachrichten I I V
Kommerzielle Fragen (ohne Nachrichtenaustausch) I V
Mit TAF/TAP gibt es drei „EVU-Rollen“ in Trassenanmeldung, die durch dasselbe oder verschiedene EVU besetzt sein können
V: In Verantwortung für alle erforderlichen Aktionen und alleiniger Ansprechpartner auf EVU -Seite
I: Ist entsprechend der jeweiligen Abstimmungen vom verantwortlichen EVU zu informieren
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 42
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (2 von 4)
Entspricht in pathOS demjenigen, der im Portal (oder via Schnittstelle) die Trasse anmeldet
Das als ResponsibleApplicant benannte EVU bzw. Zugangsberechtigter ist als Besteller und Vertragspartner alleiniger Ansprechpartner für das beteiligte EIU.
ResponsibleApplicant können sowohl EVU als auch zugelassene und berechtigte juristische Personen (auch Zugangsberechtigte genannt), wie z. B. Aufgabenträger,
Zweckverbände, Spediteure u. a., entsprechend den jeweils geltenden nationalen Regelungen oder spezifischen Nutzungsbedingungen (z.B.: INB der DB InfraGO) sein
Der ResponsibleApplicant ist verantwortlich für die Erstellung des PathRequests, die Vergabe einer PathRequestID und die Gewährleistung von deren Eindeutigkeit sowie
für alle nachfolgenden Aktivitäten in der gesamten Planungsphase entsprechend den Regelungen des jeweiligen EIU zu Terminketten und Zuständigkeiten. Es nimmt
somit Angebote entgegen, prüft und bestätigt diese (oder lehnt sie ab) und schließt den Trassennutzungsvertrag. Der ResponsibleApplicant ist berechtigt Änderung an
gebuchten Zugtrassen zu beantragen oder die Zugtrassen ganz oder teilweise zu stornieren
Sofern es sich nicht um einen interoperablen Zug bzw. Zugtrasse handelt, übernimmt der ResponsibleApplicant zusätzlich die Aufgaben des LeadRU und definiert den
ReferenceTrain und vergibt dafür eine eindeutige ReferenceTRID
Das EVU, welches die Rolle ResponsibleApplicant einnimmt, kann (muss aber nicht) auch die Rollen LeadRU und/oder ResponsibleRU einnehmen. Sind die genannten
Rollen von unterschiedlichen EVU besetzt, so stellt innerhalb der Planungsphase der ResponsibleApplicant die Übermittlung von Ergebnissen aus der Kommunikation mit
dem EIU an die EVU der anderen beiden Rolle sicher
Wenn durch den ResponsibleApplicant andere EVU in der Trassenanmeldung angegeben werden (z.B. als LeadRU oder als durchführendes EVU), so hat der
ResponsibleApplicant diese EVU darüber zu informieren und muss sicherstellen, dass entsprechende Voraussetzungen erfüllt sind (wie z.B. Streckenkenntnis,
Sicherheitsbescheinigungen etc.)
ResponsibleApplicant Besteller und Vertragspartner
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 43
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (3 von 4)
Bei nicht interoperablen Zügen ist die Benennung eines EVU für die Rolle LeadRU nicht erforderlich (dieses entspricht dann dem anmeldenden EVU - so ist es im
Webportal pathOS auch gelöst)
Wenn ein abweichendes LeadRU angegeben wird, muss der Company Code bekannt sein (kann im Zweifelsfall auch bei der UIC eingesehen werden)
Sofern an der Planung eines Zuges im interoperablen Verkehr mehrere EVU beteiligt sind, übernimmt eines der beteiligten EVU die Rolle des LeadRU als federführendes
EVU. Es koordiniert alle Aktivitäten zur Planung des Zuges bzw. der Verkehrsdienstleistung in der Vorplanungsphase und harmonisiert die je EIU zu erstellenden
Trassenbestellungen. Das LeadRU ist für die Definition des ReferenceTrains und der diesem zugeordneten Zugobjekte inklusive der Vergabe der ReferenceTRID, für die
Definition der Routenobjekte inklusive der RouteID sowie für die Sicherstellung deren Eindeutigkeit verantwortlich
Je nach Vereinbarung zwischen den beteiligten EVU kann es, insbesondere im interoperablen Güterverkehr, alleiniger Ansprechpartner für die beteiligten Endkunden
(Firmen, Transporteure, Triebfahrzeug-Vermieter, Wagenhalter, Zweckverbände etc.) und im Auftrag der beteiligten EVU auch alleiniger Besteller und Vertragspartner
gegenüber den EIU sein. In letzterem Fall nimmt das LeadRU die Rolle ResponsibleApplicant ein
Das LeadRU koordiniert in der Vorplanungsphase die gesamte Kommunikation unter den beteiligten EVU. In den Phasen der Trassenbestellung und -zuweisung sowie der
operativen Durchführung ist das LeadRU jedoch nicht primärer Ansprechpartner in der Kommunikation mit den EIU
Das EVU, welches die Rolle LeadRU einnimmt, kann, muss aber nicht, auch die Rollen ResponsibleApplicant und/oder ResponsibleRU wahrnehmen
Hinweis: Auch wenn das LeadRU aus einem Land kommt, wo es noch kein TAF/TAP gibt, ist dieses in der DB InfraGO anzugeben. Die Abstimmung erfolgt dann in der
Regel mündlich und ist dennoch eine ReferenceTrainID und RouteID anzugeben diese sind auch dann in der Verantwortung des LeadRU
LeadRU federführendes, koordinierendes (mit Planung und/oder Harmonisierung beauftragtes) EVU
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 44
Grundlogik von TAF/TAP TSI.
Vertiefung der verschiedenen Rollen beteiligter EVU (4 von 4)
Das durchführende EVU ist nicht gleichbedeutend mit dem „Partner EVU“ (bei in der Regel internationalen Trassen). Das Partner EVU muss zwingend bei internationalen Trassen angegeben werden,
aktuell erfolgt dies auch in pathOS über das Freitextfeld (siehe Ril 302 für Details) wenn das Partner EVU nur auf Fremdnetz fährt, benötigt es nicht zwingend eine Kundennummer hier reicht dann der
Company Code und Name des EVU
Das durchführende EVU kann an jeder im Laufweg angegeben Betriebsstelle im Netz der DB InfraGO geändert werden, wenn danach n och eine weitere Betriebsstelle im DB InfraGO Netz folgt diese Zug-
und Trassenlaufpunkte werden als Interchange-Punkte bezeichnet und sind verpflichtende Angaben in der Trassenbestellung und in d er Trasse. Wenn ein abweichendes durchführendes EVU benannt
wird (im Portal oder via Schnittstelle), so ist dessen Kundennummer bei der DB InfraGO an den Zug - und Trassenlaufpunkten, an welchem der Wechsel des ResponsibleRU erfolgt, anzugeben (der
Company Code reicht nicht aus)
Sofern ein EVU in der Rolle ResponsibleApplicant nicht selbst die Durchführung der Zugfahrt und somit die Trassennutzung über nimmt, kann es ein anderes EVU damit beauftragen und als
ResponsibleRU benennen. Solange diese Benennung noch nicht konkret erfolgen kann, wird diese Angabe zunächst mit den Angaben des ResponsibleApplicant befüllt. Eine Änderung des durchführenden
EVU muss aber vom ResponsibleApplicant rechtzeitig vor der Durchführung der Zugfahrt nachgemeldet werden, insbesondere dann, wenn der ResponsibleApplicant kein EVU ist
Das EVU in der Rolle ResponsibleRU ist verantwortlich für die Durchführung der Zugfahrt und die Nutzung der Zugtrasse in der betrieblichen Phase. Die Rolle darf nur von einem entsprechend den
nationalen Regeln zugelassenen EVU wahrgenommen werden (dies beinhaltet auch eine geltende Sicherheitsbescheinigung. Der Vert ragsinhaber (ResponsibleApplicant) muss sicherstellen, dass er ein
ResponsibleRU definiert, was eine gültige Sicherheitsbescheinigung hat). Die Verantwortung kann vom ResponsibleRU für die gesamte Zugtrasse oder auch nur für einen Teilabschnitt wahrgenommen
werden. Die Festlegung des ResponsibleRU obliegt dem EVU, welches die Rolle ResponsibleApplicant wahrnimmt
Das ResponsibleRU ist in der betrieblichen Durchführungsphase alleiniger Ansprechpartner für das EIU, sofern nicht anderweiti ge Vereinbarungen gelten. Es veranlasst bzw. übernimmt die Abstimmung
und Bestätigung von Änderungen und Stornierungen an gebuchten Trassen, insb. bei kurzfristigen Aktionen im Störungsmanagement . In der Praxis im operativen Betrieb kann es zu Abweichungen
kommen (z.B. bei Subunternehmern, kurzfristigen Lokführerwechseln etc.) d.h. es wird der in den betrieblichen Systemen hinterlegte Notfallkontakt kontaktiert
Die Rolle ResponsibleRU kann vom gleichen EVU wie für die Rollen ResponsibleApplicant und/oder LeadRU wahrgenommen werden. So fern das nicht der Fall ist, trägt das ResponsibleRU die
Verantwortung für die gesamte Kommunikation in der betrieblichen Durchführungsphase mit den EVU der anderen beiden Rollen
Das ResponsibleRU kann, sofern dies in bestimmten Fällen erforderlich sein sollte, einen Nachauftragnehmer für die Durchführu ng der Zugfahrt benennen, z. B. bei Bereitstellung und Nutzung eines
Triebfahrzeuges durch eine Vermietungsgesellschaft oder der Beauftragung einer Tochterfirma des ResponsibleApplicant oder Res ponsibleRU. Die Information des EIU erfolgt in diesem Fall unter Nutzung
anderer vereinbarter Medien. Aufgaben und Verantwortlichkeiten des als ResponsibleRU benannten EVU werden durch die Benennung eines Nachauftragsnehmers in keiner Weise verändert oder
eingeschränkt
Die Abrechnung für die bestellte Trasse erfolgt durch die DB InfraGO mit dem bestellenden EVU (also dem Responsible Applicant )
ResponsibleRU Zugfahrt durchführendes EVU
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 45
Kapitel 2:
Navigation im pathOS Webportal und Basis-
Funktionen
Themenübersicht u.a.:
▪ Übergreifende Navigation inkl. Kundennummer und Navigationsleiste
▪ Vorgangsübersicht inkl. Funktionen und Ansichten
▪ Leistungsprozessarten
▪ Case Reference Objekte: Bedeutung und Anlage inkl. Taktverbund,
Abstellung und ETCS-Zugdaten
▪ Das Eingabefenster einer (neuen) Trassenanmeldung
▪ Speichern und Fortsetzen von Entwürfen sowie Arbeiten mit Vorlagen
▪ Datenimport aus TPN
▪ Die Hilfefunktion im Portal
▪ Tastatursteuerung im Portal
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 46
Übergreifende Navigation
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 47
Übergreifende Navigation.
Auswahl der Kundennummer erfolgt direkt nach Login
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Beim ersten Login kommt direkt am Anfang (über der Startseite)
ein Popup mit der Bitte, eine Kundennummer auszuwählen
Sobald zwei Zeichen eingegeben werden, wird ein Dropdown-
Menü mit den verfügbaren Kundennummern angezeigt (dies
kann auch Hauptkundennummern-übergreifend sein man sieht
alle für die man eine Berechtigung hat)
Wenn die eingeloggte Person nur Zugriff auf eine Kundennummer
hat (oder das EVU selbst nur eine Kundennummer besitzt), dann
ist diese automatisch vorselektiert
Wenn man bei einem vorherigen Login bereits eine
Kundennummer ausgewählt hatte, kommt das Popup nicht
erneut die Daten werden lokal im Browser gespeichert. Wenn
man allerdings die Kundennummern-Auswahl löscht (oben rechts
mit Klick auf „x“), dann kommt auch das Popup nach Login
erneut
Nach der erstmaligen Auswahl kann die
„aktive“ Kundennummer jederzeit im
Hauptmenü oben rechts geändert bzw.
ausgewählt werden
Mit Klick auf das kleine „x“ löscht man die
Auswahl ganz
Solange keine Kundennummer ausgewählt
ist, werden auch keine Vorgänge angezeigt
und in einer neuen Trassenanmeldung sind
viele Felder nicht auswählbar (wie z.B. die
verfügbaren Rabattnummern etc.)
Wenn die Kundennummer während der
Verwendung des Webportals gelöscht oder
gewechselt wird, werden in der aktiven
Trassenanmeldung die
kundennummernabhängigen Elemente (wie
Identifikatoren, Vorgangsbezeichnung etc.)
gelöscht
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 48
Übergreifende Navigation.
Die Startseite im Portal
1 2 3 4
Allgemeine Navigationsleiste, von hier
gelangt man zur Startseite (heißt aktuell
„Dashboard“), Vorgangsübersicht, einer
neuen Anmeldung und zu den Case
Reference Objekten
Wichtige Meldungen zum System, z.B.
Wartungsfenster, wesentliche bekannte
Fehler, sonstige Informationen
An dieser Stelle findet man später auch
wichtige Informationen und Links zum
Einstieg im Portal, z.B. Handbuch, Erste-
Schritte Präsentation, Links zu
Schulungsplattform und -terminen etc.
Wichtige Mitteilungen
Information zum eingeloggten
Benutzer sowie Logout-Funktion
Rechtliche Informationen zum
Impressum sowie
Datenschutz
An dieser Stelle werden später auch
wichtige bekannte Fehler und
entsprechende Hinweise, die für alle (oder
viele) Nutzer relevant sind
Ansprechpartner und Kontakt der
fachlichen Betriebsführung sowie dem
Kontaktformular für Feedback und Fehler
Auswahl der
Kundennummer
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Übergreifende Navigation.
Navigationsleiste und übergreifende Funktionen
1 2 3 4
Hier sieht man wer grade
eingeloggt ist und man kann
sich ausloggen
„ Wichtige Mitteilungen der
DB InfraGO“
Auswahl der aktiven
Kundennummer
Differenzierung der verschiedenen Vorgänge
Mit Klick auf den jeweiligen Themenblock gelangt man
entweder zu den Entwürfen, den derzeit offenen
Vorgängen (mit ggfs. erforderlichen Aktionen), den
geltenden Verträgen oder ins Archiv
Differenzierung, um das Erkennen von etwaigen netzausgelösten
Änderungen einfacher zu machen
Unter „Bestellungen“ finden sich alle aktuellen Vorgänge, die
noch nicht im Vertragsstatus sind
Unter „Netzausgelöste Vorgänge“ finden sich alle Vorgänge, für
die durch die DB InfraGO eine Änderung erzeugt wurde mit
ggfs. nötiger Aktion durch den Benutzer
Mit Klick auf „Dashboard“
gelangt man jederzeit zurück
auf die Startseite
Mit Klick auf „Neuer Vorgang“ oder
„Anmeldung“ startet man eine neue
Trassenanmeldung
Mit Klick auf „Vorgänge“ gelangt
man auf die Vorgangs-
übersicht
Mit Klick auf „Case References
Objekte“ gelangt man in die
Übersicht aller Case
Reference Objekte
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Die Vorgangsübersicht
1 2 3 4
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Die Vorgangsübersicht.
Überblick und Darstellung
1 2 3 4
Auswahl ob gleichzeitige Anzeige von
10, 25, 100 oder allen Vorgängen
(maximal 1.000)
Aktueller Reiter, mit Klick auf den Pfeil
werden die nächsten x Vorgänge
angezeigt, mit Klick auf die Seitenzahl
gelangt man direkt zur Seite
Anzeige der aktuell gefilterten Vorgänge
Archiv: Alle archivierten Vorgänge, nach
einer Stornierung oder Ablauf des letzten
Verkehrstages werden Verträge
automatisch verschoben
Filterfunktion
Export als CSV
Anzeigeoptionen
Trennung in Bestellungen von
Kundenseite und netzausgelöste
Änderungen
Vorgänge: alle aktiven
Trassenanmeldungen nach Versand an DB
InfraGO und bevor sie zum Vertrag werden
In der Regel gibt es hier ausstehende
Aufgaben (EVU- oder DB InfraGO-seitig)
Verträge: Alle aktuellen Verträge
(Vorgänge mit angenommenem
Angebot)
Änderungen und (Teil-)Stornierungen
pro Vorgang möglich
Entwürfe: Alle noch nicht
abgeschickten und als Entwurf
gespeicherten Vorgänge
Hier befinden sich auch die
TPN-Importe
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 52
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Suche und Filterfunktion
1 2 3 4
Suchfunktion in Vorgängen
Mit Klick auf das Filter-Symbol öffnet sich das entsprechende Menü
mit der Option einen neuen Filter zu definieren
Zunächst wählt man das Attribut, nach dem gefiltert wird und
erhält dann automatisch weitere Eingabemöglichkeiten (der
Operator ist mit dem Standard vorbefüllt), bei der Request-
Bezeichnung z.B. die Option „enthält“ und ein Freitextfeld. Mit
Klick auf „Filter anwenden“ filtert man die Vorgangsübersicht
Um den Filter später zu entfernen, kann dieser mit dem Papierkorb
gelöscht werden. Anschließend erneut „Filter anwenden“ klicken.
Alternativ kann man direkt in der Vorgangsübersicht einzelne Filter
zurücksetzen (Option oben links, sichtbar, sobald Filter gesetzt)
Filterfunktion in Vorgängen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 53
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Anzeige ausgewählter Kundennummer
1 2 3 4
Zunächst Auswahl der aktiven Kundennummer
Nach Auswahl einer Kundennummer sieht man in allen Reitern der
Vorgangsübersicht nur noch die passenden Vorgänge, die von
dieser Kundennummer angelegt bzw. bestellt wurden
In den Reitern selbst sind weiterhin die maximal vorhandenen
Vorgänge sichtbar (im Screenshot unten die 11.759 Bestellungen)
in der Tabelle werden nur die zur aktiven Kundennummer
gehörenden Vorgänge gefiltert (in diesem Fall 17 Ergebnisse)
Vorgangsübersicht wird gefiltert dargestellt
Um Vorgänge angezeigt zu bekommen (und Trassenanmeldungen
zu bearbeiten bzw. abzuschicken) muss im ersten Schritt eine
Kundennummer ausgewählt werden
Die Auswahl der Kundennummer erfolgt entweder direkt nach
Login über das Eingabefeld oder während der Arbeit im Webportal
jederzeit über das Auswahlfeld oben rechts
Wenn keine Kundennummer ausgewählt wurde, ist die
Vorgangsübersicht leer (man sieht allerdings die gesamte
Vorgangsanzahl aller verfügbaren Kundennummern)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 54
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Druck- und Exportfunktion
1 2 3 4
In allen Vorgangsübersichten kann die jeweilige Ansicht als CSV-
Datei exportiert werden wenn mindestens 1 Vorgang enthalten ist.
Die Datei wird i.d.R. in Downloads abgelegt und enthält das
aktuelle Datum sowie die Bezeichnung der Vorgangsart
Im CSV sind nur die Vorgänge enthalten, die aktuell gefiltert und
angezeigt sind. Wenn nur 10 Reihen angezeigt werden, werden
auch nur diese 10 Reihen exportiert. Maximal sind somit 1000
Zeilen je Export möglich
Es werden alle Anzeigeoptionen als Spalten exportiert, auch wenn
diese derzeit nicht angezeigt werden
Exportieren aus Vorgangsübersicht Drucken und Exportieren einzelner Vorgänge
In der Vorgangsübersicht können Entwürfe und Verträge auch
einzeln exportiert werden. Dazu muss ein entsprechender Vorgang
in der Detailübersicht geöffnet werden
Anschließend stehen zwei Optionen zur Verfügung: Export als
JSON oder PDF
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 55
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Anzeigeoptionen Vorgangsübersicht
1 2 3 4
Die tabellarische Anzeige der Vorgangsübersichten kann je Vorgangsart durch jeden einzelnen User individuell festgelegt werden
Mit Klick auf das Zahnrad rechts öffnet sich die für diese Vorgangsart gültige Auswahl die Optionen unterscheiden sich z.B.
zwischen Entwürfen, Vorgängen, Verträgen und dem Archiv
Veränderbar ist die markierte Zeile, sowohl was Reihenfolge als auch Auswahl angeht. Rechts sind beispielhaft die
Anzeigeeinstellungen für aktive Vorgänge dargestellt
Ein Haken bedeutet, die Auswahl wird in der Vorgangsübersicht angezeigt. Per Drag & Drop in einer Zeile kann man die
Reihenfolge beliebig ändern
Personalisierung der Anzeigeoptionen ist für jeden User individuell möglich
✓ = Feld aktiviert
 = Feld deaktiviert
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 56
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Anzeigeoptionen im Detail
1 2 3 4
Anzeige Erklärung
Ang. Anzahl Angebote
BPol Meldepflichtig gemäß Bundespolizeigesetz
Erster VT Erster Verkehrstag Anmeldung
Fehler Fehlermeldung
Gel. VT Anzahl bereits geleistete Verkehrstage
Kanal Eingangskanal Portal (BP) oder Schnittstelle (CI)
Kundennummer Kundennummer Trassenanmelder DB InfraGO
Lärm Lärmschutzkennzeichen
Last update Zeitpunkt der letzten Änderung an diesem Vorgang
Leistungsprozessart GelV oder Nfpl (NEP1, NEP2)
Letzter VT Letzter Verkehrstag
Netzausgelöst Netzausgelöste Änderung/Stornierung etc.
NK Nicht-Konstruierbarkeit
Offene VT Anzahl noch offene Verkehrstage
Anzeige Erklärung
OTN Operational Train Number (Zugnummer)
PathID Die ID der Trasse (path)
PathRequestID Die exakte ursprüngliche ID der Anmeldung
Prio Betriebliche Priorisierung
ReferenceTrainID Die ID des jeweiligen ReferenceTrain
Request-
Bezeichnung Eigens gewählte Vorgangsbezeichnung
RouteID Die ID der jeweiligen Route
Start Startbetriebsstelle
Status Vorgangsstatus (siehe Folgefolien)
Verkehrsart Verkehrsart SGV, SPNV, SPFV
Via Anzahl Zwischenlaufwegspunkte
VT Anzahl Verkehrstage
Ziel Zielbetriebsstelle Klarname
Zuggattung Gewählte Zuggattung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 57
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Vorgangsstatus (1 von 2)
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Angezeigter Status im
Portal pathOS
Beschreibung Leistungs-
prozess
Abgelaufen
Das EVU hat nicht innerhalb einer Frist auf das Angebot reagiert, daher ist das Angebot abgelaufen und nicht mehr
gültig alle
Abgelehnt Das Angebot wurde durch das EVU ohne Überarbeitungswunsch abgelehnt alle
Abgemeldet Das EVU hat die Trassenanmeldung rechtzeitig, vor dem Vorliegen eines Angebots, abgemeldet alle
Beanstandet
Das Angebot wurde durch das EVU mit Überarbeitungswunsch abgelehnt. Die Bearbeitung ist noch nicht
abgeschlossen, es liegen noch keine neuen Konstruktionsergebnisse vor alle
Fehler
In der Bestelleingangsprüfung (BEP) wurden Fehler in der Trassenerstanmeldung erkannt. Die Anmeldung wurde
mit einer Fehlermeldung beendet und der Prozess beendet alle
Finales Angebot
Es liegen Konstruktionsergebnisse zu der Trassenanmeldung und offene Angebote an das EVU vor. Im Netzfahrplan
sind dies die Angebote zum endgültigen Netzfahrplan (ENP). Dieser Status bleibt solange erhalten bis auch alle
endgültigen Angebote durch das EVU angenommen oder abgelehnt wurden.
Zwei zusätzliche Fälle möglich:
1. Es wurde im Rahmen des VNP ein nichtkonstruierbares Angebot an das EVU versendet (nur im NFPL)
2. Ein Angebot zum VNP wurde während der Abstimmungsphase aufgrund einer netzseitigen Änderung durch ein
neues Angebot ersetzt und ist somit ungültig. Das Angebot selbst wurde jedoch zuvor an das EVU übermittelt
und ist daher diesem bekannt.
alle
(tlw. nur
NFPL)
In Bearbeitung
Die Trassenerstanmeldung wurde erfolgreich inhaltlich validiert und befindet sich derzeit in Bearbeitung durch DB
InfraGO alle
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 58
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Vorgangsstatus (2 von 2)
1 2 3 4
Angezeigter Status im
Portal pathOS
Beschreibung Leistungs-
prozess
Neu Eine Trassenerstanmeldung wurde erfolgreich validiert und die Verarbeitung der Anmeldung wurde angestoßen alle
Neues Angebot
Das Angebot wurde durch das EVU mit Überarbeitungswunsch abgelehnt. Es liegen Konstruktionsergebnisse und
neue Angebote vor. GelV
Nicht Konstruierbar
Es konnte keine Konstruktion aufgrund der validen(!) Anmeldedaten durchgeführt werden. Dem EVU (bzw. an das
Bestellportal) wurde eine Nichtkonstruierbarkeit gemeldet und der Prozess beendet alle
Vertrag
Die Trassenanmeldung wurde erfolgreich verarbeitet. D.h. es konnten Konstruktionen (inkl. teilweiser
Nichtkonstruktionen) und Angebote erstellt. Das EVU hat auf alle Angebote reagiert, diese können angenommen
oder (auch gemischt) abgelehnt sein. alle
VNP-Angebot Zur Anmeldung wurden Angebote zu dem vorläufigen Netzfahrplan an das EVU übermittelt NFPL
Zurückweisung
Bei der Konstruktion der Trassenanmeldung wurden inhaltliche Fehler entdeckt. Die Anmeldung wurde mit einer
Fehlermeldung beendet und der Prozess beendet alle
SENT
Nach einer Änderung nach Vertrag/Teilstornierung: Das Angebot wurde an das EVU (bzw. das Bestellportal)
übermittelt alle
ACCEPTED Nach einer Änderung nach Vertragsschluss: Das Angebot wurde von dem EVU angenommen alle
END_CHANGED
Der Vertrag wurde mittels einer EVU-Seitigen Änderungsmeldung nach Vertragsschluss vollständig verändert und
durch 1 bis n Nachfolgeverträge ersetzt. GelV, NFPL
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 59
Die Vorgangsübersicht.
Übergreifend: Leistungsprozessarten
1 2 3 4
In pathOS gibt es keine differenzierten Logins oder Oberflächen für
Netzfahrplan und Gelegenheitsverkehr. Diese Differenzierung erfolgt über die
Klassifizierung in Leistungsprozessarten im Reiter der Vorgänge. Eine
Änderung von Fristen oder Leistungsprozessarten kann in pathOS nicht
vorgenommen werden - bitte beachten Sie, dass hier die gültigen INB führend
sind (auch was Fristenherabstufung angeht)
pathOS erkennt also bei einer Trassenanmeldung automatisch in welche
Leistungsprozessart es einsortiert wird. Grob gesagt anhand von
Verkehrszeitraum/Fahrplanjahr und Zeitpunkt der Trassenanmeldung
Folgende Leistungsprozessarten gibt es:
• NFPL: Trassenanmeldung in der ersten Netzfahrplananmeldephase
• NFPL2: Trassenanmeldung in der zweiten Netzfahrplananmeldephase
• GelV: Trassenanmeldung im Gelegenheitsfahrplan
(aktuell werden noch teilweise veraltete Daten im Filter angezeigt, diese werden
noch rausgenommen)
Übersicht Leistungsprozessarten im Reiter Vorgänge
Spaltenansicht im
Reiter Vorgänge
Filterung nach
Leistungsprozessart möglich
Einstellung der Spalte
„Leistungsprozessart“ nach
Klick auf das „Zahnrad“
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 60
Die Vorgangsübersicht.
Entwürfe und Vorlagen
1 2 3 4
In diesem Reiter werden alle als Entwurf gespeicherten Vorgänge
angezeigt (und die Importe aus TPN)
Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden
Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (siehe rechts),
ein Klick auf das blaue Stiftsymbol ganz links setzt den Entwurf fort
Vorgangsübersicht Entwürfe
Man kann sich jeden Entwurf nochmal mit allen Details anschauen die erste
Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. Im Header sind die
wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich (rot umrandet). Mit Klick
auf z.B. den Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine
Leseansicht aller Details (orange umrandet)
Zudem sieht man im unteren Bereich direkt die angegebenen verwandten
Vorgänge (via ReasonOfReference, siehe Kapitel Identifikatoren)
Detailanzeige eines Entwurfs
Fortsetzen
des Entwurfs
Aufklappen des
Menüs
Aufgeklappte
Darstellung
Anzeigeoptionen
für Tabelle
Startet eine neue,
leere Anmeldung
Entwurf
fortsetzen
Als Vorlage für neuen
Entwurf nehmen
Entwurf
löschen
Kopfdaten/
Header
Detailangaben
Entwurf
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 61
Die Vorgangsübersicht.
Löschen von Entwürfen - Massenbearbeitungsfunktion
1 2 3 4
Im ersten Schritt können im Reiter
Entwürfe über das Feld links neben der
Anzeige aller Vorgänge bis zu 100
einzelne Vorgänge ausgewählt werden
Sollen alle angezeigten Vorgänge
ausgewählt werden, so kann auch mit
einem Klick in das Kästchen oben
drüber alles auf einmal angeklickt
werden
1
2
Nach Auswahl der zu löschenden
Entwürfe können diese dann mit Klick
auf den roten Button „X Entwürfe
löschen“ auf einmal entfernt werden
Wenn die anschließende
Sicherheitsabfrage mit „ja“ bestätigt
wird, sind die Entwürfe dauerhaft für
alle Nutzenden dieser Kundennummer
gelöscht
3
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 62
Die Vorgangsübersicht.
Aktuelle Bestellungen
1 2 3 4
In diesem Reiter werden alle aktiven Vorgänge angezeigt, sowohl
vom Kunden kommend als auch netzausgelöst (zwischen den
beiden Ansichten kann man mit einem Klick wechseln). Zusätzlich
sieht man auch die ursprünglich abgeschickten
Trassenanmeldungen von Verträgen
Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden
Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (s. rechts), der
„Pfeil nach unten“ klappt den Vorgang auf
Vorgangsübersicht aktive Vorgänge
Man kann sich jeden Vorgang nochmal mit allen Details anschauen die erste
Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. In den Kopfdaten sind die
wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich. Mit Klick auf z.B. den
Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine Leseansicht aller
Details inkl. u.a. allen Zwischenlaufwegspunkten (orange umrandet)
Man sieht alle vorhandenen Angebote die Ansicht ist individualisierbar
(Darstellung, Abfahrt vs. Ankunft). Es lassen sich Angebote annehmen,
ablehnen oder beanstanden (und zwar gemäß 1:n-Logik für alle Angebote zu
dieser Anmeldung einzeln) Zudem gibt es die Möglichkeit bei vielen
Angeboten alle auf einmal auszuwählen. Man sieht den erwarteten Preis und
ausgewählte Informationen aus der Konstruktion (z.B. „Baubetroffenheit“)
Detailanzeige eines aktiven Vorgangs
Detailangaben
Angebot
Als Vorlage für neuen
Entwurf nehmen
Vorliegende
Angebote
Preise / Verwandte Vorgänge
Alle aus-/abwählen
Aufklappen
des Menüs
Anzeigeoptionen
für Tabelle
Startet eine neue,
leere Anmeldung
Differenzierung in kundenseitige
und netzausgelöste Vorgänge
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 63
Die Vorgangsübersicht.
Netzausgelöste Vorgänge (1 von 2)
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Grundsätzlich werden netzausgelöste Änderungen oder
Stornierungen im explizit dafür vorgesehen Reiter angezeigt. Sie
alle haben den Marker „Netzausgelöst“ erkennbar an der
schwarzen Flagge
Zusätzlich werden auch die ursprünglichen Verträge, die eine
netzausgelöste Änderung/Stornierung haben (auch wenn diese nur
auf einen Teil des bisherigen Vertrages gilt), im Reiter Verträge mit
dem Kennzeichen „Netzausgelöst“ und der Flagge markiert
Mit einem Klick auf den jeweiligen Vorgang öffnet sich die
Detailansicht
Wichtiger Hinweis: Vorgänge, die storniert wurden oder bei denen
der letzte Verkehrstag abgelaufen ist, werden ins Archiv
verschoben
Vorgangsübersicht netzausgelöster Vorgänge
Kennzeichen
„Netzausgelöst“
dargestellt mit
schwarzer Flagge
Aufklappen
des Menüs
Anzeigeoptionen
für Tabelle
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 64
Die Vorgangsübersicht.
Netzausgelöste Vorgänge (2 von 2)
1 2 3 4
Die Detailansicht bei netzausgelösten Vorgängen unterscheidet sich
im Regelfall von der normalen Ansicht
Generell werden im oberen Bereich nochmal die ursprünglichen
Daten des Vertrags angezeigt
Im unteren Bereich (in diesem Fall ab der gelbmarkierten Zeile)
sieht man die netzausgelösten Änderungen im Detail
Detailanzeige eines netzausgelösten Vorgangs
Daten des
ursprüngl. Vorgangs
Detailangaben der netzausgelösten
Änderung hier sind die Inhalte
des geänderten Paths zu sehen
ReferenceTrainID, zu dem
dieser Vorgang gehört
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 65
Die Vorgangsübersicht.
Verträge
1 2 3 4
In diesem Reiter werden alle aktuellen Verträge angezeigt. Nach
einer Stornierung oder nach Ablauf des letzten Verkehrstages
werden die Verträge ins Archiv geschoben
Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden
Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (s. rechts), der
„Pfeil nach unten“ klappt den Vorgang auf
Vorgangsübersicht Verträge
Man kann sich jeden Vertrag nochmal mit allen Details anschauen die erste
Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. Im Header sind die
wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich. Mit Klick auf z.B. den
Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine Leseansicht aller
Details (orange umrandet)
Man sieht in dieser Ansicht auch die Historie des Vertrags (z.B. bei
Änderungen), den Preis sowie Laufweg und Zeiten
Verträge lassen aus dieser Ansicht heraus ändern, stornieren und teilstornieren
(Detaillierte Anleitung dazu in Kapitel 4)
Detailanzeige eines Vertrags
Aufklappen
des Menüs
Anzeigeoptionen
für Tabelle
Startet eine neue,
leere Anmeldung
Detailangaben
Vertrag
Als Vorlage für neuen
Entwurf nehmen
Vertrag
stornieren
Vertrag
ändern
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 66
Die Vorgangsübersicht.
Archiv
1 2 3 4
In diesem Reiter werden alle archivierten Verträge und Vorgänge
angezeigt inkl. solchen, die aus netzausgelösten Änderungen
resultieren. Archiviert werden generell Stornierungen und
Vorgänge, bei denen der letzte Verkehrstag abgelaufen ist (die
Archivierung erfolgt im Normalfall erst nach 2 Tagen)
Die Ansicht kann auch hier individualisiert werden
Ein Klick auf einen Vorgang öffnet die Detailansicht (s. rechts), der
„Pfeil nach unten“ klappt den Vorgang auf
Vorgangsübersicht Archiv
Man kann sich jeden archivierten Vorgang nochmal mit allen Details
anschauen die erste Ansicht ist eine Übersicht der wichtigsten Inhalte. Im
Header sind die wichtigsten Identifikatoren auf einen Blick ersichtlich. Mit Klick
auf z.B. den Kalender, den Laufweg oder die Zeiten gelangt man in eine
Leseansicht aller Details (orange umrandet)
Man sieht in dieser Ansicht auch die Historie des Vorgangs (im Beispiel unten
wurde storniert)
Detailanzeige eines archivierten Vorgangs
Aufklappen
des Menüs
Anzeigeoptionen
für Tabelle
Startet eine neue,
leere Anmeldung
Als Vorlage für neuen
Entwurf nehmen
Historie
Detailangaben
Vorgang
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 67
Die Vorgangsübersicht.
Anzeige der Historie in detaillierten Vorgangsansichten
1 2 3 4
Die Historie zu einem Vorgang wird im Reiter Verträge und im
Archiv in der Detailansicht ganz unten angezeigt
Anzeige nur, wenn auch etwas passiert ist also „Folgeprozesse“
vorhanden sind. Rechts sind Beispiele zu sehen
Es werden grundsätzlich das exakte Datum, der Prozessschritt
sowie relevante Path IDs und Path Request IDs aufgelistet
Angezeigt werden folgende Prozessarten:
Stornierungen, Teilstornierungen
Änderungen nach Vertragsschluss
Netzausgelöste Stornierung (nach Vertragsschluss)
Netzausgelöste Änderung (nach Vertragsschluss)
Allgemeine Hinweise zur Anzeige von Historie
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 68
Case Reference Objekte
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 69
Case Reference Objekte.
Hintergrund, Bedeutung und Anwendung von Case Reference Objekten
1 2 3 4
Das CaseReference-Objekt beinhaltet Informationen zu einem konkreten Geschäftsfall des EVU oder des EIU (z. B. Taktverkehr), von welchem ein oder mehrere Objekte
Zug, Fahrlage oder Trasse betroffen sein können. Es ermöglicht die Bereitstellung zusätzlicher Informationen, die für mehrere Objekte zutreffen und der
Zusammenfassung oder Zusammenbehandlung dieser Objekte in bestimmten Prozessphasen dienen
Das CaseReference-Objekt (Geschäftsfall) wird durch eine CaseReferenceID eindeutig identifiziert. Sofern eine Bündelung bestimmter Objekte und deren gemeinsame
Behandlung gewünscht ist oder die ergänzenden Informationen bei der Bearbeitung des Objektes (z. B. für mehrere PathRequestMessages) genutzt werden sollen, kann
die CaseReferenceID als referenzierender Identifier in dem Attribut PlannedTransportID oder RelatedPlannedTransportID in einer Nachricht angegeben werden (siehe
hierzu auch SST-Dokumentation Anlage 1, Kapitel 3.4)
Die Verwendung eines CaseReference-Objekts und dessen CaseReferenceID muss vor der erstmaligen Nutzung zwischen den beteiligten Partnern vereinbart werden. Das
heißt, das CaseReference-Objekt (der Geschäftsfall), insbesondere die fachlichen Attribute sowie zulässige Werte sind zunächst zu definieren. Der Eigentümer des
CaseReference-Objekts muss das Objekt anlegen und mit Daten befüllen. Alle weiteren Nutzer des CaseReference-Objekts müssen dieses Objekt kennen und in der Lage
sein, dieses in ihrem eigenen IT-System zu verarbeiten bzw. zu interpretieren. Der Austausch des CaseReferenceObjekts erfolgt unter Nutzung der ObjectInfoMessage.
Mögliche Geschäftsfälle für die Verwendung des CaseReference-Objekts sind: Takte (u. a. mit den Angaben Taktbezeichnung, Takt-Linie, Taktfrequenz), Abstellung,
Rahmenvertrag, Mess- und Versuchsfahrtprogramme, Fahrplan- bzw. Betriebsprogrammstudie (Beschreibung des Auftrags und der Inhalte der Fahrplanstudie bzw. des
Betriebsprogramms; ggf. auch nur Nutzung der CaseReferenceID zur Bündelung zusammengehöriger Objekte), Dossier-ID aus PCS (hier ist keine Erstellung eines
CaseReference-Objekts notwendig, da mit der CaseReferenceID nur auf das in PCS existierende Dossier verwiesen werden soll)
Die derzeit in der Kommunikation zwischen EVU und DB InfraGO geplanten Geschäftsfälle (CaseReference-Objekte) sind in der Schnittstellen-Dokumentation Anlage 1,
Kapitel 3.15 beschrieben und basieren auf der ObjectInfoMessage. Weitere Geschäftsfälle für die Nutzung eines speziellen CaseReference-Objekts können jederzeit
bilateral/multilateral vereinbart werden
Generell können mehrere CaseReference-Objekte mit einem Vorgang verknüpft werden
Einordnung des Objekts „CaseReference“ Auszug aus der Schnittstellen-Dokumentation
Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Hauptdokument
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 70
Case Reference Objekte.
Anlegen neue Abstellung und neuer Taktverbund (1 von 2)
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Die Anlage eines Case Reference Objekts ist keine Bestellung oder offizieller
„Auftrag“ an die DB InfraGO AG. Es dient lediglich der Verknüpfung
bestehender Trassenanmeldungen für EVU
Es wird ein TAF/TAP-Objekt gemäß der bekannten Logik erstellt: „CR xxxx
xxxxxxxxxxxx 01 2025“. Diese können aktuell weder gelöscht noch geändert
werden, d.h. bei der Erstellung ist insbesondere auf die Angabe der korrekten
Werte zu achten! (Company Code ist immer vorbefüllt)
In der Übersicht aller Case Reference Objekte wird zunächst das jeweilige
Objekt ausgewählt, die Spaltenkonfiguration ist ähnlich zur Vorgangsübersicht
individuell anpassbar. In der Übersicht werden nur die Case Reference Objekte
angezeigt, nicht direkt die später darauf referenzierenden
Trassenanmeldungen
Wenn man einen Taktverbund anlegt, so kann man später eine
Trassenanmeldung darauf referenzieren und somit den Zusammenhang
erkennbar bereits in der Trassenanmeldung darstellen. Der Taktverbund gilt für
die gesamte Trassenanmeldung.
Bei der Abstellung ist es ähnlich auch hierauf kann in Trassenanmeldungen
referenziert werden, um der Fahrplankonstruktion diese Information
mitzugeben. Die Abstellung ist jedoch laufwegspunkt-spezifisch
Im Kapitel 3 wird erklärt, wie man Trassenanmeldungen mit (bestehenden)
Case Reference Objekten verknüpft (Laufweg: Abstellung. Zugcharakteristik:
ETCS-Zugdaten. Identifikatoren: Taktverbund)
Hinweise zur Anlage von Taktverbund und Abstellung
Aufrufen der Übersicht aller
Case Reference Objekte
Anlage eines neuen Case
Reference Objektes
Anzeige der verfügbaren,
bereits angelegten Objekte
des ausgewählten Typs
Auswahl der verschiedenen
Objekte. Aktuell möglich sind
Taktverbund, Abstellung, ETCS-
Zugdaten
Das aktuell ausgewählte Element ist
weiß markiert
Spaltenkonfiguration der Ansicht
unterschiedlich je nach Typ CRO
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 71
Case Reference Objekte.
Anlegen neue Abstellung und neuer Taktverbund (2 von 2)
1 2 3 4
Anlage einer neuen AbstellungAnlage eines neuen Taktverbunds
Auswahl des gewünschten
Objekttyps
Auswahl des gewünschten
Objekttyps
Speichern des Objekts.
Erst möglich wenn alle
Pflichtfelder befüllt
Speichern des Objekts.
Erst möglich wenn alle
Pflichtfelder befüllt
Definition der gewünschten TAF/TAP ID
für das CRO
Company Code ist vorbefüllt mit dem zur
angemeldeten Kundennr. gehörenden
Persönlich ausgewählte
Bezeichnung von
Taktfahrplan (50stellig)
und Taktlinie (6stellig)
Auswahl der regulären
Start- und
Zielbetriebsstellen
(Ril100-Kürzel, PLC,
Klarname) per
Dropdown-Menü möglich
Angabe der
Taktfrequenz (max
999) und der Anzahl
dem Takt
zugeordneten Züge
(max 99)
Angabe von gewünschter Abstellzeit,
Abstelllänge und ob eine Oberleitung
nötig ist (ähnlich zu Angaben die in APN
auch bekannt und erforderlich sind)
Angabe zur Organisation
der Nutzung (durch DB
InfraGO bzw. Kunde selbst)
Definition der gewünschten TAF/TAP ID
für das CRO
Company Code ist vorbefüllt mit dem zur
angemeldeten Kundennr. gehörenden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 72
Case Reference Objekte.
Anlegen neuer ETCS-Zugdaten (1 von 3)
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Die Anlage eines Case Reference Objekts ist keine Bestellung oder offizieller
„Auftrag“ an die DB InfraGO AG. Es dient lediglich der Verknüpfung
bestehender Trassenanmeldungen für EVU
Auch für die Meldung von ETCS-Zugdaten gilt, dass in jeder einzelnen
Anmeldung, die dann die Gamma-Kurven-Modelle verwenden soll, auf die
entsprechende Case Reference ID referenziert werden muss
Mit Einführung von pathOS können ETCS-Zugdaten auch für Gammamodelle
an die DB InfraGO gemeldet werden. Dies kann ausschließlich über das
Webportal von pathOS erfolgen eine Eingabe/Anmeldung über die
Schnittstelle ist nicht möglich
Die Anlage erfolgt „auf einen Company Code“ und kann dann von allen
Personen, die eine Berechtigung auf eine Kundennummer hinter diesem
Company Code haben, eingesehen werden
Es wird ein TAF/TAP-Objekt gemäß der bekannten Logik erstellt: „CR xxxx
xxxxxxxxxxxx 01 2025“. Diese können aktuell weder gelöscht noch geändert
werden, d.h. bei der Erstellung ist insbesondere auf die Angabe der korrekten
Werte zu achten! (Company Code ist immer vorbefüllt)
Für das Ausfüllen der Daten empfiehlt es sich, dies je ZB durch einen kleinen
Personenkreis erledigen zu lassen, da ggfs. Daten bei Fahrzeug-Herstellern
anzufordern sind
Hinweise zur Anlage von ETCS-Zugdaten
Anlage eines neuen Case
Reference Objektes
Anzeige der verfügbaren,
bereits angelegten Objekte
des ausgewählten Typs
Auswahl der
verschiedenen Objekte
Spaltenkonfiguration der Ansicht
unterschiedlich je nach Typ CRO
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 73
Case Reference Objekte.
Anlegen neuer ETCS-Zugdaten (2 von 3)
1 2 3 4
Anlage neuer ETCS-Zugdaten
Hinzufügen von
Guidance-Daten
Entfernen von
Guidance-Daten
Ergänzen und Löschen
weiterer Einträge im
jeweiligen Abschnitt
Ergänzen und Löschen
weiterer Einträge im
jeweiligen Abschnitt
Definition der CRID für die ETCS-Zugdaten.
WICHTIG: Nutzen Sie ein sprechendes
CORE-Element, darauf müssen Sie dann
später im PR referenzieren
(Zugcharakteristik, sonstige Angaben)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 74
Case Reference Objekte.
Anlegen neuer ETCS-Zugdaten (3 von 3)
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Hinweis aus dem TTT-Dialog vom 09.03.2026
Müssen die Case Reference Objekte für ETCS zum Fahrplan 2027 angegeben werden?
• Das CaseReferenceObject "ETCS-Zugdaten" ist ausschließlich für Züge, die nach dem
Gamma-Modell fahren vorgesehen. Das für den "Digitalen Knoten Stuttgart"
vorgesehene Fahrplankonzept nutzt die Fahrdynamiken des ETCS-Gamma-Modells.
Durch die Verschiebung der Inbetriebnahme des Digitalen Knoten Stuttgarts ist die
Verarbeitung der ETCS-Gamma-Parameter für die Fahrplanerstellung im Fahrplanjahr
2027 nicht mehr vorgesehen. Das CaseReferenceObject kann daher für die
Trassenanmeldung angelegt und referenziert werden, die Parameter werden aber nicht
im Fahrplan oder Betrieb verarbeitet.
• Der bisherige Umgang mit ETCS-Zügen, die nach Lambda-Modell verkehren, bleibt
unverändert.
• Für den Fahrplan 2028 ist nach aktuellem Planungsstand vorgesehen, die Gamma-
Parameter in der Fahrplanung zu verarbeiten und zu berücksichtigen. Das konkrete
Vorgehen für die Fahrlagenberatung für Fahrplan 2028 wird zum geeigneten Zeitpunkt
kommuniziert.
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 75
Eingabefenster Trassenanmeldung
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 76
Starten einer neuen Trassenanmeldung.
Anlage eines neuen Vorgangs Hauptseite
1 2 3 4
1
2
Sobald man einen neuen Vorgang startet, landet
man auf der Hauptseite einer neuen
Trassenanmeldung und sieht auf einen Blick die
wesentlichen Eckpunkte (wie Laufweg, Zeiten,
Identifikatoren und Verkehrstagekalender)
Die Kartendarstellung ist aktuell nur ein Bild und
noch ohne Funktion diese ist für später geplant
Durch Klick in die jeweilige Übersicht gelangt man in das
Fenster zur detaillierten Trassenanmeldung (mit
Produktausprägungen, Laufweg inkl. Zugcharakteristik,
Identifikatoren sowie Verkehrszeitraum)
In diesem Fenster muss man alle relevanten und
erforderlichen Angaben zur Trassenanmeldung
hinterlegen, mit Klick auf „OK“ gelangt man zurück zur
Hauptseite
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 77
Starten einer neuen Trassenanmeldung.
Auswahl und Wechsel der Kundennummer
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In pathOS erfolgt eine Trassenanmeldung immer
kundennummernscharf. D.h. diese sollte idealerweise VOR dem
Start einer neuen Trassenanmeldung ausgewählt sein (vgl. hierzu
Kapitel 2 Übergreifende Navigation)
Die Kundennummer kann auch nachträglich noch geändert werden
(über das Dropdown-Menü oben rechts in der Hauptnavigation)
allerdings werden dann kundennummernspezifische Angaben in
der aktiven Trassenanmeldung gelöscht. Dies betrifft u.a. die
Identifikatoren, Nachlassnummern, Zugnummern
Man sieht die aktive Kundennummer jederzeit im Reiter
„Identifikatoren“ oder auf der Hauptseite im rechten Kästchen und
oben rechts in dem Auswahlfeld zur Kundennummer
Auswahl der Kundennummer erfolgt im Regelfall vor Anlegen einer neuen Anmeldung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 78
Starten einer neuen Trassenanmeldung.
Speichern als Entwurf und Fortsetzen eines Entwurfs
Nach Start einer neuen Trassenanmeldung kann diese jederzeit als
Entwurf gespeichert werden, sobald eine Vorgangsbezeichnung
angegeben wurde (Im Fenster „Identifikatoren)
Ein Klick auf „Als Entwurf speichern“ speichert alle getätigten
Eingaben unter der gewählten Vorgangsbezeichnung. Wichtig: es
muss aktiv gespeichert werden, es gibt kein „auto-save“
Alle gespeicherten Entwürfe sind solange sie nicht fortgesetzt und
abgeschickt wurden, in der Vorgangsübersicht unter „Entwürfe“ zu
finden
Speichern eines Entwurfs
Um einen gespeicherten Entwurf fortzusetzen, navigiert man in der
Vorgangsübersicht zu „Entwürfe“ und wählt in der Übersicht die
entsprechende Vorgangsbezeichnung aus
Mit einem Klick auf den Vorgang öffnet sich zunächst die
Detailansicht, in der man wesentliche Daten auf einen Blick sieht
Durch Klicken auf „Entwurf fortsetzen“ oben rechts gelangt man
direkt in das Eingabefenster zur Trassenanmeldung
Hinweis: wenn ein fortgesetzter Entwurf abgeschickt wurde, ist er
nicht mehr unter „Entwürfe“ zu finden
Fortsetzen eines Entwurfs
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 79
Starten einer neuen Trassenanmeldung.
Entwurf aus Vorlage übernehmen
Erstellen eines Entwurfs aus verschiedenen Vorlagen bzw. Vorgängen
Es kann aus allen Vorgängen eine Vorlage erstellt werden. Sowohl aus Entwürfen, aktiven Vorgängen, Verträgen und archivierten Vorgängen
Zunächst wählt man dafür den entsprechenden Vorgang aus und per Klick auf „Als Vorlage für neuen Entwurf nehmen“ (immer oben rechts in der
Detailansicht eines Vorgangs) gelangt man direkt in das Eingabefenster einer neuen Trassenanmeldung, vorbefüllt mit fast allen Daten der Vorlage
(U.a. müssen Vorgangsbezeichnung und TAF/TAP Identifikatoren manuell neu eingegeben werden, Details siehe blaue Textbox)
Der dafür verwendete Vorgang bleibt unverändert bestehen
Auch dieser neue Vorgang kann dann wie gewohnt als Entwurf gespeichert oder direkt an die DB InfraGO versandt werden
1 2 3 4
ACHTUNG: Bei Erstellung eines neuen Entwurfs aus einer Vorlage
werden „persönliche“ bzw. „Kundennummernscharfe“ Angaben
und individuelle Angaben nicht übernommen.
Dies betrifft u.a. Durchführendes EVU, Freitextfelder, Sonstige
Angaben unter Laufweg (z.B. Gleiswünsche), die
Zugnummer/OTN, alle Identifikatoren etc.
Es empfiehlt sich also die Anmeldung nochmal „von links nach
rechts“ durchzugehen und ggfs. Inhalte zu ergänzen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 80
Starten einer neuen Trassenanmeldung.
Datenimport aus TPN
Mit dem erstmaligen Start von pathOS werden Daten aus TPN importiert. Diese
TPN-Importe sollen die Erstellung der ersten Trassenanmeldungen vereinfachen.
WICHTIG: Die Importe können nicht 1-1 so in pathOS bestellt werden, alle
Importe müssen manuell geprüft, ergänzt und ggfs. angepasst werden
Die Datenmigration erfolgt automatisch systemseitig, Datenstand der Importe ist
Anfang Januar 2026. Es wurden alle Verträge aus dem Fahrplanjahr 2026, die
zu dem Zeitpunkt bekannt waren, importiert
Die importierten TPN-Verträge finden sich je Kundennummer in der
Vorgangsübersicht im Reiter der Entwürfe. In der Requestbezeichnung
(=Vorgangsbezeichnung) ist eine Kombination aus Start, Ziel und OTN des TPN-
Vertrags enthalten, z.B. XID-KKAK_OTN:43750 (s. Screenshot)
Gesucht bzw. gefiltert werden kann dementsprechend neben den regulären
Attributen auch nach der früheren Zugnummer
Wichtig: jeder Import muss durch den Anwendenden individuell geprüft
werden aus technischen Gründen können nicht alle Daten migriert werden.
Durch Differenzen zwischen TAF/TAP TSI und der bisherigen Fahrplananmelde-
Logik fehlen teilweise auch Pflichtelemente oder TrainActivities kommen neu dazu.
Zudem kann es durch Änderungen an Stammdaten dazu kommen, dass auch für
das Fahrplanjahr 2027 falsche Zuggattungen, Baureihen, Betriebsstellen etc.
verwendet würden. Diese können nicht automatisch angepasst werden, somit muss
die Prüfung manuell durch die EVU/ZB erfolgen
Importieren von alten Verträgen aus TPN
1 2 3 4
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 81
Hilfefunktion im Portal.
Ein- und Ausblenden des Hilfemenüs (während Trassenanmeldung)
1 2 3 4
Mit Klick auf das „i“ oben rechts, gelangt man
direkt in das Hilfemenü was zu jedem Element
der Trassenanmeldung verfügbar ist
(Produktausprägungen, Laufweg, Identifikatoren,
Verkehrszeitraum)
Während das Hilfemenü aktiv ist, lässt sich die
Trassenanmeldung nicht weiterbearbeiten. Durch
Klick auf „Beenden“ oder erneut das „i“ schließt
sich die Hilfefunktion und die Trassenanmeldung
ist wieder aktiv
1
2
Alle Felder, die ein Hilfemenü bzw. einen
Hinweis haben, werden blau umrandet
angezeigt und mit einem Klick ins jeweilige Feld,
angezeigt
Bevor zum nächsten Hinweis zu springen, muss
zunächst der angezeigte Hinweis geschlossen
werden (entweder per Klick irgendwo anders
oder per Klick auf das kleine schwarze „x“ im
Hinweis)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 82
Tastatursteuerung.
Aufruf und Funktionalität (während Trassenanmeldung)
1 2 3 4
Durch Drücken der „Alt-Taste“ öffnet sich die
Anzeige, welche Tastatursteuerungen auf der
gewählten Seite/Ansicht möglich sind (die Kürzel
werden durch orangene Kästchen angezeigt)
Drücken von „Alt+Kürzel“ springt direkt zum
jeweiligen Feld auf der aktuellen Seite
Grundsätzlich springt man mit der „ Tab-Taste“
direkt zum nächsten, logischen Feld
Mit Drücken von „ Tab-Taste+Umschalt-Taste“
springt man zurück zum vorherigen Feld
Die „Enter-Taste“ bestätigt die aktuelle Eingabe
Feldeingaben erfolgen dann via Pfeiltasten und
Buchstaben/Zahlen
Hinweis: Das pathOS-Webportal ist für die Bedienung mit Maus und Tastatur optimiert,
nicht für eine ausschließliche Tastatursteuerung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 83
Kapitel 3a:
Anlegen und Abschicken einer neuen Anmeldung
Themenübersicht u.a.:
▪ Eingabefenster Trassenanmeldung
▪ Die Checkliste
▪ Abschicken einer Anmeldung
▪ Umgang mit Fehlermeldungen vor dem Abschicken
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 84
Eingabefenster Trassenanmeldung.
Hauptansicht (Kartendarstellung)
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Kartendarstellung derzeit
noch ohne Funktionalität
diese soll künftig mit diversen
Funktionen nutzbar sein
Übersicht zu getätigten Angaben
zu Produktausprägung,
Laufweg und
Zugcharakteristik
Mit einem Klick auf das jeweilige
Themengebiet springt man direkt
in das Eingabefenster
Löschen ALLER
bisher getätigten
Angaben
(und damit wie Start
einer neuen, leeren
Anmeldung)
Speichern der bisherigen Angaben
als Entwurf (in der
Vorgangsübersicht unter Entwürfe)
Nur möglich, wenn
Vorgangsbezeichnung vorhanden
Auswahl des Marktprodukts,
derzeit nur „ Trassenanmeldung“
möglich
Übersicht zu getätigten
Angaben zu Identifikatoren.
Mit einem Klick gelangt man
direkt zum Eingabefenster
Übersicht zum hinterlegten
Verkehrszeitraum. Mit einem
Klick gelangt man direkt zum
Eingabefenster
Versand Trassenanmeldung
an DB InfraGO nur möglich,
wenn Checkliste grün
Checkliste gelb =
Angaben fehlen | grün
= Alle Pflichtangaben
im Portal befüllt
Verzicht auf
Angebotsprüfung keine
Freigabe des Angebots
nötig, Konstruktion mündet
direkt im Vertrag. Gilt nur im
Gelegenheitsfahrplan
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 85
Eingabefenster Trassenanmeldung.
Navigation durch das Eingabefenster
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Navigation durch das
Eingabefenster mit einem Klick
gelangt man direkt zur jeweiligen Seite
Jeweilige Eingabemaske Im Bild
für die Produktausprägungen
Löschen ALLER bisher in DIESEM
Eingabefenster getätigten Angaben
Speichert die getätigten Eingaben
und schließt das Eingabefenster
Schließt das Eingabefenster
(ohne Speichern)
Schließt das Eingabefenster (ohne
Eingaben zu speichern, wenn man
nicht vorher auf „OK“ geklickt hat)
Mit einem Klick wechselt man in den
Hilfemodus
Pflichtfelder sind zunächst nicht überall mit * markiert später aber gelb umrahmt, wenn nicht befüllt
Aufgrund der Fenstergröße werden nicht alle Inhalte direkt angezeigt teilweise „verschwinden“
einzelne Punkte nach unten und können mittels Scrollbalken oder Pfeiltasten angezeigt werden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 86
Abschicken einer Anmeldung.
Die Checkliste
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Bevor eine Anfrage an die DB InfraGO abgesendet werden kann, müssen alle
Kriterien der Checkliste im Portal erfüllt sein die Checkliste wird grün
Grob gesagt, prüft die Checkliste alle gängigen Pflichtfelder. Allerdings nicht alles,
insbesondere werden „bedingte Mussfelder“ nicht geprüft (also Felder, die nur nach
Angabe von etwas anderem zu Pflichtfeldern werden). D.h. es kann durchaus sein,
dass die Checkliste grün ist und nach Absenden dennoch eine Fehlermeldung
kommt. Dies liegt daran, dass einige Prüfungen technisch erst nach Abschicken
(also Einspielen der Anmeldung in die IT-Systeme) möglich ist. Zudem folgen die
fahrplanerischen Prüfungen erst später im Prozess, so dass auch nach der
Fahrplankonstruktion Fehler zurückkommen können
Solange die Checkliste gelb angezeigt wird, gibt es fehlende Angaben, die nach
Themen sortiert angezeigt werden und verlinkt sind. Es ist nicht möglich, eine
Trassenanmeldung abzuschicken. Ein reines Speichern als Entwurf ist auch schon
vorher möglich, dafür braucht es nur eine Vorgangsbezeichnung
Mit Klick auf die gelb-markierte Zeile springt man direkt zum jeweiligen
Eingabefenster der Trassenanmeldung, wo die fehlenden Angaben zur besseren
Übersicht einen gelben Rahmen haben
Checkliste im Portal prüft erste, einfache Kriterien auf Korrektheit und Vollständigkeit in der Anmeldung
Checklisten-Icon ist
gelb Abschicken
nicht möglich
Checklisten-
Icon ist grün
Abschicken
möglich
Checkliste ist interaktiv,
die einzelnen Zeilen lassen
sich anklicken und man
landet im Detailfenster
Fehlende
Angaben sind
gelb umrandet
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 87
Abschicken einer Anmeldung.
Anfrage an DB InfraGO schicken
1 2 3 4
Mit Klick auf „Anfrage absenden“ wird die Anfrage an DB InfraGO gesendet
Im Regelfall ohne weitere erforderliche Angaben
Wenn man „Verzicht auf Angebotsprüfung“ ausgewählt hat, muss man vorm
Abschicken noch die aktuell gültigen Nutzungsbedingungen der DB InfraGO
bestätigen (mit einer Checkbox). Das erfolgt im Regelfall bei Annahme des
Angebots zu einem späteren Zeitpunkt
Verzicht auf Angebotsprüfung: Wird
insbesondere im ad-hoc Verkehr genutzt, um
sicherzustellen, dass ein Angebot automatisch
angenommen wird
Bei Auswahl sind zusätzlich die geltenden
Nutzungsbedingungen zu bestätigen
Option ist im Netzfahrplan nicht zulässig!
Checkliste muss grün sein,
um eine
Trassenanmeldung an die
DB InfraGO zu schicken
Eine erfolgreich an die DB
InfraGO geschickte
Trassenanmeldung findet man
später im Reiter Vorgänge unter
den aktiven Bestellungen wieder
Bei Verzicht auf
Angebotsprüfung landet der
Vorgang als Vertrag direkt im
Reiter Verträge
Filterung z.B. über Status oder
TAF/TAP Identifikatoren
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 88
Abschicken einer Anmeldung.
Umgang mit Fehlermeldungen bei „Anfrage absenden“
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Die Checkliste prüft primär auf Eingabefehler bzw. fehlende Angaben im Portal selbst. Mit Abschicken der Trassenanmeldung läuft diese dann in eine prozessuale Prüfung
noch innerhalb des Bestellportals (genauer gesagt unserer „Steuerung Vertrieb“ also quasi der Auftragsverwaltung innerhalb von pathOS)
Man erhält eine Fehlermeldung (im Normalfall eine hellrote Textbox am unteren Bildschirmrand), die einen Fehlercode enthalten sowie einen erklärenden Hinweis. Am
rechten Rand gibt es den Button „Fehlerbericht an die DB InfraGO schicken“, hiermit geben Sie unseren Entwicklern den Hinweis, dass hier ein Fehler aufgetaucht ist (der
vielleicht bisher unbekannt war nutzen Sie dies gerne, wenn der Fehler kryptisch und unverständlich ist!)
Bei einigen Fehlern verlinkt das Hinweisfeld auch direkt auf das entsprechende Eingabefenster, wo eine falsche Eingabe getätigt wurde
Zu beachten ist, dass in allen Fällen, wo direkt nach „Anfrage Absenden“ eine Fehlermeldung aufpoppt, die Trassenanmeldung in diesem Fall noch NICHT abgeschickt
wurde. D.h. man kann die Fehler in der aktiven Anmeldung beheben und erneut versuchen abzuschicken. Auch die PathRequestID ist noch nicht verwendet worden.
Somit ist die Textbox zu schließen, die Anmeldung anzupassen und anschließend erneut abzusenden.
Aktuell gibt es leider noch „kryptische“ Fehlermeldungen im Portal in diesen Fällen liegt in der Regel ein IT-Fehler seitens DB InfraGO vor. Bitte kontaktieren Sie bei
Unklarheiten die fachliche Betriebsführung wir versuchen alle Fehlermeldungen sprechend zu gestalten. Da diese aber teilweise aus Hintergrund-Systemen kommen,
haben wir aktuell nicht alle „erwischt“
Wichtig: Die fachliche Prüfung durch den Fahrplan (Konstrukteur oder Bestelleingangsprüfung) ist hiermit noch nicht erfolgt. Diese erfolgt erst, wenn die Anmeldung aus
pathOS rausgegangen ist. Fachliche Fehler, Zurückweisungen oder Konstruktionsfehler tauchen erst in der Vorgangsübersicht im jeweiligen Vorgang auf
Nach Abschicken erfolgt direkt eine prozessuale Prüfung innerhalb von pathOS
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 89
Kapitel 3b:
Angabe von Produktausprägungen
Themenübersicht u.a.:
▪ Die Eingabemasken unter Produktausprägungen
▪ Angaben zu Lärmschutz, Flexibilität, (betrieblicher) Priorisierung und
Verkehrsart Kunde Zusatz
▪ Auswahl des Marktsegments und Besonderheiten
▪ Freitextfeld, Nachlassnummern, Baukorridore
▪ Abweichendes durchführendes EVU
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 90
Produktausprägungen.
Allgemeine Hinweise
1 2 3 4
Angaben zur Produktausprägungen sind laufwegsübergreifend
Es empfiehlt sich in einer neuen Trassenanmeldung im entsprechenden
Eingabefenster bei den Produktausprägungen zu starten und von links nach
rechts durchzugehen
Die Produktausprägungen gelten in der Regel laufwegsübergreifend und haben
teilweise Einfluss auf weitere Felder so sollte zunächst das Marktsegment
befüllt werden, da anschließend für einzelne Segmente neue Felder dazu
kommen bzw. einige ausgegraut werden
Das übergreifende Freitextfeld (mit z.B. Hinweisen für die
Fahrplankonstrukteure) befindet sich ebenfalls unter Produktausprägungen
Auswahl Marktsegment /
Produktart SPFV, SPNV, SGV
Hilfemodus
Sonstige Angaben: Freitextfeld,
Nachlassnummern, Baukorridore
Wesentliche Angaben für die gesamte
Trassenanmeldung in der Regel
abrechnungsrelevant. U.a. Lärmschutz,
Flexibilität, Priorisierung
Produktartabhängige Angaben
(wie BPolG, ÖDlA)
Zusätzliche Angaben
zur Verkehrsart
Auswahlmöglichkeiten
abh. vom Marktsegment
Angaben zum durchführenden
EVU je Laufwegsabschnitt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 91
Produktausprägungen.
Lärmschutz, Verkehrsart Kunde Zusatz, Flexibilität, Priorisierung
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Kennzeichnung des Zuges gemäß
Schienenlärmschutzgesetz
(künftig TSI Noise) ist in allen
Trassenanmeldungen verpflichtend
anzugeben
Im SGV ist keine Vorauswahl getroffen
Ergänzend sind die in den INB
genannten besonderen
Bestimmungen zu beachten
Ergänzende Angaben zur Ausprägung des
Verkehrs: Nostalgieverkehr,
Charterverkehr, Punkt zu Punkt,
Nachtverkehr
Diese Zusatzangaben sind neben der
bestellten Verkehrsart
Berechnungsgrundlage für den
Trassenpreis
Auswahl nur dann möglich wenn für das
entsprechende Marktsegment zulässig
Optionale Angabe in Trassenbestellungen der
Verkehrsarten SGV und SPFV
Es sind die Voraussetzungen und Vorgaben gemäß den
INB 2027 zu berücksichtigen
Optionale Auswahl einer gewünschten zeitlichen und/oder räumlichen
Flexibilität bei der Konstruktion durch das bestellende EVU
Gilt nur für die Verkehrsart SGV
Die Auswahl der räumlichen Flexibilität beinhaltet auch die zeitliche Flexibilität +/-
120 min. Erfolgt keine Angabe gelten die Konstruktionsspielräume gemäß INB
Bei Auswahl räumliche Flexibilität RF 120 dürfen innerhalb des Zuglaufs auf dem
Netz der DB InfraGO AG keine Zwischenbetriebsstellen angegeben werden
Hinweis zur „baubedingten Zusatzleistung“:
Diese ist im Netzfahrplan in der Regel nicht
anzuwenden und wird bei falscher Verwendung
im Zweifelsfall zu einer Zurückweisung oder
Nachfrage zur Plausibilisierung münden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 92
Produktausprägungen.
Besonderheiten SPFV, SPNV und SGV
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Zusätzliches Eingabefeld für BPolG-
meldepflichtig Kennzeichnung als
sicherheitsrelevanter Zug gem. §62 BPolG
Trassenanmeldungen als leiser Zug vorbefüllt
Angaben zur Flexibilität nicht auswählbar
Verkehrsart Kunde Zusatz vollständig
auswählbar
Gemäß den Vorgaben in den INB 2027 nur noch
„Schnell“ auswählbar
SPFV
Zusätzliches Eingabefeld für BPolG-
meldepflichtig Kennzeichnung als
sicherheitsrelevanter Zug gem. §62 BPolG
Zusätzliches Eingabefeld für ÖDLA zur
Kennzeichnung von Verkehren, die auf
Grundlage eines öffentlichen
Dienstleistungsauftrages (ÖDLA) bestellt
werden, durch das bestellende EVU
Trassenanmeldungen als leiser Zug vorbefüllt
Angaben zur Flexibilität und Priorisierung
können nicht ausgewählt werden
Verkehrsart Kunde Zusatz in Teilen möglich
SPNV
Zusätzliches Eingabefeld für BPolG-meldepflichtig
Kennzeichnung als sicherheitsrelevanter Zug gem.
§62 BPolG
Zusätzliches Eingabefeld zur Kennzeichnung eines
Güterzugs ohne nennenswerten Grenzaufenthalt
(grob: Zug der einen Grenzbahnhof unverändert und
ohne zeitintensive Behandlung passiert)
Feld Lärmschutz ist standardmäßig leer und MUSS
durch aktiv befüllt werden
Verkehrsart Kunde Zusatz in Teilen möglich
Räumliche und zeitliche Flexibilität auswählbar
Gemäß den Vorgaben in den INB 2027 nur noch
„Schnell“ auswählbar
SGV
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 93
Produktausprägungen.
Sonstige Angaben inkl. Nachlassnummern, Baukorridoren und Freitext
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Freitextfeld für die gesamte Trassenanmeldung gültig für alle ergänzenden,
unstrukturierten Informationen für die kein sonstiges, definiertes Feld vorgesehen ist
Dient auch für zusätzliche Informationen an die Trassenkonstrukteure
Eingabe von vorab von DB InfraGO vergebener Nachlassnummern, wie z.B. den
Neuverkehrsnachlass. Diese Nummern sind im Vorfeld durch den Kunden bei der DB
InfraGO einzuholen
Feld kann nur ausgefüllt werden, wenn unter Identifikatoren eine Kundennummer
ausgewählt wurde, und zu dieser entsprechende Nummern vorliegen
Zur Beschreibung der Art einer Bauauswirkung ist einer der folgenden Werte
anzugeben: A = Abweichung vom Laufweg, B = Beibehaltung des Laufwegs
Im zweiten Feld können gemäß dem vorgegebenen Muster als unverbindliche
Bauinformation die Nummer des Baukorridors (Nr.) und die Art der
Auswirkung des Baukorridors (Art) angegeben werden, sofern die Trassierung
durch einen Baukorridor beeinflusst wird. Die vorgegebene Struktur ist immer mit
beiden Angaben vollständig zu befüllen. Die beiden Werte sind durch „,“ zu trennen
Es ist die Angabe von max. 5 Baukorridoren zulässig.
Durch Klicken von „+“ können weitere Bauauswirkungen ergänzt werden, durch
Klicken des „Papierkorbs“ können einzelne wieder entfernt werden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 94
Produktausprägungen.
Angabe abweichendes durchführendes EVU
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Angaben von anderen an der Durchfahrt beteiligten EVU (in TAF/TAP TSI: „ResponsibleRU“)
Eingabe für alle Zuglaufpunkte im Plannetz der DB InfraGO-Netz möglich, außer
dem letzten Laufwegspunkt, sobald Kundennummer & Laufweg hinterlegt sind
Vgl. auch zusätzliche Informationen zu beteiligten Rollen im Kapitel Allgemeines
Das „Partner EVU“ bei internationalen Fahrten ist nicht zu verwechseln mit dem
durchführenden EVU und separat anzugeben derzeit noch im Freitextfeld unter
Produktausprägungen mit Name und Company Code
Die angegebene Kundennummer muss dem EVU, welches als ResponsibleRU
benannt ist, zugeordnet sein. Der Name des angegebenen EVU wird nur
angezeigt, wenn er abweichend vom bestellenden EVU ist und man die
Berechtigung hat, diesen anzeigen zu lassen
Die Angabe gilt so lange, bis sie durch eine andere Angabe ersetzt wird. Am
ersten konstruktionsrelevanten ZLP wird standardmäßig die aktive
Kundennummer hinterlegt, die damit für den gesamten Laufweg gilt, wenn keine
Änderung erfolgt
Für Laufwegsabschnitte in Fremdnetzanteilen ist die Angabe nicht möglich, auch
nicht ab Handoverpunkten (wenn die DB InfraGO dort nicht konstruiert)
Die Angabe gilt für den Abschnitt des Laufwegspunkt wo sie steht bis zum
nächsten. Im Beispiel rechts A1234: FF-FFU, B5678: FFU-HH, Z9876: HH-KK
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 95
Produktausprägungen.
Angabe abweichendes durchführendes EVU (2 von 2)
1 2 3 4
Umgang mit ausländischen EVU auf ausländischen Netzanteilen
Falls es ein durchführendes EVU für einen im Ausland verkehrenden Zug ohne
InfraGO-Kundennummer gibt, dieses aber an einem konstruktionsrelevanten
Laufwegspunkt genannt werden muss, kontaktieren Sie uns bitte
schnellstmöglich. Es wird dann eine synthetische Kundennummer angelegt
In der Grafik rechts gilt das für die Abschnitte ab Venlo und bis Salzburg um
hier den ausländischen Abschnitt korrekt angeben zu können, ist es in diesen
Fällen zusätzlich zum Handover nötig die zugehörige Grenzbetriebsstelle zu
nennen:
Venlo bis Kaldenkirchen Grenze
Salzburg Grenze bis Salzburg Hbf
Anschließend kann dann detailliert angegeben werden, wer auf den einzelnen
Abschnitten fährt. Im Beispiel haben wir zwei fiktive Kundennummern
verwendet, einmal die Firma „yyyyy“, die nur in Holland verkehren darf und die
Firma „xxxxx“, die nur in Österreich fahren darf. Die Angabe ist dann wie folgt
zu lesen, das Durchführende EVU ist jeweils:
Amsterdam C Venlo: nicht anzugeben
Venlo - Kaldenkirchen Grenze: yyyyy
Kaldenkirchen Grenze - Salzburg Grenze: Z9999
Salzburg Grenze Salzburg Hbf: xxxxx
Salzburg Hbf Wien Hbf: nicht anzugeben
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 11.03.2026 96
Kapitel 3c:
Angabe des Laufwegs & Anwendungsfälle TrainActivity
Themenübersicht u.a.:
▪ Die Eingabemasken unter Laufweg
▪ Handover und Fixpunkt
▪ Halte und Zeiten
▪ TrainActivity inkl. Übersicht und Anwendungsfällen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 97
Laufweg.
Allgemeine Hinweise zum Laufweg
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Angaben zu Laufweg sind laufwegspunktspezifisch
Im Eingabefenster sind Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik vereint
in der XXL-Fensterdarstellung sind beide nebeneinander sichtbar (in allen
kleineren Ansichten sieht man immer nur Laufweg oder Zugcharakteristik und
kann per Klick zwischen den Ansichten wechseln)
Alle Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik beziehen sich immer
auf exakt einen Laufwegspunkt (bzw. die Strecke bis zum nächsten) dieser
ist grau hervorgehoben und in der obersten Zeile nochmal genannt.
Solange am ersten Laufwegspunkt (=Start) keine Angaben zur Zugcharakteristik
hinterlegt sind, können auch die nachfolgenden Punkte nicht befüllt werden. Am
letzten Laufwegspunkt können keine Angaben zur Zugcharakteristik mehr getätigt
werden
Bei der Eingabe vom Laufweg können auch Betriebsstellen von
Fremdnetzen angegeben werden (z.B. für internationale/interoperable
Fahrten) diese werden mit einer Flagge angezeigt. Handoverpunkte müssen
manuell durch den Anwendenden gesetzt werden
Wichtiger Hinweis dazu: Die DB InfraGO konstruiert nicht in Fremdnetzen
(bis auf die heute schon bekannten Ausnahmen) die Fremdnetzanteile müssen
auch unter TAF/TAP als separate Trassenanmeldung an die weiteren relevanten
EIU versandt werden
Angaben zur Zugcharakteristik
Angaben zum
Laufwegspunkt
Eingabe Laufweg
Hilfemodus
Ansicht bei kleineren
Monitoren/Fenstern
Alle Inhalte am ausgewählten
Laufwegspunkt werden gelöscht
Laden von Abstell-
informationen (CRO)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 98
Laufweg.
Anlegen des gesamten Laufwegs
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Angabe und Anzeige der Laufwegspunkte in tabellarischer
Darstellung (Startbahnhof oben, Zielbahnhof unten)
Ausländische Betriebsstellen werden mit der jeweiligen
Landesflagge dargestellt
Betriebsstellen in Deutschland, die in einem Fremdnetz liegen
und wo nicht von der DB InfraGO konstruiert wird, werden mit
einer Deutschlandflagge dargestellt
Mit Klick auf eines der grauen Icons
rechts neben dem Laufweg gelangt man
direkt zum jeweiligen Fenster
Mit dem „x“ löscht man den gesamten
Laufwegspunkt inkl. aller Angaben
Bedeutung der Icons
Zug: Zugcharakteristik befüllt
(wenn dunkelgrau)
Hände: Handover-Punkt (wenn
sichtbar)
Nadel: Fixpunkt (wenn sichtbar)
Eine neue Anmeldung hat zunächst nur 2 Laufwegspunkte
(mindestens Start und Ziel erforderlich)
Um weitere Laufwegspunkte hinzuzufügen, muss man mit
der Maus zwischen zwei Laufwegspunkte gehen, dann wird der
Hinweis „Zuglaufpunkt hinzufügen“ sichtbar
Neue Zwischenlaufwegspunkte sind zunächst als „Durchfahrt“
angelegt, können aber jederzeit geändert werden
Laufwegspunkte können im Eingabefeld hinterlegt werden.
Eingabe möglich durch Langnamen, Ril100-Code oder
Primary Location Code (PLC)
Sobald man 2 Zeichen getippt hat, erscheint ein Dropdown-Menü
mit maximal 10 Treffern. Wenn die benötigte Betriebsstelle nicht
dabei ist, muss die Suche verfeinert werden. Bei Betriebsstellen
die zwei Leerzeichen beinhalten, z.B. „HL G“ müssen in der
Suche auch zwei Leerzeichen angegeben werden analog Ril100
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 99
Laufweg.
Eingabefenster Laufwegsdetails Überblick
1 2 3 4
Eingabe Laufweg aktuell
ausgewählt im Bild ist der
Handover, dieser ist grau
hervorgehoben
Anzeige derzeit
ausgewählter
Laufwegspunkt
Auswahl Halteart: Durchfahrt, Kundenhalt, Bedarfshalt (eine
Angabe ist Pflicht)
Bei Zwischenlaufwegspunkten und dem Ziel ist standardmäßig
„Durchfahrt“ hinterlegt. Ist ein Kundenhalt gewünscht, muss
dies aktiv ausgewählt werden
(Details s. Folgefolien)
Eingabe gewünschter Mindesthaltedauer im Format
hh:mm:ss (Stunden, Minuten, Sekunden)
Notwendige Rüstzeiten am Start- bzw. Zielbahnhof werden
als normale Mindesthaltedauer beschrieben
Ausprägungen 00:00:00 bis max 20:00:00 Stunden
(Details s. Folgefolien)
Angaben zur
TrainActivity, also der
„Zugbehandlung“ an
diesem Laufwegspunkt (s.
Folgefolien)
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten (s. Folgefolien)
Mit dem Feld „Tagessprung“ wird angegeben, wenn innerhalb
dieser Trasse der Tag gewechselt, sprich Mitternacht
überschritten wird (dies muss für jeden Laufwegspunkt, wo es
nötig ist, individuell angegeben werden. Im Beispiel „+1“)
Jede Trassenanmeldung muss mindestens eine Zeit
beinhalten
Bedeutung der Kreise im
Laufweg:
Leerer Kreis =
Durchfahrt
Grauer Kreis = Halt
Angabe, ob Laufwegspunkt ein
Handover oder Fixpunkt ist
Laden von Abstell-
informationen (CRO)
Allgemeine Angaben
(Gleiswunsch etc.)
Löschen der
Inhalte dieses
Laufwegspunkts
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 100
Laufweg.
Eingabefenster Laufwegsdetails Allgemeine Angaben
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Unverbindliche Angabe gewünschtes Gleis
(Eingabe: Zahlen & Buchstaben)
Für Gleisgruppe Einfahrt/ Ausfahrt, wenn nicht
durch die Angabe einer eigenständigen
Betriebsstelle beschreibbar
Angaben zur Richtung des Zugs (Eingabe: Zahlen &
Buchstaben), z.B. als PLC, RiL100-Code (RWEFD),
„Ausf. Dr.-Neust.“
Hinweis: gewünschte Richtungswechsel müssen als TrainActivity angegeben werden ein
reines Befüllen der allgemeinen Angaben ist nicht ausreichend
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 101
Laufweg.
Eingabefenster Laufwegsdetails Abstellinformationen laden
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Hier kann auf das Case Reference Objekt
(CRO) „Abstellung“ verwiesen werden
Option 1: Eingabe der CR-ID eines zuvor
angelegten Objekts
Option 2: Über den Button „Neue
Abstellinformation hinzufügen“ kann ein CRO
angelegt werden. Anschließend muss dieses
hinzugefügt werden
Eingabe der CR-ID im korrekten Format, z.B. „CR
1234 COREELEMENT1 01 2027“
Über diesen Button gelangen Sie direkt ins Menü
der Neuanlage eines Case Reference Objekts
Anschließend muss es dann trotzdem nochmal
explizit hinzugefügt werden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 102
Laufweg.
Angabe von Handover und Fixpunkt
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Kennzeichnung als Handover
Mit einem Handover setzt man die Fahrplankonstruktionsgrenze zwischen zwei verschiedenen Netzen, z.B. von
Deutschland ins Nachbarland. Handoverpunkte können an allen Haltearten gesetzt werden
Die Handover sind in der Regel je Grenzübergang explizit vorgegeben (es gibt für die meisten Grenzen ja sogar konkrete
Richtlinien und Bestellvorgaben) und müssen korrekt vom Trassenbestellenden ausgewählt und markiert werden pro
Laufwegspunkt wo relevant. Eine Liste der Handoverpunkte wurde durch den Bereich Fahrplan mittlerweile
veröffentlicht diese ist auf der TAF/TAP-Informationsplattform im Bereich „Fahrplan: EVU-Schnittstelle“ zu finden:
www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi
Zusätzlich gelten für gesetzte Handoverpunkte im Normalfall weitere Pflichtfelder (vgl. Mindestbestellkriterien an TOP-
Grenzübergängen)
In welchen Anwendungsfällen Handoverpunkte wie gesetzt werden müssen, ist den Folien zu internationalen und
interoperablen Trassenanmeldungen zu entnehmen. Wichtig hierbei: Es gibt konkrete Vorgaben, die für die Einführung
von TAF/TAP TSI und pathOS zunächst gelten werden!
Kennzeichnung als Fixpunkt
Es ist immer genau ein Fixpunkt anzugeben, standardmäßig ist es der erste Zuglaufpunkt. Wenn der Fixpunkt
außerhalb des Plannetzes der DB InfraGO liegt, so muss am nächsten Handoverpunkt eine Zeitangabe erfolgen,
unabhängig davon ob dieser ein Fixpunkt ist
Mit einem Fixpunkt signalisiert man der Fahrplan-Konstruktion, dass um diesen Punkt herum zeitlich konstruiert wird,
also nicht wie in der Regel von Start- oder Zielbahnhof geplant. Die hier angegebene Zeit hat also für den
Trassenbestellenden die höchste Priorität.
Zusätzliche Angaben an Laufwegspunkten
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 103
Laufweg.
Eingabefenster Laufwegsdetails Mindesthaltezeit
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Ergänzende Hinweise zur Mindesthaltezeit
Die Mindesthaltezeit kann an jedem Laufwegspunkt mit einem Halt angegeben werden und hat eine Länge von 00:00:00 bis maximal 20:00:00 Stunden. Alles darüber
hinausgehende muss in einer separaten, disjunkten Trassenanmeldung eingereicht werden
Die Mindesthaltezeit gilt in der Fahrplanung und kann auch nach Abschluss des Vertrags durch eine Änderungsbestellung geändert werden. Sie wird in der Fahrplanung
derart berücksichtigt, dass die Haltedauer auch bei Anwendung von Konstruktionsspielräumen die angegebene Zeit hält oder überschreitet. Darüber hinaus ergibt sich
keine Verbindlichkeit
Das EVU muss alle relevanten (betrieblichen) Prozesse in die Berechnung der gewünschten Mindesthaltezeit eigenständig einfließen lassen, dies beinhaltet Rüstzeiten,
Fahrgastwechsel, Anfahrten von weiteren Tfz oder Wagen etc.
Die Mindesthaltedauer ist aktuell im Portal nicht immer vorbefüllt, aber an jedem Halt ein Pflichtfeld.
Alle 6 Zeichen müssen befüllt werden, z.B. mit „00:02:00“ für 2 Minuten
An Start und Ziel sowie allen Zwischenlaufwegspunkten wird abhängig von gewähltem Marktsegment die Standard-Mindesthaltedauer vorbefüllt. SPNV: 30 Sekunden,
SGV und SPFV: 2 Minuten
Auswahl der Mindesthaltezeit ist per Eingabe über die Tastatur möglich, sowie mit Ziffern als auch mit Pfeiltasten. Ergänzend öffnet sich mit einem
Klick auf das Uhr-Symbol das rechts sichtbare Feld, wo man auch mit Maus und Mausrad die Zeit auswählen kann
Ist der eigene Computer auf eine Uhranzeige mit AM/PM angezeigt, ändert sich die Darstellung. Sollte es hier noch zu Fehlern kommen, z.B. dass eine Mindesthaltedauer
statt 00:20:00 plötzlich 12:20:00 anzeigt (ähnliches bei Ankunfts- und Abfahrtszeiten), ändern Sie bitte die Einstellung bei sich auf eine 24-Stunden-Anzeige
Aktuell kann bei der Zeitangabe (Ankunft, Abfahrt)
noch der „Datepicker“ als zweite Option, um die
Zeitangabe zu hinterlegen, verwendet werden (dieser
hat als Standard immer „00:00:00“). Dieser kann mit
Klick auf das kleine „Uhr-Symbol“ geöffnet werden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 104
Ein vom Kunden bestellter Halt
(verschiedene Gründe) Grundsätzlich an
jedem Laufwegspunkt auswählbar
Entspricht gemäß der TAF/TAP-
Schnittstellen-Dokumentation der
TrainActivity „0001“
Bei einem Kundenhalt am Start können
neben der flexiblen Zeitangabe nur (zu
veröffentlichende) Abfahrtszeiten
angegeben werden. Am Ziel entsprechend
nur (zu veröffentlichende) Ankunftszeiten
Bei Zwischenlaufwegspunkten stehen alle
Möglichkeiten zur Verfügung
Alle TrainActivities stehen grundsätzlich zur
Verfügung
Ein Laufwegspunkt, an dem nicht gehalten
wird Grundsätzlich an jedem
Laufwegspunkt auswählbar
Entspricht gemäß der TAF/TAP-
Schnittstellen-Dokumentation der
TrainActivity „0040“
Bei einer Durchfahrt kann neben der
flexiblen Zeitangabe auch genau eine
Durchfahrtszeit angegeben werden. Im
Portal geschieht dies aktuell noch mit der
fehlerhaften Bezeichnung
„früheste/späteste Abfahrtszeit“
Bei einer Durchfahrt sind ausgewählte
zusätzliche TrainActivities auswählbar:
„0004“, „0011“, „DE05“, z.B. um
ungekuppelte Schiebeloks hinzuzufügen
oder Traktionsarten zu wechseln
Ein Halt, an dem nur bei Bedarf gehalten
wird Grundsätzlich an jedem
Laufwegspunkt auswählbar
Entspricht gemäß der TAF/TAP-
Schnittstellen-Dokumentation der
TrainActivity „0030“
Bei einem Bedarfshalt am Start können
neben der flexiblen Zeitangabe nur (zu
veröffentlichende) Abfahrtszeiten
angegeben werden. Am Ziel entsprechend
nur (zu veröffentlichende) Ankunftszeiten
Bei Zwischenlaufwegspunkten stehen alle
Möglichkeiten zur Verfügung
Alle TrainActivities stehen zur Verfügung
Laufweg.
Haltearten Durchfahrt, Kundenhalt, Bedarfshalt
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Kundenhalt Durchfahrt Bedarfshalt
Hinweis: Betriebshalte können zunächst nur durch den Konstrukteur angelegt werden.
Diese sind im Angebot sichtbar und können anschließend bearbeitet werden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 105
Laufweg.
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten
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Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten im
Format (hh:mm:ss) mit den Ausprägungen 00:00:00 bis
23:59:54. Bei Ankunftszeit am letzten Zug- bzw.
Trassenlaufpunkt entspricht die Angabe 00:00:00 der
fachlich identischen Darstellung 24:00:00 am Vortag.
Standardmäßig mit „--:--:--“ vorbefüllt, muss für Ankunfts-
und Abfahrtszeiten immer befüllt werden
Sobald „flexibel“ ausgewählt wird, ist kein 2. Kennzeichner
auswählbar, das Feld mit der Zeit wird ausgegraut
Mit Klick auf das „Plus“ kann
eine weitere
Kennzeichnung hinzugefügt
werden
Mit Klick auf den
„Papierkorb“ wird die
Eingabe bzw. Zeile gelöscht
Maximal vier Angaben (s.
Folgefolien)
Abhängig von Halteart und Betriebsstelle: flexible Zeitangabe
oder Früheste/späteste Ankunfts- bzw. Abfahrtszeit
Es kann jeweils nur eine Abfahrts- und eine
Ankunftskennzeichnung angegeben werden
Die Eingabe einer abweichenden zu veröffentlichenden Abfahrts-
oder Ankunftszeit kann in eine weitere Kennzeichnung
eingetragen werden, sobald eine erste Zeit hinterlegt wurde
Insgesamt sind damit maximal 4 Zeitangaben möglich. Genaue
Auswahloptionen nach Haltegrund s. Folgefolien
Mit Tagessprung gibt man an, ob die genannte Zeit am
selben oder späteren Tag erfolgt im Verhältnis zu vorher
angegeben Zeiten (z.B. relevant bei langlaufenden Zügen
mit mehreren angegeben Zeiten)
Im Regelfall nur „0“ oder „1“ möglich
Die Zeitangabe 00:00:00 stellt einen Zeitpunkt des
Folgetags dar, was zu einem Tagsprung = 1 führt. In
bestimmten Darstellungen (z.B.: Bfpl) wird dies in diesem
Fall nicht als Tageswechsel gewertet
Bei ZLP/TLP im Konstruktionsbereich der DB InfraGO in
der Oberstruktur „PathInformation“ sind nur die Werte "0"
und "1" zulässig. Ausnahme: Bei interoperablen Zügen darf
am letzten konstruktionsrelevanten ZLP/TLP bei der Zeit
auch der Wert „2“ stehen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 106
Laufweg.
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten verschiedene Kennzeichner
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Beim ersten Kennzeichner hat man noch die
Möglichkeit aus allen 5 Optionen auszuwählen
Zeitangabe ist bei allen außer „flexibler Zeitangabe“
danach ein Pflichtfeld
Ein zu veröffentlichender Halt kann nicht als
einziger Kennzeichner gewählt werden
Der 2. Kennzeichner kann nach Auswahl von
Ankunft nur noch Abfahrt sein (und andersherum)
Alternativ kann auch als 2. Kennzeichner eine zu
veröffentlichende Zeit eingetragen werden
Wichtig: um 2 zu veröffentlichende Zeiten zu
erreichen s. Workaround auf der Folgefolie
Beim dritten Kennzeichner hat man vorher
dann schon eine Zeit für Ankunft, eine für
Abfahrt eingetragen es ist nur noch eine
zu veröffentlichende Abfahrtszeit möglich
Bei Auswahl einer flexiblen Zeitangabe ist
kein zusätzlicher Kennzeichner mehr
möglich. Bereits hinterlegte werden
gelöscht. Eine Zeitangabe ist nicht möglich
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 107
Laufweg.
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten verschiedene Kennzeichner
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1.) Ankunftszeit (früheste
oder späteste)
Um zu veröffentlichende Zeiten für Ankunft
und Abfahrt angeben zu können, muss
aktuell im Portal mit einem kleinen Trick
gearbeitet werden:
1.) als ersten Kennzeichner eine Ankunftszeit
wählen
2.) als zweiten Kennzeichner eine zu
veröffentlichende Ankunftszeit wählen
3.) als dritten Kennzeichner eine Abfahrtszeit
wählen
4.) als vierten Kennzeichner dann die zu
veröffentlichende Abfahrtszeit wählen
Hinweis: die eingegebenen Zeiten müssen hier
plausibel sein, z.B. kann eine zu
veröffentlichende Ankunftszeit nicht vor der
bestellten Ankunftszeit liegen
Workaround für 2 zu veröffentlichende Zeiten
2.) zu veröffentlichende
Ankunftszeit
3.) Abfahrtszeit (früheste
oder späteste)
4.) zu veröffentlichende
Ankunftszeit
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 108
Laufweg.
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten verschiedene Kennzeichner
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Beim Kennzeichner hat man noch die Möglichkeit
aus allen 3 Optionen auszuwählen
Zeitangabe ist bei allen außer „flexibler
Zeitangabe“ danach ein Pflichtfeld
Eine zu veröffentlichende Zeit gibt es bei
Durchfahrten nicht
Bei einer Durchfahrt ist nur ein
Kennzeichner möglich es gibt keine
Option einen 2. hinzuzufügen
Auch bei einer Durchfahrt erfordert
eine flexible Zeitangabe keine
Eingabe einer konkreten Zeit
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 109
Laufweg.
Angaben zu Abfahrts- und Ankunftszeiten Wunschzeitenverschiebung
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Angabe der gewünschten
Verschiebung in Minuten
Um das Anmelden von mehreren Trassen von z.B. eines Takts zu
vereinfachen, gibt es im Portal die Funktion, dass man im Laufweg
die Zeiten verschieben kann
Wenn man z.B. mit einer Vorlage aus einem alten Entwurf startet
und die Zeiten aller Laufwegspunkte übernommen wurden, lässt
sich mit einem Klick auf „Alle Zeiten verschieben“ eine Zeit in
Minuten auswählen und auf alle obigen Laufwegspunkte anwenden
lassen (wo Zeiten angegeben waren)
Wenn die Zeit an einem Unterwegshalt oder am Ziel vorher 23:55
Uhr war und wir z.B. um 10 Minuten verschieben, so setzt pathOS
sogar den Tagessprung dann auf +1 bei der neuen Zeit 00:05 Uhr.
ACHTUNG dies geht nicht am Startbahnhof, da sich hier der
Verkehrstag ändern würde. Das MUSS manuell durch den
Anwender angepasst werden
Einen Offset to Reference ändert das System nicht automatisch
dieser ist immer manuell zu setzen
Daher empfehlen wir nochmal eine gesamthafte Prüfung,
insbesondere sobald Tagessprünge und ggfs. sogar Offset To
References im Spiel sind
Wunschzeitenverschiebung im Laufweg
Ein Klick hier verschiebt
sofort alle Zeiten an allen
obigen Laufwegspunkten
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 110
Anwendungsfälle TrainActivity
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 111
Laufweg.
Eingabe von weiteren TrainActivities
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Mit TAF/TAP wird die TrainActivity eingeführt, entspricht in etwa der heutigen Zugbehandlung am Laufwegspunkt
Die TrainActivities sind ein Element der TAF/TAP TSI und man findet diese immer aktuell in der gültigen Schnittstellendokumentation in Anlage 1 (Stand 09.2025: Version
4.6.2) https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi. In der passenden Anlage 8 sind ausgewählte fachliche Anwendungsfälle erklärt.
TrainActivities sind laufwegspunktspezifisch und müssen immer dort hinterlegt werden, wo sie relevant sind (kein Limit vorhanden). Wenn es keinen passenden, bei der
DB InfraGO genutzten Code gibt, sind die erforderlichen Informationen ins laufwegspunktspezifische Freitextfeld einzutragen
Wichtiger Hinweis: Zusätzlich gibt es im Eingabefenster unter Identifikatoren noch den „Reason of Reference“ dort müssen (!) einige Verknüpfungen ebenfalls
eingetragen werden (s. entsprechendes Kapitel unter Identifikatoren) es handelt sich dabei um die sogenannten „RelatedPlannedTransportIdentifier“ der TAF/TAP
Die TrainActivities 0001 (Kundenhalt), 0030 (Bedarfshalt) und 0040 (Durchfahrt) sind im Portal explizit ausgewiesen und nicht in unten erklärtem Menü. Die
TrainActivity 0002 (Betriebshalt) kann im ersten Schritt nur von der Fahrplankonstruktion gesetzt werden
Mit einem Klick in das
leere Feld werden alle
Optionen angezeigt
Sobald man mindestens
2 Zeichen eingetippt hat,
werden die „besten 10
Treffer“ angezeigt
Eingabe von Freitext
und/oder Wert/Code
möglich
Mit einem Klick auf den Papierkorb entfernt
man diese eine TrainActivity
Mit einem Klick auf das „Plus“ fügt man eine
weitere TrainActivity hinzu
Bei manchen TrainActivities müssen
zusätzliche Angaben gemacht werden, für
„0045“ z.B. die TRID oder OTN des
betroffenen Zugs
Bei manchen TrainActivities müssen
zusätzliche Angaben gemacht werden, für
„0005“ die Begründung des Richtungswechsels
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 112
Laufweg.
Übersicht TrainActivities (1 von 3)
1 2 3 4
Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1, Stand 09.2025
bM = bedingtes Mussfeld. K = Kann. n/a = Nicht in DB InfraGO
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 113
Laufweg.
Übersicht TrainActivities (2 von 3)
1 2 3 4
Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1, Stand 09.2025
bM = bedingtes Mussfeld. K = Kann. n/a = Nicht in DB InfraGO
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 114
Laufweg.
Übersicht TrainActivities (3 von 3)
1 2 3 4
Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1, Stand 09.2025
bM = bedingtes Mussfeld. K = Kann. n/a = Nicht in DB InfraGO
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 115
TrainActivity „0003“ kann nur zusätzlich zu einem regulär
bestellten Kundenhalt genutzt werden
Der Servicehalt ist immer ein nicht veröffentlichter Halt, z.B. als
Halt für Bewirtschaftung o.ä.
Wenn Fahrgäste ein- und/oder aussteigen können sollen, darf der
Servicehalt nicht mitverwendet werden. Wichtig wenn zusätzlich
zum Bewirtschaften auch Fahrgäste ein- und aussteigen, so kann
die TA „0003“ nicht verwendet werden!
Die Mindesthaltedauer ist hier entsprechend anzugeben. Nutzung
auch für Angabe „Keine Kursbuchveröffentlichung“
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Servicehalt, Ein- oder Aussteigen
1 2 3 4
Servicehalt
Für diese Fälle gibt es die TrainActivity Codes „0028“ (Einsteigen)
und „0029“ (Aussteigen), die in Verbindung mit einem bestellten
Kundenhalt verwendet werden müssen
Falls zusätzliche Angaben benötigt werden, können die auch in das
Freitextfeld des Laufwegspunkts eingetragen werden
Halte nur zum Aussteigen oder Einsteigen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 116
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Zusätzliches Tfz, Wagen zu-/absetzen
1 2 3 4
Beispielhaft für die Strecke Frankfurt-Fulda-Göttingen-Hannover soll auf dem
Abschnitt Fulda-Göttingen ein zusätzliches Triebfahrzeug vorgestellt werden
Zunächst Angabe der Zugcharakteristik ab Frankfurt ganz regulär
In Fulda wird die TrainActivity „0010“ ausgewählt gilt nur in
Verbindung mit Bespannungsänderung in Zugcharakteristik es muss ein
zusätzliches Tfz hinzugefügt werden. Falls das Tfz mit einer eigenen Zugfahrt
erst nach Fulda kommt, sollte zusätzlich ein ReasonOfReference verwendet
werden, in diesem Beispiel sinnvollerweise „DE01“
In Göttingen wird die TrainActivity „0011“ ausgewählt nur in
Verbindung mit Bespannungsänderung in Zugcharakteristik es muss das
zweite Tfz entfernt werden
Zusätzliches Tfz für Laufwegsanteil
Um an einer Betriebsstelle Teile des Wagenzugs ab- bzw. zuzusetzen, sind die
jeweiligen TrainActivities „0014“ bzw. „0013“ an der betroffenen
Betriebsstelle anzugeben
Zusätzlich muss in der Zugcharakteristik beim Wagenzug das Gewicht und
die Länge, die dann ab diesem Laufwegspunkt gilt, angepasst werden
Wenn beides an einem Laufwegspunkt erfolgt, so kann man auch die
TrainActivity „0015“ Wagen ab- und zusetzen auswählen
Wagen zu- bzw. absetzen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 117
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Wechsel der Traktionsart und Akku laden
1 2 3 4
Das Trassen-anmeldende EVU legt fest, an welchen Betriebsstellen die Traktionsart gewechselt werden soll
Der Traktionsartwechsel kann mit Einführung von TAF/TAP nun auch in der Anmeldung sowohl an einer
Durchfahrt als auch einem Kundenhalt erfolgen für einen Bedarfshalt gilt dies nicht
Es ist an der Betriebsstelle, wo die Traktionsart gewechselt werden soll, die TrainActivity „0004“
(Systemwechselhalt) auszuwählen. Die Befüllung eines zusätzlichen Freitextfelds ist nicht mehr
erforderlich (der entsprechende Hinweis wird automatisch durch das System erzeugt)
Zusätzlich muss die Zugcharakteristik ab diesem Laufwegspunkt angepasst werden dabei ist zu beachten,
dass Hybridfahrzeuge in unseren Stammdaten als zwei separate Baureihen geführt werden. Hinweis: Die
Baureihe des Mehrkrafttriebfahrzeugs wird in der bekannten Schreibweise nach UIC-Merkblatt 438-3 und
unter Berücksichtigung der gewünschten Traktionsart angegeben, z. B. 80 2159 für Oberleitungsbetrieb bzw.
80 9991 für Betrieb ohne Oberleitung
Wechsel der Traktionsart Akku laden
Das Trassen-anmeldende EVU legt fest, an
welchen Betriebsstellen der Akku geladen wird. Es
muss sichergestellt werden, dass das an der
gewählten Betriebsstelle möglich ist
Das Akkuladen kann nur an einem
Kundenhalt erfolgen achten Sie auf die
korrekte Angabe der Mindesthaltedauer
Es ist an der Betriebsstelle, wo der Akku geladen
wird, die TrainActivity „0049“ zu verwenden.
Die Befüllung eines zusätzlichen Freitextfelds ist
nicht mehr erforderlich (der entsprechende
Hinweis wird automatisch durch das System
erzeugt)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 118
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Zusammenführen & Trennen von Zugteilen
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Selbes Beispiel mit Zug A, in Fulda wird ein anderer Zug (B) angehängt, beide
fahren gemeinsam als neuer Zug A nach Hannover
Bei Anmeldung A wird in Fulda die TrainActivity „0016“ ausgewählt
und die TRID oder OTN von Zug B genannt. Die Zugcharakteristik wird
angepasst auf Zug „A plus B“. In Anmeldung A ist der ReasonOfReference
„1004“ unter Angabe der TRID oder PRID von B zu nennen
Bei Anmeldung B wird in Fulda ebenfalls die TrainActivity „0016“
ausgewählt und die ReferenceTrainID oder OTN von A genannt. Zudem ist
der ReasonOfReference „1005“ mit Angabe TRID/PRID von A zu nennen.
Eine Zeitangabe für den anderen Zug kann mit den bekannten Kennzeichnern
ergänzt werden hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen
Bei der Referenzierung in der TrainActivity kann statt einer TAF/TAP ID auch
die OTN angegeben werden
Zusammenführen von Zugteilen
Selbes Beispiel, diesmal soll allerdings der Zug A nicht bis Hannover
gemeinsam verkehren, sondern in Göttingen getrennt werden (in A und C)
Bei Anmeldung A wird nun in Göttingen die TrainActivity „0017“
ausgewählt und die TRID/OTN des neuen Zuges C genannt. Die
Zugcharakteristik ist wieder anzupassen auf „A minus C“. In Anmeldung A ist
ein ReasonOfReference „1004“ anzugeben, um auf Zug C zu referenzieren
In Anmeldung C muss in Göttingen ebenfalls die TrainActivity „0017“
ausgewählt und auf Zug A referenziert werden (TRID/OTN). Hier ist nur die
Zugcharakteristik von Zug C zu hinterlegen. Es ist ergänzend der
ReasonOfReference „1005“ anzugeben, mit dem auf Zug A referenziert wird
Eine Zeitangabe kann mit den bekannten Kennzeichnern ergänzt werden
hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen
Trennen von Zugteilen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 119
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: (bestellte) Anschlussbeziehungen
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Ein Zug A fährt von Hamburg nach Bremen und ein weiterer Zug B fährt von Bremen
nach Bremerhaven. Zug B ist der Anschlusszug von A und soll generell warten, damit
Fahrgäste umsteigen können. Es handelt sich nicht um dasselbe Zugmaterial (physisch
verschiedene Züge)
In Anmeldung A muss nun in Bremen die TrainActivity „0046“ gewählt und
mit der TRID oder OTN auf Zug B referenziert werden es können ergänzende
Informationen angegeben werden. Zudem ist der ReasonOfReference „DE02“
anzugeben und als Referenz die TRID von Zug B
In Anmeldung B muss in Bremen die TrainActivity „0047“ gewählt und mit der
TRID/OTN auf Zug A referenziert werden es können ergänzende Informationen
angegeben werden. Zudem ist der ReasonOfReference „DE02“ anzugeben und als
Referenz die TRID von Zug A
Bei der Referenzierung in der TrainActivity kann statt einer TAF/TAP ID auch die OTN
angegeben werden
Eine Zeitangabe für den anderen Zug kann mit den bekannten Kennzeichnern ergänzt
werden hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen
Die Liniennummer der anderen Trassenanmeldung kann angegeben sowie ggfs. eine
referenzierte Betriebsstelle wenn zusätzlich gewünscht
Es können natürlich mehrere bestellte Anschlüsse je
Laufwegspunkt angegeben werden diese sind jeweils
mit einer eigenen TrainActivity zu nennen
Hinweis: Wenn Wagen auf einen anderen Zug übergehen, sind
ebenfalls diese beiden TrainActivities zu wählen
(Bestellte) Anschlussbeziehungen zu einem anderen Zug
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 120
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Umläufe
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Ein Zug fährt von Dortmund nach Bielefeld (Zug A) und soll anschließend
nach einem Aufenthalt wieder zurück fahren nach Dortmund (Zug B). Es
handelt sich um denselben physischen Zug, allerdings um 2 Anmeldungen.
Diese beiden TrainActivities sind explizit anzugeben, wenn im Start- bzw.
Zielbahnhof Zugverknüpfungen vorliegen (z.B. Bahnsteigwende)
In Anmeldung A muss in Bielefeld die TrainActivity „0044“ gewählt
und mit TRID oder OTN auf den Zug B referenziert werden. Zudem ist der
ReasonOfReference „DE02“ anzugeben und als Referenz die TRID/PRID von
Zug B
In Anmeldung B muss in Bielefeld die TrainActivity „0045“ gewählt
und damit mit TRID/OTN auf Zug A referenziert werden. Zudem ist der
ReasonOfReference „DE02“ anzugeben und als Referenz die TRID/PRID von
Zug A
Bei der Referenzierung in der TrainActivity kann statt einer TAF/TAP ID auch
die OTN angegeben werden
Eine Zeitangabe für den anderen Zug kann mit den bekannten Kennzeichnern
ergänzt werden hierfür ist der Schieberegler nach rechts zu setzen
Die Liniennummer der anderen Trassenanmeldung sowie eine referenzierte
Betriebsstelle können angegeben werden
Darstellung von Umläufen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 121
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Rangieren und Richtungswechsel
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Ein Zug fährt von Frankfurt über Hanau nach Fulda in Hanau soll er 60
Minuten Aufenthalt haben und in dieser einen Stunde wird, vom Kunden
gewünscht, rangiert. Wichtig: es handelt sich um Rangieren innerhalb einer
Betriebsstelle
In der Anmeldung muss in Hanau die TrainActivity „0020“ gewählt
werden, im Textfeld können zusätzliche Angaben getätigt werden. Mit der
„0021“ wird eine rangierdienstliche Behandlung am Bahnhof vermerkt, um
die Mindesthaltezeit besser einschätzen zu können
Notwendig ist es, die Änderungen in der Zugcharakteristik nachzuziehen,
wenn solche vorliegen. Ändern sich Länge und Gewicht des Wagenzugs, so
müssen diese zwingend angegeben werden
Eine Rangierfahrt vor oder nach der eigentlichen Zugfahrt ist in der
Trassenanmeldung nicht anzugeben. Das KZ Rangierfahrt („DE08“) wird nur
von der DB InfraGO vergeben
Berücksichtigung von Rangierfahrten
Richtungswechsel werden grundsätzlich an dem
Laufwegspunkt angegeben, wo sie anfallen und als
Kundenhalt markiert. Standardmäßig sind diese
konstruktivbedingt zugelassen
An Kopfbahnhöfen wo zwingend die Richtung
gewechselt werden muss, müssen diese nicht
genannt werden. Die DE02 ist hier nicht zulässig
Etwaige Begründungen sind in das zugehörige
Textfeld einzutragen (s. rechts)
„0005“: Richtungswechsel ohne das Tfz zu
wechseln
„0006“: Fahrtrichtungswechsel/
Führerstandswechsel mit Wechsel auf Tfz am
anderen Ende und Fahrerwechsel, also z.B. ein
Triebzug mit zwei Tfz, wenn der Lokführer ans
andere Ende wechseln muss
„0007“: Richtungswechsel mit Nutzung des
gleichen Tfz am anderen Ende, also wenn das Tfz auf
die andere Seite bewegt werden muss
„DE02“: weitere konstruktivbedingte
Richtungswechsel nicht zugelassen wenn von
diesem bis zum nächsten Zuglaufpunkt nur bestellte
Richtungswechsel zulässig sind
Richtungswechsel
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 122
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Y-Zug mit maximiertem Hauptlauf
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Quelle: SST-Doku Version 4.4.2. Anlage 8, Stand 10.06.2024
Auszug Anlage 8: „Y-Zug mit Festlegung maximierter Hauptlauf“
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 123
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: Y-Zug mit Hauptlauf in der Mitte
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Quelle: SST-Doku Version 4.4.2. Anlage 8, Stand 10.06.2024
Auszug Anlage 8: „Y-Zug mit Festlegung Hauptlauf in der Mitte“
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 124
Laufweg.
Anwendungsfälle TrainActivity: gesicherte Durchfahrt
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Mit der TrainActivity „DE05“ kann eine gesicherte Durchfahrt bestellt werden
diese ist entsprechend auswählbar an einer Durchfahrt
Auch wenn in der EGB (die in der Zugcharakteristik anzugeben ist) eine
gesicherte Durchfahrt gefordert ist, so ist die Betriebsstelle entsprechend im
Laufweg zu hinterlegen und die TA „DE05“ anzugeben
Bestellung einer gesicherten Durchfahrt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 125
Kapitel 3d:
Besonderheiten von grenzüberschreitenden
Trassenanmeldungen
Themenübersicht u.a.:
▪ Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Trassenanmeldungen
▪ Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle - International
▪ Übersicht der Grenzübergänge (Handover und Grenzen)
▪ Mindestbestellkriterien an Grenzübergängen
▪ Beispiele
▪ Differenzierung nach Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze
▪ Nationale Dritt EIU: Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle &
beispielhafte Anmeldungen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 126
Internationale & interoperable Laufwege.
Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Trassenanmeldungen
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Übergreifende Informationen zum Umgang mit interoperablen Laufwegen
Mit Einführung von TAF/TAP gibt es das Objekt Route (vgl. Kapitel 1b) welches den gesamten Laufweg der Zugfahrt inkl. Fremdnetzanteilen
darstellt. Bei Trassenanmeldung im neuen Webportal muss die Route angegeben werden. Dafür sind erforderlich: Start- und Zielbahnhof (egal
welches EIU); alle Handover-Punkte zwischen verschiedenen EIU; alle gewünschten Zwischenlaufwegspunkte im DB InfraGO Netz
Für die konkreten Anmeldungen gibt es verschiedene Fälle zu differenzieren der Grundgedanke ist zwischen internationalen und nationalen
grenzüberschreitenden Trassenanmeldungen jedoch gleich. Auf den Folgeseiten gehen wir alle auftretenden Fälle durch
Die Informationen hierzu sind veröffentlicht auf der Webseite zur EVU-Schnittstelle im Menü „Informationen zu Fahrplanbearbeitungsgrenzen
(Planning Handovers)“ Link: Webseite TTT - EVU Schnittstelle (pathOS)
Analog zu TPN gilt auch in pathOS unter TAF/TAP TSI: Die DB InfraGO konstruiert nur im eigenen Netz und einzelnen Fremdnetzen, wo DB
InfraGO konstruktionsführend ist. Trassenanmeldungen für EIU, für die die DB InfraGO konstruiert, werden wir normale reine InfraGO-Netz-
Anmeldungen behandelt
Bei Fremdnetzanteilen muss eine Trassenanmeldung auch unter TAF/TAP im Regelfall individuell an jedes betroffene EIU geschickt werden (mit
dem in dem EIU geltenden Anmeldeverfahren). Details und Ausnahmen dazu auf den folgenden Folien
Grenzüberschreitende Trassen sind entsprechend mit den beteiligten EVU und EIU abzustimmen und im Normallfall sind mehrere individuelle
PathRequests zu stellen
Zudem gelten im internationalen Kontext auch die heutigen Regeln für internationale Zugnummern weiterhin, genau wie alle UIC-Merkblätter
dazu. Auch die Mindestbestellkriterien an internationalen Grenzübergängen bleiben gültig (Ril. 302)
Zusätzlich ist bei u.a. langläufigen interoperablen Zügen, die im Fremdnetz den Verkehrstag wechseln (also z.B. um 20:00 im Ausland losfahren
und um 02:00 am Folgetag im InfraGO-Netz sind) der korrekte „Offset to Reference“ anzugeben
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 127
Internationale & interoperable Laufwege.
Angabe von Laufwegspunkten in Fremdnetzen (Allgemein)
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Hinweise zur Eingabe von interoperablen Laufwegen in pathOS
Schon im Laufweg ist bei einer internationalen Fahrt die Route gesamthaft
anzugeben. Dies bedeutet im Detail:
• Start und Ziel
• Alle Handover-Punkte (durch EVU/ZB selbst anzugeben und im Regelfall auch
als „Handover“ zu markieren)
• Alle Zwischenlaufwegspunkte im DB InfraGO Netz
Darstellung von Laufwegspunkten auf Fremdnetzen:
• Internationale Laufwegspunkte sind mit einer Landesflagge im kleinen Kreis
ganz links gekennzeichnet (im Beispiel Niederlande und Österreich)
• Innerdeutsche Laufwegspunkte in einem Fremdnetz bekommen eine
Deutschlandflagge
• InfraGO-Laufwegspunkte haben keine Landesflagge (weißer oder grauer Kreis)
• Laufwegspunkte in einem Fremdnetz, bei denen die DB InfraGO
konstruktionsführend ist, werden dargestellt wie InfraGO-eigene
Laufwegspunkte („Handoverpunkte“, im Beispiel Venlo)
An ausländischen Laufwegspunkten kann im Normalfall keine Angabe von
Laufwegsdetails und Zugcharakteristik erfolgen (s. Screenshot rechts)
Allerdings MUSS am 1. Laufwegspunkt im Plannetz der DB InfraGO eine
Zugcharakteristik angegeben werden (im Beispiel rechts: Venlo)
Endet eine Zugfahrt im Handover (z.B. Salzburg Hbf), so ist diese Betriebsstelle
nicht als Handover zu markieren
Route ist in diesem Beispiel:
1. Amsterdam (Start)
2. Venlo (Handover)
3. Passau Grenze (Handover)
4. Wien (Ziel)
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Internationale & interoperable Laufwege.
Hinweise zu durchführenden EVUs, Partner EVUs und Identifikatoren
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Zusammenarbeit zwischen beteiligten EVU
Bei grenzüberschreitenden Trassen gibt es immer ein „LeadRU“ (sprich
das koordinierende EVU). Dieses kann auch der Besteller sein. Im Reiter
Identifikatoren (vgl. Kapitel 3e) kann dieses überschrieben werden. Das
LeadRU ist verantwortlich für die Definition von TRID, ROID und OTN.
Diese Identifikatoren müssen auch bei Anmeldungen zum selben Zug in
anderen EIU einheitlich verwendet werden
Die Angabe des Partner EVU erfolgt (zunächst) weiterhin über das
Freitextfeld unter Produktausprägungen
Ebenfalls im Bereich Produktausprägungen kann das durchführende
EVU je Laufwegsabschnitt hinterlegt werden. Diese Angabe ist
allerdings nur für Laufwegspunkte im DB InfraGO-Plannetz zulässig (in
TTT: „Responsible RU“)
Pro Laufwegsabschnitt ist das
durchführende EVU mit
Kundennummer anzugeben
Weitere Details im Kapitel
Allgemeines unter Rollen EVU
Lead RU per Company
Code zu definieren
Angabe vom Partner
EVU im Freitextfeld
Angabe der
intl OTN
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Internationale & interoperable Laufwege.
Hinweise zum Umgang mit dem Offset to Reference an Grenzübergängen
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vgl. Kapitel 3f: "Identifikatoren"
OTR am Beispiel eines internationalen Zugs mit Tagessprung vor Einbruch ins deutsche Netz
Zusätzlich ist international die Behandlung von Tagessprüngen VOR
Einbruch ins DB InfraGO-Netz zu beachten. Dies ist in TAF/TAP
durch den Offset to Reference abgebildet (vgl. Kap. 3f)
Im Beispiel fährt der Zug am 30.1. im Ausland los (= Abfahrt des
Zuges), überquert in der Nacht die Grenze und ist erst nach
Mitternacht auf deutschem Netz, also am 31.1. in diesem Beispiel
ist der Verkehrstag der Trassenanmeldung (also in pathOS
anzugeben) der 31.1. Im Laufweg ist am 1. Laufwegspunkt in
Deutschland kein Tagessprung zu markieren (denn der Start ist per
Definition =0)
Zusätzlich ist allerdings unter Identifikatoren der Offset to Reference
um die Anzahl der Tage zwischen Verkehrstag des Referenzkalenders
und tatsächlicher Abfahrt des Zuges (hier =1) anzugeben. Bei
mehreren Nachtsprüngen im Ausland erhöht sich diese Zahl
entsprechend (Faustregel: x Nachtsprünge im Ausland → OTR = x)
Anmerkung: Wenn der Zug Montags um 10:00 Uhr im Ausland
losfährt und nach 8 Stunden Fahrtzeit am Ziel auf InfraGO-Netz
ankommt, so bleibt der OTR = 0, da es hier keinen Nachtsprung im
Ausland gibt
2. Hinweis: Wenn der Nachtsprung im deutschen Fremdnetz vor DB
InfraGO-Netz war, so gilt dieselbe Regelung. Auch hier ist der Verkehrstag
der erste auf InfraGO-Netz mit OTR = 1. Hier ist dann übergangsweise auf
die Angabe von konkreten Zeiten im Fremdnetz zu verzichten (wenn diese
genannt werden sollen, so müssten die ins Freitextfeld)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 130
Internationale & interoperable Laufwege.
Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle - International
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Bei internationalen Zugläufen ist im 1. Schritt die Differenzierung nach Art und Menge der Grenzübergänge nötig
Anwendungsfall (international) Individuelle Trassenanmeldungen & Hinweise
Zug beginnt im Ausland und endet
im Netz der DB InfraGO
1. PR an Ausland, 2. PR an DB InfraGO (mit einer TRID) - Angabe Planning Handover Pflicht (1x). Vollständige
Angabe Route auch bei DB InfraGO nötig, Zugcharakteristik am 1. Laufwegspunkt auf InfraGO-Netz Pflicht
Zug beginnt im Netz der DB
InfraGO und endet im Ausland
1. PR an DB InfraGO, 2. PR an Ausland (mit einer TRID) - Angabe Planning Handover Pflicht (1x). Vollständige
Angabe Route auch bei DB InfraGO nötig, Zugcharakteristik am 1. Laufwegspunkt auf InfraGO-Netz Pflicht
Zug beginnt im Ausland, durchfährt
Netz der DB InfraGO und endet im
Ausland
1. PR an Ausland, 2. PR an DB InfraGO, 3. PR an Ausland (mit einer TRID) - Angabe Planning Handover Pflicht
(2x). Vollständige Angabe Route auch bei DB InfraGO nötig, Zugcharakteristik am 1. Laufwegspunkt auf InfraGO-Netz
Pflicht
Zug beginnt im Netz der DB
InfraGO, durchfährt das Ausland
und endet im Netz der DB InfraGO
! SONDERFALL mit Workaround !
- Bei gleichbleibender OTN: nur 1 PR an DB InfraGO (mit dem gesamten Laufweg). Bei Bestellung ausschließlich
mit 1 PR an DB InfraGO dürfen KEINE planning Handover gesetzt werden, die Betriebsstelle ist aber zu nennen
(entgegen der TTT-Logik). Im Ausland ist mind. 1 „Stütz-Betriebsstelle“ nötig diese MUSS in das allgemeine
Freitextfeld geschrieben werden, die Betriebsstelle kann aktuell NICHT im Laufweg genannt werden, Angaben
von Zugcharakteristik sind im Ausland nicht erforderlich diese müssen direkt an das Fremd-EIU gehen (denn
auch dort MUSS der ausländische Teil noch bestellt werden!)
- Bei gesplitteter Anmeldung (1. PR InfraGO, 2. PR Ausland, 3. PR InfraGO) gibt es im Netz der DB InfraGO 2
einzeln zu verschickende PR mit jeweils einer eigenen OTN. Es handelt sich um 2 eigene PR und TR, die im
Ausland gebrochen werden müssen (und jeweils eine eigene OTN haben). Angabe der Handover in jeder
Anmeldung Pflicht (je 1x)
Kombinationen der oben genannten Ausprägungen auch in Teilen möglich
Ausprägungen bei Anzahl der betroffenen Länder vereinfacht auf direkte Nachbachländer
Bei gleichbleibender OTN an einem Verkehrstag erlaubt DB InfraGO vorläufig nur 1 PR
Quelle: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und-
regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208#
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 131
Internationale & interoperable Laufwege.
International: Übersicht der Grenzübergänge (Handover und Grenzen)
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Für alle internationalen Grenzübergänge sind Grenzen und Handover in einem Excel-Dokument veröffentlicht
Die Übersicht ist veröffentlicht auf der Webseite zur
EVU-Schnittstelle im Menü „Informationen zu
Fahrplanbearbeitungsgrenzen (Planning Handovers)“
Link: Webseite TTT - EVU Schnittstelle (pathOS)
In den Spalten A bis C ist zunächst der betroffene
Grenzabschnitt zu suchen
In Spalten E bis H ist dann die Betriebsstelle
benannt, an der die Fahrplanerstellung von einem
EIU aufs andere EIU übergeht
In Spalten J bis M ist je Grenzübergang definiert
welche Betriebsstelle (ggfs. abweichend der Logik)
im PR als Handover anzugeben ist
Falls zusätzlich zum Handover noch eine Grenz-
Betriebsstelle anzugeben ist, so ist diese in Spalte R
(„State Border“)
Nachbarland Grenze Inland (nach Ril 302) Grenze Ausland (nach Ril 302) PLC Name Kommentar Lage PLC Name Kommentar Lage PLC Name PLC Name PLC Name PLC Name Kommentar
Dänemark Flensburg Padborg DK00169 Padborg Fremd-EIU DK00169 Padborg Fremd-EIU DE13219 Flensburg Weiche DE13217 Flensburg Grenze DK00661 Padborg Grænse DK00169 Padborg
Polen Löcknitz Szczecin Główny DE16435 Löcknitz Bordersection für Reisezüge InfraGO DE13912 Grambow Grenze Bordersection für Reisezüge Netzgrenze DE16435 Löcknitz DE13912 Grambow Grenze PL22 Szczecin Gum/Gra(Gr) PL27 Szczecin Główny
Polen Löcknitz Szczecin Gumience DE16435 Löcknitz Bordersection für Güterzüge InfraGO DE13912 Grambow Grenze Bordersection für Güterzüge Netzgrenze DE16435 Löcknitz DE13912 Grambow Grenze PL22 Szczecin Gum/Gra(Gr) Pl20 Szczecin Gumience
Polen Tantow Szczecin Główny DE20183 Tantow Bordersection für Reisezüge InfraGO DE20184 Tantow Grenze Bordersection für Reisezüge Netzgrenze DE20183 Tantow DE20184 Tantow Grenze PL23 Szczecin Gum/Tan(Gr) PL27 Szczecin Główny
Polen Tantow Szczecin Gumience DE20183 Tantow Bordersection für Güterzüge InfraGO DE20184 Tantow Grenze Bordersection für Güterzüge Netzgrenze DE20183 Tantow DE20184 Tantow Grenze PL23 Szczecin Gum/Tan(Gr) PL20 Szczecin Gumience
Polen Küstrin-Kietz Kostrzyn DE15950 Küstrin-Kietz InfraGO DE15952 Küstrin-Kietz Grenze Netzgrenze DE15950 Küstrin-Kietz DE15952 Küstrin-Kietz Grenze PL1303 Kostrzyn (Gr) PL1300 Kostrzyn
Polen Frankfurt (Oder) Rzepin DE13306 Frankfurt (Oder) Pbf Handoverpoint gilt für Reisezüge InfraGO DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze Handoverpoint gilt für Reisezüge Netzgrenze DE13306 Frankfurt (Oder) Pbf DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze PL2585 Kunowice (Gr) PL2580 Rzepin
Polen Frankfurt (Oder) Rzepin DE13304 Frankfurt (Oder) Oderbrücke Handoverpoint gilt für Güterzüge InfraGO DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze Handoverpoint gilt für Güterzüge Netzgrenze DE13304 Frankfurt (Oder) Oderbrücke DE13302 Frankfurt (Oder) Grenze PL2585 Kunowice (Gr) PL2580 Rzepin
Polen Guben Gubin DE14163 Guben InfraGO DE14165 Guben Grenze Netzgrenze DE14163 Guben DE14165 Guben Grenze PL2803 Gubin (Gr) PL2800 Gubin
Polen Forst (Lausitz) Tuplice DE13251 Forst (Lausitz) InfraGO DE13252 Forst (Lausitz) Grenze Netzgrenze DE13251 Forst (Lausitz) DE13252 Forst (Lausitz) Grenze PL4172 Zasieki (Gr) PL4170 Tuplice
Polen Horka Węgliniec DE15094 Horka Gbf InfraGO DE15095 Horka Grenze Netzgrenze DE15094 Horka Gbf DE15095 Horka Grenze PL5191 Bielawa Dolna (Gr) PL5198 Bielawa Dolna
Polen Görlitz Zgorzelec DE13845 Görlitz InfraGO DE13847 Görlitz Grenze Netzgrenze DE13845 Görlitz DE13847 Görlitz Grenze PL5189 Zgorzelec (Gr) PL5184 Zgorzelec
Polen Hagenwerder Krzewina Zgorzelecka n.a. n.a.
Für Verkehre Hagenwerder->Hirschfelde ist kein
Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier
fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß
ÖGV mit PKP/PLK n.a. n.a. n.a.
Für Verkehre Hagenwerder->Hirschfelde ist kein
Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier
fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß
ÖGV mit PKP/PLK n.a. DE13845 Hagenwerder DE14275 Hagenwerde Grenze PL5284 Ręczyn PL5285 Krzewina Zgorzelecka
Polen Hirschfelde Krzewina Zgorzelecka n.a. n.a.
Für Verkehre Hirschfelde -> Hagenwerder ist
kein Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier
fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß
ÖGV mit PKP/PLK n.a. n.a. n.a.
Für Verkehre Hirschfelde -> Hagenwerder ist kein
Handoverpoint anzugeben, da InfraGO hier
fahrplanbildend ist. Trassenabstimmung gemäß
ÖGV mit PKP/PLK n.a. DE14928 Hirschfelde DE14929 Hirschfelde Grenze DE14929 Hirschfelde Grenze PL5285 Krzewina Zgorzelecka
Tschechien Zittau Hrádek nad Nisou DE21503 Zittau
Hinweis: Zwischen Zittau und Hrádek nad Nisou
gibt es einen polnischen Streckenabschnitt ohne
Halt. InfraGO DE21504 Zittau Grenze
Hinweis: Zwischen Zittau und Hrádek nad Nisou
gibt es einen polnischen Streckenabschnitt ohne
Halt. Netzgrenze DE21503 Zittau DE21504 Zittau Grenze DE21504 Zittau Grenze C Z57522 Hrádek nad Nisou Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Großschönau (Sachs) Varnsdorf CZ56689 Varnsdorf
Für Verkehre Großschönau (Sachs) <->
Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint
anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU C Z56689 Varnsdorf
Für Verkehre Großschönau (Sachs) <->
Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint
anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU DE14106 Großschönau (Sachs) DE14107 Großschönau (Sachs) Gr C Z50709 Varnsdorf st.hr. C Z56689 Varnsdorf Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Seifhennersdorf Varnsdorf CZ56689 Varnsdorf
Für Verkehre Großschönau (Sachs) <->
Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint
anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU C Z56689 Varnsdorf
Für Verkehre Großschönau (Sachs) <->
Seifhennersdorf ist kein Handoverpoint
anzugeben, da InfraGO hier fahrplanbildend ist Fremd-EIU DE19678 Seifhennersdorf DE19679 Seifhennersdorf C Z C Z56709 Varnsdorf st.n. nz C Z56689 Varnsdorf Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Ebersbach (S) Rumburk DE12654 Ebersbach (Sachs) InfraGO DE12655 Ebersbach (Sachs) Grenze Netzgrenze DE12654 Ebersbach (Sachs) DE12655 Ebersbach (Sachs) Grenze C Z50499 Rumburk st.hr. C Z56459 Rumburk Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Taubenheim (Spree) Neusalza-Spremberg n.a. n.a. Erleichterte Durchgangsverkehre: Kein Handover n.a. n.a. n.a. Erleichterte Durchgangsverkehre: Kein Handover n.a. Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Sebnitz (S) Dolní Poustevna DE19627 Sebnitz Grenze Netzgrenze DE19627 Sebnitz Grenze Netzgrenze DE19626 Sebnitz (Sachs) DE19627 Sebnitz Grenze C Z50529 D.Poustevna st.hr. C Z56529 Dolní Poustevna Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Bad Schandau Děčín východ CZ55689 Děčín východ Fremd-EIU C Z55689 Děčín východ Fremd-EIU DE10533 Bad Schandau DE10534 Bad Schandau Grenze C Z50719 Děčín st.hr. C Z55689 Děčín východ Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Bad Schandau Děčín hl.n. CZ55659 Děčín hl.n. Fremd-EIU C Z55659 Děčín hl.n. Fremd-EIU DE10533 Bad Schandau DE10534 Bad Schandau Grenze C Z50719 Děčín st.hr. C Z55659 Děčín hl.n.
Tschechien C ranzahl Vejprty DE10633 Bärenstein (Kr Annaberg) Grenze Netzgrenze DE10633 Bärenstein (Kr Annaberg) Grenze Netzgrenze DE12008 C ranzahl DE10633 Bärenstein (Kr Annaberg) Grenze C Z50399 Vejprty st.hr. C Z53949 Vejprty Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Johanngeorgenstadt Potůčky DE15300 Johanngeorgenstadt Grenze Netzgrenze DE15300 Johanngeorgenstadt Grenze Netzgrenze DE15299 Johanngeorgenstadt DE15300 Johanngeorgenstadt Grenze C Z70015 Potůčky st.hr. C Z74305 Potůčky Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Zwotental Kraslice CZ76535 Kraslice Fremd-EIU C Z76535 Kraslice Fremd-EIU DE21563 Zwotental DE15615 Klingenthal Grenze C Z70535 Kraslice st.hr. C Z76535 Kraslice Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen. Ab 01.07.2026: Abstimmung erfolgt mit Správa železnic.
Tschechien Bad Brambach Vojtanov CZ74025 Vojtanov
Hinweis: Die Staatsgrenze wird zwischen Bad
Brambach und Vojtanov diverse Male
überschritten. Fremd-EIU C Z74025 Vojtanov
Hinweis: Die Staatsgrenze wird zwischen Bad
Brambach und Vojtanov diverse Male
überschritten. Fremd-EIU DE10415 Bad Brambach DE20640 Vojtanov Grenze C Z70025 Vojtanov st.hr. C Z74025 Vojtanov Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Selb-Plößberg Aš CZ73005 Aš Fremd-EIU C Z73005 Aš Fremd-EIU DE19685 Selb-Plößberg DE19687 Selb-Plößberg Grenze C Z70005 Aš st.hr. C Z73005 Aš Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Schirnding C heb CZ75035 Cheb Fremd-EIU C Z75035 C heb Fremd-EIU DE19343 Schirnding DE19344 Schirding Grenze C Z70035 C heb st.hr. C Z75035 C heb Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Furth im Wald Č eská Kubice DE13539 Furth im Wald InfraGO DE13540 Furth im Wald Grenze Netzgrenze DE13539 Furth im Wald DE13540 Furth im Wald Grenze C Z70805 Č .Kubice st.hr. C Z74805 Č eská Kubice Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Tschechien Bayerisch Eisenstein Železná Ruda-Alžbětín DE10694 Bayerisch Eisenstein Grenze Netzgrenze DE10694 Bayerisch Eisenstein Grenze Netzgrenze DE10693 Bayerisch Eisenstein DE10694 Bayerisch Eisenstein Grenze C Z70045 Železná Ruda st.hr. C Z77025 Žel.Ruda-Alžbětín Bei tschechischen Bordersections werden die Zeiten an beiden Border stations, sowie an der Netzgrenze abgesprochen
Österreich Passau Schärding DE18274 Passau Hbf Handoverpoint gilt für Reisezüge InfraGO DE18273 Passau Grenze Handoverpoint gilt für Reisezüge Netzgrenze DE18274 Passau Hbf DE18273 Passau Grenze AT90955 Staatsgrenze nächst Schärding AT01740 Schärding
Österreich Passau Schärding DE18272 Passau Gbf Handoverpoint gilt für Güterzüge InfraGO DE18273 Passau Grenze Handoverpoint gilt für Güterzüge Netzgrenze DE18272 Passau Gbf DE18273 Passau Grenze AT90955 Staatsgrenze nächst Schärding AT01740 Schärding
Österreich Simbach Braunau DE19753 Simbach (Inn) InfraGO DE19754 Simbach (Inn) Grenze Netzgrenze DE19753 Simbach (Inn) DE19754 Simbach (Inn) Grenze AT90116 Staatsgrenze nächst Braunau am Inn AT01796 Braunau am Inn
Österreich Freilassing Salzburg AT01114 Salzburg Hbf Fremd-EIU AT01114 Salzburg Hbf Fremd-EIU DE13400 Freilassing DE19210 Salzburg Grenze AT90736 Staatsgrenze nächst Liefering AT01114 Salzburg Hbf
Österreich Kiefersfelden Kufstein AT02184 Kufstein Fremd-EIU AT02184 Kufstein Fremd-EIU DE15494 Kiefersfelden DE15953 Kufstein Grenze AT02186 Staatsgrenze nächst Kufstein AT02184 Kufstein
Österreich Mittenwald Scharnitz DE17073 Mittenwald InfraGO DE17074 Mittenwald Grenze Netzgrenze DE17073 Mittenwald DE17074 Mittenwald Grenze AT90770 Staatsgrenze nächst Scharnitz AT02231 Scharnitz
Österreich Griesen Ehrwald DE13967 Griesen (Oberbay) InfraGO DE13968 Griesen (Oberbay) Grenze Netzgrenze DE13967 Griesen (Oberbay) DE13968 Griesen (Oberbay) Grenze AT02241 Staatsgrenze nächst Ehrwald-Zugspitzbahn AT02244 Ehrwald-Zugspitzbahn
Österreich Pfronten-Steinach Vils DE18359 Pfronten-Steinach InfraGO DE18360 Pfronten-Steinach Grenze Netzgrenze DE18359 Pfronten-Steinach DE18360 Pfronten-Steinach Grenze AT90903 Staatsgrenze nächst Vils AT02255 Vils
Österreich Lindau Lochau-Hörbranz DE16392 Lindau-Reutin
Die Fahrzeiten von Lindau Insel werden auch
abgestimmt InfraGO DE16393 Lindau-Reutin Grenze
Die Fahrzeiten von Lindau Insel werden auch
abgestimmt Netzgrenze DE16392 Lindau-Reutin DE16393 Lindau-Reutin Grenze AT90466 Staatsgrenze nächst Lochau-Hörbranz AT02339 Lochau-Hörbranz
Schweiz Weil am Rhein Basel DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen Netzgrenze DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen Netzgrenze DE10669 Basel Bad Rbf -Gr L- DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen DE10671 Basel Grenze Klein Hüningen C H12 Basel Kleinhüningen Hafen
Schweiz Weil am Rhein Basel DE10656 Basel Bad Bf InfraGO DE10670 Basel Grenze Netzgrenze DE10656 Basel Bad Bf DE10670 Basel Grenze C H16180 Basel VB Grenze C H10 Basel SBB
Schweiz Weil am Rhein Basel DE10656 Basel Bad Bf InfraGO DE10672 Basel Grenze Muttenz Netzgrenze DE10656 Basel Bad Bf DE10672 Basel Grenze Muttenz C H52 Basel Grenze (FR) C H13 Basel SBB RB
Schweiz Waldshut Koblenz n.a. n.a
Keine Zugfahrten möglich, Verbindung nur über
eine Schlüsselweiche möglich als Sperrfahrt InfraGO DE20717 Waldshut Grenze
Keine Zugfahrten möglich, Verbindung nur über
eine Schlüsselweiche möglich als Sperrfahrt Netzgrenze DE20715 Waldshut DE20717 Waldshut Grenze C H330 Koblenz Grenze C H329 Koblenz
Schweiz Erzingen Schaffhausen DE19287 Schaffhausen PB
Für Züge, die nach Singen weiterfahren, ist kein
Handoverpoint anzugeben Netzgrenze DE19287 Schaffhausen PB
Für Züge, die nach Singen weiterfahren, ist kein
Handoverpoint anzugeben Netzgrenze DE17542 Neuhausen Bad Bf DE19287 Schaffhausen PB C H03424 Schaffhausen C H03424 Schaffhausen
Schweiz Singen Schaffhausen DE19285 Schaffhausen GB
Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein
Handover anzugeben Netzgrenze DE19285 Schaffhausen GB
Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein
Handover anzugeben Netzgrenze DE19763 Singen DE19285 Schaffhausen GB C H03440 Schaffhausen GB C H03424 Schaffhausen
Schweiz Singen Schaffhausen DE19287 Schaffhausen PB
Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein
Handover anzugeben Netzgrenze DE19287 Schaffhausen PB
Für Züge, die nach Erzingen weiterfahren ist kein
Handover anzugeben Netzgrenze DE19763 Singen DE19287 Schaffhausen PB C H03424 Schaffhausen C H03424 Schaffhausen
Schweiz Konstanz Kreuzlingen DE15801 Konstanz Grenze Netzgrenze DE15801 Konstanz Grenze Netzgrenze DE15797 Konstanz DE15801 Konstanz Grenze C H18047 Kreuzlingen Grenze C H06131 Kreuzlingen
Schweiz Konstanz Kreuzlingen Hafen DE15802 Konstanz Grenze Romanshorn Netzgrenze DE15802 Konstanz Grenze Romanshorn Netzgrenze DE15797 Konstanz DE15802 Konstanz Grenze Romanshorn C H18048 Kreuzlingen Hafen Grenze C H06128 Kreuzlingen Hafen
Frankreich Neuenburg (Baden) Bantzenheim DE17510 Neuenburg (Baden) Grenze Netzgrenze DE17510 Neuenburg (Baden) Grenze Netzgrenze DE17198 Müllheim (Baden) DE17510 Neuenburg (Baden) Grenze FR00963 Bantzenheim - Bif L32-7/32-9 FR00964 Bantzenheim - Bât Voyageurs
Frankreich Kehl Strasbourg-Neudorf DE15464 Kehl InfraGO DE15465 Kehl Grenze Netzgrenze DE15464 Kehl DE15465 Kehl Grenze FR01286 Strasbourg-Port-du-Rhin - Frontière Fr-Al FR01279 Strasbourg-Neudorf - Bât Voyageurs
Frankreich Wörth Lauterbourg FR01356 Lauterbourg Fremd-EIU FR01356 Lauterbourg Fremd-EIU DE21313 Wörth (Rhein) DE10785 Berg (Pfalz) Grenze FR01358 Lauterbourg - Frontière Fr-Al FR01356 Lauterbourg
Frankreich Wörth Lauterbourg FR01357 Lauterbourg - Aiguilles 22 Fremd-EIU FR01357 Lauterbourg - Aiguilles 22 Fremd-EIU DE21313 Wörth (Rhein) DE10785 Berg (Pfalz) Grenze FR01358 Lauterbourg - Frontière Fr-Al FR01357 Lauterbourg - Aiguilles 22
Frankreich Winden Wissembourg FR01381 Wissembourg - Bât Voyageurs Fremd-EIU FR01381 Wissembourg - Bât Voyageurs Fremd-EIU DE21186 Winden (Pfalz) DE15368 Kapsweyer Grenze FR01382 Wissembourg - Frontière Fr-A FR01381 Wissembourg - Bât Voyageurs
Frankreich Winden Wissembourg FR01380 Wissembourg - Accès Winden Fremd-EIU FR01380 Wissembourg - Accès Winden Fremd-EIU DE21186 Winden (Pfalz) DE15368 Kapsweyer Grenze FR01382 Wissembourg - Frontière Fr-A FR01380 Wissembourg - Accès Winden
Frankreich Hanweiler Sarreguemines FR01214 Sarreguemines - Acc E Faisceau Fremd-EIU FR01214 Sarreguemines - Acc E Faisceau Fremd-EIU DE10340 Auersmacher DE14574 Hanweiler Grenze FR01215 Sarreguemines - Frontière Fr-Al FR01214 Sarreguemines - Acc E Faisceau
Frankreich Hanweiler Sarreguemines FR01213 Sarreguemines - Bât Voyageurs Fremd-EIU FR01213 Sarreguemines - Bât Voyageurs Fremd-EIU DE10340 Auersmacher DE14574 Hanweiler Grenze FR01215 Sarreguemines - Frontière Fr-Al FR01213 Sarreguemines - Bât Voyageurs
Frankreich Saarbrücken Forbach FR01185 Forbach - Bât Voyageurs Fremd-EIU FR01185 Forbach - Bât Voyageurs Fremd-EIU DE19169 Saarbrücken Saardamm DE19152 Saarbrücken Grenze FR01193 Stiring-Wendel - Frontière Fr-Al FR01185 Forbach - Bât Voyageurs
Frankreich Saarbrücken Forbach FR01186 Forbach - FSC Export Fremd-EIU FR01186 Forbach - FSC Export Fremd-EIU DE19169 Saarbrücken Saardamm DE19152 Saarbrücken Grenze FR01193 Stiring-Wendel - Frontière Fr-Al FR01186 Forbach - FSC Export
Frankreich Saarbrücken Forbach FR01187 Forbach - Faisceau Fremd-EIU FR01187 Forbach - Faisceau Fremd-EIU DE19169 Saarbrücken Saardamm DE19152 Saarbrücken Grenze FR01193 Stiring-Wendel - Frontière Fr-Al FR01187 Forbach - Faisceau
Frankreich Hemmersdorf Bouzonville FR01191 Bouzonville Fremd-EIU FR01191 Bouzonville Fremd-EIU DE14756 Hemmersdorf (Saar) DE14757 Hemmersdorf (Saar) Grenze FR01238 Guerstling - Frontière Fr-Al FR01191 Bouzonville
Frankreich Perl Apach FR01091 Apach (Moselle) Fremd-EIU FR01091 Apach (Moselle) Fremd-EIU DE18313 Perl DE18314 Perl Grenze FR01092 Apach (Moselle) - Frontière Fr-Al FR01091 Apach (Moselle)
Luxemburg Igel West Wasserbillig LU33140 Wasserbillig Fremd-EIU LU33140 Wasserbillig Fremd-EIU DE15184 Igel DE15185 Igel Grenze LU82580 Wasserbillig-frontière LU33140 Wasserbillig
Belgien Aachen Süd Welkenraedt DE10006 Aachen Süd Grenze Netzgrenze DE10006 Aachen Süd Grenze Netzgrenze DE10005 Aachen Süd DE10006 Aachen Süd Grenze BE00598 Hergenrath-Frontiere BE00825 Hergenrath
Belgien Aachen West Montzen DE10009 Aachen West Grenze Netzgrenze DE10009 Aachen West Grenze Netzgrenze DE10007 Aachen West DE10009 Aachen West Grenze BE00859 Montzen-Frontiere BE00858 Montzen
Niederlanden Herzogenrath Landgraaf NL00548 Landgraaf Fremd-EIU NL00548 Landgraaf Fremd-EIU DE14860 Herzogenrath DE14861 Herzogenrath Grenze NL00358 Haanrade grens NL00548 Landgraaf
Niederlanden Kaldenkirchen Venlo NL00644 Venlo Fremd-EIU NL00644 Venlo Fremd-EIU DE15342 Kaldenkirchen DE15343 Kaldenkirchen Grenze NL01331 Venlo Grens NL00644 Venlo
Niederlanden Emmerich Zevenaar Ost DE12874 Emmerich InfraGO DE12875 Emmerich Grenze Netzgrenze DE12874 Emmerich DE12875 Emmerich Grenze NL00748 Zevenaar grens NL00735 Zevenaar
Niederlanden Gronau Enschede NL00212 Enschede Fremd-EIU NL00212 Enschede Fremd-EIU DE13990 Gronau (Westf) DE13993 Gronau Grenze NL01130 Enschede Grens NL00212 Enschede
Niederlanden Bentheim Oldenzaal DE10401 Bad Bentheim InfraGO DE10402 Bad Bentheim Grenze Netzgrenze DE10401 Bad Bentheim DE10402 Bad Bentheim Grenze NL01254 Oldenzaal Grens NL00483 Oldenzaal
Niederlanden Ihrhove Nieuweschans DE20831 Weener InfraGO DE20832 Weener Grenze Netzgrenze DE20831 Weener DE20832 Weener Grenze NL00458 Nieuweschans Grens NL00457 Bad Nieuweschans
Grenzabschnitt nach Ril 302
Betriebsstelle, an der die Verantwortung für die Fahrplanerstellung von der DB InfraGO auf ein
ausländisches EIU übergeht
Bordersection
Borderstation (DE) State Border (DE) State Border (2. IM) Border Station (2. IM)
Fahrplankonstruktionsgrenze: In PathRequest anzugebene Handoverpoints für die Umsetzung von TTT
bei der DB InfraGO
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Quelle: https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/netzzugang-und-
regulierung/taf-tap-tsi/evu_schnittstelle-11089208#
Beispielhaft für Kehl:
Grenzabschnitt = Kehl / Straßbourg-Neudorf
Übergang Fahrplanbearbeitung = DE15464 Kehl (gehört DB InfraGO)
In PR anzugebener Handover = DE15465 Kehl Grenze als State Border (zusätzlich nötig: der „eigentliche
Handover“ Kehl. Für Details hierzu siehe Folgefolien zur Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 132
Internationale & interoperable Laufwege.
International: Mindestbestellkriterien an internationalen Grenzübergängen
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In den INB sind in Anlage 3.2.1.2.3 alle wesentlichen betrieblich-technischen Regelwerke zusammengefasst. Auf der Internetseite
http://www.dbinfrago.com/regelwerke_betrieblich-technisch sind die aktuell geltenden Regelwerke hinterlegt (jeweils zur passenden INB-Version)
Ril 302 „grenzüberschreitende Bahnstrecken“ ist sowohl in seiner Gesamtfassung als auch separat für die jeweiligen Landesgrenzen zu einem Land verfügbar, darin
enthalten sind dann jeweils alle allgemein gültigen und zusätzlichen Bestimmungen für die jeweiligen Grenzübergänge
Die Mindestbestellkriterien (an den „deutschen Top-Grenzen“) der Richtlinie 302 sind auch unter TAF/TAP einzuhalten
Zusätzlich zu den allgemein gültigen Kriterien sind ebenfalls die heute geltenden spezifischen Regelungen zu den einzelnen Grenzübergängen zu beachten
Die Angabe erfolgt wenn relevant im DB InfraGO-Netz in der Regel über die TrainActivities an den einzelnen Laufwegspunkten, beim ReasonOfReference unter
Identifikatoren oder im Freitextfeld (im allgemeinen unter Produktausprägungen oder individuell je Laufwegspunkt möglich)
Definierte Mindestbestellkriterien:
Internationale Zugnummer (Kein Wechsel der Zugnummer beim Grenzübertritt)
Start- und Zielbetriebsstelle im jeweiligen Land (Grenzbahnhöfe sind oft keine plausiblen Start- und Zielbetriebsstellen)
Partner-EVU im anderen Land (Abstimmung und Harmonisierung der EVU muss vorab stattfinden) im Freitextfeld unter Produktausprägungen einzutragen
Angabe der Grenzstandzeit + Haltegrund und Betriebstechnologie (z.B. Lokwechsel, Personalwechsel, WTU Plausibilisierung der Grenzstandzeiten nebst Definition von
Maximalwerten)
Benennung etwaiger Vor- und Nachleistungen bei beginnenden und endenden Zügen
(Transparenz über Prozesse für Fahrdienstleister und Grenzkoordinator)
Mindestbestellkriterien bei internationalen grenzüberschreitenden Laufwegen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 133
Internationale & interoperable Laufwege.
International: Inland → Ausland bzw. Ausland → Inland
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Beispiele für internationale Trassenanmeldungen
3 Beispiele aus dem Personenverkehr
Frankfurt → Wien mit Grenzübergang in Passau. Hier ist der Handover bei Passau Grenze zu setzen (s. Folgefolien) obwohl ab Passau Hbf/Gbf von der ÖBB konstruiert
wird
Brüssel → Dortmund mit Grenzübergang in Aachen West. Hier ist der Handover in Aachen West Grenze zu setzen (s. Folgefolien) die Konstruktionsbearbeitungsgrenze
ist genau ist genau auf der Grenze
Amsterdam → Düsseldorf mit Grenzübergang in Venlo. Fahrplanbearbeitungsgrenze ist hier Venlo, ab dort konstruieren die Niederländer bzw. andersrum die InfraGO
DB InfraGO konstruiert in allen drei Fällen den Teil auf InfraGO-Netz (also bis/vom Handover)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 134
Internationale & interoperable Laufwege.
International: Ausland → Inland → Ausland
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Beispiele für internationale Trassenanmeldungen
2 fiktive Beispiele aus dem langläufigen Güterverkehr, um einige
Anwendungsfälle zu erklären
Rotterdam → Liberec mit Grenzübergang in Emmerich (Handover
ist Emmerich Grenze) sowie in Decin Vychod (ist auch Handover)
Malmö → Bern mit Grenzübergang zwischen Schweden und
Dänemark (der Handover muss auch angegeben werden als Teil der
Route!). Die für uns konstruktionsrelevanten Grenzübergänge sind
Padborg (ist auch Handover) sowie Basel Bad (hier ist der
Handover Basel Grenze)
DB InfraGO konstruiert in beiden Fällen den Teil auf InfraGO-Netz
(also vom Handover bis zum Handover)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 135
Internationale & interoperable Laufwege.
International: Inland → Ausland → Inland (Sonderfall!)
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Beispiele für internationale Trassenanmeldungen
Für diesen Fall nehmen wir eine Strecke, die im InfraGO-Netz startet, dann durchs
Ausland fährt und wieder ins InfraGO-Netz einbricht und die durchgängig unter
derselben OTN verkehren soll
Problem ist hier, dass nach regulärer TTT Bestell-Logik zwei PR an einem
Verkehrstag mit 1 OTN unterwegs wären, was aktuell nicht möglich ist
Im Beispiel möchten wir von Saarbrücken über Forbach, durch Frankreich inkl.
Straßburg und über Kehl nach Offenburg
Geografisch möchten wir die rote Strecke in der Grafik rechts konstruiert bekommen
nicht die blaue. Dafür ist es wichtig, dass Sie in der Bestellung mindestens eine
„Stützbetriebsstelle“ in Frankreich angeben. Diese darf allerdings NICHT im
Laufweg angegeben werden, sondern MUSS in das allgemeine
Freitextfeld. Die Angabe der ausländischen Stützbetriebsstellen im Laufweg ist
momentan nicht zulässig!!
Bestellt wird dann in EINEM PathRequest an DB InfraGO und es dürfen
KEINE Handover in der Anmeldung als solche benannt werden. Die
zugehörigen, korrekten Betriebsstellen müssen Sie jedoch angeben (in unserem
Beispiel Forbach und Kehl + Kehl Grenze
Wichtig: Natürlich muss hier auch in Frankreich beim dortigen EIU noch eine
Trassenbestellung für den ausländischen Teil eingereicht werden
Keine Handover als
solche hinterlegt
Stützbetriebsstelle in Frankreich ist
nicht im Laufweg angegeben (in
diesem Fall wird „Straßbourg“ nur ins
Freitextfeld geschrieben!)
Die rote Trasse ist
gewünscht (DE-FR-DE)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 136
Internationale & interoperable Laufwege.
International: Differenzierung nach Lage der Fahrplanbearbeitungsgrenze
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Lage auf Netzgrenze
PR an DB InfraGO ab/bis Fahrplanbearbeitungsgrenze/Netzgrenze
Lage auf Dritt-Infrastruktur
PR an DB InfraGO ab/bis Fahrplanbearbeitungsgrenze.
Besonderheiten der Trassenanmeldung beim Dritt-EIU sind mit
dem betroffenen EIU abzustimmen
Im PR an DB InfraGO ist der Handoverpoint aktuell an der Netzgrenze
anzugeben. Die Betriebsstelle, an der die Verantwortung zur
Fahrplanerstellung übergeht, ist im PR als Laufwegspunkt mit anzugeben, um
eine internationale Absprache der Grenzzeiten zu ermöglichen
Die Trassenanmeldung an das ausländische EIU muss bis/ab der Betriebsstelle,
an der die Verantwortung zur Fahrplanerstellung übergeht, erfolgen
Für den Sonderfall, wo der Zug am Handover beginnt/endet, ist nur der kleine
Abschnitt auf InfraGO-Netz anzumelden (also Handover bis Netzgrenze oder
umgekehrt) im Webportal kann keine Betriebsstelle als Handover markiert
werden
Übergabepunkt im InfraGO-Netz (temporäres Vorgehen)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 137
Internationale & interoperable Laufwege.
International: Beispiele für versch. Lagen der Fahrplanbearbeitungsgrenze
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Lage auf Netzgrenze
Lage auf Dritt-Infrastruktur
Übergabepunkt im InfraGO-Netz (temporäres Vorgehen)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 138
Internationale & interoperable Laufwege.
Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle Nationale Dritt EIU (1 von 2)
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Individuelle Trassenanmeldung an alle beteiligten EIU
Anwendungsfall (innerdeutsch) Hinweise zu Trassenanmeldungen
Zug beginnt im Dritt-EIU und endet im
Netz der DB InfraGO
1. PR an Dritt-EIU, 2. PR an DB InfraGO (mit einer TRID) Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im PR an InfraGO nicht
nötig. Angabe Planning Handover optional. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden
Zug beginnt im Netz der DB InfraGO
und endet im Dritt-EIU
1. PR an DB InfraGO, 2. PR an Dritt-EIU (mit einer TRID) Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im PR an InfraGO nicht
nötig. Angabe Planning Handover optional. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden
Zug beginnt im Dritt-EIU, durchfährt
Netz der DB InfraGO und endet im
Dritt-EIU
1. PR an Dritt-EIU, 2. PR an DB InfraGO, 3. PR an Dritt-EIU (mit einer TRID) Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im
PR an InfraGO nicht nötig. Angabe Planning Handover optional. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben
werden
Zug beginnt im Netz der DB InfraGO,
durchfährt ein Dritt-EIU und endet im
Netz der DB InfraGO
! SONDERFALL mit Workaround !
Achtung: Wenn eine durchgängige OTN gewünscht ist, muss dieser Sonderfall in EINEM PR an DB InfraGO gehen (analog
zur internationalen Bestellung). Bei Bestellung ausschließlich mit 1 PR an DB InfraGO dürfen KEINE planning Handover
gesetzt werden (entgegen der TTT-Logik). Im Dritt EIU ist mind. 1 „Stütz-Betriebsstelle“ nötig diese MUSS im Laufweg
angegeben werden, Angaben von Zugcharakteristik sind im Fremdnetz nicht erforderlich diese müssen direkt an das Fremd-
EIU gehen (Ausnahme: Zug startet sogar noch in einem deutschen Dritt EIU, denn am 1. Laufwegspunkt muss eine
Zugcharakteristik angegeben werden)
Bei gesplitteter Anmeldung (1. PR InfraGO, 2. PR Dritt-EIU, 3. PR InfraGO) gibt es im Netz der DB InfraGO 2 einzeln zu
verschickende PR mit jeweils einer eigenen OTN. Detailangaben für Anteil beim Dritt-EIU im PR an InfraGO nicht nötig. Es
handelt sich um 2 eigene PR und TR, die im Dritt EIU gebrochen werden müssen (und jeweils eine eigene OTN haben). Angabe
der Handover in jeder Anmeldung Pflicht (je 1x).
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 139
Internationale & interoperable Laufwege.
Betrachtung verschiedener Anwendungsfälle Nationale Dritt EIU (2 von 2)
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Trassenanmeldung NUR an DB InfraGO gemäß ERegG § 51 (InfraGO koordiniert dann die Anmeldung mit anderen EIU)
Anwendungsfall (innerdeutsch) Hinweise zu Trassenanmeldungen
Zug beginnt im Dritt-EIU und endet im
Netz der DB InfraGO
1 PR an DB InfraGO (1 TRID) für den Laufwegsanteil, wo DB InfraGO fahrplanbildend (konstruierend) ist, müssen alle
Angaben getätigt werden (Laufweg, Zugcharakteristik etc.). Die Angabe der Planning Handover ist optional, allerdings müssen
die Grenzübergänge benannt werden hier sind erstmal die bekannten zu verwenden, eine vollständige und eindeutige
Übersicht gibt es aktuell nicht. Am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben werden.
Für den Streckenanteil auf Dritt-EIU gilt, dass Mindestangaben nötig sind (Start, Ziel, Grenzübergänge), weitere
Laufwegspunkte können angegeben werden, die Zugcharakteristik kann detailliert angegeben werden. Allerdings kann die
Angabe nur nach den InfraGO-Anforderungen erfolgen etwaige Sonderregelungen je Dritt-EIU sind nur in direkter Bestellung
beim Dritt-EIU möglich. Wichtig ist, dass am 1. Laufwegspunkt auf DB InfraGO-Plannetz alles vollständig angegeben ist.
DB InfraGO übernimmt anschließend die Koordination mit den Dritt-EIU (was aber auch in den regulären Anmeldungen nötig
ist für die Abstimmung an Grenzübergängen).
Zug beginnt im Netz der DB InfraGO
und endet im Dritt-EIU
Zug beginnt im Dritt-EIU, durchfährt
Netz der DB InfraGO und endet im
Dritt-EIU
Zug beginnt im Netz der DB InfraGO,
durchfährt ein Dritt-EIU und endet im
Netz der DB InfraGO
Achtung: Wenn eine durchgängige OTN gewünscht ist, muss dieser Sonderfall in EINEM PR an DB InfraGO gehen (analog
zur internationalen Bestellung). Bei Bestellung ausschließlich mit 1 PR an DB InfraGO dürfen KEINE Planning Handover gesetzt
werden (entgegen der TTT-Logik). Im Dritt EIU ist mind. 1 „Stütz-Betriebsstelle“ nötig, diese MUSS im Laufweg angegeben
werden, Angaben von Zugcharakteristik sind im Fremdnetz nicht erforderlich diese müssen direkt an das Fremd-EIU gehen
(Ausnahme: Zug startet in einem deutschen Dritt-EIU, denn am 1. Laufwegspunkt muss eine Zugcharakteristik angegeben
werden)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 140
Internationale & interoperable Laufwege.
Nationale Dritt EIU: Beispielhafte Anmeldungen (1 von 2)
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Zugcharakteristik von Hamburg
bis Buxtehude DB-Gr anzugeben
Handover an Buxtehude DB-Gr
optional, die Betriebsstelle
selbst ist anzugeben
Start und Ziel sind Pflicht im
Beispiel ist Bremervörde eine
optionale Angabe
Zugcharakteristik muss bereits in
Karlsruhe Albtalbahnhof
angegeben werden (bis
Mannheim)
Handover ist hier weggelassen
Start und Ziel sind Pflicht im
Beispiel ist Rheinbergstraße eine
optionale Angabe
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 141
Internationale & interoperable Laufwege.
Nationale Dritt EIU: Beispielhafte Anmeldungen (2 von 2)
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Sonderfall einer Strecke, die mehrfach in einer Trassenanmeldung durch das DB InfraGO-Netz fährt. Die Strecke ist
fiktiv und dient nur der Veranschaulichung des Beispiels
Wichtigster Hinweis: Wenn hier eine gleichbleibende Zugnummer (OTN) von Hamburg Hbf bis Bremen Hbf
gewünscht ist, dann kann dieses Beispiel nur so wie links dargestellt, bestellt werden:
Es muss EIN PathRequest an DB InfraGO gestellt werden und es dürfen KEINE Handoverpunkte gesetzt werden (das
„Handschlag-Symbol“ in pathOS). Die Grenzübergänge müssen jedoch als Laufwegspunkt genannt werden
Es ist mindestens eine Stützbetriebsstelle im Dritt-EIU notwendig. Im Beispiel haben wir 3 genommen. Das ist nicht
zwingend nötig, es hätte z.B. auch Bremervörde gereicht
Die Zugcharakteristik wird zunächst in Hamburg Hbf vollständig angegeben und vererbt sich bis zum Ziel durch. Alle
Änderungen auf dem Netz der DB InfraGO müssen angegeben werden, also z.B. Triebfahrzeugwechsel. Im Fremdnetz
ist dies nicht erforderlich diese Informationen müssen im direkten Kontakt mit dem Dritt EIU ausgetauscht werden
(gilt auch für Unterwegshalte, Zeiten etc.)
DB InfraGO koordiniert in diesem Fall dann (wie bisher auch) mit dem Dritt EIU die Trassenanmeldung, primär an
den Grenzübergängen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 142
Kapitel 3e:
Angabe der Zugcharakteristik
Themenübersicht, u.a.:
▪ Allgemeine Hinweise zur Zugcharakteristik
▪ Gesamtzug, Zuglok, Wagenzug
▪ Mehrfachtraktionen und Umgang mit Schlepploks
▪ Tfz-Fahrten, Lokzüge, Leerreisezüge
▪ Detaileingaben zum Wagenzug
▪ Detaileingaben zum Gesamtzug
▪ Angabe einer alternativen Zugcharakteristik
▪ Angaben zu Beförderungsbesonderheiten (inkl. BZA-Nummern)
▪ Angabe von Einzelgrenzlastberechnungen (EGB-Nummern)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 143
Laufweg & Zugcharakteristik.
Allgemeine Hinweise zur Zugcharakteristik
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Auch Angaben zu Zugcharakteristik sind laufwegspunkt-spezifisch
Im Eingabefenster sind Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik vereint in
der XXL-Fensterdarstellung sind beide nebeneinander sichtbar (in allen kleineren
Ansichten sieht man immer nur Laufweg oder Zugcharakteristik und kann per Klick
zwischen den Ansichten wechseln)
Alle Angaben zu Laufweg und Zugcharakteristik beziehen sich immer auf
exakt einen Laufwegspunkt (bzw. die Strecke bis zum nächsten) dieser ist grau
hervorgehoben und in der obersten Zeile nochmal genannt. Eingegebene Werte werden
auf nachfolgende Laufwegspunkte „vererbt“ (bis sie an einem späteren Laufwegspunkt
verändert werden jede „Kleinigkeit“ reicht, sobald einmal eine Änderung stattgefunden
hat). Hinweis: Wenn die Vererbung nicht so funktioniert wie gewünscht, dann muss man
als Workaround die Zugcharakteristik an dem Laufwegspunkt leeren, damit wird sie auf
die vorherige Charakteristik zurückgesetzt
Ist das kleine Zugsymbol neben dem Laufweg hellgrau, so ist hier keine individuelle
Zugcharakteristik angegeben worden. Ist das Icon dunkelgrau, so sind an diesem
Laufwegspunkt Werte angegeben
Solange am ersten Laufwegspunkt auf InfraGO-Plannetz keine Angaben zur
Zugcharakteristik hinterlegt sind, können auch die nachfolgenden Punkte nicht befüllt
werden. Am letzten Laufwegspunkt können keine Angaben zur Zugcharakteristik mehr
getätigt werden
Unter TAF/TAP wird zwischen Gesamtzug, Zuglok und Wagenzug getrennt diese 3
Elemente müssen befüllt werden (im Menü der obere weiß hinterlegte Teil)
Zusätzlich gibt es die Option eine alternative Zugcharakteristik anzulegen (bzw. zu
löschen), Sonstige Angaben zu tätigen und im SGV zusätzlich Gefahrgutangaben zu
hinterlegen
Angaben zur primären
Zugcharakteristik
Angaben zum
Laufwegspunkt
Eingabe Laufweg
Hilfemodus
Ansicht bei kleineren
Monitoren/Fenstern
Leeren der gesamten
Zugcharakteristik an
diesem Laufwegspunkt
Zuglok-Icon:
Dunkelgrau: indiv.
Zugchar. definiert
Hellgrau: keine
indiv. Zugchar.
definiert
Alternative
Zugcharakteristik
anlegen
Gefahrgutangaben
(nur im SGV)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 144
Laufweg & Zugcharakteristik.
Abgrenzung Gesamtzug, Zuglok, Wagenzug
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Die Zugcharakteristik muss zunächst am 1. Laufwegspunkt im DB InfraGO
Netz getätigt werden an welchem Laufwegspunkt man sich aktuell in der
Eingabe befindet, sieht man oben über der grafischen Darstellung
Generell müssen in pathOS Angaben zu 3 Elementen getätigt werden und zwar
im weiß hinterlegten Menü direkt unter den kleinen Symbolen:
▪ Zuglok: Detaillierte Angaben zum verwendeten Tfz inkl. Baureihe, dessen
Rolle und Daten. Unter TAF/TAP TSI nur 3 gekuppelte Tfz zulässig.
Im Webportal von pathOS sind fälschlicherweise noch 6 möglich, das wird
noch angepasst. Abhängig von der Rolle der Zuglok passt sich die Grafik an
(z.B. Zuglok, Mittellok, Schiebelok)
▪ Wagenzug: standardmäßig deaktiviert, muss manuell aktiviert werden. Ist
auszufüllen, wenn Wagen von einer Zuglok gezogen werden, inkl.
spezifischer Daten für den Wagenzug. Hier sind auch KV-Profile anzugeben
wenn relevant
▪ Gesamtzug: Bezieht sich stets auf den gesamten Zug, einzelne Aspekte
werden automatisch berechnet, Detailangaben zum gesamten Zug sind
hier zwingend anzugeben und konstruktionsrelevant
Grundlogik unter TAF/TAP: Zugloks + Wagenzug = Gesamtzug
Aktuell ausgewählter
Laufwegspunkt
Hinzufügen weiterer
Zugloks, insgesamt
maximal 6 möglich
Entfernen der ausgewählten
Zuglok (1 muss bleiben)
Angaben zum Gesamtzug
muss befüllt werden
Angaben zur jeweiligen
Zuglok grafische Darstellung
abhängig von Rolle der Zuglok.
Muss befüllt werden
Angaben zum
Wagenzug
standardmäßig
deaktiviert
Nach Angabe von Daten wird
eine kurze Zusammenfassung
in der Darstellung angezeigt:
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 145
Laufweg & Zugcharakteristik.
Detaileingaben zur Zuglok
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Auswahlmenü Rolle
des Tfz (solange kein
Tfz ausgewählt ist)
Auswahlmenü Rolle des
Tfz (wenn Mittellok / Lok
am Zugende ausgewählt)
Auswahlmenü Rolle des Tfz
ausgegraut, wenn ausgewähltes
Tfz nur eine Option zulässt
Angabe von Gewicht (in Tonnen) und
Länge des Tfz (in Meter) wird nach
Eingabe Tfz aus Dropdown automatisch
befüllt. Daten können manuell
überschrieben/angepasst werden
In Zuglok kein Pflichtfeld im
Gesamtzug jedoch schon
Suchfunktion Tfz zeigt bis zu 10 Treffer aus, sobald
mindestens 2 Zeichen eingegeben sind. Wenn das
gewünschte Ergebnis nicht enthalten ist, muss die Suche
verfeinert werden
Suche greift auf Code, BR-Nr., VAR und Bezeichnung,
muss aber in dargestellter Reihenfolge eingegeben werden
Angabe von verwendetem
Tfz als Baureihe aus
entsprechendem Dropdown-
Menü
Rolle des Tfz, abhängig
von gewähltem Tfz
Teilweise vorgegeben und
automatisch befüllt
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Darstellung verschiedener Konstellationen/Rollen von Loks
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„Standardfall“ eine
vorgespannte Zuglok
Zwei Zugloks in
Doppeltraktion
Eine Zuglok am
Zugende
Darstellung von einer Zuglok und
einer Mittellok. Hier ist zu beachten,
dass sich der Wagenzug nur optisch in
zwei Teile „aufteilt“
Darstellung von einer Zuglok, einer
Mittellok und einer Zuglok am
Zugende. Hier ist zu beachten, dass
sich der Wagenzug nur optisch in zwei
Teile „aufteilt“
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Mehrfachtraktionen und Umgang mit Schlepploks
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Wenn man mehr als eine aktive Lok im Gesamtzug hat, so werden diese
einfach per Klick auf das „+“ hinzugefügt
Grundsätzlich sind unter TAF/TAP TSI 3 Triebfahrzeuge zulässig (sowohl im
Portal als auch über Schnittstelle) aktuell kann man in pathOS noch 6
angeben, was im Regelfall nicht erlaubt ist
Allerdings sind auch Bestellungen mit größeren Mehrfachtraktionen möglich
es muss jedoch die korrekte Baureihenvariante verwendet werden siehe
beispielhaft im Bild für die Baureihe 650 dort gibt es z.B. die Varianten 060
(4x) und 061 (5x)
Hinweis an der Stelle: Wenn Sie eine Mehrfachtraktion mit mehr als 3 Tfz
fahren möchten und Ihnen fehlt eine Baureihenvariante (also z.B. eine 4x oder
5x-Traktion), dann melden Sie dies bitte an das pathOS-Postfach!
Es muss nicht aktiv „Doppeltraktion“ ausgewählt werden sobald 2 Zugloks
hinterlegt sind, erkennt das System das automatisch. Der Besteller muss
sicherstellen, dass die ausgewählten Loks miteinander kombinierbar sind
Die korrekte Länge und Gewicht berechnet das System automatisch unter
Gesamtzug auch bei Mehrfachtraktionen
Angabe von Mehrfachtraktionen
Fachlich ändert sich durch das neue System nichts bei der Behandlung von
Schlepploks, also gezogenen, nicht-aktiven Triebfahrzeugen
Generell gilt auch hier bis zu 3 Loks ingesamt ist eine Tfz-Fahrt, mehr als 3 Loks
gelten als Lokomotivzug
Also gilt 1 aktives mit 2 geschleppten Loks als Tfz-Fahrt. Analog gelten 2 aktive
mit 1 geschleppten Lok auch als Tfz-Fahrt
Im System ist hier nur die aktive Zuglok mit korrekter Baureihe anzugeben, der
Wagenzug bleibt in dem Fall leer und die geschleppten Loks müssen nicht
angegeben werden. Sollten die geschleppten Loks fahrdynamische
Restriktionen mit sich bringen (z.B. geringere Vmax), so sind diese anzugeben
Allerdings dürfen die geschleppten Loks als Wagenzug mit aufgenommen
werden, sofern bei Anmeldung schon bekannt (Länge und Gewicht reicht aus)
Ab der dritten geschleppten Lok müssen ohnehin immer alle geschleppten
Loks im Wagenzug mit Gewicht und Länge angegeben werden, da es sich hier
um einen Lokomotivzug handelt. Die aktiven Loks müssen weiterhin mit
korrekter Baureihe angegeben werden. Auch hier gilt dann für insgesamt mehr
als 3 Loks, dass es ein sogenannter Lokomotivzug ist es ist zudem die
korrekte Zuggattung auszuwählen!
In der (Passenger) Train Composition Message ist dann im operativen Betrieb
das echte Gewicht und die echte Länge anzugeben ohne Ausnahmen!
Schlepploks
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Umgang mit (ungekuppelten) Schiebeloks
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Auch ungekuppelte/gekuppelte Schiebeloks werden im Rahmen der
Trassenanmeldung mitbestellt und angegeben. Für die Laufwegspunkte bzw.
Laufwegsabschnitte wo zusätzliche Tfz nötig sind, müssen diese als
zusätzliches Tfz angegeben werden. Zusätzlich sind die passenden
TrainActivities anzugeben
Die Bestellung läuft auch mit TAF/TAP unter einer Zugnummer (bzw.
ReferenceTrainID, PathRequestID etc.)
Primärer Ansprechpartner für die DB InfraGO ist das bestellende EVU (unter
TAF/TAP: ResponsibleApplicant). Mit TAF/TAP kann schon in der
Trassenbestellung ein abweichendes durchführendes EVU angegeben werden,
falls das erfolgt, so ist dieses der Ansprechpartner im Betrieb. Auch bei
ungekuppelten Schiebeloks ist für uns der Hauptansprechpartner im Regelfall
das bestellende EVU, falls ein abweichendes durchführendes EVU benannt
wurde, dann entsprechend dieses
Wenn Schiebeloks angehängt werden, so muss dies immer in der
Zugcharakteristik am entsprechenden Laufwegspunkt ergänzt werden.
Zusätzlich ist (im Regelfall) die TrainActivity „0010“ (Tfz beistellen)
anzugeben dies kann nur bei einem Halt erfolgen
Um eine Schiebelok abzusetzen, so ist die TrainActivity „0011“ auszuwählen.
Bei einer ungekuppelten Schiebelok kann dies bei einer Durchfahrt erfolgen
Eine Schiebelok erfordert zusätzlich eine Lok mit „Regelbespannung“
Allgemeine Hinweise zu (un-)gekuppelten Schiebeloks
Auswahlmöglichkeiten „Schiebelok ungekuppelt“
bzw. „Schiebelok gekuppelt“ werden nur angezeigt,
wenn man nicht „Zuglok“ als Rolle ausgewählt hat
Im Zweifelsfall kurz auf „Mittellok“ oder „Zuglok am
Zugende“ wechseln, um sie angezeigt zu bekommen
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Tfz-Fahrten, Lokzüge, Leerreisezüge
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Leerreisezug:
Nur zulässig für die
Verkehrsarten
SPNV und SPFV. Es
handelt sich hier
um einen Zug im
Personenverkehr,
der ohne Reisende
verkehrt (ein leerer
Triebzug ist auch
ein Leerreisezug)
Alle 3 Auswahlfelder sind in der Eingabemaske Gesamtzug aufgeführt (Details
dazu auf späteren Folien in diesem Kapitel)
Es gibt immer die 3 Optionen Leerreisezug, Tfz-Fahrt, Lokzug gemäß der
Vorgaben aus der TAF/TAP TSI. Die geltenden INB und Richtlinien (402)
inklusive Zusammenhängen zur korrekten Zuggattung gelten weiterhin. Grob:
Tfz-Fahrt: einzeln fahrende Lok oder bis zu 3 gekuppelte Loks
Lokomotivzug = mehr als 3 gekuppelte Loks (bis zu 20) es müssen
hier immer die mitgeführten Loks als Wagenzug genannt werden
(bei beiden ist es egal, ob die Loks arbeiten oder nicht)
Die Angabe gilt immer ab dem Laufwegspunkt, wo sie definiert ist, bis sie
erneut verändert wird. Wenn man diese Angabe nur am 1. Laufwegspunkt
trifft, so gilt sie für die gesamte Trassenanmeldung
Um alle möglichen Konstellationen im Portal bestellbar zu machen, werden
diese zudem in allen Produktausprägungen bzw. Verkehrsarten angezeigt.
Bitte achten Sie daher selbst darauf, die jeweils erforderliche und zulässige zu
bestellen. Wenn man versucht einen Leerreisezug im SGV zu bestellen, kommt
jedoch nach Absenden eine entsprechende Fehlermeldung
Die drei Felder sind nie automatisch vorbefüllt
Es kann je Angabe zur Zugcharakteristik immer nur eins der drei Auswahlfelder
angehakt sein. Um dies zu ändern, muss zunächst der Haken wieder entfernt
werden anschließend kann man ihn neu setzen
Allgemeine Hinweise zu Leerreisezug und Tfz-Fahrten
Tfz-Fahrt:
Grundsätzlich in
jeder Verkehrsart
möglich. Es handelt
sich hier um
maximal 3 Loks.
Zusätzlich ist
immer die korrekte
Zuggattung
anzugeben
Lokomotivzug:
Grundsätzlich in
jeder Verkehrsart
möglich. Es handelt
sich hier um mehr
als 3 Loks (bis
maximal 20)
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Detaileingaben für Dampffahrzeuge
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Sobald eine Dampflok ausgewählt wurde, sind unter den Angaben zur Zuglok
weitere Angaben erforderlich
Es kann generell zwischen Dampf- und Hybridantrieb gewechselt werden. Der
Schieberegler ist entsprechend auf „Dampf“ zu setzen
Es sind bei Dampffahrzeugen Angaben zur Fahrtrichtung, Traktionsart sowie
der rückwärtsfahrenden Höchstgeschwindigkeit erforderlich
Zusatzangaben für Dampffahrzeuge
Der Schieberegler wird bei
Auswahl eines hybrid- oder
dampffähigen Fahrzeugs angezeigt
Dieser ist zunächst standardmäßig
deaktiviert (links)
Auswahl der
Traktionsart bei
Dampffahrzeugen
Auswahl der
Fahrtrichtung bei
Dampffahrzeugen
Angabe der Höchst-
geschwindigkeit der
rückwärtsfahrenden
Dampflok. Maximal
dreistellige Angabe in km/h
Aktiviertes
Dampffahrzeug
(Schieberegler rechts)
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Detaileingaben zum Wagenzug
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Angabe der KV-Profile P2, C2, P3
und C3 (standardmäßig „N“
ausgewählt)
Wagenzug ist standardmäßig
deaktiviert. Sobald man in der
Grafik oben den Wagenzug
anklickt und den Schieberegler
betätigt, wird dieser aktiviert
Per Schieberegler kann der
Wagenzug wieder deaktiviert
werden
Alle Angaben erfolgen
gebündelt als EIN Wagenzug
(unabhängig von der Anzahl der
Wagen bzw. Anhänger einzige
Ausnahme ist wenn eine aktive
Mittellok angegeben wurde)
Angabe der Masse des Wagenzugs in
Tonnen sowie Länge in Metern
Nur im SGV:
Angabe der betrieblichen Festigkeit der
Zughakeneinrichtung ist ein
erforderliches, technisches Merkmal des
Güterzugs zur Bestimmung der Grenzlast.
Wenn das Feld nicht befüllt wird, wird der
Wert der UIC-Schraubenkupplung genommen
- wenn eine abweichende Angabe erfolgen
soll, so kann das Feld befüllt werden. In
diesem Fall ist die abweichende zulässige
Betriebslast anzugeben
Drehgestellwagenzug ist eine Angabe,
dass der bestellte Güterzug ausschließlich
aus Drehgestellwagen besteht. Bei
Nichtangabe muss die maximale Druckkraft
bei geschobenen Güterzügen reduziert
werden
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Detaileingaben zum Gesamtzug (1 von 3)
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Hier wird die technische
Höchstgeschwindigkeit des Zuges
angegeben. Die Angabe erfolgt in km/h
Hier werden Gesamtmasse und
Gesamtlänge des Zugs aufgeführt, in
Tonnen resp. Metern
Diese Daten berechnen sich automatisch
aus Zugloks + Wagenzug
Garantiert vorhandene Bremshundertstel
des Zuges, die vom Kunden anzugeben sind
Die sich aus der Zugzusammensetzung
ergebende erforderliche Streckenklasse
Ist das Feld nicht gefüllt, gilt die höchste
Streckenklasse (aktuell D4)
In der Zuggattung sind Angaben zur Zugart,
zur Verkehrsart sowie zu betrieblichen und
verkehrlichen Besonderheiten kodiert. Hier
werden Inhalte der Stammdaten mit
übermittelt (die nicht alle im Portal angezeigt
werden)
Angabe Zugsicherungssystem in Dropdownliste
gilt für alle Tfz des Zuges (inkl. ggfs. vorhandener
Steuerwagen) unabhängig von Stellung und Rolle
Nur die im Bereich der DB InfraGO zu
verwendenden Kodierungen
PZB90 ist standardmäßig hinterlegt, kann aber
geändert werden. Abhängig von der gewünschten
Strecke sind andere Konstellationen zulässig
Angabe der Bremsstellung gilt für alle Tfz
des Zuges (inklusive des ggf. vorhandenen
Steuerwagens) unabhängig von deren Stellung
und Rolle im Zug
Die Angabe EFA (EBuLa) bedeutet, dass alle
angegebenen Triebfahrzeuge und der Steuerwagen
(sofern vorhanden) über eine elektronische
Führerstandanzeige verfügen
Kennzeichnung der Durchführung der Zugfahrt
als Tfz-Fahrt, Lokzug oder Leerreisezug
(vgl. Detailfolie)
Angabe ob der Zug über Zugfunk verfügt
standardmäßig bereits angehakt, da dies der
Regelfall ist. Kann deaktiviert werden
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Detaileingaben zum Gesamtzug (2 von 3)
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PZB90 standardmäßig ausgewählt (weil
Netzzugangsrelevant) kann getauscht werden
Zugsicherungssysteme
D4 standardmäßig ausgewählt
Streckenklasse
Hinweis: Die Auswahl R/P ist nicht mehr möglich
hier ist entweder R oder P auszuwählen
Druckluftbediente Güterzugbremse (G)
Druckluftbediente Personenzugbremse (P)
Schnellwirkende druckluftbediente
Personenzugbremse (R)
Druckluftbediente Personenzugbremse (P)in
Verbindung mit Magnetschienenbremse (P+MG)
Schnellwirkende druckluftbediente
Personenzugbremse (R) in Verbindung mit
Magnetschienenbremse (R+MG)
Schnellwirkende druckluftbediente
Personenzugbremse (R) in Verbindung mit
Wirbelstrombremse (R+WB)
Bremsstellung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 154
Laufweg & Zugcharakteristik.
Detaileingaben zum Gesamtzug (3 von 3)
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Generell sind alle möglichen Zuggattungen als Datenbank hinterlegt und
entsprechen dem vollständigen Zuggattungsverzeichnis der Ril 402
Der Trassenanmeldende muss diese selbst korrekt zuordnen und hierbei
darauf achten, dass die Zuggattung für die gewünschte Trassenanmeldung
verwendet werden darf (z.B. Personen- vs. Güterverkehr, Sonder- oder
Regelzug, Gefahrgut, Express, Überlänge etc.)
Um alle Konstellationen in der Anmeldung zuzulassen, prüft pathOS nicht, ob
die ausgewählte Zuggattung zu Detailangaben der Trassenanmeldung passt
Im Suchfeld kann nach Hauptnummer, Unternummer und Abkürzung gesucht
werden. Bei der Eingabe ist zu beachten, dass aktuell nicht mit einem „.“
gesucht werden kann. D.h. wenn man die Zuggattung „45.1“ sucht, muss man
im Suchfeld entweder „451“ oder „45 1“ eingeben
Hinweis: in vielen Zuggattungen gibt es zusätzliche eine Zuggattung mit dem
Zusatz „-Z“ (z.B. bei 70.1 DGS-Z und 70.1. DGS) bitte achten Sie darauf, die
korrekte auszuwählen. Der Zusatz „-Z“ gilt nur für spezielle Strecken und Züge
mit Überlänge und kann auch nur ausgewählt werden, wenn die Zuglänge über
740m beträgt
Hinweise zur Befüllung der Zuggattung
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Laufweg & Zugcharakteristik.
Angabe einer alternativen Zugcharakteristik (1 von 2)
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Hinweise zur alternativen Zugcharakteristik
Löschen der vollständigen
Angaben zur alternativen
Zugcharakteristik
Anlegen einer
alternativen
Zugcharakteristik
Pro Trassenanmeldung kann an jedem Laufwegspunkt genau eine alternative
Zugcharakteristik angegeben werden analog der ersten Zugcharakteristik
sind Angaben für Gesamtzug, Wagenzug und Zuglok(s) zu tätigen
Als Basisversion ist immer die Zugkonfiguration mit den fahrplantechnisch
ungünstigeren Parametern anzumelden (Vgl. Ril. 402.0202, z.B. geringste
BrH, niedrigste Bremsstellung etc.). Ausgeschlossen sind zudem alternierende
Traktionsarten (z.B. E-Traktion alternativ zu Dieseltraktion)
Diese gilt immer für den folgenden Abschnitt und wird, wenn sie nicht später
geändert wird, für alle folgenden Laufwegspunkte automatisch „vererbt“
Beim erstmaligen Anlegen einer alternativen Zugcharakteristik werden alle
Daten der Hauptcharakteristik übernommen (aktuell gilt dies nicht für
zusätzliche Tfz und den Wagenzug, das wird noch behoben. Notfalls müssen
die Daten manuell eingegeben werden). Die alternative Zugcharakteristik wird
nicht aktualisiert, wenn man die primäre Charakteristik verändert
Sobald eine alternativen Zugcharakteristik angelegt ist, müssen alle
Pflichtfelder ausgefüllt werden: Ist eine zur Angabe in der Basis-
Zugcharakteristik abweichende Zuggattung erforderlich, müssen alle Attribute
gefüllt sein. Dies ist nur in wenigen Ausnahmefällen zulässig (z.B. bei Wechsel
zwischen lokbespanntem Zug und Triebzug/Triebwagenzug oder bei
Doppelstockwagen). Angaben zu Gewicht und Länge des Wagenzugs müssen
bei lokbespannten Zügen immer erfolgen. Diese können bei Tfz-Fahrten,
Triebzug- und Triebwagen(-einheiten) entfallen, da bereits im Gesamtzug
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 156
Laufweg & Zugcharakteristik.
Angabe einer alternativen Zugcharakteristik (2 von 2)
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Angaben zum Gesamtzug, inkl.
Höchstgeschwindigkeit, Gewicht, Länge
(Gewicht und Länge berechnen sich auch
hier automatisch)
Zusätzlich Angaben Zuggattung und
Bremshundertstel sowie Bremsstellung
(hier gelten die gleichen Erklärungen wie
in der Hauptcharakteristik)
Angaben zu Zugloks hier sind 3 Tfz
zulässig, analog zur Basischarakteristik. Es ist
darauf zu achten, dass die korrekten
Baureihen inklusive Variantennummer
anzugeben sind
Gewicht und Länge der Tfz ziehen sich auch
hier automatisch aus den Stammdaten
Angaben zum Wagenzug, wenn relevant
In der alternativen Zugcharakteristik gibt
es für den Wagenzug nur Länge und
Gewicht
Auch bei Auswahl einer Mittellok bleibt
der Wagenzug in der alternativen
Zugcharakteristik als eine Angabe (und
wird nicht in 2 Teile gesplittet)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 157
Laufweg & Zugcharakteristik.
Sonstige Angaben (SPV und SGV)
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Angabe von z.B. BZA-Nummern oder
Dauerbeförderungsanordnungscode
Per Klick auf das „+“ kann eine weitere BZA
hinzugefügt, per Klick auf den „Papierkorb“
wieder entfernt werden. Eine so
hinzugefügte neue Zeile hat zunächst den
Company Code 0080 (DB InfraGO)
Für Details siehe Folgeseite
Laden von unter Case Reference Objekten
angelegten ETC-Zugdaten oder Eingabe einer
Case Reference ID
Das Suchfeld durchsucht die CRID
Überhöhungsfehlbetrag ist die Angabe, ob
die Fahrzeuge des Zuges für den Überhöhungs-
fehlbetrag uF > 130 mm zugelassen sind oder
nicht
Zug verfügt über die technische Ausrüstung
Notbremsüberbrückung (NBÜ)
Maximale Radsatzlast im Konstruktionsbereich
der DB InfraGO in Verbindung mit
Beförderungsbesonderheit (MAT etc.) als
ergänzende Informationsmöglichkeit anzugeben
Angabe, dass die im Zug als technische
Einrichtung vorhandene aktive Neigetechnik
genutzt werden soll bzw. wird. Vorhandene und
genutzte passive Neigetechnik findet keine
Berücksichtigung (= 0)
Zug verkehrt mit automatischer Kupplung
Angabe von vorhandenen Einzelgrenzlast-
berechnungsnummern (EGB-Nr.)
Für Details siehe Folgeseite
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 158
Laufweg & Zugcharakteristik.
Angaben zu Beförderungsbesonderheiten (inkl. BZA-Nummern)
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Generell ist zunächst der Company Code des EIU anzugeben, in dessen
Bereich die Beförderungsbesonderheit auftritt. Standardmäßig mit „0080“
vorbefüllt für DB InfraGO
Die Reihenfolge der Eingabe ist derzeit nicht relevant, wichtig ist, alle
anzugeben, auch die auf ausländischen Strecken geltenden
Bei Ausländischen Nummern ist die Nummer entsprechend des ausländischen
Formats anzugeben. Falls eine weitere schriftliche Erklärung nötig ist, so ist
diese im Freitextfeld anzugeben. Es erfolgt hier keine Formatüberprüfung
Zusätzlich kann auch eine Dauerbeförderungsanordnung an dieser Stelle
hinterlegt werden. Für diese gilt das Format „DA-1110“ es müssen immer
genau 4 Ziffern angegeben werden.
Bei einer BZA-Nummer im Netz der DB InfraGO muss das korrekte
Format verwendet werden: XX-XXXX-XX. Es erfolgt eine Formatüberprüfung
nach folgendem Schema:
1. Stelle: Kennung der Versand-Region (A, B, E, F, L, N, R,C)
2. Stelle: Art des Transports (0-4)
3.-6. Stelle: Bearbeitungsnummer je nach Transport-Art (0-9)
7.-8. Stelle: Jahreszahl (0-9)
Hinweise zur Eingabe von Beförderungsbesonderheiten
Per Klick auf das „+“ kann eine
weitere Beförderungsbesonderheit
hinzugefügt, per Klick auf den
„Papierkorb“ wieder entfernt
werden. Es gibt kein Limit.
Es ist der Company Code
des Infrastruktur-betreibers
anzugeben, wo dieser
Laufwegsabschnitt liegt und
für den die MAT/DA gilt
BZA
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 159
Laufweg & Zugcharakteristik.
Angabe von Einzelgrenzlastberechnungen (EGB-Nummern)
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Angabe von vorhandenen Einzelgrenzlastberechnungsnummern (EGB-Nr.)
erfolgt in pathOS am jeweiligen Laufwegspunkt
Angabe der EGB-Nummer der für den nachfolgenden Streckenabschnitt
vorliegenden EGB
Für längere Laufwege mit mehreren EGB müssen hier ggfs. mehrere Nummern
hinterlegt werden, jeweils in dem Abschnitt, in dem sie gelten
Die Angabe ist im pathOS-Webportal auf 2 Wegen möglich: sie können mit oder
ohne Untervariante angegeben werden. Es sind Buchstaben, Ziffern und
Sonderzeichen (u.a."_" und "-") erlaubt. Das Format entspricht im Regelfall
also z.B. "1600667_02a„ oder „1234567“
Je Betriebsstelle und Basis-Zugcharakteristik können bis zu 10 EGB-Nummern
angegeben werden. Gelten an einem späteren Laufwegspunkt andere EGB-
Nummern, müssen diese manuell eingetragen werden. EGB-Nummern werden
systemseitig nicht an spätere Laufwegspunkte vererbt, es reicht aber aus, sie
am 1. Laufwegspunkt, wo sie gelten, anzugeben
EGB-Nummern werden nicht an ausländische Zuglaufpunkte vererbt und
gleiche EGB-Nummern dürfen innerhalb der Zugcharakteristik-Liste nicht
wiederholt werden
Da die EGB-Nummern in pathOS nicht als geänderte Zugcharakteristik
bewertet werden, werden diese auch nicht mit einem dunklen Zug im Laufweg
dargestellt
Hinweise zur Eingabe von EGB-Nummern
Über das „+“-Symbol können weitere
EGB-Nummern ergänzt werden, über
das „Papierkorb“-Symbol bereits
hinterlegte wieder gelöscht werden
Jede EGB-Nummer fängt formal
mit „EGB…“ an, das übernimmt
pathOS für den Anwendenden.
Es ist also nur die 10- bzw. 11-
stellige Nummer einzutippen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 160
Laufweg & Zugcharakteristik.
Angabe von ETCS-Zugdaten in einer Anmeldung
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ETCS-Zugdaten sind, sofern erforderlich, in jeder Anmeldung individuell mit
der Trassenanmeldung zu verknüpfen und somit an die DB InfraGO zu
übermitteln
Die Datensätze müssen zuvor im Bereich „Case Reference Objekte“ (in der
Hauptnavigation) angelegt und gespeichert werden. Anschließend kann in der
Trassenanmeldung selbst im Bereich der Zugcharakteristik unter sonstigen
Angaben das jeweilige ETCS-Zugdaten-Element ausgewählt werden
Das Dropdown-Menü funktioniert wie die meisten anderen auch, sobald zwei
Zeichen eingetippt sind, öffnet sich darunter ein Auswahlmenü, welches
maximal 10 Treffer anzeigt. Am einfachsten geben Sie also hier die exakte CRID
ein
Es kann nur ein ETCS-Zugdatensatz mit einer Trassenanmeldung verknüpft
werden
Hinweise zur Eingabe von ETCS-Zugdaten
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 161
Laufweg & Zugcharakteristik.
Angaben zu Gefahrgut (nur SGV)
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Bei Trassenbestellungen der Verkehrsart SGV
sind Ganzzüge mit Gefahrgut durch das
bestellende EVU zu kennzeichnen
Bei Ganzzügen muss dieses Feld gefüllt
werden, wenn Gefahrgut befördert wird
Sofern darüber hinaus Gefahrguttransporte
deklariert werden müssen, muss mindestens
das Attribut „RID-Klasse“ gefüllt werden
RID kommt aus dem Original „Règlement
concernant le transport international
ferroviaire de marchandises Dangereuses“
(Regelungen zur Beförderung gefährlicher
Güter im Schienenverkehr)
UN-Nummer (auch als Stoff-Nummer
bezeichnet)
Mit Klick auf das „+“ kann eine weitere
Angabe hinzugefügt, mit Klick auf den
„Papierkorb“ entfernt werden
GGVE-Nummer (Gefahrgutverordnung)
Eine Verpackungsgruppe fasst
Gefahrgüter eines Gefahrengrades
zusammen. Stoffe mit ähnlich gefährlichen
Eigenschaften werden einer bestimmten
Verpackungsgruppe zugeordnet.
Je gefährlicher das Gut ist, umso höher sind
die Anforderungen an eine sichere
Verpackung und Transport
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 162
Kapitel 3f:
Angabe der Identifikatoren und Umgang mit dem
Reason of Reference
Themenübersicht
▪ Die Eingabemasken unter Identifikatoren
▪ Hinweise und Regeln zur OTN
▪ Minimierter und erweiterter Modus
▪ Offset to Reference
▪ Umgang mit dem Reason of Reference (inkl. Übersicht und
Anwendungsfälle)
▪ Hinzufügen des Case Reference Objekts Taktverbund
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 163
Identifikatoren.
Allgemeine Hinweise zu Identifikatoren
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Angabe für welche
Kundennummer bei DB
InfraGO bestellt wird
Wird übernommen aus der
aktiven Kundennummer in
der Hauptnavigation
Angabe der Kontakt-
informationen des
Trassenanmeldenden
Kann über das
Stiftsymbol verändert
werden
Angabe der betrieblichen
Zugnummer (OTN)
Wird im Regelfall durch DB
InfraGO mit dem Angebot
übermittelt
Immer anzugeben bei eigenem
Zugnummern-Kontingent,
internationalen Zügen (nach
Abstimmung mit EIU/EVU im
Vorfeld) oder Nachrichten zu
Folgegeschäftsvorfällen)
Hinzufügen eines neuen
verwandten Vorgangs (via
ReasonOfReference)
Beliebig viele Referenzen
möglich, z.B. Y-Zugverbünde,
Rahmenverträge, Ersatzzüge
Vorgangsbezeichnung (rein
EVU/ZB-interne Angabe zur
Übersicht und Anzeige in
pathOS) nicht Bestandteil der
TAF/TAP Identifikation. Frei
wählbar
Wechsel zw. minimiertem und
erweitertem Modus Details
siehe Folgeseiten
Angabe Company Code des LeadRU (das mit der Planung
und/oder Harmonisierung beauftragte EVU)
Bei interoperablen Zügen verpflichtend, wenn eines der
beteiligten EVU diese Rolle in der Vorplanungsphase übernimmt
Feld ist standardmäßig mit dem der Kundennummer zugehörigen
Company Code befüllt.
Hinweis: Kleinbuchstaben sind nicht zulässig
Angabe des CORE-Elements
der TAF/TAP Identifikatoren
im minimierten Modus wird
dieses dann für alle
Identifikatoren übernommen
Übersicht aller verwandten
Vorgänge
(ReasonOfReference)
Laden eines Taktverbunds
Löscht alle Eingaben
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 164
Identifikatoren.
Hinweise zur Angabe und zum Wechsel der Kundennummer
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Wenn keine Kundennummer aktiv ausgewählt ist, dann ist keine
Trassenanmeldung möglich, s. Screenshot rechts (wenn die angemeldete
Person Zugriff auf mehr als eine Kundennummer hat. Hat der ZB nur eine
Kundennummer, so ist diese per default ohnehin hinterlegt)
Wird die Kundennummer während einer aktiven Trassenanmeldung geändert,
so wird die gesamte Anmeldemaske zurückgesetzt
Hinweise zum Umgang mit Kundennummern in pathOS
Öffnen der Eingabemaske
ist nicht möglich bei
fehlender Kundennummer
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 165
Identifikatoren.
Definition der Bestandteile von TAF/TAP Identifikatoren
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Alle TAF/TAP Identifikatoren sind grundsätzlich einheitlich aufgebaut, z.B. PR 0080 ABCDEFGHIJKL 01 2026
Vorgangsbezeichnung: Generell kein Bestandteil der TAF/TAP Identifikatoren und wird nicht mit der Trassenanmeldung an DB InfraGO gemeldet. Ist vom Ersteller
vollständig frei wählbar und dient der eigenen Sortierung im Webportal pathOS
Die Eindeutigkeit der Identifier ergibt sich aus der individuellen Befüllung der Elemente, durch den enthaltenen Company Code können auch mehrere EVU gleiche Core-
Elemente verwenden. Wichtig ist, eine PathRequestID muss eindeutig sein und kann nur für eine Anmeldung verwendet werden. Ein ReferenceTrain darf an einem
Verkehrstag im Regelfall nur einmal existieren. Insbesondere für die ReferenceTrain müssen die Richtlinien und Vorgaben (der DB InfraGO und TAF/TAP) eingehalten
werden
Objekt-Typ: Hiermit wird der Nachrichten-Typ eindeutig definiert. Die Identifier PR = PathRequest, TR = ReferenceTrain, RO = Route gehören dem EVU, der Identifier PA
= Path gehört dem EIU
Company Code: Wird zunächst in allen Identifikatoren mit dem Company Code des bestellenden EVU hinterlegt. Im PathRequest bleibt das auch durchgängig so. Der
Company Code für ReferenceTrainID und RouteID wird in der Regel vom LeadRU definiert und bei abweichendem LeadRU automatisch angepasst. Das Feld ist nicht
manuell editierbar
Core-Element: Bildet das namentliche Kernelement aller Identifier und ist vom Ersteller frei gestaltbar alle 12 Stellen müssen allerdings befüllt werden, nicht genutzte
Stellen erhalten ein „-“, es können alpha-nummerische Zeichen verwendet werden. Zusätzlich sind „-“ und „*“ erlaubt, aber nicht empfohlen
Variant: Hiermit können z.B. hochgezählte Varianten zum Core abgebildet werden, entweder manuell und bewusst oder z.B. wenn ein PathRequest in mehrere
Anmeldungen gesplittet wird (hier würden dann Variant 01, 02, 03, … verwendet), es können alpha-nummerische Zeichen verwendet werden. Die ReferenceTrainID hat
exklusiv immer die Variant „00“
Fahrplanjahr: Ergibt sich automatisch, sobald ein Verkehrszeitraum hinterlegt ist
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 166
Identifikatoren.
Ergänzende Hinweise zur OTN
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Die betriebliche Zugnummer (OTN) ist gemäß der TAF/TAP-TSI kein technisches
Identifikationsmerkmal. Die OTN hat primär einen operablen Charakter und dient der
betrieblichen Durchführung von Zugfahrten (innerhalb des Netzes eines EIU)
Die OTN wird nach der Entgegennahme einer Trassenerstanmeldung als vorläufige OTN
zugewiesen bzw. bei Angabe durch das EVU als solche bestätigt und unterstützt in der
Planungsphase die praktische Arbeit der Konstrukteure, ggf. notwendige manuelle
Prozessschritte und Abstimmungen mit dem bestellenden EVU. Darüber hinaus kann die OTN
z.B. für Veröffentlichungszwecke, Fahrplanunterlagen, betriebliche Dokumente als auch in
weiteren nachnutzenden Systemen sehr wohl noch eine identifizierende Bedeutung haben
Sie unterliegt hinsichtlich der Nutzung und zur Sicherstellung der Eindeutigkeit den fachlichen
Regeln der DB InfraGO (siehe Kapitel 4.5.1 und Ril. 402.0207) sowie bestimmten
Bedingungen für konkrete Verwendungszwecke (u.a. bei internationalen Zugnummern gemäß
UIC-Merkblatt 419-1 und 419-2)
Für die Durchführung der Zugfahrt ist die OTN maßgebend sie kann insbesondere bei
interoperablen Zügen innerhalb des Laufwegs des Zuges mehrfach wechseln und dabei ggf.
nur für den jeweiligen räumlichen Bereich eines Infrastrukturbetreibers gelten
Wenn ein ZB ein Zugnummernkontingent besitzt, dann muss er daraus eine OTN in der
Bestellung angeben
Wenn innerhalb einer Trassenanmeldung das durchführende EVU wechselt, so ist es dennoch
zulässig, dass diese EVU dann die Trasse mit derselben OTN fahren
Hinweis: Die DB InfraGO kann derzeit in ihren Systemen nicht mehrere PathRequests an
einem Verkehrstag mit derselben OTN verarbeiten. Vergleiche dazu die Hinweise im Kapitel
Interoperable Trassenanmeldungen
Fachliche Regeln zur Eindeutigkeit und Verwendung der OTN
für individuelle Trassenanmeldungen
1 Eindeutigkeit je Verkehrstag
2
Verwendung der gleichen Zugnummer für mehrere Fahrlagen/Trassen
eines Zuges mit disjunkten Verkehrstagen und identischem
Laufweg/Route
3 Verwendung der gleichen Zugnummer bei Zuglauf/Route „DB InfraGO
fremder Infrastrukturbereich DB InfraGO“
4
Verwendung der gleichen Zugnummer für mehrere Fahrlagen/Trassen
eines Zuges mit unterschiedlichem Laufweg/Route an disjunkten
Verkehrstagen
5 Verwendung der Zugnummer bei mehreren Trassen je Fahrlage
6 Sperrung der Zugnummer für den Folgetag (Puffertag)
7 Verwendung der Zugnummer bei Änderungen nach Vertragsschluss
8 Erweiterung der Verkehrstage
9 Freigabe einer Zugnummer
Die betriebliche Zugnummer (OTN): Bedeutung und Vorgaben
Quelle: SST-Doku Version 4.6.2., alle Details und Anforderungen zu den
neun Regeln sind dort nachzulesen und zu berücksichtigen. Regel 3 wird
aktuell nicht angewendet!
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 167
Identifikatoren.
Angabe der Kontaktinformationen
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Name und Vorname der
angemeldeten Person (kann
überschrieben werden)
E-Mail Adresse für Kontakt. Hier darf
auch ein gemeinsam verwendetes
Postfach hinterlegt werden. Korrektes
Format ist einzuhalten XX@XX
Telefonnummer und Faxnummer
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Identifikatoren.
Eingabe und Ansicht im minimierten Modus (Standard)
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Der Company Code ist
standardmäßig der vom
bestellenden EVU
Bei abweichendem LeadRU wird für
TR und RO automatisch der neue
Code vom LeadRU hinterlegt. PR
bleibt beim Bestellenden EVU
diese Einstellungen sind nur im
erweiterten Modus editierbar
Wechsel zum
erweiterten Modus
Angabe Vorgangs-
bezeichnung (frei
wählbar durch
Ersteller) Achtung:
Bitte keine bereits
verwendete
Vorgangsbezeichnung
wiederholt benutzen
hier überschreibt
pathOS dann den
alten Vorgang
Angabe eines Core-Elements, dieses
wird automatisch für ALLE
Identifikatoren übernommen
Frei wählbar durch Ersteller Einhaltung
der TAF/TAP-Regeln bzgl. Eindeutigkeit
zu gewährleisten
Im einfachen Modus ist
hier die „01“ als Variant
standardmäßig
vorgegeben
Ausnahme: Die TRID
bekommt immer die „00“
Das Fahrplanjahr
wird sobald ein
Verkehrszeitraum
befüllt ist,
automatisch für alle
IDs hinterlegt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 169
Identifikatoren.
Eingabe und Ansicht im erweiterten Modus
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Wechsel zum
minimierten
Modus
Angabe Vorgangs-
bezeichnung (frei
wählbar durch
Ersteller) Achtung:
Bitte keine bereits
verwendete
Vorgangsbezeichnung
wiederholt benutzen
hier überschreibt
pathOS dann den
alten Vorgang
Angabe Offset To
Reference (s.
Folgefolie) eine
Angabe für die gesamte
Trassenanmeldung
Der Company Code ist standardmäßig der
vom bestellenden EVU
Bei abweichendem LeadRU wird für TR
und RO automatisch der neue Code vom
LeadRU hinterlegt. In diesem Fall ist das
LeadRU die „1234“
PR bleibt beim Bestellenden EVU
Das Fahrplanjahr
wird sobald ein
Verkehrszeitraum
befüllt ist,
automatisch für alle
IDs hinterlegt
Angabe eines Core-Elements für
jede ID separat möglich
Frei wählbar durch Ersteller
Einhaltung der TAF/TAP-Regeln bzgl.
Eindeutigkeit zu gewährleisten
Angabe einer
Variant für jede
ID separat
möglich.
TRID immer: „00“
Typ der
Identifikatoren (PR,
TR, RO ab dem
Angebot kommt noch
PA als Path hinzu)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 170
Identifikatoren.
Vertiefung Offset To Reference OTR (1 von 3)
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Das Attribut „OffsetToReference“ (OTR) gibt den Versatz an Verkehrstagen zwischen der tatsächlich stattfindenden Fahrt und dem
Verkehrsbedürfnis (also dem ReferenceTrain mitsamt seinem „Referenzkalender“) an. Insbesondere ist dies also die Verschiebung zwischen
PathRequest (Anmeldung) bzw. Path (Angebot) und dem Referenzkalender des Zugs (also der TRID)
Generell ist davon auszugehen, dass dieses TAF/TAP-Attribut von den meisten Anwendern NICHT befüllt werden muss und standardmäßig bei
„0“ bleibt. Es ist nicht zu verwechseln mit dem (einfacheren) Objekt „Offset“ (entspricht dem Tagessprung)
Technische Beschreibung aus der Schnittstellen-Dokumentation:
Das Attribut „OffsetToReference“ gibt die Anzahl der Verschiebungstage zwischen dem PlannedCalendar und dem ReferenceCalendar. Die Verschiebung der
Verkehrstage gibt in der Struktur PlannedCalendar für die Objekte Route (in der TrainInformation der PathRequestMessage) bzw. PathRequest (in der PathInformation der
PathRequestMessage) sowie für das Objekt Path (in der PathInformation der PathDetailsMessage) im Vergleich zu den Verkehrstag en des ReferenceTrain und dessen
Kalender (ReferenceCalendar) an.
Die Kalender der tatsächlichen Züge, deren Routen, PathRequests und Trassen sind i.d.R. identisch und repräsentieren innerhal b des jeweiligen Geltungszeitraumes die
gleichen Verkehrstage. Der OffsetToReference hat in diesem Fall den Wert „0“.
In ausgewählten Situationen kann es jedoch zu einer Verschiebung der tatsächlichen Züge bzw. deren Routen, PathRequests oder Trassen auf den Vortag oder einen
Folgetag kommen. Diese Verschiebung wird durch OffsetToReference = -1 bei Verschiebung auf den Vortag oder durch OffsetToReference >= 1 bei Verschiebung auf einen
Folgetag ausgedrückt. Der PlannedCalendar enthält dabei mit einem entsprechend angepassten OffsetToReference die zukünftig ge wünschten Verkehrstage.
Es dient aber ebenso der eindeutigen Ermittlung des StartDate im Identifier der Tagesobjekte und der eindeutigen Verlinkung d er Paths zum ReferenceTrain an den
jeweiligen Verkehrstagen unter Berücksichtigung der durch den Wert im Attribut „OffsetToReference“ erforderlichen Verschiebun g. Der ReferenceCalendar (bzw. der
ReferenceTrainIDSubCalendar als eine Teilmenge davon) enthält die geplanten Verkehrstage der durch den ReferenceTrain repräse ntierten Verkehrsdienstleistung.
Offset To Reference zur Darstellung von Verschiebungstagen zwischen PlannedCalendar und ReferenceCalendar
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 171
Identifikatoren.
Vertiefung Offset To Reference OTR (2 von 3)
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vgl. Kapitel 3d: „Grenzüberschreitendes"
OTR am Beispiel eines internationalen Zugs mit Tagessprung vor Einbruch ins deutsche Netz
Zusätzlich ist international die Behandlung von Tagessprüngen VOR
Einbruch ins DB InfraGO-Netz zu beachten. Dies ist in TAF/TAP
durch den Offset to Reference abgebildet (vgl. Kap. 3f)
Im Beispiel fährt der Zug am 30.1. im Ausland los (= Abfahrt des
Zuges), überquert in der Nacht die Grenze und ist erst nach
Mitternacht auf deutschem Netz, also am 31.1. in diesem Beispiel
ist der Verkehrstag der Trassenanmeldung (also in pathOS
anzugeben) der 31.1. Im Laufweg ist am 1. Laufwegspunkt in
Deutschland kein Tagessprung zu markieren (denn der Start ist per
Definition =0)
Zusätzlich ist allerdings unter Identifikatoren der Offset to Reference
um die Anzahl der Tage zwischen Verkehrstag des Referenzkalenders
und tatsächlicher Abfahrt des Zuges (hier =1) anzugeben. Bei
mehreren Nachtsprüngen im Ausland erhöht sich diese Zahl
entsprechend (Faustregel: x Nachtsprünge im Ausland → OTR = x)
Anmerkung: Wenn der Zug Montags um 10:00 Uhr im Ausland
losfährt und nach 8 Stunden Fahrtzeit am Ziel auf InfraGO-Netz
ankommt, so bleibt der OTR = 0, da es hier keinen Nachtsprung im
Ausland gibt
2. Hinweis: Wenn der Nachtsprung im deutschen Fremdnetz vor DB
InfraGO-Netz war, so gilt dieselbe Regelung. Auch hier ist der Verkehrstag
der erste auf InfraGO-Netz mit OTR = 1. Hier ist dann übergangsweise auf
die Angabe von konkreten Zeiten im Fremdnetz zu verzichten (wenn diese
genannt werden sollen, so müssten die ins Freitextfeld)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 172
Identifikatoren.
Vertiefung Offset To Reference OTR (3 von 3)
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OTR am Beispiel eines täglich verkehrenden Zuges mit einmaligem „Sprung“ auf den Folgetag
Anwendungsfall A: Zug wird auf den nächsten Tag geschoben
Ein Anwendungsfall ist ein täglich um 23:30 verkehrender Zug.
Wenn dieser nun ausnahmsweise statt Dienstag um 23:30 einmalig
Mittwoch um 00:15 fährt, hätte er dieselbe TRID am Mittwoch
doppelt, was nicht zulässig ist. Der Zug um 00:15 "gehört"
allerdings zu Dienstag und erhält somit in einem eigenen
PathRequest die OTR "+1", damit ist er eindeutig gekennzeichnet
und dem Dienstag (Mittwoch minus 1) zuzuordnen. Der Zug
Mittwoch um 23:30 hat dann wieder regulär OTR = 0.
Anwendungsfall B: Züge werden auf den Vortag gezogen
Dasselbe Beispiel würde auch gelten, wenn der Zug 6 Tage
aufeinander normalerweise um 00:10 fahren würde und wie im
Bild rechts an den Tagen 4, 5 und 6 auf den Vortag gezogen wird.
In diesem Fall hätten die drei blau hervorgehobenen Fahrten in
einem eigenen PathRequest den OTR = -1. Am dritten Tag würden
dann zwei Züge mit der TRID01v00 fahren, der erste mit OTR=0
(Abfahrt 00:10), der zweite mit OTR=-1 (Abfahrt 23:50)
Mo Di Mi Do Fr …TR
PR/
PA
Mo
Mi
Mi Do Fr …
23:30 23:30 23:45 23:3023:45
00:15 → OTR +1
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 173
Identifikatoren.
Vorgänge verknüpfen mit dem „ReasonOfReference“
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Der ReasonOfReference ist anzugeben, sobald auf ein anderes Objekt
referenziert werden soll (z.B. Train, Path, PathRequest, Route)
Technisch ist es die kodierte Angabe des Grundes für die Nutzung des
RelatedPlannedTransportIdentifiers (RPT-ID)
Die Angabe des RoR ist in Abhängigkeit vom fachlichen Kontext notwendig
bzw. empfohlen häufig in Kombination mit einer TrainActivity nötig
Im Webportal von pathOS ist immer ein RoR-Code zusammen mit einer RPT-ID
anzugeben, auch wenn man formal gemäß TAF/TAP auch einen Identifier ohne
konkreten Code hinterlegen könnte (ab dem zweiten müssten aber auch an
der Schnittstelle für alle RPT-ID RoR-Codes ergänzt werden)
Ein RoR kann hinzugefügt und wieder gelöscht werden (Klick auf den
Papierkorb). Eine nachträgliche Änderung des RoR ist nicht möglich hierzu
muss gelöscht und neu angelegt werden
Verwendung des ReasonOfReference (RoR)
Auswahl des zu
referenzierenden
Objekts
Für einige RoR können
nicht alle Objekte
ausgewählt werden
(dann ist das Feld
vorbefüllt, z.B. mit PR)
Angabe der vollständigen
TAF/TAP ID
Angabe des entsprechenden RoR-
Codes gemäß der Tabelle der SST-
Dokumentation (s. Folgefolien)
Suchfeld zeigt 10 Treffer sobald
mindestens 2 Zeichen eigegeben sind
Vorgang kann erst
hinzugefügt werden,
wenn RoR ausgewählt
und ID vollständig
angegeben ist
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 174
Identifikatoren.
Anwendungsfälle ReasonOfReference (1 von 3)
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Generell gilt, dass in pathOS aktuell keine neuen Rahmenverträge angelegt
werden können und keine bestehenden bearbeitbar/änderbar sind
Allerdings kann man natürlich in einer Trassenanmeldung auf eine bereits
bestehende Rahmenvertrags-Kapazität (RVK) verweisen (mehrere sind
ebenfalls zulässig)
Wichtig: die Trassenanmeldung ist in jedem Fall vollständig und fachlich
korrekt einzureichen und die gewünschte Trasse muss Teil der RVK sein
Der Verweis auf eine bestehende RVK erfolgt über den ReasonOfReference
„DE07“ die Eingabe erfolgt mit den Parametern:
PA für Path, 0080 als Company Code der DB InfraGO
Die 12stellige RVK-Nummer wird als CORE eingetragen
Variante „A1“ (Zwingend Kombination Buchstabe + Zahl, damit der
Path intern korrekt dem Fahrplan zugeordnet werden kann.)
Als Fahrplanjahr muss das erste Fahrplanjahr des Verkehrszeitraums
der RVK sein (nicht zwingend das aktuelle)
Referenzieren auf eine Rahmenvertrags-Kapazität Verknüpfung mit PR vor/nach Durchfahren Dritt-EIU
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 175
Identifikatoren.
Anwendungsfälle ReasonOfReference (2 von 3)
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Mit dem ReasonOfReference „DE04“ kann man eine neue Trassenanmeldung
als „Ersatzzug“ fahren lassen
Wichtig: in diesem Fall erfolgt KEINE automatische Stornierung der bisherigen
Trasse bzw. des bisherigen Zugs. Empfehlung wäre aktuell zuerst die neue
Trasse als Ersatzzug anzumelden (und z.B. im Freitextfeld ergänzen, dass die
Stornierung folgt) und erst anschließend zu stornieren
Diese Funktionalität ist nicht dafür gedacht, um eine Trasse an ein anderes
EVU „weiterzureichen“
Ein möglicher Anwendungsfall wäre ein kurzfristig bekannter Defekt eines
Zuges, so dass dann ein anderer Triebzug eingesetzt wird
Ersatzzug für andere Trasse/Zug
In Ausnahmefällen kann man auch im Nachhinein eine ReferenceTrainID mit
dem ReasonOfReference „1011“ ändern. Dies gilt nicht für neue
Trassenanmeldungen und nur für Änderungsbestellungen
Wichtig: In diesem Fall darf man nur Elemente des Zugobjekts ändern, die
keine Änderung an der Trasse und keine Neukonstruktion veranlassen
Wird im Änderungsprozess genutzt, um für eine gebuchte Trasse die
ReferenceTRID zu ändern, wenn auf Grund einer Änderung am Zugobjekt eine
neue ReferenceTRID erforderlich wird. Die Änderung am Zugobjekt hat keinen
Einfluss auf die bisher gebuchte Trasse, erfordert keine Änderung an der Trasse
und keine Neukonstruktion.
Wenn die neue ReferenceTrainID nicht für alle Verkehrstage der bisherigen
Trasse gilt, erfolgt eine Splittung der bisherigen Trasse und neue Übergabe nur
für die gewählten Verkehrstage
Ein mögliches Anwendungsbeispiel könnte eine Änderung durch das LeadRU
sein, wenn z.B. an einem Tag der „normale“ Routenanteil im Ausland anders
gefahren wird (mit neuem Zug) und eine neue TRID erfordert
Änderung der ReferenceTrainID
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 176
Identifikatoren.
Anwendungsfälle ReasonOfReference (3 von 3)
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Wenn man z.B. an verschiedenen Tagen oder Verkehrszeiträumen in Teilen
etwas anders fährt (z.B. Uhrzeit, Rollmaterial etc.), so kann man mit dem
ReasonOfReference „1000“ dieselbe Trassierung wie in einer anderen
Trassenanmeldung wünschen
Kunde wünscht (falls möglich) die gleiche oder weitestgehend ähnliche
Trassierung wie für den angegebenen PathRequest
Es ist die PathRequestID des PathRequests anzugeben, dessen Trassierung als
Vorlage für eine gleiche/ähnliche Trassierung genutzt werden soll
Mit dem Reason of Reference „1001“ kann auf z.B. einen bestehenden Zug
oder eine bestehende Trasse referenziert werden. Am sinnvollsten wäre es
hier, dann auf einen bestehenden Path zu referenzieren
Wunsch nach derselben Trassierung wie in anderem PR
Grundsätzlich kann man mit dem ReasonOfReference „DE06“ angeben, dass eine
Trasse die gleiche Zugnummer erhalten soll, wie eine andere. Dies gilt sowohl für die
Nutzung von OTN aus einem Kontingent (die OTN muss dann jeweils auch genannt
werden) oder wenn DB InfraGO die OTN vergibt
Wenn möglich, muss in allen Anmeldungen der RoR genutzt werden und auf alle
anderen PathRequests mit der gleichen OTN referenziert werden („sternförmige
Verknüpfung der PRs“). Wichtig ist, dass natürlich eine OTN an einem Verkehrstag
nur einmal verwendet werden darf
Das einfachste Beispiel wäre eine Trasse, die Montag bis Freitag von A nach B nach C
fährt und am Wochenende schon in B endet (gemäß Regel 4 zur OTN)
Auch wenn man z.B. im Netzfahrplan eine Trasse angemeldet hat (z.B. immer
Mittwochs) und dann später im GelV auch für einen Freitag noch den Zug unter
derselben OTN fahren lassen möchte (gemäß Regel 2)
Die Nutzung der gleichen OTN ist nur bei Zügen möglich, die sich nur geringfügig in
ihren Angaben an bestimmten Verkehrstagen unterscheiden (z.B.
Laufwegseinkürzungen im Bereich der DB InfraGO, geringfügige Abweichungen bzgl.
von TrainActivity-Angaben an bestimmten VT) und der gleichen Zugart („TrainType“
an der Schnittstelle) zugeordnet sind
Wichtiger Hinweis: wenn zwischen 2 Anmeldungen kein Puffertag ist und dieselbe
OTN verwendet werden soll, so ist DE06 eine Pflichtangabe!
Benutzung gleicher OTN wie in anderer Trasse
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 177
Identifikatoren.
Übersicht ReasonOfReference (1 von 3)
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Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 178
Identifikatoren.
Übersicht ReasonOfReference (2 von 3)
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Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 179
Identifikatoren.
Übersicht ReasonOfReference (3 von 3)
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Quelle: SST-Doku Version 4.6.2 Anlage 1
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 180
Identifikatoren.
Hinzufügen eines Case Reference Objekts „ Taktverbund“
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Im Reiter Identifikatoren selbst ist nur das CRO
„ Taktverbund“ hinterlegt. Abstellung befindet sich im Reiter
Laufweg, ETCS-Zugdaten befinden sich in der
Zugcharakteristik direkt
Um einer Anmeldung einen Taktverbund zuzuweisen, muss
dieser im Vorfeld angelegt worden sein (Unter Case
Reference Objekte in der Hauptnavigation). Falls dies bisher
nicht geschehen ist, kann dies über den Button „Neuen
Taktverbund hinzufügen“ nachgeholt werden
Anschließend muss der Taktverbund explizit geladen werden
(auch wenn er grade noch angelegt wurde!). Dazu muss die
entsprechende CRID in das Feld eingegeben werden es
kann auch in den vorhandenen Objekten gesucht werden,
hierzu müssen mindestens 2 Zeichen eingegeben werden.
Anschließend kann aus dem Dropdown-Menü ausgewählt
werden. Hinweis: Es werden maximal 10 Treffer angezeigt
wenn der gewünschte Takt nicht aufgeführt ist, muss über
die Suche stärker eingegrenzt werden
Hinzufügen eines Taktverbund-Objekts
Wenn schon ein Taktverbund CRO
angelegt wurde, dann kann das hier
eingetippt werden
Sobald 2 Zeichen befüllt, erscheinen
alle angelegten CROs
Anlage neuer Taktverbund
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 181
Kapitel 3g:
Angabe des Verkehrszeitraums
Themenübersicht
▪ Die Eingabemaske unter Verkehrstagekalender
▪ Umgang mit Feiertagen
▪ Tipps & Tricks
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 182
Verkehrstagekalender.
Allgemeine Hinweise zur Angabe des Verkehrszeitraums
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Im Verkehrstagekalender kann jede mögliche Kombination bequem für die aktuelle Trassenanmeldung ausgewählt werden
Verschiedene Möglichkeiten der Auswahl des Verkehrszeitraums möglich:
Individuelles Anklicken einzelner Tage
Drag and Drop zur Auswahl zusammenhängender Zeiträume
Angabe erster und letzter Verkehrstage
Auswahl/Abwahl konkreter Wochentage
→ Aktuelle Empfehlung: Wählen Sie den exakten Verkehrszeitraum per Drag and Drop mit der Maus direkt im Kalender aus!
Als Verkehrstag ist der Tag zu wählen, wo die Trasse erstmalig im Plannetz der DB InfraGO ist. Bei langläufigen internationalen Zügen also die erste Zeit auf DB InfraGO
Plannetz konkret die erste Abfahrtszeit am Handoverpunkt. Die korrekte Verbindung zu den TAF/TAP-Identifikatoren ist dann über den sogenannten Offset to
Reference herzustellen
Den Verkehrstageschlüssel gibt es in der Trassenanmeldung nicht mehr und muss bei Trassenanmeldung im Webportal nicht angegeben werden mit TAF/TAP gibt es
eine technisch betrachtet eine „Bitleiste“ mit Einsen und Nullen, die jeden Tag einzeln definiert
Man kann immer nur Verkehrstage in einem Fahrplanjahr nutzen, es werden aber grundsätzlich alle verfügbaren Fahrplanjahre angezeigt und sind auswählbar. Wenn man
in 2 Fahrplanjahren Tage auswählt, so lässt sich die Anmeldung (korrekterweise) nicht abschicken
Feiertage können der Einfachheit halber angezeigt werden (sowohl bundesweite als auch sonstige Feiertage) diese müssen dann aber noch aktiv an- bzw. abgewählt
werden. In der dann angezeigten Legende unterhalb vom Kalender erkennt man die verschiedenen Bedeutungen der Farben
Das ausgewählte Fahrplanjahr ist fester Bestandteil in allen relevanten TAF/TAP Identifikatoren und wird automatisch dort übernommen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 183
Verkehrstagekalender.
Eingabemaske des Verkehrstagekalenders (1 von 2)
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Alle Eingaben löschen
Wechsel der Ansicht:
Linksbündig, zentriert
Angabe exakter Verkehrszeitraum
(erster bis letzter Tag)
An- bzw. Abwahl Wochentage
Hellblaue = Wochentage
teilweise ausgewählt
Dunkelblau = durchgängig
ausgewählte Wochentage
Weiße Auswahl = Wochentag
derzeit nicht ausgewählt
Wechsel zum nächsten
Fahrplanjahr (nur möglich, wenn
alle Eingaben leer)
Wechsel zum vorherigen
Fahrplanjahr (nur möglich,
wenn alle Eingaben leer)
Blau markierte Tage = aktuelle
Auswahl der Trassenanmeldung
graue Tage = Samstag
und Sonntag
Mit dieser Funktion lassen sich
bundesweite Feiertage oder alle
Feiertage, inkl. Bundesland-
spezifischen, anzeigen. Wichtig:
diese müssen noch aktiv an- bzw.
abgewählt werden
Angaben speichern und
Eingabefenster schließen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 184
Verkehrstagekalender.
Eingabemaske des Verkehrstagekalenders (2 von 2)
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Leicht ausgegraute Tage = Tage
in der Vergangenheit
Heutiger Tag
Aktuell ausgewählte
Verkehrstage
Ziffern 1 bis 31 =
Datum/Tag
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 185
Verkehrstagekalender.
Anzeige und Auswahl von Feiertagen
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Legende
für Ansicht
Ansicht „Bundesweite Feiertage“ Ansicht „Alle Feiertage“
Legende
für Ansicht
Nicht ausgewählte
Feiertage
Aktuell ausgewählte
Feiertage
Nicht ausgewählte
Feiertage
Aktuell ausgewählte
Feiertage
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 186
Verkehrstagekalender.
Tipps & Tricks zur Bedienung des Kalenders
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Tipps und Tricks zur Bedienung des Verkehrstagekalenders
Generell ist der Kalender für die Bedienung mit der Maus gedacht. Um die meisten „Eingabefehler“ zu vermeiden, empfehlen wir diese!
Bei Eingabe in den textuellen Datumsfeldern oben links speichert der Kalender die Eingabe erst mit Betätigen von „Enter“. Wenn man nur Daten einträgt und auf „OK“
klickt, werden diese zunächst nochmal gelöscht
Die Legende des Kalenders ist unten drunter und verschwindet bei manchen Anzeigeformaten nach unten (z.B. kleineren Bildschirmen), so dass man runterscrollen
muss, um diese anzuzeigen insbesondere bei der Unterscheidung ausgewählter und gezeigter Feiertage relevant
Wenn man sich die Feiertage anzeigen lässt, so werden diese angezeigt, aber noch nicht direkt ausgewählt. D.h., wenn man an den Feiertagen fahren oder nicht fahren
will, ist dies noch manuell an- bzw. abzuwählen
Wenn man einen Verkehrszeitraum für ein Fahrplanjahr hinterlegt hat, kann man nicht sofort in das nächste Fahrplanjahr wechseln. Man muss zunächst den
eingegebenen Zeitraum leeren und anschließend das gewünschte Jahr auswählen
Aktuell kann es passieren, dass wenn man über die beiden Eingabefelder den Verkehrszeitraum benennt, anschließend Wochentage selektiert, sich der ursprünglich
ausgewählte Verkehrszeitraum ändert (weil sich dieser durch die Wochentags-Auswahl ggfs. reduziert). Dies ist dann relevant, wenn man anschließend wieder
Wochentage hinzufügen möchte, denn die einmal aus dem Verkehrszeitraum „gefallenen“ Tage kommen dadurch nicht wieder zurück!
Hier bitte drauf achten und den gewählten Verkehrszeitraum immer nochmal überprüfen. S. Beispiel unten:
Abwahl von Mo, Do, Fr bei
Wochentagen. Reduktion
Verkehrszeitraum von 04.05.-
29.05. auf 05.05.-27 .05.
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 187
Kapitel 3h:
Sonderfälle Trassenanmeldungen
Themenübersicht
▪ Umgang mit bisherigen „Stammzügen und Ergänzern“
▪ Anmeldungen über PCS
▪ Anmeldungen mit dem „ Trassenanmelde-Vordruck“
▪ Anmeldungen über den Fahrplanwechsel 2026-2027 und 2027-2028
▪ …
Kapitel wird sukzessive
erweitert
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 188
Weitere besondere Anmeldungen.
Was wird aus bisherigen „Stammzügen und Ergänzern“?
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Zugnummer 1234 1234 1234
Verkehrstage Mo-Fr
(außer Dezember)
Sa-So
(außer Dezember)
Mo-So
(nur Dezember)
SPNV
Werk 7:00 (leer)
A-Stadt 7:15 7:00
B-Dorf 7:30 7:30 7:15
C-Dorf | 7:45 7:30
E-Stadt 8:00 | 7:45
F-Burg 8:15 8:00
Anmeldungen? PRID v01 PRID v02 PRID v03
Grundsätzlich sollte man sich VOR der Anmeldung immer überlegen, in wie
vielen einzelnen Anmeldungen das Verkehrsbedürfnis bestellt wird. Die
bisher bekannten Zeitscheiben gibt es in TAF/TAP nicht mehr
Grob gesagt: wenn an einzelnen Tagen „anders“ gefahren wird, dann ist es
eine eigene Bestellung. Sprich wenn sich Laufweg, Zugcharakteristik,
TrainActivities, Haltearten, Zeiten etc. ändern, dann kann es nicht
vermischt in einer Anmeldung abgeschickt werden
Im Beispiel rechts möchte ein Kunde unter derselben Zugnummer (1234)
Montags bis Freitags von B bis E fahren ohne Halt in C, Samstags und
Sonntags kommt der Zug aus dem Werk, fährt bis F ohne Halt in E. Dabei
beginnt der Zug mit einem Leerreisezug. Im Dezember fährt der Zug mit
anderen Zeiten von A bis F.
Dies resultiert in 3 Trassenanmeldungen, unterstellt dabei, dass sich
Zugcharakteristik nicht ändert. Sollte jetzt noch z.B. an einzelnen Tagen
eine Mehrfachtraktion nötig sein (wegen erhöhtem Verkehrsaufkommen),
so wären das nochmal einzelne Bestellungen
Hinweis: Wenn dieselbe OTN verwendet werden soll wie in einer anderen
Bestellung, so wäre der RoR DE06 zu verwenden. Insbesondere wenn
Zeiträume ohne Puffertag aneinandergrenzen ist dieser dann sogar eine
Pflichtangabe!
Nötige Aufteilung des Verkehrsbedürfnisses in mehrere Path Requests (Einzel-Anmeldungen)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 189
Weitere besondere Anmeldungen.
Trassenanmeldungen mit PCS (Path Coordination System, RNE)
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Hinweise zur Anmeldung via PCS
Grundsätzlich gibt es PCS weiterhin als Eingangskanal für die relevanten Trassenanmeldungen. Bestellungen mit PaP-
Bezug müssen wie gewohnt und in den INB veröffentlicht, über PCS bestellt werden
Auch PCS hat mit TAF/TAP ein Update erhalten und in PCS muss entsprechend TAF/TAP-konform bestellt werden alle
Details dazu, Schulungsmaterialien und termine sowie sonstige Informationen finden Sie bei der RNE
Wichtig zu beachten ist, dass der bereits angesprochene Kanalzwang auch hinsichtlich PCS gilt. D.h. eine
Trassenanmeldung die in PCS abgeschickt (bestellt) wurde, muss auch in PCS angenommen und zum Vertrag geführt
werden. Anschließend können Folgeprozesse über andere Kanäle (CI oder Portal) erfolgen, wenn dies grundsätzlich
zulässig ist (z.B. wegen PaP-Bezug o.ä.)
Mit Wechsel auf TAF/TAP sind Doppelbestellungen nicht mehr zulässig. Wenn eine Anmeldung in PCS erstellt wurde,
muss sie nicht durch den Kunden nochmal in pathOS angelegt werden (sie würden dann auch abgewiesen wegen
doppelt verwendeter PathRequestID)
Bitte beachten Sie, dass PCS bei der DB InfraGO AG derzeit in erster Linie für internationale Trassenanmeldungen im
Netzfahrplan genutzt werden kann, v.a. mit PaP-Bezug. Aus IT-technischen Gründen ist eine Nutzung von PCS für
unterjährige Änderungen zum Jahresfahrplan und für Gelegenheitsverkehre derzeit noch nicht empfehlenswert. Vgl.
dazu die Produktseite auf der Homepage der DB InfraGO
Mit Start von pathOS werden Trassenanmeldungen nach Bestellung automatisch aus PCS zur DB InfraGO übertragen,
das Angebot zunächst weiterhin händisch zurück
Link zu PCS: https://rne.eu/it/products/pcs/
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 190
Weitere besondere Anmeldungen.
Trassenanmeldungen über den „Anmeldevordruck“
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In der Richtlinie 402 „ Trassenmanagement“ sind wie gewohnt die wichtigsten
Informationen, Vorgaben und Grundsätze zur Trassenanmeldung bei der DB InfraGO
hinterlegt. Diese finden Sie mit allen Anhängen und Details hier: Richtlinien des
netzzugangsrelevanten Regelwerks der INB 2027
Im Detail:
402.0202A01 Trassenanmeldung Netzfahrplan: Leitfaden für die
Verwendung des Formulars im Netzfahrplans
402.0202A02 Trassenanmeldung Gelegenheitsverkehr: Leitfaden für die
Verwendung des Formulars im Gelegenheitsfahrplan
402.0202V01 Anmeldevordruck Netzfahrplan
402.0202V02 Anmeldevordruck Gelegenheitsverkehr (gilt auch für Tfz-
Fahrten, Messfahrten mit lokbespannten Zügen, Versuchszüge u.ä.)
Im Netzfahrplan senden Sie die Formulare bitte an das Kundencenter Netzfahrplan
Die Vordrucke sind im Gelegenheitsverkehr an die Trassenannahme in den Regionen
zu senden, wo die Zugfahrt beginnt E-Mail-Adressen finden Sie hier
Anmeldevordruck steht weiterhin als Rückfallebene bei z.B. IT-Ausfällen zur Verfügung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 191
Weitere besondere Anmeldungen.
Bestellungen für den Nachtsprung beim Fahrplanwechsel
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(1) Einfacher Nachtsprung INNERHALB DB INFRAGO-NETZ
(Zug fährt in 2026 auf InfraGO-Netz los, hat einen Tagessprung und fährt in 2027 weiter)
Dieser Zug wurde bereits für 2026 bestellt und für das Fahrplanjahr 2026 konstruiert. Alle Laufwegspunkte ab Mitternacht haben einen regulären
Tagessprung/Offset +1. Es muss keine Neubestellung im Fahrplanjahr 2027 mit TAF/TAP erfolgen
(2) Nachtsprung IM AUSLAND
(Zug fährt in 2026 im Ausland los, überquert Mitternacht im Ausland und bricht in 2027 auf InfraGO-Netz ein)
Dieser Zug wurde bereits in 2026 bestellt, hat aber mindestens bei der DB InfraGO keine ReferenceTrainID für 2027 . Der Verkehrstag dieses Zugs auf InfraGO-Netz
ist tatsächlich der 1. Tag im Fahrplanjahr 2027 (mit OTR +1) und ausnahmsweise benötigt dieser Zug dann eine TRID für 2027!
Es muss ein separater PathRequest unter TAF/TAP (pathOS) mit Start im Handover/InfraGO-Netz erfolgen. Der Auslandsanteil wird einmalig ignoriert der
Verweis auf den Auslandsanteil soll als Kommentar im Freitextfeld hinterlegt werden, da Start mit „negativem Nachtsprung“ bei der DB InfraGO nicht erlaubt ist
(3) Nachtsprung IM DEUTSCHEN FREMDNETZ
(Zug fährt in 2026 im deutschen Dritt-EIU los, überquert Mitternacht im Fremdnetz und bricht in 2027 auf InfraGO-Netz ein)
Auch dieser Zug wurde bereits bestellt in 2026 und hat für 2027 keine TRID bei der DB InfraGO auch dieser muss mit Verkehrstag bei Einbruch ins InfraGO-Netz
neu bestellt werden und eine TRID für 2027 erhalten (mit OTR +1) wenn Laufwegspunkte im Fremdnetz angegeben werden, dürfen die nur eine flexible
Zeitangabe erhalten
Fahrplanwechsel 2026 auf 2027
(4) Verkehrstag in der InfraGO ist der letzte Tag im Fahrplanjahr 2027
Dieser Zug wird mit Verkehrstag 2027 regulär bestellt und hat einem Tagessprung (Offset) „+1“ ab Mitternacht im InfraGO-Netz wird für „2027“ konstruiert
(5) Verkehrstag in der InfraGO ist der erste Tag im Fahrplanjahr 2028 (Zug startet im Ausland/Fremdnetz am Vortag mit OTR+1 oder höher)
Dieser Zug ist auf InfraGO-Netz eine Trassenanmeldung im Fahrplanjahr 2028, der OTR verschiebt den effektiven Tag
Fahrplanwechsel 2027 auf 2028
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 192
Kapitel 4a:
Umgang mit Angeboten
Themenübersicht
▪ Generelle Logik von Vorgängen (inkl. 1:n)
▪ Umgang mit Fehlern nach Anmeldung
▪ Abruf und Ansicht von Angeboten
▪ Detailansicht eines Angebots
▪ Darstellung von mehreren Angeboten
▪ Ablehnen und Ablehnen mit Beanstandung
▪ Annehmen eines Angebots
▪ Darstellung von VNP und ENP im Netzfahrplan
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 193
Hinweise zum Verständnis und Umgang mit Vorgängen, Anmeldungen und
Verträgen (im Portal)
Trassenanmeldung
PathRequest 1
(Vorgang A)
Angebot 1
(Subvorgang A1)
Angebot n
(Subvorgang An)
Angenommen
Abgelehnt
Beanstandet
Vertrag
Storniert
Vorgang A1 beendet
Vorgang A1 beendet
SCHEMATISCH
Neues Angebot
Vorgang A gesamthaft erst beendet wenn alle
„Subvorgänge“ beendet sind
▪ Für die Arbeit mit der neuen Logik in der Trassenanmeldung ist es wichtig, ein Verständnis über Vorgänge zu haben
▪ Grundsätzlich ist jede Aktion, mit der man etwas verändert, ein separater Vorgang, z.B. eine Trassenanmeldung. Die dazugehörigen
Angebote sind dann quasi „Subvorgänge“ unter diesem Vorgang
▪ Eine Trassenanmeldung bleibt so lange ein offener Vorgang, bis alle Angebote („Subvorgänge“) dann entweder zum Vertrag kommen
oder abgelehnt werden. Wurden alle Angebote bewertet und beantwortet, wird der ursprüngliche Vorgang der Trassenanmeldung
geschlossen
▪ Wenn man nun mit diesen Verträgen weiterarbeitet, startet das System jeweils neue Vorgänge
▪ Zusätzlicher Hinweis: Ab dem Status Vertrag kann man den Kanal wechseln. D.h. eine Änderung auf einen über die Schnittstelle
angemeldeten Vertrag kann dann über das Portal geändert werden
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 194
Die 1:n Logik zwischen Trassenanmeldung (PathRequest)
und -angebot (PathDetails)
Trassen-
anmeldung
(PathRequest)
durch EVU
▪ Für jeden PathRequest kann die DB InfraGO unter TAF/TAP künftig n
Angebote zurückspielen, im Normalfall maximal 1 pro Verkehrstag
(einzelne fachliche Ausnahmen, z.B. wenn wegen Aufsplittung der OTN
Teilangebote entstehen)
▪ Dies bedeutet bei z.B. einer Anmeldung für Montag bis Freitag, kann die
DB InfraGO im Regelfall bis zu 5 Angebote zurückgeben diese sind nicht
als Alternativen zu verstehen, sondern sind zeitlich disjunkt und ergeben
insgesamt den gesamten Verkehrszeitraum
▪ Allerdings kann die DB InfraGO somit sehr flexibel reagieren, z.B.
Montag bis Mittwoch so wie angemeldet, Donnerstag mit zeitlicher
Abweichung, Freitag nicht konstruierbar
▪ Das EVU kann nach Erhalt der Angebote dann jedes einzeln betrachten und jeweils
entweder annehmen, ablehnen oder beanstanden (dies gilt erstmal für den GelV im
Netzfahrplan weicht es hiervon ab: im VNP kann man nur beanstanden, im ENP kann
man nur annehmen oder ablehnen)
▪ Bei Annahme des Angebots, mündet dieses direkt in einem Vertrag
▪ Bei Ablehnen wird der entsprechende Teil des Verkehrszeitraums storniert
▪ Eine Beanstandung geht zurück an die DB InfraGO der Fahrplan konstruiert neu. Im
Anschluss gibt es ein überarbeitetes Angebot
▪ Insgesamt bedeutet diese Logik, dass es für einen PathRequest am Ende auch bis zu n
einzelne Verträge geben kann
Angebot 1 für Verkehrstage A-B
Angebot 2 für Verkehrstage C-F
… Angebot n für
Verkehrszeitraum X
Angebot x annehmen
Angebot y ablehnen
Angebot z beanstanden
Jedes Angebot
wird einzeln
behandelt
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 195
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Umgang mit Fehlern nach Anmeldung Grundlagen (1 von 2)
Nach Abschicken einer Trassenanmeldung („Path Request“) durchläuft diese mehrere Status.
In der Regel sieht man zunächst „In Bearbeitung“ und wenn die Trassenkonstruktion
erfolgreich war, später „VNP-Angebot“ oder „Finales Angebot“
Wenn es nach Abschicken zu einem fachlichen Fehler kam, wird dieser in der Detailansicht
des Vorgangs sichtbar der Status ist dann in der Regel „Fehler“ oder „Zurückweisung“. Um
die Details einzusehen, muss der Vorgang geöffnet werden (s. Grafik rechts)
Diese Fehler konnten nicht bereits in den „einfachen“ Fehlerprüfungen in pathOS selbst
erkannt werden, da hier der Prozess in den Fahrplansystemen hinter pathOS notwendig ist
Grobe Differenzierung der verschiedenen Fehlerprüfungen:
pathOS Webportal Oberfläche: Einfache Feldvalidierungen
pathOS Webportal Direkt nach Abschicken: Prüfung der Identifikatoren, Kundennummern
Fahrplanysteme nach Abschicken: Insbesondere Prüfung auf „Fahrbarkeit“ und fachlich
korrekte Bestellung
Wichtig: Ein Vorgang mit dem Status „Fehler“ oder „Zurückweisung“ ist abgebrochen, es wird
hier nicht konstruiert und eine Überprüfung der Anmeldung sowie anschließende
Neubestellung ist notwendig. Dazu können Sie natürlich die bereits abgeschickte Anmeldung
dann als Entwurf einer neuen Vorlage übernehmen. Bitte beachten Sie aber, dass die im
ersten Versuch verwendete PathRequestID bereits belegt ist und durch eine neue ersetzt
werden muss. TRID/ROID/OTN können erneut herangezogen werden, entsprechend der
generellen Regeln für diese.
Es ist also immer empfehlenswert, auch nach Abschicken regelmäßig in der Vorgangsübersicht
zu prüfen, ob die Trassenanmeldung zurückgewiesen wurde!
Fachliche Fehler sind aktuell im Regelfall erst in der Vorgangsübersicht erkennbar
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DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 196
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Umgang mit Fehlern nach Anmeldung Beispiele (2 von 2)
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Darstellung, wenn mehr als ein Fehler vorliegt
Triebfahrzeug nicht zulässig
Bestellte OTN ist für diesen Kunden
nicht kontingentiert
Fehler in Auswahl der Verkehrstage
(im Portal quasi nicht möglich)
Zuordnung Kundennummer falsch
Es wurde auf eine unbekannte
PathID referenziert
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie eine Fehlermeldung bekommen, mit der Sie nichts anfangen können, weil sie z.B. kryptisch ist, so nehmen Sie bitte den Kontakt zur fachlichen
Betriebsführung bzw. unserem Support auf! (www.dbinfrago.com/pathOS oder pathOS@deutschebahn.com gerne mit Screenshot!)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 197
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (1 von 6)
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Um ein Angebot anzunehmen, muss zunächst der entsprechende
Vorgang aus der Vorgangsübersicht im Bereich „Vorgänge“ ausgewählt
werden in der Regel liegt dieses im Status „Finales Angebot“ vor
In der Übersicht sieht man dann ähnlich zu anderen Vorgängen die
wichtigsten Daten des PathRequests gebündelt im Kopfbereich
Im mittleren Abschnitt werden alle vorhandenen Angebote gezeigt (in
diesem Beispiel starten wir zunächst mit einem Angebot)
Wenn ein Angebot markiert wurde, kann dieses wie gewohnt
angenommen, beanstandet oder abgelehnt werden
Im unteren Bereich sieht man die Übersicht aller vorliegenden Angebote
mit entsprechenden Preisen sowie die verwandten Vorgänge zu dieser
Trassenanmeldung (also zur PathRequestID bzw. ReferenceTrainID).
Zusätzlich können hier die Leistungsbeschreibungen als PDF oder CSV
abgerufen werden (Überschrift „Preisliste“)
Die Abweichungen zwischen Bestellung und Angebot sind in dieser
Übersicht möglich (in der Zeile des jeweiligen Angebots)
Verschiedene Detailansichten möglich: Daten der ursprünglichen
Trassenanmeldung (per Klick auf z.B. die Laufwegspunkte, die Zeiten
oder das Zug-Symbol). Zusätzlich kann man per Klick auf das jeweilige
Angebot für alle vorliegenden Angebote die Details sehen
Anzeigen eines Angebots aus der Vorgangsübersicht
Kopfdaten der ursprünglichen
Trassenanmeldung
Detailansicht des
einzelnen Angebots (die
Farbe und Position des Kreises
deutet auf die Abweichung zur
gewünschten Trasse hin)
Details siehe Folgeseiten
Preisübersicht der
jeweiligen Angebote
Ein Klick hier zeigt nochmal die
Details der ursprünglichen
Anmeldung
Anfragesteller (im PR
hinterlegte Kontaktinform.)
Leistungsbeschreibung
(PDF/CSV)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 198
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (2 von 6)
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Verschiedene Optionen der Anzeige von vorliegenden Angeboten möglich
Drei verschiedene Darstellungsformen für die Abweichung: Als
Kreis, als Text oder nach geplanter Uhrzeit (Auswahl über den linken
Schieberegler mit drei verschiedenen Optionen)
Zwei verschiedene
Darstellungsformen für die Zeiten:
Nach Ankunft oder nach Abfahrt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 199
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (3 von 6)
1 2 3 4
Abweichungen an einzelnen Laufwegspunkten können in der Übersicht angezeigt werden (mit „Mouseover“)
Kreis: Darstellung der
Abweichung gegenüber Plan
Sobald man mit der Maus über den
Kreis an einer Betriebsstelle
„hovert“, werden die dortigen
Details des konstruierten Fahrplans
angezeigt (inklusive der lokalen
Abweichung)
Die obere Zeile zeigt die
bestellten Zeiten (PathRequest)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 200
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (4 von 6)
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Die Status der einzelnen Angebote können ebenfalls eingesehen werden
Ursprüngliche Trassenanmeldung
Angebote 1 und 2 sind bisher noch nicht
beantwortet (weder angenommen noch
abgelehnt)
Angebot 3 wurde am 5.2. beanstandet
Angebot 4 wurde am 6.2. angenommen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 201
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (5 von 6)
1 2 3 4
Preislisten und Leistungsbeschreibungen
Preis des jeweiligen
Angebots, sortiert nach
Status des Angebots (oben:
gebucht, unten: offen)
Link zur Detailansicht der
Leistungsbeschreibungen
der einzelnen Angebote (links:
PDF, rechts: CSV)
Bezeichnung der Angebote
(analog zur Übersicht). Per
Klick öffnet sich die
Detailansicht
Reihenfolge der Tabelle
ist anpassbar
Reihenfolge der Angebote innerhalb
der einzelnen Spalten kann angepasst
werden allerdings nur für die noch
offenen („restlichen“) Angebote
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 202
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Abruf Angebot und Übersichts-Ansicht GelV (6 von 6)
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Darstellung von verwandten Vorgängen
In diesem Beispiel gab es in der
ursprünglichen Anmeldung keine
angegebenen verwandten
Vorgänge („Reason of Reference“)
technisch gesehen sind dies die
sogenannten „Related Planned
Transport Identifier“ kurz: RPTID)
In diesem Beispiel wurde in der
ursprünglichen Anmeldung auf
einen verwandten Vorgänge
(„Reason of Reference“)
referenziert mit dem Code „1013“ auf
den Path „PA 0080 WGU…“
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 203
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Detailansicht Angebot Überblick
1 2 3 4
Anzeige in welchem der n Angebote
man sich aktuell befindet
Die aus der ursprünglichen
Anmeldung bekannten Reiter
finden sich auch im Angebot
wieder ergänzt um den
detaillierten Laufweg aus der
Konstruktion (s. rechts)
Auch aus dieser Ansicht heraus kann
ein Angebot abgelehnt, beanstandet
oder angenommen werden
Detailansicht des Laufwegs inklusive aller
Laufwegspunkte und allen vom Konstrukteur
hinzugefügten Betriebsstellen, also insbesondere
betrieblichen Halten und Betriebsstellen, die für den
eindeutigen Laufweg wichtig sind. Wenn der Laufweg
von der ursprünglichen Trassenanmeldung abweicht,
so sieht man das hier ebenfalls!
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 204
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Detailansicht Angebot Produktausprägungen
1 2 3 4
Hier werden die bestellten
Produktausprägungen aufgeführt, aktuell
fehlt hier noch die Angabe des hinterlegten
durchführenden EVU
Falls der Konstrukteur Bemerkungen erfasst
hat, so sind diese auch hier zu finden
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 205
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Detailansicht Angebot Laufweg (& Zugcharakteristik)
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Analog zur Anmeldemaske gibt es
die Unterscheidung in
Laufwegspunktangaben (links)
und Zugcharakteristik (rechts)
Anzeige des tatsächlich
konstruierten Laufwegs
inklusive aller TrainActivities,
Zeiten etc. (auch solchen,
die vom Konstrukteur
hinzugefügt wurden)
Genaue Informationen zur
Strecke finden Sie hier
Gleisangaben,
Geschwindigkeiten,
Veröffentlichungen und
sonstiges findet man unter
„Allgemeine Angaben“
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 206
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Detailansicht Angebot Detail Laufweg
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Hier sind ggfs. zusätzliche
Informationen/Vorgaben vom
Konstrukteur hinterlegt
Hier ist erstmals der vollständige
Laufweg inklusive
Betriebshalten, allen
Durchfahrten, sonstigen
zusätzlichen Halten etc. sichtbar
Gleisangaben
Exakte
Ankunftszeiten
Exakte
Abfahrtszeiten
Entfernung zur
nächsten
Betriebsstelle (in m)
Halteart, z.B. C, D
(analog zum bisherigen
Wording in TPN)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 207
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Detailansicht Angebot Identifikatoren
1 2 3 4
Z9999 ZZ99
Übersicht der Identifier für
dieses eine Angebot inklusive
der zugehörigen PathID, die erst
vom EIU übermittelt wird, in
diesem Fall von der DB InfraGO
mit dem Company Code 0080
Kontaktinformationen des
ursprünglichen Bestellenden
(außer die Fahrplankonstruktion
überschreibt das manuell)
Zugnummer entweder von DB
InfraGO vergeben oder die bereits im
PR vom Besteller genannte (z.B. aus
Kontingent)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 208
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Detailansicht Angebot Verkehrszeitraum
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Detailansicht des
Verkehrstagekalenders, für den
dieses eine Angebot gilt (ist bei n
Angeboten nur ein Teil des
ursprünglich angemeldeten
Kalenders). In diesem Fall fährt
der Zug an 5 einzelnen Tagen
Erster und letzter Verkehrstag
Fahrplanjahr
Änderung der Darstellung
des Kalenders (linksbündig,
zentriert)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 209
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
1:n Logik mehrere Angebote zu einer Anmeldung (1 von 2)
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Elementarer Bestandteil von TAF/TAP ist die Einführung der 1:n-
Logik, d.h. dass bei mehrtägigen Anmeldungen maximal so viele
Angebote wie es verschiedene Verkehrstage gibt, zurückgespielt
werden können
Die Angebote sind nicht als Alternativen zu verstehen, sondern
immer zeitlich disjunkt, d.h. sie gelten für verschiedene Verkehrstage
bzw. zeiträume und bilden gemeinsam den vollständigen
Verkehrszeitraum ab
Bei einer eintägigen Trassenanmeldung gibt es im Regelfall auch
immer nur exakt ein Angebot
Verdeutlichung an einem Praxisbeispiel: Es wird eine Trasse für eine
Woche (7 Verkehrstage) mit EINER Trassenanmeldung bestellt. In
der bisherigen Logik gibt es dazu genau ein Angebot, was dann für
alle Verkehrstage gilt. Passt ein Tag nicht, müsste die ganze
Anmeldung abgelehnt werden. Im neuen System kann auf diese eine
Anmeldung folgendermaßen reagiert werden:
Mo.-Mi.: Angebot genau nach Anmeldung
Do.-Fr.: Nicht-konstruierbar kein Angebot
Sa.-So.: Angebot mit Abweichung wegen Baustelle am
Wochenende (anderer Laufweg, andere Zeiten)
Anzeige von mehreren Angeboten gemäß der 1:n-Logik
Laufweg mit
(bestellten) Halten
Je Zeile ein eigenes Angebot in diesem Beispiel gibt es 2 Angebote
Wenn man sich den Kalender als „ Tooltip“ anzeigen lässt und über
einem Angebot mit der Maus hovert, so sieht man den zugehörigen
Kalender (genauso wenn man die Detailansicht öffnet)
Wenn man über einem Laufwegspunkt mit der Maus hovert, so sieht
man die detaillierten Zeiten und etwaige Abweichungen
Details s. Folgeseite
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 210
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
1:n Logik mehrere Angebote zu einer Anmeldung (2 von 2)
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Geöffneter „Kalender Tooltip“ mit
Unterschieden je Angebot
Abweichung am Laufwegspunkt
„Nürnberg Rbf Ausfahrt“ in
Angebot 2 haben wir hier +30min
Kalender für Path 1
Kalender für Path 2
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 211
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Ablehnen und Ablehnen mit Beanstandung.
1 2 3 4
Angebot auswählen (und das
entsprechende Kästchen markieren)1
Aktion auswählen (und den
entsprechenden Button klicken)
Für jedes Angebot wird
individuell angezeigt, welche
Aktion wann durchgeführt wurde
Mit Klick auf Ablehnung ist das
Angebot sofort abgelehnt
Mit Klick auf „Ablehnung mit
Beanstandung“ muss diese
zunächst begründet werden. Erst
mit dem nächsten Klick auf „!
Beanstanden“ wird abgelehnt
2
3
2a 3
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 212
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
Annehmen eines Angebots.
1 2 3 4
Angebot auswählen (und das
entsprechende Kästchen markieren)1
Aktion auswählen (und den
entsprechenden Button klicken)
2
3
Nach Klick auf „Annehmen“ muss
zunächst die INB bestätigt werden
Für jedes Angebot wird individuell
angezeigt, welche Aktion wann
durchgeführt wurde
4
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 213
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
VNP-Angebote im Netzfahrplan.
1 2 3 4
Gemäß geltendem Vorgehen mit dem vorläufigen Netzfahrplan, ist
dies leicht abweichend auch in pathOS
Zunächst können Vorgänge, die zu den Netzfahrplanphasen
gehören in der Vorgangsübersicht an der Leistungsprozessart
„NFPL“ oder „NFPL 2“ erkannt und gefiltert werden
Es gelten hier natürlich die regulären, gemäß INB veröffentlichten
Fristen und Vorgehensweisen
Ein VNP-Angebot hat den Status „VNP-Angebot“ sobald es
konstruiert ist
Ein VNP-Angebot kann nicht angenommen oder abgelehnt werden
ausschließlich eine Beanstandung ist möglich und muss wenn
nötig, aktiv angestoßen werden
Vorliegende VNP-Angebote können sobald das Angebot vorliegt,
nicht mehr bearbeitet oder geändert werden in pathOS
Darstellung von und Umgang mit Angeboten im VNP
Darstellung eines VNP-Angebots (hier liegt
genau 1 Angebot vor) es ist nur „Ablehnen mit
Beanstandung“ auswählbar. Mit Klick in die Zeile
gelangt man auch hier zur Detailansicht
Darstellung der
Leistungsprozessart „NFPL“ in
der Vorgangsübersicht
Darstellung eines beanstandeten Angebots
entsprechend der INB wird hier ein erneutes
Angebot bereitgestellt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 214
Annahme & Ablehnung eines Angebots.
ENP-Angebote im Netzfahrplan.
1 2 3 4
Gemäß geltendem Vorgehen mit dem endgültigen Netzfahrplan, ist
dies leicht abweichend auch in pathOS
Zunächst können Vorgänge, die zu den Netzfahrplanphasen
gehören in der Vorgangsübersicht an der Leistungsprozessart
„NFPL“ oder „NFPL 2“ erkannt und gefiltert werden
Es gelten hier natürlich die regulären, gemäß INB veröffentlichten
Fristen und Vorgehensweisen
Ein ENP-Angebot hat den Status „Finales Angebot“ sobald es
konstruiert ist (also von der Bezeichnung her analog zum GelV)
Ein ENP-Angebot kann nur angenommen oder abgelehnt werden
eine Beanstandung ist hier nicht mehr möglich. Angenommene
ENP-Angebote landen anschließend im Reiter Verträge
Wenn der Kunde nicht innerhalb der Fahrplanfristen reagiert ist das
Angebot abgelaufen und wird automatisch storniert (Status ist dann
abgelaufen)
Darstellung von und Umgang mit Angeboten im ENP
Darstellung eines ENP-Angebots (hier liegt
genau 1 Angebot vor) es ist nur „Ablehnen“
oder „Annehmen“ auswählbar. Mit Klick in die
Zeile gelangt man auch hier zur Detailansicht
Darstellung mehrerer ENP-Angebote in der
Vorgangsübersicht in der Leistungsprozessart
erkennbar wozu diese gehören (im Beispiel haben
wir schematisch die erste und zweite
Netzfahrplanphase angezeigt)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 215
Kapitel 4b:
Änderungen und Stornierungen
Themenübersicht
▪ Änderung/Abmeldung einer Bestellung VOR Angebotserhalt
▪ Änderung einer Bestellung NACH Vertragsschluss
▪ Allgemeine Hinweise zu (Teil-)Stornierungen
▪ Vollständige Stornierung einer Bestellung
▪ Teilstornierung einer Bestellung
▪ Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 216
Änderung und Stornierung.
Änderung/Abmeldung einer Bestellung vor Angebotserhalt (1 von 2)
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Eine Änderungsbestellung kann nur vor Angebotserhalt durchgeführt werden, wenn der Status in der Vorgangsübersicht „in Bearbeitung“ ist gleiches gilt für das
Abmelden einer Trassenanmeldung, auch dies geht nur, solange die Trasse nicht bearbeitet wurde
In diesem Fall ist die Änderung auch keine neue Trassenanmeldung, es wird dieselbe PathRequestID verwendet wie bei der ursprünglichen Anmeldung
Es ist nicht möglich, die ursprünglich verwendete Kundennummer zu wechseln. Wenn man das machen würde (oben rechts in der Anwendung), dann setzt sich die
gesamte Anmeldung zurück
Es sind grundsätzlich die Fristen für Anmeldungen zu beachten. Insbesondere im Netzfahrplan sind die Anmeldezeiträume zu beachten, die Änderung kann hier Einfluss
auf die Leistungsprozessart nehmen. Im Gelegenheitsfahrplan gilt entsprechend der Eingangszeitpunkt der geänderten Anfrage
Es sind die geltenden INB zu beachten wobei bei einer Änderung vor Angebotserhalt fast alle Angaben der ursprünglichen Anmeldung geändert werden können
Das Abmelden einer Trassenanmeldung ist nicht gleichbedeutend mit einer Stornierung, in diesem Fall wird einfach die Anfrage „zurückgezogen“
Hinweise zur Änderungsbestellung vor Angebotserhalt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 217
Änderung und Stornierung.
Änderung/Abmeldung einer Bestellung vor Angebotserhalt (2 von 2)
1 2 3 4
Um eine Trassenanmeldung VOR
Angebotserhalt zu verändern, muss in der
Vorgangsübersicht der Status noch auf „In
Bearbeitung“ stehen es liegt kein Angebot
oder (Konstruktions-)Fehler etc. vor
1
2
In der Vorgangsdetailansicht gelangt man
mit Klick auf „Anfrage ändern“ in die
reguläre Trassenanmeldungsmaske (analog
zu einer neuen Anmeldung) befüllt mit allen
Daten der ursprünglichen Anfrage
Man kann nun alles in der Anmeldung selbst
ändern, was nötig ist. Die Vergabe einer
neuen PathRequest ID ist nicht nötig.
Mit Klick auf „Anfrage abmelden“ storniert man die komplette
Trassenanmeldung. Es öffnet sich das bekannte Fenster (analog zu
einer normalen Stornierung) und man hat 10 Sekunden Zeit, um
die Stornierung noch abzubrechen. Danach ist sie endgültig.
Der Status ist anschließend „Abgemeldet“. Die Anmeldung kann
später bei Bedarf als Vorlage für einen neuen Entwurf verwendet
werden (falls man sie doch benötigt)
3
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 218
Änderung und Stornierung.
Änderung einer Bestellung nach Vertragsschluss (1 von 3)
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Generell gelten für Änderungen und Stornierungen die in den INB veröffentlichten Regelungen und Richtlinien, die jeweils auch definieren, was eine Änderung und was
eine Stornierung ist. Diese sind entsprechend durch die Anwendenden zu beachten
Wichtig ist, dass mit der Einführung von TAF/TAP TSI bei einer Änderung eine neue PathRequestID durch den Anmeldenden vergeben werden muss die ursprüngliche
PathRequestID ist ja bei der ersten Anmeldung „verbraucht“ worden. Die weiteren Identifikatoren wie ReferenceTrainID und RouteID dürfen wenn fachlich korrekt
unverändert bleiben
Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer Anmeldung durchaus mehrere Verträge existieren können. Es ist entsprechend zu beachten, welche Verträge geändert
werden sollen. Falls es alle betrifft, sind diese alle einzeln zu ändern in der Regel kann man diese an der ReferenceTrainID erkennen (sie sind im Portal auch als
zusammengehörend markiert). Jeder Vertrag hat „seine eigenen“ Verkehrstage und eine Änderung an einem Vertrag ist immer nur für die dahinter liegenden Tage möglich
Solange bis ein etwaiges neues Angebot angenommen wurde, bleibt der ursprüngliche Vertrag gültig und ist in pathOS auch weiterhin im Reiter Verträge zu finden
Trassenanmeldungen können natürlich nur für die noch offenen Verkehrstage geändert werden, im Portal erfolgt dies über den Reiter „Verträge“ in der Vorgangsübersicht
Grundsätzlich sind Änderungen von Start und Ziel per Änderungsbestellung möglich. Stornierungen von Teillaufwegen sollen über den Stornierungsprozess abgebildet
werden. Die Kundennummer des anmeldenden EVU kann nicht mehr geändert werden, abweichende Durchführende EVU sind hingegen möglich. Auch eine Änderung
des Marktsegments/der Verkehrsart ist nicht möglich. Elemente wie Zugcharakteristik, Haltedauern etc. können entsprechend angepasst werden, führen aber analog
zur bisherigen Welt eventuell zu einer neuen Konstruktion
Zu beachten ist, dass die Kontaktinformationen bei einer Vertragsänderung von der Person genommen werden, die die Änderung auslöst (also grade eingeloggt ist)
diese können aber manuell geändert werden, wenn nötig
Nach Annahme des neuen Angebots sieht man dann in seinen eigenen Verträgen zum Einen den bisherigen Vertrag (mit den nicht geänderten Verkehrstagen) und
zusätzlich einen neuen Vertrag mit den geänderten Verkehrstagen. In der Detailansicht lässt sich unter „Historie“ sehen, was zu diesem Vertrag geschah
Hinweise zur Änderungsbestellung nach Angebotsannahme/Vertragsschluss
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 219
Änderung und Stornierung.
Änderung einer Bestellung nach Vertragsschluss (2 von 3)
1 2 3 4
Im ersten Schritt muss man den betroffenen Trassenvertrag in
der Vorgangsübersicht im Reiter „Verträge“ suchen der Status
sollte „Vertrag“ lauten
Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer Anmeldung
durchaus mehrere Verträge existieren können. Es ist
entsprechend zu beachten, welche Verträge geändert werden
sollen
Zudem müssen im Regelfall noch offene Verkehrstage
vorhanden sein
Anschließend gelangt man mit
einem Klick auf „Vertrag ändern“
in der Detailansicht des Vertrags in
das Eingabemenü zur Änderung
1
2
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 220
Änderung und Stornierung.
Änderung einer Bestellung nach Vertragsschluss (3 von 3)
1 2 3 4
Das Eingabemenü zur Änderungsbestellung sieht grundsätzlich aus wie bei einer
regulären Neuanmeldung die nicht änderbaren Elemente sind ausgegraut
Die 4 Reiter „Verkehrszeitraum“, „Produktausprägungen“, „Laufweg“ und
„Identifikatoren“ sind bei Bedarf anzupassen
Es müssen zwingend zu ändernde Verkehrstage markiert werden
Unter Identifikatoren muss die PRID angepasst werden es reicht in den
meisten Fällen ein Hochzählen der Variant (z.B. von 01 auf 02) in der
erweiterten Ansicht (Modus)
Analog zu einer Neuanmeldung
kann auf die Angebotsprüfung
verzichtet werden, dann würde
man nach erfolgreicher
Konstruktion direkt einen Vertrag
erhalten
Nach Klick auf „Angaben ändern“
hat man noch 10 Sekunden Zeit
abzubrechen, danach ist die
Änderung abgeschickt. Hinweis:
Mit Abbrechen landet man direkt
wieder in der Detailansicht des
Vertrags ohne Änderung
PRID muss geändert werden!
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 221
Änderung und Stornierung.
Allgemeine Hinweise zur (Teil-)Stornierung einer Bestellung (1 von 2)
1 2 3 4
Generell gelten für Änderungen und Stornierungen die in den INB veröffentlichten Regelungen und Richtlinien, die jeweils auch definieren, was ist eine Änderung und was
ist eine Stornierung. Diese sind entsprechend durch die Anwendenden zu beachten
Im Rahmen einer Stornierung werden zwei Fälle differenziert:
1. Vollständige Stornierung: Hiermit wird ein gesamter Vertrag storniert (gesamter Laufweg, gesamter Verkehrszeitraum)
2. Teilstornierung: Hier kann entweder ein Teil des Laufwegs an ausgewählten oder allen Verkehrstagen (beginnend von Start oder Ziel) oder der gesamte Laufweg an
ausgewählten Verkehrstagen storniert werden
Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer Anmeldung durchaus mehrere Verträge existieren können. Es ist entsprechend zu beachten, welche Verträge (teil-)
storniert werden sollen. Falls es alle betrifft, sind diese alle einzeln zu stornieren in der Regel kann man diese an der ReferenceTrainID erkennen. Jeder Vertrag hat „seine
eigenen“ Verkehrstage und eine Stornierung an einem Vertrag ist nur für die dahinter liegenden Tage möglich
Bei einer Stornierung kann ein Grund angegeben werden, hierfür gibt es jeweils ein Freitextfeld „Stornierungsgrund“. In dieses bitte alle relevanten Hinweise und v.a. auch
(wenn nötig) abrechnungsrelevante Hinweise ergänzen
Allgemeine Hinweise zu Stornierungen und Teilstornierungen von Trassenanmeldungen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 222
Änderung und Stornierung.
Allgemeine Hinweise zur (Teil-)Stornierung einer Bestellung (2 von 2)
1 2 3 4
Im ersten Schritt muss man den betroffenen
Trassenvertrag in der Vorgangsübersicht im Reiter
„Verträge“ suchen der Status sollte „Vertrag“
lauten
Hierbei ist zu beachten, dass zu ursprünglich einer
Anmeldung durchaus mehrere Verträge existieren
können. Es ist entsprechend zu beachten, welche
Verträge geändert werden sollen
Anschließend gelangt man mit einem Klick
auf „Vertrag stornieren“ in der
Detailansicht des Vertrags in das
Eingabemenü zur Teil- und Vollstornierung
1
2
3
Nun hat man die Wahl zwischen
Vollstornierung und
Teilstornierung (räumlich und/oder zeitlich)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 223
Änderung und Stornierung.
Vollständige Stornierung einer Bestellung.
1 2 3 4
10
1 2
3
Hier kann ein Grund angegeben werden, z.B.
abrechnungsrelevante Hinweise
Mit Klick auf „Abbrechen“ wird die Stornierung sofort
abgebrochen (kann aber erneut aufgerufen werden)
Mit Klick auf „Stornieren“ gelangt man direkt ins Folgefenster.
Hier hat man nochmal 10 Sekunden, um die Stornierung
abzubrechen, danach ist sie endgültig
Ein vollständig stornierter Vertrag findet sich später
im Archiv mit dem Status „Storniert“ wieder
Hinweis: Bis die Fahrplankonstruktion bestätigt hat,
bleibt der Vertrag noch im Reiter Vertrag
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 224
Änderung und Stornierung.
Teilweise Stornierung einer Bestellung (1 von 3)
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Bei einer teilweisen Stornierung sind zwei Elemente
miteinander kombinierbar die räumliche und die zeitliche
Stornierung
Wenn man den kompletten Laufweg an einzelnen
Verkehrstagen stornieren will, so muss man im oberen
Teil der Ansicht keine Laufwegspunkte abwählen und im
unteren Teil die entsprechenden Tage markieren (diese
werden rot angezeigt)
Wenn man den Laufweg einschränken möchte, so
müssen hingegen im oberen Teil der Ansicht, die
Laufwegspunkte abgewählt werden, die nicht mehr Teil der
Trasse sein sollen. Man kann entweder den Laufweg am
Start oder am Ziel einkürzen nicht beides kombiniert.
Anschließend müssen auch hier die entsprechenden Tage
markiert werden (diese werden rot angezeigt)
Wichtig: 2 Laufwegspunkte müssen bei einer Teilstornierung
immer bestehen bleiben
Hinweise zur teilweisen Stornierung
Änderung der Anzeige des
Verkehrstagekalenders
zwischen linksbündig und
zentriert
Hier öffnet sich das
Dropdown-Menü mit dem
gesamten Laufweg
Bei Einkürzung müssen
einzelne Laufwegspunkte
abgewählt werden
Wichtig: Soll der ganze
Laufweg storniert werden,
dürfen keine Punkte
abgewählt werden!
Hier wird zunächst der
Verkehrszeitraum und die
Verkehrstage des Vertrags
angezeigt (die genauen Daten
werden später noch angezeigt)
Nur die blauen können noch
storniert werden rot-
markierte sind selektiert zur
Teilstornierung
Die ausgewählten
Laufwegspunkte und Tage
werden storniert
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 225
Änderung und Stornierung.
Teilweise Stornierung einer Bestellung (2 von 3)
1 2 3 4
In diesem Beispiel hatte die ursprüngliche
Trasse 147 Laufwegspunkte (zunächst sind
standardmäßig alle ausgewählt)
Wenn man keinen davon abwählt, bleibt
der Laufweg gesamthaft bestehen
Nun können beliebig viele
Laufwegspunkte vom Start oder Ziel
kommend abgewählt werden (nicht
mittig): rot markiert und ohne ✓
In der obersten Zeile wird die Anzahl noch
verbleibender Laufwegspunkte angezeigt
(im Beispiel sind noch 70 übrig)
Im Kalender können einzelne Tage oder
ganze Zeiträume per Ziehen der Maus
oder einzelnen Klicks markiert werden
Blau hinterlegte Tage sind im Vertrag noch
gültige Verkehrstage die roten wurden
zum Teilstornieren markiert
Dunkelgraue Tage sind bereits abgegolten
Neuer Verkehrszeitraum mit
erstem und letztem
Verkehrstag nach Stornierung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 226
Änderung und Stornierung.
Teilweise Stornierung einer Bestellung (3 von 3)
1 2 3 4
10
1 2
3
Hier kann ein Grund angegeben werden, z.B.
abrechnungsrelevante Hinweise
Mit Klick auf „Abbrechen“ wird die Stornierung sofort
abgebrochen (kann aber erneut aufgerufen werden)
Mit Klick auf „Stornieren“ gelangt man direkt ins Folgefenster.
Hier hat man nochmal 10 Sekunden, um die Stornierung
abzubrechen, danach ist sie endgültig
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 227
Umgang mit netzausgelösten Vorgängen.
Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen (1 von 3)
1 2 3 4
Die in den meisten Fällen einem netzausgelösten Vorgang vorgeschalteten Prozessschritte wie Konsultation, Versand FPE, GPE etc. erfolgen nicht in pathOS. Hierfür sind
die jeweils vorgesehen IT-Systeme bzw. Kommunikationskanäle zu verwenden (z.B. die KOMBau Link:
https://www.dbinfrago.com/web/schienennetz/fahren_und_bauen/kombau-11857434)
Netzausgelöste Änderungen (NAÄ) und Stornierungen (NAS) werden im Portal gebündelt im Reiter Vorgänge und dann im Bereich „Netzausgelöste Vorgänge“ angezeigt
Eine netzausgelöste Änderung muss in pathOS nicht durch den Anwendenden angenommen werden, sondern gilt mit Übermittlung dieser einseitigen Vertragsänderung
automatisch als „angenommen“. Im Anschluss werden diese NAÄ dann in den Reiter Verträge verschoben und erst nach Ablauf der Verkehrstage ins Archiv verschoben
Bei einer NAÄ haben dann Zugangsberechtigte die Möglichkeit, innerhalb von drei Arbeitstagen, die angepassten Trassen kostenfrei zu stornieren. Auch danach kann
natürlich ein Vertrag storniert bzw. teil-storniert werden, allerdings dann nur gemäß den regulären Richtlinien unter Beachtung von Stornierungsfristen und entgelten
Netzausgelöste Stornierungen werden entsprechend ebenfalls direkt als „storniert“ unter netzausgelösten Vorgängen angezeigt und im Anschluss in den Reiter „Archiv“
verschoben
Unter der Spaltenkonfiguration „Netzausgelöst“ kann man alle netzausgelösten Vorgänge auch später noch wiederfinden.
Die schwarze Fahne hebt dies nochmal optisch hervor
Hinweise zum Umgang mit netzausgelösten Änderungen und Stornierungen
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 228
Umgang mit netzausgelösten Vorgängen.
Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen (2 von 3)
1 2 3 4
Im Reiter Vorgänge lassen sich hier
alle netzausgelösten Vorgänge
auf einen Blick anzeigen
Anschließend werden NAÄ bzw.
NAS in die Reiter Verträge oder
Archiv verschoben
Die Spalte „Netzausgelöst“
kann über das Zahnrad ein- und
ausgeblendet werden
Die schwarze Flagge
kennzeichnet einen
netzausgelösten Vorgang
Um einen netzausgelösten
Vorgang (hier eine NAÄ)
anzuzeigen, reicht ein Klick in die
jeweilige Zeile. Die Detailansicht
finden Sie auf der Folgefolie
Status „Vertrag“ entspricht einer
netzausgelösten Änderung
Status „Storniert“ entspricht
einer netzausgelösten Stornierung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 229
Umgang mit netzausgelösten Vorgängen.
Netzausgelöste Änderungen und Stornierungen (3 von 3)
1 2 3 4
Zusätzliche Information aus dem TTT-Dialog vom 09.03.2026
• Ablauf des fachlichen Prozesses
• Alle NAÄ gehen ohne Möglichkeit zur expliziten Annahme/Ablehnung in einen Vertragsgeschlossenen Zustand
über (0s Annahmefrist). Der restliche Ablauf bleibt wie gehabt.
• Alle NAÄ können innerhalb von drei Tagen kostenfrei storniert werden dies gilt bis zum vollständigen
Abschluss des Prozesses. Für nachfolgende Vorgänge beginnt der Prozess erneut; der initiale Kanal bestimmt
dabei den konkreten Ablauf.
• Was heißt das für den Kanalzwang?
• Der Fachprozess geht vom Versand der NAÄ bis zum Vertragsschluss. Da eine automatische Annahme
vorgenommen wird, ist der Vertragsschluss automatisch ohne Einfluss der Zugangsberechtigten.
Wenn der Organization Code des Responsible Applicant im CI konfiguriert ist, sendet pathOS die NAÄ und die
nachfolgenden Nachrichten an das CI und stellt den neuen Vertrag im Portal dar.
Ob der Kunde auf die Nachrichten im CI mit einer RCM reagiert prüfen wir nicht.
• Sofern der Kunde, nachdem wir ihm einen neuen Vertag erzeugt haben, diesen ändern/stornieren will, handelt es
sich um einen neuen Prozess. Der Kunde kann daher entscheiden, ob er diesen im pathOS Webportal oder über
das CI initiieren möchte, ist danach aber an diesen Kanal gebunden bis erneut ein Vertrag geschlossen ist.
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 230
Umgang mit netzausgelösten Vorgängen.
Netzausgelöste Änderungen im Detail (1 von 2)
1 2 3 4
Bekannter Header der ursprünglichen
Anmeldung mit den wesentlichen
Identifikatoren
In der Kopfzeile wird die PathID des
ursprünglichen Vertrags angezeigt
Zudem wird ganz oben die dahinter
liegende ReferenceTrain ID genannt
Die gelbe Markierung kennzeichnet,
dass alles darunter liegende eine
netzausgelöste Änderung ist und
die Angebotsdetails, Zeiten, Laufwege
etc. darstellt
Hier sind alle zugehörigen
netzausgelösten Änderungen
aufgelistet, bei mehreren Angeboten
(kann gemäß der 1:n-Logik auftreten)
auch als einzelne „Angebote“
Alle NAÄ werden automatisch
angenommen es gibt keine weitere
Auswahlmöglichkeit
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 231
Umgang mit netzausgelösten Vorgängen.
Netzausgelöste Änderungen im Detail (2 von 2)
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Über den Button „Kalender Tooltip“
kann der Verkehrstagekalender
geöffnet werden dieser zeigt dann
pro Angebot die dahinterliegenden
Verkehrstage an
In diesem Beispiel hat Angebot 2
genau einen Verkehrstag (den
13.09.)
Wie aus der Angebotsdetailansicht
bekannt, kann die Ansicht der einzelnen
Angebote geändert werden die
Abweichungen können als Kreise, als
Text oder als geplante Uhrzeit angezeigt
werden
Zudem können die Zeiten zwischen
Ankunft und Abfahrt geändert werden
Im unteren Teil werden analog zu der
Angebotsdetailansicht die Preise der
einzelnen Angebote und die
zugehörige Leistungsbeschreibung
angezeigt
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 232
Umgang mit netzausgelösten Vorgängen.
Netzausgelöste Stornierungen im Detail
1 2 3 4
Netzausgelöste Stornierungen
landen später im Archiv
Über die Spalte
„Netzausgelöst“ lassen sich
diese aber einfach
wiederfinden. Auch hier
zeigt die schwarze Flagge
diese an
Am Status lässt sich analog zur
Vorgangsübersicht im Reiter
„Vorgänge“ erkennen, ob es eine NAÄ
oder eine NAS war/ist:
Status „Vertrag“ entspricht einer
netzausgelösten Änderung
Status „Storniert“ entspricht
einer netzausgelösten Stornierung
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 233
Mehr Informationen online.
→ https://www.dbinfrago.com/pathos
→ https://www.dbinfrago.com/taf-tap-tsi
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 234
Glossar
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 235
Glossar
BDV Betriebsdatenverteiler. Datenschnittstelle des Betriebs der DB InfraGO AG, die sich gemäß den Spezifikationen eines Common Interface verhält
CI (Common
Interface)
Die Abkürzung für das "Common Interface" , also die technische Schnittstelle, die sowohl für die Datenübertragung im Betrieb als auch in der Trassenanmeldung
erforderlich ist. Neben den Schnittstellen existieren allerdings auch Webanwendungen, die eine eigene Schnittstelle ersetzen (z.B. das neue Bestellportal für
Trassenanmeldungen)
Company Code
Eindeutiger Code zur Identifikation eines Unternehmens, welches am Datenaustausch mit TAF/TAP teilnimmt. Zwingende Voraussetzung für alle beteiligten
Unternehmen. Beantragung erfolgt derzeit bei der UIC, ab 2026 erfolgt die Beantragung für alle Akteure innerhalb der EU bei der ERA. Für weitere Details s. bereits
veröffentlichter Flyer
EIU Eisenbahninfrastrukturunternehmen
ERA
Die ERA ist die European Union Agency of Railways mit dem Mandat: "The EU Agency for Railways is mandated to issue single safety certificates and vehicle (type)
authorisations valid in multiple European countries and to ensure an interoperable European Rail Traffic Management System, in the development and
implementation of the Single European Railway Area. " (zitiert von der ERA-Homepage).
Die ERA ist zudem für den Organisation Code verantwortlich (und grundsätzlich auch für den Company Code)
EVU Eisenbahnverkehrsunternehmen
GelV Gelegenheitsverkehr
IM Die englische Bezeichnung für ein EIU (Eisenbahninfrastrukturunternehmen), also ein "Infrastructure Manager"
INB Die Infrastrukturnutzungsbedingungen der DB InfraGO AG - also die Vertragsgrundlage zur Nutzung von Trassen im Schienennetz der DB InfraGO AG - Nachfolger der
SNB
JSG
JSG steht für die "Joint Sector Group" . Die "TAF and TAP TSI RU/IM Joint Sector Group" wurde 2012 als eine freiwillige Organisation gegründet, um die Einführung der
TAF TSI zu begleiten. Seit 2014 ist auch die TAP TSI hier aufgenommen. Primär bereitet die JSG Positionen des Sektors für das TAF/TAP Steering Committee vor,
koordiniert Change Requests und unterstützt den Einführungsprozess der ERA
LeadRU, auch LRU
Das federführende EVU einer Verkehrsdienstleistung (Reference Train). In der TAF/TAP ist kein Datenaustausch zwischen diesem EVU und dem EIU vorgesehen,
außer es ist in einem Trassenabschnitt gleichzeitig auch ResponsibleRU. Es kann sein, dass ein und dasselbe EVU die Rollen des LeadRU, RA und ResponsibleRU
einnimmt
NAE
Die National Allocation Entity ist eine Rolle, die durch die TAF/TAP TSI definiert ist und innerhalb eines Landes für die eindeutige und einheitliche Vergabe von
Location Codes (Primary und Subsidiary Location Codes) verantwortlich ist. Die Location Codes werden von der NAE in einer eindeutigen Liste verwaltet. In
Deutschland ist die DB InfraGO AG von den Behörden mit der Durchführung dieser Rolle betraut worden.
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 236
Glossar
NCP
Die Abkürzung steht für National Contact Point. Der National Contact Point fungiert im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) als
nationale Anlaufstelle für den Deutschen Bahnsektor zur Umsetzung von TAF/TAP TSI und ist bei der DB InfraGO AG ansässig. Dabei nimmt er die
Interessenvertretung des EU-Mitgliedstaates Deutschland in den europäischen TAF/TAP Gremien wahr. Beschrieben sind die Aufgaben des NCP auch in den EU-
Verordnungen zu TAF/TAP TSI.
NEP (1/2) Netzfahrplanentwurfsphase
ObjectInfo TAF/TAP-Meldung im betrieblichen Datenaustausch, welche Angaben zu TrainActivities enthält. Sie wird vom EVU an das EIU geschickt und beinhaltet aktuelle
Informationen zu Anschluss- oder Umlaufverknüpfungen zwischen Zügen. Einführung ist für 09/2023 geplant
Operations Der Bereich von TAF/TAP , der sich primär mit dem laufenden Betrieb beschäftigt. Die Bereiche "Operations" und "Planning" sind die beiden fachlichen Säulen von
TAF/TAP
OTN Operational Train Number (betriebliche Zugnummer). Entspricht in ihrer Funktion auf dem Gebiet der DB InfraGO der heutigen Zugnummer.
Path Trasse. Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Also die Kapazität, der "Slot" , auf dem der Zug fährt. Wird durch eine PathID identifiziert
PDM bzw. Path
Details
Abkürzung für die Path Details Message, eine Pflichtnachricht in der Trassenanmeldung und eine ebenfalls im Betrieb genutzte Nachricht. Diese Nachricht wird vom
EIU an die EVU geschickt
Planning Der Bereich von TAF/TAP , der sich primär mit Trassenanmeldungen und dem Fahrplan beschäftigt. Die Bereiche "Operations" und "Planning" sind die beiden
fachlichen Säulen von TAF/TAP
PLC
Diese Abkürzung steht für Primary Location Code. Mit dem Primary Location Code werden Betriebsstellen eindeutig und in einem einheitlichen, standardisierten
europäischen Format codiert. Somit identifiziert ein Primary Location Code eine Örtlichkeit auf dem Schienennetzwerk. Primary Location Codes werden zukünftig
bei jeder Art von TAF/TAP-Kommunikation verwendet. Daneben wird es auch weiterhin die Ril100 Codes geben (z.B. im Trassenbestellsystem).
Primary Location
Eine Primary Location ist ein Ort innerhalb des Schienennetzes, an dem eine Zugfahrt beginnt, endet, anhält, durchfährt oder die Strecke wechselt. Dieser Ort muss
von einem Infrastrukturbetreiber, der durch einen Company Code identifiziert wird, verwaltet werden. Beispiele für Primary Locations sind Bahnhöfe, Haltepunkte
oder Grenzpunkte.
PRM bzw. Path
Request
Abkürzung für die Path Request Message, eine Pflichtnachricht in der Trassenanmeldung, mit der ein Path erstmalig bestellt wird. Diese Nachricht wird vom EVU an
das EIU geschickt
RA Die Abkürzung für den "Responsible Applicant" , das vertragsbindende Unternehmen. Es kann sein, dass ein und dasselbe EVU die Rollen des LeadRU, RA und
ResponsibleRU einnimmt.
ReferenceTrain Familie von Zügen (Trains) bzw. Zugfamilie. Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Darunter werden verschiedene zueinander gehörige Züge (Trains)
zusammengefasst. Dies können z.B. Züge mit abweichenden Zugläufen werktags und am Wochenende sein. Wird durch eine ReferenceTrainID identifiziert
ResponsibleIM Das für die Bereitstellung einer Trasse (Path) und die betriebliche Durchführung der Zugfahrt auf Infrastrukturseite verantwortliche EIU. Analog zum ResponsibleRU.
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 237
Glossar
ResponsibleRU, auch
RRU
Das für die Durchführung einer Zugfahrt verantwortliche EVU, also der "Eigner der Trasse" . Dieses EVU ist gemäß TAF/TAP der Partner für den Datenaustausch mit
dem EIU in der Betriebsphase. Dies behält auch seine Gültigkeit, falls das ResponsibleRU einen Subunternehmer mit der Durchführung der Zugfahrt beauftragt. Es
kann sein, dass ein und dasselbe EVU die Rollen des LeadRU, RA und ResponsibleRU einnimmt.
RNE
RNE ist die Rail Net Europe, ein europäischer Verband der Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Sie ist einer der Hauptakteure bei der Umsetzung von TAF/TAP TSI.
Die RNE gibt es seit 2004 und hat zum übergreifenden Ziel die Herausforderungen des europäischen Eisenbahnsektors anzugehen und zu vereinfachen. Die RNE
versucht, die europäische Vernetzung seiner Mitglieder zu unterstützen und z.B. auch bei rechtlichen Fragestellungen innerhalb der EU zu vermitteln. Mit Stand
2022 hat die RNE 38 Vollmitglieder aus über 30 Ländern.
Route Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Beinhaltet den groben Zuglauf (Start, Ziel, Grenzübergänge sowie Informationen zu Tageswechseln) durch Europa. Wird
durch eine RouteID identifiziert
RU Die englische Bezeichnung für ein EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen), also ein "Railway Undertaking"
SGV Schienengüterverkehr
SLC
Ein Subsidiary Location Code identifiziert eindeutig eine Subsidiary Location innerhalb einer bestehenden Primary Location. M it dem SLC werden Subsidiary
Locations in einem einheitlichen, standardisierten europäischen Format codiert. Mit Hilfe der Subsidiary Location Codes kann ein Nachrichtenaustausch zwischen
Unternehmen stattfinden, die in einer geschäftlichen Beziehung stehen.
SPFV Schienenpersonenfernverkehr
SPNV Schienenpersonennahverkehr
SST Schnittstelle (in der Regel ist damit das CI, also das Common Interface, gemeint)
Subsidiary Location
Eine Subsidiary Location ist immer mit einer Primary Location verknüpft und beschreibt Teile, Attribute von Primary Locations oder die Verwendung von Primary
Locations näher. Es kann sich auch um einen nicht-schienengebundenen oder schienengebundenen Punkt handeln, der nicht von einem Infrastrukturbetreiber (IM)
betrieben wird. Beispiele für Subsidiary Locations sind Gleise, Tankanlagen oder Ladepunkte.
TAF TSI Telematics Applications for Freight Services - Technical Specification for Interoperability (Telematische Anwendungen für den Güterverkehr - Technische
Spezifikation für Interoperabilität)
TAP TSI Telematics Applications for Passenger Services - Technical Specification for Interoperability (Telematische Anwendungen für den Personenverkehr - Technische
Spezifikation für Interoperabilität)
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 238
Glossar
TCM/PTCM
Train Composition Message (Güterverkehr) bzw. Passenger Train Composition Message (Personenverkehr): Die beiden künftig verbindlichen Nachrichtentypen von
TAF/TAP im Betrieb werden vom EVU an das EIU gesendet. Sie geben Auskunft über die aktuellen Zuginhaltsdaten (Länge, Gewicht, Angaben zu Bremsen, etc.) und
sind nicht gleichzusetzen mit der heutigen Wagenliste. Einführung erfolgt vsl. in 09/2023, eine Verpflichtung zu Abgabe in NBN ist grundsätzlich geplant - genauere
Termine hierzu werden separat kommuniziert, sobald bekannt.
TPN Trassen Portal Netz, also das bisherige System zur Trassenanmeldung bei der DB InfraGO. Dieses wird mit Einführung von TAF/TAP durch das neue Bestellsystem
ersetzt. Aus heutiger Sicht bleibt TPN bis einschließlich Fahrplanjahr 2025 führend, ab Fahrplanjahr 2026 gilt das neue Syste m
Train Zug. Objekt im Kontext des TAF/TAP-Modells. Beinhaltet Informationen zum Zug und dessen Eigenschaften. Wird durch eine TrainID identifiziert.
Train Activity
Ein Feld innerhalb einiger Nachrichten, u.a. in der Trassenanmeldung für den Fahrplan oder der Information zu Abhängigkeiten zwischen Zügen im Betrieb. Hiermit
wird die Zugaktivität an einem bestimmten Laufwegspunkt beschrieben. Dies sind z.B. gebräuchliche Aktivitäten wie der Verkehrshalt, Anschluss-
/Umlaufinformationen oder das Zusammenführen von Zügen oder weniger oft genutzte wie Lokführererholungshalt, Fotohalt etc.
UIC
Die International Union of Railways mit der Mission: "Promote rail transport globally with the objective of responding effectively to current and future challenges
relating to mobility and sustainable development; Develop and facilitate all forms of international cooperation among members and promote sharing of best
practice" (Auszug zitiert von der UIC-Homepage). Die UIC vergibt u.a. die Company Codes
UIC-Telegramme Bestehendes international standardisiertes Datenaustauschformat im Betrieb. Einige Telegramme sind analog zu den entsprechenden TAF/TAP-Meldungen (z.B.
Zugstandort, Prognose). Gegenüber den TAF/TAP-Meldungen decken die UIC-Telegramme jedoch weniger Geschäftsfälle ab und bieten weniger Umfang
xsd XML Schema Definition: Das Dateiformat, in dem z.B. die RNE ihre Schnittstellenbeschreibungen veröffentlicht
Zugnummer Die heute im Betrieb verwandte Zugnummer, mit der auch Passagiere im Aushangfahrplan ihren Zug erkennen können
DB InfraGO | pathOS - Handbuch - Version 1.01 | Stand 13.03.2026 239